Mit nur einem Beispiel ließ sich das Umschalten zwischen Dokumenten (D22) nicht zeigen — jeder ?sourceUrl=-Link legt genau ein Dokument an (D23), erst mehrere nacheinander geöffnete füllen den Wähler. - Neue Endung `.werkbaum` (D24, SPEC §12): macht Notationstexte zuordenbar (spätere Editor-Zuordnung, Syntax-Highlighting, Öffnen/Speichern). Konvention, kein Vertrag — `?sourceUrl=` wertet weder Endung noch Content-Type aus, `.txt` bleibt gültig. `.gitattributes` führt `*.werkbaum` als Text (LF). - docs/example-plan.txt -> docs/examples/example-plan-0.werkbaum (Inhalt bis auf die Kopfzeile unverändert); README-Links nachgezogen. - Neu, je einen anderen Aspekt zeigend: example-plan-1 (Küche: kein Software-Plan, alternativenlastig — günstigster Pfad), example-plan-2 (Konferenz: breiter Fächer, viele Beteiligte), example-plan-3 (drei Wurzeln = drei Bäume nebeneinander, dazu ein Knoten ohne Größe für das implizite-M-Badge), example-werkbaum (Werkbaum selbst: Bestand + mögliche Weiterentwicklung, destilliert aus ROADMAP/TASKS/DECISIONS). - README.md / README.de.md: Tabelle mit den fünf Live-Links samt Hinweis, dass sie nacheinander geöffnet den Dokument-Wähler füllen. Verifiziert: alle fünf parsen headless ohne Warnungen und ohne gemischte Gates (19/26/43/28/79 Knoten, 3 Wurzeln in Beispiel 3); Vitest 34/34 grün. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
9.6 KiB
Werkbaum
English · Deutsch
▶ Live ausprobieren: https://werkbaum.javagil.de (stabil) · https://mhoennig.github.io/werkbaum/ (jeweils neuester Build 🚧)
Eine textuelle, Markdown-artige Notation für Projektstrukturpläne (Work Breakdown Structure) mit Und/Oder-Zerlegung — und ein Live-Editor, der sie als Diagramm rendert.
[~] Werkbaum (XL) https://wiki.example.de/relaunch
- [~] Dokumentenspeicher
| [x] Textdatei mit Copy+Paste im Frontend (S)
- [x] Parser
- [x] Texteingabefeld im Frontend
| [ ] Backend
- [~] Darstellung/Rendern (XL)
- [/] H (S) @anna
- [ ] CMS-Anbindung (M)
| [ ] WordPress
| [?] Headless CMS
- = Pflicht-Teilpaket (all of, im Diagramm nebeneinander) ·
| = Alternative (any of, untereinander) · […] = Status ·
(M) = T-Shirt-Aufwand · @name = Zuständigkeit · %% = Kommentar.
Nutzung
Den gehosteten Editor öffnen — links Text bearbeiten, rechts entsteht das Diagramm live. Toggles: transponierte (schmale) Darstellung, verworfene Elemente einblenden.
Diagramm aus einer URL laden
Der Editor kann seinen Notationstext über den Query-Parameter sourceUrl aus
einer externen Textdatei beziehen — praktisch zum Teilen eines Plans oder wenn
die Quelle in Git oder einem Wiki gepflegt wird:
https://mhoennig.github.io/werkbaum/?sourceUrl=https://raw.githubusercontent.com/mhoennig/werkbaum/main/docs/examples/example-plan-0.werkbaum
Fertige Beispiele in docs/examples/ — nacheinander
öffnen: Jedes wird ein eigenes Dokument, danach lässt sich in der
Editor-Titelzeile zwischen allen umschalten:
| Beispiel | Zeigt |
|---|---|
| ▶ 0 · Online-Shop-Relaunch | ein Softwareprojekt mit allen acht Status |
| ▶ 1 · Neue Küche | ein Plan ohne Software, viele Alternativen — gut für den Günstigster-Pfad-Schalter |
| ▶ 2 · Community-Konferenz | ein breiter Plan mit vielen Beteiligten; horizontal vs. kompakt vergleichen |
| ▶ 3 · Drei Arbeitsstränge | mehrere Wurzeln = mehrere Bäume nebeneinander |
| ▶ Werkbaum selbst | Bestand und mögliche Weiterentwicklung |
(Die Links zeigen auf den latest build 🚧; die stabile Instanz kann sourceUrl
ab ihrem nächsten Produktions-Deploy.)
