saveSrc() serialisierte bei jedem Tastendruck ALLE Dokumente in werkbaum-docs. Jetzt schreibt der Tastendruck nur noch den Spiegel werkbaum-src (ein Text); das volle Array schreiben die Flush-Punkte (Wechseln/Anlegen/Löschen/Umbenennen, pagehide, verborgener Tab). Beim Laden gewinnt der Spiegel für das aktive Dokument — zwingend VOR dem Nachziehen mitgelieferter Fassungen, sonst dreht er sie zurück. Und: persistDocs schluckte Speicherfehler still — bei voller Quota lief der Editor scheinbar normal weiter, der Verlust fiel erst beim Neuladen auf. Jetzt meldet die persistente Warnung storeFailed (9 Sprachen), zuoberst, bis ein Schreiben wieder gelingt. Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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# Entscheidungen (ADR-Kurzform)
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Festgehaltene Design-Entscheidungen samt Begründung. Bei Änderungen: Eintrag
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ergänzen, nicht löschen.
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## D1 — `|` für Oder-Zerlegung, `-` für Und-Zerlegung
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`|` bedeutet in Regex und BNF-Grammatiken bereits „oder“ und ist damit
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selbsterklärend. `-` ist das gewohnte Markdown-Listenzeichen für „normale“
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Teilpakete. Das Gate steckt im Aufzählungszeichen der Kinder, nicht in einer
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Annotation am Parent — lokal lesbar, trivial parsebar.
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## D2 — Status als erweiterte Markdown-Task-Checkbox
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GitHub-Markdown kennt `[ ]`/`[x]`; die Erweiterung auf `[?] [~] [/] [^] [-]`
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wirkt sofort vertraut. Mnemonik: `?` vage, leeres Kästchen = todo, `~` gängige
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In-progress-Konvention, `/` = halbes `x`, `x` = erledigt, `^` = „nach oben
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deployed“, `-` = durchgestrichen.
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## D3 — Begriff „Durchstich“ für den Zwischenstatus
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Zustand zwischen „in Arbeit“ und „fertig“: durchgängig funktionsfähig und
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vorführbar, Feinarbeiten offen. „Durchstich“ ist als Fachbegriff (Tunnelbau,
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End-to-End-Slice in der Softwarearchitektur) etabliert. Verworfene
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Alternativen: „Feinschliff“, „Richtfest“, „vorführbereit“, „Beta“.
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## D4 — Begriff „verworfen“ statt „gestrichen“
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Beschreibt die bewusste Entscheidung gegen eine Option — besonders passend
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für Any-of-Alternativen. Default ausgeblendet, Toggle „verworfene einblenden“.
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## D5 — Farb-Logik folgt dem Risiko, nicht dem Fortschritt
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Rosé = Kosten investiert, Risiko hoch (in Arbeit). Pastellgelb = läuft,
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Restrisiko klein (Durchstich). Flieder = geplant (Absicht, nichts investiert,
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zwischen Grau der Idee und Rosé der Arbeit). Ergebnis-Skala:
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grau → flieder → rosé → gelb → grün → blau.
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## D6 — Größe in Klammern, URL nackt, Personen mit `@`
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`(M)` liest sich wie ein Kleidungsetikett. URLs werden ohne Link-Syntax
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erkannt (einfach einfügbar); die URL wird **vor** den `@`-Tags extrahiert,
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damit `https://user@host/…` nicht kollidiert. `@` ist die universelle
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Mention-Konvention (GitHub, Slack, Jira).
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## D7 — `%%` als Kommentarzeichen
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Mermaid-Konvention; hält den Weg zum Mermaid-Plugin frei. `//` scheidet wegen
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URLs aus, `#` bleibt für Referenzen/Tags reserviert, `<!-- -->` ist zu sperrig.
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## D8 — Untergliederungspflicht ab M sichtbar machen
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Fehlende Zerlegung wird nicht nur gemeldet, sondern **gezeigt**: Geister-Knoten
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„Untergliederung fehlt“ hängt genau dort, wo der Ast weitergehen müsste.
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Verworfene Elemente sind ausgenommen. Werden alle Kinder eines M+-Elements
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verworfen und ausgeblendet, erscheint der Platzhalter wieder (es braucht eine
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neue Zerlegung) — gewollt.
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## D9 — Transponierte Darstellung mit unterschiedlichen Austrittsseiten
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Im vertikalen Modus tritt all of **rechts** aus dem Parent aus (LR-Baum),
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any of **unten links**. Austrittsseite + Linienstil (durchgezogen/gestrichelt)
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codieren das Gate doppelt; Beschriftungen werden nie rotiert.
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## D10 — Abzweige zielen auf Knotenmitte, nicht Teilbaummitte
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Feste Knoten-Zeilenhöhe macht die Anschlusshöhe deterministisch (23 px).
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Behebt „ins Leere laufende“ Linien bei eingerückten Unterbäumen.
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## D11 — Technologie: Vanilla HTML/CSS/JS, eine Datei als Prototyp
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Keine Frameworks, kein Build-Zwang. Parser ~30 Zeilen, Renderer erzeugt
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verschachtelte `ul.and`/`ul.or`; Linien via CSS-Pseudo-Elemente. Modularisierung
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(Parser/Renderer/UI getrennt + Tests) ist der geplante nächste Schritt.
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## D12 — Name „Werkbaum" und Marke aus der Notation
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Name: „Werk" + „Baum" = wörtlich der WBS-Baum; funktioniert als npm-Paket,
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CLI-Befehl und Mermaid-Schlüsselwort (`werkbaum`, kleingeschrieben in
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Code-Kontexten). Verworfene Kandidaten: Astrein, undoder, Aufriss, Gabelung.
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Marke: Miniatur des Diagramms (K2) in zwei Orientierungen analog zu den
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Darstellungsmodi — Hochformat als Primärzeichen, transponiert als
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Sekundärzeichen. Nur Tinte + Petrol; durchgezogen = und, gestrichelt = oder;
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Pastelltöne bleiben Statusfarben. Details: brand/BRAND.md.
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## D13 — Backend in Kotlin/Spring Boot, Monorepo-Struktur
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Backend als Kotlin/Spring-Boot-Anwendung (Gradle Kotlin DSL, JDK 21),
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entwickelt in IntelliJ IDEA Ultimate. Monorepo mit `frontend/` und `backend/`;
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CLAUDE.md dreistufig: Wurzel für Querschnitt, je eine pro Teilprojekt
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(wird von Claude Code pfadbezogen geladen). Kein Node- oder Python-Backend.
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## D14 — Parser-Hoheit liegt beim Frontend, SPEC ist normativ
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Der Notationstext ist das führende Datenformat. Das Backend parst die
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Notation nicht; es speichert den Text als Ganzes und bedient Integrationen
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über explizite Metadaten. Wird Backend-Parsen später doch erforderlich,
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gilt: docs/SPEC.md ist normativ, beide Parser testen gegen dieselben
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Fixtures (SPEC §10) — es darf keine zweite, abweichende Grammatik entstehen.
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## D15 — Kompakter Modus + graue Any-of-Linien in allen Modi
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Der vertikale Modus (D9) lässt „all of“ rechts austreten — formal sauber,
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aber breit. Der zusätzliche Modus **kompakt** führt beide Gates nach unten
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(minimale Breite) und unterscheidet sie nur noch über den Linienstil:
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durchgezogen = und, gestrichelt = oder. Auswahl dreistufig
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„horizontal/vertikal/kompakt“ statt Toggle, da es nun drei sich
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ausschließende Darstellungen sind.
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Zugleich wird das **Petrol im Diagramm ganz aufgegeben**: die any-of-Linien
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(Sammelleiste *und* Abzweige) und auch der **Rahmen der Alternative-Knoten**
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sind in **allen** Modi **gestrichelt bzw. gerahmt in Grau** (`#6B7A8C`). Die
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frühere durchgezogene Petrol-Sammelleiste und der petrolfarbene Knotenrahmen
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entfallen. Begründung: Das Gate ist bereits durch den Linienstil (gestrichelt)
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und die Anordnung codiert; die zusätzliche Signalfarbe wirkte laut und ließ die
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durchgezogene Hauptlinie optisch mit „all of“ konkurrieren. Grau tritt zurück,
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die gestrichelte Führung bleibt eindeutig. D12/BRAND — „durchgezogen = und,
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gestrichelt = oder“ — gilt für das **Markenzeichen** unverändert (Logo behält
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Petrol); im **Diagramm** trägt allein der Linienstil die Gate-Codierung.
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## D16 — Deployment über GitHub Pages via Actions-Workflow
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Der Editor ist eine einzelne statische Datei (D11) — GitHub Pages genügt, kein
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eigener Server nötig. Veröffentlicht wird über den offiziellen Actions-Weg
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(`actions/upload-pages-artifact` + `actions/deploy-pages`, `permissions:
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pages/id-token`, `concurrency: pages`) statt über den `gh-pages`-Branch: kein
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Zusatzbranch, OIDC statt Deploy-Key, Trigger bei Push auf `main` und manuell.
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Der Test-Step (Vitest, Phase 1) ist als Platzhalter auskommentiert vorbereitet.
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**Pfad-Entscheidung:** `frontend/index.html` referenziert Favicon und
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MIT-Lizenz relativ mit `../` (`../docs/brand/favicon.svg`, `../LICENSE`) — von
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der Wurzel-URL aus zeigten diese über die Site hinaus. Statt die Quelldatei zu
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ändern (D14/CLAUDE: „Editor nicht refaktorieren“) zieht der Workflow die
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`../`-Pfade **nur auf der Site-Kopie** gerade (`sed`) und legt die referenzierten
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Dateien passend ab: `index.html` an die Wurzel, `docs/brand/` und `LICENSE`
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daneben. So bleibt die Quelle unverändert (lokal weiter per `file://` und
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Dev-Server nutzbar), und veröffentlicht wird nur das Nötige — `backend/` und die
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übrigen `docs/` bleiben außen vor.
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**Versionsnummer:** `Major.Minor` steht in der Datei `VERSION` und wird per
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bewusstem **Bump-Commit** gepflegt; die **Micro-Stelle** leitet der Build aus
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der Anzahl der Commits seit dem letzten VERSION-Bump ab
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(`git rev-list --count <VERSION-Commit>..HEAD`) und ersetzt sie per `sed` nur
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auf der Site-Kopie im Footer. Bewusst aus der Commit-Historie statt aus der
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Run-Nummer (Vorentscheidung, verworfen): vollständig aus dem Repo
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reproduzierbar, monoton, ohne zurückgeschriebenen Commit/Tag und ohne
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selbstauslösenden Deploy-Zyklus. Die Micro-Stelle beginnt nach jedem Bump wieder
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bei 0 (SemVer-artig). Nötig ist ein vollständiger Klon (`fetch-depth: 0`), sonst
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zählt der flache CI-Klon nur einen Commit. `1.0` bleibt die Version beim lokalen
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Öffnen (Platzhalter im Quelltext). Im Footer sind Name und Nummer **getrennte
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Links**: „Werkbaum" → Repo-Startseite, die Versionsnummer (`<a class="ver">`) →
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exakt der deployte Commit (`…/commit/<sha>`, im Build via `git rev-parse HEAD`).
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**Build-Hinweis (Vorschau / „latest build"):** Nicht-produktive Builds tragen
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hinter dem Titel ein kleines Symbol samt Tooltip, damit klar ist, dass es nicht
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die *eigentliche* (stabile) Instanz ist. Drei Zustände, gesteuert per Vite-Env
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`VITE_BUILD_BADGE` (Auswertung in `app.js`, `mountBuildBadge`):
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- **Dev-Server** (`import.meta.env.DEV`) → 🔧 „Vorschau – lokaler Entwicklungsstand".
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- **Default-Build** `npm run build` (Env ungesetzt) → 🚧 „latest build …". Der
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GitHub-Pages-Deploy nutzt genau diesen Default und trägt den Hinweis dadurch
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automatisch — **keine** `sed`-Injektion mehr nötig.
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- **Produktions-Build** `npm run build:prod` (Vite-Modus `prod`, `frontend/.env.prod`
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setzt `VITE_BUILD_BADGE=none`) → **kein** Badge; esbuild eliminiert den Zweig
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als toten Code, das Symbol steht dann nicht einmal mehr im Ausgabe-Quelltext.
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Damit trägt einzig die echte produktive Installation keinen Hinweis. **Warum in
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die App-Quelle statt per Workflow-`sed` (frühere Lösung):** Nur so sieht der
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Dev-Server den Hinweis ebenfalls — ein Post-Build-`sed` erreicht den Dev-Server
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nicht, der die Quelle direkt ausliefert. Die Umkehrung „Hinweis ist der
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Normalfall, Prod schaltet ab" passt zudem zur Anforderung (nur Prod bleibt sauber)
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und macht den Default sicher: wer den Prod-Schritt vergisst, veröffentlicht einen
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sichtbar als Entwicklungsstand markierten Build, nicht versehentlich einen als
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stabil wirkenden. Bewusst **kein** i18n-UI-Text im `I18N`-Objekt (kein
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Produkt-Feature, sondern Build-Metainformation; D14) — der `title` ist knapp
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zweisprachig (DE · EN).
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**Self-hosted Deploy (`scripts/deploy-prod.sh`):** Für eine eigene produktive
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Installation (nicht GitHub Pages) baut das Skript per `npm run build:prod`
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(badge-frei), stellt lokal dasselbe zusammen wie der Pages-Workflow (LICENSE
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danebenlegen + `../LICENSE`-Link geradeziehen, Footer-Version + Commit-Link) und
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spiegelt es per `rsync --delete` über SSH ins Zielverzeichnis (nichts Altes bleibt
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stehen). Die Zusammenstell-Schritte (dieselben drei `sed`-Regeln) liegen bewusst
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in **beiden** — Workflow und Skript —, weil GitHub Pages die `dist/` selbst baut
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und der SSH-Weg keinen Pages-Runner hat; bei Änderungen an den `sed`-Regeln beide
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Stellen nachziehen (Anker `<a class="ver">` / `../LICENSE`).
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(Nummerierung: D15 war bereits für den kompakten Modus vergeben, daher D16.)
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## D17 — Kleiner Bildschirm: ein Bereich, kompakte Legende & Sprachwahl
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Auf schmalen Viewports (≤ 640 px) ist für beide Bereiche kein Platz. Diagramm
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und Editor werden gestapelt und über den **Splitter stufenlos** geteilt (frei
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ziehbar, jederzeit erneut verstellbar); die beiden **Titelzeilen bleiben immer
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stehen** (Grid-Zeilen-Minima = gemessene Kopfhöhen), ein **Tipp auf eine
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Titelzeile klappt dieses Panel ganz aus**. Das frühere diskrete Modell (Snap in
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Minimier-Zustände 'a'/'b') führte auf dem Smartphone zu zwei Fehlern: nach dem
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ersten Ziehen rastete der Splitter in eine feste Aufteilung und war nicht mehr
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zu bewegen (die Titelzeile im Snap-Rand fing jeden weiteren Zug ab), und der
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Titelzeilen-Tap funktionierte nur im `collapsed`-Zustand — nach einem freien Zug
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also gar nicht. Deshalb auf Mobil ein **kontinuierliches** Modell ohne Snap/
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Collapse (`--drow` frei geklemmt, Tap setzt sie aufs Extrem); Desktop behält das
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diskrete Modell samt Fenster-Buttons.
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Die Legende wird von der Bereichs-
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Umschaltung **entkoppelt** und über einen eigenen Umschalter im Editor-Kopf
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gesteuert — das dauerhafte „AGENDA“-Band kostet sonst zu viel Höhe. Die
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Sprachleiste zeigt eingeklappt nur die **aktive** Sprache; ein Tipp klappt die
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volle Leiste als **Overlay über die Kopfzeile** auf (rechtsbündig, `z-index`,
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verdeckt die übrigen Elemente statt die Zeile umzubrechen), nach der Auswahl —
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oder einem Tipp daneben — klappt sie wieder ein. So bleibt die Kopfzeile schmal
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und die vollständige Sprachliste dennoch erreichbar (frühere Lösung
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„EN + aktive + …“ ersetzt). Voreinstellung ist **Vollbild** (maximale Fläche). Umgesetzt über die Klasse `body.mobile` (per
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`matchMedia`), damit CSS und JS denselben Schwellwert teilen; die Vollbild-
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Voreinstellung greift nur, wenn noch **keine** gespeicherte Nutzerwahl vorliegt
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(eine bewusste Abschaltung bleibt so erhalten, siehe localStorage-Persistenz).
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**Nachtrag — auf Mobil ist jetzt immer genau EIN Bereich zu sehen; der Splitter
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entfällt dort ganz.** Die oben beschriebene stufenlose Aufteilung hat das
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eigentliche Problem nur verwaltet, statt es zu lösen: Auf 375 px ist für zwei
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Bereiche kein Platz. Jede Aufteilung war ein Kompromiss, in dem **beide**
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Bereiche zu klein waren, und die praktisch einzigen sinnvollen Stellungen waren
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ohnehin die Extreme — also genau das, was ein Umschalter direkt anbietet. Der
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Splitter kostete außerdem dauerhaft eine zweite Titelzeile plus 14 px Griff für
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etwas, das man auf dem Telefon nicht dosiert, sondern wechselt.
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**Der Umschalter zeigt das Ziel, nicht den Zustand.** Damit weicht er bewusst
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vom Modus-Wähler daneben ab, der das aktive Icon zeigt und reihum schaltet:
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Der hat drei Zustände, die man ohne Anzeige nicht auseinanderhält; hier gibt es
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zwei, und welcher gerade gilt, sieht man am ganzen Bildschirm. Ein Knopf, der
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den Zustand anzeigt, den man ohnehin vor sich hat, sagt nichts — einer, der
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das Ziel zeigt, sagt, was passiert. Umgesetzt als **zwei feste Knöpfe**, je
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einer pro Titelzeile: Weil immer nur eine Zeile sichtbar ist, braucht keiner
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sein Icon zu wechseln.
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**Der Dokumenten-Wähler steht neben dem Umschalter** und damit nur im
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Textbereich. Das ist keine Platzentscheidung, sondern die richtige Zuordnung:
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Er bestimmt, *welchen Text* man bearbeitet (D22) — im Diagrammbereich wäre er
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ein Fremdkörper. Die übrigen Aktions-Knöpfe bleiben, wo sie sind, und werden
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dadurch von selbst mitgeschaltet; ihre komprimierte Mobil-Form (Modus-Wähler
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als Reihum-Icon, Download als Overlay) bleibt unverändert.
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**Die Falle beim Bauen: ein `display:none`-Panel misst sich zu null.** Der
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verborgene Bereich wird wirklich ausgeblendet — nur so bekommt der sichtbare
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die ganze Höhe. Alles, was aus der Live-Geometrie zeichnet, liefert dann aber
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Unsinn, und `render()` läuft bei **jedem Tastendruck** im Textbereich.
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Nachgemessen nach einer Eingabe bei verborgenem Diagramm: Pfad-Linie **weg**,
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null Stationspunkte, kein `--stem-x`. Das Umschalten zeichnet deshalb neu —
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zum Diagramm hin dieselben vier Schritte wie ein Moduswechsel
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(`applyOptStairs`, `alignStems`, `drawCheapPath`, `drawDepLinks`), zum Text hin
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der Zeilennummern-Streifen, der ebenso am Spiegel misst (D33). Danach wieder
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48 px Pfadlänge, 5 Punkte, `--stem-x: 67,4px`.
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Der sichtbare Bereich wird in `werkbaum-ui` gemerkt — global über alle
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Dokumente wie der übrige Ansichts-Zustand (D22). Die Sprünge zwischen Diagramm
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und Text (D25) holen den nötigen Bereich selbst nach vorn: `revealEditor()`
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schaltet auf Text (wie es auf dem Desktop ein zugeklapptes Panel aufklappt),
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`focusNodeOfCaret()` auf das Diagramm — und zwar **vor** dem Zentrieren, sonst
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misst sich der Zielknoten noch zu null. Entfallen sind damit `--drow` auf
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||
Mobil, die Grid-Minima `--pmin-d`/`--pmin-e`, `syncPanelMins()`,
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`setMobileDrow()` und das Titelzeilen-Tippen; Desktop behält Splitter,
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Presets und Fenster-Buttons unverändert.
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**Nachtrag 2 — auf Mobil sind die Inhalte grundsätzlich ~25 % kleiner, und der
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Debug-Kasten minimiert sich statt zu verschwinden.**
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**Verkleinerung als Faktor, nicht als neuer Anfangswert.** `MOBILE_ZOOM = 0.75`
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multipliziert den Nutzer-Zoom (`effZoom()`), statt ihn beim ersten Start auf
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0,75 zu setzen. Der Unterschied zählt: Ein Anfangswert wäre nach dem ersten
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Zoomen weg, und „Zurücksetzen" führte zurück auf eine Größe, die auf dem
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Telefon zu groß ist. Als Faktor bleibt die Verkleinerung eine Eigenschaft des
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Geräts, und der Regler arbeitet relativ dazu weiter. Die Anzeige nennt den
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**effektiven** Wert (75 % statt 100 %) — sie soll beschreiben, was man sieht,
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||
nicht was man eingestellt hat.
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**Die drei Messstellen mussten mit.** `alignStems()`, `drawCheapPath()` und
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`drawDepLinks()` rechnen gemessene Pixel durch den CSS-`zoom` zurück; sie lesen
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jetzt `effZoom()` statt `zoom`. Nachgemessen bei 0,75: alle fünf
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||
Stationspunkte liegen exakt (0 px Abweichung) auf ihren Blattknoten.
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**Der Text kann kein `zoom` bekommen.** Zeilennummern-Streifen und Spiegel
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messen am Textfeld (D33), und der Streifen rechnet seine Breite in `ch` — beide
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||
folgen der **Schriftgröße**, nicht einem Zoom auf einem Vorfahren. Also
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||
`font-size: .64rem` (= 0,85 × 0,75) an Textfeld **und** Streifen gemeinsam;
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||
`line-height` ist einheitenlos und skaliert mit. Der Innenabstand des
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||
Textfelds schrumpft im selben Verhältnis mit (14/16 → 10/12 px), sonst wäre der
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||
Rand auf 375 px unverhältnismäßig breit. Ergebnis: 27 statt 19 Zeilen im Bild.
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||
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||
**Dabei aufgefallen: der Grafikexport war schon immer zoom-abhängig falsch.**
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||
Die Schriftgrößen im Ausgabe-SVG sind feste Zahlen (14 für Labels, 9–11 für
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||
Badges), die Kästen kommen aus der Live-Messung — bei jedem Zoom ≠ 1 passten
|
||
Text und Kasten nicht zueinander. Das fiel nie auf, weil 100 % der Normalfall
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||
war; mit der Mobil-Verkleinerung wäre es der Regelfall geworden. `diagramToSvg()`
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||
stellt den Zoom für die Messung deshalb kurz auf 1 und danach zurück —
|
||
derselbe Griff wie bei der `exporting`-Klasse (D25-Nachtrag), und die Funktion
|
||
läuft synchron, es wird nichts davon gezeichnet. Nachgemessen: Knoten auf dem
|
||
Schirm 143 px, im SVG 189,7 px — also die unskalierte Größe, passend zur festen
|
||
Schrift.
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||
**Nachtrag 3 — der Umschalter trägt die Navigation zum Knoten; ein langer
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||
Druck im Textfeld verbietet sich.** Gemeldet als Fehler: „Wenn man in der
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||
Smartphone-Ansicht den Cursor in den Text setzt, klappt das Text-Edit-Fenster
|
||
zusammen." Nachgestellt auf der **deployten** Instanz (1.1.39, noch das alte
|
||
Splitter-Modell von D17): Ein Tipp auf die **Titelzeile des Diagramms** —
|
||
ein 49 px hoher Streifen unmittelbar über dem Text — schrumpfte den Editor von
|
||
594 px auf 44 px. Beim Zielen auf die oberen Textzeilen ist der leicht zu
|
||
treffen. Das Ein-Bereich-Modell aus Nachtrag 1 nimmt dem Fehler die Grundlage:
|
||
Es gibt keinen Splitter und kein Titelzeilen-Tippen mehr, den Bereich wechselt
|
||
**allein** der Umschalter. Im aktuellen Stand ließ sich der Fehler nicht mehr
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||
auslösen (Maus-Klick, emulierter Touch und synthetische Touch-Folge, jeweils
|
||
ohne Bereichswechsel).
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||
|
||
**Das war aber nur die halbe Wahrheit — siehe Nachtrag 4.** Der Nutzer meldete
|
||
denselben Fehler auf dem Pages-Build, der das Ein-Bereich-Modell bereits
|
||
enthielt. Die obige Diagnose war für die alte Fassung richtig und trotzdem
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||
nicht die Ursache seiner Beobachtung; die eigentliche stand woanders und war
|
||
mit Emulation grundsätzlich nicht zu finden.
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||
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||
Der zweite Teil der Meldung deckte aber eine echte Lücke auf: Für die Richtung
|
||
**Text → Diagramm** gibt es nur Alt+Klick bzw. Alt+Enter (D25) — und Alt gibt
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||
es auf dem Telefon nicht. Die Gegenrichtung hat dort ihren langen Druck, diese
|
||
hatte nichts.
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||
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||
**Vorgeschlagen war ein langer Druck im Textfeld — verworfen.** Dort gehört er
|
||
dem Betriebssystem: Wort markieren, Auswahlgriffe, Einfügen-Leiste. D25 konnte
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||
sich diese Geste im Diagramm nehmen (`user-select:none`), weil es da nichts zu
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||
markieren gibt; in einem **editierbaren** Feld ist sie die Bedien-Grundlage
|
||
zum Bearbeiten. Sie zu überschreiben löste ein Navigationsproblem auf Kosten
|
||
des Bearbeitens — in einer Meldung, deren Kern gerade lautet, dass Bearbeiten
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||
nicht bestraft werden darf. Dazu kommt, dass sich das Zusammenspiel mit der
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nativen Auswahl nach der D25-Lehre nur auf echter Hardware beurteilen ließe.
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**Gewählt: der Umschalter tut es nebenbei.** Wer aus dem Text ins Diagramm
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wechselt, will nachsehen — und zwar bei dem, woran er gerade geschrieben hat.
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Der Knopf wird in genau diesem Moment ohnehin gedrückt; er zentriert deshalb
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||
den Knoten der Cursor-Zeile und hebt ihn hervor (`focusNodeOfCaret()`, also
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||
identisch zum Alt+Klick am Schreibtisch). Kostet kein Bedienelement, keine
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Geste und kann nicht versehentlich auslösen. Steht der Cursor auf einer Zeile
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ohne Knoten (Kommentar, Leerzeile), wird nur umgeschaltet — dieselbe stille
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||
Regel wie überall sonst bei dieser Geste.
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**Nachtrag 4 — die eigentliche Ursache: `--app-height` folgte der
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Bildschirmtastatur.** Nach Nachtrag 3 blieb der Fehler auf dem Pages-Build
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bestehen („dort klappt der Text komplett zusammen, sobald ich irgendwo den
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Cursor reinsetze"). Gefunden über die einzige Frage, die nach zwei
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||
fehlgeschlagenen Emulations-Versuchen noch trägt: **Was ist auf einem echten
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Telefon anders?** Antwort: die Tastatur.
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`setAppHeight()` schreibt `window.visualViewport.height` nach `--app-height`,
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und `body{height:var(--app-height)}` macht daraus die Höhe der ganzen Seite.
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Genau diesen Wert verkleinert die Bildschirmtastatur — dafür ist
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`visualViewport` gemacht. Nachgemessen ist der Zusammenhang linear:
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Textfeldhöhe = `--app-height` − rund 206 px feste Aufbauten (Kopfzeile 57,
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Titelzeile 44, Fußzeile 36, Innenabstände). Bei 812 px bleiben 606 px Text,
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bei 440 px noch 234, bei 260 px — realistisch für ein kleines Gerät mit
|
||
Tastatur und Browserleiste — nur **54 px**, also drei Zeilen. Das ist das
|
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gemeldete „komplett zusammengeklappt", und es tritt **ausschließlich auf
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echten Geräten** auf: In der Emulation gibt es keine Tastatur, deshalb liefen
|
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alle drei Reproduktionsversuche aus Nachtrag 3 ins Leere.
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**Unterschieden wird am Fokus, nicht an der Größe.** Die Tastatur und eine
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überlagernde Browserleiste (Brave — der ursprüngliche Anlass des Mechanismus)
|
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erzeugen dieselbe Signatur: `visualViewport.height` fällt, `innerHeight`
|
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bleibt. An den Zahlen sind sie nicht zu trennen. Am Zustand schon: Die
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Tastatur steht nur, wenn ein **editierbares** Feld den Fokus hat. Solange das
|
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so ist, bleibt die zuletzt tastaturfreie Höhe stehen. Die Seite behält damit
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ihre Größe, und der Browser schiebt den sichtbaren Ausschnitt zur
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Schreibmarke — das Verhalten jeder anderen App. Nachgemessen mit
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nachgebildetem `visualViewport`: mit Fokus im Textfeld 812/606 px (unverändert),
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ohne Fokus 440/234 px (die Brave-Leiste wirkt also weiter).
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**Drehen muss die Sperre durchbrechen** (`setAppHeight(true)` bei
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`orientationchange`) — sonst behielte die Seite beim Drehen während des
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Tippens die Höhe des alten Hochformats. Dazu ein `focusout`-Nachzug für
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Browser, die das Schließen der Tastatur nicht als `resize` melden. Und der
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Timer dort ruft `() => setAppHeight()`, nicht `setAppHeight` direkt: Ein
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durchgereichtes Argument wäre wahr und hebelte die Fokus-Sperre aus.
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**Lehre, schon zweimal bezahlt:** D25 hielt fest, dass synthetische
|
||
`TouchEvent`s nur die eigene Ereignis-Logik beweisen. Dieselbe Grenze gilt für
|
||
alles, was die **Geräteumgebung** stellt — Bildschirmtastatur, Browserleisten,
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||
Nutzergesten-Regeln. Ein „lässt sich nicht reproduzieren" aus dem Emulator ist
|
||
bei solchen Meldungen kein Befund, sondern nur die Feststellung, dass das
|
||
Werkzeug die Ursache nicht enthält.
|
||
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**Das Debug-Panel minimiert sich jetzt, statt sich zu schließen.** Ein Klick
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||
entfernte es bisher ganz — was nichts half, weil der 15-Sekunden-Takt es sofort
|
||
wieder aufbaute; auf dem Telefon verdeckte es damit dauerhaft die untere rechte
|
||
Ecke. Jetzt schaltet der Klick zwischen Kasten und einem 26-px-Icon (⟳) unten
|
||
rechts um. Der Zustand liegt im **localStorage**, nicht am Element: Das Panel
|
||
wird bei jedem Takt neu bespielt, ein Zustand am DOM-Knoten wäre also beim
|
||
nächsten Tick weg. Nachgeprüft über einen echten Intervall-Durchlauf und über
|
||
den `visibilitychange`-Pfad — es bleibt minimiert. (Test-Hilfe, im Prod-Build
|
||
ohnehin unterdrückt; die Gelegenheit genutzt, dem aufgeklappten Kasten
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||
`white-space: pre-wrap` zu geben — die mit `\n` gefügten Zeilen liefen bisher
|
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zu einem Absatz zusammen.)
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**Nachtrag 5 — die Titelzeile bricht nicht mehr um: die Lücken waren zu
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breit, nicht die Knöpfe zu viele.** Gemeldet, als der Falt-Umschalter (D44)
|
||
den achten Knopf in den Diagramm-Kopf brachte: Die Zeile ging auf drei Reihen
|
||
und 86 statt 49 px — und fraß damit genau die Fläche, für die es den
|
||
Ein-Bereich-Modus (Nachtrag 1) überhaupt gibt.
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Nachgemessen war die Diagnose eindeutig, und sie lag nicht bei den Knöpfen:
|
||
Deren Breiten summieren sich bei 375 px auf 243 px. Die **Abstände** brachten
|
||
den Rest — `gap:14px` mal sieben plus 2×16 px Innenabstand sind 130 px, also
|
||
mehr als ein Drittel des Bildschirms. Der Nutzer hat das richtig gesehen:
|
||
„eigentlich ist dort auch genug Platz für alle Buttons".
|
||
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||
Auf Mobil deshalb `gap:8px` und `padding-inline:10px`, dazu `flex-wrap:nowrap`
|
||
als Riegel. Die **Knöpfe selbst bleiben unangetastet** — 29 px sind für einen
|
||
Finger ohnehin die Untergrenze; verkleinert wird der Zwischenraum, nicht das
|
||
Ziel. Nachgemessen mit allen acht Bedienelementen (der „Was ist neu?"-Knopf
|
||
ist der, der die Zeile kippen ließ, weil er nur bei fremden Dokumenten mit
|
||
Neuigkeiten erscheint): bei 375 px eine Reihe, 49 px, letztes Element bei
|
||
357 von 359; bei 320 px ebenfalls eine Reihe mit 10 px Luft. Dass es auch bei
|
||
320 px reicht, liegt am `margin-right:auto` des Bereichs-Umschalters — es
|
||
nimmt den Rest auf, wenn welcher da ist, und verschwindet, wenn keiner da ist.
|
||
|
||
**Warum `nowrap` und nicht einfach engere Lücken:** Ohne den Riegel wäre der
|
||
Umbruch nur weiter hinausgeschoben — der nächste Knopf oder eine längere
|
||
Sprache brächte ihn zurück, und zwar wieder unbemerkt. Mit `nowrap` wird aus
|
||
einem stillen Layout-Wechsel ein sichtbarer Überlauf; das ist der ehrlichere
|
||
Fehler, und die Messung oben zeigt, dass bis 320 px keiner auftritt. Der
|
||
Editor-Kopf trägt dieselbe Regel (er hat nur vier Elemente und war nie
|
||
gefährdet, aber die Zeile soll in beiden Bereichen gleich hoch bleiben);
|
||
Desktop bleibt bei 14 px, dort ist Platz.
|
||
|
||
## D18 — Günstigsten Pfad per Inversion zeigen, fehlende Größe = M
|
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Der kostengünstigste Weg durch den Baum wird hervorgehoben (Umschalter im
|
||
Diagramm-Kopf, Default an, Zustand persistiert). Nötig sind bei **all of** alle
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||
Kinder, bei **any of** nur die günstigste Alternative (kleinste rekursive
|
||
Kosten; Gleichstand ⇒ erste).
|
||
|
||
**Darstellung per Inversion, nicht per Betonung:** Getestet wurde zuerst ein
|
||
doppelt dicker Rand an den nötigen Knoten. Da der Baum aber fast überall all-of
|
||
ist, war damit *fast alles* dick umrandet — das Signal lag ohnehin nur in der
|
||
*Abwesenheit* des Rands bei den ausgeschlossenen Alternativen. Deshalb wird
|
||
invertiert: die **nicht benötigten** Knoten (nicht-gewählte any-of-Alternativen
|
||
samt Teilbaum) treten zurück (blass, entsättigt), der Pfad hebt sich von selbst
|
||
ab. Kein Zusatzrahmen, weil die Knoten-Ecken (Größe, Tags, ↗) schon dicht sind.
|
||
|
||
**Fehlende T-Shirt-Größe wird für die Kostenschätzung als `M` gewertet** — die
|
||
kleinste Größe mit Untergliederungspflicht (§5/D8), also die konservative
|
||
Annahme „mindestens M". Damit sind auch ungrößte Alternativen vergleichbar.
|
||
Wo `M` nur implizit angenommen ist, zeigt der Knoten ein **invertiertes**
|
||
Größen-Badge (weiß mit Petrol-Rand statt gefüllt) samt Tooltip, damit die
|
||
Annahme sichtbar und von einer echten `(M)`-Angabe unterscheidbar bleibt. Die
|
||
Größen-Semantik in SPEC §5 bleibt unberührt (die Wertung gilt nur der
|
||
Pfad-Kostenrechnung).
|
||
|
||
**Pfad-Linie + Stationspunkte (U-Bahn-Plan):** Zusätzlich zur Inversion fädelt
|
||
eine gestrichelte, geschwungene Petrol-Linie durch die **Endknoten** des Pfads.
|
||
Sie liegt **hinter** den Knoten (kräftig in den Lücken), mit einer **abgetönten
|
||
Kopie davor** (deutet den Verlauf beim Durchschreiten eines Knotens nur an —
|
||
Alternative zum harten „über allem"). Problem dabei: läuft die Linie durch
|
||
Fremd-/Zwischenknoten, ist nicht unterscheidbar, ob diese dazugehören
|
||
(besonders im kompakten Modus). Lösung: ein **blasser, großer Stationspunkt**
|
||
nur an den echten Blättern — durchquerte Knoten bleiben punktlos. Blass+groß
|
||
statt klein+satt, damit der Knotentext lesbar bleibt. Alles auch im
|
||
Grafikexport (hinten/vorne-Schichtung nachgezeichnet).
|
||
|
||
**Layout: all-of unter any-of (horizontal).** Zerlegt eine any-of-Alternative
|
||
selbst wieder all-of (z. B. „Web+Nativ" → Web + Android + iOS), würde der
|
||
breite horizontale Fächer den Alternativknoten zentrieren und samt Elternbaum
|
||
weit nach rechts schieben. Deshalb wird dieser Teilbaum **nur horizontal**
|
||
schmal **transponiert** gestapelt (Kinder untereinander, linker solider
|
||
Verteiler — wie im kompakten Modus), passend zur gestapelten any-of-Spalte
|
||
darüber. Kompakt führt all-of ohnehin nach unten (Knoten bleibt oben,
|
||
Abzweig bei 23 px passt).
|
||
|
||
**Vertikal** dagegen behält den zentrierten Rechts-Fächer: `li.has-and` legt
|
||
den Alternativknoten `align-items:center` **vertikal mittig** zu seiner
|
||
Kindergruppe. Dann sitzt aber auch der **einkommende** any-of-Abzweig nicht mehr
|
||
bei 23 px, sondern muss auf die **Knotenmitte (50 %)** zeigen — sonst ist der
|
||
Knoten von seiner Linie von oben abgetrennt. Fix: `ul.or>li.has-and` bekommt
|
||
vertikal **symmetrisches** Padding (Mitte bleibt bei 50 %), der Abzweig
|
||
(`::before`) und die Rail-Endkante (`:last-child::after`) werden auf 50 %
|
||
gesetzt — analog zu den bereits zentrierten all-of-Zwischenknoten.
|
||
|
||
## D19 — Modularisierung mit Vite-Bündelung zu einer self-contained Datei
|
||
Das Nahziel „tragfähige Codebasis" (ROADMAP) verlangt, den Single-HTML-
|
||
Prototyp in headless nutzbare Module (`parser`, `model`, `render`, `app`) zu
|
||
zerlegen und gegen SPEC zu testen. Die Zwickmühle: **modulare Einzeldateien**,
|
||
**`file://`-Tauglichkeit** (D16) und **kein Build** (D11) sind nicht gleichzeitig
|
||
erfüllbar — ES-`import` über `file://` blockt der Browser (CORS).
|
||
|
||
**Entscheidung: Vite als Bündler/Testrunner.** `frontend/src/*.js` sind echte
|
||
ES-Module und die Quelle der Wahrheit; `frontend/index.html` lädt im Dev-Server
|
||
per `<script type="module">`. `npm run build` (Vite + `vite-plugin-singlefile`)
|
||
inlint **alle** Module, das CSS und das Favicon (als `data:`-URI) in **eine**
|
||
`dist/index.html` — damit bleibt das `file://`-Versprechen aus D16 erhalten
|
||
(die gebaute Datei ist standalone), und der Deploy lädt nichts extern nach.
|
||
|
||
Damit wird **D11 („kein Build-Zwang") bewusst aufgeweicht**: Zum *Weiterent
|
||
wickeln/Testen* braucht es nun Node + Vite (Dev-Abhängigkeiten, keine
|
||
Laufzeit-Abhängigkeiten — das Ergebnis ist reines HTML/CSS/JS ohne Framework).
|
||
Das *Ergebnis* bleibt im Geist von D11: eine einzelne, framework-freie Datei,
|
||
die überall ohne Server läuft. Verworfene Alternativen:
|
||
- **ES-Module ohne Build:** bräche `file://` (Dev-Server-Zwang lokal) — verwarf
|
||
der Nutzer, weil das lokale Öffnen erhalten bleiben soll.
|
||
- **Klassische `<script>`+Globals:** hielte `file://` ohne Build, ist aber kein
|
||
echtes ESM und erschwert headless-Tests/Tree-Shaking.
|
||
|
||
**Deploy (D16-Fortschreibung):** Der Pages-Workflow richtet Node ein, führt
|
||
`npm ci` + `npm test` (Vitest) + `npm run build` aus und nimmt
|
||
`frontend/dist/index.html`. Die frühere `sed`-Kur der `../docs/brand/`-Pfade
|
||
entfällt (Favicon inline); nur der Laufzeit-Link `../LICENSE` und die
|
||
Footer-Version werden weiter auf der Site-Kopie gesetzt. Schlägt der Testlauf
|
||
fehl, wird nicht deployt (der frühere auskommentierte Platzhalter ist nun
|
||
aktiv).
|
||
|
||
(Favicon-Inlining: ein kleiner `transformIndexHtml`-Plugin in `vite.config.js`
|
||
liest `../docs/brand/favicon.svg` und ersetzt den `<link rel="icon">` durch eine
|
||
`data:`-URI — so bleibt die Brand-Quelle unverändert und die Ausgabe eine
|
||
einzige Datei.)
|
||
|
||
## D20 — Schriften lokal einbetten statt von Google Fonts laden
|
||
Die Seite lud IBM Plex Sans/Mono über einen `<link>` von `fonts.googleapis.com`
|
||
(zzgl. Font-Dateien von `fonts.gstatic.com`). Das überträgt bei **jedem**
|
||
Seitenaufruf die **IP-Adresse des Besuchers an Google (USA)** — ohne
|
||
Einwilligung und ohne Notwendigkeit (vgl. LG München I, 3 O 17493/20). Das
|
||
widerspricht einer datensparsamen Datenschutzerklärung ohne Drittanbieter-
|
||
Einbindung und zugleich dem Selbstverständnis aus D19/SPEC §9 („keine externen
|
||
Ressourcen").
|
||
|
||
**Entscheidung: Schriften self-hosten.** Die tatsächlich genutzten Schnitte
|
||
(Sans 400/500/600, Mono 400/500) liegen als `woff2` unter
|
||
`frontend/src/fonts/`, eingebunden per `@font-face` in `style.css` mit
|
||
`font-display:swap`. Bezogen aus den OFL-lizenzierten `@fontsource`-Paketen
|
||
(nur per `npm pack` gezogen — **keine** neue Projekt-Abhängigkeit; die Dateien
|
||
sind eingecheckte Assets), Lizenztext in `fonts/OFL.txt`. Subsets **latin +
|
||
latin-ext** mit den `unicode-range`-Werten von fontsource decken DE/EN/ES/FR/PL;
|
||
nicht-lateinische UI-Sprachen (RU/HI/ZH/JA) fielen schon vorher auf `system-ui`
|
||
zurück (IBM Plex latin enthält diese Schriftsysteme nicht), also keine
|
||
Regression. Der Dev-Server liefert die `woff2` lokal aus; `vite build` inlint
|
||
sie als `data:font/woff2`-URIs in die eine `dist/index.html` (D19) — der
|
||
deployte Stand macht damit **keinen** externen Request mehr (verifiziert: 0
|
||
Treffer `googleapis`/`gstatic`, 10 inline-`woff2`). Kostet ~204 KB Fonts
|
||
(dist 89 → 320 KB, gzip ~208 KB) — bewusst in Kauf genommen für Datenschutz und
|
||
Standalone-Tauglichkeit (`file://`).
