Die eigentliche Ursache der Meldung — meine erste Diagnose (Titelzeilen-Tipp im
alten Splitter-Modell) war für 1.1.39 richtig, aber nicht das, was der Nutzer
auf dem Pages-Build sah.
setAppHeight() schreibt visualViewport.height nach --app-height, und
body{height:var(--app-height)} macht daraus die Höhe der ganzen Seite. Genau
diesen Wert verkleinert die Bildschirmtastatur — dafür ist visualViewport
gemacht. Nachgemessen linear: Textfeldhöhe = --app-height minus ~206 px feste
Aufbauten. 812 px -> 606 px Text, 440 -> 234, 260 -> 54 px, also drei Zeilen.
Das ist das gemeldete „komplett zusammengeklappt".
Sichtbar ausschließlich auf echten Geräten: In der Emulation gibt es keine
Tastatur, deshalb liefen alle drei Reproduktionsversuche vorher ins Leere.
Unterschieden wird am Fokus, nicht an der Größe: Tastatur und überlagernde
Browserleiste (Brave, der ursprüngliche Anlass des Mechanismus) erzeugen
dieselbe Signatur — vv.height fällt, innerHeight bleibt. Die Tastatur steht
aber nur, wenn ein editierbares Feld den Fokus hat. Solange das so ist, bleibt
die letzte tastaturfreie Höhe stehen; die Seite behält ihre Größe und der
Browser schiebt den Ausschnitt zur Schreibmarke.
Mit nachgebildetem visualViewport geprüft: mit Fokus im Textfeld 812/606 px
(unverändert), ohne Fokus 440/234 px — die Brave-Leiste wirkt also weiter.
orientationchange durchbricht die Sperre (sonst behielte die Seite beim Drehen
während des Tippens das alte Hochformat); der focusout-Timer ruft
() => setAppHeight(), sonst reichte er ein wahres `force` durch.
D17 (Nachtrag 4) und frontend/CLAUDE.md nachgezogen, samt der Lehre: Ein
„nicht reproduzierbar" aus dem Emulator ist bei geräteabhängigen Meldungen
kein Befund (vgl. D25 zu synthetischen TouchEvents).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Zum gemeldeten Fehler „Cursor in den Text setzen klappt den Editor zusammen":
Auf der deployten Instanz (1.1.39, noch das alte Splitter-Modell) nachgestellt —
ein Tipp auf die Titelzeile des Diagramms, ein 49-px-Streifen unmittelbar über
dem Text, schrumpfte den Editor von 594 px auf 44 px. Beim Zielen auf die oberen
Textzeilen leicht zu treffen. Das Ein-Bereich-Modell nimmt dem die Grundlage:
kein Splitter, kein Titelzeilen-Tippen, den Bereich wechselt allein der
Umschalter. Im aktuellen Stand nicht mehr auslösbar (Maus, emulierter Touch und
synthetische Touch-Folge je ohne Bereichswechsel).
Der zweite Teil der Meldung deckte eine echte Lücke auf: Für Text -> Diagramm
gibt es nur Alt+Klick/Alt+Enter — und Alt gibt es auf dem Telefon nicht. Die
Gegenrichtung hat dort ihren langen Druck, diese hatte nichts.
Ein langer Druck IM TEXTFELD verbietet sich allerdings: Dort gehört er dem
Betriebssystem (Wort markieren, Auswahlgriffe). D25 konnte sich die Geste im
Diagramm nehmen, weil es da nichts zu markieren gibt; in einem editierbaren Feld
ist sie die Bedien-Grundlage zum Bearbeiten — sie zu überschreiben löste ein
Navigationsproblem auf Kosten des Bearbeitens, in einer Meldung, deren Kern
gerade lautet, dass Bearbeiten nicht bestraft werden darf.
Stattdessen trägt der Umschalter die Geste nebenbei: Wer aus dem Text ins
Diagramm wechselt, will bei dem nachsehen, woran er geschrieben hat — der Knopf
wird in genau diesem Moment ohnehin gedrückt. Er zentriert und markiert den
Knoten der Cursor-Zeile (focusNodeOfCaret, identisch zum Alt+Klick am
Schreibtisch); auf einer Zeile ohne Knoten wird nur umgeschaltet.
SPEC §9 und D17 (Nachtrag 3) nachgezogen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Bisher fiel die Hervorhebung weg, sobald der Cursor von der Knotenzeile auf die
`"`-Zeile darunter rückte: Die trägt keinen Knoten, also fand die Zeilensuche
nichts. Falsche Auskunft — sie trägt keinen EIGENEN Knoten, gehört aber zu
einem, und wer in ihr schreibt, arbeitet an genau diesem.
Gilt für beide Formen, nicht nur die Kurzform: Die Zuordnung entsteht an
derselben Stelle im Parser, an der auch die `---`-Blöcke landen, und dort trägt
die Begründung sogar weiter — der Langtext steht am Dateiende, weit weg von
seinem Knoten. Zugeordnet werden Textzeilen, Block-Kopfzeile (sie nennt den
Knoten) und Leerzeilen innerhalb eines Blocks; nicht der `---`-Trenner und
nichts unter unbekannter ID.
`node.descLines` entsteht im Parser, der Renderer gibt sie als
`data-desc-lines="3 4 5"` aus, app.js trifft sie per `[data-desc-lines~="N"]`.
Bewusst getrennt von `descLines` (dem Text): Dort fallen Leerzeilen zu einem
Absatztrenner zusammen und Blocktext unter unbekannter ID kommt gar nicht an.
Beide Richtungen gehen jetzt über eine Auflösung (`nodeOfLine()`) — sonst wäre
der ausdrückliche Alt+Klick aus einer Beschreibung heraus stumm geblieben, und
das ist gerade der Ort, an dem man ihn braucht.
5 neue Tests (204 gesamt). SPEC §9 und D40 (Nachtrag 2) nachgezogen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Bisher hing alles an derselben ` · `-Aufzählung: Auf die letzte Zeile des
Fließtexts folgte unmittelbar `· #cms · geplant · Alt+Klick: …`. Der Übergang
war nicht zu sehen, obwohl dort die Art der Aussage wechselt — vorn ein Satz,
den jemand geschrieben hat, hinten Metadaten, die das Werkzeug kennt.
Jetzt: Leerzeile plus Trennstrich dazwischen. Der Strich ist aus `─` (U+2500)
gebaut, nicht aus Bindestrichen — das Box-Drawing-Zeichen stößt gapless
aneinander und liest sich als Linie, `---` liest sich als Text; mehr kann ein
`title` nicht, dort gibt es kein Markup.
Zwei Randbedingungen: Der Strich steht nur, wenn beide Teile da sind (ohne
Beschreibung bleibt der Tooltip unverändert), und mit 24 Zeichen ist er
schmaler als die Fakten-Zeile mit dem Sprung-Hinweis — er verbreitert den
Tooltip also nie.
Nicht in den aria-label: Ein Screenreader läse vierundzwanzig Striche einzeln
vor, und die Kommaliste dort ist ohnehin schon gegliedert.
2 neue Tests (199 gesamt), der bestehende Tooltip-Test nachgezogen.
SPEC §9 und D40 (Nachtrag) ebenso.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Debug-Panel: Ein Klick entfernte es bisher ganz — was nichts half, weil der
15-Sekunden-Takt es sofort wieder aufbaute; auf dem Telefon verdeckte es damit
dauerhaft die untere rechte Ecke. Jetzt schaltet der Klick zwischen Kasten und
einem 26-px-Icon (⟳) unten rechts um. Der Zustand liegt im localStorage, nicht
am Element: Das Panel wird bei jedem Takt neu bespielt, ein Zustand am DOM-Knoten
wäre beim nächsten Tick weg. Über einen echten Intervall-Durchlauf geprüft.
Der aufgeklappte Kasten bekommt white-space:pre-wrap — die mit \n gefügten
Zeilen liefen bisher zu einem Absatz zusammen.
Mobil ~25 % kleiner: MOBILE_ZOOM=0.75 als Faktor AUF den Nutzer-Zoom, nicht als
neuer Anfangswert — sonst wäre die Verkleinerung nach dem ersten Zoomen weg und
„Zurücksetzen" führte auf eine Größe, die auf dem Telefon zu groß ist. Die
Anzeige nennt den effektiven Wert (75 %), sie soll beschreiben was man sieht.
Die drei Messstellen rechnen jetzt effZoom() zurück; nachgemessen bei 0,75
liegen alle fünf Stationspunkte exakt auf ihren Blattknoten (0 px).
