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werkbaum/frontend/CLAUDE.md
T
mhoennigandClaude Opus 4.8 0f27bab905 frontend/ci: Build-Hinweis in die App-Quelle, env-gesteuert; Prod-Build ohne
Der Latest-Build-Hinweis wandert vom Workflow-sed in die App (app.js,
mountBuildBadge), damit ihn auch der Dev-Server zeigt — ein Post-Build-sed
erreicht den Dev-Server nicht. Logik umgekehrt: Hinweis ist der Normalfall,
nur die produktive Installation schaltet ihn ab.

Drei Zustaende ueber Vite-Env VITE_BUILD_BADGE (Auswertung in app.js):
- Dev-Server (import.meta.env.DEV) -> 🔧 "Vorschau/lokaler Entwicklungsstand"
- Default `npm run build` (Env ungesetzt) -> 🚧 "latest build"; der Pages-
  Deploy nutzt den Default und traegt den Hinweis dadurch automatisch (die
  sed-Injektion entfaellt).
- `npm run build:prod` (Vite-Modus prod, .env.prod: VITE_BUILD_BADGE=none)
  -> KEIN Badge; esbuild eliminiert den Zweig als toten Code.

Verifiziert zur Laufzeit (Dev + `vite preview` auf beiden Builds): 🔧 im Dev,
🚧 im Default-Build, gar nichts im Prod-Build (Titel sauber "Werkbaum").
34 Vitest-Tests gruen, Workflow-YAML/Shell gueltig.

Doku: D16 fortgeschrieben (quellbasiert/env statt sed, Begruendung); README
(de/en) mit Prod-Build-Anleitung inkl. LICENSE-/Versions-Caveats; frontend/
CLAUDE.md; .claude/launch.json bekommt einen frontend-dist-Preview (vite
preview, Port 8138) zum Verifizieren gebauter Dateien.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-22 05:56:59 +02:00

6.2 KiB

Werkbaum · Frontend

Editor: Text links, Diagramm rechts, Toggles für transponierte Ansicht und verworfene Elemente. Quelle sind ES-Module unter src/; index.html ist der Vite-Entry (lädt im Dev-Server src/app.js als <script type="module">).

Build & Entwicklung (D19)

  • Vite ist Bündler + Testrunner (nur Dev-Abhängigkeiten, keine Laufzeit- Abhängigkeit — das Ergebnis ist framework-freies HTML/CSS/JS).
  • npm --prefix frontend run dev — Dev-Server (Port 8137, .claude/launch.json). Direktes Öffnen von frontend/index.html per file:// funktioniert nicht mehr (ES-import braucht http); stattdessen Dev-Server oder die gebaute Datei.
  • npm --prefix frontend run buildvite-plugin-singlefile inlint JS + CSS + Favicon (als data:-URI, via transformIndexHtml-Plugin in vite.config.js) in eine self-contained dist/index.html — die bleibt file://-tauglich (D16) und ist die Deploy-Artefakt-Quelle (Pages-Workflow, siehe README).
  • npm --prefix frontend test — Vitest (tests/**/*.test.js).
  • npm --prefix frontend run build:prod — Produktions-Build ohne den Build-Hinweis hinter dem Titel (Vite-Modus prod, .env.prod setzt VITE_BUILD_BADGE=none). Nur die echte produktive Installation nutzt diesen Weg; Dev-Server (🔧) und Default-build (🚧, u. a. Pages-Deploy) zeigen den Hinweis. Logik: mountBuildBadge() in app.js (D16).
  • node_modules/ und dist/ sind ge-.gitignore-t; .env.prod und package-lock.json sind eingecheckt (der Workflow nutzt npm ci).

Konventionen

  • Vanilla HTML/CSS/JS, ES-Module; keine Frameworks. Testwerkzeug: Vitest.
  • Parser und Renderer müssen headless (ohne Editor-UI) nutzbar bleiben — Basis für SVG-Export und Mermaid-Plugin (docs/ROADMAP.md). app.js ist der DOM-/UI-Einstieg; reine Logik gehört in parser.js/model.js/render.js.
  • Design: Farben/Typografie beibehalten (CSS-Variablen, IBM Plex); Statusfarben sind in SPEC §4 normiert. Marke nach ../brand/BRAND.md; Pastelltöne nie im Logo.