|
||
|
||
Verworfene Alternative: Google-Link ersatzlos streichen und nur die System-
|
||
Schrift (`system-ui`) nutzen — spart die 204 KB, gibt aber die einheitliche
|
||
Markentypografie (IBM Plex, BRAND) auf.
|
||
|
||
## D21 — UI-Default-Sprache aus der Browsersprache, Fallback Deutsch
|
||
Ohne gespeicherte Nutzerwahl (`werkbaum-lang`) richtet sich die Anzeigesprache
|
||
nach der **Browsersprache**: die erste aus `navigator.languages`, für die eine
|
||
Übersetzung existiert (nur der Primär-Subtag zählt, `de-AT`→`de`,
|
||
`zh-Hans-CN`→`zh`); trifft keine zu, bleibt **Deutsch** der Fallback
|
||
(`detectLang()` in `app.js`). Zuvor war der Default fest `'de'`, unabhängig vom
|
||
Browser.
|
||
|
||
Begründung: Ein spanisch- oder englischsprachiger Erstbesucher sah bislang ohne
|
||
Not eine deutsche Oberfläche. Die Erkennung greift auch **nach dem Reset**
|
||
(löscht `werkbaum-lang`, lädt neu → selber Pfad). **Deutsch bleibt Quellsprache**
|
||
(CLAUDE: neue UI-Texte zuerst auf Deutsch) — das betrifft die Autoren-/Pflege
|
||
seite und ist unabhängig vom Anzeige-Default für Besucher. Eine bewusste
|
||
Sprachwahl überschreibt die Erkennung dauerhaft (Persistenz in `werkbaum-lang`).
|
||
|
||
## D22 — Mehrere Dokumente client-seitig, Wähler in der Editor-Titelzeile
|
||
Der Editor kann mehrere Notationstexte halten, zwischen denen umgeschaltet wird
|
||
(z. B. verschiedene Projekte/Bäume). Umgesetzt **ohne Backend** (noch keins,
|
||
D13): die Dokumente liegen als `[{id, name, text}]` im localStorage
|
||
(`werkbaum-docs`), das aktive per `id` in `werkbaum-active`. Der aktive Text
|
||
wird zusätzlich in `werkbaum-src` gespiegelt (Abwärtskompatibilität + Migration).
|
||
|
||
**Platzierung: Dropdown in der Editor-Titelzeile.** Der Name des aktiven
|
||
Dokuments **ersetzt** die statische Beschriftung „Struktur (Text)" und ist
|
||
zugleich der Auslöser eines Dropdowns zum Wechseln, Anlegen (`+ Neu`),
|
||
Umbenennen und Löschen. Begründung: Der Wähler bestimmt, *welchen Text* man
|
||
bearbeitet — er gehört auf das Textpanel, nicht ins Diagramm. Verworfen:
|
||
**Kopfzeile oben** (schon eng, besonders mobil) und **Tab-Leiste** (kostet eine
|
||
ganze Zeile Höhe, D17, und skaliert nicht über ~5 Dokumente). Ein Dropdown
|
||
skaliert und passt zum bereits etablierten Overlay-Idiom (Sprache/Download, D17).
|
||
Auf kleinem Bildschirm öffnet dasselbe Menü als absolut positioniertes Overlay
|
||
unter der Titelzeile.
|
||
|
||
**Umbenennen inline, nicht per `window.prompt`.** Das Umbenennen ersetzt den
|
||
Namen des aktiven Dokuments im Menü durch ein Textfeld (Enter bestätigt, Esc
|
||
bricht ab, Fokusverlust bestätigt). Grund: `window.prompt` ist in manchen
|
||
Browser-Kontexten unterdrückt/deaktiviert — dort „funktionierte Umbenennen
|
||
nicht". Das Inline-Feld hängt an keiner nativen Dialog-API und ist zudem die
|
||
rundere UX.
|
||
|
||
**Vereinbarkeit mit D14 (Text ist das führende Format):** Jedes Dokument ist nur
|
||
ein Notationstext plus `name` (Metadatum) — **kein** erfundenes Strukturformat.
|
||
Damit ist das Modell vorwärtskompatibel zum geplanten Persistenz-/Taiga-Backend
|
||
(D13/D14: „Text als Ganzes + explizite Metadaten"): „mehrere Dokumente" bildet
|
||
1:1 auf „mehrere gespeicherte Notationstexte mit Name/id" ab; der localStorage-
|
||
Array ist der client-seitige Platzhalter, bis das Backend existiert.
|
||
|
||
**Beispiel-Dokument mit reservierter id + festem englischem Namen.** Das
|
||
Beispiel trägt die reservierte id `example` und heißt fest **„Example"** —
|
||
**unabhängig von der UI-Sprache** (nicht lokalisiert), passend dazu, dass der
|
||
Beispieltext selbst nur noch englisch ist (breiteres Publikum). Die reservierte
|
||
id macht den Reset **zielgenau** (siehe unten). Alt-Zustände aus der ersten
|
||
Fassung (zufällige id, lokalisierter Name „Beispiel"/…) werden beim Laden
|
||
**adoptiert**: Ein noch **unverändertes** erstes Dokument (`text === INITIAL`)
|
||
bekommt nachträglich `id: example` und den Namen „Example"; echte, bereits
|
||
bearbeitete Inhalte werden nie adoptiert.
|
||
|
||
**Migration:** Fehlt `werkbaum-docs`, wird der bestehende Einzeltext (oder
|
||
`INITIAL`) verlustfrei in **ein** Beispiel-Dokument gepackt. Wird das letzte
|
||
Dokument gelöscht, entsteht wieder das Beispiel-Dokument (INITIAL).
|
||
|
||
**Reset ist auf das Beispiel begrenzt.** Der Reset (Debug-Knopf, nur außerhalb
|
||
des Prod-Builds) setzt **nur das Beispiel-Dokument** auf `INITIAL`/„Example"
|
||
zurück und verwirft die Ansichts-/Metadaten-Schlüssel (`werkbaum-ui`,
|
||
`werkbaum-lang`, Update-Flags) — **alle anderen Dokumente bleiben unangetastet**.
|
||
Zuvor löschte er pauschal **alle** `werkbaum-*`-Schlüssel und damit auch fremde
|
||
Dokumente; das war zu grob, sobald man mehrere Dokumente pflegt.
|
||
|
||
Die GUI-Ansichts-Einstellungen (Modus, Zoom, Aufteilung; `werkbaum-ui`) bleiben
|
||
bewusst **global** über alle Dokumente — pro-Dokument-Ansichtszustand wäre eine
|
||
spätere Erweiterung.
|
||
|
||
**Nachtrag — „Original wiederherstellen“ ist jetzt ein Produkt-Feature im
|
||
Dokumenten-Menü.** Auslöser: Auf der Prod-Instanz gab es **keinen** Weg, ein
|
||
bearbeitetes mitgeliefertes Dokument wieder auf den Auslieferungsstand zu
|
||
bringen — der Reset ist ein Debug-Knopf außerhalb des Prod-Builds, und das
|
||
Fingerabdruck-Nachziehen (D27) fasst bearbeitete Texte grundsätzlich nicht an.
|
||
Wer im Beispiel herumprobiert hatte, sah neue Beispiel-Fassungen also nie.
|
||
Erwogen und **verworfen**: die Alternative, dass eine neue Fassung lokale
|
||
Änderungen still überschreibt — das wäre überraschender Datenverlust und
|
||
bräche die D22/D27-Linie („bearbeitete Inhalte nie anfassen“). Stattdessen ein
|
||
Menü-Eintrag, sichtbar nur für die **mitgelieferten** Dokumente und nur, wenn
|
||
Text oder Name vom Auslieferungsstand abweichen; mit Rückfrage, die den
|
||
Verlust benennt. Wiederhergestellt werden Text **und** Name (der Eintrag sagt
|
||
„Original“); Falt-Eingriffe werden mit verworfen. Der Debug-Reset bleibt
|
||
daneben bestehen — er setzt zusätzlich Einstellungen und Merker zurück.
|
||
|
||
## D23 — Notationstext per `?sourceUrl=` von einer URL laden
|
||
Der Editor kann den Notationstext aus einer **externen Textdatei** beziehen:
|
||
`…/index.html?sourceUrl=https://example.org/plan.txt`. Damit lässt sich ein
|
||
Diagramm teilen/verlinken, ohne den Text in die URL zu packen, und die Quelle
|
||
kann anderswo (Git, Wiki, Server) gepflegt werden.
|
||
|
||
**Die URL ist der Titel.** Das geladene Dokument wird als eigenes Dokument im
|
||
Sinne von D22 geführt; sein **Name ist die URL**. Die **id leitet sich aus der
|
||
URL ab** (`url:<href>`), damit derselbe Link dieses eine Dokument *aktualisiert*,
|
||
statt bei jedem Aufruf ein neues anzulegen. Eigene Dokumente des Nutzers bleiben
|
||
unberührt. Da der Name in der Titelzeile mit Ellipse abgeschnitten wird, steht
|
||
die vollständige URL zusätzlich im Tooltip.
|
||
|
||
**Die URL ist die Quelle der Wahrheit:** Ist der Parameter gesetzt, wird bei
|
||
**jedem** Laden neu geholt und der Dokumenttext überschrieben. Lokale Änderungen
|
||
an einem URL-Dokument überleben ein Neuladen also nicht — bewusst, weil
|
||
`sourceUrl` eine *Ansicht auf eine entfernte Datei* ist, nicht deren Kopie. (Eine
|
||
konfliktbewusste Variante — lokale Änderungen erkennen und behalten — wäre eine
|
||
mögliche Erweiterung.)
|
||
|
||
**CORS ist die eigentliche Einschränkung.** Der Browser lädt fremde Hosts nur,
|
||
wenn die Zielseite `Access-Control-Allow-Origin` sendet. Das tun u. a.
|
||
`raw.githubusercontent.com` und GitLab-Raw-Links; ein beliebiger Webserver
|
||
oft **nicht**. Scheitert das Laden (CORS, 404, Netz), bleibt der bisherige Stand
|
||
stehen und es erscheint eine **Warnung** im Warnbereich (Typ `sourceLoad`,
|
||
zeilenlos ⇒ zuoberst), die CORS ausdrücklich als wahrscheinliche Ursache nennt.
|
||
Bewusst kein Proxy-Dienst als Ausweg: das würde fremde Inhalte über einen
|
||
Dritt-Host leiten und dem Datenschutz-Anspruch aus D20 widersprechen.
|
||
|
||
**Verhältnis zu D20 („keine externen Requests"):** Der Grundsatz bleibt — die App
|
||
lädt von sich aus **nichts** nach (Schriften inline, kein CDN). Der Request
|
||
entsteht **nur**, wenn der Nutzer selbst eine URL angibt, und geht **nur** an
|
||
genau diesen Host; `credentials:'omit'` verhindert das Mitsenden von Cookies.
|
||
Erlaubt sind nur `http:`/`https:` (relative Angaben werden gegen die Seite
|
||
aufgelöst); andere Schemata (`file:`, `data:`, `javascript:`) werden abgewiesen.
|
||
Fremder Text ist ungefährlich: Labels werden escaped, und der Parser erkennt als
|
||
Knoten-Link ohnehin nur `https?://…` (SPEC §1/§6) — kein `javascript:`-Vektor.
|
||
|
||
Nebenbefund: `checkForUpdates()` hängte den Cache-Buster als `location.href +
|
||
'?t=…'` an, was mit vorhandenem Query-String ein zweites `?` erzeugt hätte; es
|
||
baut die URL nun über `URL`/`searchParams`.
|
||
|
||
## D24 — Eigene Dateiendung `.werkbaum`
|
||
Notationstexte tragen die Endung **`.werkbaum`** (UTF-8, LF). Bislang lag das
|
||
einzige Beispiel als `.txt` — eine Endung, die nichts über den Inhalt sagt und
|
||
in einem Verzeichnis mit Notizen, Logs und Exporten untergeht.
|
||
|
||
**Begründung:** Die Endung macht Dateien maschinell und für Menschen
|
||
zuordenbar — Voraussetzung für spätere Editor-Zuordnung (Öffnen mit Werkbaum),
|
||
Syntax-Highlighting (VS Code/Vim-Modus, `*.werkbaum`) und ein künftiges
|
||
Öffnen/Speichern im Editor (dann als `accept`-Filter und Download-Endung).
|
||
Ausgeschrieben statt kurz, weil kurze Endungen belegt/mehrdeutig sind: `.wbs`
|
||
wird von diversen Projektplanungswerkzeugen und generisch für „Work Breakdown
|
||
Structure" benutzt, `.wb` ist ebenfalls mehrfach vergeben, `.tree` sagt nichts
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über die Notation. Die Länge stört nicht: die Dateien werden selten getippt und
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meist als URL geteilt.
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**Kein registrierter MIME-Typ nötig.** Server liefern unbekannte Endungen als
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`application/octet-stream` oder `text/plain` aus; für das Laden per
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`?sourceUrl=` (D23) ist das gleichgültig, weil der Loader den `Content-Type`
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**nicht** auswertet, sondern `response.text()` liest. Empfehlung für eigene
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Server dennoch `text/plain; charset=utf-8`, damit die Datei im Browser lesbar
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statt als Download erscheint. `raw.githubusercontent.com` liefert `.werkbaum`
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als `text/plain; charset=utf-8` mit `Access-Control-Allow-Origin: *`.
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**`.txt` bleibt zulässig** — die Endung ist Konvention, kein Vertrag. Der
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Parser sieht ohnehin nur Text (SPEC §1), und `?sourceUrl=` lädt jede per
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http(s) erreichbare Textdatei unabhängig von Endung und Content-Type. Es gibt
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also keinen Bruch für bestehende Links.
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**Beispieldateien liegen unter `docs/examples/`** (`example-plan-0…3.werkbaum`,
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`werkbaum.werkbaum`) statt einzeln in `docs/`. Mehrere Beispiele, weil
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sich das Umschalten zwischen Dokumenten (D22) erst mit mehreren *geladenen*
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Dokumenten zeigen lässt: jeder `?sourceUrl=`-Link legt ein eigenes Dokument an
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(id aus der URL, D23), nacheinander geöffnet stehen sie danach alle im Wähler.
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`werkbaum.werkbaum` beschreibt Werkbaum selbst (Bestand + mögliche
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Weiterentwicklung, destilliert aus ROADMAP/TASKS/DECISIONS) — zugleich
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Beispiel und lebende Projektübersicht; bei größeren Änderungen mitpflegen.
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## D25 — Sprung Diagramm ↔ Text per Alt+Klick, Gegenrichtung per Cursor-Zeile
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Ein Knoten im Diagramm und „seine" Zeile im Texteditor sind nun verknüpft. Der
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Parser hängte die Zeilennummer ohnehin schon an jeden Knoten (`{…, line}`,
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bislang nur für Warnungen genutzt); der Renderer gibt sie als `data-line` aus.
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**Alt+Klick statt einfachem Klick.** Ein Knoten mit URL ist als `<a>` gerendert
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und belegt mit dem einfachen Klick bereits den ganzen Kasten (SPEC §6, D6).
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Erwogen und verworfen:
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- **↗ wird der Link, Knotenfläche springt** — klarste Regel, alles per
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einfachem Klick; ändert aber SPEC §6 und schrumpft die Link-Trefferfläche auf
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ein Symbol.
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- **Klick springt, Strg-Klick öffnet** — behält die große Trefferfläche, macht
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das Öffnen aber zur unsichtbaren Geste und ändert §6 ebenfalls.
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- **Gewählt: Alt+Klick springt** — das Verlinkungs-Verhalten bleibt exakt wie
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bisher, SPEC §6 unverändert. Preis ist die geringe Auffindbarkeit; dagegen
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steht der **Tooltip an jedem Knoten** („Alt+Klick: zur Zeile im Text",
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i18n-Key `jumpHint`, in allen 9 Sprachen), der bisher nur den Statusnamen
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zeigte.
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Wichtig: Der Klick-Handler **muss `preventDefault()`** rufen — Alt+Klick auf
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einen Link lädt sonst in Chrome/Firefox das Ziel herunter. Tastatur-Pendant ist
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**Alt+Enter** am fokussierten Knoten (Enter allein bleibt dem Link). Auf Touch
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gibt es kein Alt: dort **langer Druck** (500 ms), Wischen bricht ab; der
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folgende Klick und das Kontextmenü werden unterdrückt (`-webkit-touch-callout`
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aus), sonst öffnete ein Link-Knoten zusätzlich seine URL.
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**Ganze Zeile markieren statt nur Cursor setzen.** Ein `<textarea>` kennt keine
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Zeilen-Hervorhebung (kein Rich-Text-Markup); die native Auswahl ist die einzige
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Betonung, die es gibt — und sie verschwindet beim ersten Tippen von selbst.
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**Scrollen über einen Spiegel-`div`, nicht über Zeilenhöhe × n.** Lange Zeilen
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brechen weich um und belegen mehrere Bildzeilen; die naive Rechnung lag im Test
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bei 60 Zeilen um bis zu 525 px daneben. Gemessen wird deshalb an einem
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||
unsichtbaren `div` mit gleicher Typografie und Breite plus Marker-Span
|
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(`offsetTop`). Gescrollt wird nur, wenn die Zeile nicht ohnehin sichtbar ist.
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||
**Gegenrichtung (Cursor-Zeile → Knoten)** ist bei großen Bäumen die nützlichere
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||
Hälfte: `werkbaum.werkbaum` hat 75 sichtbare Knoten, ohne Markierung
|
||
verliert man beim Tippen die Orientierung. Der Knoten der Cursor-Zeile bekommt
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die Klasse `current`; ins Bild gescrollt wird **nur beim Zeilenwechsel**, sonst
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ruckelte das Diagramm bei jedem Tastendruck. Vor der ersten Cursor-Bewegung ist
|
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`caretLine === null` — sonst wäre direkt nach dem Laden ungefragt die Wurzel
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markiert.
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||
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**Darstellung: weißer Halo + Ring in Tinte** (`box-shadow`, kein Rahmen). Hebt
|
||
sich von allen Pastell-Status *und* vom dunklen Wurzelknoten ab, ist vom
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||
petrolfarbenen Fokusring (`:focus-visible`) unterscheidbar und rührt die
|
||
Knoten-Ecken nicht an (die sind laut D18 schon dicht). Die Regel braucht den
|
||
`#out`-Präfix: `ul.or .node{box-shadow:none}` ist spezifischer als
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||
`.node.current` und schluckte den Ring sonst überall unterhalb einer
|
||
any-of-Gruppe (im Test zuerst passiert). Rein visuelle Editierhilfe — im Druck
|
||
abgeschaltet; im Grafikexport erscheint sie ohnehin nicht, weil `diagramToSvg()`
|
||
nur Hintergrund, Rahmen, Farbe und Textdekoration ausliest, nie `box-shadow`.
|
||
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||
**Auffindbarkeit (Nachtrag).** Eine Modifier-Geste, die niemand kennt, ist
|
||
keine Funktion. Gegenmaßnahmen, absteigend nach Wirkung:
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||
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||
- **Alt-Modus sichtbar machen:** Solange Alt gedrückt ist, trägt `#out` die
|
||
Klasse `alt`; alle Knoten bekommen `cursor:alias` und der Knoten unter dem
|
||
Zeiger einen Petrol-Ring. Das wirkt auch auf **verlinkten** Knoten, wo der
|
||
einfache Klick dem Link gehört und es sonst gar keine Rückmeldung gäbe. Der
|
||
Modus muss zusätzlich am `blur` des Fensters zurückgesetzt werden — bei
|
||
Alt+Tab kommt kein `keyup` mehr an und er bliebe hängen.
|
||
- **Tooltip an jedem Knoten** (siehe oben, `jumpHint`).
|
||
- **Legende:** Die aufklappbare Legende endet mit einer abgesetzten
|
||
Bedienungs-Zeile (`hint_jump`, `.hint-op` mit gestricheltem Trenner), damit
|
||
sie ihre Rolle als *Notations*-Legende behält.
|
||
|
||
Erwogen und **verworfen: der einfache Klick springt** (auf Knoten ohne URL, wo
|
||
nichts kollidiert — das wären ~97 % der Knoten der Beispieldateien). Hätte die
|
||
Geste beiläufig auffindbar gemacht und auf Mobil den langen Druck erspart,
|
||
bedeutet aber, dass derselbe Klick je nach Knoten Verschiedenes tut. Ebenfalls
|
||
verworfen: ein **einmaliger Hinweis** nach dem ersten Sprung (localStorage-Flag)
|
||
— zusätzlicher i18n-Text in 9 Sprachen für einen Effekt, den Cursor und Legende
|
||
bereits abdecken.
|
||
|
||
**Touch: der Sprung passiert beim Loslassen, nicht nach 500 ms (Nachtrag).**
|
||
Erste Fassung führte den Sprung im 500-ms-Timer aus. Auf echten Touch-Geräten
|
||
flackerte die Markierung im Editor dann nur kurz auf und der Fokus fiel sofort
|
||
wieder heraus: **`focus()` aus einem Timer-Callback gilt in mobilen Browsern
|
||
nicht als Nutzergeste**, das Textfeld darf sich so nicht selbst fokussieren
|
||
(sonst könnte jede Seite ungefragt die Bildschirmtastatur aufziehen).
|
||
`touchend` **ist** eine Nutzergeste — dort bleibt der Fokus. Der Timer macht
|
||
seither nur noch die Rückmeldung („scharf": Petrol-Ring am Zielknoten, dieselbe
|
||
Sprache wie unter dem Alt-Zeiger), der eigentliche Sprung hängt am Loslassen.
|
||
|
||
Zweiter Beitrag zum selben Symptom: Die **native Textauswahl bzw. das
|
||
Link-Callout** des Browsers startet bei etwa derselben Druckdauer und riss die
|
||
Auswahl an sich. Dagegen drei Schichten, weil keine allein überall wirkt:
|
||
`preventDefault()` auf `contextmenu` während des Drucks (überall),
|
||
`user-select:none` an `.node` für grobe Zeiger (`@media (hover:none) and
|
||
(pointer:coarse)`) und `-webkit-touch-callout:none` (nur iOS/Safari; Chrome
|
||
kennt die Eigenschaft nicht mehr). Auf Touch lässt sich Knotentext damit nicht
|
||
mehr markieren — bewusst in Kauf genommen, die Geste ist dort vergeben.
|
||
|
||
Lehre für die Prüfung: Synthetische `TouchEvent`s beweisen nur die eigene
|
||
Ereignis-Logik. Weder die Nutzergesten-Regel noch die nativen Langdruck-Gesten
|
||
lassen sich so auslösen — beides fiel erst auf echter Hardware auf.
|
||
|
||
**Der Sprung holt keine Bildschirmtastatur (Nachtrag).** Auf Touch-Geräten
|
||
erschien nach dem Sprung sofort die virtuelle Tastatur und nahm den halben
|
||
Bildschirm — auch bei angeschlossener Bluetooth-Tastatur. Das ist kein Fehler
|
||
der App: Eine Webseite erfährt nichts über verbundene Tastaturen; sie fordert
|
||
nur **Fokus** an, alles Weitere entscheidet das Betriebssystem (Android hat
|
||
dafür den Schalter „Bildschirmtastatur anzeigen" unter *Physische Tastatur*,
|
||
auf vielen Geräten voreingestellt an; iPadOS unterdrückt sie von selbst).
|
||
|
||
Entscheidung: Der Sprung **fordert sie erst gar nicht an**. `jumpToLine()` setzt
|
||
vor dem Fokussieren `inputmode="none"` am Textfeld — das unterdrückt nur die
|
||
**virtuelle** Tastatur, Hardware-Tastaturen tippen unverändert. Die Sperre fällt,
|
||
sobald der Nutzer das Textfeld **selbst antippt** (`pointerdown`, läuft vor dem
|
||
Fokus). Damit ist der Sprung „hinschauen" und der erste Tipp ins Textfeld
|
||
„bearbeiten". `newDoc()` hebt die Sperre ausdrücklich auf — bei einem neuen,
|
||
leeren Dokument ist Tippen gemeint.
|
||
|
||
Verworfen: die Tastatur zuzulassen und auf die OS-Einstellung zu verweisen (löst
|
||
es nur auf einem Gerät), sowie ein eigener Umschalter dafür (weiteres
|
||
Bedienelement in einer engen Kopfzeile plus i18n in 9 Sprachen, für ein
|
||
Verhalten, das kaum jemand umstellen will).
|
||
|
||
**Nachtrag — Alt+Klick gibt es jetzt auch im Textfeld.** Gemeldet als „das
|
||
Alt+Klick muss im Text-Editor wieder funktionieren, um den Knoten im Diagramm zu
|
||
fokussieren". Nachgesehen: Die Geste hat es dort nie gegeben — die Rückrichtung
|
||
lief bisher **allein** über die Cursor-Zeile. Das ist trotzdem kein
|
||
Missverständnis, sondern ein Befund: Die Rückrichtung fühlt sich schwächer an,
|
||
weil sie es ist.
|
||
|
||
Der Grund steckt in ihrer eigenen Auslegung. Die Cursor-Zeile scrollt bewusst
|
||
**nur beim Zeilenwechsel** und **nur `nearest`** — beides notwendig, sonst
|
||
ruckelte das Diagramm bei jedem Tastendruck. Genau das macht sie aber als *Zeig
|
||
mir das* untauglich: Wer denselben Knoten noch einmal sucht, bekommt nichts, und
|
||
wer ihn am Bildrand hat, bekommt ihn an den Bildrand. Es fehlte also nicht die
|
||
Verknüpfung, sondern eine **ausdrückliche** Geste daneben.
|
||
|
||
Deshalb: **Alt+Klick im Textfeld** (Tastatur **Alt+Enter**) zentriert den Knoten
|
||
der Cursor-Zeile und gibt ihm den **Tastaturfokus**. Derselbe Modifier wie in der
|
||
Gegenrichtung — eine Geste, zwei Richtungen, nichts Neues zu lernen; die
|
||
vorhandene Legenden-Zeile (`hint_jump`) nennt jetzt beide Richtungen, statt einen
|
||
zehnten i18n-Schlüssel in neun Sprachen aufzumachen.
|
||
|
||
**Der Fokus wandert wirklich mit** (`el.focus({preventScroll:true})`, dann
|
||
bewusst `scrollIntoView({block:'center'})`). Erwogen war, nur zu scrollen und den
|
||
Cursor im Text zu lassen — weniger störend beim Tippen. Dagegen sprechen zwei
|
||
Dinge: Die Gegenrichtung nimmt den Fokus ebenso mit (in den Text hinein), und ein
|
||
Screenreader erfährt vom Scrollen nichts. Mit Fokus wird daraus ein
|
||
vollständiger Hin- und Rückweg: Alt+Klick in den Baum, dort mit Tab/Pfeil
|
||
weiter, Alt+Enter zurück in die Zeile.
|
||
|
||
`preventDefault()` beim Tastaturweg ist Pflicht, sonst bekommt der Text einen
|
||
Umbruch. Auf einer Zeile ohne Knoten (Kommentar, Leerzeile, ausgeblendetes
|
||
Verworfenes) geschieht nichts — dieselbe stille Regel wie bei der Cursor-Zeile.
|
||
|
||
**Nachtrag — die Cursor-Zeile hebt sich jetzt aus der Ebene, und die fehlende
|
||
Ausnahme gegen die Pfad-Inversion.** Gemeldet als „müsste etwas deutlicher
|
||
sein". Beim Nachsehen kam zuerst etwas anderes heraus, das keine
|
||
Gestaltungsfrage ist:
|
||
|
||
**Auf einem guten Drittel der Knoten war der Ring gar nicht zu sehen.** Die
|
||
Pfad-Inversion (D18) setzt `.cheap-on .node:not(.cheap){opacity:.32;
|
||
filter:saturate(.4)}` — und das trifft den `box-shadow` mit. Genau diese Falle
|
||
haben D28 (gelber Kranz) und D32 (Fokusmarke) je für sich gefunden und mit
|
||
einer Ausnahmeregel behoben; `.current` hat seine nie bekommen. Gemessen im
|
||
mitgelieferten Beispiel mit dem Cursor auf `+ [?] Dark mode`: Deckkraft 0,32.
|
||
Der Fall ist zudem der häufigste der drei — der Pfad-Umschalter ist
|
||
voreingestellt an, und jeder optionale Knoten und jede nicht gewählte
|
||
Alternative fällt darunter (im Beispiel 7 von 18 Knoten). Anders als beim
|
||
optionalen Knoten (D29), wo das Zurücktreten die **Aussage** ist, wird hier
|
||
überhaupt keine Aussage über den Plan gemacht: Es ist eine Editierhilfe, und wo
|
||
der Cursor steht, muss sichtbar bleiben, egal wie der Pfad entschieden hat.
|
||
|
||
**Warum der Ring auch ungedimmt leise wirkt:** Er benutzt denselben Kanal, den
|
||
schon jeder Knoten belegt — **jeder Status hat einen Rahmen** (SPEC §4). Ein
|
||
weiterer Ring in einem Feld aus lauter gerahmten Kästchen ist ein Unterschied
|
||
im Grad, nicht in der Art. Die beiden Strahlenkränze entkommen dem, weil sie
|
||
einen Kanal benutzen, den sonst nichts hat (Leuchten nach außen); die
|
||
Cursor-Zeile war auf dem Rahmen-Kanal sitzen geblieben.
|
||
|
||
**Gewählt: Tiefe** — Ring behalten, dazu Schlagschatten und `scale(1.04)`. Der
|
||
Knoten hebt sich aus der Ebene. Das ist der einzige Kanal, den im Diagramm noch
|
||
gar nichts belegt (nichts anderes wirft Schatten oder bewegt sich), kollidiert
|
||
also mit **keiner** Farbcodierung und wirkt über allen acht Statusfarben
|
||
gleich. Zwei angenehme Eigenschaften, beide nachgemessen: `transform` ändert
|
||
kein Layout (die Linien bleiben stehen), und weil um die **Mitte** skaliert
|
||
wird, bleibt die Knotenmitte punktgenau erhalten (dx = dy = 0) — `alignStems()`
|
||
(D29) und die Stationspunkte des günstigsten Pfads (D18) messen genau die und
|
||
bleiben unberührt. Nur `drawDepLinks()` (D41) setzt auf Knoten**kanten** auf und
|
||
verschiebt sich für diesen einen Knoten um ~4 px; das ist flüchtig und fällt
|
||
nicht auf. Ein Spalt zur Anschlusslinie entsteht nicht — der Knoten wächst
|
||
darüber, statt sich zurückzuziehen.
|
||
|
||
*(Die Prüfung übersah eine Wirkung des `z-index`, die nicht die Geometrie
|
||
betrifft: Er hebt den Knoten auch über die vorderen Zeichenebenen. Korrigiert
|
||
in Nachtrag 3.)*
|
||
|
||
**Dazu ein einmaliger Puls beim Zeilenwechsel:** Man verliert den Knoten beim
|
||
**Bewegen**, nicht im Stillstand — also meldet er sich genau dann einmal, mit
|
||
einem kurzen Hüpfer und einem auslaufenden Ring. Kein WCAG-Problem: 2.2.2 zielt
|
||
auf Blinkendes, 2.3.1 auf Flackern über 3 Hz, ein einzelner Durchlauf ist
|
||
keines von beidem (dieselbe Prüfung wie in D28); `prefers-reduced-motion`
|
||
schaltet ihn ab. Ausgelöst wird er an derselben Bedingung, an der schon das
|
||
Scrollen hängt (`caretLine` hat sich geändert) — sonst pulste er bei jedem
|
||
Tastendruck. Bewusst **nicht** über `box-shadow` animiert: Die Kombinationen
|
||
mit `.fresh` und `.focusmark` haben je eigene Schatten-Listen, eine Animation
|
||
darauf ließe den gelben bzw. petrolfarbenen Kranz für die Dauer des Pulses
|
||
verschwinden. Stattdessen `transform` plus das freie `.node::after`
|
||
(`::before` gehört dem Optional-Kreis, D29).
|
||
|
||
**Der Export brauchte eine eigene Behandlung** — und das ist die Stelle, an der
|
||
die Erhebung anders liegt als der Ring. D25 konnte sich darauf verlassen, dass
|
||
`diagramToSvg()` nie `box-shadow` ausliest; die Vergrößerung schlägt aber über
|
||
`getBoundingClientRect()` durch, mit dem der Export die Live-Geometrie nachzieht
|
||
— genau ein Knoten stünde 4 % zu groß im Bild. Während des Messens trägt `#out`
|
||
deshalb die Klasse `exporting`, die Erhebung und Puls neutralisiert.
|
||
Nachgemessen: 155,6 statt 161,9 px, also die unskalierte Breite. Per Klasse
|
||
statt durch Abnehmen von `.current`/`.pulse`, damit der Export keine laufende
|
||
Animation abreißt und hinterher neu startet. Im Druck fällt beides ebenso weg.
|
||
|
||
**Verworfene Alternativen:** ein **dritter Strahlenkranz** (ein dunkles
|
||
Tinte-Leuchten liest sich auf hellem Grund als Schatten — die Lehre steht schon
|
||
im D32-Nachtrag —, und ein heller Schein bräuchte eine dritte Signalfarbe neben
|
||
Gelb und Teal); **Invertieren** des Knotens auf Tinte-Füllung mit weißer Schrift
|
||
(das stärkste Signal, kostet aber für die Cursor-Zeile die Statusfarbe — genau
|
||
die Regel, wegen der D28 und D32 ihre Kränze nach außen gelegt haben, und für
|
||
eine Editierhilfe wäre sie schlecht gebrochen); ein **Zeiger-Dreieck** links am
|
||
Knoten (`::after` wäre frei, bräuchte aber wie der Optional-Kreis eigene
|
||
Geometrie für alle drei Darstellungsmodi); und **die Umgebung zurücktreten
|
||
lassen** (flackerte bei jedem Pfeiltastendruck durch den ganzen Baum).
|
||
|
||
Nebenbefund beim Aufräumen: Der Kommentar über der Regel behauptete noch, die
|
||
Fokusmarke `!!!` trage „bewusst DIESELBE Hervorhebung" — überholt, seit der
|
||
D32-Nachtrag ihr den eigenen Petrol-Kranz gegeben hat. Ersetzt.
|
||
|
||
**Nachtrag 2 — Alt+Klick im Textfeld pulst jetzt auch.** Die erste Fassung des
|
||
Pulses hing an derselben Bedingung wie das Scrollen, und `focusNodeOfCaret()`
|
||
gab dort bewusst `false` weiter, um ein doppeltes Scrollen zu vermeiden
|
||
(erst `nearest`, dann `center`). Folge: Ausgerechnet die **ausdrückliche**
|
||
Geste — „ich will diesen Knoten jetzt sehen" — kam stiller an als das
|
||
beiläufige Tippen. Das ist verkehrt herum.
|
||
|
||
Getrennt sind die beiden Dinge jetzt sauber: `highlightCurrentNode(moved,
|
||
scroll)` nimmt zusätzlich, **wie** ins Bild geholt wird — `'nearest'` beim
|
||
gewöhnlichen Zeilenwechsel, `'center'` beim Alt+Klick, `false` beim Neubau.
|
||
Die Hervorhebung ist in allen Fällen dieselbe, Puls eingeschlossen; der
|
||
Unterschied liegt allein im Scroll-Modus. Der Fokus wandert weiter mit
|
||
(D25-Nachtrag 1, `focus({preventScroll:true})` **vor** dem Scrollen) — er
|
||
verändert das Bild nicht, weil `:focus-visible` nach einem Mausklick nicht
|
||
greift (nachgemessen: `false`).
|
||
|
||
Der Fall, den man beim Bauen leicht übersieht: Alt+Klick trifft oft den Knoten,
|
||
der **schon** die Cursor-Zeile ist. Dann ist es dasselbe DOM-Element, und der
|
||
Puls muss trotzdem neu anlaufen — genau dafür steht das Lesen von
|
||
`offsetWidth` zwischen Entfernen und Setzen der Klasse. Nachgemessen: vor dem
|
||
Klick keine laufende Animation, 80 ms danach beide bei `currentTime ≈ 67 ms`.
|
||
|
||
**Nachtrag 3 — „vorn" heißt vorn: die vorderen Zeichenebenen brauchen einen
|
||
eigenen `z-index`.** Gemeldet als „wenn der Knoten der aktive ist, fehlt der
|
||
blasse Kreis für den Lean Path". Die Ursache ist der `z-index:3`, den Nachtrag 1
|
||
dem Knoten gegeben hat — richtig begründet (ohne ihn beschneiden später gemalte
|
||
Geschwister den Schlagschatten), aber mit einer zweiten Wirkung, die dort nicht
|
||
mitgedacht wurde: Er hebt den Knoten nicht nur über seine Geschwister, sondern
|
||
über **jede** Ebene ohne eigene Stapelposition — und genau das waren die
|
||
Overlay-SVGs. `svg.cheap-front` trug nur `position:absolute`; die
|
||
Zeichenreihenfolge kam allein aus der DOM-Position. Damit lag ausgerechnet der
|
||
hervorgehobene Knoten über seinem eigenen Stationspunkt.
|
||
|
||
Der Fehler ist **nicht** auf die Cursor-Zeile beschränkt: Die Strahlenkränze
|
||
haben aus demselben Grund `z-index:2` (D28/D32), verdeckten den Punkt also
|
||
ebenso. Und `svg.dep-front` (D41) hing daran mit — die hervorgehobenen
|
||
Abhängigkeits-Kanten gehören per Definition zum ausgewählten Knoten und endeten
|
||
deshalb unter ihm, also genau dort, wo man hinsieht.
|
||
|
||
Behoben an der Ebene, nicht am Knoten: `.dep-front{z-index:4}` und
|
||
`.cheap-front{z-index:5}` — beide über der höchsten Knoten-Stufe. Die
|
||
**hinteren** Ebenen bleiben ohne `z-index`; sie sollen hinter den Knoten
|
||
liegen, und dort funktioniert die DOM-Reihenfolge. Den `z-index` am Knoten zu
|
||
senken wäre der falsche Griff gewesen: Er hat seinen Grund, und die
|
||
Overlay-Ebenen heißen nicht ohne Absicht „front".
|
||
|
||
Export und Druck waren nie betroffen — dort zeichnet `diagramToSvg()` die
|
||
Punkte nach den Knoten (Reihenfolge statt Stapelung), und die Cursor-Zeile
|
||
erscheint ohnehin nicht (D25 oben).
|
||
|
||
## D26 — Legende scrollbar: eigener Container statt `<details>`, plus Splitter
|
||
Die Legende („Agenda") im Editor-Panel war zu hoch für ihren Platz und wurde
|
||
**abgeschnitten** statt scrollbar zu sein — obwohl `.hint` seit jeher
|
||
`flex:1 1 auto; min-height:0; overflow:auto` trug.
|
||
|
||
**Ursache:** Chrome legt den Inhalt eines `<details>` seit einiger Zeit in das
|
||
Pseudo-Element **`::details-content`**. Damit ist `.hint` **kein Flex-Kind** von
|
||
`.agenda` mehr; die Flex-Begrenzung greift nicht, `.hint` wächst auf seine
|
||
Inhaltshöhe (gemessen 585 px in einem 282 px hohen Container) und wird vom
|
||
`overflow:hidden` der Agenda geclippt. Ein Gegenmittel wäre
|
||
`.agenda::details-content{display:flex;…}` (im Test wirksam: 585 → 248 px,
|
||
scrollbar), aber das Pseudo-Element ist Chrome-eigen — Firefox und Safari kennen
|
||
es nicht, dort hinge dieselbe Layout-Kette an einem anderen anonymen Kasten.
|
||
|
||
**Entscheidung: kein `<details>` mehr.** Die Legende ist ein gewöhnliches
|
||
`<div class="agenda">` mit `<button class="agenda-summary">`; der Auf-/Zu-Zustand
|
||
hängt an der Klasse `open` (`aria-expanded` am Button). Damit ist `.hint` wieder
|
||
ein echtes Flex-Kind und die Begrenzung in **allen** Browsern dieselbe. Die
|
||
native Aufklapp-Mechanik war ohnehin nur halb genutzt — mobil steuert seit D17
|
||
der `#legendBtn` im Kopf, das `toggle`-Ereignis diente nur der Synchronisierung.
|
||
|
||
**Splitter Editor|Legende.** Die Aufteilung ist nun frei ziehbar, im selben
|
||
Idiom wie der große Splitter (`pointerdown`/`pointermove`/Pointer-Capture,
|
||
Doppelklick setzt zurück). Die Ausrichtung folgt derselben Fallunterscheidung
|
||
wie dort: horizontal nebeneinander → Legendenbreite `--hcol`, gestapelt (`side`
|
||
oder mobil) → Legendenhöhe `--hrow`. **Beide Werte werden getrennt gehalten und
|
||
persistiert** (`werkbaum-ui`), sodass ein Moduswechsel die jeweils andere
|
||
Aufteilung nicht zerstört; der Auf-/Zu-Zustand der Legende wird mitgesichert.
|
||
Grenzen: mindestens 90 px, höchstens 85 % — die Obergrenze steht **zusätzlich
|
||
als `max-width`/`max-height` im CSS**, weil die gespeicherte Größe ein fester
|
||
px-Wert ist: schrumpft das Panel später (Zug am großen Splitter, Drehung,
|
||
Bildschirmtastatur), würde der Editor sonst auf 0 gedrückt.
|
||
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||
## D27 — „Werkbaum": der eigene Plan als mitgeliefertes Dokument
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||
Neben dem Beispiel (D22) liegt ein zweites mitgeliefertes Dokument im Wähler:
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**„Werkbaum"** — Werkbaum selbst, mit Werkbaum geplant (Bestand + mögliche
|
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Weiterentwicklung). Damit ist der interessanteste Beispielbaum ohne Umweg über
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einen `?sourceUrl=`-Link erreichbar; zugleich dient er als lebende
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Projektübersicht.
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**Eine Quelle, keine Kopie.** Der Text wird per `?raw`-Import aus
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`examples/werkbaum.werkbaum` gezogen — derselben Datei, die auch
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der `?sourceUrl=`-Link lädt. Vite bettet sie beim Build in die eine Ausgabedatei
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ein (D19), es wird nichts nachgeladen (D20). Eine zweite, abgetippte Fassung im
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Quelltext würde unweigerlich auseinanderlaufen. (Nebenwirkung: die Beispieldatei
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ist damit **Build-Eingabe** — Umbenennen bricht den Build. `vite.config.js`
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erlaubt den Zugriff außerhalb des Roots bereits über `server.fs.allow: ['..']`,
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eingeführt für das Favicon.)
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**Genau einmal angelegt.** `seedShippedDocs()` fügt das Dokument auch
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Bestandsnutzern hinzu, die schon eine Dokumentenliste haben, und merkt sich das
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in `werkbaum-seeded`. Ohne diesen Merker gäbe es nur schlechte Alternativen:
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entweder bekämen bestehende Nutzer es nie, oder ein bewusst gelöschtes Dokument
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kehrte bei **jedem** Laden zurück. Das aktive Dokument bleibt beim Anlegen
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unverändert — niemand wird aus seinem Text gerissen.