Der Text kann kein zoom bekommen — Zeilennummern-Streifen und Spiegel messen am
Textfeld (D33) und die Streifenbreite rechnet in ch. Also font-size .64rem an
Textfeld und Streifen gemeinsam, Innenabstand im selben Verhältnis mit.
27 statt 19 Zeilen im Bild.
Dabei aufgefallen: Der Grafikexport war schon immer zoom-abhängig falsch — die
SVG-Schriftgrößen sind feste Zahlen, die Kästen gemessen. Fiel nie auf, weil
100 % der Normalfall war; mit dem Mobil-Faktor wäre es der Regelfall geworden.
diagramToSvg() stellt den Zoom für die Messung jetzt kurz auf 1 (Knoten auf dem
Schirm 143 px, im SVG 189,7 px — die unskalierte Größe).
Desktop unverändert nachgeprüft (Zoom 1, 100 %, 13,6 px). Prod-Build enthält das
Debug-Panel weiterhin gar nicht. SPEC §9, D17 (Nachtrag 2) und
frontend/CLAUDE.md nachgezogen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Auf 375 px ist für zwei Bereiche kein Platz. Die stufenlose Aufteilung (D17)
hat das nur verwaltet: Jede Stellung war ein Kompromiss, in dem beide Bereiche
zu klein waren, und sinnvoll waren praktisch nur die Extreme — also genau das,
was ein Umschalter direkt anbietet. Der Splitter kostete dabei dauerhaft eine
zweite Titelzeile plus Griff.
Jetzt: Diagramm ODER Text über die ganze Fläche, oben links ein Knopf zum
Umschalten. Er zeigt das Ziel, nicht den Zustand — anders als der Modus-Wähler
daneben, der drei Zustände hat; hier sieht man am ganzen Bildschirm, welcher
gilt. Umgesetzt als zwei feste Knöpfe, je einer pro Titelzeile, die daher kein
Icon wechseln müssen. Der Bereichstitel „DIAGRAMM" entfällt, der
Dokumenten-Wähler steht neben dem Umschalter (er gehört zum Textbereich, D22),
die übrigen Aktions-Knöpfe werden mitgeschaltet und bleiben komprimiert.
Falle beim Bauen: Ein display:none-Panel misst sich zu null, und render() läuft
bei jedem Tastendruck im Textbereich. Gemessen nach einer Eingabe bei
verborgenem Diagramm: Pfad-Linie weg, null Stationspunkte, kein --stem-x.
setMobilePane() zeichnet deshalb beim Umschalten neu (zum Diagramm dieselben
vier Schritte wie applyLayout, zum Text renderLineNos) — danach wieder 48 px
Pfadlänge, 5 Punkte, --stem-x 67,4px.
Die Sprünge (D25) holen den nötigen Bereich selbst nach vorn. Zustand in
werkbaum-ui gemerkt. Entfallen: --drow auf Mobil, --pmin-d/-e, syncPanelMins,
setMobileDrow, Titelzeilen-Tippen. Desktop unverändert (nachgeprüft).
SPEC §9, D17 (Nachtrag) und frontend/CLAUDE.md nachgezogen; paneToText/
paneToDiagram in allen neun Sprachen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Übliche Schreibweise ist jetzt `#auth: Backend` — die ID benennt den Knoten,
der Titel erläutert sie; vorn hat sie eine feste Stelle, an der das Auge sie
sucht. Der Doppelpunkt ist optional und reines Trennzeichen: Er gehört weder
zur ID noch zum Label und fällt beim Parsen weg, sonst wären `#auth` und
`#auth:` zwei verschiedene Adressen.
Geschluckt wird er nur mit folgendem Leerraum oder Zeilenende (Leerraum-Regel
wie bei `=`, `>`/`<`, `"`). Damit bleibt `#auth:#db` ID plus Abhängigkeit, und
ein Doppelpunkt im Titel bleibt stehen. Die ID-Erkennung selbst ist unverändert
— die Doppelpunkt-Gruppe ist optional; ein verlangtes `(?=\s|$)` hinter der ID
hätte bestehende Zeilen umgedeutet. Der Block-Kopf im Beschreibungsteil nimmt
den Doppelpunkt ebenfalls an.
Alle mitgelieferten Beispiele umgestellt (docs/examples/, INITIAL, llms.md);
SPEC §10 hat keine IDs. Legenden-Zeile hint_id in allen neun Sprachen.
Dazu: Alt+Klick im Textfeld zeigt jetzt dieselbe Hervorhebung wie der
Zeilenwechsel, Puls eingeschlossen — bisher unterdrückte focusNodeOfCaret()
ihn, um doppeltes Scrollen zu vermeiden, und ausgerechnet die ausdrückliche
Geste kam stiller an als das beiläufige Tippen. Getrennt über den neuen
Parameter highlightCurrentNode(moved, scroll): 'nearest' | 'center' | false.
7 neue Parser-Tests (197 gesamt). SPEC §1, D36 (Nachtrag), D25 (Nachtrag 2)
und llms.md nachgezogen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Die Hervorhebung der Cursor-Zeile (D25) war zu leise. Sie benutzte denselben
Kanal, den schon jeder Knoten belegt — jeder Status hat einen Rahmen (SPEC §4);
ein weiterer Ring darunter ist ein Unterschied im Grad, nicht in der Art.
Dazu kommt jetzt Tiefe: Schlagschatten + scale(1.04). Der einzige Kanal, den im
Diagramm noch nichts belegt, also ohne Konflikt mit einer Farbcodierung. Um die
Mitte skaliert, damit die Knotenmitte erhalten bleibt (alignStems, Stationspunkte
messen genau die — nachgemessen dx=dy=0). Beim Zeilenwechsel meldet sie sich
zusätzlich mit einem einmaligen Puls (Hüpfer + auslaufender Ring auf ::after);
kein Blinken, prefers-reduced-motion schaltet ihn ab.
Behoben dabei: Die Pfad-Inversion (D18) blasste den Ring auf 0,32 aus — die
Ausnahme, die .fresh (D28) und .focusmark (D32) längst haben, fehlte für
.current als einziger, obwohl der Fall der häufigste ist (Umschalter default an,
im Beispiel 7 von 18 Knoten betroffen).
diagramToSvg() muss die Erhebung abschalten (Klasse `exporting`): Der Export
zieht die Live-Geometrie per getBoundingClientRect() nach, anders als beim
box-shadow schlägt eine Vergrößerung dort durch. Nachgemessen: 155,6 statt
161,9 px. Im Druck fällt beides ebenso weg.
SPEC §9 und D25 (Nachtrag) nachgezogen; llms.md unberührt (Notation, keine
Editor-UI, D43).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Beim Deploy der stabilen Instanz gehen diese Knoten live; SPEC §4
unterscheidet [x] fertig von [^] in Produktion (D30):
- llms.md, the notation explained to AI agents
Taiga schreibt #US-123 für eine User Story, Jira #ABC-123 — die frühere
Heuristik „rein numerisch = Ticket" trägt nicht. Als Ticket-Link erkannt
wird künftig, was dem konfigurierbaren Muster des angebundenen Trackers
entspricht (Festlegung beim Taiga-Spike); die Zeichenmenge der Knoten-ID
deckt solche Kennungen schon ab, am Parser ändert sich nichts. SPEC
§1/§11, llms.md und Plan nachgezogen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
.md ist die zum Inhalt ehrliche Endung (es IST Markdown); Link rückt zur
Werkzeug-Ecke des Footers. Pipelines, SPEC §13, CLAUDE.md und Plan
nachgezogen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Englische Markdown-Kurzfassung der Notation (Syntax + Semantik: Gates,
Status, Ränge, Extraktionsreihenfolge, Abhängigkeits- und
Beschreibungsregeln, Schreib-Faustregeln, vollständiges Beispiel), damit
Agenten Werkbaum lesen und schreiben können. Name und Ort folgen der
llms.txt-Konvention; Quelle in frontend/public/ (Dev-Server und dist/
gratis), Pages-Workflow und deploy-prod.sh kopieren sie mit je einer
Zeile, Footer verlinkt den Dateinamen (keine i18n nötig, Tooltip DE·EN).
