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werkbaum/backend/CLAUDE.md
T
mhoennigandClaude Opus 5 741b41ef11 feat(backend): Aenderungsfeed per Long Polling (Schritt 4)
GET /documents/{id}/changes haelt die Anfrage offen und antwortet, sobald
sich etwas tut — kumuliertes Diff seit der bekannten Version, dazu die
Ereignisse mit ihrem Absender. Ist die Basis verdichtet oder hat der Client
noch gar nichts, kommt der Volltext statt der Operationen: ein Roundtrip und
ein Sonderzustand weniger als ein eigener Fehlerpfad.

Der Feed arbeitet auf der Historie, nicht am Dokument — ein geloeschtes
Dokument muss sein DELETED noch zustellen koennen.

Blockierend auf virtuellen Threads statt DeferredResult (D76-Nachtrag 5):
So behaelt der Endpunkt die aus der Spezifikation generierte Signatur, und
API-First bleibt fuer ihn unangetastet; ein Wartender kostet trotzdem fast
nichts. Geweckt wird nach dem Commit, nie davor, und ueber einen Stempel, den
der Aufrufer VOR dem Nachsehen liest — sonst ginge ein Signal aus der Luecke
dazwischen verloren.

122 Tests. Das Szenario "ein Wartender wird geweckt" misst die Dauer: Ohne
das bestuende es auch dann, wenn der Wartende bloss in den Timeout liefe und
danach die Aenderung vorfaende. Gegenprobe: Benachrichtigung entfernt ->
genau dieses Szenario faellt; Volltext-Rueckfall entfernt -> genau jenes.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 17:16:13 +02:00

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# Werkbaum · Backend
Kotlin/Spring-Boot-Anwendung. Aufgaben: Persistenz der Notationstexte,
Live-Editing (D76), Taiga-Integration (REST-API, `#ref`-Auflösung,
Status-Sync), später Tenzu-Adapter.
**Stand:** Gerüst steht — Dokumenten-CRUD mit Historie und Wiederherstellung,
API-First aus `src/main/resources/openapi/api.yaml`, H2 mit Liquibase.
Kommandos in README.md hier. Live-Editing (D76,
`docs/live-editing-proposal.md`) ist in Arbeit: Schritte 14 der Reihenfolge
dort sind gebaut (Zeilen-Diff in `de.werkbaum.diff`, Historie in zwei Ebenen,
`PATCH /content` und der Änderungsfeed im `LiveEditingService`); offen sind
`PATCH /title`, das Master-Passwort und der Client.
## Konventionen
- Kotlin, **Spring Boot 4**, Gradle (Kotlin DSL), JDK 21.
- Paketwurzel `de.werkbaum`; Schichten: `api` (Controller), `domain`,
`service`, `repository` (Interfaces), `persistence` (JPA), später
`integration.taiga` (Client, Mapping).
- **API First:** Interfaces und Modelle werden aus der OpenAPI-Spezifikation
generiert; der Controller implementiert sie. Ändert sich die Spec, schlägt
der Compile fehl — genau so ist es gewollt.
- Tests mit JUnit 5 als Runner + **Kotest-Assertions** (`shouldBe`,
`shouldContain`, `shouldThrow`) und MockK; Verhalten per Cucumber gegen die
laufende Anwendung (`RestTestClient`, nicht TestRestTemplate — das ist in
Boot 4 Auslaufmodell). Taiga-Client gegen aufgezeichnete Antworten
(WireMock), nie gegen Live-Instanzen.
- Konfiguration über `application.yaml` + Umgebungsvariablen;
keine Zugangsdaten im Repository.
- Keine neuen **Laufzeit**-Abhängigkeiten ohne Rückfrage (Wurzel-CLAUDE.md);
Test-Abhängigkeiten sind unkritisch, sie landen in keinem Artefakt.
## Spring Boot 4 — drei Fallen (D13-Nachtrag)
Vieles ist aus dem Kern in eigene Module gewandert. Was uns getroffen hat:
- `spring-boot-starter-test` bringt **kein** `TestRestTemplate`/`RestTestClient`
mit — dafür `spring-boot-resttestclient`.
- `@SpringBootTest` stellt die Test-Client-Bean **nicht** mehr von selbst
bereit: `@AutoConfigureRestTestClient` gehört an die Testkonfiguration.
- `org.liquibase:liquibase-core` allein bringt die Autokonfiguration nicht
mehr mit; ohne `spring-boot-starter-liquibase` läuft keine Migration, und
der Fehler zeigt sich erst spät als „Schema validation: missing table".
## Wichtig (D14 — Parser-Hoheit)
Das Backend parst die Notation **nicht**. Es speichert den Text als Ganzes
und arbeitet mit expliziten Metadaten. Sollte Backend-Parsen doch nötig
werden: zuerst DECISIONS ergänzen, dann gegen die gemeinsamen Fixtures aus
docs/SPEC.md §10 testen — niemals eine zweite, abweichende Grammatik pflegen.
## Taiga-Mapping (Vorgabe aus docs/ROADMAP.md)
- `#123` referenziert Epic/User Story/Task/Issue; Auflösung liefert Titel,
URL, Status. Status-Mapping Taiga-Workflow → Notation konfigurierbar
(Default: „New"→`[ ]`, „In progress"→`[~]`, „Ready for test"→`[/]`,
„Done"→`[x]`, „Archived"→`[^]`).