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**Fester Name, nicht lokalisiert** — wie „Example" (D22): Dokumentnamen sind
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Nutzerdaten. (Die erste Fassung hieß durch einen Tippfehler „Werkbank";
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`loadDocs()` zieht den Namen nach — aber **nur**, solange er unverändert der
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ausgelieferte ist, damit eine eigene Umbenennung stehen bleibt.) Der Reset (D22) setzt jetzt **beide** mitgelieferten Dokumente auf
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ihren Auslieferungsstand zurück; eigene Dokumente bleiben weiterhin unangetastet.
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**Nachziehen bei neuer Fassung (nachgereicht).** Zuerst wurde der Text nur
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einmalig angelegt — eine spätere Ergänzung des Plans erreichte niemanden mehr.
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Das fiel sofort auf, als der Plan um den Abschnitt „gemeinsam arbeiten"
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(ROADMAP) wuchs. `werkbaum-seeded` hält deshalb nicht mehr '1', sondern den
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**Fingerabdruck** (FNV-1a) der zuletzt ausgelieferten Fassung. Beim Laden gilt:
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- kein Merker → Dokument einmalig anlegen (auch für Bestandsnutzer);
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- Merker ≠ aktueller Fingerabdruck **und** der Text des Nutzers hat noch genau
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den gemerkten Fingerabdruck → Text nachziehen;
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- Text **verändert** → nie anfassen (dieselbe Adoptions-Regel wie beim Beispiel
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in D22: nur Unverändertes wird adoptiert);
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- Dokument gelöscht → bleibt gelöscht.
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Der Altwert `'1'` aus der ersten Fassung sagt nichts über den Textstand; dort
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wird bewusst nichts überschrieben, nur der Merker ersetzt. Wer aus dieser kurzen
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Zwischenfassung kommt, holt den aktuellen Stand über den Reset.
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**Nachtrag — das Nachziehen gilt jetzt auch für das Beispiel-Dokument.** Als
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das Beispiel die neuen Notations-Features (IDs, Abhängigkeiten, `=`, Falten,
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Beschreibungen) vorführen sollte, stand es vor demselben Problem wie damals
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der Werkbaum-Plan: Ohne Merker erreicht eine neue INITIAL-Fassung
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Bestandsnutzer nie — ihr unverändertes Beispiel sieht nur wie „bearbeitet“
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aus. Ein zweiter Fingerabdruck (`werkbaum-seeded-example`) überträgt die
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D27-Regeln wörtlich: nachgezogen wird nur, solange der Text exakt die zuletzt
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ausgelieferte Fassung ist; bearbeitete Texte werden nie angefasst; ein
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gelöschtes Beispiel wird vom Nachziehen nicht wiederbelebt (das macht bei
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Bedarf `deleteDoc`/Reset). Der Reset setzt beide Merker mit.
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## D28 — „Was ist neu?": neu in Produktion, gelber Strahlenkranz
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Dokumente von außen (mitgeliefert, D27; per `?sourceUrl=`, D23) ändern sich,
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ohne dass der Betrachter es merkt. Sie zeigen deshalb, was sich seit seinem
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letzten Besuch getan hat.
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**„Neu" heißt: neu in Produktion.** Nicht „Zeile hinzugefügt". Ein Zeilendiff
|
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meldet vor allem Rauschen — jede neu notierte Idee, jede Umformulierung. Die
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||
Nachricht, die einen Plan-Leser wirklich angeht, ist: *was ist tatsächlich
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||
live gegangen*. Also gilt ein Knoten als neu, wenn er **jetzt `[^]`** trägt und
|
||
es in der zuletzt gesehenen Fassung **nicht** tat (weil er anders stand oder
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||
noch fehlte). Das macht die Hervorhebung zugleich sparsam: In einem großen Plan
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leuchten typischerweise eine Handvoll Knoten, nicht dreißig.
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||
**Basis ist die zuletzt GESEHENE Fassung, nicht die letzte Auslieferung.**
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`werkbaum-seen` hält je Dokument-id den Text, den der Betrachter zuletzt
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bestätigt hat. Wer drei Fassungen übersprungen hat, sieht alles seither. Die
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||
Basis wird **erst beim Bestätigen** fortgeschrieben — schriebe man sie beim
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Laden fort, wäre die Meldung nach einem Neuladen verschwunden, bevor sie jemand
|
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bemerkt hat. Beim **Erstkontakt** leuchtet nichts (sonst strahlte beim ersten
|
||
Ansehen der gesamte fertige Teil des Plans auf); es wird nur die Basis gesetzt.
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**Knoten-Identität ist der Label-Pfad**, nicht die Zeilennummer: Umeinrücken und
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Umsortieren erzeugen so keine Falschmeldungen. Gleichnamige Geschwister werden
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über einen Index unterschieden; ein umbenanntes Label gilt als neuer Knoten —
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gewollt, der Text ist der Vertrag (D14).
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**Darstellung: gelber Strahlenkranz nach außen.** Bewusst **kein Blinken** (vom
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||
Nutzer erwogen): WCAG 2.2.2 verlangt, dass blinkende Inhalte abschaltbar sind,
|
||
2.3.1 begrenzt Flackern wegen des Anfallsrisikos — und vor allem zöge Blinken
|
||
*dauerhaft* den Blick, statt einmal zu melden. Der Schein liegt **außen**, weil
|
||
die Knotenfüllung dem Status gehört (SPEC §4) und lesbar bleiben muss. Ein
|
||
Knoten, der zugleich die Cursor-Zeile ist (D25), bekommt beides: Tinte innen,
|
||
Gelb außen. Im **Druck und im Grafikexport erscheint der Kranz nicht** — er
|
||
hängt an *deinem* letzten Besuch, ein Export damit hieße für jeden Betrachter
|
||
etwas anderes.
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||
|
||
Ein **Knopf im Diagramm-Kopf** erscheint nur, wenn es etwas gibt, nennt die
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||
Anzahl und bestätigt per Klick („gesehen"). Kein Dauer-Umschalter: Die Meldung
|
||
soll verschwinden, wenn sie ihren Zweck erfüllt hat.
|
||
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||
**Zurückhaltung bei bearbeitetem Text.** Hat der Nutzer das mitgelieferte
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||
Dokument geändert, wird es nicht mehr nachgezogen (D27) — dann gibt es keine
|
||
saubere Vergleichsbasis, und es wird nichts hervorgehoben.
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||
|
||
**Zwei Nachbesserungen nach dem ersten Blick auf die deployte Seite.** Gemeldet
|
||
war „nur die linke Hälfte gelb, kein Rahmen drum herum":
|
||
|
||
- **`z-index:2` am neuen Knoten.** Der Schein liegt *außerhalb* der Knotenbox.
|
||
Ohne eigene Stapelordnung malt jedes **später kommende Geschwister** seinen
|
||
undurchsichtigen Hintergrund darüber und schneidet den Kranz einseitig ab —
|
||
übrig bleibt eine gelbe Kante, die wie ein halber Hintergrund aussieht statt
|
||
wie ein Rahmen. Die Abstände (24–25 px) liegen nur knapp über der Reichweite
|
||
des Scheins (Blur 16 + Spread 5 = 21 px); in engeren Layouts, bei Zoom oder
|
||
längeren Labels reicht das nicht.
|
||
- **Die Pfad-Inversion darf „neu" nicht wegdimmen.**
|
||
`.cheap-on .node:not(.cheap)` setzt `opacity:.32; filter:saturate(.4)` — das
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||
trifft auch den gelben Kranz und macht ihn praktisch unsichtbar. Gerade bei
|
||
einer *nicht gewählten* Alternative ist „das ist jetzt live" aber die
|
||
interessantere Nachricht. Deshalb `.cheap-on .node:not(.cheap).fresh
|
||
{opacity:1;filter:none}`.
|
||
|
||
**Stolperfalle (beim Bauen hineingelaufen):** Die Menge der neuen Knoten muss aus
|
||
**denselben Knotenobjekten** gebildet werden, die gerade gerendert werden. Zuerst
|
||
wurde sie beim Laden aus einem eigenen Parse-Durchlauf berechnet — der Zähler
|
||
stimmte, aber kein einziger Knoten leuchtete, weil `Set.has()` auf
|
||
Objektidentität prüft und die gerenderten Knoten aus einem anderen Parse kamen.
|
||
`render()` bildet die Menge daher bei jedem Durchlauf neu; vorgehalten wird nur
|
||
der **geparste Basisbaum**.
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||
|
||
## D29 — `+` für optionale Knoten: Zugaben sind weder Pflicht noch Alternative
|
||
Die Notation kannte bisher nur zwei Beziehungen zwischen Geschwistern:
|
||
erforderlich (`-`) und wählbar (`|`). Für ein einzelnes zusätzliches Feature,
|
||
das weder nötig ist noch eine Alternative zu etwas anderem, passte keine von
|
||
beiden. Man schrieb es als normales `-`-Kind — und log damit.
|
||
|
||
**Die Lücke hat einen Namen.** Feature-Modelle (FODA) unterscheiden seit den
|
||
90ern *mandatory*, *optional* und *alternative*. Werkbaum hatte die erste und
|
||
die dritte; `+` ergänzt die zweite. Mnemonik in der Reihe: `-` Teilpaket,
|
||
`+` Zugabe, `|` Alternative. Deckt sich mit MoSCoW (Must / Could / Auswahl).
|
||
|
||
**Der eigentliche Anlass ist der günstigste Pfad (D18), nicht die Optik.**
|
||
`markCheapest()` lief bei all-of über *alle* Kinder — jede Zugabe steckte damit
|
||
im errechneten Minimum. Das Ergebnis war systematisch zu groß, und zwar umso
|
||
mehr, je ehrlicher der Plan auch Kür notierte. `pathChildren()` filtert
|
||
optionale Knoten jetzt mit heraus; da beide Nutzer (`cheapestCost`,
|
||
`markCheapest`) über diese eine Funktion gehen, gilt das samt Teilbaum. Sichtbar
|
||
wird es beim Vergleich von Alternativen: eine Alternative mit teurer Zugabe
|
||
verlor vorher gegen eine schlichtere, obwohl die Zugabe gar nicht dazugehört.
|
||
|
||
**`+` gehört zum Knoten, nicht zur Gruppe** — anders als `-` und `|`. Der Parser
|
||
setzt deshalb `optional:true` und lässt `type:'and'` stehen. Zwei Dinge fallen
|
||
dadurch von selbst richtig aus: `gateOf()` bleibt unverändert, und die
|
||
`mixedGate`-Warnung schlägt weiterhin genau dann an, wenn `|` mit `-`/`+`
|
||
gemischt wird — `-` neben `+` ist erlaubt und still. Genau so soll es sein:
|
||
„diese drei sind nötig, das hier wäre schön" ist der Normalfall, nicht der
|
||
Fehlerfall. Die Regel dahinter: eine Gruppe ist entweder **konjunktiv**
|
||
(`-`/`+` frei gemischt) oder **disjunktiv** (`|`).
|
||
|
||
**Darstellung: hohler Kreis am Abzweig, kein dritter Linienstil.** Erwogen und
|
||
verworfen war eine **gepunktete** Abzweiglinie. Sie wäre pro Kind trivial zu
|
||
setzen gewesen (den Abzweig zeichnet ohnehin ein `li`-Pseudoelement), kollidiert
|
||
aber mit D15: Im **kompakten** Modus laufen beide Gates nach unten und werden
|
||
*allein* über den Linienstil unterschieden. Ein dritter Stil müsste sich dort
|
||
gegen „gestrichelt grau" behaupten — zu wenig Abstand für ein Merkmal, das man
|
||
auf einen Blick lesen können muss. Der Kreis dagegen ist **orthogonal** zum
|
||
Linienstil und lässt D15 unangetastet; er ist zudem die etablierte
|
||
FODA-Konvention (gefüllter Punkt = erforderlich, hohler = optional).
|
||
|
||
Er sitzt **mittig auf der Knotenkante**, wo der Abzweig auftrifft, und
|
||
unterbricht die Linie dort sichtbar. Grundfall im CSS ist die **gestapelte**
|
||
Anordnung (links auf halber Höhe) — sie deckt vertikal, kompakt und die
|
||
any-of-Gruppen ab; die **eine** Ausnahme ist der horizontale Fächer (oben
|
||
mittig), die **eine** Rück-Ausnahme davon der gestapelte all-of-Teilbaum unter
|
||
einer any-of-Gruppe (D18). Umgekehrt herum aufgezogen wären es vier Ausnahmen
|
||
statt zwei. `.node::before`/`::after` waren beide frei; die `li`-Pseudoelemente
|
||
sind von Abzweig und Sammelleiste belegt.
|
||
|
||
**Im Export** wird der Kreis **nach** den Knoten gezeichnet. Er liegt zur Hälfte
|
||
außerhalb der Knotenbox — in der Zeichenreihenfolge der Linien (Schritt 1)
|
||
hätte das Knoten-Rechteck ihn später halb überdeckt. Die Auftreffpunkte werden
|
||
beim Linienzeichnen gesammelt und in einem eigenen Schritt 3a ausgegeben.
|
||
|
||
**Bekannte Schwäche:** Bei aktivem Günstigster-Pfad-Umschalter (Default an) wird
|
||
der optionale Knoten ausgeblasst (`opacity:.32`) — und mit ihm sein Kreis, der
|
||
die Erklärung *dafür* wäre. Undoen lässt sich das nicht: `opacity` am Elternteil
|
||
schlägt auf jedes Kind durch, auch auf ein Pseudoelement. Bewusst in Kauf
|
||
genommen, weil das Zurücktreten hier die *Hauptaussage* ist (dieselbe Logik wie
|
||
bei nicht gewählten Alternativen) und Tooltip, `aria-label` und Legende die
|
||
Begründung nachliefern. Bei ausgeschaltetem Umschalter steht der Kreis in voller
|
||
Stärke.
|
||
|
||
**Verworfene Alternativen:**
|
||
- **Den Status `[?]` (Idee) dafür nehmen** — falsche Achse. Status ist
|
||
Fortschritt, `+` ist Notwendigkeit; eine Zugabe kann längst `[^]` sein (genau
|
||
der Fall, der die Frage ausgelöst hat). SPEC §3 hält beide Achsen getrennt.
|
||
- **`@optional` als Personen-Tag** — missbraucht §7 für etwas Strukturelles.
|
||
- **`#optional` als Schlagwort** (§11 reserviert) — hätte keine Syntaxänderung
|
||
gekostet, bringt aber weder Darstellung noch die Korrektur am Kostenmodell,
|
||
also gerade das nicht, wofür sich der Aufwand lohnt.
|
||
- **`*` statt `+`** — in Regex „null oder mehr" und damit nah an der Begründung
|
||
von D1. Verworfen, weil `*` in Markdown zugleich Betonung auszeichnet und
|
||
eher wie eine Fußnote gelesen wird; `+` liest sich als „Zugabe".
|
||
|
||
**Verhaltensänderung:** Ein `+` am Zeilenanfang ist jetzt ein Zeichen und
|
||
gehört nicht mehr zum Label (`+ 5 % Puffer` ergibt das Label „5 % Puffer").
|
||
Test-abgedeckt, damit es niemanden unbemerkt trifft.
|
||
|
||
**Nachtrag 1 — der Abzweig wird doch gestrichelt.** Der hohle Kreis allein war
|
||
zu leise; „ein gestrichelter Ast wäre deutlicher" (Nutzer). Der oben notierte
|
||
Einwand gegen einen dritten Linienstil bleibt richtig, greift hier aber nicht
|
||
so weit wie gedacht: Gestrichelt wird **nur der Abzweig zum Knoten**, nicht die
|
||
Sammelleiste, und zwar in **Tinte** — die any-of-Linien sind gestrichelt in
|
||
**Grau**. Entscheidend ist, dass beide sich in einer Gruppe nie begegnen können:
|
||
`|` darf nach §3 nicht mit `-`/`+` gemischt werden, ein gestrichelt-grauer und
|
||
ein gestrichelt-blauer Ast hängen also nie am selben Verteiler. Der Kreis bleibt
|
||
zusätzlich — er sagt, **welcher** Knoten gemeint ist, und trägt die Kennzeichnung
|
||
auch dort, wo der Strich im Gedränge untergeht.
|
||
|
||
Umgesetzt an den vorhandenen Pseudoelementen, ohne neue Zeichenebene: Im Fächer
|
||
ist der Abzweig der senkrechte Stiel (`border-left` von `::after`, beim letzten
|
||
Kind `border-right` von `::before`), in den gestapelten Anordnungen der
|
||
waagerechte Ast (`border-top` von `::before`) — die jeweils andere Kante ist die
|
||
Leiste und bleibt durchgezogen. Dafür braucht auch das **`<li>`** die Klasse
|
||
`opt` (den Abzweig zeichnet es, nicht der Knoten).
|
||
|
||
**Nachtrag 2 — Stiel trifft die Knotenmitte auch waagerecht (`--stem-x`).**
|
||
Beim Prüfen fiel ein älterer Fehler auf: Im horizontalen Fächer lief der Stiel
|
||
zu einem Knoten mit any-of-Kindern **neben dem Knoten vorbei** (gemessen 13,4 px).
|
||
Ursache ist dieselbe Verwechslung, die D10 schon senkrecht behoben hat, nur in
|
||
der anderen Achse: Der Stiel saß bei 50 % der **Zelle**, und das ist nur dann
|
||
die Knotenmitte, wenn der Knoten in der Zelle zentriert steht. `li.has-or` ist
|
||
aber `align-items:flex-start` — der Knoten steht links, damit die
|
||
any-of-Sammelleiste unter ihm aufsetzt —, und die Zelle ist so breit wie der
|
||
Teilbaum.
|
||
|
||
Rein in CSS ist das nicht lösbar: Die nötige Größe ist die **Knotenbreite**, und
|
||
kein Selektor kann sie einer Elternregel zugänglich machen (Anchor Positioning
|
||
ist Chrome-only). Deshalb misst `alignStems()` nach jedem Rendern die Knotenmitte
|
||
der betroffenen Zellen und setzt sie als `--stem-x`; die Pseudoelemente rechnen
|
||
über `left:var(--stem-x, 50%)` / `right:calc(100% - var(--stem-x, 50%))`. Der
|
||
Rückfallwert 50 % hält alle übrigen Zellen ohne Messung richtig, und die
|
||
transponierten Modi setzen `left`/`right` ohnehin fest und bleiben unberührt.
|
||
Gemessen wird — wie in `drawCheapPath()` — durch `zoom` zurückgerechnet, sodass
|
||
der Wert beim Zoomen gültig bleibt.
|
||
|
||
**Nachtrag 3 — Treppe für mehrere optionale Endknoten.** Im horizontalen Fächer
|
||
kostet jedes optionale Geschwister eine eigene Spalte — Breite für gerade das,
|
||
was am entbehrlichsten ist. Aufeinanderfolgende optionale Endknoten werden
|
||
deshalb als **Kaskade** gestapelt (Nutzerwunsch: „mehrere optionale Knoten in
|
||
einer diagonalen Linie an eine Anschlussstelle").
|
||
|
||
Verworfen wurde die naheliegendere **senkrechte Spalte** unter einem
|
||
Anschlusspunkt: Sie wäre schmaler und in einem Bruchteil der Zeit gebaut, sähe
|
||
aber fast genau aus wie eine **any-of-Gruppe** (gestapelte Spalte an
|
||
gestrichelter Leiste), unterschieden nur durch Tinte statt Grau. Genau diese
|
||
Verwechslung zu vermeiden ist der Zweck von Kreis und Farbgebung. Die Treppe
|
||
kauft Eindeutigkeit für etwas Breite — schon die Form ist eine andere.
|
||
|
||
Ebenfalls verworfen: eine **echte** Diagonale. Rahmenkanten sind achsenparallel;
|
||
sie bräuchte die SVG-Ebene (die es für den Pfad-Spline gibt) und wäre damit eine
|
||
**zweite Zeichenebene** neben allen anderen Linien, nachzuführen bei jedem
|
||
Rendern, Moduswechsel und Zoom. Der gestufte Anschluss aus rechten Winkeln gibt
|
||
denselben Kaskaden-Eindruck im vorhandenen Mechanismus.
|
||
|
||
**Nur Endknoten.** Der Platzgewinn entsteht gerade daraus, dass kein Teilbaum
|
||
mitgestapelt werden muss — ein optionaler Knoten *mit* Kindern spart in der
|
||
Treppe nichts und behält seine Spalte. Technisch kommt dasselbe heraus: Die
|
||
Stufengeometrie rechnet mit einem festen Abstand von Knotenunterkante zur
|
||
nächsten Stufe und setzt deshalb voraus, dass die Zelle so hoch ist wie ihr
|
||
Knoten (kein Teilbaum, kein Geister-Knoten). Geprüft wird genau das: das `<li>`
|
||
hat exakt ein Element-Kind, und das ist der Knoten.
|
||
|
||
**Gruppiert wird in app.js, nicht im Renderer.** Die Gruppierung
|
||
(`li.opt-group > ul.opt-stair`, Stufennummer als `--i`) ist reine Darstellung.
|
||
Im Renderer hätte sie eine DOM-Ebene erzeugt, die es semantisch nicht gibt —
|
||
und die in den **drei übrigen Anordnungen** (vertikal, kompakt, all-of unter
|
||
any-of) wieder hätte neutralisiert werden müssen, jede mit hand-getunter
|
||
Geometrie. `display:contents` löst das nicht: Es richtet die Boxen, aber die
|
||
`>`-Selektoren jener Regeln greifen weiter auf dem DOM und passen dann nicht
|
||
mehr. `applyOptStairs()` baut die Gruppe deshalb nur im Fächer und löst sie beim
|
||
Moduswechsel wieder auf — dieselbe Kategorie wie `alignStems()` und
|
||
`drawCheapPath()`, und SPEC §9 („der Modus ändert nur die Anordnung") bleibt für
|
||
den **Renderer** wörtlich wahr. Lese- und Fokusreihenfolge bleiben unberührt,
|
||
weil nur umgehängt und nichts umsortiert wird.
|
||
|
||
**Der Export folgt der Kaskade.** Erste Fassung reihte alle Stufen flach als
|
||
Kinder ein und ließ den Export selbst routen (er zieht Linien ohnehin unabhängig
|
||
vom Darstellungsmodus neu). Ergebnis: Die Linie zur dritten Stufe lief **hinter
|
||
der zweiten hindurch** und las sich wie eine Eltern-Kind-Beziehung — keine
|
||
Schönheitsfrage, sondern eine falsche Aussage über die Struktur. Jetzt hängt nur
|
||
die **erste** Stufe an der Sammelleiste, die übrigen bekommen denselben Winkel
|
||
wie am Bildschirm.
|
||
|
||
**Nicht durch Tests gedeckt:** `applyOptStairs()` arbeitet auf dem DOM, und für
|
||
`app.js` gibt es keine Testumgebung (die Vitest-Suite prüft die headless-Module).
|
||
Geprüft wurde im Browser — auch der Moduswechsel hin und zurück, mehrfach: Die
|
||
Gruppe entsteht und löst sich rückstandsfrei auf, Knotenzahl und Dokumentordnung
|
||
bleiben in allen drei Modi gleich.
|
||
|
||
**Nachtrag 4 — beim einzigen Kind riss die Linie ab: `--stem-x` ohne
|
||
Sammelleiste.** Gemeldet als „die Linie zwischen `#fe` und `#fe.rel` ist
|
||
abgerissen" an einem Baum mit genau einem Zerlegungsknoten und einer Treppe
|
||
darunter. Nachgemessen sind es zwei Stiele an **verschiedenen** Stellen:
|
||
|
||
- `ul.and::before` — der Stiel aus dem Elternknoten — sitzt bei **50 % der
|
||
Gruppe** (gemessen `left: 136,2px`);
|
||
- der Stiel zum Kind sitzt bei **`--stem-x`** (gemessen `127,7px`), also auf der
|
||
Knotenmitte, die Nachtrag 2 eigens misst.
|
||
|
||
Dazwischen lag nichts: Für `li:only-child` wird die waagerechte Sammelleiste
|
||
ausdrücklich abgeschaltet (`border-top:none`) — richtig, solange beide Stiele
|
||
zusammenfallen, und das tun sie, solange der Knoten in seiner Zelle **zentriert**
|
||
steht. Genau diese Voraussetzung hebt Nachtrag 2 auf, und der `:only-child`-Fall
|
||
ist dabei übersehen worden: Er stammt aus der Zeit, als es `--stem-x` noch nicht
|
||
gab.
|
||
|
||
**Es ist nicht auf die Treppe beschränkt** — an einem `li.has-or` als einzigem
|
||
Kind (Knoten linksbündig, Zelle so breit wie der any-of-Teilbaum) sind es
|
||
gemessen **41,8 px** Versatz. Dass es bisher niemandem auffiel, liegt daran,
|
||
dass der Fall selten ist: Ein Elternknoten hat meist mehrere Kinder, und dann
|
||
trägt die Leiste. Aufgefallen ist er jetzt, weil eine angefangene Zugabe seit
|
||
D61 in voller Farbe dasteht statt blass.
|
||
|
||
**Behoben mit einem kurzen Leiterstück genau zwischen den beiden** —
|
||
`left:min(50%, var(--stem-x))` bis `right:calc(100% - max(50%, var(--stem-x)))`,
|
||
darunter der Abgang bei `--stem-x`. Also dieselbe L-Form, mit der ein äußeres
|
||
Kind einer größeren Gruppe angeschlossen ist; ohne `--stem-x` ist das Stück null
|
||
Pixel breit und damit unsichtbar (nachgemessen: `0.0`, gerade Linie wie bisher).
|
||
|
||
Erwogen und verworfen: **den Stiel des Elternknotens auf `--stem-x` zu ziehen.**
|
||
Eine Zeile weniger, aber er träte dann nicht mehr aus der Mitte des
|
||
Elternknotens aus — bei 8 px unauffällig, bei den gemessenen 42 px nicht mehr,
|
||
und bei einem schmalen Elternknoten käme er neben ihm heraus.
|
||
|
||
**Dabei aufgefallen: `ul.and>li:only-child::after{border-left:…}` war seit jeher
|
||
wirkungslos.** Die Regel stand **vor** `ul.and>li:last-child::after{border:0
|
||
none}`, und bei gleicher Spezifität gewinnt die spätere — ein einziges Kind ist
|
||
auch das letzte. Gezeichnet wurde der Abgang stattdessen von der
|
||
`border-right`-Kante des `::before` (aus `:last-child::before`), 16 px lang bei
|
||
14 px Innenabstand, also 2 px über den Knoten hinaus. Der ganze `:only-child`-
|
||
Block steht jetzt **hinter** den first/last-Regeln, und die Absicht der Zeile
|
||
gilt endlich.
|
||
|
||
**Der Grafikexport hatte den Fehler nie:** `diagramToSvg()` spannt die
|
||
Sammelleiste über `kids.map(cx).concat(p.cx)` — die Elternmitte ist immer
|
||
Teil der Strecke. Betroffen war allein das CSS. Nicht durch Tests gedeckt (wie
|
||
der Rest dieser Geometrie), geprüft im Browser an allen drei Fällen: einziges
|
||
Kind mit Versatz (Stück 41,8 px breit, Linie durchgehend), gewöhnliches
|
||
einziges Kind (0 px, gerade), zwei Kinder (unverändert).
|
||
|
||
## D30 — `[x]` → `[^]` per Beförderungs-Commit vor dem Deploy
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||
Der mitgelieferte Werkbaum-Plan (D27) behauptete `[^]` („in Produktion") für
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Funktionen, die nur auf der automatisch deployten Pages-Instanz lagen, nicht auf
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der stabilen Installation `werkbaum.javagil.de` (manueller Deploy, D16). Damit
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war ausgerechnet das Dokument ungenau, das den Stand beschreiben soll — und die
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„Was ist neu?"-Anzeige (D28) meldete Dinge als live, die es dort nicht waren.
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**Die Unterscheidung gibt es längst.** SPEC §4 trennt `[x]` fertig
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(abgeschlossen) von `[^]` in Produktion (deployed/live). Der Plan hat diese
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Trennung ausgerechnet für sich selbst nie benutzt und sprang direkt auf `[^]`.
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Die Konvention lautet daher ab jetzt: **beim Mergen `[x]`**, und der Deploy
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befördert. Nur der Deploy weiß, wann die Aussage wahr wird.
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**Umgesetzt als Commit, nicht als Rewrite beim Bauen.** `scripts/promote-shipped.sh`
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schreibt die Statusboxen am Zeilenanfang von `[x]` auf `[^]` und hält das in
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einem eigenen Commit fest; `scripts/deploy-prod.sh` ruft es als Schritt 0 auf
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(abschaltbar mit `--no-promote`). Gründe:
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- Ein Rewrite beim Bauen macht **genau eine** Installation ehrlich. Pages
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untertriebe dauerhaft, und die Neu-Anzeige wäre dort **für immer stumm** —
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das Feature ließe sich nur noch künstlich prüfen. Der Commit dagegen wird von
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**beiden** Pipelines gesehen: Pages baut ihn beim Push, prod beim nächsten
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rsync.
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- Das Deployment-Artefakt bleibt **inhaltsgleich mit dem Repo**. Die
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vorhandenen `sed`-Regeln (D16) fassen nur Pfade und die Versionsnummer an —
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||
Infrastruktur. Ein Status-Rewrite wäre der erste Schritt, der ändert, was das
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||
Dokument *aussagt*; die per `?sourceUrl=` geladene Rohdatei wäre dann eine
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||
dritte, wieder abweichende Fassung.
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||
- Es folgt dem Präzedenzfall aus D16: Die Version wird per **bewusstem
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Bump-Commit** gepflegt, „vollständig aus dem Repo reproduzierbar". Ein Deploy
|
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ist ein bewusster Akt; ihn in der Historie festzuhalten passt dazu — und der
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Plan bekommt nebenbei eine Chronik, wann was live ging.
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**Verworfen:** Rewrite nur im Prod-Deploy (siehe oben) und Rewrite in **beiden**
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Pipelines. Letzteres wäre testbar, aber `[^]` hieße auf Pages faktisch nur
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„gemerged", und das kollidiert damit, dass D16 die Pages-Instanz bewusst als
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nicht-produktiven Build markiert (🚧-Badge).
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**Bekannter Preis:** Zwischen Beförderungs-Commit und rsync sagt Pages `[^]` für
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etwas, das auf prod noch nicht liegt. Das Fenster ist kurz und liegt in der Hand
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dessen, der deployt — gegenüber einer *dauerhaften* Ungenauigkeit bei der
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Build-Rewrite-Variante der bessere Tausch.
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**Einmalige Nachholung.** Welche Knoten zu früh `[^]` trugen, ließ sich exakt
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||
bestimmen statt zu schätzen: Der Footer der stabilen Instanz verlinkt den
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||
deployten Commit (`4061362`), und alles danach ist dort nicht enthalten. Es
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||
waren **genau zwei** Knoten — „Optional nodes" (D29) und „Show what is new since
|
||
your last visit" (D28) —, nicht das Dutzend, das vorher grob geschätzt worden
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||
war. Beide stehen jetzt auf `[x]` und leuchten beim nächsten Prod-Deploy als neu
|
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auf, was genau der Wahrheit entspricht.
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||
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||
**Umfang: genau eine Datei, bewusst kein Muster.** Befördert wird nur
|
||
`examples/werkbaum.werkbaum` — allein der Werkbaum-eigene Plan sagt
|
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etwas über das Deployment aus. `[x]` steht im Repo an mehreren Stellen, wo eine
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Beförderung falsch bis unsinnig wäre:
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- Die **Legende („Agenda")** zeigt `[x] fertig` als *Anschauungsmaterial* für die
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Notation (`frontend/index.html`, `chip('fertig','[x]')` in `app.js`). Daraus
|
||
würde `[^] fertig` — Unsinn, den beim Durchsehen eines Diffs niemand bemerkt.
|
||
- Das mitgelieferte **„Example"-Dokument** (`INITIAL` in `app.js`) und die
|
||
übrigen `docs/examples/*.werkbaum` sind erfunden.
|
||
- **SPEC §10** (kanonisches Beispiel, zugleich Test-Fixture) und die Checkboxen
|
||
in `docs/TASKS.md`.
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||
Weil eine spätere „Verallgemeinerung" auf ein Glob naheliegt und der Schaden
|
||
still wäre, bleibt es nicht bei der Zusage: Der Lauf vergleicht `git status` vor
|
||
und nach dem Schreiben und **bricht ab**, sobald mehr als die Plandatei neu
|
||
geändert ist — die Datei wird zurückgesetzt, nichts wird committet. Geprüft mit
|
||
einem absichtlich ausgeweiteten `sed` in einem Wegwerf-Worktree.
|
||
|
||
**Nicht gepusht.** Das Skript committet, pusht aber nicht — Veröffentlichen
|
||
bleibt eine bewusste Handlung. `deploy-prod.sh` warnt stattdessen, wenn HEAD
|
||
noch nicht auf `origin` liegt: der Footer-Versionslink zeigt sonst auf einen
|
||
Commit, den GitHub nicht kennt.
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## D31 — Echtzeit-Zusammenarbeit über ein Etherpad, eigener Parameter `?etherpad=`
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||
Werkbaum hat kein Backend (D13 ist Plan, nicht Bestand), und der Plan setzt
|
||
Zusammenarbeit als `[?] Live editing, several people at once (XL)` an — mit
|
||
`[!] Merging simultaneous edits (L)` als der eigentlichen Arbeit. Genau diese
|
||
Arbeit ist in Etherpad seit Jahren getan. Also wird sie geliehen statt
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||
nachgebaut: **Das Pad ist die Schreibfläche, Werkbaum die Ansicht.**
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||
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**Das Fundament war schon da.** Etherpad liefert pro Pad einen Klartext-Export
|
||
(`/p/<pad>/export/txt`), und `?sourceUrl=` (D23) lädt jede Textdatei über
|
||
http(s), ohne Endung oder `Content-Type` zu prüfen (D24). Nachgemessen an
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||
`pad.hostsharing.net`:
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||
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- `Access-Control-Allow-Origin: *` und `Content-Type: text/plain; charset=utf-8`
|
||
— die eigentliche Hürde aus D23 (CORS) fällt also weg;
|
||
- das kanonische Beispiel aus SPEC §10 kommt **byte-identisch** zurück
|
||
(führende Leerzeichen, `-`/`+`/`|`, Statusboxen, `%%`, UTF-8);
|
||
- der HTML-Export zeigt **kein** Listen-Markup: Etherpad speichert die
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||
Einrückung als echte Leerzeichen und deutet das `-` nicht zur Aufzählung um.
|
||
Das war das Risiko, das die Idee hätte erledigen können.
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||
|
||
Das war zunächst nur Import → Speicher → Export, also **nicht** das Tippen — und
|
||
genau das war der offene Punkt (Tab-Einrückung, mögliches Auto-Bullet), im Geist
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||
der Lehre aus D25: synthetische Ereignisse beweisen nur die eigene Logik.
|
||
**Nachgeholt an echter Eingabe:** Der Nutzer hat im Pad ` - [ ] Layout`
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||
eingerückt eingetippt und eine Kommentarzeile geändert; der Export gibt beides
|
||
zeichengenau zurück (`> - [ ] Layout$` — vier echte Leerzeichen, kein Tab,
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||
kein Listen-Markup). Der Etherpad-Editor fasst die Notation beim Tippen also
|
||
nicht an.
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||
**Eigener Parameter statt `?sourceUrl=`.** Drei Gründe, der erste ist der
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schwächste:
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1. Die URL, die ein Mensch in der Hand hat, ist die **Pad**-URL — die aus der
|
||
Adresszeile. `/export/txt` ist eine Implementierungseinzelheit und gehört
|
||
nicht in die Schnittstelle; Werkbaum hängt sie selbst an.
|
||
2. Der Parameter **lizenziert anderes Verhalten**. `sourceUrl` heißt „statische
|
||
Datei, einmal pro Laden geholt" — das ist D23 wörtlich und bleibt
|
||
unangetastet. `etherpad` heißt „lebendes Pad", und daran hängen der
|
||
Schreibschutz, der „im Pad bearbeiten"-Knopf und der Neu-laden-Knopf. Ohne
|
||
die Trennung müsste D23 seine Semantik ändern und bestehende Links bekämen
|
||
Verhalten, um das niemand gebeten hat.
|
||
3. Die **Pad**-URL ist mehr wert als die Export-URL: nur mit ihr sind der
|
||
„im Pad bearbeiten"-Knopf und ein späteres Einbetten (siehe unten) ohne
|
||
weiteren Parameter erreichbar, und Identität/Name des Dokuments werden aus
|
||
ihr gebildet — derselbe Pad ergibt so genau **ein** Dokument, auch wenn
|
||
jemand versehentlich die Export-URL einträgt (sie wird normalisiert).
|
||
|
||
**Der Dokumentname ist die vollständige Pad-URL**, nicht der bloße Pad-Name.
|
||
Kurz wäre schöner (`mein-plan` statt 45 Zeichen in einer schmalen Titelzeile),
|
||
aber Pad-Namen sind nur **pro Instanz** eindeutig, nicht global: zwei Hosts mit
|
||
je einem Pad `plan` ergäben zwei gleichnamige Dokumente im Wähler, ohne
|
||
Möglichkeit sie zu unterscheiden. Damit gilt dieselbe Regel wie in D23 — und der
|
||
Ellipsen-Schnitt in der Titelzeile samt vollständiger URL im Tooltip ist dafür
|
||
schon eingerichtet.
|
||
|
||
Der Name `?etherpad=` statt des neutraleren `?pad=`: Das Anhängen von
|
||
`/export/txt` **ist** produktspezifisch. Das ehrlich zu benennen ist besser, als
|
||
Allgemeinheit vorzutäuschen, die beim nächsten Werkzeug (HedgeDoc, CryptPad —
|
||
andere Export-Pfade) doch einen Typ-Diskriminator bräuchte.
|
||
|
||
**Das Textfeld ist schreibgeschützt.** Ohne das verschwände getippter Text beim
|
||
nächsten Abruf — Datenverlust, und zwar überraschend, weil nichts darauf
|
||
hindeutet. Der Schutz ist zugleich die ehrliche Aussage: Werkbaum kann
|
||
gleichzeitige Änderungen nicht zusammenführen, das Pad kann es. Deshalb
|
||
erscheint in der Editor-Titelzeile ein Knopf, der das Pad im neuen Tab öffnet
|
||
(nur bei solchen Dokumenten sichtbar).
|
||
|
||
**Geholt wird auf Knopfdruck, nicht selbsttätig — Etherpad drosselt.** Die erste
|
||
Fassung holte alle 2,5 s im Hintergrund, mit einem Stabilitätstakt (erst
|
||
übernehmen, wenn zwei Abrufe denselben Text liefern) gegen das Mitlesen halb
|
||
getippter Zeilen. In der Praxis kam damit fast nichts an: im Netzwerk-Mitschnitt
|
||
stapelten sich Anfragen und wurden abgebrochen („cancelled").
|
||
|
||
Die Ursache ist nicht Langsamkeit, sondern ein **Rate Limit**:
|
||
`importExportRateLimiting` ist in Etherpad serienmäßig an und lässt **10 Abrufe
|
||
je 90 s und IP** zu — der Takt wollte 36. Danach antwortet die Gegenseite nicht
|
||
mit `429`, sondern **hält die Verbindung offen** (keine Kopfzeilen, keine
|
||
Antwort), bis der eigene Abbruch sie abreißt. Nachgemessen:
|
||
|
||
```
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||
12:48:12 Abbruch nach 25 s (0 Bytes)
|
||
Abbruch nach 25 s (0 Bytes)
|
||
12:50:23 HTTP 200 nach 0,436 s <- nach ~40 s Pause
|
||
```
|
||
|
||
Zwei Minuten totgestellt, dann sofort in 0,4 s da. Gegen eine Drosselung kann ein
|
||
Takt nicht gewinnen — er *erzeugt* sie. Also: **ein Knopf**. Damit entfallen
|
||
Stabilitätstakt, Sichtbarkeits-Wächter, Anti-Stapel-Riegel und Wiederanlauf; was
|
||
bleibt, ist ein Abruf, wenn jemand ihn will. Das ist auch die ehrlichere Haltung
|
||
gegenüber fremder Infrastruktur, und es greift gut mit „Was ist neu?" (D28)
|
||
zusammen: drücken, und was seither in Produktion ging, leuchtet auf.
|
||
|
||
Zwei Dinge, die der Knopf braucht und ein stiller Takt nicht:
|
||
|
||
- **Rückmeldung während des Abrufs** (das Symbol dreht). Bei gedrosselter
|
||
Gegenseite sind das bis zu 20 s; ohne Zeichen wirkt der Knopf kaputt.
|
||
- **Eine Antwort im Fehlerfall.** Ein Hintergrund-Takt durfte stumm scheitern,
|
||
eine bewusste Handlung nicht. Der Abbruch bekommt dafür einen **eigenen**
|
||
Warnungstyp `sourceTimeout`: Die `sourceLoad`-Meldung zeigt auf CORS und
|
||
schickte hier auf die falsche Fährte — richtig ist „warte einen Moment".
|
||
|
||
**Der erste Abruf darf scheitern, ohne alles zu verlieren.** In der ersten Fassung
|
||
standen `padSource` und der Takt *hinter* dem `await` des ersten Abrufs: Ein
|
||
einziger Fehlschlag — bei dieser Gegenseite der Normalfall — ließ das Dokument
|
||
tot liegen, ohne Knopf und ohne Wiederversuch, bis zum Neuladen der Seite.
|
||
Jetzt wird `padSource` **vor** dem Abruf gesetzt; der Knopf erscheint auch, wenn
|
||
es das Dokument noch nicht gibt, und legt es beim ersten Erfolg an.
|
||
|
||
**Wer das Pad-Dokument löscht, meint es.** `deleteDoc()` beendet die Pad-Quelle.
|
||
Ohne das hätte der (damalige) Takt es wieder angelegt — und beim Anlegen auch
|
||
gleich aktiviert, den Nutzer also aus dem Dokument gerissen, in das er gewechselt
|
||
war.
|
||
|
||
**Verhältnis zu D20 („keine externen Requests").** Unverändert wie bei D23: Die
|
||
App lädt von sich aus nichts; der Request entsteht nur, weil der Nutzer eine
|
||
URL angibt, und geht nur an genau diesen Host (`credentials:'omit'`, nur
|
||
`http`/`https`). Neu und ausdrücklich zu benennen ist die andere Richtung:
|
||
**Der Plantext liegt jetzt auf fremder Infrastruktur**, und ein Pad ist für
|
||
jeden lesbar, der die Adresse kennt. Das ist bei einem Projektplan etwas
|
||
anderes als bei einer Schriftart. Es bleibt die Entscheidung dessen, der den
|
||
Link baut — Werkbaum legt von sich aus kein Pad an.
|
||
|
||
**Verworfene und aufgeschobene Alternativen:**
|
||
- **`?sourceUrl=` um wiederholtes Abrufen erweitern** — hätte bestehenden Links
|
||
ungefragt Requests verpasst und D23 seine klare Semantik gekostet.
|
||
- **Das Pad einbetten** — nicht verworfen, sondern gebaut; siehe Nachtrag unten.