Die SPEC bleibt normativ — Hausregel jetzt: SPEC zuerst, dann Code, dann
llms.txt nachziehen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Beim Deploy der stabilen Instanz gehen diese Knoten live; SPEC §4
unterscheidet [x] fertig von [^] in Produktion (D30):
- Restore a shipped document from the menu
Auf der Prod-Instanz gab es keinen Weg, ein bearbeitetes mitgeliefertes
Dokument wieder auf den Auslieferungsstand zu bringen — der Reset ist ein
Debug-Knopf, und das Fingerabdruck-Nachziehen (D27) fasst bearbeitete
Texte nie an. Stilles Überschreiben beim Laden wäre überraschender
Datenverlust (verworfen); stattdessen ein Menü-Eintrag, sichtbar nur für
mitgelieferte Dokumente und nur bei Abweichung vom Auslieferungsstand,
mit Rückfrage. Stellt Text und Name wieder her, verwirft Falt-Eingriffe.
i18n in allen 9 Sprachen; im Browser durchgespielt (erscheint nach Edit,
stellt her, verschwindet wieder).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Beim Deploy der stabilen Instanz gehen diese Knoten live; SPEC §4
unterscheidet [x] fertig von [^] in Produktion (D30):
- Node IDs (#auth) (S) %% often just the ticket number, see SPEC §11
- Dependencies across the tree, (:#auth,#api)
- They constrain the status, not when work may start
- Effective status: intrinsic, plus what it depends on
- Cycles are legal — they mean "finished together"
- An id with no node behind it is a warning
- XOR, = — exactly one alternative, not at least one
- Node descriptions, shown as a tooltip
- A short text right at the node (S) %% a " line below the node
- A long block at the end, addressed by its id (S) %% behind a --- separator
- Cross links for dependencies
- Visually secondary — the tree carries the message
- Highlight what a selected node needs and feeds
- Count the whole dependency closure #closure
- Shared dependencies counted only once
- The cheapest alternative is no longer the local one (M) %% see D34, D42
- Search exactly, the trees are small enough
- Enumerate the coupled any-of choices
- Cost is the size of the union
- Stay greedy, but say so (XS) %% built as the named fallback
- Line numbers in the text editor (XS) %% the warnings name them
- Collapsible subtrees
- Initial state from the text: > collapses, < re-opens
- Fold and unfold in the diagram, independently of the text
Das gefüllte Dreieck stach als einziger satter Fleck aus der gepunkteten
grauen Linie heraus. Jetzt ein offener Winkel aus zwei dünnen Strichen
im selben Grau und Gewicht wie die Linie; die Fokus-Hervorhebung bekommt
denselben Winkel in Tinte. Export identisch.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Das mitgelieferte „Example" führt jetzt alles vor: eingeklapptes
Concept-Kapitel (>) mit "-Hinweis am Wurzelknoten, Knoten-ID #cms mit
Langbeschreibung hinter ---, eine Abhängigkeit samt bewusster Diskrepanz
(Landing page [x], effektiv geplant — Farbe + [x]-Marke + gepunktete
Kante), eine Zugabe (+ Dark mode) und die Hosting-Wahl als =-Gruppe.
Damit Bestandsnutzer die neue Fassung sehen, zieht seedShippedDocs das
Beispiel jetzt wie das Werkbaum-Dokument per Fingerabdruck nach
(werkbaum-seeded-example, D27-Nachtrag) — nur bei unverändertem Text,
der Reset setzt beide Merker. 21 Knoten, 0 Warnungen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Nutzer-Feedback: Die durchgezogene Kurve konkurrierte trotz Blässe noch
mit dem Baum. Basis-Kanten jetzt gepunktet (runde Punkte, .1/5) — damit
dreifach von den Baumlinien unterschieden (Krümmung, Blässe,
Punktierung). Der D29-Einwand gegen einen dritten Linienstil galt den
Baum-Abzweigen im kompakten Modus, nicht der eigenen gekrümmten Ebene.
Die Fokus-Hervorhebung bleibt durchgezogen in Tinte; Export identisch.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
IDs (#scaffold, #docs, #resolve, #closure) und sechs echte
Abhängigkeiten — alles Serverseitige zeigt auf :#scaffold und
demonstriert damit die geteilte Closure; die Tracker-Wahl ist jetzt eine
=-Gruppe (genau einer), 'Update by itself' und das IntelliJ-Kapitel
starten per > eingeklappt, < holt die Zweiter-Parser-Warnung hervor;
eine "-Kurzbeschreibung am Collaboration-Knoten und zwei Langtexte
(#closure, #scaffold) hinter ---. Die in D40-D42 gebauten Knoten stehen
auf [x]. Parst mit 165 Knoten ohne Warnung, Pfad exakt, keine
Status-Diskrepanzen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Jeder nötige Knoten zieht seine :#…-Ziele samt Realisierung in die
nötige Menge; gemeinsam Gebrauchtes zählt über die Vereinigung nur
einmal. Verfahren gewählt und benannt (D34): erschöpfende Suche, aber
nur über die GEKOPPELTEN Gruppen (Teilbaum enthält Abhängigkeiten oder
wird gebraucht) — ungekoppelte wählen lokal wie bisher, ohne
Abhängigkeiten bleibt es bei genau einer Auswertung zum alten Preis.
Lexikografischer Odometer, strikt < : bei Gleichstand die erste
Alternative. Oberhalb des Suchlimits (20 000) gierig mit zeilenloser
Warnung cheapApprox statt stillschweigender Pseudo-Optimalität.
Abhängigkeiten ziehen auch optionale und nicht gewählte Ziele (ohne
deren Vorfahren), verworfene nie. Neue API computeCheapPlan {set,exact};
markCheapest entfällt. 8 neue Tests (tests/closure.test.js).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Eigene Zeichenebene wie der Pfad-Spline (Overlay-SVGs, /zoom): Kanten aus
den neuen data-id/data-deps-Attributen des Renderers, dünn und blassgrau
HINTER den Knoten — das Unterscheidungsmerkmal zu den orthogonalen
Baumlinien ist die Krümmung, keine neue Farbe (die Palette ist vergeben,
Rot bewusst nicht). Pfeilspitze zeigt auf das Gebrauchte, Endpunkte auf
den Knotenkanten. Die Kanten des ausgewählten Knotens (Tastaturfokus,
sonst Cursor-Zeile) liegen hervorgehoben in Tinte auf einer vorderen
Ebene. Kanten zu verborgenen Zielen entfallen; erste ID-Vergabe gewinnt;
Selbst-Abhängigkeiten zeichnen nichts. Basis-Kanten auch im SVG-Export
(Schritt 1a) und im Druck, die Hervorhebung nicht. Browser-geprüft in
allen drei Modi; Renderer-Attribute testgedeckt.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Parser: `"`-Zeilen (Leerraum-Regel, nur ohne Zerlegungszeichen) hängen am
vorangehenden Knoten; hinter einem `---`-Trenner eröffnen #id-Zeilen
Blöcke, deren eingerückte Zeilen der Text sind (Leerzeilen = Absätze,
weitere Trenner bedeutungslos). Freitext ohne §1-Extraktion, nur %% fällt
weiter weg. Warnungen: unknownDesc (ID ohne Knoten, Blocktext wird still
geschluckt) und descStray je verwaister Zeile — ein versehentlicher
Trenner meldet die verschluckten Knotenzeilen zeilengenau. Anzeige im
Tooltip (Text zuerst, mehrzeilig) + aria-label, ”-Marke am Knoten
(nicht im Export — eine Marke ohne Ziel wäre Rauschen). i18n in allen
9 Sprachen; SPEC-§11-Abschnitt in §1/§9 überführt; 16 neue Tests
(tests/desc.test.js).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Kurzform (Nutzer-Entscheidung): eine neue Zeile mit `"` unter dem Knoten
— eigenes Zeichen statt Einrückung, weil Einrückung Hierarchie bedeutet;
Leerraum-Regel wie bei =, >/<, damit "Zitat"-Labels unberührt bleiben.
Langform (Nutzer-Entscheidung): hinter einem `---`-Trenner nach
YAML-/Frontmatter-Vorbild eröffnen ID-Zeilen (#auth) Blöcke, deren
eingerückte Zeilen der Text sind — kein Schlusszaun, der vergessen werden
könnte; die Wurzelknoten-Regel endet am Trenner, darum braucht dort keine
Zeile ein Zeichen. Fehlertoleranz: verwaiste/uneingerückte Zeilen im
Beschreibungsteil warnen zeilengenau — ein versehentlicher Trenner macht
sich laut bemerkbar. SPEC §11, TASKS, ROADMAP und Plan nachgezogen; damit
ist die letzte offene Schreibweise der fünf D34-Erweiterungen fest.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Jeder Status bekommt einen Fortschritts-Rang entlang der Ergebnis-Skala
(D5); effektiv ist das Minimum über die Abhängigkeits-Hülle (Fixpunkt —
Zyklen teilen ihr Minimum, wörtlich das „wird gemeinsam fertig" aus D34).