Der geladene Text wird als eigenes Dokument geführt, dessen Name die URL ist — eigene Dokumente bleiben unberührt, und derselbe Link aktualisiert dieses eine Dokument, statt Kopien anzuhäufen. Die URL ist die Quelle der Wahrheit: Sie wird bei jedem Laden neu geholt, lokale Änderungen daran überleben ein Neuladen also nicht.
Notationsdateien tragen die Endung .werkbaum (UTF-8; siehe docs/SPEC.md
§12 und D24) — Konvention, kein Vertrag: sourceUrl liest jede per http(s)
erreichbare Textdatei, unabhängig von Endung und Content-Type.
Einschränkung — CORS: Der Browser lädt fremde Hosts nur, wenn sie
Access-Control-Allow-Origin senden. raw.githubusercontent.com und
GitLab-Raw-Links tun das; ein beliebiger Webserver oft nicht. Scheitert das
Laden, bleibt der bisherige Stand stehen und eine Warnung nennt die Ursache.
Zugelassen sind nur http/https.
Lokal ausführen
Die Editor-Quelle liegt jetzt als ES-Module unter frontend/src/, gebündelt mit
Vite (siehe docs/DECISIONS.md D19). Da Browser
ES-Modul-Importe über file:// blocken, funktioniert das direkte Öffnen von
frontend/index.html nicht mehr — stattdessen:
cd frontend
npm install # einmalig
npm run dev # Dev-Server unter http://localhost:8137
npm test # Vitest-Unit-Tests
npm run build # -> frontend/dist/index.html (eine self-contained Datei)
Die gebaute dist/index.html inlint JS, CSS und Favicon — diese Datei öffnet
also standalone per file:// und ist zugleich das, was deployt wird.
Build-Hinweis & eigene Produktions-Installation
Nicht-produktive Builds tragen hinter dem Titel einen kleinen Hinweis (Symbol + Tooltip), damit klar ist, dass es nicht die stabile Instanz ist:
- Dev-Server (
npm run dev) → 🔧 „Vorschau – lokaler Entwicklungsstand" - Default-Build (
npm run build, u. a. der GitHub-Pages-Deploy) → 🚧 „Aktueller Entwicklungsstand (latest build) – kann noch Fehler enthalten"
Für die eigene produktive Installation wird der Hinweis abgeschaltet:
cd frontend
npm ci # oder: npm install
npm run build:prod # -> frontend/dist/index.html OHNE Hinweis
build:prod läuft im Vite-Modus prod; frontend/.env.prod setzt dabei
VITE_BUILD_BADGE=none, wodurch der Badge-Code komplett wegoptimiert wird (er
steht dann nicht einmal mehr im Quelltext der Ausgabe). Die entstandene
dist/index.html legst du standalone auf deinen Webspace/Server (file://-
tauglich). Steuerung im Detail: app.js (mountBuildBadge), docs/DECISIONS.md
D16.
Zwei Dinge, die sonst nur der Pages-Workflow erledigt und die du im Eigenbetrieb
selbst geradeziehst: der Footer-Link MIT-License zeigt relativ auf
../LICENSE (lege die Datei eine Ebene über index.html ab oder passe den Link
an), und die Versionsnummer bleibt der Quelltext-Platzhalter 1.0 (der
Workflow ersetzt ihn sonst aus VERSION + Commit-Zahl).
