- Liquibase-Schema (`document`, `document_history`) + Rollback-scripts
- Spring Boot with JPA-repositories, entities and services
- REST-API (`/documents`, `/documents/{id}`, `/documents/{id}/history`)
- OpenAPI-specifikation for CRUD-Operationen and history
- config files (`application.yaml`, `Liquibase`, H2 im PostgreSQL-Modus)
- preps for future live-editing/delta-updates
- Exceptions for conflikt- and not-found cases (409/404)
- keeping document hostory even after `delete` for RESTORE functionality
5.7 KiB
5.7 KiB
Editor Backend – Grundgerippe
CRUD-Skelett mit Spring Boot 4, Kotlin und API First (OpenAPI 3, YAML).
Die vier HTTP-Befehle (GET, POST, PUT, DELETE) sind für die Ressource Document
umgesetzt – bewusst noch ohne Autorisierung, aber mit vorbereiteten
Erweiterungspunkten für Live-Editing, Autorisierung und clientseitige
Verschlüsselung.
Voraussetzungen
- JDK 21
- Gradle 9 (einmalig
gradle wrapper --gradle-version 9.1ausführen, danach./gradlew)
Wichtige Kommandos
| Kommando | Zweck |
|---|---|
./gradlew openApiGenerate |
Generiert API-Interfaces + Modelle aus src/main/resources/openapi/api.yaml |
./gradlew build |
Generierung, Kompilierung, alle Tests, Coverage-Prüfung |
./gradlew test |
Unit- und Behavior-Tests (Cucumber) |
./gradlew jacocoTestReport |
Coverage-Report unter build/reports/jacoco/test/html |
./gradlew bootRun |
Startet das Backend auf Port 8080 |
API First – Ablauf
- Vertrag ändern:
src/main/resources/openapi/api.yaml ./gradlew openApiGenerate→ erzeugtDocumentsApi(Interface) und Modelle nachbuild/generated/openapi(Paketecom.example.editor.generated.*)DocumentsControllerimplementiert das Interface mitskipDefaultInterface=true: Weicht die Implementierung vom Vertrag ab, bricht der Build – Spezifikation und Code können nicht auseinanderlaufen.
Generierter Code wird nicht eingecheckt und zählt nicht zur Code Coverage.
Teststrategie
- Behavior-Tests (Cucumber,
src/test/resources/features/dokumente.feature) testen die API von außen gegen die laufende Anwendung (RANDOM_PORT): Statuscodes, Payloads, Fehlerpfade. Die Szenarien sind auf Deutsch (# language: de) und dienen als lebende Dokumentation. - Unit-Tests (JUnit 5 + MockK) decken die Geschäftslogik im
DocumentServiceisoliert ab (Versionierung, Zeitstempel per festemClock, Fehlerfälle). - Coverage: JaCoCo, Verifikation mit mind. 80 % Line Coverage
(
jacocoTestCoverageVerification, hängt ancheck).
Architektur
api/ DocumentsController (implementiert generiertes Interface),
GlobalExceptionHandler (RFC 9457 ProblemDetail)
service/ DocumentService (Geschäftslogik, Versionierung), Clock-Bean
repository/ DocumentRepository + DocumentHistoryRepository (Interfaces)
persistence/ JPA-Entities, Spring-Data-Repositories und Adapter (H2/Liquibase)
domain/ Document (internes Modell, getrennt vom API-Modell)
Das interne Domänenmodell ist bewusst vom generierten API-Modell getrennt – so können API-Vertrag und Persistenz unabhängig voneinander weiterentwickelt werden.
Historie & Wiederherstellung
- Jede Änderung (CREATED, UPDATED, DELETED, RESTORED) wird als Snapshot in einer vom Dokument getrennten Historie protokolliert – sie überlebt ein DELETE.
GET /api/v1/documents/{uuid}/historyliefert alle Einträge (älteste zuerst); Identifier ist die UUID, wie bei GET (der Titel ist nicht eindeutig).POST /api/v1/documents/{uuid}/restorestellt ein gelöschtes Dokument unter derselben UUID wieder her (letzter Stand vor dem Löschen). Mit optionalem Body{"version": n}wird eine bestimmte Version wiederhergestellt – das funktioniert auch als Rollback für noch existierende Dokumente; ohne Zielversion antwortet der Server bei existierendem Dokument mit 409.
Vorbereitete Erweiterungen
Autorisierung
bearerAuth(JWT) ist in der OpenAPI-Spec als Security Scheme definiert, aber noch auf keine Operation angewendet.- Später:
spring-boot-starter-security+security: [bearerAuth]in der Spec; die Behavior-Tests erhalten dann einen Auth-Schritt („Angenommen ich bin als … angemeldet").
Live-Editing
- Jedes Dokument trägt eine
version, die bei jedem Update inkrementiert wird – Basis für Optimistic Locking (HTTP 409 ist in der Spec bereits reserviert) und für Delta-Synchronisation über WebSocket/STOMP. DocumentUpdateRequest.expectedVersionist bereits im Vertrag vorgesehen, wird aber noch nicht ausgewertet.
Clientseitige Verschlüsselung
contentist ein opaker String, den der Server nie interpretiert. Der Wechsel auf Ciphertext erfordert keine API-Änderung; ggf. kommen später Metadaten-Felder (z. B. Schlüssel-ID, Nonce) als eigene Properties hinzu.
Persistenz
- H2 im File-Modus (
./data/editor.mv.db) mitMODE=PostgreSQL– läuft im Server-Prozess, keine Datenbank-Installation nötig. Dokumente und Historie überleben einen Neustart. - Schema per Liquibase im formatierten SQL-Format
(
src/main/resources/db/changelog/db.changelog-master.sql, kein XML). Neue Änderungen werden als weitere--changeset-Blöcke angehängt; Hibernate validiert nur (ddl-auto: validate). - Umstieg auf echtes PostgreSQL: im Wesentlichen JDBC-URL/Credentials in
der
application.yamltauschen und den Postgres-Treiber als Dependency ergänzen – Schema-Migrationen und Code bleiben unverändert. - Tests laufen gegen H2 in-memory (
src/test/resources/application.yaml), mit demselben Liquibase-Schema. - Service-Methoden sind
@Transactional: Dokument-Änderung und Historieneintrag werden atomar geschrieben.
Hinweise
- Versionsnummern in
build.gradle.kts(Spring Boot, OpenAPI Generator, Cucumber, MockK) beim ersten Build ggf. auf den aktuellen Patch-Stand heben.