|
||
- **Echter Etherpad-Client** (socket.io + Easysync-Changesets): Rettet D25 und
|
||
erlaubt Schreiben aus Werkbaum heraus, kostet aber zwei **Laufzeit**-
|
||
Abhängigkeiten und damit „eine self-contained Datei ohne
|
||
Laufzeit-Abhängigkeiten" (D11/D19/D20) — und die Diff-Hälfte müsste man
|
||
selbst schreiben. Das ist der XL-Knoten aus dem Plan, nur mit fremdem
|
||
Protokoll statt fremdem CRDT. Wenn, dann zusammen mit dem eigenen Backend
|
||
(D13) und dann besser mit einem Text-CRDT, wie der Plan es vorsieht.
|
||
- **Etherpads HTTP-API** (`/api/1/getText?apikey=…`) — der API-Schlüssel ist ein
|
||
Administrationsschlüssel für **alle** Pads der Instanz und hat in einer
|
||
Client-Anwendung nichts zu suchen. Der Export-Endpunkt braucht ihn nicht.
|
||
|
||
**Nachtrag — das Pad wird eingebettet, der Textspiegel bleibt daneben.**
|
||
Ob der Server das Einbetten zulässt, war die erste Frage. Nachgemessen:
|
||
`pad.hostsharing.net` sendet **kein** `X-Frame-Options` und keine CSP mit
|
||
`frame-ancestors`, und im Versuch hat das Pad in einem fremdstämmigen Rahmen
|
||
seine inneren Editorframes aufgebaut (`contentWindow.length === 2`, das sind
|
||
`ace_outer`/`ace_inner`) — samt Werkzeugleiste, heiler Einrückung und lebender
|
||
Socket-Verbindung (der Anwesenden-Zähler sprang auf 2). Technisch geht es also.
|
||
|
||
**Aber Einbetten heißt nicht Ersetzen.** Der naheliegende Schritt wäre, das
|
||
Textfeld durch den Rahmen zu ersetzen. Das kostete **beide** Richtungen von D25
|
||
— kein Alt+Klick → Zeile, keine Cursor-Zeile → Knoten —, weil in einen
|
||
cross-origin-iframe kein DOM-Zugriff führt. Bei 75 Knoten ist das die
|
||
Orientierung. Deshalb **drei Ansichten** statt einer Entscheidung, reihum über
|
||
einen Wähler in der Editor-Titelzeile:
|
||
|
||
- **Pad und Text**, geteilt durch einen eigenen Splitter (Idiom und Mechanik wie
|
||
beim Legenden-Splitter aus D26: von der Spiegelseite gezogen, Doppelklick
|
||
setzt zurück, `--pcol`/`--prow` getrennt gehalten und persistiert). Der Spiegel
|
||
darf schmal werden — er trägt weiter die Sprünge, denn die arbeiten auf
|
||
**unserem** `<textarea>`.
|
||
- **nur Pad** — der Spiegel ist ausgeblendet. Ein Sprung aus dem Diagramm holt
|
||
ihn selbst zurück, so wie `revealEditor()` ein zugeklapptes Panel aufklappt
|
||
(D25). Ohne das zeigte der Sprung ins Nichts.
|
||
- **nur Text** — wie bisher, kein Rahmen.
|
||
|
||
**Ein Wähler statt dreier Knöpfe:** Die Editor-Titelzeile trägt schon Dokument,
|
||
Pad, Neu laden, Kopieren, Legende und die Fensterknöpfe; auf kleinem Bildschirm
|
||
(D17) ist sie dreifach eng. Derselbe Reihum-Griff wie beim Modus-Wähler dort. Der
|
||
Zustand steckt im Symbol (geteilter Rahmen / links gefüllt / rechts gefüllt), der
|
||
Tooltip nennt ihn im Klartext.
|
||
|
||
**Der Rahmen wird nur geladen, wenn er sichtbar ist** (`about:blank` sonst). Das
|
||
ist kein Geiz um Bytes: Ein geladenes Pad verbindet sich per Socket und macht
|
||
dich in dessen Anwesenden-Liste sichtbar. „Nur Text" ist damit die Ansicht, die
|
||
nichts von dir verrät — und die Voreinstellung „beide" ist eine bewusste
|
||
Entscheidung, weil wer `?etherpad=` aufruft, das Pad auch will.
|
||
|
||
**Der Preis, der bleibt: `Set-Cookie: token=…; SameSite=Lax`.** Dieses Cookie ist
|
||
Etherpads Autoren-Identität und wird in einem fremdstämmigen Rahmen **nicht
|
||
mitgesendet** (Safari blockt Dritt-Cookies grundsätzlich, Chrome je nach
|
||
Einstellung). Bearbeiten geht, aber man ist bei jedem Laden ein neuer Autor —
|
||
Name und Farbe halten nicht. Reparieren lässt sich das nur **serverseitig**
|
||
(`cookie.sameSite: "None"` in Etherpads `settings.json`), nicht in Werkbaum.
|
||
|
||
Auf kleinem Bildschirm wurde „beide" nachgemessen statt geschätzt: bei 375 × 812
|
||
bleiben Pad 317 px und Spiegel 180 px, per Splitter verschiebbar — knapp, aber
|
||
brauchbar. Eine Sonderregel für Mobil braucht es deshalb nicht.
|
||
|
||
## D32 — `!!!` als Fokusmarke: ein geteilter Zeigefinger im Text
|
||
Beim gemeinsamen Arbeiten an einem Pad (D31) fehlt das Naheliegendste: „schau
|
||
mal hier". Etherpad zeigt die Cursor der anderen im **Pad**, aber Werkbaum
|
||
kommt nicht an sie heran — ein fremdstämmiger Rahmen gibt keinen DOM-Zugriff,
|
||
und der Klartext-Export überträgt ohnehin nur Text. Eine Marke **im Text** ist
|
||
damit nicht der Notbehelf, sondern der einzige Weg.
|
||
|
||
Sie hat sogar etwas, das ein Cursor nicht hat: **alle sehen dieselbe Stelle.**
|
||
Ein Cursor ist privat, `!!!` ist eine Aussage im gemeinsamen Dokument.
|
||
|
||
**Syntax `!!!`.** Vorgeschlagen und **verworfen** war `%%!` — eine
|
||
Kommentar-Variante (`- [ ] Backend %%! schau mal hier`). Deren Vorzug: Bleibt die
|
||
Marke liegen, ist sie harmlos, denn `%%` ist längst ein Kommentar (SPEC §8);
|
||
jedes andere Werkzeug und jeder Leser überliest sie, und der Resttext hätte die
|
||
Begründung tragen können. Der Nutzer hat `!!!` gewählt, „am einfachsten schnell
|
||
mal zu tippen" — und das ist das entscheidende Kriterium, weil der Moment des
|
||
Zeigens genau der Moment ist, in dem man **nicht** über Syntax nachdenken will.
|
||
Bewusst in Kauf genommen: Die Marke bleibt sichtbar im Plan stehen, bis jemand
|
||
sie löscht (Werkbaum kann sie nicht entfernen — auf das Pad gibt es keinen
|
||
Schreibzugriff), und in einer committeten Datei sieht sie nach einer Aussage über
|
||
den Knoten aus. Ebenfalls verworfen: `@@` als Pseudo-Tag — `@` bedeutet in dieser
|
||
Notation „zuständig" (SPEC §7), ein `@@` daneben lädt zur Verwechslung ein.
|
||
|
||
**Nur alleinstehend.** Erkannt wird `!!!` am Zeilenanfang/-ende oder von Leerraum
|
||
umgeben. Ohne diese Einschränkung verlöre jedes `Achtung!!!` seine
|
||
Ausrufezeichen — und niemand fände den Grund, weil die Zeile im Diagramm nur
|
||
stumm anders aussieht. `!!` und `!!!!` zählen nicht, `!!!` innerhalb einer URL
|
||
bleibt Teil der URL. Regex bewusst **ohne Lookbehind** (`(^|\s)!!!(?=\s|$)`,
|
||
führender Leerraum wird mitgefangen und wieder eingesetzt): Safari kennt
|
||
Lookbehind erst ab 16.4, und die Notation soll nicht an einer Browserversion
|
||
hängen.
|
||
|
||
Position in der Extraktionsreihenfolge (SPEC §1): **nach** den Tags, vor dem
|
||
Label. Kollisionsfrei, weil `!!!` weder `@` noch Klammern noch `:` enthält. Der
|
||
Kommentar fällt als Erstes weg — eine Marke **im** Kommentar wirkt deshalb nicht,
|
||
was richtig ist: Was hinter `%%` steht, ist Beiwerk.
|
||
|
||
**Darstellung: dieselbe wie die Cursor-Zeile** (weißer Halo + Ring in Tinte,
|
||
D25), plus Scrollen ins Bild. Erwogen war ein eigenes Aussehen (Petrol-Ring mit
|
||
Sprechblasen-Spitze); der Nutzer entschied für die vorhandene Hervorhebung. Das
|
||
ist die sparsamere Wahl: Es gibt nur **einen** Begriff „hier schauen", und neben
|
||
Fokusrahmen (Petrol), Strahlenkranz (gelb, D28) und Cursor-Ring wäre ein vierter
|
||
Ring ein Zeichen zu viel. **Preis:** Im Bild ist nicht zu unterscheiden, ob ein
|
||
Knoten wegen der eigenen Cursor-Zeile oder wegen einer fremden Marke leuchtet.
|
||
Für Screenreader wird der Unterschied benannt (`a11yFocusMark`, „hierhin
|
||
schauen"), weil ein `box-shadow` dort ohnehin nicht ankommt.
|
||
|
||
**Ins Bild geholt wird nur bei Änderung.** Schlüssel ist der **Label-Text** des
|
||
markierten Knotens, nicht die Zeilennummer: Umsortieren im Pad soll nicht als
|
||
neue Marke gelten. Ohne diese Bedingung zöge jeder Neubau des Baums den Blick
|
||
zurück — man könnte nicht wegscrollen, und bei einem Pad-Dokument wird oft neu
|
||
gebaut.
|
||
|
||
**Beim Hinsehen gefunden: die Pfad-Inversion verschluckte den Zeigefinger.**
|
||
`.cheap-on .node:not(.cheap)` setzt `opacity:.32; filter:saturate(.4)` — und die
|
||
erste markierte Alternative im Test war genau ein nicht gewählter any-of-Zweig
|
||
(„Headless CMS"). Gemessen: Deckkraft 0,32, der Ring praktisch unsichtbar. Der
|
||
Zeiger zeigte auf nichts. Dieselbe Ausnahme wie für „neu in Produktion" (D28)
|
||
behebt es, und hier ist sie noch zwingender: „Sollten wir diese verworfene
|
||
Alternative noch einmal ansehen?" ist einer der wahrscheinlichsten Gründe,
|
||
überhaupt zu zeigen. Anders als beim optionalen Knoten (D29), wo das
|
||
Zurücktreten die Aussage **ist** — dort bleibt die Schwäche bewusst stehen.
|
||
|
||
**Nicht im Druck, nicht im Grafikexport** — wie die Cursor-Zeile. Die Marke sagt
|
||
„schau jetzt hierhin", nicht „so ist der Plan"; ein Export wäre für jeden
|
||
Betrachter etwas anderes. Der Export erbt das ohnehin, weil `diagramToSvg()` nie
|
||
`box-shadow` ausliest (D25).
|
||
|
||
**Dritte, unabhängige Achse.** Die Marke sagt nichts über Fortschritt (§4) oder
|
||
Notwendigkeit (§3) — test-abgedeckt, damit niemand später Status oder `optional`
|
||
daran koppelt. **Nicht** in das kanonische Beispiel (SPEC §10) aufgenommen: Das
|
||
ist zugleich Test-Fixture, und ein dauerhafter Zeigefinger darin wäre eine
|
||
Aussage, die niemand gemacht hat.
|
||
|
||
**Nachtrag zu D31 — „der eingebettete Rahmen lässt sich nach einer Weile nicht
|
||
mehr bearbeiten".** Gemeldet vom Nutzer, mit dem Verdacht, es hänge am
|
||
Update-Poller. **Der ist es nicht**, und das ist belegbar statt vermutet:
|
||
|
||
- `checkForUpdates()` holt `location.href`, also den **Werkbaum**-Origin. Es kann
|
||
die Drosselung des Pads (10 Abrufe je 90 s, siehe oben) gar nicht auslösen.
|
||
- Es lädt die Seite nicht neu, sondern zeigt nur ein Banner;
|
||
`checkAndShowUpdateNotification()` und `showUpdateDebug()` hängen ausschließlich
|
||
`position:fixed`-Elemente an `<body>` — kein Neuaufbau eines Containers, in dem
|
||
der Rahmen steckt (das *würde* ihn neu laden, denn ein Umhängen im DOM lädt
|
||
jeden `<iframe>` neu).
|
||
- Gemessen über ~6 Minuten mit sichtbarem Tab: Marker auf `window` überlebt
|
||
(kein Seiten-Reload), ein `load`-Zähler am Rahmen bleibt bei **0** (kein
|
||
Rahmen-Reload), Sichtbarkeit durchgehend `visible`.
|
||
|
||
**Reproduziert wurde der Fehler nicht.** Nach sechs Minuten war die Verbindung
|
||
noch lebendig — geprüft ohne Tippen, indem das Pad von außen geändert wurde: Der
|
||
Rahmen übernahm die Änderung sofort, seine Socket-Verbindung lief also. Etherpads
|
||
eigene Meldungen sind von außen nicht lesbar (fremdstämmiger Rahmen, eigener
|
||
Konsolen-Kontext), eine Instrumentierung von unserer Seite gibt es dafür nicht.
|
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**Verdacht, ausdrücklich unbewiesen:** das `SameSite=Lax`-Cookie (siehe oben).
|
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Die erste Verbindung gelingt, aber Etherpads Autoren-Token wird im
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fremdstämmigen Rahmen nicht mitgesendet. Bricht die Socket-Verbindung später
|
||
einmal ab (Netzwechsel, Standby, Timer-Drosselung eines Hintergrund-Tabs), fehlt
|
||
beim Wiederaufbau die Identität — und ein Etherpad ohne gültige Sitzung ist genau
|
||
das: sichtbar, aber nicht mehr beschreibbar. Das passt zu „nach einer Weile" und
|
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dazu, dass es im eigenen Tab (erstanbieter-Kontext, Cookie wird gesendet) nicht
|
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auftritt.
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**Der Test, der es entscheidet**, gehört in die Hand dessen, der es sieht: Wenn
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es wieder klemmt, das Pad über den „im Pad bearbeiten"-Knopf im **eigenen Tab**
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öffnen. Geht es dort, ist es der Dritt-Kontext (dann hilft nur serverseitig
|
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`cookie.sameSite: "None"`). Klemmt es dort auch, liegt es am Pad selbst.
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**Behelf, der schon eingebaut ist:** Den Ansichts-Wähler einmal durchschalten
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lädt den Rahmen neu — „nur Text" setzt `src` auf `about:blank`, zurück auf „beide"
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setzt die Pad-Adresse wieder ein, und das ist ein vollständiger Neuaufbau samt
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Verbindung. Bewusst **nicht** in den Neu-laden-Knopf gelegt: Dessen Zweck ist,
|
||
nach dem Tippen im Pad Spiegel und Diagramm nachzuziehen — würde er dabei den
|
||
Rahmen neu laden, verlöre man bei jedem Diagramm-Update die Schreibmarke im Pad.
|
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**Haltung daraus:** Der Rahmen ist zum **Mitlesen** gut; für längeres Schreiben
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ist der eigene Tab die verlässliche Fläche, solange das Cookie nicht
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||
serverseitig auf `SameSite=None` steht.
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**Nachtrag zu D32 — eigener Strahlenkranz in Petrol statt geteilter Ring.**
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Der geteilte Ring mit der Cursor-Zeile war zu leise: „Das erkennt man zu wenig"
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||
(Nutzer). Damit fällt die oben als Preis notierte Zweideutigkeit weg — sie war
|
||
das Zugeständnis für die Sparsamkeit, und wenn die Sparsamkeit nicht funktioniert,
|
||
ist das Zugeständnis auch nicht mehr zu rechtfertigen.
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||
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||
Gebaut wie der gelbe Kranz aus D28 (Schein nach außen, Füllung bleibt dem Status,
|
||
kein Blinken, `z-index:2` gegen das Abschneiden durch später gemalte
|
||
Geschwister) — aber **in Petrol, nicht in Gelb**. Die Frage stand ausdrücklich im
|
||
Raum („oder würdest du dafür auch das gelbe Leuchten nehmen?"), und die Antwort
|
||
ist nein:
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- Die beiden bedeuten Verschiedenes und treten **gleichzeitig** auf. Gelb ist eine
|
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stehende Tatsache über den Plan („seit deinem letzten Besuch live gegangen"),
|
||
Petrol ein Zuruf („schau jetzt hierhin"). Im Pad-Betrieb ist die Kombination der
|
||
Normalfall — man zeigt auf das, was sich geändert hat. Wären beide gelb, könnte
|
||
ein Knoten nicht beides sagen, und bei einem gelben Knoten wüsste niemand mehr,
|
||
welche der beiden Aussagen gemeint ist. Das wäre genau die Verwechslung, die
|
||
dieser Nachtrag behebt, nur mit der anderen Farbe.
|
||
- Die Farblogik ist schon vergeben: Petrol ist im Diagramm die Farbe für
|
||
Interaktion und Aufmerksamkeit (Fokusring, Alt-Ring, „scharf"-Ring, günstigster
|
||
Pfad — D18), Gelb die für Status-Neuigkeit. D15 gab Petrol nur für die
|
||
**Gate-Codierung** auf, nicht als Signalfarbe.
|
||
|
||
**Der Schein ist helles Teal (`#14B8A6`), der Ring dunkles Petrol (`--or`).**
|
||
Die erste Fassung nahm für beides `--or` und wirkte trotz identischer Geometrie
|
||
leiser als der gelbe Kranz. Der Grund ist nicht Geschmack: Ein **dunkler** Schein
|
||
auf weißem Grund liest sich als Schatten, ein **heller** als Licht. Reichweite
|
||
kommt daher vom hellen Teal, die Zuordnung zur Akzentfarbe vom dunklen Ring
|
||
(3 px, damit er gegen den helleren Schein besteht).
|
||
|
||
**Gegen die Stationspunkte geprüft, nicht angenommen.** Der günstigste Pfad legt
|
||
blasse Petrol-Punkte hinter die Endknoten (D18) — ein petrolfarbener Kranz hätte
|
||
damit verschwimmen können. Deshalb wurden zwei Marken gezielt auf Pfad-Endknoten
|
||
gesetzt (mit Punkt) und eine daneben (ohne): Der Kranz sitzt eng am Knoten und
|
||
hat einen harten Ring, der Stationspunkt ist ein großer blasser Fleck ohne Rand.
|
||
Sie sind auseinanderzuhalten.
|
||
|
||
Kombinationen sind ausbuchstabiert, weil sie real vorkommen: `focusmark.current`
|
||
(Tinte innen, Teal außen) und `fresh.focusmark` (Petrol-Ring innen, Gelb außen —
|
||
zwei Scheine nach außen gehen nicht, einer muss der Ring sein). Die Regel für
|
||
`fresh.focusmark` steht **nach** der für `focusmark.current`: gleiche Spezifität,
|
||
und wenn alles drei zutrifft, sollen Zuruf und Neuheit gewinnen, nicht die eigene
|
||
Cursor-Zeile.
|
||
|
||
**Nachtrag zu D31 — Recherche: Wie kann sich die Ansicht von selbst aktualisieren?**
|
||
Wunsch: automatisch, mit höchstens ~2 s Verzögerung, „dafür könnte man die
|
||
Websockets von Etherpad verwenden". Recherchiert und **gemessen** statt geschätzt;
|
||
die Zahlen stammen aus Etherpads `settings.json.template` und aus Versuchen gegen
|
||
`pad.hostsharing.net`:
|
||
|
||
| Befund | Messung |
|
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|---|---|
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| `importExportRateLimiting` | `{windowMs: 90000, max: 10}` — 10 Abrufe je 90 s **und IP** |
|
||
| `commitRateLimiting` | `{duration: 1, points: 10}` (betrifft Schreiben, nicht uns) |
|
||
| `cookie.sameSite` | Voreinstellung `"Lax"` — Ursache der Rahmen-Probleme |
|
||
| socket.io | Server v4; `/socket.io/?EIO=4` antwortet `0{"sid":…}`, `EIO=3` wird abgelehnt |
|
||
| Pad-**Seite** `/p/<pad>` | **kein** `Access-Control-Allow-Origin` |
|
||
| Pad-**Export** `/export/txt` | `Access-Control-Allow-Origin: *` |
|
||
|
||
Daraus folgt die Kernbeobachtung, die alles andere erklärt: **Der einzige
|
||
Endpunkt, den wir fremdstämmig lesen dürfen, ist genau der gedrosselte.**
|
||
|
||
**Zwei naheliegende Wege sind gemessen versperrt:**
|
||
|
||
- **Pad-HTML statt Export lesen.** Die Seite enthält den vollen Text in
|
||
`clientVars` und unterliegt dem Export-Limit nicht — aber sie sendet keinen
|
||
CORS-Header, der Browser blockt es. Sackgasse.
|
||
- **Eigener Socket zum Pad.** `wss://…/socket.io/?EIO=4&transport=websocket`
|
||
scheitert mit Code 1006 **ohne** `open`. Gegenprobe gegen einen fremden
|
||
Echo-Server aus derselben Seite: `OPEN`, saubere Schließung — die Umgebung kann
|
||
also WebSockets, dieser Server nimmt uns nur nicht. Zugleich verbindet sich das
|
||
**eingebettete** Pad problemlos (nachgewiesen: es übernahm eine von außen
|
||
eingespielte Änderung sofort) — der Unterschied ist der Origin. Warum genau,
|
||
sagt 1006 nicht (Origin-Prüfung, fehlendes Session-Cookie oder ein Proxy, der
|
||
nur gleichstämmig upgradet); alle drei liegen serverseitig, die Folgerung hält
|
||
also unabhängig davon. **Der vorgeschlagene Websocket-Weg scheitert damit nicht
|
||
an unserer Bereitschaft, eine Abhängigkeit aufzunehmen, sondern an der
|
||
Gegenseite** — und die Easysync-Frage (Changesets anwenden) stellt sich gar
|
||
nicht mehr.
|
||
|
||
**Der Fund, den die Suche gebracht hat:** Es gibt Etherpad-Plugins, die per
|
||
`postMessage` mit der einbettenden Seite reden — `ep_iframeinsert` schickt
|
||
periodisch `{func:"none", context:"ep_iframeinsert", data:<ganzer Pad-Text>}` ans
|
||
Elternfenster (und nimmt umgekehrt `insert`-Befehle an, könnte also sogar
|
||
Schreiben aus Werkbaum heraus erlauben); `ep_resize` belegt dasselbe Muster für
|
||
Größenänderungen. Das ist der einzige Weg, der **live** ist, **kein** Polling
|
||
braucht, das Rate Limit nicht berührt und auf unserer Seite nur einen
|
||
`message`-Zuhörer mit Origin-Prüfung kostet — also **keine** neue
|
||
Laufzeit-Abhängigkeit. Preis: Das Plugin muss auf der Instanz installiert sein.
|
||
|
||
**Damit hängt alles an einer einzigen Frage: Kommt man an die Konfiguration der
|
||
Pad-Instanz?** Jede der wirksamen Möglichkeiten ist eine Server-Änderung —
|
||
Rate Limit höher, Plugin installieren, `cookie.sameSite: "None"`, oder eine
|
||
socket.io-CORS-Freigabe. Ohne Zugriff bleibt nur, innerhalb des Budgets zu
|
||
pollen: höchstens **einmal je 9 s** (10 je 90 s), und das teilen sich alle
|
||
Betrachter hinter derselben IP. Das ist ehrlich machbar, aber es sind nicht die
|
||
gewünschten 2 s — und es ist schlechter als der Knopf, sobald mehrere zuschauen.
|
||
|
||
Die Alternativen stehen als any-of-Gruppe im mitgelieferten Plan
|
||
(`examples/werkbaum.werkbaum`, unter „Update by itself"); die beiden
|
||
gemessenen Sackgassen als `[-]` mit dem Messergebnis im Kommentar, damit niemand
|
||
sie erneut aufmacht. Der günstigste Pfad wählt dort von selbst die
|
||
Rate-Limit-Anhebung — die billigste wirksame Änderung.
|
||
|
||
## D33 — Zeilennummern im Texteditor, gemessen statt gerechnet
|
||
Die Warnungen nennen Zeilennummern („Zeile 12: unbekannter Statuscode", SPEC §4)
|
||
— und das Textfeld zeigte keine. Man musste abzählen. Der Streifen links vom
|
||
Textfeld schließt diese Lücke; sie ist umso spürbarer, je größer der Plan ist
|
||
(der mitgelieferte hat 143 Zeilen).
|
||
|
||
**Ein eigener Kasten neben dem Textfeld, kein Markup im Text.** Ein `<textarea>`
|
||
kennt keine Auszeichnung — man kann in seinen Textfluss nichts einfügen. Also
|
||
ein zweiter Kasten, der nicht selbst scrollt, sondern gegen `src.scrollTop`
|
||
verschoben wird (`translateY`). So kann er nicht auseinanderlaufen: Es gibt nur
|
||
eine Scrollposition, nicht zwei.
|
||
|
||
**Die Zahlen stehen auf gemessenen Höhen, nicht auf „Zeilenhöhe × n".** Der Text
|
||
bricht weich um; eine lange Zeile belegt mehrere Bildzeilen, behält aber **eine**
|
||
Nummer. Gerechnet liefe der Streifen deshalb schon nach der ersten langen Zeile
|
||
davon — im Test bei 375 px Breite brechen 134 der 143 Zeilen um, meist vierfach.
|
||
Gemessen wird am **Spiegel-`div`**, das es für das Scrollen beim Sprung schon
|
||
gibt (D25): ein Marker je Zeile, einmal schreiben, dann alle `offsetTop` in einem
|
||
Durchgang lesen — sonst erzwingt jede einzelne Messung ein eigenes Neu-Layout.
|
||
|
||
**Dabei fiel ein Fehler im Spiegel auf, der schon D25 betraf.** Der Spiegel bekam
|
||
`width = src.clientWidth`, war aber `content-box`: `clientWidth` **enthält** die
|
||
Innenabstände, der Spiegel war also um genau 32 px breiter als das Textfeld und
|
||
brach später um. Mit `box-sizing:border-box` stimmen die Umbrüche jetzt
|
||
nachweislich überein — Zeilen im Spiegel und Bildzeilen im Textfeld ergeben
|
||
dieselbe Gesamthöhe (gemessen: 170 Zeilen beide). Vorher war der Sprung zu einer
|
||
langen Zeile um die Höhe der übersprungenen Umbrüche daneben.
|
||
|
||
**Zwei Zeilen heben sich ab: die Cursor-Zeile und Zeilen mit Warnung** (in
|
||
`--warn`). Genau die beiden Fälle, für die man in den Streifen sieht. Die
|
||
Warnungsmenge kommt aus **derselben** Liste, die im Warnungsbereich steht —
|
||
`render()` reicht sie weiter, statt sie ein zweites Mal zu ermitteln; sonst
|
||
liefen Text und Streifen irgendwann auseinander.
|
||
|
||
**Verworfen: `wrap="off"`.** Ohne weichen Umbruch wäre jede logische Zeile genau
|
||
eine Bildzeile, die Rechnung trivial und der Spiegel überflüssig. Preis wäre
|
||
waagerechtes Scrollen — im schmalen Spiegel neben einem eingebetteten Pad (D31)
|
||
oder auf dem Telefon (D17) wäre der Text damit unlesbar. Der Umbruch ist die
|
||
wichtigere Eigenschaft.
|
||
|
||
*(Diese Abwägung ist später umgekehrt worden: **D49** schaltet den Umbruch ab.
|
||
Übersehen war, was ein weicher Umbruch mit der **Einrückung** macht — und die
|
||
trägt hier die Hierarchie.)*
|
||
|
||
**Kein Umschalter.** Die Kopfzeile ist eng (D17), und ein Bedienelement kostet
|
||
i18n in neun Sprachen für etwas, das keinen Zustand hat, den jemand pflegen
|
||
will. Der Streifen ist so schmal wie die Ziffern es verlangen
|
||
(`calc(<Stellen>ch + 12px)`), auf dem Telefon sind das 36 px.
|
||
|
||
**Stolperfalle bei der Prüfung:** Ein programmatisch gesetztes `scrollTop` löst
|
||
`scroll` erst im nächsten Bild aus — in einem nicht gezeichneten Tab womöglich
|
||
gar nicht. `scrollEditorToOffset()` zieht die Zahlen deshalb selbst gleich mit,
|
||
statt sich auf das Ereignis zu verlassen.
|
||
|
||
**Nachtrag — die Warn-Zahl trägt ihre Meldung als Tooltip.** Der Streifen sagte
|
||
bisher nur *dass* eine Zeile eine Warnung hat; *welche*, stand allein unter dem
|
||
Diagramm. Das ist der halbe Weg: Man sieht die orange Zahl, sucht dann in der
|
||
Liste die passende Zeilennummer und liest dort. Der Tooltip schließt genau
|
||
diese Lücke, und er kostet nichts Neues — die Meldung existiert schon, sie wird
|
||
nur ein zweites Mal ausgegeben.
|
||
|
||
**Wörtlich dieselbe Meldung, aus derselben Quelle.** `formatWarning()` ist seit
|
||
jeher die eine Stelle, die die Warnungstypen kennt; sie bleibt es. Nur der
|
||
**Ausgang** ist ein anderer: Der Warnungsbereich ist HTML, ein `title` ist
|
||
Klartext. Deshalb gibt es jetzt `warningText()` daneben, gebaut aus demselben
|
||
`switch` mit einem anderen Escaper. Ohne die Trennung stünde im Tooltip
|
||
wörtlich `Drag & Drop` — und Labels mit `&`, `<` oder `"` sind keine
|
||
Ausnahme, sondern der Alltag (der Prüf-Plan trug „Plan mit "Drag & Drop"“
|
||
genau deswegen). Ein zweiter, handgeschriebener Formatierer wäre die
|
||
naheliegende Alternative gewesen und die schlechtere: zwei Stellen, die
|
||
dieselben elf Typen kennen müssen, und die eine veraltet.
|
||
|
||
**Mehrere Warnungen einer Zeile stehen untereinander.** Sie sind ohnehin je
|
||
eine eigene Meldung (D35 begründet das für `xorConflict`: die Warnung zeigt auf
|
||
die Zeile, die man ansehen muss); im Tooltip getrennt durch `\n`, was ein
|
||
`title` als einzige Auszeichnung kann. Der Präfix „Zeile 12: “ bleibt darin
|
||
stehen, obwohl er neben der Zahl redundant ist: Ihn zu entfernen hieße, eine
|
||
lokalisierte Vorlage in neun Sprachen zu zerschneiden — für ein paar
|
||
gesparte Zeichen an einer Stelle, an der die Wortgleichheit mit dem
|
||
Warnungsbereich mehr wert ist.
|
||
|
||
**Der Kasten der Warn-Zahl reicht über die ganze Streifenbreite.** Die Zahlen
|
||
stehen `position:absolute; right:6px` und sind damit nur so breit wie ihre
|
||
Ziffern — auf dem Telefon rund 7 px. Ein Tooltip an einem so kleinen Ziel ist
|
||
praktisch nicht zu treffen. Warn-Zahlen bekommen deshalb `left:0;right:0` plus
|
||
`padding-right:6px`: Die **Ziffern bleiben punktgenau stehen** (nachgemessen:
|
||
rechte Kante 21,14 px, gleichauf mit einer gewöhnlichen Zahl), nur die
|
||
unsichtbare Fläche wächst. `cursor:help` sagt, dass es dort etwas zu lesen
|
||
gibt — die einzige Auffindbarkeit, die ein Tooltip haben kann (die Lehre aus
|
||
D25).
|
||
|
||
**Kein Ersatz für den Warnungsbereich, und kein Zweitweg für Screenreader.**
|
||
Der Streifen ist `aria-hidden` (D33: reine Lesehilfe) — ein `title` darin ist
|
||
für einen Screenreader ohnehin nicht da, und das soll so bleiben: Die
|
||
Live-Region meldet neue Warnungen von selbst (§9), ein zweiter Kanal läse sie
|
||
doppelt vor. Auf Touch gibt es keinen Tooltip; anders als bei den
|
||
Knotenbeschreibungen (D52) fehlt dort aber nichts, denn die vollständige
|
||
Meldung steht sichtbar unter dem Diagramm.
|
||
|
||
**Nachgemessen** an einem Plan mit vier Warnungen in drei Zeilen: Die drei
|
||
Zahlen tragen genau die vier Meldungen des Warnungsbereichs, Zeile 2 beide
|
||
untereinander, `&` und `"` unverfälscht; keine Zahl ohne Warnung trägt einen
|
||
`title`. Nach dem Beheben zweier Warnungen verschwinden Klasse **und** Titel
|
||
mit (Zeile 3 ganz, Zeile 2 von zwei Meldungen auf eine). Im mitgelieferten
|
||
Werkbaum-Plan (941 Zeilen, 155 Knoten, 0 Warnungen): 0 Tooltips.
|
||
|
||
**Nachtrag 2 — der Zeiger trägt ein Warndreieck, kein Fragezeichen.** Der
|
||
Nachtrag oben begründete `cursor:help` damit, es sage, „dass es hier etwas zu
|
||
lesen gibt" — richtig, aber zu unbestimmt: Das `?` des Systemzeigers heißt
|
||
„Hilfe", und Hilfe ist etwas anderes als eine Warnung. Über der orange
|
||
gefärbten Zahl einer fehlerhaften Zeile steht jetzt ⚠ — **dasselbe Zeichen,
|
||
das im Warnungsbereich vor jeder Meldung steht**. Der Zeiger sagt damit
|
||
dieselbe Sache wie das Ziel, auf das er zeigt, und niemand lernt ein neues
|
||
Symbol; dieselbe Sparsamkeit wie bei der Diskrepanz-Marke, die die Statusbox
|
||
der Notation spiegelt (D39), und bei der ”-Marke der Beschreibungen (D40).
|
||
|
||
**Der Pfeil bleibt.** Ein Zeiger, der nur aus einem Dreieck besteht, zeigt auf
|
||
nichts — man wüsste nicht mehr, welche Zeile getroffen ist, und das Ziel ist
|
||
hier keine 18 px hoch. Gebaut ist er deshalb wie der `help`-Zeiger selbst:
|
||
Pfeil plus Abzeichen, nur mit dem Dreieck statt dem `?`. Die Spitze liegt auf
|
||
dem Brennpunkt (`1 1`), der Pfeil trägt eine weiße Kontur — der Streifen ist
|
||
hell, das Diagramm dahinter nicht überall.
|
||
|
||
**Ein Bild-Zeiger, und `help` als Rückfall.** `cursor:url(…) 1 1, help` — wo
|
||
ein Browser das Bild ablehnt (Größenbeschränkungen, restriktive Umgebungen),
|
||
gilt wieder das Bisherige, ohne Sonderfall. Als `data:`-URI im Stylesheet, wie
|
||
alles andere auch: kein externer Request (D20), und der Build muss nichts
|
||
zusätzlich einbetten. 32 × 32 px, weil größere Zeiger auf manchen Plattformen
|
||
stillschweigend verworfen werden.
|
||
|
||
**Nachgemessen** am echten Selektor (`.lineno-inner span.warn` im laufenden
|
||
Streifen): Der berechnete Wert endet auf `1 1, help`, das Bild lädt als
|
||
32 × 32. Zur Beurteilung der Lesbarkeit auf ein 32-px-`canvas` gezeichnet und
|
||
erst **danach** hochskaliert — ein `<img>` mit SVG-Quelle rastert in seiner
|
||
Anzeigegröße, die erste Prüfung zeigte deshalb eine glatte Vorschau statt der
|
||
Wahrheit. Bei echter 32-px-Rasterung war das Ausrufezeichen zu dünn (1,8 px)
|
||
und ging unter; es steht jetzt auf 2,2 px.
|
||
|
||
## D34 — Abhängigkeiten, IDs, XOR, Falten, Beschreibungen: erst reserviert, dann gebaut
|
||
Fünf Erweiterungen auf einmal — Knoten-**IDs** (`#auth`), **Abhängigkeiten**
|
||
(`:#auth,#api`) samt effektivem Status, **XOR** (`x`), ein- und ausklappbare
|
||
**Teilbäume** (`>` / `<`) und **Knotenbeschreibungen**. Das ist der größte
|
||
Zuwachs an Notation, seit die Sprache steht, und er kommt aus dem Ziel, Lean
|
||
Pathfinding vollständig zu unterstützen (docs/LEAN-PATHFINDING.md).
|
||
|
||
**Entscheidung: alles zuerst nach SPEC §11, nichts vorab gebaut.** Das ist die
|
||
Hausregel (CLAUDE.md: „Syntaxänderungen: SPEC zuerst, dann Code"), hat hier aber
|
||
einen eigenen Grund: Vier der fünf Erweiterungen belegen Zeichen, und **drei
|
||
davon kollidieren mit etwas, das es schon gibt**. Wer eine davon baut, ohne die
|
||
Kollision vorher aufzulösen, entscheidet sie stillschweigend mit.
|
||
|
||
**Was entschieden ist:**
|
||
|
||
- **Abhängigkeiten sagen etwas über den Status, nicht über die Reihenfolge.**
|
||
Sie legen nicht fest, wann jemand anfangen darf — das trennt Werkbaum von
|
||
einem Netzplan und hält den Baum als Zerlegung lesbar.
|
||
- **Der effektive Status wird gerechnet, nie geschrieben.** Im Text steht der
|
||
intrinsische; alles andere gäbe zwei Quellen der Wahrheit für dieselbe
|
||
Aussage (D14: der Text ist das führende Format).
|
||
- **Zyklen sind zulässig**, keine Warnung: Sie bedeuten „wird gemeinsam fertig"
|
||
und sind bei sich gegenseitig bedingenden Teilen die ehrliche Aussage. Ein
|
||
Werkzeug, das sie verbietet, zwingt zum Lügen.
|
||
- **Faltmarken im Text sind der erste Darstellungs-Hinweis in der Notation.**
|
||
Ansichtszustand (Modus, Zoom, Aufteilung) liegt bisher bewusst **außerhalb**
|
||
des Textes, im localStorage und global über alle Dokumente (D22). `>` bricht
|
||
damit — vertretbar, weil es etwas anderes sagt: nicht „so sehe *ich* das
|
||
gerade", sondern „so wird dieses Dokument **eröffnet**". Das ist eine Aussage
|
||
des Autors über das Dokument, gehört also hinein. Der Betrachter bleibt frei:
|
||
im Diagramm wird danach unabhängig gefaltet.
|
||
|
||
**Was ausdrücklich offen bleibt** (jeweils in SPEC §11 notiert, damit es
|
||
niemand beim Bauen überliest):
|
||
|
||
- **`#` trägt drei Bedeutungen** — Ticket (`#123`), Schlagwort (`#tag`),
|
||
Knoten-ID (`#auth`). Das Ticket ist numerisch und bleibt unterscheidbar; ID
|
||
und Schlagwort sind formgleich. Solange die Trennregel fehlt, ist auch `#tag`
|
||
blockiert — die ältere Reservierung ist die, die weichen oder sich fügen muss.
|
||
- **`x` für XOR** kollidiert nicht beim Parsen (das Zerlegungszeichen steht vor
|
||
der Statusbox), aber `x [x] …` liest sich schlecht.
|
||
- **Kurze Beschreibungen können keine eingerückte Folgezeile sein.** Einrückung
|
||
ist in dieser Notation Hierarchie (SPEC §2) — eine eingerückte Zeile *ist* ein
|
||
Kindknoten. Hier liegt die eigentliche Arbeit dieser Erweiterung, nicht im
|
||
Anzeigen eines Tooltips.
|
||
|
||
**Die Folge, die am weitesten reicht: D18 wird schwerer.** Der günstigste Pfad
|
||
rechnet heute rekursiv über den Baum — bei `any of` gewinnt die Alternative mit
|
||
den kleinsten Eigenkosten, Gleichstand entscheidet die erste. Mit
|
||
Abhängigkeiten zählt nicht mehr der Teilbaum, sondern die **Dependency
|
||
Closure**, und gemeinsam benötigte Abhängigkeiten zählen **nur einmal**. Damit
|
||
ist die Wahl nicht mehr lokal:
|
||
|
||
> Eine Gruppe hat die Alternativen `A (S) :#db` und `B (M)`. Für sich genommen
|
||
> gewinnt `B`, sobald `#db` mehr als `S` kostet. Wird `#db` aber ohnehin von
|
||
> einem erforderlichen Knoten anderswo im Baum gebraucht, ist es bezahlt — die
|
||
> **zusätzlichen** Kosten von `A` sind dann nur `S`, und `A` gewinnt.
|
||
|
||
Was billig ist, hängt also davon ab, was der Rest des Plans schon einkauft; bei
|
||
mehreren Alternativgruppen mit geteilten Abhängigkeiten hängen die Wahlen
|
||
zusätzlich voneinander ab. Das ist die Bauform eines Überdeckungsproblems und
|
||
im Allgemeinen nicht mehr gierig optimal zu lösen. Für die Baumgrößen, um die
|
||
es hier geht (ein Plan hat Dutzende, nicht Millionen Knoten), ist eine exakte
|
||
Suche machbar; wird sie zu langsam, bleibt die gierige Rechnung — dann aber
|
||
**benannt**, nicht stillschweigend. Genau darum steht es hier und nicht erst im
|
||
Code.
|
||
|
||
**Nebenbefund:** `docs/LEAN-PATHFINDING.md` hatte für Abhängigkeiten `→ Feature`
|
||
vorgeschlagen (Verweis auf den **Titel**, mit rot gestrichelten Linien). Das ist
|
||
mit `:#id` überholt — ein Verweis auf den Titel bricht beim Umbenennen, und Rot
|
||
ist in dieser Palette nicht vergeben (SPEC §4 nutzt Pastelltöne für Status,
|
||
`--warn` für Hinweise). Die Datei ist entsprechend korrigiert; die dortigen
|
||
Phasen bleiben, was sie sind: eine Wunschliste, kein Beschluss.
|
||
|
||
**Nachtrag — die `#`-Doppelrolle ist aufgelöst, durch Wegfall statt Trennregel.**
|
||
Entschieden: **Ticket-Referenzen haben auf `#` Vorrang** — `#123` ist die
|
||
etablierte Kurzschreibweise, und oft ist die Ticket-Nummer ohnehin die
|
||
natürliche Knoten-ID; die beiden Rollen vertragen sich (numerisch = Ticket als
|
||
Heuristik, notfalls Präfix-Konvention wie `#t123`). Knifflig bleibt allein das
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heuristische Erzeugen von Taiga-Links — das ist benannt und liegt beim
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Taiga-Spike.