Neutral und [-] zählen als 0, [!] als 1; bei doppelter ID gilt die erste
Vergabe. Entschieden (Nutzer): Die Knotenfarbe zeigt den effektiven
Status — das Diagramm beantwortet „wie weit ist das wirklich?". Wo der
eigene Status weiter ist, sitzt unten links die eigene Statusbox als
Marke in den eigenen §4-Farben (auch im Export/Druck); Tooltip und
a11yEffective benennen beides. XOR-„realisiert" und „Was ist neu?"
bleiben bewusst intrinsisch. i18n in allen 9 Sprachen; 12 neue Tests
(tests/effective.test.js).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Parser liest die Marke zwischen Zeichen und Statusbox (Leerraum-Regel,
`- >Achtung` bleibt Label); den Anfangszustand rechnet initialCollapsed()
in model.js: `>` klappt ein, `<` (und die Fokusmarke !!!) holt seinen
Teilbaum hervor, indem die Faltung die Pfad-Ebenen hinunterwandert —
Geschwister stehen als einzelne eingeklappte Knoten da, jede Kante bleibt
eine echte. Im Diagramm: Falt-Zeichen ▾/„▸ n" vor dem Label (n = alle
verborgenen Knoten), Klick oder ←/→ am fokussierten Knoten klappt um;
Eingriffe je Label-Pfad, nur für die Sitzung, Dokumentwechsel setzt
zurück. Eingeklappte Kinder werden nicht gerendert (Export, Messungen,
Pfadlinie automatisch konsistent), ihre Warnungen aber weiter gemeldet.
Export/Druck: „▸ n" bleibt, das ▾ offener Knoten fällt weg. Legende +
a11y in allen 9 Sprachen; SPEC-§11-Abschnitt in §1/§9 überführt;
15 neue Tests (tests/fold.test.js), Snapshots aktualisiert.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Stellung: `- > [x] Backend` — die Marke steht hinter dem Zerlegungszeichen,
damit die Gate-Spalte bündig bleibt (an ihr liest das Auge die Hierarchie
ab); `>` am Zeilenanfang wäre zudem die Markdown-Blockquote-Konvention.
Wurzelknoten ohne Zeichen tragen die Marke am Zeilenanfang.
Grafikexport und Druck folgen der sichtbar eingeklappten Struktur (wie der
Verworfene-Filter, SPEC §9); eingeklappte Knoten werden gekennzeichnet,
damit das Bild nicht stillschweigend Vollständigkeit behauptet — anders als
Cursor-Ring/Kranz/Fokusmarke ist die Faltung eine Aussage über das Bild,
nicht über den Betrachter. Genaue Form der Kennzeichnung beim Bauen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Extraktionsschritt 7: alle alleinstehend angesetzten `:#a,#b`-Token —
EIN zusammenhängendes Token ohne Leerraum, mehrere je Zeile werden
zusammengeführt; eingeklammerte Erwähnungen wie `(:#auth,#api)` bleiben
Label (Zitier-Konvention wie `(#auth)`, deshalb enger als die frühere
§11-Formulierung). `deps` sind ID-Strings am Knoten; der Parser prüft
nur Existenz (Warnung unknownDep, Vorwärts-Referenzen normal), Zyklen
werden bewusst nicht einmal erkannt. Sichtbar als `→ #a, #b` im Tooltip
und als a11yDeps; Legendenzeile + Warntext in allen 9 Sprachen. Im
mitgelieferten Plan: Zyklen-legal und unknown-id-Warnung auf [x],
Abhängigkeits-Knoten auf [~]. 12 neue Tests (tests/deps.test.js).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Extraktionsschritt 6 (nach den Tags): das erste alleinstehend angesetzte
`#name`-Token wird die Knoten-ID (Zeichenmenge wie `@name`); weitere
`#`-Token bleiben im Label (reservierte Ticket-Referenzen), `:#a,#b`
und `C#` werden nicht gefressen. Doppelte ID → Warnung duplicateId an
der späteren Zeile mit Nennung der ersten; die spätere gilt trotzdem.
Sichtbar im Tooltip (erste Position) und als a11yId im aria-label —
noch keine eigene Diagramm-Darstellung. Legendenzeile + Warntext in
allen 9 Sprachen; die drei `#`-Erwähnungen im mitgelieferten Plan sind
eingeklammert, damit sie Erwähnungen bleiben. 12 neue Tests
(tests/ids.test.js).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Parser erkennt `=` als disjunktives Gate (nur mit folgendem Leerraum —
`=SUMME(…)` bleibt Label); Mischungen melden mixedGate wie gehabt. Die
XOR-Regel warnt je WEITERER realisierter Alternative (xorConflict mit
Zeilennummer; realisiert = [~]/[/]/[x]/[^], siehe D35). Darstellung erbt
die komplette any-of-Geometrie (ul class="or xor"), ergänzt um eine
„1"-Plakette am Austritt der Sammelleiste — auch im Grafikexport.
Legende (+ hint_root) und Warntext in allen 9 Sprachen; SPEC §11-Eintrag
in §1/§3/§9 überführt; 13 neue Tests (tests/xor.test.js).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
SPEC §11: Zeichen festgelegt (disjunktiv wie `|`, Mischung → mixedGate,
Leerraum-Regel gegen Labels wie =SUMME(…)); offen bleibt nur noch die
Kennzeichnung der Gruppe im Diagramm. D34-Nachtrag begründet die Wahl und
hält die verworfenen Kandidaten fest (x, ^, |1, /, ⊕, °).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Tickets haben auf `#` Vorrang (`#123` als etablierte Kurzschreibweise, oft
zugleich die natürliche Knoten-ID; notfalls Präfix wie `#t123`). Freie
Schlagworte verlassen `#` und gehen auf `&tag` — als niedrig priorisierte
Idee, ausdrücklich ungebaut: Ohne Konsumenten (Filter-Linse, Taiga-Label-Sync)
sind Tags nur Kommentare mit Extra-Syntax; gebaut erst zusammen mit dem ersten.
Zeichenwahl nach den D32-Kriterien: `&` ist auf DE- wie US-Layout eine
Shift-Taste, nie ein Dead-Key; „R&D" und „Drag & Drop" bleiben durch die
Alleinstehend-Regel (wie `!!!`) Labels. Verworfen: `~` (Dead-Key auf Mac-DE,
Zirka-Kollision), `$`, `%`, `:`, `§`, `*`.
Damit ist der offene Punkt aus D34 durch Wegfall statt Trennregel geschlossen.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Die fünf geplanten Notations-Erweiterungen für vollständiges Lean-Pathfinding
sind in die Doku eingearbeitet — Schreibweisen samt offener Punkte in SPEC §11,
Begründung und Folgen in D34, Aufgaben in Phase 4, und als Knoten im
mitgelieferten Werkbaum-Plan.
Drei Kollisionen mit Bestehendem sind dabei benannt statt stillschweigend
mitentschieden: `#` trägt jetzt drei Bedeutungen (Ticket, Schlagwort, Knoten-ID),
`x` für XOR liest sich neben `[x]` schlecht, und kurze Knotenbeschreibungen
können keine eingerückte Folgezeile sein, weil Einrückung Hierarchie bedeutet.
Die weitestreichende Folge betrifft D18: Mit Dependency Closure — gemeinsame
Abhängigkeiten nur einmal gezählt — ist die günstigste Alternative nicht mehr
lokal entscheidbar; die gierige Wahl je Gruppe ist nicht länger optimal.
LEAN-PATHFINDING.md schlug für Abhängigkeiten noch `→ Feature` vor (Verweis auf
den Titel, rote Linien); das ist mit `:#id` überholt und korrigiert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Zwei Lücken, die beim Arbeiten am Text auffallen:
**Zeilennummern (D33).** Die Warnungen nennen Zeilennummern („Zeile 12: …"),
das Textfeld zeigte keine — man musste abzählen. Der Streifen links vom
Textfeld hebt zusätzlich die Cursor-Zeile und Zeilen mit Warnung hervor.
