Files
werkbaum/frontend/CLAUDE.md
T
mhoennigandClaude Opus 4.8 c496850b88 frontend: Alt-Sprung auffindbar machen (Cursor-Rückmeldung + Legenden-Zeile)
Eine Modifier-Geste, die niemand kennt, ist keine Funktion. Zwei Maßnahmen:

- Solange Alt gedrückt ist, trägt #out die Klasse `alt`: alle Knoten zeigen
  `cursor:alias`, der Knoten unter dem Zeiger einen Petrol-Ring. Das wirkt
  auch auf verlinkten Knoten, wo der einfache Klick dem Link gehört und es
  sonst gar keine Rückmeldung gäbe. Der `blur`-Handler ist Pflicht — bei
  Alt+Tab kommt kein keyup mehr an, der Modus bliebe hängen.
- Die aufklappbare Legende endet mit einer abgesetzten Bedienungs-Zeile
  (`hint_jump` in 9 Sprachen, `.hint-op` mit gestricheltem Trenner), damit
  sie ihre Rolle als Notations-Legende behält.

Verworfen (in D25 samt Begründung festgehalten): einfacher Klick springt auf
Knoten ohne URL (~97 % der Knoten der Beispieldateien) — beiläufig auffindbar,
aber dieselbe Geste täte je nach Knoten Verschiedenes; sowie ein einmaliger
Hinweis nach dem ersten Sprung.

Verifiziert im Browser: ohne Alt Cursor auto bzw. pointer (Link), mit Alt
überall `alias`, nach Loslassen zurück, nach blur ohne keyup (Alt+Tab)
zurückgesetzt; Legenden-Zeile sichtbar und abgesetzt. Vitest 37/37.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 13:26:43 +02:00

152 lines
10 KiB
Markdown
Raw Blame History

This file contains ambiguous Unicode characters
This file contains Unicode characters that might be confused with other characters. If you think that this is intentional, you can safely ignore this warning. Use the Escape button to reveal them.
# Werkbaum · Frontend
Editor: Text links, Diagramm rechts, Toggles für transponierte Ansicht und
verworfene Elemente. Quelle sind ES-Module unter `src/`; `index.html` ist der
**Vite-Entry** (lädt im Dev-Server `src/app.js` als `<script type="module">`).
## Build & Entwicklung (D19)
- **Vite** ist Bündler + Testrunner (nur Dev-Abhängigkeiten, keine Laufzeit-
Abhängigkeit — das Ergebnis ist framework-freies HTML/CSS/JS).
- `npm --prefix frontend run dev` — Dev-Server (Port 8137, `.claude/launch.json`).
Direktes Öffnen von `frontend/index.html` per `file://` funktioniert **nicht**
mehr (ES-`import` braucht http); stattdessen Dev-Server oder die gebaute Datei.
- `npm --prefix frontend run build``vite-plugin-singlefile` inlint JS + CSS +
Favicon (als `data:`-URI, via `transformIndexHtml`-Plugin in `vite.config.js`)
in **eine** self-contained `dist/index.html` — die bleibt `file://`-tauglich
(D16) und ist die Deploy-Artefakt-Quelle (Pages-Workflow, siehe README).
- `npm --prefix frontend test` — Vitest (`tests/**/*.test.js`).
- `npm --prefix frontend run build:prod` — Produktions-Build **ohne** den
Build-Hinweis hinter dem Titel (Vite-Modus `prod`, `.env.prod` setzt
`VITE_BUILD_BADGE=none`). Nur die echte produktive Installation nutzt diesen
Weg; Dev-Server (🔧) und Default-`build` (🚧, u. a. Pages-Deploy) zeigen den
Hinweis. Logik: `mountBuildBadge()` in `app.js` (D16).
- `node_modules/` und `dist/` sind ge-`.gitignore`-t; `.env.prod` und
`package-lock.json` sind eingecheckt (der Workflow nutzt `npm ci`).