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**Freie Schlagworte verlassen `#` und gehen auf `&tag`** — als **niedrig
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priorisierte Idee**, ausdrücklich ungebaut. Der Schritt zurück („wofür brauchen
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wir überhaupt Tags?") ergab: Es gibt bisher keinen Konsumenten. Die
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Reservierung stammt aus D7 als Beifang der Kommentarzeichen-Entscheidung; kein
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geplantes Feature wertet Schlagworte aus. Ihr einziges echtes Argument ist,
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dass der Baum genau **eine** Zerlegung ist — ein Tag benennt eine **Menge** von
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Knoten quer dazu (die ID benennt einen, Abhängigkeiten verbinden Paare). Ohne
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Auswerter (Filter-/Hervorheben-Linse im Diagramm, Taiga-Label-Sync) sind Tags
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nur Kommentare mit Extra-Syntax; `%% frontend` sagt dem Leser heute dasselbe.
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Gebaut werden sie deshalb erst **zusammen mit** dem ersten Konsumenten.
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Zeichenwahl `&` nach den D32-Kriterien (schnell zu tippen, kollisionsfrei,
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keine Markdown-Bedeutung): Shift-Taste auf DE- wie US-Layout, nie ein Dead-Key
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— anders als `~`, das auf deutschen Macs hinter Alt+N klemmt und mit
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Zirka-Angaben („~3 Wochen") kollidiert. „R&D" und „Drag & Drop" bleiben durch
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die Alleinstehend-Regel (wie `!!!`) Labels. Der Einwand „`&` heißt und" trägt
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nicht: Das Und der Notation ist `-` am Zeilenanfang — `&` ist gerade deshalb
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frei. Verworfen: `$` (Preis-Kollision), `%` (ein Tippfehler vom
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Auskommentieren), `:` (zu nah an `:#…`), `§` (fehlt auf US-Tastaturen), `*`
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(Markdown, schon in D29 verworfen).
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**Nachtrag — Ticket-Kennungen sind auch alphanumerisch; die
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Numerik-Heuristik ist gestrichen.** Der ältere Nachtrag oben nahm an, als
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Ticket-Link genüge heuristisch das rein numerische `#123`. Das trägt nicht:
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Taiga schreibt `#US-123` für eine User Story, Jira `#ABC-123` — Kennungen
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sind alphanumerisch (Nutzer-Hinweis). Statt die Form-Heuristik auszuweiten
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(jedes `GROSS-123` als Ticket zu raten, kollidierte mit gewöhnlichen
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Knoten-IDs), wird ein Token künftig am **Muster des angebundenen Trackers**
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erkannt — konfigurierbar je Integration, z. B. `US-\d+` und `\d+` bei Taiga.
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Die Zeichenmenge der Knoten-ID (§1: Buchstaben, Ziffern, `.`, `_`, `-`)
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deckt solche Kennungen bereits ab; am Parser ändert sich nichts, die
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Festlegung des Musters liegt beim Taiga-Spike. SPEC §11 ist entsprechend
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umformuliert.
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**Nachtrag — das XOR-Zeichen ist entschieden: `=`.** Das in §11 zunächst
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vorgeschlagene `x` ist verworfen; ausschlaggebend war, **wann** seine
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Glyph-Kollision auftritt: `x` teilt sich das Zeichen mit dem Statuscode für
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*fertig*, und genau eine Alternative einer XOR-Gruppe **soll** fertig werden —
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`x [x] …` wäre also der Endzustand jeder entschiedenen Gruppe und stünde
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dauerhaft in jedem Plan. Dazu kam ein zweiter, bis dahin unbenannter Befund:
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Das Zerlegungszeichen wird ohne erzwungenes Leerzeichen erkannt (`\s*` in der
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Referenz-Regex darf leer sein); ein Buchstabe als Gate frisst damit
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Label-Anfänge (`XSS-Schutz` → Gate `X`, Label „SS-Schutz“).
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`=` ist der einzige Kandidat **ohne jede** Kollision: kein Statuscode, kein
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reserviertes Zeichen, keine Markdown-Bedeutung an dieser Position, auf DE-
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(Shift+0) wie US-Layout (eigene Taste) direkt tippbar, nirgends Dead-Key. Seine
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beiden Schwächen sind benannt und akzeptiert:
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- **Die Mnemonik trägt sich nicht selbst** („genau eine“ muss die Legende
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sagen) — aber das gilt für `|` („mindestens eine“) genauso; jedes Gate steht
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ohnehin in der Legende.
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- **Optisch steht `=` neben der konjunktiven Familie** (ein doppeltes `-`),
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gehört aber semantisch zu `|`. Dagegen arbeiten zwei Mechanismen: Im Diagramm
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bleiben die Linien gestrichelt-grau wie bei any-of (das Bild korrigiert die
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Lesart sofort), und jede Mischung mit `=` in einer Gruppe gibt die
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`mixedGate`-Warnung.
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Die **Leerraum-Regel** (Gate `=` nur mit folgendem Leerraum, §11) ist die
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erste ihrer Art; sie hält Labels wie `=SUMME(A1:B2)` heraus und wäre bei jedem
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der Kandidaten nötig gewesen.
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**Verworfene Kandidaten**, je am entscheidenden Kriterium gescheitert:
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- **`x`** — siehe oben; die XOR-Mnemonik (für Informatiker stark) wiegt die
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dauerhafte `x [x]`-Paarung nicht auf.
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- **`^`** — XOR in C/Python, aber der Dead-Key schlechthin auf deutschen
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Tastaturen (nicht nur Mac); ihn zu nehmen widerspräche dem im
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`&tag`-Nachtrag festgehaltenen Kriterium. Zudem dieselbe Endzustands-
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Kollision wie `x`, nur mit `[^]`: Per D30 befördert der Deploy die gewählte
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Alternative auf `[^]` — `^ [^] …` stünde ausgerechnet im Vorzeigedokument.
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- **`|1`** (Zweizeichen-Gate in der Pipe-Familie, „genau 1“) — semantisch die
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ehrlichste Form und kollisionsfrei, dem Nutzer aber schlicht nicht gefällig;
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Geschmack ist bei einem Zeichen, das man täglich tippt, ein zulässiges
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||
Kriterium.
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- **`/`** — das Alltags-Entweder/Oder (ja/nein, m/w/d); teilt sich die Glyphe
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mit `[/]` *Durchstich* (immerhin nur ein Durchgangszustand) und mit
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Pfad-Labels (`/api/…`).
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- **`⊕`** — das echte XOR-Symbol, aber ohne Zeichenpicker auf keiner Tastatur
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tippbar; der Moment des Tippens ist der Moment, in dem man nicht über Syntax
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nachdenken will (D32).
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- **`°`** — fehlt auf US-Layouts, und der kleine Kreis kollidierte semantisch
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mit dem hohlen Kreis, der im Diagramm bereits *optional* bedeutet (D29).
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**Nachtrag — die Faltmarken sind entschieden: hinter dem Gate, Export folgt
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der Faltung.** Die beiden in §11 offenen Fragen zu `>` / `<`:
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**Stellung: hinter dem Zerlegungszeichen, vor der Statusbox** —
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`- > [x] Backend`, nicht `> - [x] Backend`. Der Grund ist visuell, nicht
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||
technisch: Die **Spalte der Zerlegungszeichen** ist das, woran das Auge die
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Hierarchie abliest. Stünde `>` davor, rückte das `-` der gefalteten Zeile
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gegenüber seinen Geschwistern um zwei Zeichen ein — die Gate-Spalte zerfiele
|
||
genau an den Stellen, die man gerade aufgeräumt hat. Hinter dem Gate
|
||
verschiebt sich nur die Statusbox, und die trägt keine
|
||
Ausrichtungs-Information. Dazu kommt: `>` am Zeilenanfang ist die
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Markdown-Blockquote-Konvention und würde falsch gelesen (dieselbe Sorte
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Kollision, wegen der D29 `*` verwarf — Markdown-Betonung). Wurzelknoten haben
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||
kein Gate — dort steht die Marke am Zeilenanfang; Wurzeln sind selten, und
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die Regel „hinter dem Zeichen“ bleibt trotzdem einheitlich formulierbar.
|
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*(Der Satz „die Statusbox trägt keine Ausrichtungs-Information“ ist falsch —
|
||
sie trägt sie sehr wohl. Korrigiert in Nachtrag 2 am Ende dieses Eintrags;
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||
die Stellung ist jetzt hinter der Statusbox.)*
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||
**Export und Druck folgen der sichtbar eingeklappten Struktur — mit
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Kennzeichnung.** Der Präzedenzfall steht in §9: „Es wird genau die sichtbare
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Struktur exportiert (der ‚verworfene einblenden‘-Filter wirkt auch hier).“
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||
Dieselbe Regel für die Faltung ist konsistent und praktisch richtig: Wer für
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eine Präsentation die Detailebenen zuklappt, will genau dieses Bild teilen.
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||
Der geprüfte Einwand: Der interaktive Faltzustand ist *persönlicher*
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||
Ansichtszustand, und Persönliches (Cursor-Ring, gelber Kranz, Fokusmarke —
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||
D25/D28/D32) wird bewusst **nicht** exportiert. Der Unterschied: Jene Marken
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sagen „schau hin“ bzw. „für dich neu“ — eine Aussage über den Betrachter.
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||
Faltung sagt „diese Detailtiefe“ — eine Aussage über das Bild, das der
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||
Exportierende zeigen will. Damit das Bild dabei nicht lügt, wird ein
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||
eingeklappter Knoten sichtbar gekennzeichnet (etwa „▸“ oder die Anzahl der
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verborgenen Kinder); die genaue Form entscheidet sich beim Bauen, die
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||
SPEC-Aussage ist nur: sichtbare Struktur, Einklappung gekennzeichnet.
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**Nachtrag — die Knotenbeschreibungen sind entschieden: `"`-Zeilen und ein
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||
`---`-Beschreibungsteil.** Die letzte offene Schreibweise der fünf
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||
Erweiterungen. Entschieden vom Nutzer in zwei Schritten:
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||
**Kurzform: eine neue Zeile mit `"`.** Ein eigenes einleitendes Zeichen war
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||
die einzige Möglichkeit — Einrückung bedeutet Hierarchie (§2), eine
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eingerückte Folgezeile ist ein Kindknoten. `"` liest sich als Zitat („was der
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||
Autor dazu sagt“), ist auf DE- (Shift+2) wie US-Layout direkt tippbar und an
|
||
dieser Position frei. Die Leerraum-Regel (wie `=`, `>`/`<`) hält gequotete
|
||
Labels (`"Zitat"`) heraus; auf Zeilen mit Zerlegungszeichen gilt das Zeichen
|
||
nicht, ein `- " Zitat" …`-Label bleibt also unberührt.
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||
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||
**Langform: hinter einem `---`-Trenner, nur mit Einrückung — ohne weitere
|
||
Zeichen.** Vorgeschlagen waren zeilenweise `"`-Präfixe (robust, aber lästig
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||
beim Einfügen längerer Texte) und ein `"""`-Zaun (einfügefreundlich, aber ein
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vergessener Schlusszaun verschluckte den Rest des Dokuments — der hässlichste
|
||
Fehlermodus in einem bis dahin zeilenlokalen Format). Der Nutzer wählte die
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||
dritte, bessere Form: **ein `---`-Trenner nach YAML-/Frontmatter-Vorbild**
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beendet den Baumteil; dahinter eröffnen ID-Zeilen (`#auth`) Blöcke, deren
|
||
eingerückte Zeilen der Text sind. Das nimmt dem Zaun beide Schwächen
|
||
zugleich: Es gibt **keinen Schlusszaun, den man vergessen könnte** (der
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||
Beschreibungsteil läuft planmäßig bis zum Dateiende), und der Parser-Zustand
|
||
ist ein einziger Einweg-Schalter statt offen/zu. Die Wurzelknoten-Regel gilt
|
||
hinter dem Trenner nicht mehr — darum braucht dort keine Zeile ein Zeichen.
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||
|
||
Der Fehlermodus „versehentlicher Trenner mitten im Plan“ ist bewusst laut
|
||
gemacht: Uneingerückte Nicht-ID-Zeilen und verwaiste eingerückte Zeilen im
|
||
Beschreibungsteil geben je eine Warnung mit Zeilennummer — verschluckte
|
||
Knotenzeilen melden sich also zeilengenau selbst, statt still zu
|
||
verschwinden (dieselbe Haltung wie bei `unknownStatus`, §4).
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||
|
||
Zwei bewusste Verhaltensänderungen, beide dokumentiert (§11): `---` ergab
|
||
bisher einen Knoten mit Label `--`, und eine zeichenlose Zeile, die mit
|
||
`" ` beginnt, war bisher ein Wurzelknoten mit `"`-Label.
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||
|
||
**Nachtrag 2 — die Faltmarke rückt hinter die Statusbox: `- [x] > Backend`.**
|
||
Der erste Nachtrag oben stellte sie zwischen Zeichen und Box und begründete
|
||
das damit, dass sich dabei „nur die Statusbox verschiebt, und die trägt keine
|
||
Ausrichtungs-Information“. **Dieser Satz ist falsch**, und der Fehler war im
|
||
Text nicht zu sehen, sondern erst im gefalteten Plan: Die Marke ist zwei
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||
Zeichen breit — genau eine Einrückungsstufe. Die Box einer gefalteten Zeile
|
||
rückt dadurch exakt in die Spalte der Boxen ihrer **eigenen Kinder**:
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```
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- > [ ] erster Schritt %% Box bei Spalte 6
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||
- [ ] Schritt 1a %% Box bei Spalte 6 ← dieselbe Spalte
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```
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Die Box-Spalte ist damit sehr wohl Ausrichtungs-Information: Sie ist die
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||
zweite Spalte, an der das Auge die Ebene abliest, und der Fehler tritt
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||
ausgerechnet dort auf, wo man ohnehin schon weniger sieht — an einem
|
||
eingeklappten Knoten, dessen Kinder gerade verborgen sind. Hinter der Box
|
||
steht die Marke dagegen vor dem **Label**, und Labels sind ohnehin ausgefranst
|
||
(unterschiedlich lange IDs, Größen, Tags) — dort kostet eine Verschiebung
|
||
nichts:
|
||
|
||
```
|
||
- [ ] > erster Schritt
|
||
- [ ] Schritt 1a
|
||
```
|
||
|
||
**Die Begründung des ersten Nachtrags bleibt im Übrigen gültig:** Die
|
||
Gate-Spalte ist der wichtigste Anker, `>` davor (`> - [x] …`) bliebe falsch,
|
||
und die Markdown-Blockquote-Kollision am Zeilenanfang ebenfalls. Die neue
|
||
Stellung greift keines der beiden an — sie verschiebt die Marke nur um eine
|
||
Position weiter nach rechts.
|
||
|
||
**Nebengewinn: Die Regel wird einfacher, nicht komplizierter.** Bisher hieß
|
||
sie „zwischen Zeichen und Statusbox, bei Wurzelknoten am Zeilenanfang“ — mit
|
||
einer Ausnahme für Wurzeln. Jetzt heißt sie **„unmittelbar vor dem Label“**,
|
||
und das gilt ohne Ausnahme: Fehlt die Statusbox, rückt die Marke von selbst an
|
||
deren Stelle; fehlen Box und Zeichen (Wurzelknoten), steht sie am
|
||
Zeilenanfang. Für Zeilen **ohne** Statusbox ändert sich dadurch gar nichts.
|
||
|
||
**Die alte Stellung wird weiter gelesen, aber nie mehr geschrieben.** Ein
|
||
harter Schnitt wäre vertretbar gewesen — die Faltmarken sind wenige Wochen alt
|
||
—, aber er träfe genau die Dokumente, die wir **nicht** migrieren können:
|
||
Pads (D31) und `?sourceUrl=`-Quellen (D23) liegen auf fremden Servern. Der
|
||
Parser hat deshalb zwei Marken-Gruppen (die erste gewinnt), `setFoldMark()`
|
||
schreibt immer die neue und löst eine alte dabei auf. Die Toleranz kostet eine
|
||
optionale Gruppe im Regex und eine Zeile in der SPEC; die Zeile *muss* dort
|
||
stehen, sonst ist die alte Schreibweise stillschweigend geduldete Magie statt
|
||
dokumentiertes Verhalten.
|
||
|
||
**Der Preis, benannt:** Die Marke steht jetzt direkt vor dem Label, also dort,
|
||
wo ein Label anfangen kann. Ein Label wie `> 100 Nutzer` wird zur Marke plus
|
||
`100 Nutzer`. Neu ist das nicht — für Zeilen ohne Statusbox galt es schon
|
||
immer —, aber es ist jetzt der Regelfall statt der Ausnahme. Der Ausweg ist
|
||
derselbe wie bei `=SUMME(A1:B2)` (D34): kein Leerzeichen, also `>100 Nutzer`.
|
||
|
||
Migriert sind die drei Marken in `docs/examples/werkbaum.werkbaum`, die eine
|
||
im `INITIAL`-Beispiel und das Beispiel in `llms.md`; die Legenden-Zeile
|
||
`hint_fold` nennt die neue Form in allen neun Sprachen.
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||
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||
## D35 — XOR (`=`) umgesetzt: „realisiert“ definiert, „1“-Plakette, keine neue Linienart
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Das in D34 entschiedene XOR-Gate ist gebaut (SPEC §1/§3/§9); beim Bauen waren
|
||
drei Dinge zu entscheiden, die die SPEC bis dahin offen ließ:
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**„Realisiert“ heißt: Kosten investiert oder mehr** — Status `[~]`, `[/]`,
|
||
`[x]`, `[^]`. Die XOR-Regel („genau eine Alternative darf realisiert werden“)
|
||
soll genau dann anschlagen, wenn der Plan tatsächlich doppelt einkauft — und
|
||
das beginnt mit `[~]`: Wer an zwei Alternativen zugleich **arbeitet**, verletzt
|
||
das „genau eine“ bereits, nicht erst beim zweiten `[x]`. `[?]`, `[ ]` und `[!]`
|
||
sind Absicht ohne Investition, `[-]` ist die Entscheidung dagegen, neutral sagt
|
||
nichts — alle fünf zählen nicht. Gemeldet wird **jede weitere** realisierte
|
||
Alternative einzeln (Warnung `xorConflict` mit ihrer Zeilennummer und ihrem
|
||
Label): Die Meldung zeigt so auf die Zeile, die man ansehen muss, statt
|
||
pauschal auf die Gruppe. Bewusst eine **Warnung, kein Fehler** — die Notation
|
||
bleibt fehlertolerant (§4), der Baum wird unverändert dargestellt.
|
||
|
||
**Kennzeichnung: „1“-Plakette am Austritt der Sammelleiste.** Der D34-Nachtrag
|
||
hielt fest, dass `=` optisch bei der konjunktiven Familie steht und das
|
||
Diagramm die Lesart korrigieren muss. Die Linien übernehmen das schon
|
||
(gestrichelt grau wie any-of); die Plakette — kleiner weißer Kreis, graue
|
||
Ziffer, auf dem Leitungsstück zwischen Elternknoten und erstem Abzweig — sagt
|
||
das „genau eine“, das der Linienstil allein nicht sagen kann. Grau statt
|
||
Petrol, weil sie zur Gate-Codierung gehört (D15: keine Signalfarbe im
|
||
Diagramm); an der Sammelleiste statt am Knoten, weil sie eine Aussage über die
|
||
**Gruppe** ist und die Knoten-Ecken belegt sind (D18). Sie erscheint auch im
|
||
Grafikexport (dort nach den Knoten gezeichnet, wie der Optional-Kreis aus D29).
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||
|
||
**Keine neue Linienart, keine neue CSS-Familie:** Der Renderer gibt
|
||
XOR-Gruppen als `<ul class="or xor">` aus — die gesamte any-of-Geometrie
|
||
(alle drei Modi, D18-Sonderfälle, Export-Routing) gilt damit automatisch;
|
||
`.xor` ergänzt nur die Plakette. Die Alternative — ein eigener Gruppentyp mit
|
||
kopierten Regeln — hätte jede künftige Layoutänderung doppelt pflegen lassen.
|
||
Im Modell ist `'xor'` ein eigener Gate-Wert (`gateOf`), damit die
|
||
`mixedGate`-Warnung Mischungen mit `|` von selbst meldet; alle
|
||
Disjunktiv-Abfragen prüfen `!== 'and'`.
|
||
|
||
## D36 — Knoten-IDs (`#auth`) umgesetzt: eng gefasst, sichtbar nur im Tooltip
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||
Der erste Baustein der Phase-4-Kette (ohne IDs keine Abhängigkeiten, ohne die
|
||
kein effektiver Status). Vier Festlegungen, die §11 offen ließ:
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||
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||
**Zeichenmenge wie `@name`, nicht „whitespace-frei“.** §11 sagte „ein
|
||
whitespace-freier Bezeichner“; umgesetzt ist die engere Menge aus §7
|
||
(Unicode-Buchstaben, Ziffern, `.`, `_`, `-`). Drei Gründe: Konsistenz mit den
|
||
beiden Nachbarn (`@name` heute, `&tag` reserviert mit derselben Menge, D34);
|
||
ein `#a/b` oder `#a:b` liefe sonst in dieselben Kollisionen, vor denen §11 bei
|
||
`:` und Pfaden gerade ausweicht; und enger → weiter ist später kompatibel
|
||
möglich, umgekehrt nicht.
|
||
|
||
**Nur alleinstehend angesetzt** (`(^|\s)#…`, wie beim reservierten `&tag`):
|
||
„C#“ bleibt ein Label, und — entscheidend für den nächsten Schritt — die
|
||
Abhängigkeits-Schreibweise `:#a,#b` wird **nicht** als ID gefressen, weil dort
|
||
`:` bzw. `,` vor dem `#` steht. Die ID-Extraktion muss beim Bau der
|
||
Abhängigkeiten also nicht angefasst werden.
|
||
|
||
**Das erste Token ist die ID, weitere bleiben im Label.** Die ID benennt genau
|
||
einen Knoten — mehr als eine pro Zeile ergibt keinen Sinn. Alles nach dem
|
||
ersten Treffer bleibt unangetastet stehen, denn dort wohnt die reservierte
|
||
Ticket-Referenz (`… #123 …`, §11): Sie soll sichtbar im Label bleiben, bis das
|
||
Taiga-Feature sie auflöst. Deshalb wurden auch die drei `#`-Vorkommen im
|
||
mitgelieferten Plan eingeklammert (`(#auth)`, `(#123)`) — als Erwähnungen sind
|
||
sie keine IDs, und `#123` wäre sonst doppelt vergeben gewesen (Zeile 25/162).
|
||
|
||
**Sichtbar im Tooltip und `aria-label`, sonst nirgends.** Die ID gehört nicht
|
||
zum Label (sonst änderte das spätere Entfernen die Knoten-Identität der
|
||
„Was ist neu?“-Anzeige, D28). Ganz unsichtbar wäre aber nutzerfeindlich —
|
||
getippter Text verschwände spurlos. Der Tooltip zeigt `#id` als erste Zeile,
|
||
der Screenreader bekommt `a11yId`; ein eigenes Badge bekommt sie erst, wenn
|
||
etwas darauf zeigt (Querverbindungen, §11) — die Knoten-Ecken sind belegt
|
||
(D18).
|
||
|
||
**Doppelte ID: Warnung an der späteren Zeile, mit Nennung der ersten.** Die
|
||
Meldung zeigt dorthin, wo man eingreifen muss, und `{firstLine}` erspart das
|
||
Suchen. Die spätere ID gilt trotzdem am Knoten (fehlertolerant wie §4);
|
||
welcher Knoten bei Verweisen „gewinnt“, entscheidet erst die
|
||
Abhängigkeits-Auflösung — dort ist die Warnung dann schon da. Eine Zeile, die
|
||
**nur** aus einer ID besteht, wird wie jede leere Zeile ignoriert und belegt
|
||
die ID nicht.
|
||
|
||
**Nachtrag — die übliche Stellung ist vor dem Titel, mit trennendem
|
||
Doppelpunkt: `#auth: Backend`.** Die Stellung war frei und blieb es auch; was
|
||
fehlte, war eine **Konvention**. In den Beispielen stand die ID mal hinten
|
||
(`Documents on the server #docs (L)`), mal irgendwo dazwischen — lesbar, aber
|
||
ohne feste Stelle, an der das Auge sie sucht. Vorn ist sie dort, wo sie
|
||
hingehört: Sie **benennt** den Knoten, und der Titel ist die Erläuterung dazu.
|
||
Damit liest sich eine Zeile wie ein Wörterbucheintrag, und Zeilen mit ID
|
||
richten sich untereinander aus.
|
||
|
||
**Der Doppelpunkt ist optional und reines Trennzeichen.** Ohne ihn stünden
|
||
zwei Bezeichner unmittelbar nebeneinander (`#auth Backend`) — das liest sich
|
||
wie ein zweiteiliger Name, nicht wie Adresse plus Titel. Er gehört weder zur
|
||
ID noch zum Label und wird nie gerendert; im Diagramm steht genau wie bisher
|
||
nur der Titel. Ein Werkzeug, das ihn als Teil der ID führte, machte aus
|
||
`#auth` und `#auth:` zwei verschiedene Adressen — deshalb fällt er beim Parsen
|
||
weg, nicht erst beim Anzeigen.
|
||
|
||
**Geschluckt wird er nur mit folgendem Leerraum oder Zeilenende** — dieselbe
|
||
Leerraum-Regel wie bei `=`, `>`/`<` und `"` (D34), hier aber mit einem
|
||
konkreten Grund: `#auth:#db` bliebe sonst nicht als ID plus Abhängigkeit
|
||
erhalten. Mit der Regel liest der Parser dort `#auth` als ID, lässt den
|
||
Doppelpunkt stehen, und die Abhängigkeits-Extraktion (§1, Schritt 7) findet
|
||
`:#db` — genau wie ohne die Neuerung. Ein Doppelpunkt **im Titel** bleibt
|
||
ebenfalls unangetastet: `#auth: Regel: nur mit Token` ergibt das Label
|
||
„Regel: nur mit Token“, weil nur der **unmittelbar** an die ID anschließende
|
||
Doppelpunkt gemeint ist.
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||
|
||
**Die ID-Erkennung selbst ist unverändert geblieben** — die Doppelpunkt-Gruppe
|
||
im Regex ist optional und verlangt nichts. Ein zusätzlich verlangtes
|
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`(?=\s|$)` **hinter der ID** wäre der naheliegende, aber falsche Weg gewesen:
|
||
Es hätte bestehende Zeilen umgedeutet, weil der Ausdruck bei einem Fehlschlag
|
||
weiterwandert und dann ein *späteres* `#`-Token zur ID erklärt hätte.
|
||
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||
Im **Beschreibungsteil** (`---`, §1) ist ein angehängter Doppelpunkt ebenfalls
|
||
zugelassen (`#auth:` als Block-Kopf). Dort folgt kein Titel, die Konvention
|
||
greift also nicht — aber wer sie gewohnt ist, soll nicht über eine
|
||
`descStray`-Warnung stolpern. Die mitgelieferten Beispiele schreiben
|
||
Block-Köpfe weiterhin ohne Doppelpunkt.
|
||
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||
Umgestellt sind alle mitgelieferten Beispiele (`docs/examples/`, das
|
||
`INITIAL`-Dokument und das Beispiel in `llms.md`); SPEC §10 hat keine IDs und
|
||
bleibt unberührt. Die Legenden-Zeile `hint_id` nennt die neue Form in allen
|
||
neun Sprachen.
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||
## D37 — Abhängigkeiten (`:#a,#b`) geparst: ein Token, alleinstehend, IDs als Strings
|
||
Der zweite Baustein der Phase-4-Kette. Gebaut ist die **Schreibweise** (SPEC
|
||
§1); die Konsumenten — effektiver Status, Querverbindungen, Closure-Rechnung —
|
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bleiben eigene Schritte (§11). Vier Festlegungen:
|
||
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**Die Liste ist ein zusammenhängendes Token, ohne Leerraum.** `:#a,#b` — jede
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ID mit `#`, kommagetrennt, kein Leerzeichen. Das ist die wörtliche Lesart von
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§11 („Doppelpunkt mit unmittelbar folgendem `#`“) und macht das Zeilenformat
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robust: Wo das Token endet, beginnt wieder gewöhnlicher Text. Der bekannte
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||
Stolperstein steht in der SPEC: `:#a, #b` liest nur `#a`, und das ` #b`
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dahinter ist ein alleinstehendes Token — also die Knoten-ID. Ein Rest wie ein
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verwaistes `,b` bleibt sichtbar im Label stehen und verrät den Tippfehler,
|
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statt verschluckt zu werden.
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**Nur alleinstehend angesetzt** (`(^|\s):#…`) — **enger als §11**, das nur den
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folgenden `#` verlangte. Der Ausschlag: die **Zitier-Konvention**. Bei den IDs
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(D36) wurden Erwähnungen im mitgelieferten Plan eingeklammert (`(#auth)`), und
|
||
genau das muss auch für Abhängigkeiten funktionieren — `(:#auth,#api)` als
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Erwähnung im Label wäre mit der reinen `:#`-Regel trotzdem geparst worden
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(die Klammer steht ja vor dem `:`, nicht vor dem `#`). Mit der
|
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Alleinstehend-Regel schützen Klammern einheitlich alles: `(#auth)`,
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`(:#a,#b)`, künftig `(&tag)`. Nebeneffekt: Konstrukte wie `1:#2` im Label
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bleiben Label.
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**`deps` sind ID-Strings, keine Knoten-Referenzen.** Der Parser prüft nur
|
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**Existenz** (`unknownDep` je fehlender ID, an der Zeile des abhängigen
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Knotens); aufgelöst wird erst beim Konsumenten. So bleibt der Parse-Baum
|
||
serialisierbar und die Auflösungsfragen (doppelte IDs — die `duplicateId`-
|
||
Warnung steht dann schon da) liegen dort, wo sie beantwortet werden können.
|
||
**Zyklen werden bewusst nicht einmal erkannt**: Sie sind zulässig (§1/D34,
|
||
„wird gemeinsam fertig“), eine Zyklenprüfung hätte also keinen Abnehmer —
|
||
auch die Selbst-Abhängigkeit ist stumm.
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||
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||
**Sichtbar als `→ #a, #b` im Tooltip und als `a11yDeps` im `aria-label`** —
|
||
dieselbe Zurückhaltung wie bei den IDs (D36): keine eigene Diagramm-
|
||
Darstellung, bis die Querverbindungen (§11) gebaut sind; der Pfeil im Tooltip
|
||
sagt die Richtung („hängt ab von“), ohne ein neues Zeichen einzuführen.
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||
|
||
## D38 — Faltmarken gebaut: `<` wandert die Faltung hinunter, Eingriffe sind flüchtig
|
||
Die in D34 entschiedene Schreibweise (`- [x] > …`, Export folgt der Faltung)
|
||
ist umgesetzt (SPEC §1/§9). Die Bau-Entscheidungen:
|
||
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||
**`<` holt seinen Teilbaum hervor, indem die Faltung die Pfad-Ebenen
|
||
hinunterwandert.** Die naive Lesart — `<` öffnet einfach alle Vorfahren —
|
||
machte das `>` am Vorfahren wirkungslos: Öffnen zeigt **alle** Kinder samt
|
||
Teilbäumen, nicht den einen gemeinten. Die andere naheliegende Lesart — nur
|
||
den Pfad einblenden, alles andere desselben Vorfahren verbergen — bräuchte
|
||
Knoten, die ohne ihre sichtbaren Eltern gezeichnet werden, oder Kanten, die
|
||
Ebenen überspringen: Beides log über die Struktur (dieselbe Sorte Fehler, die
|
||
D29 beim Treppen-Export korrigiert hat). Das Hinunterwandern vermeidet beides:
|
||
Der eingeklappte Vorfahr öffnet sich, seine **übrigen** Kinder werden
|
||
stattdessen eingeklappt — sichtbar ist der Pfad samt Teilbaum, die Geschwister
|
||
stehen als je ein Knoten mit „▸ n“ da, und jede gezeichnete Kante ist eine
|
||
echte. Ein `>` innerhalb des hervorgeholten Teilbaums bleibt respektiert.
|
||
Ausdrückbar ist das alles in einem schlichten Je-Knoten-Zustand
|
||
(`initialCollapsed()` in model.js, headless getestet).
|
||
|
||
**Auch die Fokusmarke `!!!` holt sich hervor** — über denselben Mechanismus
|
||
(sie geht als zweite Rettungsmarke in `initialCollapsed()` ein). Ein
|
||
Zeigefinger auf etwas Unsichtbares zeigte ins Leere; und weil Nutzer-Eingriffe
|
||
den Anfangszustand **überlagern**, kann man den Bereich danach trotzdem wieder
|
||
zuklappen — die Marke reißt ihn nicht bei jedem Neubau wieder auf.
|
||
|
||
**Interaktive Eingriffe: je Knoten, Label-Pfad-Identität, nur für die
|
||
Sitzung.** Der Baum wird bei jedem Tastendruck neu geparst — ein Eingriff muss
|
||
Neu-Renderings überleben, also hängt er nicht am Knotenobjekt, sondern am
|
||
**Label-Pfad** (dieselbe Identität wie „Was ist neu?“, D28: Umsortieren
|
||
überlebt, Umbenennen gilt als neuer Knoten). **Nicht persistiert**: Die
|
||
dauerhafte Aussage über den Anfangszustand steht im Text (D34 — „so wird
|
||
dieses Dokument eröffnet“); der localStorage-Ansichtszustand ist zudem global
|
||
über alle Dokumente (D22), ein Je-Dokument-Faltzustand wäre dort ein
|
||
Fremdkörper. Dokumentwechsel setzt zurück.
|
||
|
||
**Bedienung: Falt-Zeichen ▾/„▸ n“ vor dem Label, Pfeiltasten ←/→.** Der
|
||
einfache Klick ist der Link (§6), Alt+Klick der Sprung (D25), der lange Druck
|
||
ebenso — für das Falten blieb nur ein eigenes Klickziel oder eine weitere
|
||
Modifier-Geste; das sichtbare Zeichen ist zugleich die Auffindbarkeit (die
|
||
Lehre aus D25: eine Geste, die niemand sieht, ist keine Funktion). ←/→ am
|
||
fokussierten Knoten ist das WAI-ARIA-Baum-Idiom; Enter bleibt dem Link,
|
||
Alt+Enter dem Sprung. Der Zähler nennt **alle** verborgenen Knoten (nicht nur
|
||
die direkten Kinder) — er sagt, wie viel Plan dort zusammengefaltet liegt.
|
||
Nach dem Umklappen wird der Fokus auf denselben Knoten zurückgesetzt (der
|
||
Neubau hätte ihn sonst verschluckt und die Tastaturbedienung abgerissen).
|
||
|
||
**Faltung ist reine Ansicht — mit zwei bewussten Konsequenzen.** Warnungen
|
||
aus eingeklappten Teilbäumen werden weiter gemeldet: `renderChildren()`
|
||
überspringt nur das HTML, ein eigener Lauf (`walkFolded`) sammelt Warnungen
|
||
und zählt zugleich die verborgenen Knoten — sonst verschwände eine
|
||
`mixedGate`-Meldung je nach Faltzustand, obwohl sie den **Text** betrifft.
|
||
Und der günstigste Pfad rechnet unverändert über den ganzen Baum; seine
|
||
Spline-Linie läuft ohnehin nur durch DOM-Knoten, führt also durch die
|
||
sichtbaren Endknoten. Ein eingeklappter Zweig kann Pfadknoten verbergen —
|
||
hinnehmbar, die Inversion an den sichtbaren Knoten bleibt richtig.
|
||
**Das war falsch — siehe den Nachtrag am Ende dieses Eintrags.**
|
||
|
||
**Export und Druck:** Verborgene Kinder stehen nicht im DOM — Export,
|
||
Stiel-Messung, Treppe und Pfadlinie sind damit ohne Zusatzcode konsistent
|
||
(derselbe Grund, aus dem der Renderer sie gar nicht erst erzeugt, statt sie
|
||
per CSS zu verstecken). Die Kennzeichnung „▸ n“ ist Teil des Knotentexts und
|
||
wandert von selbst in den SVG-Export; das ▾ offener Knoten wird dort und im
|
||
Druck entfernt — es ist Bedienelement, keine Aussage über den Plan.
|
||
|
||
**Nachtrag 2 — Umklappen im Diagramm schreibt jetzt in den Text.** Damit wird
|
||
die oben getroffene Festlegung („der Eingriff gilt für die Sitzung; er wird
|
||
nicht gespeichert — die dauerhafte Aussage steht im Text") **umgekehrt**, und
|
||
mit ihr die D34-Formulierung, die Marken bestimmten nur den Anfangszustand.
|
||
Anlass ist der Wunsch nach bidirektionaler Interaktion zwischen Diagramm und
|
||
Text; der Faltzustand ist dafür der richtige erste Fall: verlustfrei umkehrbar,
|
||
ohne inhaltliche Aussage, und die Notation dafür gibt es schon.
|
||
|
||
Die Entscheidungen im Einzelnen, alle vom Nutzer getroffen:
|
||
|
||
- **Bei jedem Umschalten**, nicht auf Ansage. Der direkteste Zusammenhang
|
||
zwischen Bild und Text; der Preis (unten) wurde bewusst in Kauf genommen.
|
||
- **`<` bleibt erhalten, wo es noch stimmt.** Nicht auf reine `>`
|
||
normalisieren: Handgeschriebene Marken sollen stehen bleiben.
|
||
- **Geschrieben wird, wo der Text beschreibbar ist** — auch bei `?sourceUrl=`,
|
||
wo es wie jede lokale Änderung bis zum nächsten Laden hält (D23). Nur beim
|
||
Pad bleibt es sitzungsweise, weil das Textfeld dort schreibgeschützt ist
|
||
(D31).
|
||
- **Falten gilt als Änderung.** Ein mitgeliefertes Dokument wird dadurch als
|
||
bearbeitet geführt, bekommt also keine neuen Fassungen mehr und zeigt
|
||
„Original wiederherstellen" (D27). Bewusst keine Sonderregel: Wer faltet,
|
||
ändert den Text, und der Text ist der Vertrag (D14).
|
||
- **Undo-fähig geschrieben.** Nachgemessen: `value =` **und** `setRangeText`
|
||
machen Strg+Z wirkungslos — wer tippt und dann faltet, käme an sein
|
||
Getipptes nicht mehr heran. Nur `document.execCommand('insertText')` erhält
|
||
die Historie; die API gilt als veraltet, funktioniert aber überall. Falten
|
||
ist damit ein eigener Undo-Schritt (geprüft: Strg+Z nimmt die Faltung
|
||
zurück, ein zweites das Getippte).
|
||
|
||
**Das Verfahren: minimal patchen, dann nachrechnen.** Die Ableitung Text →
|
||
Zustand ist **nicht umkehrbar** — mehrere Markensätze ergeben denselben
|
||
Zustand, und `<` erzeugt Faltungen an Knoten, die gar keine Marke tragen
|
||
(oben). Statt sie zu invertieren, wird der Kandidat schlicht **befragt**:
|
||
`>` an der einen Zeile setzen oder entfernen, `initialCollapsed()` darauf
|
||
laufen lassen, mit dem Sollzustand vergleichen. Stimmt es, bleibt alles andere
|
||
unangetastet — das ist der `<`-Erhalt. Stimmt es nicht, werden alle Marken neu
|
||
gesetzt und erneut geprüft. Stimmt auch das nicht — etwa weil ein `!!!` seinen
|
||
Knoten immer wieder hervorholt und „eingeklappt" dort gar nicht ausdrückbar
|
||
ist —, wird **nicht geschrieben** und die Sitzungs-Überlagerung bleibt stehen.
|
||
So kann nie ein Text entstehen, der etwas anderes sagt als das Bild.
|
||
`initialCollapsed()` bleibt dadurch die einzige Stelle, die die Bedeutung der
|
||
Marken kennt.
|
||
|
||
**Zwei Fallen, beide gemessen statt vermutet.** Erstens: Auf kleinem
|
||
Bildschirm ist der Editor `display:none`, wenn das Diagramm vorn ist — und
|
||
`execCommand` tut dann **nichts**, es liefert `false`, obwohl `activeElement`
|
||
das Textfeld meldet. Für die Dauer des synchronen Schreibens wird der Editor
|
||
deshalb absolut positioniert aus dem Bild geschoben sichtbar geschaltet
|
||
(Klasse `writing-fold`, derselbe Griff wie `exporting` im Grafikexport);
|
||
gezeichnet wird davon nichts. Zweitens: `execCommand` braucht den Fokus im
|
||
Textfeld, und der zöge auf dem Telefon die Bildschirmtastatur hoch — dagegen
|
||
`inputmode="none"` wie beim Sprung (D25), das der erste echte Tipp ins Feld
|
||
wieder aufhebt. Anschließend geht der Fokus an den Knoten zurück.
|
||
|
||
Schreibmarke und Scrollstand werden gesichert und zurückgesetzt; verschoben
|
||
wird nur, was **hinter** der Änderung lag. Gelingt das Schreiben, werden die
|
||
Sitzungs-Überlagerungen geleert — sonst könnten sie den Text maskieren, der
|
||
jetzt die Wahrheit ist.
|
||
|
||
**Nachtrag — der eingeklappte Knoten vertritt seinen Teilbaum auch auf dem
|
||
günstigsten Pfad.** Oben steht, ein eingeklappter Zweig dürfe Pfadknoten
|
||
verbergen, „die Inversion an den sichtbaren Knoten bleibt richtig". Das war zu
|
||
kurz gedacht, und der Nutzer hat es benannt: Die **Linie** blieb eben nicht
|
||
richtig. Sie fädelt durch die `cheap-leaf`-Knoten im DOM; ein eingeklappter
|
||
Pfadknoten ist `cheap`, aber kein Blatt (seine Pfad-Kinder sind ja im Modell
|
||
vorhanden) — also bekam er keine Station, und die Linie **umging den ganzen
|
||
Zweig**. Im mitgelieferten Beispiel nachgemessen: „Concept" war
|
||
`node cheap folded`, verbarg zwei Pfadknoten und trug keinen Punkt; die Linie
|
||
begann erst bei „PWA". Das Bild behauptete damit, in diesem Zweig sei nichts
|
||
zu tun — und das ist eine Aussage über den Plan, keine über die Ansicht. Genau
|
||
die Grenze, die dieser Eintrag sonst zieht.
|
||
|
||
**Regel: Eingeklappt ist der Knoten die tiefste noch sichtbare Station.**
|
||
`cheapCls(n, cheapSet, collapsed)` überspringt für eingeklappte Knoten die
|
||
Blatt-Prüfung und fragt stattdessen den Teilbaum: Liegt darin etwas auf dem
|
||
Pfad (oder der Knoten selbst), ist er `cheap cheap-leaf`. Beim Aufklappen
|
||
geben die Kinder die Station zurück — nachgemessen 6 → 7 → 6 Stationen beim
|
||
Hin- und Herklappen, Punkte jeweils gleich.
|
||
|
||
**Auch ohne eigene Pfad-Mitgliedschaft.** Ein per `:#…` gezogenes Ziel kann in
|
||
einem Zweig liegen, dessen Wurzel selbst nicht gebraucht wird (D42, etwa unter
|
||
einem `+`-Knoten). Ist dieser Zweig eingeklappt, ist seine Wurzel der einzige
|
||
sichtbare Griff auf nötige Arbeit — sie wird deshalb Station **und** zählt als
|
||
`cheap`, tritt also nicht zurück. Das ist keine Ausnahme, sondern dieselbe
|
||
Regel: Der eingeklappte Knoten **steht für** seinen Teilbaum, und der enthält
|
||
Nötiges. Ihn auszublassen wäre die Lüge.
|
||
|
||
Der Preis ist benannt und klein: Ein eingeklappter Zweig zeigt **eine** Station
|
||
statt mehrerer. Das ist keine Ungenauigkeit, sondern die Aussage der Faltung —
|
||
„hier drin liegt noch Pfad", genauer geht es ohne Aufklappen nicht.
|
||
|
||
**Nachtrag 3 — eine einzelne Station ist ein gültiger Pfad.** Der Nachtrag
|
||
oben behob den Fall „eingeklappter Zweig wird übersprungen“ an der
|
||
Klassenvergabe (`cheapCls`) — und ließ dabei eine zweite, ältere Schranke
|
||
stehen: `drawCheapPath()` stieg bei weniger als **zwei** Stationen ganz aus.
|
||
Solange jeder eingeklappte Knoten nur *einen* Zweig vertrat, fiel das nicht
|
||
auf. Es fällt auf, sobald weit oben gefaltet wird: Klappt man den
|
||
**Wurzelknoten** des Werkbaum-Plans zu, bleibt genau eine sichtbare Station —
|
||
und damit verschwand nicht nur die Linie (richtig, durch einen Punkt führt
|
||
keine), sondern auch der **Stationspunkt** (falsch). Der Pfad war ausgerechnet
|
||
dort ganz weg, wo die Faltung ihn am nötigsten vertreten muss. Nachgemessen
|
||
vor der Korrektur: Knoten `root-node cheap cheap-leaf folded`, Stationspunkte
|
||
**0**; danach 1 Punkt, 0 Linien, im Grafikexport dasselbe (1 Kreis, keine
|
||
Pfadlinie).
|
||
|
||
Die Schranke gehört an die **Linie**, nicht an die Zeichenfunktion: `catmullRom`
|
||
braucht zwei Punkte, die Punkte brauchen einander nicht. Dieselbe Trennung im
|
||
Export (`cheapPts.length >= 2` nur noch für die Linie).
|
||
|
||
**Dabei gefunden: der zugeklappte Wurzelknoten ließ sich nicht wieder
|
||
aufklappen.** Ein eigener Fehler, nur über denselben Weg erreichbar. Im
|
||
Werkbaum-Plan ist „Wurzel eingeklappt“ **nicht in Marken ausdrückbar** — das
|
||
`<` in Zeile 160 holt seinen Teilbaum immer wieder hervor —, der Zustand liegt
|
||
also in der Sitzungs-Überlagerung (der dritte Fall aus Nachtrag 2). Beim
|
||
**Auf**klappen berechnete `writeFoldToText()` dann einen Text, der mit dem
|
||
vorhandenen identisch war: nichts zu schreiben. `replaceTextUndoable()` meldete
|
||
dafür Erfolg — aber ohne Textänderung feuert kein `input`-Ereignis, also lief
|
||
kein `render()`, und das Bild blieb stehen, wie es war. Jeder weitere Klick tat
|
||
dasselbe. Jetzt meldet die Funktion „nichts geschrieben“, und der Aufrufer
|
||
zeichnet selbst neu. Nachgemessen: 144 Knoten/69 Punkte → 1/1 → 144/69 → 1/1
|
||
über mehrere Klicks.
|
||
|
||
**Nachtrag 4 — der eingeklappte Knoten vertritt seine Zeilen auch für den
|
||
Cursor.** Gemeldet als Wunsch: Steht der Cursor im Text auf einer Zeile, deren
|
||
Knoten im Diagramm eingeklappt ist, soll der nächste sichtbare Elternknoten
|
||
fokussiert werden — auch beim Alt+Klick. Bisher hob so eine Zeile schlicht
|
||
**nichts** hervor: `nodeOfLine()` sucht per `data-line` im DOM, und der
|
||
Renderer lässt eingeklappte Kinder weg (oben) — die Zeile lief ins Leere,
|
||
ausgerechnet dort, wo man ohne Hervorhebung am wenigsten sieht.
|
||
|
||
Die Regel gibt es schon, sie galt nur noch nicht hier: **Der eingeklappte
|
||
Knoten vertritt seinen Teilbaum** — für die Pfad-Station (Nachtrag oben) wie
|
||
für den „▸ n"-Zähler. Jetzt auch für die Zeilenauflösung: Liegt die Zeile in
|
||
einem eingeklappten Teilbaum, ist ihr Vertreter der **nächste sichtbare
|
||
Vorfahr** (bei verschachtelter Faltung der äußerste eingeklappte — nur der
|
||
steht im DOM). Beschreibungs- und Fortsetzungszeilen wandern mit ihrem Knoten
|
||
mit (D40-Nachtrag 2/D59). Beide Richtungen bekommen es über die **eine**
|
||
Auflösungsstelle `nodeOfLine()` (D25-Regel: wer eine neue Zeilensuche
|
||
schreibt, nimmt sie) — Cursor-Mitlaufen, Alt+Klick, Alt+Enter und der
|
||
Mobil-Umschalter sind damit automatisch abgedeckt.
|
||
|
||
**Die Grenze bleibt gezogen: ausgeblendete verworfene Elemente heben weiter
|
||
nichts hervor.** SPEC §9 nennt sie ausdrücklich neben Kommentar und
|
||
Leerzeile — Faltung ist Ansicht („hier, aber zusammengelegt"), der
|
||
Verworfen-Filter ist Aussage („nicht Teil des Plans"). Umgesetzt fällt die
|
||
Unterscheidung von selbst: Die Zeilen-Map (`lineTargets()` in model.js,
|
||
headless getestet) läuft über `visibleChildren()` — ausgefilterte Teilbäume
|
||
stehen gar nicht erst darin. Die Map wird in `render()` aus **denselben**
|
||
Mengen gebildet wie das DOM (`collapsedSet`, `showDiscarded`) — dieselbe
|
||
Identitäts-Regel wie bei `freshSet` (D28).