Die Zahlen stehen auf **gemessenen** Höhen (Spiegel-`div` aus D25, ein Marker
je Zeile), nicht auf „Zeilenhöhe × n": Der Text bricht weich um, eine lange
Zeile belegt mehrere Bildzeilen und behält doch eine Nummer. Bei 375 px Breite
brechen 134 der 143 Zeilen um — gerechnet liefe der Streifen sofort davon.
Dabei fiel ein älterer Fehler im Spiegel auf: `width = src.clientWidth` bei
`content-box` machte ihn um genau die 32 px Innenabstand zu breit, er brach
später um als das Textfeld. Mit `box-sizing:border-box` stimmen die Umbrüche
nachweislich überein (170 Bildzeilen beiderseits) — das behebt nebenbei die
Zielgenauigkeit des Sprungs zu langen Zeilen (D25).
**Alt+Klick im Textfeld (Nachtrag zu D25).** Die Rückrichtung lief bisher
allein über die Cursor-Zeile — und die scrollt bewusst nur `nearest` und nur
beim Zeilenwechsel, sonst ruckelte das Diagramm beim Tippen. Als „zeig mir
das" taugt sie damit nicht. Alt+Klick im Text (Tastatur Alt+Enter) zentriert
den Knoten jetzt und gibt ihm den Fokus: derselbe Modifier in beide
Richtungen, und mit Fokus wird daraus ein vollständiger Hin- und Rückweg.
Die Legenden-Zeile nennt beide Richtungen (kein zehnter i18n-Schlüssel),
9 Sprachen nachgezogen. SPEC §9 ergänzt, D33 angelegt, Plan-Dokument und
frontend/CLAUDE.md nachgeführt.
Co-Authored-By: Claude <noreply@anthropic.com>
Nutzer-Idee: ein IntelliJ-IDEA-Plugin — Rendern über Mermaid als erster Schritt,
ein vollwertiger Editor als das eigentlich Reizvolle.
Zwei Dinge sind beim Aufschreiben aufgefallen und stehen deshalb im Plan:
- Der billige Weg über Mermaid trägt nur, wenn Werkbaum in Mermaid SELBST
landet. Die IDE bringt ihr eigenes Mermaid mit, eine selbstgehostete
Diagrammart lädt sie nicht — das steht als [-] unter dem Mermaid-Zweig, damit
niemand später darauf baut. Damit hängt der IntelliJ-Weg an der teureren der
beiden Mermaid-Alternativen (Pull Request statt eigener Seite).
- Ein eigener Lexer/Parser im Plugin wäre GENAU die zweite Grammatik, vor der
D14 warnt. Der Knoten trägt deshalb [!] und zerlegt sich in die beiden Auswege:
gemeinsame Fixtures oder den einen JS-Parser in der IDE laufen lassen.
Der Editor selbst ist ein `+`-Knoten: Das Anzeigen ist der Kern, der
vollwertige Editor die Zugabe. Genau die Unterscheidung, für die D29 das Zeichen
eingeführt hat — und dadurch fällt er aus dem günstigsten Pfad heraus, statt ihn
zu verteuern.
Geprüft: 139 Knoten, keine Warnungen, keine Geister-Knoten (alle M+ sind
zerlegt).
Der vorige Commit behauptete, der Websocket-Weg sei bei Hostsharing die offene
Frage. Das war ein Fehlschluss: Ich hatte den dokumentierten NODE-Weg
recherchiert (Apache + mod_passenger, das kann tatsächlich keine Websockets) und
daraus auf die Plattform geschlossen. Für einen Dienst wie Etherpad nimmt man
aber gar nicht Passenger, sondern „eigener Daemon + Reverse Proxy" — und genau
das ist dokumentiert.
Belege: Hostsharing hat eine eigene Feature-Seite „Reverse Proxy für
WebSockets", und das Wiki zeigt es an Mattermost vor — .htaccess in htdocs-ssl,
`RewriteCond %{HTTP:UPGRADE} ^WebSocket$` und `RewriteRule .*
ws://127.0.0.1:<port>%{REQUEST_URI} [proxy]`, dazu ein von Hostsharing
zugewiesener Daemon-Port und eine systemd-User-Unit für den Neustart. Matrix
Synapse steht ebenfalls im Wiki. Es hat also längst jemand zum Laufen gebracht.
Der Plan sagt das jetzt richtig: aus dem [!]-Knoten mit Ausweich-Alternativen
werden zwei gewöhnliche Aufgaben (Reverse Proxy, systemd-Unit). Übrig bleibt als
Risiko nur, was wirklich eines ist — das dauerhafte Patchen eines öffentlich
erreichbaren Dienstes.
Geprüft: 120 Knoten, keine Warnungen.
Frage: Lässt sich Etherpad in einem Managed Webspace auf einem eigenen Managed
Server betreiben? Recherchiert, mit einem Befund, der die Sache anders kippt als
erwartet.
Machbar, ja:
- Hostsharing erlaubt ausdrücklich eigene Serverdienste (Daemons) im Managed
Webspace gegen ein RAM-Kontingent, und Installationen im Userland —
Programmiersprachen, Webserver, Datenbanken.
- Node.js wird ausdrücklich unterstützt.
Der Haken sitzt beim Transport: Der dokumentierte Node-Weg läuft über Apache
mit mod_passenger, und Passenger unterstützt Websockets auf Apache NICHT (nur
Nginx und Passenger Standalone, sagt Phusion selbst). Socket.io fällt dann auf
Long Polling zurück. Root gibt es auf einem Managed Server nicht; ob die
Apache-Vhost-Konfiguration ein Upgrade zu einem eigenen Port durchreicht, ist
die offene Frage — deshalb steht der Knoten auf [!].
Entscheidend ist aber, dass unsere Anforderung davon gar nicht abhängt: Die
2 Sekunden brauchen keine Websockets, sondern die Hoheit über die
Konfiguration — Export-Rate-Limit oder ein postMessage-Plugin. Beides ist auf
einer eigenen Instanz reine Einstellungssache, unabhängig vom Transport. Ein
Etherpad, das intern nur pollt, liefert uns trotzdem alles, was wir wollten.
Geprüft: 121 Knoten, keine Warnungen.
Nutzer-Idee: ein eigenes Etherpad unter javagil.de betreiben, statt den Admin
der Genossenschafts-Instanz um Konfigurationsänderungen zu bitten.
Die Alternative beherrscht mehrere der übrigen, deshalb steht sie zuoberst in
der Gruppe: Auf einer eigenen Instanz sind Rate Limit, `cookie.sameSite`,
Plugins und socket.io-CORS allesamt selbst gesetzt. Schon das Anheben des
Export-Limits — eine Zeile Konfiguration — würde die 2-Sekunden-Anforderung
erfüllen; ein Plugin wäre der elegantere Weg. `javagil.de` steht wie
`hostsharing.net` nicht auf der Public Suffix List, `pad.javagil.de` und
`werkbaum.javagil.de` wären also same-site, womit der Cookie-Ärger im
eingebetteten Rahmen ohnehin entfällt.
Die Kosten stehen als Kinder darunter statt im Kommentar, weil sie echte
Arbeit sind: Node ≥ 18.18.2 und eine richtige Datenbank (Etherpads
Flatfile-Speicher ist ausdrücklich nicht für Produktion), ein Proxy, der das
Websocket-Upgrade durchreicht, TLS. Das Patchen eines öffentlich erreichbaren
Dienstes bekommt `[!]`: Der Aufwand ist unklar UND unbefristet, und das ist bei
dieser Alternative der eigentliche Preis — nicht die Installation.
Geprüft: 118 Knoten, keine Warnungen.
Wunsch: Ansicht aktualisiert sich selbst, höchstens ~2 s Verzögerung, möglichst
über Etherpads Websockets. Recherchiert und gemessen, nicht geschätzt.
Kernbeobachtung, die alles erklärt: Der einzige Endpunkt, den wir fremdstämmig
lesen dürfen, ist genau der gedrosselte. `/export/txt` sendet
`Access-Control-Allow-Origin: *` und ist auf 10 Abrufe je 90 s und IP begrenzt
(Etherpad-Voreinstellung, in settings.json.template bestätigt); die Pad-Seite
`/p/<pad>` enthält den vollen Text in `clientVars`, sendet aber KEINEN
CORS-Header — der naheliegende Umweg ist also versperrt.