## Konventionen
- Vanilla HTML/CSS/JS, ES-Module; keine Frameworks. Testwerkzeug: Vitest.
- Parser und Renderer müssen headless (ohne Editor-UI) nutzbar bleiben —
Basis für SVG-Export und Mermaid-Plugin (docs/ROADMAP.md). `app.js` ist der
DOM-/UI-Einstieg; reine Logik gehört in `parser.js`/`model.js`/`render.js`.
- Design: Farben/Typografie beibehalten (CSS-Variablen, IBM Plex);
Statusfarben sind in SPEC §4 normiert. Marke nach ../brand/BRAND.md;
Pastelltöne nie im Logo.
- IBM Plex ist **lokal eingebettet** (`src/fonts/*.woff2`, `@font-face` in
`style.css`), **nicht** von Google Fonts geladen — kein externer Request,
keine IP an Dritte (Datenschutz, D20). Keinen `googleapis`-`<link>` wieder
einführen. Neue Schnitte: `woff2` per `npm pack @fontsource/…` beziehen (keine
Projekt-Abhängigkeit, Dateien einchecken) und `@font-face` ergänzen.
## Stolperfallen
- Abzweig-Linien zielen auf die **Knotenmitte** (fester 23-px-Offset,
`line-height: 1.3`), nicht auf die Mitte des Teilbaums — bei Layout-
Änderungen alle drei Modi (horizontal/vertikal/kompakt) prüfen.
Vertikal + kompakt teilen die transponierte Basis-CSS; nur vertikal
bekommt den Rechts-Ausgang für „all of“, kompakt führt auch „all of“
nach unten. Any-of ist in allen Modi grau: Linien gestrichelt grau und
Alternative-Rahmen grau (Basis-CSS `ul.or`). Kein Petrol im Diagramm mehr;
`var(--or)` nur noch für UI-Akzente/Logo (SPEC §9, D15).
- Extraktionsreihenfolge im Parser nicht umstellen: Kommentar → Zeichen/
Status → URL → Größe → Tags (sonst kollidiert `@` in URLs).
- Fehlertoleranz (SPEC §4): der Parser erfasst die Statusbox als *beliebiges*
Einzelzeichen `\[([^\]])\]` und validiert gegen `STATUS_BY_CODE`; unbekannte
Codes → `parse().warnings` als `{type:'unknownStatus', line, code}`, Knoten
neutral. `render()` in app.js führt Parser- und Renderer-Warnungen zusammen
(nach Zeile sortiert) und zeigt sie via `formatWarning` (warnings.js). Neue
Warnungstypen dort + i18n-Key in allen 9 Sprachen ergänzen.
- Modulteilung (D19): `parser.js` (Text→Baum, headless), `model.js` (Baum-/
Kostenlogik: `gateOf`, `needsBreakdown`, `visibleChildren(n, showDiscarded)`,
`computeCheapSet`, `cheapCls`), `render.js` (HTML-String via
`renderTreeHtml(roots, {t, showDiscarded, cheapPath, cheapSet})`, headless),
`app.js` (DOM/Events/i18n/Persistenz/Export). Modell/Renderer bekommen UI-State
(verworfene einblenden, Pfad an/aus) als **Parameter** — keine Globals; nur
`cheapPathOn` lebt als UI-State in `app.js`. Tests: `tests/*.test.js`.
- Günstigster Pfad: `markCheapest()`/`cheapestCost()` (in `model.js`) markieren
die nötigen Knoten (Klassen `cheap`, `cheap-leaf`); `drawCheapPath()` (app.js)
zeichnet nach jedem
`render()` **und** nach `applyLayout()` zwei Overlay-SVGs in `#out` (hinten
kräftige Linie, vorne abgetönte Kopie + Stationspunkte). Overlays erben den
CSS-`zoom` von `#out`, Punkte in unskalierte `#out`-Koordinaten umrechnen
(`/zoom`). `diagramToSvg()` zeichnet dieselbe Linie/Punkte nach (SPEC §9, D18).