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser: Cursor auf einem verborgenen Kind → der
|
||
eingeklappte Elternknoten trägt Ring und Puls; Alt+Klick fokussiert ihn
|
||
(`document.activeElement` ist der „▸ 2"-Knoten); Cursor auf einer
|
||
ausgeblendeten verworfenen Zeile und ihrem Kind → weiterhin keine
|
||
Hervorhebung. 377 Tests, davon 5 neue in `tests/fold.test.js`.
|
||
|
||
## D39 — Effektiver Status: die Farbe sagt die Wahrheit, die Marke die Box
|
||
Mit den Abhängigkeiten (D37) gibt es zwei Aussagen je Knoten: was in der
|
||
Statusbox steht (intrinsisch) und wie weit er wirklich ist (effektiv, §4).
|
||
Erwogen waren drei Darstellungen — Diskrepanz-Kennzeichnung bei intrinsischer
|
||
Farbe (die ursprüngliche Empfehlung), ein Umschalter, oder Farbe = effektiv.
|
||
**Entschieden (Nutzer): Die Knotenfarbe zeigt den effektiven Status; wo der
|
||
eigene Status weiter ist, kommt eine Diskrepanz-Marke dazu.** Das ist die
|
||
stärkere Wahl: Das Diagramm beantwortet „wie weit ist das wirklich?“ — genau
|
||
die Frage, für die man auf einen Plan schaut. Ein grünes `[x]`, das auf ein
|
||
rosé `[~]` wartet, wäre die hübschere Lüge.
|
||
|
||
**Die Rechenregel ist ein Minimum über die Abhängigkeits-Hülle.** Jeder Status
|
||
bekommt einen Fortschritts-Rang entlang der Ergebnis-Skala (D5); effektiv ist
|
||
das Minimum des intrinsischen Rangs über den Knoten selbst und alles, was er
|
||
direkt oder mittelbar braucht. Diese Form hat zwei angenehme Folgen: **Zyklen
|
||
brauchen keine Sonderregel** — alle Knoten eines Zyklus teilen ihr Minimum,
|
||
und das ist wörtlich das „wird gemeinsam fertig“ aus D34; und die Rechnung ist
|
||
eine schlichte Fixpunkt-Iteration (Ränge sinken nur, Abbruch garantiert).
|
||
Außerhalb der Skala: neutral und `[-]` zählen als 0 — wer auf etwas
|
||
Verworfenes oder nie Begonnenes zeigt, ist effektiv am Anfang, und genau das
|
||
soll auffallen —, `[!]` als 1 (die Absicht-ohne-Investition-Gruppe aus D35).
|
||
Bei doppelter ID gilt die **erste** Vergabe — das löst das in D36 offen
|
||
gelassene „wer gewinnt bei Verweisen“ konsistent zur `duplicateId`-Warnung.
|
||
|
||
**Die Diskrepanz-Marke ist die eigene Statusbox in den eigenen Farben.**
|
||
Unten links (die letzte freie Knoten-Ecke: oben rechts Größe, unten rechts
|
||
Tags, oben links ⚠) sitzt ein kleines `[x]`-Etikett in den §4-Farben des
|
||
intrinsischen Status — die Notation kennzeichnet sich mit ihrem eigenen
|
||
Vokabular, niemand lernt ein neues Symbol, und die Farben tragen die ganze
|
||
Geschichte: Knoten rosé (effektiv in Arbeit), Etikett grün (selbst fertig).
|
||
Tooltip („effektiv … — selbst schon …, wartet auf Abhängigkeiten“) und
|
||
`a11yEffective` sagen es in Worten. Marke und Färbung gehören in Export und
|
||
Druck — sie sind eine Aussage über den Plan, nicht über den Betrachter.
|
||
|
||
**Was beim intrinsischen Status bleibt:** die XOR-Regel (§3) — „realisiert“
|
||
heißt Kosten investiert, und investiert ist investiert, auch wenn
|
||
Abhängigkeiten den Knoten zurückhalten; und „Was ist neu?“ (D28) — der gelbe
|
||
Kranz meldet das `[^]` im Text, also den Deploy des Knotens selbst. Beide
|
||
Prüfungen laufen im Parser bzw. auf dem Text und bleiben unberührt.
|
||
|
||
## D40 — Knotenbeschreibungen gebaut: Tooltip statt Pop-up, ”-Marke, laute Strays
|
||
Die in D34 entschiedene Schreibweise (`"`-Zeilen, `---`-Beschreibungsteil) ist
|
||
umgesetzt (SPEC §1/§9). Die Bau-Entscheidungen:
|
||
|
||
**Anzeige im Tooltip, kein eigenes Pop-up.** SPEC §11 ließ „Tooltip oder
|
||
Pop-up“ offen. Ein Pop-up bräuchte eine eigene Geste (Klick ist der Link,
|
||
Alt+Klick der Sprung, der lange Druck ebenso — es bliebe nur ein weiteres
|
||
Klickziel neben dem Falt-Zeichen), Positionierung, Schließen-Logik und
|
||
Mobil-Verhalten. Der Tooltip kostet nichts davon: Der Beschreibungstext steht
|
||
**zuerst** (mehrzeilig — `title` zeigt Zeilenumbrüche), danach die
|
||
Kurz-Fakten (ID, Abhängigkeiten, Status). Bekannte Grenze: Auf Touch-Geräten
|
||
gibt es keine Tooltips — dort bleibt der Text vorerst nur im `aria-label`;
|
||
ein Pop-up kann später ergänzt werden, die Syntax ändert sich dadurch nicht.
|
||
|
||
**Auffindbarkeit: die ”-Marke.** Eine Beschreibung, die nur im Tooltip lebt,
|
||
wäre unsichtbar (die D25-Lehre: was niemand sieht, ist keine Funktion). Ein
|
||
Knoten mit Beschreibung trägt deshalb ein kleines ” hinter dem Label — es
|
||
spiegelt das `"`-Zeichen der Notation, wie die `[x]`-Marke (D39) deren
|
||
Statusboxen spiegelt; kein neues Symbol zu lernen. **Nicht im Export**: Der
|
||
Text selbst kann im statischen Bild nicht erscheinen, eine Marke ohne Ziel
|
||
wäre Rauschen — anders als „▸ n“ (D38), das eine nachprüfbare Aussage über
|
||
verborgene Knoten trifft. Screenreader bekommen den Text im `aria-label`.
|
||
|
||
**Strays warnen einzeln, Blöcke unter unbekannter ID schlucken still.** Die
|
||
beiden Fehlerfälle sind verschieden: Eine verwaiste Zeile (uneingerückt und
|
||
keine ID-Zeile, oder eingerückt ohne offenen Block) ist wahrscheinlich ein
|
||
**verrutschter Knoten** — genau der Fall des versehentlichen Trenners mitten
|
||
im Plan — und meldet sich je Zeile (`descStray`), damit nichts still
|
||
verschwindet. Ein Block unter einer **unbekannten ID** dagegen ist als
|
||
Beschreibung erkennbar und schon mit `unknownDesc` gemeldet; seine Textzeilen
|
||
zusätzlich einzeln anzuprangern wäre nur Lärm (SKIP-Ziel im Parser).
|
||
|
||
**Freitext heißt Freitext:** In Beschreibungszeilen findet keine
|
||
§1-Extraktion statt — `(M)`, `@name`, `#id` oder URLs im Text bleiben Text.
|
||
Einzige Ausnahme ist `%%`: Der Kommentar fällt im ganzen Dokument als
|
||
Erstes weg (einheitliche Regel, §1) — so lassen sich auch Beschreibungen
|
||
kommentieren.
|
||
|
||
**Nachtrag — Beschreibung und Kurz-Fakten werden im Tooltip getrennt.** Die
|
||
erste Fassung hängte alles an dieselbe ` · `-Aufzählung: Auf die letzte Zeile
|
||
des Fließtexts folgte unmittelbar `· #cms · geplant · Alt+Klick: …`. Gemeldet
|
||
als „einfach hinten drangeklatscht“, und das trifft es — der Übergang war
|
||
nicht zu sehen, obwohl dort die Art der Aussage wechselt: vorn ein Satz, den
|
||
jemand geschrieben hat, hinten Metadaten, die das Werkzeug kennt. Jetzt trennt
|
||
eine **Leerzeile plus Trennstrich**.
|
||
|
||
Der Strich ist aus `─` (U+2500) gebaut, nicht aus Bindestrichen: Das
|
||
Box-Drawing-Zeichen stößt gapless aneinander und liest sich als Linie, `---`
|
||
liest sich als Text. Ein `title` kann nichts anderes — es gibt darin kein
|
||
Markup, und ein eigenes Pop-up wollten wir gerade nicht (siehe oben). Zwei
|
||
Randbedingungen sind bewusst gesetzt: Der Strich steht **nur**, wenn beide
|
||
Teile vorhanden sind (ohne Beschreibung bleibt der Tooltip wie er war), und er
|
||
ist mit 24 Zeichen schmaler als die Fakten-Zeile, die den Sprung-Hinweis
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enthält — er verbreitert den Tooltip also nie.
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**Nicht in den `aria-label`.** Dort bleibt es bei der Kommaliste mit
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whitespace-normalisierter Beschreibung: Ein Screenreader läse vierundzwanzig
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Striche einzeln vor, und die Trennung, die ein Auge braucht, braucht ein Ohr
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nicht — die Aufzählung ist dort ohnehin schon gegliedert.
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**Nachtrag 2 — der Cursor in einer Beschreibung wählt ihren Knoten aus.**
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Bisher fiel die Hervorhebung (D25) weg, sobald der Cursor eine Zeile
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weiterrückte: Die `"`-Zeile trägt keinen Knoten, also fand die Zeilensuche
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nichts. Das ist die falsche Auskunft — die Zeile trägt keinen **eigenen**
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Knoten, gehört aber zu einem, und wer in ihr schreibt, arbeitet an genau
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diesem Knoten.
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**Beide Formen, nicht nur die Kurzform.** Gefragt war nach der `"`-Zeile; die
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Zuordnung entsteht aber an derselben Stelle im Parser, an der auch die
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`---`-Blöcke landen, und dieselbe Begründung trägt dort sogar weiter: Der
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Langtext steht am **Dateiende**, weit weg von seinem Knoten — die
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Hervorhebung ist die einzige Anzeige, an welchem man gerade schreibt.
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Zugeordnet werden die eingerückten Textzeilen, die **Kopfzeile** `#auth`
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(sie nennt den Knoten) und Leerzeilen **innerhalb** eines Blocks; nicht der
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`---`-Trenner selbst und nichts unter einer unbekannten ID (dort gibt es
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keinen Knoten, und `unknownDesc` steht schon).
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**Die Zeilennummern liegen am Knoten, nicht in einer Nebenrechnung.**
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`node.descLines` entsteht im Parser (`ownLine()`), der Renderer gibt sie als
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`data-desc-lines="3 4 5"` aus, app.js findet den Knoten per
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`[data-desc-lines~="N"]` — der Attribut-Selektor trifft die Nummer als Glied
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der Liste, es braucht keine eigene Datenstruktur im UI. Bewusst **getrennt**
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von `descLines` (dem Text): Dort fallen aufeinanderfolgende Leerzeilen zu
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einem Absatztrenner zusammen und Blocktext unter unbekannter ID kommt gar
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nicht erst an — für die Zeilenzuordnung wäre beides falsch.
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Beide Richtungen gehen jetzt über **eine** Auflösung (`nodeOfLine()`): das
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Mitlaufen der Cursor-Zeile und der ausdrückliche Alt+Klick (D25-Nachtrag 1).
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Sonst wäre die Geste aus einer Beschreibung heraus stumm geblieben — und das
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ist genau der Ort, an dem man sie braucht.
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## D41 — Querverbindungen: Krümmung statt Farbe, Pfeil auf das Gebrauchte
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Die Abhängigkeits-Kanten (SPEC §9) sind die erste Linienart, die nicht der
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Zerlegung folgt — §11 verlangte dafür eine eigene Zeichenebene. Gebaut wie der
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Pfad-Spline (D18): Overlay-SVGs in `#out`, die den CSS-`zoom` erben, neu
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gezeichnet nach Render und Moduswechsel. Die Bau-Entscheidungen:
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**Das Unterscheidungsmerkmal ist die Krümmung, nicht eine neue Farbe.** Die
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Palette ist vergeben: Tinte und Grau gehören den Baumlinien, Petrol der
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Interaktion und dem günstigsten Pfad, `--warn` dem Geister-Knoten — und Rot
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ist bewusst nicht vergeben (D34 zu LEAN-PATHFINDING). Also tragen die Kanten
|
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dasselbe Blassgrau wie die any-of-Führung, aber **geschwungen** (quadratische
|
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Kurve mit seitlichem Bauch): Alle Zerlegungslinien sind achsenparallel, jede
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gekrümmte Linie ist damit auf einen Blick „keine Zerlegung“ — dasselbe Mittel,
|
||
mit dem sich der Pfad-Spline absetzt. Dünn (1,5 px) und blass (0,35), denn der
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||
Baum trägt die Hauptaussage; die **Pfeilspitze zeigt auf das Gebrauchte**
|
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(„braucht“-Richtung), Endpunkte auf den Knotenkanten statt -mitten, damit die
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Spitze sichtbar bleibt.
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**„Ausgewählt“ hat zwei Lesarten, beide gelten:** der Knoten mit
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Tastaturfokus im Diagramm, sonst der Knoten der Cursor-Zeile (D25). Dessen
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ein- und ausgehende Kanten wandern auf eine vordere Ebene in Tinte (2 px,
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0,9) — vorn dürfen sie den Baum überlagern, denn die Hervorhebung ist
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flüchtig und gerade angefragt. Kein Klick-Auswahlzustand: Der einfache Klick
|
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ist der Link (§6), und Knoten fokussieren sich beim Klicken ohnehin.
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**Kanten enden an sichtbaren Knoten oder gar nicht.** Ziel eingeklappt (D38)
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oder als verworfen ausgeblendet → keine Kante; eine Kante zum eingeklappten
|
||
Vorfahren wäre eine falsche Aussage über das Ziel. Bei doppelter ID zielt die
|
||
Kante auf die erste Vergabe — dieselbe Auflösung wie beim effektiven Status
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||
(D39). Die Basis-Kanten gehören in Export und Druck (Aussage über den Plan);
|
||
die Hervorhebung nicht (Interaktion). Selbst-Abhängigkeiten zeichnen keine
|
||
Kante — ein Kreis von einem Knoten zu sich selbst sagte nichts.
|
||
|
||
**Nicht durch Tests gedeckt:** `drawDepLinks()` arbeitet wie `alignStems()`
|
||
auf dem DOM; headless getestet sind die `data-id`/`data-deps`-Attribute des
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||
Renderers, geprüft wurde im Browser (alle drei Modi, Fokus- und
|
||
Cursor-Hervorhebung, Export).
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||
|
||
**Nachtrag — die Basis-Kanten sind jetzt gepunktet.** „Zurückhaltender“
|
||
(Nutzer): Die durchgezogene Kurve konkurrierte trotz Blässe noch mit dem
|
||
Baum. Punktiert (runde Punkte, `stroke-dasharray: .1 5`) tritt sie weiter
|
||
zurück und ist zugleich **dreifach** von den Baumlinien unterschieden —
|
||
Krümmung, Blässe, Punktierung; durchgezogen gehört „und“, gestrichelt „oder“.
|
||
Der D29-Einwand gegen einen dritten Linienstil greift hier nicht: Er galt den
|
||
**Baum-Abzweigen**, die sich im kompakten Modus allein über den Stil
|
||
unterscheiden müssen — die Querverbindungen liegen auf ihrer eigenen,
|
||
gekrümmten Ebene und begegnen den Rahmenkanten nie. Die **Hervorhebung**
|
||
(fokussierter Knoten) bleibt durchgezogen in Tinte: Sie ist ausdrücklich
|
||
angefordert und soll sich nach vorn drängen. Export identisch nachgezogen.
|
||
|
||
Zweiter Schritt derselben Rückmeldung: Auch die **Pfeilspitze** ist jetzt
|
||
**offen** (ein Winkel aus zwei dünnen grauen Strichen) statt eines gefüllten
|
||
Dreiecks — das Dreieck stach als einziger satter Fleck aus der gepunkteten
|
||
Linie heraus. Die Hervorhebung bekommt denselben Winkel in Tinte.
|
||
|
||
**Nachtrag 2 — auch die hervorgehobenen Kanten laufen hinter den Knoten
|
||
durch.** Gemeldet: „die Abhängigkeits-Pfeile sollen im Hintergrund durch andere
|
||
Knoten durchlaufen, derzeit werden die Pfeile drüber gemalt."
|
||
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||
**Nachgemessen war es genau eine Hälfte.** Die **Basis**-Kanten lagen schon
|
||
richtig: In einem eigens gebauten Fall — eine Kante quer über drei breite
|
||
Knoten hinweg, zur Sichtbarkeit magenta und 6 px dick gefärbt — erschien sie
|
||
**nur in den Lücken** zwischen den Knoten, nie über deren Fläche. Sichtbar
|
||
„drüber" war allein die **Hervorhebung**: Steht der Cursor auf einer Zeile mit
|
||
`:#…`, wandern deren Kanten auf `svg.dep-front` (`z-index:4`) und laufen als
|
||
durchgezogene Tinte-Linie mitten durch die Beschriftung der Knoten dazwischen.
|
||
|
||
**Damit fällt die Begründung des Haupttextes** — „vorn dürfen sie den Baum
|
||
überlagern, denn die Hervorhebung ist flüchtig und gerade angefragt". Der
|
||
Einwand des Nutzers wiegt schwerer, und er ist derselbe, aus dem die
|
||
Basis-Kanten von Anfang an hinten liegen: Eine Linie quer über einen fremden
|
||
Knoten **durchstreicht dessen Titel**. Das trifft ausgerechnet die Knoten, die
|
||
mit der Sache nichts zu tun haben — die Kante sagt etwas über ihre beiden
|
||
Enden, nicht über das, was zufällig dazwischen steht. „Flüchtig" ist dabei kein
|
||
Freibrief, sondern eher das Gegenteil: Beim Tippen wechselt die Hervorhebung
|
||
mit jeder Zeile, der Schaden ist also nicht selten, sondern dauernd.
|
||
|
||
**Eine Ebene statt zweier.** `svg.dep-front` entfällt; hervorgehobene Kanten
|
||
werden **zuletzt** in dieselbe hintere Ebene gehängt und liegen dadurch über
|
||
den übrigen Kanten, aber unter jedem Knoten. Die Unterscheidung trägt weiterhin
|
||
das Aussehen (durchgezogen in Tinte gegen gepunktet in Blassgrau), und das ist
|
||
genug: Sie war nie an der Ebene festgemacht, sondern nur zusätzlich betont.
|
||
|
||
**Der Preis, benannt:** In einer dichten Reihe breiter Knoten bleibt von der
|
||
hervorgehobenen Kante wenig mehr als ein Stück in jeder Lücke. Zu **finden**
|
||
ist ihr Ziel trotzdem, denn die **Pfeilspitze sitzt auf der Knotenkante** und
|
||
liegt damit außerhalb jedes Kastens. Für den Fall, dass das eines Tages nicht
|
||
reicht, steht das Hausmittel bereit: eine **abgetönte Kopie davor**, wie sie
|
||
der günstigste Pfad seit D18 für genau dieses Problem hat („deutet den Verlauf
|
||
beim Durchschreiten eines Knotens nur schwach an"). Bewusst nicht vorab
|
||
gebaut — gefragt war, dass die Kanten hinten laufen, und eine zweite Ebene
|
||
zurückzuholen, um die erste zu erklären, ist der falsche Anfang.
|
||
|
||
**Was dadurch obsolet wird:** D25-Nachtrag 3 gab `.dep-front` seinen
|
||
`z-index:4`, weil die hervorgehobenen Kanten sonst unter dem hervorgehobenen
|
||
Knoten endeten („vorn heißt vorn"). Das war für eine vordere Ebene richtig und
|
||
ist mit ihr weggefallen; für `.cheap-front` (`z-index:5`) gilt es unverändert
|
||
weiter — der Stationspunkt gehört über den Knoten.
|
||
|
||
**Export und Druck waren nie betroffen:** `diagramToSvg()` zeichnet die
|
||
Basis-Kanten in Schritt 1a, also vor den Knoten, und die Hervorhebung gar nicht
|
||
(Interaktion, siehe oben). Das Bild auf dem Schirm zieht damit nach, statt dass
|
||
etwas Neues entsteht — derselbe Befund wie bei D46-Nachtrag.
|
||
|
||
**Nachgemessen** nach der Änderung, an demselben Fall: `svg.dep-front` gibt es
|
||
nicht mehr, alle Kanten hängen in `svg.dep-back` als erstem Kind von `#out`,
|
||
die hervorgehobene als letztes Element darin. Die Tinte-Linie ist in den Lücken
|
||
zu sehen und über den Knoten nicht mehr; die Pfeilspitze steht unverändert an
|
||
der Kante des gebrauchten Knotens.
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||
|
||
## D42 — Closure-Pfad: erschöpfend über die gekoppelten Gruppen, gierig nur benannt
|
||
Die letzte Baustelle aus D34: Mit Abhängigkeiten zählt der günstigste Pfad
|
||
nicht mehr den gewählten Teilbaum, sondern die **Hülle** — jeder nötige Knoten
|
||
zieht seine Ziele samt Realisierung nach, gemeinsam Gebrauchtes zählt über die
|
||
Mengen-Vereinigung nur einmal. Damit ist die Wahl je Alternativgruppe nicht
|
||
mehr lokal optimal (das D34-Beispiel: `A (S) :#db` schlägt `B (M)`, sobald
|
||
`#db` ohnehin bezahlt wird). Die Entscheidungen:
|
||
|
||
**Verfahren: erschöpfende Suche — aber nur über die gekoppelten Gruppen.**
|
||
D34 stellte „exakt, die Bäume sind klein“ gegen „gierig, aber benannt“;
|
||
gebaut sind beide, mit einer Beobachtung dazwischen, die die exakte Suche
|
||
praktisch immer billig macht: **Nur Gruppen, in deren Teilbäumen
|
||
Abhängigkeiten stehen oder auf deren Knoten welche zeigen, koppeln
|
||
überhaupt.** Alle übrigen wählen weiterhin lokal (kleinste rekursive Kosten,
|
||
Gleichstand ⇒ erste) — ohne Abhängigkeiten gibt es null gekoppelte Gruppen
|
||
und genau eine Auswertung, also exakt das alte Verhalten zum alten Preis.
|
||
Über die gekoppelten Gruppen läuft ein lexikografischer Odometer (frühe
|
||
Gruppen wechseln zuletzt, strikt `<` gewinnt — bei Gleichstand bleibt so die
|
||
erste Alternative, §9). Übersteigt das Produkt der Gruppengrößen das
|
||
Suchlimit (20 000), fällt die Rechnung auf die gierige lokale Wahl zurück
|
||
und **sagt es**: zeilenlose Warnung `cheapApprox` — die in D34 verlangte
|
||
Benennung, statt stillschweigend Optimalität zu suggerieren.
|
||
|
||
**Abhängigkeiten ziehen, was sie brauchen — auch Optionales und nicht
|
||
Gewähltes.** `+` heißt „für das Ganze entbehrlich“, aber wer per `:#…` darauf
|
||
zeigt, braucht es eben doch; und ein Ziel in einer nicht gewählten
|
||
Alternative wird trotzdem realisiert, wenn etwas Nötiges davon abhängt. Im
|
||
Diagramm bleibt so ein einzelner heller Knoten im zurückgetretenen Zweig
|
||
stehen — sichtbar „das hier wird gebraucht, egal wie ihr wählt“. Nur
|
||
**verworfene** Ziele werden nie gezogen (§9: verworfen zählt nie): Sie werden
|
||
nicht realisiert, und dass der Abhängige deshalb nie fertig wird, sagt schon
|
||
der effektive Status (D39) — der Pfad muss die Lüge nicht einpreisen.
|
||
Gezogen wird das Ziel samt **Abwärts**-Realisierung, nicht seine Vorfahren:
|
||
Der Elternknoten braucht sein Kind, nicht umgekehrt.
|
||
|
||
**API: `computeCheapPlan(roots)` → `{set, exact}`.** `computeCheapSet` bleibt
|
||
als Hülle für Tests und Kompatibilität; `render()` liest `exact` für die
|
||
Warnung. `markCheapest` entfällt — die Menge entsteht jetzt in einem
|
||
Worklist-Durchlauf je Belegung (Zyklen enden über die Mengen-Prüfung von
|
||
selbst; erste ID-Vergabe gewinnt, D36/D39).
|
||
|
||
## D43 — `llms.txt`: die Notation für KI-Agenten, unter der Site-Wurzel
|
||
KI-Agenten sollen Werkbaum-Texte lesen **und schreiben** können, ohne die
|
||
deutsche SPEC durchzuarbeiten. Dafür liefert jede Instanz eine englische
|
||
Markdown-Kurzfassung der Notation unter `/llms.txt` aus
|
||
(`https://werkbaum.javagil.de/llms.txt`). Die Entscheidungen:
|
||
|
||
**Der Name folgt der llms.txt-Konvention** (llmstxt.org): eine Markdown-Datei
|
||
an der Site-Wurzel, die die Site für Sprachmodelle beschreibt — genau der
|
||
Zweck, und zunehmend der Ort, an dem Agenten und Werkzeuge von sich aus
|
||
nachsehen. Ein hübscherer Name (`notation.md`) wäre nicht auffindbar. Im
|
||
Footer steht der **Dateiname selbst als Link** — dadurch braucht er keine
|
||
Übersetzung in neun Sprachen; der Tooltip ist knapp zweisprachig (DE · EN),
|
||
wie beim Build-Hinweis (D16: Metainformation, kein Produkt-Feature-Text).
|
||
|
||
**Englisch, obwohl die Doku deutsch ist.** „Doku auf Deutsch" (CLAUDE.md)
|
||
gilt der Projektdokumentation; die Agenten-Fassung ist ein **ausgeliefertes
|
||
Produkt-Artefakt** mit weltweitem Publikum — dieselbe Logik, nach der das
|
||
Beispiel-Dokument englisch ist (D22).
|
||
|
||
**Quelle in `frontend/public/`** — damit erledigt Vite die halbe Arbeit: Der
|
||
Dev-Server liefert `/llms.txt` direkt aus, `vite build` kopiert es nach
|
||
`dist/`, und beide Deploy-Wege (Pages-Workflow und `deploy-prod.sh`, die die
|
||
Site je von Hand zusammenstellen, D16) kopieren es mit einer Zeile weiter.
|
||
Bewusst **nicht** in die eine `index.html` eingebettet: Agenten holen eine
|
||
URL, kein Bundle.
|
||
|
||
**Drift ist das Hauptrisiko** — dieselbe Sorge wie bei einem zweiten Parser
|
||
(D14). Gegenmittel: Die Datei erklärt selbst, dass die SPEC normativ ist, und
|
||
die Hausregel in CLAUDE.md lautet jetzt „SPEC zuerst, dann Code, **dann die
|
||
Agenten-Fassung nachziehen**" (SPEC §13 verweist zurück). Inhaltlich
|
||
beschreibt sie nur die **Notation samt Semantik** (Gates, Status, Ränge,
|
||
Extraktionsreihenfolge, Schreibregeln, ein vollständiges Beispiel) — keine
|
||
Editor-UI: Die braucht ein schreibender Agent nicht, und sie ändert sich
|
||
öfter.
|
||
|
||
**Nachtrag — `llms.md` statt `llms.txt`, Link neben der Versionsnummer.**
|
||
Entschieden vom Nutzer: Die Endung `.md` ist die zum Inhalt ehrliche (es IST
|
||
Markdown; die Konvention nutzt `.txt` nur als kleinsten gemeinsamen Nenner),
|
||
und der Footer-Link rückt zwischen Versionsnummer und Copyright — zur
|
||
Werkzeug-Ecke des Footers statt ans Ende hinter die Rechtstexte. Der
|
||
Dateiname bleibt als Linktext (übersetzungsfrei), die Wurzel-Lage bleibt.
|
||
|
||
**Nachtrag 2 — `llms.txt` ist ein Wegweiser, keine Referenz; er fehlte, und
|
||
die Auslieferung von `llms.md` war kaputt.** Anlass war die Frage, ob
|
||
`llms.md` überhaupt ein guter Name sei. Beim Nachsehen kamen zwei Dinge
|
||
heraus, und das erste ist eine **Richtigstellung dieses Eintrags**.
|
||
|
||
**Der Zweck der Konvention ist ein anderer, als D43 annahm.** Der Haupttext
|
||
oben beschreibt `llms.txt` als „eine Markdown-Datei an der Site-Wurzel, die
|
||
die Site für Sprachmodelle beschreibt — genau der Zweck“. Das ist zu weit
|
||
gefasst. llmstxt.org sagt über die eigene Datei wörtlich: *„a markdown file
|
||
that provides brief background information and guidance, along with **links to
|
||
markdown files providing more detailed information**“* — also ein **Index**,
|
||
kein Inhalt. Werkbaums 211-Zeilen-Leitfaden ist genau eine jener
|
||
„markdown files providing more detailed information“, auf die so ein Index
|
||
zeigt; als `llms.txt` wäre er zweckentfremdet gewesen.
|
||
|
||
**Damit ist `llms.md` nicht bloß geduldet, sondern richtig** — und der erste
|
||
Nachtrag hat aus dem falschen Grund das Richtige getan: Er begründete die
|
||
Endung mit Format-Ehrlichkeit und gab dafür die Auffindbarkeit auf, die den
|
||
Namen in D43 überhaupt begründet hatte. Tatsächlich musste die Kurzfassung
|
||
diesen Namen tragen; gefehlt hat nicht die richtige Endung, sondern der
|
||
Wegweiser davor. Der liegt jetzt als `frontend/public/llms.txt` daneben und
|
||
wird von beiden Deploy-Wegen mitkopiert.
|
||
|
||
**Zweiter Befund: `llms.md` kam auf der stabilen Instanz falsch kodiert an.**
|
||
Apache kennt die Endung nicht und sendet dann **gar keinen** `Content-Type` —
|
||
ohne Charset rät der Browser windows-1252. Gemessen am 24.08.2026 auf
|
||
`werkbaum.javagil.de`: `document.characterSet` = `windows-1252`, und aus
|
||
`# Werkbaum notation — guide for AI agents` wurde `… notation â€" guide …`;
|
||
31 Zeilen enthalten `–`, `—`, `…` oder `≥`. Dieselbe Datei von GitHub Pages:
|
||
`text/markdown; charset=utf-8`, fehlerfrei. Es ist also **kein** Argument
|
||
gegen die Endung, sondern ein Konfigurationsfehler auf genau einer Instanz —
|
||
und dieselbe Falle, die D24 für `.werkbaum` längst benannt hatte („wer selbst
|
||
ausliefert, nimmt `text/plain; charset=utf-8`“).
|
||
|
||
Behoben mit `scripts/prod.htaccess`, das `deploy-prod.sh` als `.htaccess` in
|
||
die Site-Wurzel spiegelt (`.md` → `text/markdown;charset=utf-8`, dazu `.txt`
|
||
und `.werkbaum` als `text/plain`). Bewusst **nicht** in `frontend/public/`:
|
||
Von dort landete es über `dist/` auch im Pages-Artefakt, wo es wirkungslos
|
||
wäre — Pages ist kein Apache und macht es ohnehin richtig. Der Rückweg steht
|
||
in der Datei selbst: Antwortet der Server nach einem Deploy mit 500, verbietet
|
||
seine `AllowOverride`-Einstellung `AddType`, und die drei Zeilen gehören in
|
||
die vhost-Konfiguration.
|
||
|
||
**Der Wegweiser ist rein ASCII** — er ist die eine Datei, die ein fremder
|
||
Agent ungefragt abruft, und er soll auch dann ankommen, wenn ein Server die
|
||
Kodierung verschweigt. Das ist keine Vorsichtsmaßnahme ins Blaue: Genau dieser
|
||
Fall ist oben gemessen. Aufbau nach der Konvention: `#`-Titel, Blockquote mit
|
||
einem Satz, ein Absatz Notation in Kurzform, dann `## Docs` mit den Links, die
|
||
man wirklich braucht, und `## Optional` für DECISIONS und Repo — die Konvention
|
||
erlaubt ausdrücklich, den Optional-Abschnitt wegzulassen, wenn der Kontext
|
||
knapp ist.
|
||
|
||
**Der Footer verlinkt weiterhin `llms.md`, nicht den Index.** Für einen
|
||
Menschen ist der Leitfaden das nützliche Dokument; der Wegweiser besteht aus
|
||
zehn Zeilen Links. Und Agenten finden ihn nicht über den Footer, sondern weil
|
||
er an der konventionellen Adresse liegt — wie `robots.txt`, das auch niemand
|
||
in eine Fußzeile schreibt. Falt-Umschalter: „ab M abwärts“ statt einer Tiefenzahl
|
||
Einzeln zu falten (D38) reicht für einen Plan mit 167 Knoten nicht — man will
|
||
den Baum am Stück auf eine Arbeitshöhe bringen. Der Diagramm-Kopf bekommt
|
||
dafür einen **Umschalter** neben „verworfene einblenden“ und „günstigster
|
||
Pfad“: gedrückt ist alles **ab Größe M abwärts** zugeklappt, nicht gedrückt
|
||
ist der ganze Baum offen.
|
||
|
||
**Das Kriterium ist die Größe, nicht die Tiefe.** Die naheliegende Alternative
|
||
wäre „bis Ebene n aufklappen“ gewesen. Die Ebene ist aber eine Eigenschaft der
|
||
Schreibweise, nicht der Sache: Wie tief etwas steht, hängt davon ab, wie fein
|
||
der Autor zerlegt hat, und ein sorgfältig aufgeschlüsselter Zweig verschwände
|
||
bei derselben Zahl früher als ein grob notierter. Die T-Shirt-Größe sagt
|
||
dagegen etwas über die **Arbeit** — und weil `M` die kleinste Größe ist, die
|
||
überhaupt eine Zerlegung verlangt (§5/D8), ist „M und kleiner“ genau die
|
||
Menge, deren Inneres Detail ist. Übrig bleibt der Plan auf der Höhe von `L`
|
||
aufwärts, also dort, wo die großen Brocken stehen.
|
||
|
||
*(Zuerst gebaut war die Schwelle **unter** M — offen blieb dann auch jedes
|
||
`M`. Der Nutzer hat sie auf `M` einschließlich korrigiert: Ein M-Paket ist
|
||
selbst noch die Einheit, die man als Ganzes plant; seine Zerlegung ist schon
|
||
das Innere.)*
|
||
|
||
**Ohne Größenangabe wird nicht zugeklappt.** Der günstigste Pfad wertet eine
|
||
fehlende Größe als `M` (D18) — das wäre hier der falsche Präzedenzfall: Dort
|
||
ist es eine bewusst konservative **Kostenannahme** („mindestens M“), hier wäre
|
||
es eine Aussage über den Willen des Autors. Wer keine Größe angegeben hat, hat
|
||
nichts gesagt; einen Zweig deswegen zu verbergen, behandelte eine Vermutung
|
||
wie eine Angabe. Ein Knoten ohne Größe bleibt also offen — und fällt dadurch
|
||
angenehmerweise auf.
|
||
|
||
**Ein Umschalter, kein Menü.** Zuerst gebaut war ein Aufklapp-Menü mit zwei
|
||
Einträgen („alle aufklappen“ / „zuklappen“); der Nutzer wollte einen
|
||
Umschalter. Das ist die bessere Form, und der Grund ist nicht nur Platz: Die
|
||
beiden Einträge waren nie unabhängige Befehle, sondern die **zwei Stellungen
|
||
einer Sache** — jeder beschreibt einen vollständigen Faltzustand, und
|
||
zusammen decken sie ihn ganz ab. Genau das ist ein Umschalter. Ein Menü
|
||
verlangte zwei Klicks für etwas, das einen braucht, und der Diagramm-Kopf hat
|
||
das Idiom längst zweimal (D18, D4).
|
||
|
||
**Der Zustand wird abgelesen, nicht gemerkt.** Ein gemerktes Flag würde lügen,
|
||
sobald jemand danach einen einzelnen Knoten umklappt. Stattdessen prüft
|
||
`render()` bei jedem Durchlauf, ob **jeder** faltbare Knoten so steht, wie die
|
||
Voreinstellung ihn stellen würde; nur dann ist der Knopf gedrückt. Er springt
|
||
damit von selbst heraus, wenn man von Hand etwas aufklappt, und von selbst
|
||
wieder hinein, wenn man es zurücknimmt (beides nachgemessen). Deshalb wird er
|
||
auch **nicht** in `werkbaum-ui` persistiert: Der Faltzustand steht im Text
|
||
(D38-Nachtrag 2), der Knopf liest ihn nur ab. Sonderfall: Gäbe es gar keinen
|
||
Knoten bis `M`, wären beide Stellungen derselbe Zustand — dann bleibt der
|
||
Knopf heraußen, statt gedrückt dazusitzen, ohne dass etwas zugeklappt ist.
|
||
|
||
**Beide Stellungen beschreiben einen vollständigen Zustand.** Zuklappen klappt
|
||
also alles **andere auf**. Sonst wäre die Wirkung vom Vorzustand abhängig und
|
||
zweimal Drücken ergäbe zweierlei — für einen Umschalter die falsche
|
||
Eigenschaft. Der Preis: Ein von Hand gesetztes `>` an einem großen Knoten wird
|
||
dabei aufgelöst. Vertretbar, weil der Nutzer gerade ausdrücklich eine
|
||
Gesamtansicht angefordert hat, und weil **Rückgängig** den ganzen Vorgang in
|
||
einem Schritt zurücknimmt (nachgemessen: `replaceTextUndoable` schreibt genau
|
||
einmal, Strg+Z stellt Text und Diagramm wieder her).
|
||
|
||
**Umgesetzt über denselben Weg wie das einzelne Umklappen** — die
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Sitzungs-Überlagerungen setzen, dann in den Text schreiben (D38-Nachtrag 2).