Stolperfallen

  • Abzweig-Linien zielen auf die Knotenmitte (fester 23-px-Offset, line-height: 1.3), nicht auf die Mitte des Teilbaums — bei Layout- Änderungen alle drei Modi (horizontal/vertikal/kompakt) prüfen. Vertikal + kompakt teilen die transponierte Basis-CSS; nur vertikal bekommt den Rechts-Ausgang für „all of“, kompakt führt auch „all of“ nach unten. Any-of ist in allen Modi grau: Linien gestrichelt grau und Alternative-Rahmen grau (Basis-CSS ul.or). Kein Petrol im Diagramm mehr; var(--or) nur noch für UI-Akzente/Logo (SPEC §9, D15).
  • Extraktionsreihenfolge im Parser nicht umstellen: Kommentar → Zeichen/ Status → URL → Größe → Tags (sonst kollidiert @ in URLs).
  • Fehlertoleranz (SPEC §4): der Parser erfasst die Statusbox als beliebiges Einzelzeichen \[([^\]])\] und validiert gegen STATUS_BY_CODE; unbekannte Codes → parse().warnings als {type:'unknownStatus', line, code}, Knoten neutral. render() in app.js führt Parser- und Renderer-Warnungen zusammen (nach Zeile sortiert) und zeigt sie via formatWarning (warnings.js). Neue Warnungstypen dort + i18n-Key in allen 9 Sprachen ergänzen.
  • Modulteilung (D19): parser.js (Text→Baum, headless), model.js (Baum-/ Kostenlogik: gateOf, needsBreakdown, visibleChildren(n, showDiscarded), computeCheapSet, cheapCls), render.js (HTML-String via renderTreeHtml(roots, {t, showDiscarded, cheapPath, cheapSet}), headless), app.js (DOM/Events/i18n/Persistenz/Export). Modell/Renderer bekommen UI-State (verworfene einblenden, Pfad an/aus) als Parameter — keine Globals; nur cheapPathOn lebt als UI-State in app.js. Tests: tests/*.test.js.
  • Günstigster Pfad: markCheapest()/cheapestCost() (in model.js) markieren die nötigen Knoten (Klassen cheap, cheap-leaf); drawCheapPath() (app.js) zeichnet nach jedem render() und nach applyLayout() zwei Overlay-SVGs in #out (hinten kräftige Linie, vorne abgetönte Kopie + Stationspunkte). Overlays erben den CSS-zoom von #out, Punkte in unskalierte #out-Koordinaten umrechnen (/zoom). diagramToSvg() zeichnet dieselbe Linie/Punkte nach (SPEC §9, D18).
  • Zerlegt eine any-of-Alternative selbst all-of, wird der Teilbaum nur horizontal schmal transponiert (ul.or>li.has-and>ul.and, siehe D18) — sonst schiebt der breite Fächer den Elternbaum nach rechts. Bei Layout- Umbauten dieses Nesting mitprüfen.
  • „verworfen" ist per Default ausgeblendet; Filterlogik steckt in visibleChildren() und muss bei Renderer-Umbauten erhalten bleiben.
  • Barrierefreiheit (SPEC §9): render.js baut je Knoten einen sprechenden aria-label (Label + Status + Aufwand + Zuständige + Link, lokalisiert via t); die visuellen Badges (Größe, Tags, ↗) sind aria-hidden. Neue Knoten-Eigenschaften dort in nodeAria() mitpflegen und dafür a11y-i18n-Keys (a11y*) in allen 9 Sprachen anlegen. Knoten sind tabindex="0" (Fokus = Lesereihenfolge), #warn ist eine Live-Region.
  • Zustand wird im localStorage gehalten (noch kein Backend): werkbaum-lang (Sprache), werkbaum-src (Editortext), werkbaum-ui (JSON: Modus, verworfene, günstigster Pfad, Split-Zustand inkl. --col/--drow, Zoom, Vollbild). Neue GUI-Einstellungen in saveUI()/restoreState() mitführen; saveUI liefert während restoring===true nichts, damit das Wiederherstellen nicht sofort zurückschreibt. Fehlender werkbaum-src fällt auf INITIAL zurück, ein leerer String bleibt jedoch leer.
  • Kleiner Bildschirm: body.mobile (per matchMedia, ≤ 640 px) stapelt Diagramm/Editor mit stufenlosem Splitter (kein Snap/Collapse wie auf Desktop): der Gutter-Drag ruft setMobileDrow() (klemmt --drow zwischen den Kopfhöhen --pmin-d/--pmin-e, per syncPanelMins() gemessen), ein Tipp auf eine Titelzeile maximiert das Panel. applyLayout ruft auf Mobil kein applySplit (das würde --drow löschen). Dazu eigener Legenden-Umschalter (#legendBtn), schlanke Sprachwahl, Download-Overlay; Default Vollbild + Diagramm maximiert. Layout-CSS hängt an body.mobile, nicht an einer eigenen @media-Regel — beide Seiten müssen denselben 640-px-Schwellwert nutzen (SPEC §9, D17).