Der vorgeschlagene Websocket-Weg ebenfalls, und das ist gemessen: Ein
`wss://…/socket.io/?EIO=4&transport=websocket` scheitert mit Code 1006 ohne
`open`, während ein fremder Echo-Server aus derselben Seite sauber öffnet — die
Umgebung kann WebSockets, dieser Server nimmt uns nur nicht. Das eingebettete
Pad verbindet sich dagegen problemlos; der Unterschied ist der Origin. Damit
scheitert der Weg nicht an unserer Bereitschaft, eine Abhängigkeit aufzunehmen,
sondern an der Gegenseite — die Easysync-Frage stellt sich gar nicht mehr.
Fund der Suche: Etherpad-Plugins reden per postMessage mit der einbettenden
Seite. `ep_iframeinsert` schickt periodisch den ganzen Pad-Text ans
Elternfenster (und nimmt insert-Befehle an, könnte also sogar Schreiben
erlauben). Das ist der einzige Weg, der live ist, kein Polling braucht, das
Rate Limit nicht berührt und uns nur einen message-Zuhörer kostet — keine neue
Laufzeit-Abhängigkeit. Preis: Installation auf der Instanz.
Damit hängt alles an einer Frage: Kommt man an die Konfiguration der
Pad-Instanz? Alle wirksamen Wege sind Server-Änderungen. Ohne Zugriff bleibt
Polling im Budget — höchstens einmal je 9 s, geteilt über alle Betrachter
hinter derselben IP.
Im Plan steht das als any-of-Gruppe unter „Update by itself"; die beiden
gemessenen Sackgassen als [-] mit dem Messergebnis im Kommentar, damit niemand
sie erneut aufmacht. Der günstigste Pfad wählt dort von selbst die
Rate-Limit-Anhebung. Geprüft: 107 Knoten, keine Warnungen.
Beim Deploy der stabilen Instanz gehen diese Knoten live; SPEC §4
unterscheidet [x] fertig von [^] in Produktion (D30):
- Optional nodes — neither required nor an alternative
- Show what is new since your last visit
- Watch a shared Etherpad — it merges, we render
- Load the pad's plain-text export
- Reload on demand (XS) %% a timer only trips Etherpad's rate limit
- Embed the pad, keep the text mirror beside it
- Three views: pad and text, pad only, text only
- Splitter between pad and mirror
- A shared pointer: !!! focuses a node for everyone
Der mit der Cursor-Zeile geteilte Ring war zu leise — „das erkennt man zu wenig"
(Nutzer). Damit fällt auch die in D32 als Preis notierte Zweideutigkeit weg: Sie
war das Zugeständnis für die Sparsamkeit, und wenn die Sparsamkeit nicht
funktioniert, ist das Zugeständnis nicht mehr zu rechtfertigen.
Gebaut wie der gelbe Kranz aus D28 (Schein nach außen, Füllung bleibt dem
Status, kein Blinken, `z-index:2` gegen das Abschneiden durch später gemalte
Geschwister) — aber in PETROL, nicht in Gelb. Die Frage stand ausdrücklich im
Raum; die Antwort ist nein, weil die beiden Verschiedenes bedeuten und
gleichzeitig auftreten: Gelb ist eine stehende Tatsache über den Plan („seit
deinem letzten Besuch live gegangen"), Petrol ein Zuruf („schau jetzt hierhin").
Im Pad-Betrieb ist die Kombination der Normalfall — man zeigt auf das, was sich
geändert hat. Wären beide gelb, könnte ein Knoten nicht beides sagen.
Der Schein ist helles Teal (#14B8A6), der Ring dunkles Petrol. Die erste Fassung
nahm für beides `--or` und wirkte trotz identischer Geometrie leiser als das
Gelb. Der Grund ist nicht Geschmack: Ein dunkler Schein auf weißem Grund liest
sich als Schatten, ein heller als Licht.
Gegen die Stationspunkte des günstigsten Pfads (D18) geprüft statt angenommen —
zwei Marken gezielt auf Pfad-Endknoten (mit Punkt), eine daneben (ohne): Der
Kranz sitzt eng am Knoten und hat einen harten Ring, der Stationspunkt ist ein
großer blasser Fleck ohne Rand. Verwechseln kann man das nicht.
Kombinationen ausbuchstabiert, weil sie real vorkommen: `focusmark.current`
(Tinte innen, Teal außen) und `fresh.focusmark` (Petrol-Ring innen, Gelb außen —
zwei Scheine nach außen gehen nicht). Letztere steht nach der ersten: gleiche
Spezifität, und bei allen drei sollen Zuruf und Neuheit gewinnen.
SPEC §9 und D32 nachgezogen.
Gemeldet: Das eingebettete Etherpad lässt sich nach einer Weile nicht mehr
bearbeiten; Verdacht auf den Update-Poller. Der ist es nicht, und das ist
belegt statt vermutet:
- `checkForUpdates()` holt `location.href`, also den Werkbaum-Origin — es kann
die Pad-Drosselung gar nicht auslösen.
- Es lädt die Seite nicht neu; `checkAndShowUpdateNotification()` und
`showUpdateDebug()` hängen nur `position:fixed`-Elemente an `<body>`. Kein
Neuaufbau eines Containers um den Rahmen — der WÜRDE ihn neu laden, weil ein
Umhängen im DOM jeden `<iframe>` neu lädt.
- Gemessen über ~6 Minuten: window-Marker überlebt (kein Seiten-Reload),
`load`-Zähler am Rahmen bleibt 0 (kein Rahmen-Reload), Sichtbarkeit
durchgehend `visible`.
Reproduziert wurde der Fehler nicht. Nach sechs Minuten lief die Verbindung
noch — geprüft ohne Tippen, indem das Pad von außen geändert wurde: der Rahmen
übernahm die Änderung sofort. Etherpads eigene Meldungen sind von außen nicht
lesbar (fremdstämmiger Rahmen, eigener Konsolen-Kontext).
Als Verdacht festgehalten, ausdrücklich unbewiesen: das `SameSite=Lax`-Cookie.
Die erste Verbindung gelingt, aber beim Wiederaufbau nach einem Abbruch fehlt
die Autoren-Identität — sichtbar, aber nicht mehr beschreibbar. Passt zu „nach
einer Weile" und dazu, dass es im eigenen Tab nicht auftritt.
Der entscheidende Test gehört dem, der es sieht: Pad im eigenen Tab öffnen.
Geht es dort, ist es der Dritt-Kontext (nur serverseitig zu beheben). Klemmt es
dort auch, liegt es am Pad.
Behelf ist schon eingebaut: Einmal durch den Ansichts-Wähler schalten lädt den
Rahmen neu (über `about:blank`). Bewusst NICHT in den Neu-laden-Knopf gelegt —
der zieht nach dem Tippen Spiegel und Diagramm nach, und ein Rahmen-Reload
dabei kostete jedes Mal die Schreibmarke im Pad.
Beim gemeinsamen Arbeiten an einem Pad (D31) fehlte das Naheliegendste: „schau
mal hier". Etherpad zeigt die Cursor der anderen im Pad, aber Werkbaum kommt
nicht an sie heran — ein fremdstämmiger Rahmen gibt keinen DOM-Zugriff, der
Klartext-Export überträgt nur Text. Eine Marke IM Text ist damit nicht der
Notbehelf, sondern der einzige Weg. Und sie hat etwas, das ein Cursor nicht hat:
alle sehen dieselbe Stelle.
Erkannt wird `!!!` nur ALLEINSTEHEND (`(^|\s)!!!(?=\s|$)`), sonst verlöre jedes
„Achtung!!!" seine Ausrufezeichen und niemand fände den Grund. Bewusst ohne
Lookbehind — Safari kennt es erst ab 16.4, und die Notation soll nicht an einer
Browserversion hängen. Position in der Extraktion (SPEC §1): nach den Tags; der
Kommentar fällt vorher weg, eine Marke hinter `%%` wirkt also nicht.
Darstellung ist DIESELBE wie die der Cursor-Zeile (D25), nicht eine vierte:
neben Fokusrahmen, Strahlenkranz (D28) und Cursor-Ring wäre ein weiterer Ring
ein Zeichen zu viel — es gibt nur einen Begriff „hier schauen". Preis: Im Bild
ist nicht zu unterscheiden, ob die eigene Cursor-Zeile oder eine fremde Marke
leuchtet; für Screenreader benennt `a11yFocusMark` es ausdrücklich.
Ins Bild geholt wird nur bei ÄNDERUNG der Marke, Schlüssel ist der Label-Text
statt der Zeilennummer (Umsortieren im Pad soll nicht neu scrollen). Ohne diese
Bedingung zöge jeder Neubau den Blick zurück und man käme nicht weg. Beides
geprüft: gleiche Marke -> Scrollstand bleibt 0, Marke gewandert -> springt auf
242 und markiert den neuen Knoten.