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Dafür wanderte der Voll-Rewrite aus `writeFoldToText()` in ein eigenes
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`writeAllFoldMarks(roots, want)`: Für eine Voreinstellung gibt es keinen
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minimalen Patch, sie fasst den ganzen Baum an. Damit gilt auch hier die
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Rückfall-Kette unverändert — ist der Zustand in Marken **nicht ausdrückbar**,
|
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wird nicht geschrieben und die Überlagerung trägt ihn für die Sitzung.
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Genau der Fall tritt im mitgelieferten Werkbaum-Plan auf und ist beim Bauen
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nachgemessen worden: In Zeile 103 steht eine Fokusmarke `!!!` unterhalb eines
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Knotens, der zugeklappt werden soll — die holt ihren Knoten immer wieder
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hervor, dieser Markensatz ist also nicht schreibbar. Das Bild stimmt trotzdem
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(die Überlagerung gewinnt in `render()`), der Text bleibt unangetastet. In
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einem Plan ohne `!!!` werden die Marken geschrieben: `- [ ] > Mittel (M)`,
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`- [ ] > Klein (S)` und `- [ ] > Teil 3 (M)`, während `(L)`, `(XL)` und der
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Knoten ohne Größe offen bleiben.
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## D45 — Update-Prüfung vergleicht gegen den laufenden Build, nicht gegen einen gemerkten Abruf
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Gemeldet: „Oft wird der Hinweis, dass eine neue Version vorliege, oben
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angezeigt, obwohl genau die bereits geladen wurde“ — mit dem Verdacht auf eine
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Race-Condition und der Vermutung, dass es in der Vorschau-Instanz deshalb
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immer wieder auftritt. Beides trifft zu, und es sind **zwei** Fehler, die
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dieselbe Wurzel haben: Die Prüfung verglich nie mit dem Stand, der gerade
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läuft.
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**Wurzel: ein Relais statt eines Vergleichs.** `checkForUpdates()` holte die
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Seite und verglich ihren Inhalts-Hash mit `werkbaum-html-hash` — dem Hash des
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**zuletzt abgerufenen** Stands. Über den läuft die Aussage „neu“ also
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indirekt: Sie sagt „der Server liefert etwas anderes als beim letzten Abruf“,
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nicht „der Server liefert etwas anderes als das, was du vor dir hast“. Das
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||
sind verschiedene Aussagen, sobald etwas zwischen Laden und Abruf dazwischen
|
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kommt — und genau das tut ein CDN. Der Kommentar im Code hielt schon fest,
|
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dass GitHub Pages je Cache-Knoten abweichende ETags liefert; dasselbe gilt
|
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zeitlich für den **Inhalt**: Während ein Deploy durchläuft, antworten Knoten
|
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unterschiedlich, aufeinanderfolgende Abrufe wechseln zwischen alt und neu. Der
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Hash im localStorage wurde dabei bei **jedem** Abruf nachgeführt, jeder Wechsel
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||
schlug also erneut an — auch wenn der laufende Tab längst den neuen Stand
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hatte. Dazu kommt, dass sich alle Tabs denselben Schlüssel teilen: Zwei
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geöffnete Tabs schreiben abwechselnd ihren Stand hinein und melden einander
|
||
Updates.
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**Zweiter Fehler, der eigentliche Dauerbrenner: das Flag blieb kleben.**
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`werkbaum-update-available` wurde bei einem Fund gesetzt und **nur** vom Knopf
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„Jetzt laden“ wieder entfernt. Wer statt dessen F5 drückte — oder „Später“, das
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||
lediglich das Banner-Element entfernte —, behielt das Flag; und beim Laden
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stand:
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```js
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if(!document.hidden && localStorage.getItem('werkbaum-update-available')){
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checkAndShowUpdateNotification();
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}
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```
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Also erschien das Banner ausgerechnet auf der Fassung, die es gerade eingespielt
|
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hatte, und danach bei **jedem** weiteren Laden, bis irgendwann jemand den
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richtigen Knopf traf. Nachgestellt: Flag setzen, neu laden → Banner; „Später“ →
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||
Flag steht weiter; neu laden → Banner. Endlos.
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**Entscheidung: die laufende Seite ist der Vergleichsmaßstab, und sie kennt
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||
sich selbst.** Beide Deploy-Wege spritzen den Commit in den
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||
Footer-Versionslink (D16, `<a class="ver" href="…/commit/<sha>">`) — die
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||
laufende Seite trägt ihre Identität also im DOM, die abgerufene im HTML-Text.
|
||
Zwei Werte, die im selben Moment vorliegen; dazwischen kein Speicher, der
|
||
altern könnte. Damit sind alle drei Ursachen weg: kein Relais (CDN-Flattern
|
||
meldet nichts mehr, solange der gelieferte Commit der laufende ist), keine
|
||
Kopplung zwischen Tabs, und nichts, was ein Neuladen überdauert. Nebengewinn:
|
||
Schon die **erste** Prüfung nach dem Laden ist aussagekräftig — der alte Weg
|
||
konnte beim ersten Mal grundsätzlich nichts sagen, weil er erst einen
|
||
Vergleichsstand anlegen musste.
|
||
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**Der Zustand lebt nur noch im Speicher.** `werkbaum-update-available` und
|
||
`werkbaum-html-hash` werden nicht mehr geschrieben (der Reset räumt sie noch
|
||
weg, falls sie aus einer früheren Fassung herumliegen). Beim Laden wird
|
||
grundsätzlich **nichts** gemeldet: Was der Browser gerade geholt hat, *ist* der
|
||
aktuelle Stand, bis eine Prüfung etwas anderes zeigt — und die läuft zwei
|
||
Sekunden später ohnehin. Damit kann die Meldung nicht mehr klemmen: Gilt sie
|
||
noch, kommt sie sofort wieder; gilt sie nicht, bleibt sie weg. „Später“ darf
|
||
deshalb weiterhin nur das Element entfernen.
|
||
|
||
**Die Meldung wird auch wieder eingesammelt.** Sagt eine spätere Prüfung
|
||
„aktuell“, während das Banner steht, verschwinden Banner und Footer-Symbol.
|
||
Das deckt den Rollback ab und den Fall, dass ein einzelner Abruf doch einmal
|
||
gegen einen veralteten Knoten lief.
|
||
|
||
**Rückfall für Builds ohne Marker** (Dev-Server, `file://`, lokales
|
||
`npm run preview`): dort steht im Footer der Platzhalter `…/commit/main`, also
|
||
keine Commit-Kennung. Dann wird weiter der Inhalts-Hash verglichen — aber gegen
|
||
den **ersten Abruf dieser Seiten-Sitzung**, der als Vergleichsstand stehen
|
||
bleibt, statt gegen einen fortlaufend nachgeführten Wert im localStorage. Der
|
||
Preis ist ein blindes Fenster von zwei Sekunden zwischen Laden und Erstprüfung;
|
||
auf dem Dev-Server ist das gleichgültig, weil dort HMR arbeitet.
|
||
|
||
**Nachgemessen** (Dev-Server, Marker zum Prüfen von Hand eingespritzt):
|
||
|
||
| Fall | vorher | nachher |
|
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|---|---|---|
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| Altes Flag im localStorage, neu laden | Banner, bei jedem Laden erneut | kein Banner, drei Takte „✓ Alles aktuell“ |
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| Gespeicherter Hash ≠ Auslieferung, Seite unverändert | „✅ NEUE VERSION ERKANNT!“ | „✓ Alles aktuell“ |
|
||
| Server liefert anderen Commit | — | „✅ Neuer Build 2222222“, Banner + Footer-Symbol |
|
||
| Danach wieder derselbe Commit | Banner blieb stehen | Banner und Symbol verschwinden |
|
||
| „Später“, dann F5 | Banner sofort wieder da | weg und bleibt weg |
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||
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||
## D46 — Der günstigste Pfad zeigt die offene Front: `[x]` kostet nichts mehr
|
||
Der Pfad (D18/D42) rechnete rein aus T-Shirt-Größen — `ownCost()` war
|
||
`SIZE_RANK[size] + 1`, der **Status kam in der Kostenrechnung überhaupt nicht
|
||
vor** (nur `[-]` flog heraus). Zwei Folgen, beide falsch für die Frage, für die
|
||
man auf den Pfad schaut:
|
||
|
||
- Längst Erledigtes wurde voll eingepreist und lag weiter hell auf dem Pfad. Im
|
||
mitgelieferten Werkbaum-Plan zeichnete die Linie damit überwiegend **fertige
|
||
Arbeit** nach: 69 Stationen, fast alle auf `[^]`-Knoten.
|
||
- In einer Alternativgruppe hatte eine **bereits realisierte** Alternative
|
||
keinerlei Kostenvorteil. Steht in einer `=`-Gruppe eine auf `[x]` und daneben
|
||
eine billigere auf `[?]`, empfahl der Pfad die billigere — obwohl die Wahl
|
||
faktisch getroffen und bezahlt ist. Die `xorConflict`-Warnung (D35) meldete
|
||
den Widerspruch bereits, die Pfadrechnung ignorierte ihn.
|
||
|
||
**Entschieden: Erledigtes kostet 0.** Der Pfad beantwortet damit „was ist als
|
||
Nächstes am günstigsten?" statt „was hätte der Plan von vorn gekostet?".
|
||
|
||
**Die Schwelle liegt bei `[x]` fertig** (Nutzer). Begründung: Die Beförderung
|
||
auf `[^]` ist keine Kostenfrage — sie sagt etwas über das Deployment, und das
|
||
tut per D30 ohnehin ein eigener Commit. Wer fertig ist, hat bezahlt.
|
||
|
||
**Angefangenes (`[~]`, `[/]`) zählt weiterhin voll.** Erwogen und verworfen
|
||
waren anteilige Restkosten (etwa 2/3 bzw. 1/3): Die Bruchteile wären erfunden —
|
||
die Größen sind **ordinal, nicht additiv** (ROADMAP, Aufwands-Rollup: `S+S ≠ M`),
|
||
eine Skala für „ein Drittel von L" gibt es nicht. Ebenfalls verworfen: alles ab
|
||
`[~]` als bezahlt zu werten („versunkene Kosten sind versunken"). Das zöge den
|
||
Pfad in jeden angefangenen Zweig, auch wenn dort noch fast alles offen ist —
|
||
und `[~]` heißt laut §4 gerade „Kosten investiert, **Risiko hoch**".
|
||
|
||
**Maßgeblich ist der intrinsische Status, nicht der effektive.** Ein `[x]`, das
|
||
von einer Abhängigkeit zurückgehalten wird, ist effektiv weiter unten (D39) —
|
||
die **Arbeit daran** ist trotzdem getan. Dieselbe Linie, die schon die XOR-Regel
|
||
(D35: „investiert ist investiert") und „Was ist neu?" (D28: `[^]` im Text ist
|
||
die Deploy-Aussage) ziehen. Nebenbei verhindert es doppeltes Zählen: Die
|
||
Abhängigkeit steht mit ihren eigenen Kosten ohnehin selbst auf dem Pfad.
|
||
|
||
**Abgezogen werden nur die eigenen Kosten, nicht der Teilbaum.** Ein `[x]`-Knoten
|
||
mit offenen Kindern bleibt also teuer — was stimmt, und was eine unstimmige
|
||
Stelle im Plan sichtbar lässt, statt sie zuzudecken.
|
||
|
||
**Darstellung: Farbe bleibt, nur Linie und Punkte lassen Erledigtes aus**
|
||
(Nutzer). Erledigte Knoten bleiben `cheap` und behalten ihre volle Statusfarbe —
|
||
grün bzw. blau sagt bereits „hier ist nichts mehr zu tun". Verworfen war,
|
||
sie wie nicht benötigte Knoten auszublassen: Das ist der Kanal für „gehört nicht
|
||
zum Plan" (D18), und ein fertiger Knoten sähe damit aus wie eine verworfene
|
||
Alternative. Ebenfalls verworfen: eine **zweite, schwächere** Abblendstufe — sie
|
||
müsste sich von der Pfad-Inversion unterscheiden lassen, und der Unterschied
|
||
zwischen 32 % und, sagen wir, 65 % Deckkraft ist kein Unterschied in der Art.
|
||
Drei Zustände sind so ohne neuen Farbkanal unterscheidbar: nicht nötig (blass),
|
||
nötig und erledigt (voll, ohne Punkt), nötig und offen (voll, mit Punkt und
|
||
Linie).
|
||
|
||
**Station ist der tiefste noch OFFENE Knoten eines Zweigs.** Die alte Regel
|
||
(„kein Kind liegt auf dem Pfad") reicht dafür nicht: Sind alle Kinder erledigt
|
||
und der Elternknoten nicht, hätte der Zweig gar keine Station, obwohl dort noch
|
||
Arbeit liegt — nämlich seine. `hidesOpenCheap()` fragt deshalb den **Teilbaum**
|
||
statt nur die direkten Kinder. Der eingeklappte Knoten (D38-Nachtrag) erbt
|
||
dieselbe Verschärfung: Er vertritt seinen Teilbaum nur noch, solange darin etwas
|
||
offen ist; ein fertig zusammengefalteter Zweig bekommt keinen Punkt mehr.
|
||
|
||
**Das implizite M-Badge entfällt an erledigten Knoten.** Es macht eine
|
||
**Kostenannahme** sichtbar (D18) — wo keine getroffen wird, gibt es nichts zu
|
||
zeigen. Gilt für Badge und `aria-label` gemeinsam.
|
||
|
||
**Kein neuer Umschalter** (Nutzer). Der vorhandene „günstigster Pfad" ändert
|
||
seine Bedeutung; erwogen war ein zweiter Knopf „offene Front ⇄ Gesamtplan", der
|
||
auch „was kostet der Plan insgesamt?" beantwortet hätte. Verworfen: ein neunter
|
||
Knopf im Diagramm-Kopf plus i18n in neun Sprachen für eine Frage, die man beim
|
||
Planen selten stellt — und die Kopfzeile wurde gerade erst entlastet
|
||
(D17-Nachtrag 5).
|
||
|
||
**Nachgemessen am mitgelieferten Werkbaum-Plan:** 110 Knoten auf dem Pfad
|
||
(unverändert), Stationen **69 → 24**. Die verbleibenden sind exakt die offene
|
||
Front — Ticket-Referenzen, Öffnen/Speichern, Backend-Gerüst samt REST und
|
||
Persistenz, Websocket-Transport, Text-CRDT, die Mermaid-Layout-Teile, das
|
||
IDEA-Plugin. Die Linie wird weiterhin gezogen (zwei Pfade: kräftig hinten,
|
||
abgetönt vorn). Grafikexport und Druck folgen ohne Zusatzcode — beide lesen
|
||
`.node.cheap-leaf` aus dem DOM. 236 Tests grün, davon 14 neue
|
||
(`tests/frontier.test.js`); der Snapshot des kanonischen Beispiels ändert sich
|
||
um genau zwei Knoten (`[x] Zielgruppenanalyse`, `[x] Sitemap` verlieren
|
||
`cheap-leaf`).
|
||
|
||
**Was das für den gestaffelten Pfad aus der ROADMAP bedeutet:** Dessen
|
||
Status-Hälfte ist damit gebaut. Offen bleibt die **Nutzen-Achse** (Ausbaustufen:
|
||
ist eine Gruppe komplett realisiert, zur nächsten per Nutzen gewählten Stufe
|
||
weiterspringen) — die braucht erst ein Nutzen-Attribut und den Aufwands-Rollup.
|
||
|
||
**Nachtrag — „erledigt tritt nicht zurück" galt nur auf dem Pfad; jetzt gilt es
|
||
überall.** Gemeldet als Frage: „Manche Knoten, die schon in Produktion sind,
|
||
werden blau dargestellt und manche grau." Beispiel `#ed.fresh` — grau, außer
|
||
wenn der Cursor darauf steht.
|
||
|
||
Die Ursache war nicht der Status, sondern die Pfad-Inversion: Der Knoten ist
|
||
eine **Zugabe** (`+`), und optionale Knoten liegen per D29 nie auf dem
|
||
günstigsten Pfad — `.cheap-on .node:not(.cheap)` blasste ihn also aus (Deckkraft
|
||
0,32, Sättigung 0,4; Pastellblau `#DBEAF8` liest sich so als Grau). Dass er beim
|
||
Anklicken blau wurde, war die Cursor-Ausnahme aus D25.
|
||
|
||
**Der Widerspruch liegt in diesem Eintrag selbst.** Oben steht „sie auszublassen
|
||
hieße, sie sähen aus wie eine verworfene Alternative" — die Regel griff aber nur
|
||
für erledigte Knoten **auf** dem Pfad, weil sie an `cheapCls()` hing. Durch das
|
||
Raster fielen die fertige Zugabe und die fertige, nicht gewählte Alternative:
|
||
`#ed.fresh` ist gebaut und deployed und sah aus wie etwas, das nie passieren
|
||
wird. Das Argument von oben trägt dort genauso weit; die Regel war zu eng
|
||
gefasst, nicht falsch begründet.
|
||
|
||
**Entschieden (Nutzer): Was `[x]` oder `[^]` trägt, wird nie ausgeblasst.**
|
||
Damit hat die Blässe genau **eine** Bedeutung: „hier ist nichts getan und wird
|
||
auch nichts getan". Vorher hieß sie manchmal auch „ist längst fertig" — und die
|
||
beiden Fälle sind das Gegenteil voneinander.
|
||
|
||
**Umgesetzt als eigene Klasse `done`, nicht über die Statusklassen.**
|
||
`.cheap-on .node:not(.cheap).st-fertig, …st-prod` hätte ohne neue Klasse
|
||
funktioniert, wäre aber **falsch**: `st-…` trägt den **effektiven** Status
|
||
(D39), und ein von Abhängigkeiten zurückgehaltenes `[x]` heißt dort z. B.
|
||
`st-arbeit`. Die Ausnahme muss dem **intrinsischen** Status folgen — dieselbe
|
||
Linie wie bei der XOR-Regel (D35), bei „Was ist neu?" (D28) und bei der
|
||
Kostenrechnung dieses Eintrags: Geleistete Arbeit ist geleistet. `render.js`
|
||
setzt die Klasse deshalb per `isDone(n)`, also aus derselben Funktion, die auch
|
||
die Kosten auf 0 zieht. Gefärbt wird unverändert nach dem effektiven Status —
|
||
ein zurückgehaltenes `[x]` steht jetzt in **voller** Stärke in seiner
|
||
effektiven Farbe, und die Diskrepanz-Marke (D39) erklärt den Unterschied.
|
||
|
||
Es ist die **vierte** Ausnahme von der Inversion, nach `.fresh` (D28),
|
||
`.focusmark` (D32) und `.current` (D25-Nachtrag) — und alle vier sind
|
||
nachgereicht worden, nachdem jemand einen unsichtbaren Knoten gemeldet hat. Das
|
||
ist inzwischen ein Muster und steht als Prüffrage in `frontend/CLAUDE.md`: Wer
|
||
eine neue Aussage an einen Knoten hängt, fragt zuerst, ob sie ausgeblasst noch
|
||
etwas sagt.
|
||
|
||
**Nebenbefund: Der Grafikexport hatte den Fehler nie.** `diagramToSvg()` liest
|
||
`backgroundColor`, nicht `opacity`/`filter` — im exportierten SVG standen diese
|
||
Knoten also immer schon in voller Farbe. Der Bildschirm zieht damit nach, statt
|
||
dass etwas Neues entsteht.
|
||
|
||
**Nachgemessen** am mitgelieferten Werkbaum-Plan (149 sichtbare Knoten, Pfad
|
||
an): Vorher blass und fertig waren genau **drei** Knoten — `#ed.fresh`,
|
||
`#ed.export.print` (beide `+`) und `#ed.closure.greedy` (die nicht gewählte
|
||
Alternative neben `#ed.closure.exact`, das als gewähltes schon voll stand).
|
||
Alle drei jetzt `opacity 1`, `filter none`, Füllung `rgb(219, 234, 248)` — also
|
||
identisch mit den fertigen Knoten auf dem Pfad. Weiterhin blass bleiben **31**
|
||
Knoten, darunter **kein einziger** fertiger. 240 Tests grün, davon 4 neue in
|
||
`tests/frontier.test.js`; drei Snapshots und eine Zusicherung in
|
||
`effective.test.js` (`node root-node held done st-arbeit` — genau der Fall
|
||
„intrinsisch fertig, effektiv zurückgehalten") sind um die Klasse ergänzt.
|
||
|
||
## D47 — Von Station zu Station: ein Knopf, der geht, statt zu schalten
|
||
Mit dem status-bewussten Pfad (D46) zeigt das Diagramm die offene Front — im
|
||
mitgelieferten Plan 24 Stationen, verteilt über einen Baum von über 20 000 px
|
||
Breite. Sie **zu sehen** ist damit gelöst, sie **abzugehen** nicht: Man müsste
|
||
jede von Hand suchen. Der Knopf im Diagramm-Kopf holt sie der Reihe nach in die
|
||
Mitte.
|
||
|
||
**Der einzige Knopf im Diagramm-Kopf, der kein Umschalter ist.** „Verworfene
|
||
einblenden" (D4), „günstigster Pfad" (D18) und die Falt-Voreinstellung (D44)
|
||
beschreiben je einen Zustand; dieser löst eine **Bewegung** aus. Deshalb kein
|
||
`aria-pressed` und keine gedrückte Optik — er sieht aus wie „kopieren" und
|
||
„herunterladen", die ebenfalls etwas *tun*.
|
||
|
||
**Der Sprung fasst nur das Diagramm an** (Nutzer): zentrieren, hervorheben,
|
||
Tastaturfokus — buchstäblich die Behandlung des ausdrücklichen Alt+Klicks
|
||
(D25-Nachtrag 1), inklusive Puls und der Hervorhebung der
|
||
Abhängigkeits-Kanten (D41). Erwogen war, zusätzlich die Schreibmarke auf die
|
||
Zeile zu setzen; das kostete aber den Fokus im Baum (der nächste Druck müsste
|
||
ihn zurückholen) und wäre auf dem Telefon bei jedem Sprung ein Bereichswechsel
|
||
weg vom Diagramm. Der Weg in den Text steht direkt daneben offen: **Alt+Enter**
|
||
am fokussierten Knoten, dieselbe Geste wie überall.
|
||
|
||
**Nach der letzten wieder die erste** (Nutzer). Ein Knopf, der am Ende
|
||
aufhört, wirkt kaputt und bräuchte eine eigene Rückstell-Geste; dass man wieder
|
||
oben ist, sieht man am Baum.
|
||
|
||
**Kein Zähler am Knopf** (Nutzer). Der „Was ist neu?"-Knopf trägt einen, hier
|
||
wäre er ein zehntes Element in einer Zeile, die schon knapp ist — die Zahl der
|
||
offenen Stationen steht stattdessen im **Tooltip** („… (24 offen)"), wo sie
|
||
nichts kostet.
|
||
|
||
**Kein eigener Zustand: fortgesetzt wird am hervorgehobenen Knoten.** Ein
|
||
gemerkter Index wäre die naheliegende Lösung und die schlechtere: Der Baum wird
|
||
bei **jedem Tastendruck** neu gebaut, die Stationsliste ändert sich unter dem
|
||
Index, und er zeigte danach auf etwas anderes. `currentNodeEl` (D25) überlebt
|
||
den Neubau dagegen von selbst, weil es aus der Cursor-Zeile neu abgeleitet
|
||
wird. Liegt der hervorgehobene Knoten nicht auf einer Station — etwa weil
|
||
jemand zwischendurch im Text getippt hat —, beginnt der Gang wieder vorn. Das
|
||
ist kein Notbehelf, sondern die richtige Antwort auf „zeig mir, was als
|
||
Nächstes dran ist".
|
||
|
||
**Verborgen, solange es nichts anzuspringen gibt** — bei ausgeschaltetem Pfad
|
||
(dann gibt es keine Stationen) ebenso wie bei einem durchweg erledigten Plan.
|
||
Dieselbe Zurückhaltung wie beim „Was ist neu?"-Knopf (D28).
|
||
|
||
**Die Kopfzeile hat das nicht mehr getragen — und das war kein Fehler des
|
||
Knopfes.** D17-Nachtrag 5 hatte die Zeile gerade erst auf acht Elemente
|
||
zurechtgemessen und dabei `flex-wrap:nowrap` als Riegel gesetzt, damit aus
|
||
einem stillen Umbruch ein sichtbarer Überlauf wird. Der neunte Knopf hat den
|
||
Riegel prompt ausgelöst — nachgemessen aber anders als erwartet:
|
||
|
||
- Bei **375 px** passte es weiterhin, nachdem die Lücke von 8 auf 6 px und der
|
||
Innenabstand von 10 auf 8 px ging: 345 px Inhalt, 359 px Platz, **14 px
|
||
Luft**, eine Reihe.
|
||
- Bei **320 px** ist es Arithmetik: 345 px Inhalt gegen 304 px Platz. Neun
|
||
fingergroße Ziele passen dort nicht, und unter 29 px zu gehen hat
|
||
D17-Nachtrag 5 ausdrücklich abgelehnt.
|
||
|
||
**Dabei ein älterer, stiller Fehler gefunden:** Bei Platzmangel schrumpfte
|
||
nicht etwa irgendetwas gleichmäßig — der **Modus-Wähler** ist das einzige
|
||
Element ohne feste Größe und wurde auf einen **2-px-Strich** zusammengedrückt,
|
||
während sein Icon 38 px breit darüber hinausragte. Das Bedienelement war
|
||
unbenutzbar und sah aus wie ein Trennstrich. `flex:0 0 auto` an allen Kindern
|
||
der Zeile stellt das ab: Niemand wird mehr zerdrückt.
|
||
|
||
**Darum schiebt die Zeile jetzt, statt zu zerdrücken oder abzuschneiden:**
|
||
`overflow-x:auto` auf dem Kopf (Scrollbalken ausgeblendet — auf Touch-Geräten
|
||
sind sie ohnehin Overlay). Bei 375 px ändert die Regel nichts, weil nichts
|
||
überläuft; bei 320 px bleiben alle neun Elemente in voller Größe erreichbar
|
||
(nachgemessen: 41 px Schiebeweg, Kopfhöhe unverändert 49 px, Modus-Wähler
|
||
wieder 40 px breit). Das ist die ehrliche Fortschreibung der D17-Regel: Der
|
||
Riegel sollte einen unbemerkten Layout-Wechsel verhindern, nicht ein
|
||
Bedienelement opfern.
|
||
|
||
*(Das `overflow-x:auto` war ein Fehler und ist zurückgenommen — es machte aus
|
||
der Kopfzeile einen Scroll-Container und klippte damit die beiden
|
||
Aufklapp-Menüs, die als absolut positionierte Kinder darin hängen. Was an
|
||
seine Stelle tritt und warum es niemandem auffiel: **D50**. `flex:0 0 auto`
|
||
gegen den zerdrückten Modus-Wähler bleibt.)*
|
||
|
||
## D48 — Der Werkbaum-Plan erklärt sich selbst: ID und Beschreibung an jedem Knoten
|
||
Der mitgelieferte Plan (D27) ist zugleich Vorzeigedokument und Projektübersicht
|
||
— und war für Fremde weitgehend stumm. Ein Knoten wie „Stay greedy, but say so"
|
||
oder „Cycles are legal" sagt jemandem, der die DECISIONS nicht gelesen hat,
|
||
nichts. Jetzt trägt **jeder** der 172 Knoten eine **ID** und einen
|
||
**Beschreibungsblock** hinter dem `---`-Trenner.
|
||
|
||
**Warum die Langform und nicht `"`-Zeilen:** Bei 172 Knoten verdreifachte die
|
||
Kurzform die Höhe des Baumteils und machte ihn unlesbar — gerade das, was der
|
||
Plan zeigen soll. Hinter dem Trenner bleibt der Baum so kompakt wie vorher;
|
||
die Erklärung findet man über die ID. Genau der Fall, für den die Langform
|
||
gebaut wurde (D40). Die eine vorhandene `"`-Zeile an „Collaborating" bleibt
|
||
stehen: Sie führt die Kurzform weiterhin vor, und beide Formen zum selben
|
||
Knoten hängen sich planmäßig aneinander (§1).
|
||
|
||
**ID-Schema `#bereich.task`, dritte Stufe nur wo nötig** (Nutzer). Acht
|
||
Bereiche mit kurzen Kürzeln — `not` Notation, `ed` Editor, `bld` Build,
|
||
`be` Backend, `col` Zusammenarbeit, `mmd` Mermaid, `idea` IDEA-Plugin,
|
||
`trk` Tracker; die Wurzel ist `#wb`. Wo ein Teilbaum sonst Kunstwörter
|
||
bräuchte, kommt eine dritte Stufe dazu (`#ed.closure.union`,
|
||
`#mmd.place.horiz`) — vier gibt es nirgends. Vier bereits vergebene IDs sind
|
||
ins Schema gewandert (`#closure` → `#ed.closure`, `#scaffold` →
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`#be.scaffold`, `#docs` → `#be.docs`, `#resolve` → `#trk.resolve`), die fünf
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`:#…`-Verweise darauf mit.
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**Englisch wie der Plan** (Nutzer). „Doku auf Deutsch" (CLAUDE.md) gilt der
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Projektdokumentation; der Plan ist ein ausgeliefertes Artefakt mit weltweitem
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Publikum, und deutsche Blöcke unter einem englischen Baum läsen sich gebrochen
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— dieselbe Logik wie beim Beispiel-Dokument (D22) und bei `llms.md` (D43).
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**Ein bis zwei Sätze je Knoten** (Nutzer): was es ist und warum es im Plan
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steht. Ein Satz ohne das Warum verlöre bei den interessanten Knoten gerade die
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Hälfte, die man nicht erraten kann; ein Absatz je Knoten machte den Plan zu
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einer zweiten, veraltenden Fassung von DECISIONS.
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**Der Preis, gemessen:** Die Datei wächst von 189 auf 902 Zeilen, das Bundle
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von 443 auf 506 kB (gzip 247 → 270 kB). Dafür beantwortet das Diagramm jetzt
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im Tooltip, was ein Knoten bedeutet — und der Screenreader liest es mit
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(`aria-label`).
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**Nachgemessen:** 172 Knoten, 172 eindeutige IDs, kein Knoten ohne
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Beschreibung, **0 Warnungen**, Pfad weiterhin exakt gerechnet mit 24
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Stationen. Der Cursor in einem Beschreibungsblock wählt den beschriebenen
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Knoten aus (D40-Nachtrag 2) — auf Kopf- wie Textzeile geprüft; der
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`---`-Trenner selbst wählt nichts.
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## D49 — Das Textfeld bricht nicht mehr um: `wrap="off"` plus waagerechter Balken
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Gewünscht vom Nutzer, und damit die ausdrückliche Umkehrung der D33-Abwägung
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(„Verworfen: `wrap=off` … der Umbruch ist die wichtigere Eigenschaft"). Der
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dort notierte Preis bleibt richtig und wird in Kauf genommen; was dort **nicht**
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bedacht war, ist die andere Seite:
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**Ein weicher Umbruch zerstört die Einrückung — und die trägt hier die
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Hierarchie.** In dieser Notation ist der linke Rand keine Formsache, sondern
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||
die Ebene (§2). Bricht eine Zeile um, beginnt ihre Fortsetzung am linken Rand
|
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und sieht damit aus wie ein Wurzelknoten; wer die Struktur überfliegt, liest
|
||
eine Ebene, die es nicht gibt. Das trifft genau die langen Zeilen, also die mit
|
||
ID, Größe und Kommentar — und seit D48 ist das praktisch jede Zeile des
|
||
mitgelieferten Plans. Waagerechtes Scrollen kostet Bequemlichkeit; der Umbruch
|
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kostete Lesbarkeit der Struktur.
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**Umgesetzt am Element, nicht in CSS:** `wrap="off"` am `<textarea>`. Es ist
|
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die Eigenschaft des Feldes, nicht seiner Gestaltung, und es wirkt zuverlässig
|
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in allen Engines; `overflow:auto` steht daneben im Stylesheet.
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**Der Spiegel musste mit.** `syncMirror()` (D25/D33) maß mit `white-space:
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||
pre-wrap` und **fester Breite** — genau die Kombination, die im Spiegel Zeilen
|
||
umbräche, die im Textfeld ungebrochen stehen. Jede Zeile darunter läge dann zu
|
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tief, und die Zeilennummern wanderten weg. Der Spiegel ist deshalb jetzt `pre`
|
||
und ohne Breitenvorgabe.
|
||
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||
**Gemessen wird trotzdem weiter.** Ohne Umbruch wäre `Zeilenhöhe × n` richtig
|
||
und der Spiegel überflüssig — so hat D33 den Fall beschrieben. Behalten wurde
|
||
die Messung dennoch: Die Schriftgröße unterscheidet sich zwischen Telefon und
|
||
Schreibtisch (D17-Nachtrag 2), und die Messung stimmt in beiden Fällen von
|
||
selbst, ohne eine zweite Stelle, die dieselbe Zahl kennen muss.
|
||
|
||
**Der Sprung setzt die waagerechte Verschiebung zurück.** `jumpToLine()`
|
||
markiert die **ganze** Zeile (D25) — der Browser scrollt dann von sich aus an
|
||
deren **Ende**, und man landete am rechten Rand, ohne Einrückung, Zeichen und
|
||
Statusbox zu sehen. Also `scrollLeft = 0` nach dem Markieren: Der Sprung zeigt
|
||
auf eine Zeile, nicht auf ihr Ende.
|
||
|
||
**Der Zeilennummern-Streifen bleibt stehen.** Er verschiebt sich weiterhin nur
|
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gegen `src.scrollTop`; den waagerechten Balken macht er nicht mit. Das war
|
||
schon so gebaut und ist jetzt das gewünschte Verhalten statt eines
|
||
Nebenprodukts — nachgemessen: linke Kante unverändert, während der Text um
|
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180 px verschoben ist.
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**Nachgemessen** am mitgelieferten Plan (903 Zeilen, längste 122 Zeichen):
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||
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| | Schreibtisch | Telefon (375 px) |
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|---|---|---|
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| Bildzeilen zu logischen Zeilen | 903 : 903 | 903 : 903 |
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| waagerechter Schiebeweg | 211 px | 432 px |
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| sichtbare Zeichen | rund 110 | rund 53 |
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| Abweichung der Zahlen am Dateiende | — | 2 px auf 903 Zeilen |
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||
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||
Die zwei Pixel stammen daher, dass `offsetTop` ganzzahlig rundet, die
|
||
Zeilenhöhe aber 17,408 px beträgt; sie sammeln sich nicht auf (jede Zahl wird
|
||
absolut gemessen, nicht fortgeschrieben).
|
||
|
||
**Der D33-Einwand bleibt bestehen, nur nicht mehr entscheidend:** Im schmalen
|
||
Spiegel neben einem eingebetteten Pad (D31) und auf dem Telefon sieht man jetzt
|
||
rund 53 Zeichen und muss schieben. Wer dort viel liest, zieht den Splitter auf
|
||
oder wechselt in die Textansicht. Ein Umschalter dafür wurde nicht gebaut — aus
|
||
demselben Grund wie in D33: ein Bedienelement plus neun Übersetzungen für einen
|
||
Zustand, den kaum jemand umstellen will.
|
||
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||
## D50 — Kein `overflow` an der Titelzeile: sie trägt die Aufklapp-Menüs
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||
Gemeldet: „Dokumente aufklappen/auswählen funktioniert in Mobilansicht nicht."
|
||
Eine Regression aus D47, einen Tag alt.
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||
**Ursache.** D47 gab der Titelzeile auf Mobil `overflow-x:auto`, damit bei
|
||
320 px alle neun Bedienelemente erreichbar bleiben. Damit wird sie zum
|
||
**Scroll-Container** — und beide Aufklapp-Menüs hängen als absolut
|
||
positionierte Kinder genau darin: `#docMenu` (Dokumente) im Editor-Kopf,
|
||
`.dlmenu` (Download) im Diagramm-Kopf. Beide standen anschließend im
|
||
abgeschnittenen Bereich.
|
||
|
||
**Der Teil, der beim Bauen übersehen wurde, ist eine CSS-Regel:** `overflow-x`
|
||
auf etwas anderes als `visible` zu setzen hebt ein `visible` der **anderen
|
||
Achse** auf `auto`. Gemessen: `overflow-x:auto` ⇒ `overflow-y:auto`. Geklippt
|
||
wurde also nicht seitlich, wo man es beabsichtigt hatte, sondern **nach
|
||
unten** — dorthin, wo die Menüs aufklappen. Deshalb war der Fehler auch nicht
|
||
auf schmale Geräte beschränkt: Ein Scroll-Container klippt, ob er überläuft
|
||
oder nicht, also auf **jeder** Mobilbreite.
|
||
|
||
Nachgestellt bei 375 px: Das Dokumenten-Menü ist 153 px hoch und beginnt 156 px
|
||
unterhalb der Kopfunterkante (`clientHeight` 43, `scrollHeight` 200);
|
||
`elementFromPoint` an seiner Stelle liefert das Textfeld. Das Download-Menü
|
||
ebenso — dort kam der Diagramm-Hintergrund zurück. Aufklappen ging also nicht
|
||
bloß „nicht gut", das Menü war gar nicht da.
|
||
|
||
**Behoben durch Wegnahme, nicht durch einen Umweg.** Erwogen war, die Menüs per
|
||
`position:fixed` aus dem Container zu heben und beim Öffnen aus dem
|
||
Trigger-Rechteck zu positionieren — das hätte beides gerettet, aber JS-Geometrie
|
||
für etwas eingeführt, das CSS bisher allein konnte, samt Nachführen bei jeder
|
||
Größenänderung. Der Preis stand in keinem Verhältnis zum Gewinn: Das `overflow`
|
||
diente **ausschließlich** Breiten unter rund 360 px, kaputt waren die Menüs
|
||
**überall**.
|
||
|
||
**An seine Stelle tritt Umbrechen — aber nur dort, wo es rechnerisch nicht
|
||
passt.** Unter 360 px (`@media (max-width:360px)`) darf die Zeile umbrechen;
|
||
darüber bleibt `nowrap` als Riegel. Das nimmt D17-Nachtrag 5 nicht zurück: Der
|
||
Riegel sollte einen **unbemerkten** Layout-Wechsel verhindern, und ein Umbruch
|
||
bei einer Breite, bei der neun Fingerziele arithmetisch nicht nebeneinander
|
||
passen, ist keine Überraschung, sondern die einzige ehrliche Möglichkeit.
|
||
Nachgemessen: 375 px eine Reihe zu 49 px, alles innerhalb; 320 px zwei Reihen zu
|
||
78 px, alle neun Elemente vollständig sichtbar, Modus-Wähler weiterhin 40 px
|
||
breit (`flex:0 0 auto` aus D47 bleibt und ist unabhängig richtig).
|
||
|
||
**Geprüft ist jetzt die Bedienung, nicht die Geometrie.** Der D47-Nachweis
|
||
bestand aus Breiten und Höhen — und genau darin war der Fehler unsichtbar, weil
|
||
die Kopfzeile ja weiterhin 49 px hoch war und alle Knöpfe an ihrem Platz saßen.
|
||
Gemessen wird deshalb jetzt, ob das Menü nach dem Öffnen an seiner eigenen
|
||
Stelle auch **getroffen** wird (`elementFromPoint` landet auf `.docitem` bzw.
|
||
`.dlmenu`) und ob ein Klick darauf das Dokument wirklich wechselt (Werkbaum →
|
||
Example: Titel, `werkbaum-active` und der neu gebaute Baum). Beides bei 375 px
|
||
und bei 320 px.
|
||
|
||
**Lehre, im selben Geist wie D25 und D17-Nachtrag 4:** Wer einer Leiste
|
||
`overflow` gibt, entscheidet damit über alles, was aus ihr herausragen soll —
|
||
Menüs, Tooltips, Overlays. In `frontend/CLAUDE.md` steht das jetzt bei der
|
||
Kopfzeilen-Stolperfalle.
|
||
|
||
## D51 — Ein neues Dokument beginnt mit seinem Namen
|
||
Bisher legte „+ Neu" das Dokument unter „Unbenannt" an und setzte den Cursor
|
||
ins leere Textfeld. Das Umbenennen war ein eigener, zweiter Gang durchs Menü —
|
||
und wurde entsprechend oft nicht gemacht: Wer drei Pläne führt, hat drei
|
||
„Unbenannt". Jetzt öffnet sich unmittelbar das Inline-Umbenennen (D22) mit
|
||
**ausgewähltem** Vorschlag; tippen ersetzt ihn, Enter bestätigt.
|
||
|
||
**Das Dokument existiert vorher.** Angelegt, gespeichert und aktiviert wird wie
|
||
bisher; nur der Fokus geht ins Namensfeld statt ins Textfeld. Ein **Abbruch
|
||
verwirft nichts** — Esc behält den Vorschlag „Unbenannt", so wie es vorher der
|
||
Normalfall war. Der Gegenentwurf (erst benennen, dann anlegen) hätte ein
|
||
Dokument im Schwebezustand gebraucht und die Frage aufgeworfen, was bei Esc
|
||
passiert; das ist mehr Mechanik für weniger Verlässlichkeit.
|
||
|
||
**Nach dem Benennen geht es im Textfeld weiter.** Anlegen heißt schreiben
|
||
wollen — den Namen zu vergeben ist die erste Hälfte der Geste, nicht ihr Zweck.
|
||
Der Merker `renameIsNew` unterscheidet diesen Fall vom gewöhnlichen Umbenennen
|
||
aus dem Menü, das unverändert bleibt (Menü bleibt offen, Fokus wandert nicht).
|
||
Er wird in `closeDocMenu()` mit zurückgesetzt, sonst trüge ein abgebrochener
|
||
Vorgang seine Sonderbehandlung in den nächsten hinein.
|
||
|
||
Für alle drei Wege aus dem Eingabefeld gilt dasselbe: **Enter**, **Esc** und
|
||
**Fokusverlust** benennen (bzw. behalten den Vorschlag), schließen das Menü und
|
||
setzen den Cursor in den Text. Auf dem Telefon ist das zugleich der Moment, in
|
||
dem die Bildschirmtastatur gebraucht wird — `keyboardOnJump(false)` steht schon
|
||
da, aus demselben Grund (D25: neues, leeres Dokument = tippen ist gemeint).
|
||
|
||
**Nachgemessen:** Nach „+ Neu" trägt das Eingabefeld den Fokus, der Vorschlag
|
||
ist vollständig markiert (`selectionStart` 0 bis Länge). Enter mit „Sprint 15":
|
||
Titelzeile, `werkbaum-docs` und der Fokus im leeren Textfeld stimmen. Esc:
|
||
Vorschlag bleibt, Menü zu, Fokus im Text. Umbenennen eines bestehenden
|
||
Dokuments: Menü bleibt offen, Fokus bleibt, wo er war.