- Zerlegt eine any-of-Alternative selbst all-of, wird der Teilbaum **nur
horizontal** schmal transponiert (`ul.or>li.has-and>ul.and`, siehe D18) —
sonst schiebt der breite Fächer den Elternbaum nach rechts. Bei Layout-
Umbauten dieses Nesting mitprüfen.
- „verworfen" ist per Default ausgeblendet; Filterlogik steckt in
`visibleChildren()` und muss bei Renderer-Umbauten erhalten bleiben.
- Barrierefreiheit (SPEC §9): `render.js` baut je Knoten einen sprechenden
`aria-label` (Label + Status + Aufwand + Zuständige + Link, lokalisiert via
`t`); die visuellen Badges (Größe, Tags, ↗) sind `aria-hidden`. Neue
Knoten-Eigenschaften dort in `nodeAria()` mitpflegen und dafür a11y-i18n-Keys
(`a11y*`) in **allen 9 Sprachen** anlegen. Knoten sind `tabindex="0"`
(Fokus = Lesereihenfolge), `#warn` ist eine Live-Region.
- Zustand wird im `localStorage` gehalten (noch kein Backend): `werkbaum-lang`
(Sprache), `werkbaum-docs` (JSON-Array der Dokumente `[{id,name,text}]`),
`werkbaum-active` (id des aktiven Dokuments), `werkbaum-src` (Spiegel des
aktiven Texts, Abwärtskompatibilität), `werkbaum-ui` (JSON: Modus, verworfene,
günstigster Pfad, Split-Zustand inkl. `--col`/`--drow`, Zoom, Vollbild). Neue
GUI-Einstellungen in `saveUI()`/`restoreState()` mitführen; `saveUI` liefert
während `restoring===true` nichts, damit das Wiederherstellen nicht sofort
zurückschreibt.
- Dokumente (D22): mehrere umschaltbare Notationstexte. `loadDocs()` migriert bei
fehlendem `werkbaum-docs` den bestehenden `werkbaum-src` (oder `INITIAL`) in
**ein** Dokument; `initDocs()` (Aufruf **nach** `applyLang`) holt den aktiven
Text in den Editor. `saveSrc()` schreibt den Editortext ins aktive Dokument.
Der Wähler ist ein Dropdown in der Editor-Titelzeile (`#docTrigger`/`#docMenu`,
ersetzt die frühere feste „Struktur (Text)"-Beschriftung); Wechseln/Neu/
Umbenennen/Löschen in `switchDoc/newDoc/renameDoc/deleteDoc`. Jedes Dokument ist
nur Text + Name (kein Strukturformat, D14) — vorwärtskompatibel zum Backend
(D13). Ansichts-State (`werkbaum-ui`) bleibt global über alle Dokumente. Ein
leerer Editortext bleibt leer.
- Beispiel-Dokument (D22): reservierte id `EXAMPLE_ID = 'example'`, fester
englischer Name `EXAMPLE_NAME = 'Example'` (nicht lokalisiert). `loadDocs()`
adoptiert einen Alt-Zustand (zufällige id, „Beispiel") nur, wenn dessen
`text === INITIAL` (nie echte Nutzerinhalte). `resetToDefaults()` setzt **nur**
das Beispiel-Dokument (id `example`) auf `INITIAL`/„Example" zurück und verwirft
`werkbaum-ui`/`werkbaum-lang`/Update-Flags — **andere Dokumente bleiben stehen**
(nicht mehr pauschal alle `werkbaum-*` löschen!). Das letzte gelöschte Dokument
wird als Beispiel neu gesät.
- Umbenennen ist **inline** (kein `window.prompt` — in manchen Browser-Kontexten
unterdrückt): `renameDoc()` setzt `renamingId`, `renderDocMenu()` rendert dann
ein `<input class="docrename">` (Enter = `commitRename`, Esc = `cancelRename`,
Blur = commit). Doc-Namen sind Nutzerdaten und werden **nicht** übersetzt.