Beim Hinsehen gefunden: Die Pfad-Inversion verschluckte den Zeigefinger. Der
erste markierte Knoten im Test war eine nicht gewählte any-of-Alternative
(„Headless CMS") — `opacity:.32; saturate(.4)`, der Ring praktisch unsichtbar.
Der Zeiger zeigte auf nichts. Dieselbe Ausnahme wie für D28 behebt es, und hier
ist sie zwingender: „Sollten wir diese verworfene Alternative noch einmal
ansehen?" ist einer der wahrscheinlichsten Gründe, überhaupt zu zeigen. Anders
als beim optionalen Knoten (D29), wo das Zurücktreten die Aussage IST.
Nicht im Druck und nicht im Grafikexport (wie die Cursor-Zeile): Die Marke sagt
„schau jetzt hierhin", nicht „so ist der Plan". Nicht ins kanonische Beispiel
(SPEC §10) aufgenommen — das ist zugleich Test-Fixture, ein dauerhafter
Zeigefinger darin wäre eine Aussage, die niemand gemacht hat.
Verworfen war `%%!` (Kommentar-Variante, bliebe harmlos liegen und könnte die
Begründung tragen) — der Nutzer wählte `!!!`, weil es im Moment des Zeigens
schnell zu tippen ist, und genau dann will man nicht über Syntax nachdenken.
Der Preis steht in D32: die Marke bleibt sichtbar stehen, bis jemand sie löscht;
Werkbaum kann sie nicht entfernen (kein Schreibzugriff auf das Pad).
SPEC §1/§9 zuerst, dann D32, dann Code. 15 neue Tests (86 -> 101), Legende und
i18n in allen 9 Sprachen.
Das Einbetten ist möglich, ohne D25 zu opfern. Nachgemessen zuerst, ob der
Server es überhaupt zulässt: pad.hostsharing.net sendet kein
`X-Frame-Options` und keine CSP mit `frame-ancestors`, und im Versuch baute das
Pad in einem fremdstämmigen Rahmen seine inneren Editorframes auf
(`contentWindow.length === 2` = ace_outer/ace_inner), samt Werkzeugleiste,
heiler Einrückung und lebender Socket-Verbindung.
Einbetten heißt aber nicht Ersetzen: Ein cross-origin-iframe gibt keinen
DOM-Zugriff, ein ersetztes Textfeld kostete also beide Richtungen von D25
(Alt+Klick -> Zeile, Cursor-Zeile -> Knoten). Deshalb drei Ansichten, reihum
über einen Wähler in der Editor-Titelzeile:
- Pad und Text, geteilt durch einen eigenen Splitter (Mechanik und Idiom vom
Legenden-Splitter aus D26: von der Spiegelseite gezogen, Doppelklick setzt
zurück, `--pcol`/`--prow` getrennt gehalten und persistiert). Der Spiegel darf
schmal werden und trägt weiter die Sprünge — die arbeiten auf unserem
eigenen `<textarea>`.
- nur Pad — Spiegel ausgeblendet; `revealEditor()` schaltet bei einem Sprung
auf „beide", sonst zeigte der Sprung ins Nichts.
- nur Text — wie bisher, kein Rahmen.
Ein Wähler statt dreier Knöpfe, weil die Titelzeile schon Dokument, Pad, Neu
laden, Kopieren, Legende und Fensterknöpfe trägt (mobil dreifach eng, D17) —
derselbe Reihum-Griff wie beim Modus-Wähler dort. Der Zustand steckt im Symbol
(geteilt / links gefüllt / rechts gefüllt), der Tooltip nennt ihn im Klartext.
Der Rahmen bekommt nur sichtbar ein `src`, sonst `about:blank`. Das ist kein
Geiz um Bytes: Ein geladenes Pad verbindet sich per Socket und macht dich in
dessen Anwesenden-Liste sichtbar. „Nur Text" ist damit die Ansicht, die nichts
von dir verrät.
Zwei Dinge, die beim Prüfen auffielen und behoben sind:
- Eine überzählige `}` ließ das Modul gar nicht laden. Die Messung sah trotzdem
plausibel aus, weil die abgefragten Werte die statischen HTML-Vorgaben waren —
seither prüft jede Messung zuerst, ob überhaupt Knoten gerendert sind, und
`node --check` läuft vor dem Blick in den Browser.
- In „nur Pad" war der Spiegel weiterhin sichtbar (sogar breiter als das Pad):
die Regel `.src-area.pv-pad>textarea{display:none}` fehlte.
Bleibender Preis: `Set-Cookie: token=…; SameSite=Lax`. Das Cookie ist Etherpads
Autoren-Identität und wird im fremdstämmigen Rahmen nicht mitgesendet — man ist
bei jedem Laden ein neuer Autor. Nur serverseitig zu beheben
(`cookie.sameSite: "None"`), nicht in Werkbaum. Steht in D31.
Auf kleinem Bildschirm nachgemessen statt geschätzt: bei 375x812 bleiben Pad
317 px und Spiegel 180 px, per Splitter verschiebbar — brauchbar, also keine
Sonderregel für Mobil.
SPEC §9 und D31 nachgezogen; 5 neue i18n-Schlüssel in allen 9 Sprachen.
Der Hintergrund-Takt aus dem letzten Commit funktionierte in der Praxis nicht:
im Netzwerk-Mitschnitt stapelten sich Anfragen und wurden abgebrochen
("cancelled"). Die Ursache ist nicht Langsamkeit, sondern ein Rate Limit —
Etherpads `importExportRateLimiting` ist serienmäßig an und lässt 10 Abrufe je
90 s und IP zu; der Takt wollte 36. Jenseits davon antwortet die Gegenseite
nicht mit 429, sondern hält die Verbindung ohne Antwort offen. Nachgemessen:
12:48:12 Abbruch nach 25 s (0 Bytes)
Abbruch nach 25 s (0 Bytes)
12:50:23 HTTP 200 nach 0,436 s <- nach ~40 s Pause
Zwei Minuten totgestellt, dann sofort in 0,4 s da. Gegen eine Drosselung kann
ein Takt nicht gewinnen, er erzeugt sie. Also ein Knopf. Damit entfallen
Stabilitätstakt, Sichtbarkeits-Wächter, Anti-Stapel-Riegel und Wiederanlauf.
Der Knopf greift zudem gut mit "Was ist neu?" (D28) zusammen: drücken, und was
seither in Produktion ging, leuchtet auf.
Verhindern UND melden, beides:
- Mindestabstand 10 s zwischen zwei Abrufen. Das ergibt höchstens 9 je 90 s und
bleibt damit beweisbar unter Etherpads Budget — die Drosselung wird gar nicht
erst ausgelöst. Nach einem Abbruch sind wir schon drüber: dann das ganze
Fenster (90 s) abwarten statt weiter dagegen zu rennen.
- Der Knopf bleibt in der Sperre **klickbar** (nur `aria-disabled`, nicht
`disabled`): Ein Klick meldet den Grund und nennt die Grenze samt Restzeit.
Die Meldung landet in `#warn`, das eine Live-Region ist, wird also angesagt.
Ein `disabled` erklärt nichts.
- Eigener Warnungstyp `sourceTimeout` für den Abbruch: `sourceLoad` zeigt auf
CORS und schickte hier auf die falsche Fährte.
- `setPadBusy()` dreht das Symbol während des Abrufs — das können bis zu 20 s
sein, und ohne Zeichen wirkt der Knopf kaputt.
Zwei Fehler des Vorgänger-Commits fielen dabei auf:
- `padSource` und der Takt standen HINTER dem `await` des ersten Abrufs. Ein
einziger Fehlschlag — bei dieser Gegenseite der Normalfall — ließ das Dokument
tot liegen, ohne Knopf und ohne Wiederversuch, bis zum Neuladen der Seite.
Genau das war die vom Nutzer gemeldete Fehlermeldung.
- Kein Erfolg räumte die Warnung des ersten Versuchs weg; sie hätte gestanden,
während der Text längst da war.
Dazu: `deleteDoc()` beendet die Pad-Quelle, sonst legte ein späterer Abruf das
gelöschte Dokument wieder an und aktivierte es auch gleich.
Nebenbefunde, beide nachgemessen und in D31 festgehalten:
- Das *Tippen* im Etherpad-Editor war der letzte offene Punkt. Der Nutzer hat
` - [ ] Layout` eingerückt eingetippt; der Export gibt es zeichengenau
zurück (vier echte Leerzeichen, kein Tab, kein Listen-Markup).