Bequemer: scripts/deploy-prod.sh. Das Skript macht genau den obigen
Prod-Build und die beiden Nacharbeiten (LICENSE danebenlegen + Link
geradeziehen, Footer-Version + Commit-Link wie beim Pages-Workflow) und spiegelt
das Ergebnis per rsync/SSH auf einen Server:
scripts/deploy-prod.sh mih00@mih00.hostsharing.net:~/doms/werkbaum.javagil.de/htdocs-ssl
Das Ziel ist entweder dieses Argument oder — ohne Argument — die Variable
DEPLOY_TARGET aus der git-ignorierten Datei .env (Vorlage:
.env.example, einmal kopieren und den Pfad eintragen). Ein
Argument hat Vorrang.
Ohne -y zeigt es zuerst eine --dry-run-Vorschau und fragt nach. rsync --delete sorgt dafür, dass am Ziel nichts Altes stehen bleibt — das
Zielverzeichnis gilt also als exklusiv für Werkbaum (eine laufende Let's-Encrypt-
Challenge unter .well-known/ wird per --filter=protect ausgenommen, web-
taugliche Rechte 755/644 werden erzwungen). (Hostsharing: eine direkt
aufgeschaltete Domain liefert aus …/htdocs-ssl/; als Subdomain unter einer
anderen Domain läge das Web-Verzeichnis in …/subs-ssl/<name>/.)
Projektdokumente
frontend/— Editor ·backend/— Kotlin/Spring (Gerüst folgt, siehe backend/README.md)docs/SPEC.md— verbindliche Sprachdefinitiondocs/DECISIONS.md— Design-Entscheidungen mit Begründungdocs/ROADMAP.md— Mermaid-Plugin, Taiga-Integration, Tenzudocs/TASKS.md— offene Aufgaben (Checkboxen)docs/brand/BRAND.md— Logo, Wortbild, Anwendungsregelndocs/design/— Design-Herleitung der MarkeCLAUDE.md— Projektkontext für Claude Code
Deployment
Der Editor wird per GitHub Actions als statische Seite auf GitHub Pages
veröffentlicht (Workflow: .github/workflows/pages.yml). Ausgelöst bei jedem
Push auf main sowie manuell (workflow_dispatch).
Der Workflow richtet Node ein, führt npm ci, npm test (Vitest) und
npm run build (Vite) aus und veröffentlicht die gebündelte
frontend/dist/index.html als index.html an der Wurzel-URL, dazu LICENSE
für den MIT-Link im Footer. Das Favicon ist im Build bereits inline, es muss also
nichts weiter kopiert werden; nur der Laufzeit-Link ../LICENSE wird auf der
Kopie geradegezogen. Ein fehlschlagender Test blockiert das Deployment.
backend/ und die übrigen docs/ werden nicht veröffentlicht.
Beim Zusammenstellen setzt der Workflow zudem die Versionsnummer im Footer:
Major.Minor stammt aus der Datei VERSION (per bewusstem „Bump-Commit"
gepflegt), die Micro-Stelle aus der Zahl der Commits seit diesem letzten
Bump — sie steigt also mit jedem Commit und beginnt nach einem Bump wieder bei
0 (Werkbaum 1.0.0, 1.0.1, … dann VERSION auf 1.1 bumpen → 1.1.0). Es
wird nichts ins Repo zurückgeschrieben. Im Footer verlinkt der Name Werkbaum
die Repo-Startseite, die Versionsnummer genau den zugehörigen Commit
(…/commit/<sha>). Lokal geöffnet zeigt der Editor den Platzhalter aus dem
Quelltext (Werkbaum 1.0).
Einmalige Einrichtung: In den Repo-Settings unter Pages als Source „GitHub Actions" wählen. Das Repo muss dafür öffentlich sein (GitHub Pages via Actions ist für private Repos nur mit kostenpflichtigem Plan verfügbar).
Lizenz
MIT — siehe LICENSE. © 2026 Michael Hönnig. Die mitgelieferten
IBM-Plex-Schriften stehen unter der SIL Open Font License 1.1 (siehe
LICENSE und frontend/src/fonts/OFL.txt).