- `?sourceUrl=` (D23): `loadFromSourceUrl()` (Aufruf am Ende des Starts, async)
holt eine externe Textdatei und führt sie als Dokument mit `id: 'url:<href>'`,
`name`/`source` = URL. Nur `http(s)`, `credentials:'omit'`; bei jedem Laden wird
neu geholt (URL = Quelle der Wahrheit, lokale Edits daran gehen verloren).
Fehler landen als zeilenlose Warnung `{type:'sourceLoad', url, error}` in
`sourceWarning` — ein **persistenter** Kanal, den `render()` jedem Warnungs-Satz
voranstellt (überlebt Neu-Renderings, bis das Laden gelingt). Hauptstolperfalle
ist **CORS**: fremde Hosts brauchen `Access-Control-Allow-Origin` (raw.github…
ja, beliebiger Webserver oft nicht) — der Warntext nennt das ausdrücklich.
`updateDocName()` setzt für solche Dokumente den vollen URL-Tooltip und muss
deshalb **nach** dem `data-i18n-title`-Durchlauf in `applyLang()` laufen.
Weder Endung noch `Content-Type` werden geprüft (`response.text()`); die
Endung `.werkbaum` ist reine Konvention (D24, SPEC §12). Beispieldateien zum
Ausprobieren: `docs/examples/*.werkbaum` (nacheinander geöffnet ergeben sie
mehrere Dokumente im Wähler).
- Sprung Diagramm ↔ Text (D25): `render.js` schreibt die Parser-Zeilennummer als
`data-line` an jeden Knoten (Geister-Knoten bekommen keine). `jumpToLine()` in
`app.js` klappt bei Bedarf das Editor-Panel auf (`revealEditor()`), markiert die
**ganze Zeile** und scrollt über einen Spiegel-`div` (`offsetTopInEditor()`) —
Zeilenhöhe × n scheitert an weichen Umbrüchen. Ausgelöst per Alt+Klick,
Alt+Enter und langem Druck; der Klick-Handler **muss `preventDefault()`** rufen,
sonst lädt Alt+Klick auf einen Link-Knoten das Ziel herunter. Gegenrichtung:
`syncCaret()` setzt die Klasse `current` auf den Knoten der Cursor-Zeile;
`render()` stellt sie nach jedem Neubau wieder her (ohne zu scrollen). Die
CSS-Regel braucht den `#out`-Präfix (`ul.or .node{box-shadow:none}` ist
spezifischer). Auffindbarkeit: `setAltMode()` setzt bei gedrückter Alt-Taste
die Klasse `alt` an `#out` (Cursor + Ring am Knoten unter dem Zeiger) — der
`blur`-Handler ist Pflicht, sonst bleibt der Modus nach Alt+Tab hängen; dazu
`jumpHint` im Knoten-Tooltip und `hint_jump` als letzte Zeile der Legende.
- Kleiner Bildschirm: `body.mobile` (per `matchMedia`, ≤ 640 px) stapelt
Diagramm/Editor mit **stufenlosem** Splitter (kein Snap/Collapse wie auf
Desktop): der Gutter-Drag ruft `setMobileDrow()` (klemmt `--drow` zwischen den
Kopfhöhen `--pmin-d`/`--pmin-e`, per `syncPanelMins()` gemessen), ein Tipp auf
eine Titelzeile maximiert das Panel. `applyLayout` ruft auf Mobil **kein**
`applySplit` (das würde `--drow` löschen). Dazu eigener Legenden-Umschalter
(`#legendBtn`), schlanke Sprachwahl, Download-Overlay; Default Vollbild +
Diagramm maximiert. Layout-CSS hängt an `body.mobile`, nicht an einer eigenen
`@media`-Regel — beide Seiten müssen denselben 640-px-Schwellwert nutzen
(SPEC §9, D17).