- Einbetten verweigert der Server nicht: kein `X-Frame-Options`, keine CSP mit
`frame-ancestors`, und im Versuch baute das Pad in einem fremdstämmigen Rahmen
seine Editorframes auf. Preis ist `SameSite=Lax` am Autoren-Cookie (jedes
Laden ein neuer Autor; nur serverseitig zu beheben) und der Verlust beider
Richtungen von D25, falls das Textpanel ersetzt wird.
86 Tests (85 -> 86); Schreibschutz zeigt den Text jetzt in Tinte statt grau —
hier wird gelesen, der Plantext ist der Hauptinhalt.
Werkbaum hat kein Backend, und das eigentlich Schwere an gemeinsamem
Bearbeiten ist das Zusammenführen gleichzeitiger Änderungen — im Plan als
`[!] Merging simultaneous edits` markiert. Etherpad hat das gelöst. Also
geliehen statt nachgebaut: das Pad ist die Schreibfläche, Werkbaum die
Ansicht.
Nachgemessen an pad.hostsharing.net, bevor irgendwas gebaut wurde:
- der Klartext-Export sendet `Access-Control-Allow-Origin: *`,
- das kanonische Beispiel (SPEC §10) kommt byte-identisch zurück,
- der HTML-Export zeigt kein Listen-Markup — Etherpad deutet `-` nicht zur
Aufzählung um und behält die führenden Leerzeichen.
Das war das Risiko, das die Idee hätte erledigen können. Nicht geprüft ist
das Tippen im Etherpad-Editor selbst (Tab-Einrückung, mögliches
Auto-Bullet); dafür braucht es einen echten Browser.
Eigener Parameter statt `?sourceUrl=`: Die URL, die ein Mensch in der Hand
hat, ist die Pad-URL — `/export/txt` hängt Werkbaum selbst an. Vor allem
aber lizenziert der eigene Parameter das andere Verhalten, sodass D23
unangetastet bleibt: `sourceUrl` heißt weiter „statische Datei, einmal pro
Laden geholt", bestehende Links bekommen kein Polling. Name und id sind die
vollständige Pad-URL (Pad-Namen sind nur pro Instanz eindeutig).
Textfeld schreibgeschützt, Knopf öffnet das Pad: ohne das verschwände
getippter Text beim nächsten Abruf. Schrift bleibt Tinte statt grau — hier
wird gelesen, der Plantext ist der Hauptinhalt.
Drei Riegel im Takt, jeder aus einem echten Fehler:
- `padBusy` — im Netzwerk-Mitschnitt stapelten sich die Abrufe, weil die
Gegenseite langsamer war als der Takt; eine spät eintreffende alte
Antwort hätte neueren Text überschrieben,
- Abbruch nach 10 s — sonst bliebe der Riegel bei hängender Gegenseite für
immer zu,
- `visibilityState` + `visibilitychange` — nicht im Hintergrund abrufen,
aber bei Rückkehr sofort.
Der Stabilitätstakt übernimmt erst beim zweiten gleichen Abruf, sonst sieht
man die anderen mitten im Tippen.
Die Normalisierung der Pad-Adresse liegt headless in `remote.js`, damit sie
testbar ist (23 neue Tests, 60 -> 83). Im Vorschau-Browser meldet
`visibilityState` „hidden" und HMR lädt bei jeder Quelländerung neu — ein
Reload sieht wie eine geglückte Übernahme aus; nachgewiesen wurde die
Übernahme deshalb mit einem Marker auf `window`, der einen Reload nicht
überlebt.
SPEC §9 zuerst, dann D31, dann Code. Der Plan bekommt den Knoten nach D30
mit `[x]`, nicht `[^]`.
Der Umfang war schon richtig — genau eine Datei, kein Glob —, aber als bloße
Zusage zu schwach. `[x]` steht im Repo an Stellen, wo eine Beförderung falsch
bis unsinnig wäre, und der Schaden wäre still:
- Die Legende („Agenda") zeigt `[x] fertig` als ANSCHAUUNGSMATERIAL für die
Notation (index.html, chip('fertig','[x]') in app.js). Daraus würde
„[^] fertig" — Unsinn, den beim Durchsehen eines Diffs niemand bemerkt.
- Das mitgelieferte „Example"-Dokument (INITIAL in app.js) und die übrigen
docs/examples/*.werkbaum sind erfunden.
- SPEC §10 (kanonisches Beispiel, zugleich Test-Fixture) und die Checkboxen in
docs/TASKS.md.
Deshalb jetzt eine Laufzeitsicherung statt einer Absichtserklärung: Der Lauf
vergleicht `git status` vor und nach dem Schreiben und bricht ab, sobald mehr
als die Plandatei NEU geändert ist — Plandatei zurückgesetzt, nichts committet.
Der Vergleich ist gegen den Vorher-Zustand gebildet, damit anderweitig
schmutzige Dateien im Arbeitsbaum keinen Fehlalarm auslösen. Dazu ein
UMFANG-Absatz im Skriptkopf, der die drei Fallen benennt und ausdrücklich sagt:
nicht auf ein Muster erweitern.
Verifiziert im Wegwerf-Worktree: Normalfall befördert die zwei Knoten und
committet; ein absichtlich auf example-plan-0.werkbaum ausgeweiteter sed bricht
mit Exit 1 ab, listet beide betroffenen Dateien, setzt die Plandatei zurück und
committet nichts; danach läuft der Normalfall unverändert durch.
(Beim ersten Testlauf griff der Wächter scheinbar nicht — Ursache war der Test,
nicht das Skript: `git reset --hard` hatte die eingespielte Skriptfassung durch
die committete, noch ungesicherte ersetzt.)
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Der mitgelieferte Werkbaum-Plan behauptete [^] für Funktionen, die nur auf der
automatisch deployten Pages-Instanz lagen, nicht auf werkbaum.javagil.de
(manueller Deploy, D16). Ausgerechnet das Dokument, das den Stand beschreiben
soll, war ungenau — und „Was ist neu?" (D28) meldete Dinge als live, die es
dort nicht waren.
Die Unterscheidung gibt es längst: SPEC §4 trennt [x] fertig von [^] in
Produktion. Der Plan hat sie für sich selbst nie benutzt. Konvention ab jetzt:
beim Mergen [x], der Deploy befördert — nur er weiß, wann die Aussage wahr wird.
- scripts/promote-shipped.sh schreibt Statusboxen am Zeilenanfang von [x] auf
[^] und hält das als eigenen Commit fest (-n zeigt nur, -y ohne Rückfrage).
Bricht ab, wenn die Plandatei uncommittete Änderungen hat; committet nur
diesen einen Pfad; pusht nicht.
- deploy-prod.sh ruft es als Schritt 0 auf (--no-promote schaltet es ab) und
warnt, wenn HEAD noch nicht auf origin liegt — der Footer-Versionslink zeigt
sonst auf einen Commit, den GitHub nicht kennt.
Warum ein Commit und kein Rewrite beim Bauen: Ein Rewrite macht GENAU EINE
Installation ehrlich; Pages untertriebe dauerhaft und die Neu-Anzeige wäre dort
für immer stumm. Der Commit wird von beiden Pipelines gesehen (Pages beim Push,
prod beim rsync), das Artefakt bleibt inhaltsgleich mit dem Repo — die
vorhandenen sed-Regeln (D16) fassen nur Pfade und Version an, Infrastruktur,
kein Rewrite dessen, was das Dokument aussagt. Außerdem Präzedenzfall D16:
VERSION per bewusstem Bump-Commit, „vollständig aus dem Repo reproduzierbar".
Einmalige Nachholung, exakt statt geschätzt: Der Footer der stabilen Instanz
verlinkt den deployten Commit (4061362); alles danach ist dort nicht drin. Es
sind GENAU ZWEI Knoten — „Optional nodes" (D29) und „Show what is new since
your last visit" (D28) —, nicht das Dutzend, das ich vorher grob geschätzt
hatte. Beide stehen jetzt auf [x] und leuchten beim nächsten Prod-Deploy als
neu auf. Eine Demotion [^]→[x] löst kein Falschleuchten aus: freshProdSet
meldet nur Knoten, die JETZT [^] sind (test-abgedeckt).
Umfang: nur example-werkbaum.werkbaum. Die übrigen Beispieldateien sind
erfunden und sagen nichts über ein Deployment aus.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>