|
||
|
||
**Grenze der Prüfung, benannt:** Der Fokusverlust ließ sich nur als
|
||
**zugestelltes Ereignis** prüfen, nicht als echter Fokuswechsel — ein
|
||
synthetisches `.blur()` löst im Automaten keinen aus. Gegenprobe am
|
||
**unveränderten** Pfad (bestehendes Dokument umbenennen): dort passiert
|
||
ebenfalls nichts, es ist also die Werkzeuggrenze und keine Regression. Dieselbe
|
||
Lehre wie in D25 und D17-Nachtrag 4 — was die Geräteumgebung stellt, beweist
|
||
der Emulator nicht.
|
||
|
||
## D52 — Auf Touch öffnet der einfache Tipp das Knoten-Fenster, nicht den Link
|
||
Die Beschreibungen (D40) lebten im `title` — und ein `title` braucht einen
|
||
Zeiger. D40 hat das als bekannte Grenze notiert („auf Touch-Geräten gibt es
|
||
keine Tooltips — dort bleibt der Text vorerst nur im `aria-label`; ein Pop-up
|
||
kann später ergänzt werden"). Auf dem Telefon war die Beschreibung damit **gar
|
||
nicht** zu sehen, und seit D48 hängt an jedem der 172 Plan-Knoten eine.
|
||
|
||
**Die eine echte Frage war der Link.** Ein Knoten mit URL ist ein `<a>` und
|
||
belegt den einfachen Klick vollständig (§6, D6); ein Tipp kann nicht beides
|
||
tun. Entschieden (Nutzer): **Auf Touch öffnet der Tipp immer das Fenster, und
|
||
der Link steht darin als Knopf.** Damit hat die Geste dort **eine** Bedeutung —
|
||
„ansehen" —, und die Tooltips sind auf **allen** Knoten erreichbar. Preis:
|
||
SPEC §6 bekommt eine Touch-Ausnahme, und der Link kostet einen zweiten Tipp.
|
||
|
||
**Verworfen:**
|
||
- **Nur unverlinkte Knoten** — hätte §6 unangetastet gelassen, aber derselbe
|
||
Tipp hätte je nach Knoten Verschiedenes getan. Genau das hat D25 für diese
|
||
Geste ausdrücklich abgelehnt, und ausgerechnet die verlinkten Knoten (oft die
|
||
interessanten) wären ohne Beschreibung geblieben.
|
||
- **Erster Tipp Fenster, zweiter Tipp Link** — spart den Knopf, führt aber eine
|
||
unsichtbare Zusatzregel ein: Nichts zeigt an, dass ein zweiter Tipp etwas
|
||
anderes tut.
|
||
|
||
**Es hängt an den Touch-Ereignissen, nicht an einer Media Query.** Damit
|
||
verhält sich ein Gerät mit **beidem** (Touch-Notebook) richtig, ohne
|
||
Sonderfall: Der Finger öffnet das Fenster, die Maus öffnet weiterhin den Link
|
||
und zeigt den Tooltip. Nachgemessen am Schreibtisch: Klick auf den verlinkten
|
||
Wurzelknoten öffnet den Link, das Fenster bleibt zu, der `title` steht
|
||
unverändert am Knoten.
|
||
|
||
**Die drei Touch-Gesten unterscheiden sich am vorhandenen Zustand, ohne neues
|
||
Merkerfeld.** Der lange Druck (D25) setzt nach 500 ms `armedEl`, und jedes
|
||
`touchmove` räumt den Timer weg. Bei `touchend` gilt also: `armedEl` gesetzt ⇒
|
||
Sprung; Timer läuft noch ⇒ kurzer Tipp ohne Wischen ⇒ Fenster; beides weg ⇒ es
|
||
wurde gescrollt ⇒ nichts. **Ausgenommen ist das Falt-Zeichen** (D38): Der Tipp
|
||
darauf muss weiter umklappen, und weil das Fenster `preventDefault()` braucht
|
||
(sonst öffnete der Link-Knoten zusätzlich seine URL), hätte es den folgenden
|
||
Klick sonst verschluckt — Falten wäre auf Touch unbedienbar geworden.
|
||
Nachgemessen: Tipp auf das ▾ des Wurzelknotens 149 → 1 Knoten, kein Fenster.
|
||
|
||
**Es ist ein Fenster, kein zweiter Tooltip — also nutzt es, was ein `title`
|
||
nicht kann.** Der Trennstrich zwischen Beschreibung und Kurz-Fakten musste
|
||
dort aus 24 `─` gebaut werden (D40-Nachtrag), weil `title` kein Markup kennt;
|
||
hier ist er eine echte Linie, und ohne Beschreibung entfällt er ganz. Zerlegt
|
||
wird der `title` **an genau diesem Strich** (`TIP_RULE`, jetzt exportiert). Die
|
||
Alternative wäre ein zweites data-Attribut mit derselben Beschreibung gewesen —
|
||
im Werkbaum-Plan rund 20 kB DOM-Text als reine Verdopplung.
|
||
|
||
**Einzelne Zeilenumbrüche werden zu Leerzeichen, Leerzeilen zu Absätzen.** Das
|
||
ist die Lesart von SPEC §1 („Leerzeilen bleiben als Absatztrenner"), und es war
|
||
im Fenster sofort zu sehen: Die Beschreibungen im Plan sind bei ~76 Zeichen
|
||
umgebrochen, und in einem 336 px breiten Fenster stand der Text dadurch
|
||
ausgefranst („…a textual notation for work breakdown / structures, a browser
|
||
editor…"). Der `title` zeigt die harten Umbrüche weiterhin — dort haben wir
|
||
keine Wahl.
|
||
|
||
**Der Sprung-Hinweis nennt hier den langen Druck.** Der Tooltip endet mit
|
||
„Alt+Klick: zur Zeile im Text"; Alt gibt es auf dem Telefon nicht. Neuer
|
||
i18n-Schlüssel `jumpHintTouch` in allen neun Sprachen, plus `tipClose` und
|
||
`tipOpenLink`.
|
||
|
||
**`position:fixed` auf `<body>`, nicht in `#out`.** Ein Kind von `#out` erbte
|
||
dessen CSS-`zoom` (der Fenstertext skalierte mit dem Diagramm) und würde von
|
||
dessen `overflow` beschnitten — die Falle aus D50. Gesetzt wird aus
|
||
`getBoundingClientRect()`, das den Zoom schon enthält; waagerecht an den
|
||
Fensterrand geklemmt, nach oben ausweichend, wenn unten kein Platz ist. Die
|
||
Spitze bleibt über `--tipx` am Knoten, auch wenn geklemmt wurde (nachgemessen:
|
||
0 px Abweichung von der Knotenmitte im Normalfall).
|
||
|
||
**Zu macht es alles, was seine Aussage hinfällig macht:** Tipp daneben, zweiter
|
||
Tipp auf denselben Knoten, Esc, das ×, **Scrollen des Diagramms** (das Fenster
|
||
ist `fixed`, der Knoten wandert — es zeigte danach auf etwas anderes), der
|
||
**Bereichswechsel** auf Mobil (das Ziel ist dann `display:none`), der **Sprung
|
||
in den Text** (er führt weg) und jeder **Neubau** (er ersetzt das Element, an
|
||
dem es hängt). Die letzten drei fehlten in der ersten Fassung und fielen erst
|
||
im Durchspielen auf.
|
||
|
||
**Nachgemessen** (375 × 812, mitgelieferter Werkbaum-Plan): Tipp auf den
|
||
Wurzelknoten öffnet 336 × 220 px vollständig im Bild, mit Beschreibung als
|
||
einem Absatz ohne harte Umbrüche, Fakten `#wb · in Arbeit · Langer Druck: zur
|
||
Zeile im Text` und Knopf „↗ Link öffnen"; der Knoten trägt den Petrol-Ring, die
|
||
URL wird **nicht** geöffnet. Knoten ohne Beschreibung: nur die Faktenzeile,
|
||
39 px, ohne Trennstrich. Zweiter Tipp, Esc, Tipp daneben und eine **echte**
|
||
Wischgeste (`scrollLeft` 0 → 300) schließen; der lange Druck springt und
|
||
schließt mit.
|
||
|
||
**Werkzeuggrenze, wie in D25 und D17-Nachtrag 4:** Synthetische `TouchEvent`s
|
||
beweisen nur die eigene Ereignis-Logik — dass der Tipp den Link unterdrückt,
|
||
dass die drei Gesten auseinandergehalten werden, dass Position und Inhalt
|
||
stimmen. Sie beweisen **nicht**, wie ein echter Finger mit dem 300-ms-Klick,
|
||
dem Doppeltipp-Zoom und der Textauswahl des Systems zusammenspielt. Zwei
|
||
Messungen liefen deshalb auffällig ins Leere und sind hier festgehalten, damit
|
||
sie niemand für Befunde nimmt: Ein programmatisch gesetztes `scrollLeft` löste
|
||
**kein** `scroll`-Ereignis aus (die D33-Falle — geprüft wurde daraufhin mit
|
||
einer echten Wischgeste), und ein synthetischer Tipp trifft einen Knoten auch
|
||
dann, wenn er 8968 px **außerhalb** des Bildes liegt — dort zeigte das Fenster
|
||
folgerichtig auf nichts. Ein Finger kann das nicht.
|
||
|
||
**Nicht im Druck** (`.nodetip` und der `.tipped`-Ring ausgeblendet) und nicht
|
||
im Grafikexport — Bedienung, keine Aussage über den Plan; der Export liest
|
||
ohnehin nur `#out`.
|
||
|
||
## D53 — Tab rückt Zeilen ein, statt die Auswahl zu ersetzen — und zerstört kein Undo mehr
|
||
Zwei gemeldete Fehler, eine Zeile. Der Tab-Handler schrieb:
|
||
|
||
```js
|
||
src.value = value.slice(0, s) + ' ' + value.slice(eEnd);
|
||
```
|
||
|
||
**Fehler 1: Mehrere markierte Zeilen wurden durch zwei Leerzeichen ersetzt.**
|
||
Der Ausdruck schneidet den Bereich zwischen Auswahlanfang und -ende heraus.
|
||
Ohne Auswahl (`s === eEnd`) fügt er nur ein — deshalb ist es nie aufgefallen,
|
||
solange niemand mehrere Zeilen auf einmal einrücken wollte. In einer Notation,
|
||
in der die Einrückung die **Hierarchie** ist (SPEC §2), ist das die
|
||
naheliegendste Geste überhaupt.
|
||
|
||
**Fehler 2: Undo war danach tot.** `src.value = …` löscht die Undo-Historie
|
||
eines Textfelds vollständig — das steht seit D38-Nachtrag 2 im Projekt
|
||
(„nachgemessen: `value =` und `setRangeText` machen Strg+Z wirkungslos"), war
|
||
aber nur für das Zurückschreiben der Faltung beherzigt worden. Hier erneut
|
||
gemessen, mit der alten Zeile nachgestellt: Nach dem Schreiben ändert das
|
||
erste `undo` **nichts** (Text unverändert), das zweite liefert **`false`** —
|
||
der Stapel ist leer. Betroffen ist damit nicht nur das Einrücken selbst,
|
||
sondern **alles davor Getippte**. Das ist die Antwort auf „wann geht Undo
|
||
kaputt": bei **jedem** Tab-Druck, und sonst nirgends im laufenden Bearbeiten.
|
||
Die übrigen drei `src.value =` im Code laden ein **anderes** Dokument
|
||
(Dokumentwechsel, Wiederherstellen, Pad-Abruf) — dorthin gibt es nichts
|
||
zurückzunehmen, dort ist es richtig.
|
||
|
||
**Die neue Regel, bewusst einfach:**
|
||
|
||
- **Ohne Auswahl** zwei Leerzeichen an der Schreibmarke (Tab zählt in dieser
|
||
Notation als zwei, SPEC §2); **Shift+Tab** nimmt der Zeile den Einzug wieder
|
||
und zieht die Schreibmarke um dasselbe Stück mit, damit sie am selben
|
||
Zeichen stehen bleibt.
|
||
- **Mit Auswahl** wird **jede berührte Zeile** ein- bzw. ausgerückt.
|
||
|
||
Erwogen war die Editor-übliche Feinregel „nur bei mehrzeiliger Auswahl
|
||
einrücken, sonst die Auswahl ersetzen" (so macht es VS Code). Verworfen: Wer
|
||
**eine** ganze Zeile markiert und Tab drückt, meint auch dann Einrücken — und
|
||
die einfache Regel hat die bessere Eigenschaft, dass Tab **niemals Text
|
||
löschen kann**. Der Preis ist, dass ein markiertes Wort nicht mehr durch
|
||
Leerzeichen ersetzt wird; in einem Notationseditor ist das kein Verlust.
|
||
|
||
Nach dem Zug ist der **ganze Zeilenblock** ausgewählt, sodass wiederholtes Tab
|
||
weiter einrückt. Endet die Auswahl genau auf einem Zeilenanfang, gehört diese
|
||
Zeile **nicht** mehr dazu — sonst rückte ein Zug bis zum nächsten Zeilenbeginn
|
||
eine Zeile zu viel ein. **Leerzeilen** bekommen keinen Einzug (er wäre
|
||
unsichtbarer Weißraum), und beim Ausrücken fällt wahlweise die
|
||
Zwei-Leerzeichen-Stufe, ein Tabulator oder ein einzelnes Leerzeichen — sonst
|
||
bliebe eine ungerade Einrückung hängen.
|
||
|
||
**Nebenbefund, mitbehoben: Tab war eine Tastenfalle.** Der Handler nahm die
|
||
Taste bedingungslos; wer nur mit der Tastatur arbeitet, kam aus dem Textfeld
|
||
nicht mehr heraus (WCAG 2.1.2 „No Keyboard Trap"). **Esc** hebt sie jetzt für
|
||
den nächsten Tastendruck auf — der übliche Ausweg. Das kollidiert nicht mit
|
||
dem Esc, das das Knoten-Fenster schließt (D52): Das hängt an `document` und
|
||
läuft weiter.
|
||
|
||
**Nachgemessen** an einem Wegwerf-Dokument, mit **echten** Tastendrücken:
|
||
Drei markierte Zeilen, Tab → alle drei von 2 auf 4 Leerzeichen, **nichts
|
||
gelöscht**, Block bleibt ausgewählt, Fokus bleibt im Feld, Diagramm weiter
|
||
4 Knoten. Shift+Tab → zurück auf 2. Undo-Kette: tippen `(XL)`, dann Tab, dann
|
||
zweimal `undo` → erst der Einzug zurück, dann das Getippte; beide Zustände
|
||
zeichengenau wie zuvor.
|
||
|
||
**Werkzeuggrenze, die dabei fast zu einem Fehlschluss geführt hätte:** Ein
|
||
synthetisches `ctrl+z` aus der Automatisierung löst **kein** natives Undo aus
|
||
— der Text blieb stehen, was zunächst wie „Undo weiterhin kaputt" aussah. Im
|
||
selben Moment griff `document.execCommand('undo')` einwandfrei. Geprüft wird
|
||
Undo deshalb über `execCommand('undo')`; das steht jetzt auch in
|
||
`frontend/CLAUDE.md`. Dieselbe Lehre wie D25 (synthetische `TouchEvent`s) und
|
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D17-Nachtrag 4 (Bildschirmtastatur): Was die Umgebung stellt, stellt der
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Emulator nicht.
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## D54 — Frühere Stände: alle zehn Minuten, nur bei Änderung, die letzten zwanzig
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Ein Sicherheitsnetz gegen Versehen — und der Anlass war ein echtes: Der
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Tab-Fehler aus D53 konnte eine ganze Auswahl löschen und nahm dabei auch noch
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das Rückgängig mit. Ohne Netz war der Text dann weg.
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**Aufbewahrt werden die letzten 20 je Dokument** (Nutzer-Entscheidung), also
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rund 3½ Stunden bei gleichmäßigen Abständen und höchstens ~800 kB beim größten
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Dokument. Erwogen und verworfen: **ausgedünnt** (alle der letzten Stunde,
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stündlich für einen Tag, täglich für eine Woche — reicht weiter zurück, kostet
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aber eine Ausdünn-Regel, die man beim Lesen erst verstehen muss) und
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**lückenlos 24 Stunden** (bis zu 144 Stände, beim großen Plan ~5,8 MB und damit
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über dem localStorage-Limit — es bräuchte doch wieder eine Notbremse). Der
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Anspruch ist bewusst klein: Wer weiter zurück will, hat Git.
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**„Nur bei Änderung" heißt: gegen den letzten Stand, nicht gegen das Laden.**
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Gibt es noch keinen Stand, wird gegen den Text beim Aktivieren des Dokuments
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verglichen (`snapBase`). Ohne das legte der erste Takt nach dem Öffnen auch ein
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**unverändertes** Dokument weg — beim Herumklicken durch mehrere Dokumente
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sammelte sich so Ballast, den niemand erzeugt hat. Nachgemessen: Ohne Eingabe
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entsteht der Schlüssel im localStorage gar nicht erst.
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**Die Dokumente sind wichtiger als ihre Stände.** Beide teilen sich den
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localStorage. Läuft er über, wirft `persistSnaps()` deshalb so lange den
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jeweils ältesten Stand weg, bis es passt, notfalls alle — statt eine Ausnahme
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hochzureichen und damit womöglich das Speichern der **Dokumente** zu
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gefährden. Ein gelöschtes Dokument nimmt seine Stände mit.
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**Zurückgeholt wird undo-fähig** (`replaceTextUndoable`, D53): ein Griff
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daneben kostet ein Strg+Z, keine Rückfrage — dieselbe Haltung wie beim Falten
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(D38-Nachtrag 2). Vorher wird der **aktuelle** Stand weggelegt, falls er noch
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nicht drin ist; sonst wäre ausgerechnet er das Einzige, was das Zurückholen
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verlöre.
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**Pad-Dokumente (D31) bleiben außen vor.** Ihr Textfeld ist schreibgeschützt —
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ein alter Stand ließe sich dort gar nicht einsetzen, und Stände zu sammeln,
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die niemand laden kann, wäre nur Ballast. Der Knopf ist dort verborgen
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(`src.readOnly` bewacht Sammeln, Laden und Sichtbarkeit).
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**Platzierung: rechts neben dem Dokumenten-Wähler** (Nutzer-Vorgabe), beide in
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einer Gruppe, die das `margin-right:auto` trägt. Der Positionsbezug des Menüs
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ist der **Knopf**, nicht die Gruppe: An der Gruppe ausgerichtet (`right:0`)
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begann es 190 px weiter links und lief aus dem Panel heraus — in der ersten
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Fassung gebaut, im Bild sofort zu sehen und nachgemessen (linke Kante bei
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−65 px). Jetzt `position:relative` an einer Hülle um den Knopf und `left:0` am
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Menü: linke Kante bei 99 px, gleichauf mit dem Knopf, ganz im Panel.
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Jeder Eintrag nennt **Uhrzeit und Zeilenzahl** — die Zeilenzahl sagt auf einen
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Blick, welchen der ähnlich benannten Stände man greift. Neueste zuoberst,
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danach sucht man zuerst.
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**Nachgemessen** (Takt für die Prüfung auf 2 s verkürzt, danach zurückgestellt
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und geprüft): ohne Eingabe kein Eintrag; nach einer Eingabe genau einer; ohne
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weitere Eingabe kommt keiner dazu; nach 29 Änderungen sind es **20** (gedeckelt,
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Zeitstempel aufsteigend, der älteste ist der kleinste Text). Menü: 20 Einträge,
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neueste zuoberst. Klick auf einen älteren Eintrag lädt ihn (36 → 32 Zeilen),
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schließt das Menü, das Diagramm zeichnet neu (30 Knoten) — und ein `undo` holt
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den vorherigen Stand zeichengenau zurück. Der **Pad-Fall** ist durch die
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`readOnly`-Wächter im Code abgedeckt, aber nicht live durchgespielt (er
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bräuchte ein echtes Pad).
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**Nachtrag — ein Knopf, der von Hand sichert.** Zehn Minuten sind der falsche
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Takt für den einen Moment, in dem man einen Stand wirklich will: unmittelbar
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**vor** einer größeren Änderung. Genau dann ist der letzte selbsttätige Stand
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im Zweifel neun Minuten alt und enthält die Arbeit nicht, die man gleich
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aufs Spiel setzt. Der Knopf steht rechts neben dem Verlaufs-Knopf, in
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derselben Gruppe wie der Dokument-Wähler.
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**Kamera, nicht Plus.** Ein `+` unmittelbar neben dem Dokument-Namen liest
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sich als „neues Dokument" — das gibt es schon, im Menü daneben. Ein
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Lesezeichen läse sich als „Favorit". Die Kamera ist gegen beide Nachbarn
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eindeutig (Uhr mit Pfeil = Verlauf, Caret = Dokumentwahl) und trifft die
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Vorstellung, die der Nutzer selbst benannt hat („einen Snapshot manuell
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anfertigen"). Die UI-Texte bleiben bei „Stand", weil das Menü daneben so
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heißt.
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**Die Rückmeldung kommt immer — auch wenn nichts angelegt wurde.** Ein Knopf,
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der bei unverändertem Text stumm bleibt, wirkt kaputt; genau das passiert,
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denn `snapshotNow()` legt keinen doppelten Eintrag an. Der Ausweg ist keine
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zweite Meldung, sondern eine genauere Zusage: Der Knopf verspricht **„dein
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aktueller Stand ist gesichert"**, nicht „ein Eintrag wurde erzeugt". Bei
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unverändertem Text steht er bereits oben in der Liste — die Zusage stimmt
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also in beiden Fällen, und es braucht weder eine Fallunterscheidung noch
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einen zehnten i18n-Text. Einen Eintrag zu erzwingen wäre die schlechtere
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Wahl: Er kostete einen der zwanzig Plätze für Text, der schon da ist.
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Gezeigt wird das mit dem **vorhandenen** Haus-Idiom: `flashBtn()` setzt für
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1,5 s die Klasse `done`, die Petrol färbt und das Icon gegen einen Haken
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tauscht — dieselbe Rückmeldung wie bei „kopieren" und „herunterladen". Dafür
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musste nur die CSS-Regel `.copybtn.done .ic-copy` um `.ic-main` erweitert
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werden: die neutrale Form desselben Platzes für Knöpfe, die nichts kopieren.
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Ein **offenes Menü bleibt offen** und zeichnet neu — dort sieht man den
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Eintrag entstehen. Der Pad-Fall folgt von selbst: Beide Knöpfe werden in
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**einer** Zuweisung versteckt (`snapBtn.hidden = snapAddBtn.hidden =
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src.readOnly`), sie können also nicht auseinanderlaufen.
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Der Leer-Text des Menüs nennt jetzt beide Wege („auf Knopfdruck und alle 10
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Minuten") — er ist die Stelle, an der jemand fragt, wie man überhaupt zu
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einem Stand kommt.
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**Nachgemessen** (Werkbaum-Plan, Stände zuvor leer): 0 → Klick → **1**,
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Haken sichtbar (`ic-done` block, `ic-main` none), nach 1,7 s wieder das
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Kamera-Icon. Zweiter Klick **ohne** Änderung → weiterhin 1, Rückmeldung
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trotzdem. Text geändert, Klick → **2**; Menü zeigt beide, neueste zuoberst,
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und liegt vollständig im Panel. Im schmalen Layout kostet der Knopf nichts:
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Kopfhöhe 44 px und Zeilenzahl sind mit und ohne ihn identisch, die Breite des
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Dokument-Namens bleibt bei 54 px.
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**Nachtrag 2 — der Knopf sicherte nichts, wenn noch nichts geändert war.**
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Gemeldet: „I took a manual snapshot, and expected it to appear in the list of
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snapshots. but it does not appear. List is empty." Nachgestellt und
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bestätigt — und es war die schlimmste Bauart eines Fehlers: Es wurde **nichts
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gespeichert, der Knopf bestätigte aber trotzdem**. Er hat gelogen.
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**Die Ursache ist der Denkfehler des ersten Nachtrags.** `snapshotNow()`
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vergleicht bei **leerer** Liste gegen `snapBase` — den Text beim Öffnen des
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Dokuments. Für den Takt ist das richtig und der Grund, warum bloßes Ansehen
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keine Stände sammelt. Für den Knopf ist es falsch, und die Begründung von oben
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(„bei unverändertem Text steht er schon oben in der Liste") trifft genau dann
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nicht zu, wenn die Liste leer ist: Dann steht er **nirgends**. Das ist
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ausgerechnet der Fall, für den der Knopf gebaut wurde — Dokument öffnen,
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zuerst sichern, *dann* die große Änderung. Die Messung des ersten Nachtrags
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hat ihn nicht gefunden, weil sie mit einer Eingabe begann; sie prüfte die
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Wirkung des Knopfes, nicht seinen Anlass.
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**Behoben mit einem Schalter, nicht mit einer zweiten Funktion:**
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`snapshotNow(manuell)` lässt die `snapBase`-Sperre nur für den Takt gelten.
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Verglichen wird für den Knopf allein gegen den **letzten Eintrag** — der
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doppelte Eintrag bleibt vermieden, und die Zusage „dein Stand ist gesichert"
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wird in jedem Fall wahr, statt nur meistens.
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Zwei Stellen zogen mit. `loadSnapshot()` legt den aktuellen Stand ebenfalls
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als **bewusstes** Ereignis weg (in der Sache unverändert — dort ist die Liste
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nie leer, sonst gäbe es nichts zu laden — aber jetzt sagt der Aufruf, was er
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meint). Und der Takt heißt jetzt `setInterval(() => snapshotNow(), …)`: Ein
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durchgereichtes Argument wäre wahr und hebelte genau die Sperre aus, die er
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als Einziger braucht — dieselbe Falle, die schon D17-Nachtrag 4 bei
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`setAppHeight` benannt hat.
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**Nachgemessen**, beide Richtungen getrennt. Knopf (kleines Dokument, Liste
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zuvor leer): 10 Zeilen, Klick **ohne jede Eingabe** → Liste `[10]`; eine Zeile
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eingefügt, Klick → `[10, 11]`; Menü zeigt beide, neueste zuoberst; ältesten
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laden → Text zurück auf 10 Zeilen, kein zusätzlicher Eintrag. Takt (für die
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Prüfung auf 2 s verkürzt, danach zurückgestellt und nachgesehen): Dokument nur
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angesehen, drei Takte → **0** Stände; nach einer Änderung → 1; weitere Takte
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ohne Änderung → weiterhin 1. Die Sperre wirkt also weiter genau dort, wo sie
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hingehört.
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**Nicht durch Tests gedeckt:** Die Stände leben in `app.js` (localStorage,
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DOM), und dafür gibt es keine Testumgebung — dieselbe Lücke wie bei
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`applyOptStairs()` (D29) und `drawDepLinks()` (D41). Ein Fehler dieser Art
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fällt deshalb erst im Browser auf, und das ist der Preis dafür, dass die
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Zustandslogik im UI-Modul sitzt statt in `model.js`.
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**Nachtrag 3 — die Regeln ziehen nach `snapshots.js` um, damit sie prüfbar
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sind.** Nachtrag 2 endete mit dem Satz, die Stände seien „nicht durch Tests
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gedeckt … das ist der Preis dafür, dass die Zustandslogik im UI-Modul sitzt".
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Der Preis war zu hoch: Der Fehler kam bis in Produktion, und ein Test hätte
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ihn in einer Zeile gefunden. Also wird nicht der Preis bezahlt, sondern die
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Ursache beseitigt.
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**Geschnitten wird nach dem Vorbild von `remote.js` (D31): die entscheidbare
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Hälfte heraus, die I/O bleibt.** `snapshots.js` beantwortet, **was gilt** —
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wann ein Stand entsteht (`addSnapshot`), was bei Platzmangel zuerst fliegt
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(`dropOldestSnap`, `persistSnaps`), was aus dem Speicher überhaupt gelesen
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werden darf (`parseSnaps`) und wie ein Eintrag heißt (`snapLabel`). In
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`app.js` bleibt, **woher die Werte kommen** (aktives Dokument, Schreibschutz,
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Textfeld) und **wohin sie gehen** (`localStorage`, Menü). Der Speicher wird
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als `{setItem, removeItem}` hereingereicht, die Uhr als Zahl — genau die
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beiden Abhängigkeiten, an denen die Prüfbarkeit vorher scheiterte. `app.js`
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verliert dabei 55 Zeilen; `snapshotNow()` schrumpft auf sechs.
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**Kein Store-Objekt, keine Klasse:** Die Nachbarmodule sind schlichte
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Funktionsmodule, und `snaps` als Parameter durchzureichen kostet nichts. Wo
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das Original den Zustand verändert hat, tut es das weiter (`addSnapshot`
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hängt an die Liste an) — das ist im Test genauso ablesbar und hält den Diff
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klein.
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**Die Gegenprobe zählt, nicht die Zahl der Tests.** Baut man exakt den
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ausgelieferten Fehler wieder ein (`manual ? null : base` → `base`), fällt
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**genau eine** Zusicherung — die, die nach ihm benannt ist —, und die
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übrigen 27 bleiben grün. Ein Test, von dem man das nicht geprüft hat, ist nur
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eine Behauptung.
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28 Tests decken jetzt ab: Knopf gegen Takt (beide Richtungen, inklusive des
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gemeldeten Falls), kein Doppel-Eintrag, Deckelung bei 20, dokumentübergreifende
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Verdrängung des Ältesten, das Aufgeben bei vollem Speicher samt Wegräumen des
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Schlüssels, sechs Formen beschädigten Speichers und die Beschriftung (heute
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nur Uhrzeit, sonst mit Datum, Kalendertag statt 24 Stunden, Rückfall bei
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unbekannter Sprache).
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**Zwei Verhaltensänderungen, beide bewusst.** `parseSnaps()` wirft Einträge
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weg, die nicht die erwartete Form haben (Liste kein Array, `t` keine Zahl,
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`text` kein String) — vorher wären sie stehen geblieben und hätten beim Lesen
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zugeschlagen. Und ein Array statt eines Objekts im Speicher ergibt jetzt `{}`
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statt eines halb benutzbaren Zustands. Ein Sicherheitsnetz darf die App nicht
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umbringen.
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**Was Unit-Tests weiterhin nicht abdecken, ist die Verdrahtung** — dass
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`app.js` `base` und `manual` richtig durchreicht. Dafür bleibt die Messung im
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Browser, und sie ist nach dem Umbau wiederholt worden: Knopf ohne jede
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Eingabe → ein Stand; Takt (für die Prüfung auf 2 s) bei bloß angesehenem
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Dokument → **0**, nach einer Änderung → 1, weitere Takte → 1.
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**Nebenbefund, als Werkzeugfalle notiert:** Die Konsole des Browser-Werkzeugs
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puffert kumulativ — `console.clear()` und ein Neuladen räumen sie nicht. Eine
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`ReferenceError`-Meldung aus einer HMR-Zwischenfassung stand deshalb noch da,
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als der Fehler längst weg war. Auseinandergehalten hat es der `?t=`-Stempel
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im Stacktrace gegen den der geladenen Datei (`performance.getEntriesByType`):
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`…961240` gegen `…049984`. Dieselbe Sorte Lehre wie D25 und D17-Nachtrag 4 —
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die Meldung des Werkzeugs ist noch kein Befund.
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## D55 — ID-Kurzschreibweise: Eingabehilfe statt Notation
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Gefragt war, ob man unter `#prod-stage` einfach `#.kc` schreiben könnte, das
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dann `#prod-stage.kc` bedeutet. Die Beobachtung dahinter stimmt: Die
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D48-Konvention `#bereich.task` wiederholt das Präfix auf jeder Zeile, und die
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Einrückung sagt dasselbe noch einmal.
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**Als Notation wäre es trotzdem falsch — das zeigt der eigene Plan.** Gemessen
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an `docs/examples/werkbaum.werkbaum`: 181 IDs im Baumteil, davon **50 (28 %),
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deren gepunktetes Präfix gar nicht die Eltern-ID ist** — `#ed.parser` hängt
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unter `#ed.live`, `#not.status` unter `#not.line`. Das ist kein Schlendrian,
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sondern D48 wörtlich („dritte Stufe nur, wo es sonst kryptisch würde"): Die
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Punkte benennen den **Bereich**, nicht den Pfad. Eine Kurzform, die gegen den
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Elternknoten auflöst, wäre also für über ein Viertel der IDs des Dokuments
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falsch, das die Konvention erfunden hat. Der Gewinn wäre klein: 802 Zeichen in
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einer 40-kB-Datei, rund 2 %.
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Drei weitere Kosten, jede für sich schwerer als das Tippen:
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- **Der Beschreibungsteil hat keinen Baum.** Hinter `---` steht der Block-Kopf
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uneingerückt und ohne Vorfahren; dort müsste weiterhin die volle ID stehen.
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Eine ID, zwei Schreibweisen — je nachdem, wo man sie hinschreibt.
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- **Die ID wäre keine Adresse mehr.** Heute überlebt sie das Umsortieren, und
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genau darauf bauen die Abhängigkeiten `:#…`, die bewusst quer zum Baum zeigen
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(D34). Mit Kurzform ändert **Einrücken** die Identität, und Verweise zeigen
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still ins Leere. Dieselbe Zerbrechlichkeit, wegen der D34 den Verweis auf den
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*Titel* verworfen hat.
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- **Aus einer Konvention würde Grammatik.** Der Punkt ist heute ein gewöhnliches
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Zeichen der ID-Zeichenmenge (SPEC §1); dass `#ed.closure` unter `#ed` hängt,
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prüft niemand. Machte man ihn strukturell, wären die 50 Fälle oben
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Regelverstöße.
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**Entschieden (Nutzer): die Kurzform als Eingabehilfe.** Getippt wird `#.kc`,
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und beim **Verlassen der Zeile** steht `#prod-stage.kc` im Text. Der
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Präzedenzfall liegt im Haus: Umklappen im Diagramm schreibt seine Faltmarke
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ebenso zurück (D38-Nachtrag 2). Damit bleibt die Datei eindeutig, durchsuchbar
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und umsortierbar — die Ersparnis beim Tippen gibt es trotzdem, und keine der
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drei Kosten oben fällt an. Dass die Auflösung den **Baum**-Vorfahren nimmt und
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nicht das Bereichs-Präfix, ist dabei kein Mangel: Man sieht das Ergebnis sofort
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im Text und kann es hinschreiben, wie man es will.
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**Aufgelöst wird gegen den nächsten Vorfahren MIT ID**, nicht gegen den
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||
direkten Elternknoten — der kann selbst keine haben. Findet sich keiner
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(Wurzelzeile) oder trägt er selbst noch eine Kurzform, bleibt die Zeile
|
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unangetastet: lieber `#.kc` stehen lassen als etwas Falsches hineinschreiben.
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||
Das ist auch deshalb ungefährlich, weil `#.kc` schon heute eine **gültige** ID
|
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ist (der Punkt gehört zur Zeichenmenge) — es geht also nichts verloren, es ist
|
||
nur nicht aufgelöst. `#..x` wird nicht angefasst: zwei Punkte haben keine
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||
vereinbarte Bedeutung.
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**Angefasst wird nur die eine Zeile, in der auch getippt wurde.** Beides ist
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nötig: Wer ein fremdes Dokument bloß durchklickt, darf es nicht umgeschrieben
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bekommen — es fiele sonst aus dem Nachziehen mitgelieferter Fassungen (D27)
|
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und würde als bearbeitet geführt. Nachgemessen: Ein per Dokumentwechsel
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||
geladener Text mit zwei Kurzformen bleibt beim Durchklicken zeichengenau
|
||
stehen.
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||
|
||
**Die Falle beim Bauen, zum zweiten Mal dieselbe:** Der Zeilenwechsel kommt oft
|
||
aus dem `input`-Ereignis der Enter-Taste, und `execCommand` verweigert den
|
||
Dienst, wenn es **re-entrant** darin aufgerufen wird. `replaceTextUndoable`
|
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fällt dann auf `src.value =` zurück — und das löscht die Undo-Historie
|
||
(D38-Nachtrag 2, D53). Gemessen: erstes Rückgängig ohne Wirkung, jedes weitere
|
||
`false`. Geschrieben wird deshalb einen Zug später (`setTimeout(…, 0)`), und
|
||
nur, solange der Fokus im Textfeld steht: Wer die Zeile per Klick ins Diagramm
|
||
verlässt, soll nicht zurückgerissen werden (`replaceTextUndoable` fokussiert
|
||
selbst). Danach nimmt ein Rückgängig genau die Auflösung zurück
|
||
(`#stage.kc` → `#.kc`), und der Stapel lebt weiter.
|
||
|
||
**Abhängigkeiten bleiben außen vor.** `:#.kc` wäre eine eigene Entscheidung —
|
||
relativ wozu, zum verweisenden Knoten? Das ist selten nützlich und mehrdeutig;
|
||
die Regel bleibt vorerst auf die Knoten-ID beschränkt.
|
||
|
||
**Getestet ist die Regel, nicht die Verdrahtung** — `expandShortIds()` liegt
|
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als Text→Text-Funktion in `parser.js` neben `setFoldMark` und hat 17
|
||
Zusicherungen (Auflösen über mehrere Ebenen, Vorfahren ohne ID überspringen,
|
||
Kommentar/Beschreibungsteil/`"`-Zeilen/Abhängigkeiten unangetastet, nur das
|
||
erste `#`-Token, zeichengenaue Erhaltung von Einrückung, Zeichen, Statusbox
|
||
und Faltmarke, und dass das Ergebnis denselben Baum ergibt wie die von Hand
|
||
ausgeschriebene Fassung). Das Zusammenspiel mit dem Textfeld bleibt
|
||
Browser-Sache — die Lehre aus D54-Nachtrag 3.
|
||
|
||
**Nachtrag — aufgelöst wird schon beim Doppelpunkt, nicht erst beim Verlassen
|
||
der Zeile.** Gefragt war, ob es „schon in dem Moment" gehen könnte, „wo ein `:`
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||
geschrieben wird oder der Cursor hinter einem vorhandenen `:` in der Zeile
|
||
landet". Beides ist im Kern **derselbe** Anlass, und er ist besser als der
|
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bisherige: **Der Doppelpunkt schließt die ID ab.** Er ist per D36 der übliche
|
||
Trenner vor dem Titel und zugleich der Anfang einer Abhängigkeitsliste
|
||
(`#.kc:#db`) — steht er da, kann sich der Name der ID durch nichts mehr ändern,
|
||
was danach getippt wird. Das Verlassen der Zeile war nie das eigentliche
|
||
Kriterium, sondern nur der späteste Zeitpunkt, zu dem man sicher sein kann.
|
||
|
||
**Der Gewinn ist nicht Bequemlichkeit, sondern Nachprüfbarkeit.** Aufgelöst
|
||
wird gegen den **Baum**-Vorfahren, und der ist nach D48 nicht immer der, dessen
|
||
Namen das gepunktete Präfix trägt — im eigenen Plan bei **50 von 181 IDs
|
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(28 %)** nicht (gemessen oben). Wer das Ergebnis erst zwei Zeilen später bekommt, sieht es
|
||
womöglich gar nicht mehr; wer es beim Doppelpunkt bekommt, liest es dort, wo
|
||
sein Blick ohnehin steht, und kann es sofort hinschreiben, wie er es will.
|
||
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||
**Eine Regel, zwei Auslöser.** Der Doppelpunkt wird entweder gerade getippt
|
||
oder er steht schon da; im zweiten Fall greift es beim **nächsten
|
||
Tastendruck** in dieser Zeile. Formuliert ist es deshalb als Zustand („die
|
||
Kurzform ist abgeschlossen"), nicht als zwei Ereignisse.
|
||
|
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**Der Cursor allein genügt nicht — bewusst gegen den Wortlaut der Frage.**
|
||
„Der Cursor landet hinter einem `:`" wäre der dritte Auslöser gewesen und
|
||
hätte die D55-Regel gebrochen, die genau hier steht: Angefasst wird nur die
|
||
Zeile, **in der auch getippt wurde**. Ohne die Einschränkung schriebe bloßes
|
||
Durchklicken ein fremdes Dokument um — es fiele damit aus dem Nachziehen
|
||
mitgelieferter Fassungen (D27) und zeigte fortan „Original wiederherstellen".
|
||
Ein Klick ist keine Absicht, ein Tastendruck ist eine.
|
||
|
||
**Umgesetzt als Vorfilter, nicht als zweite Regel-Instanz.**
|
||
`shortIdClosed(zeile)` in `parser.js` beantwortet nur die billige Frage („folgt
|
||
der Kurzform unmittelbar ein `:`?"), damit nicht bei jedem Tastendruck der
|
||
ganze Text durchgesehen wird. Ob die Zeile überhaupt einen Knoten trägt und ob
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||
es einen Vorfahren mit ID gibt, weiß weiterhin allein `expandShortIds()` —
|
||
dieselbe Haltung wie bei `initialCollapsed()` (D38-Nachtrag 2): eine Stelle
|
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kennt die Bedeutung, alles andere fragt sie. Scheitert die Auflösung (noch kein
|
||
Vorfahr mit ID), bleibt die Zeile stehen und der nächste Tastendruck versucht
|
||
es erneut; das Verlassen der Zeile fängt es ohnehin auf.
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||
`writeShortId()` ist aus `resolveShortId()` herausgelöst, weil der neue Weg die
|
||
Prüfung „ist das die getippte Zeile?" nicht braucht — er hängt am
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||
`input`-Ereignis, ist also per Definition darin. Das `setTimeout(…, 0)` bleibt
|
||
für **beide** Wege nötig, und beim Doppelpunkt sogar offensichtlicher als
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||
vorher: Der Aufruf steckt jetzt unmittelbar im `input`-Ereignis, und
|
||
`execCommand` verweigert dort den Dienst — `replaceTextUndoable` fiele auf
|
||
`src.value =` zurück und löschte die Undo-Historie (D38-Nachtrag 2, D53).
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||
**Nachgemessen** mit echten Tastendrücken: ` - #.kc` + `:` ergibt sofort
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||
` - #prod-stage.kc:`, die Schreibmarke steht unmittelbar hinter dem
|
||
Doppelpunkt; ` Keycloak` tippt sich normal weiter, und zweimal Rückgängig nimmt
|
||
erst den Titel, dann die Auflösung zurück (die Historie lebt also). In eine
|
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Zeile mit fertigem `#.kc: Keycloak` **hineinzuklicken** ändert nichts; **ein**
|
||
Tastendruck darin löst auf, und das getippte Zeichen bleibt an seiner Stelle
|
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(`Keycloa!k`). Ohne Vorfahren mit ID bleibt `#.kc: …` über mehrere
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||
Tastendrücke stehen und wird aufgelöst, sobald es einen gibt. Zehn neue
|
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Zusicherungen für den Vorfilter; Gegenprobe: Lockert man ihn auf „irgendwo ein
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`:`", fällt genau die danach benannte, nimmt man die Punkt-Prüfung heraus,
|
||
fallen genau die drei anderen.
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||
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## D56 — `#`-Umschalter: die Knoten-ID vor dem Titel, geschrieben wie im Text
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Die ID ist die **Adresse** eines Knotens — Ziel der Abhängigkeiten (§1), Schlüssel
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der Beschreibungsblöcke, und seit D55 auch das, was man beim Tippen abkürzt. Im
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Diagramm stand sie bisher nur im Tooltip (D36: „eine eigene Darstellung hat sie
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(noch) nicht"). Wer Text und Bild nebeneinander liest, musste jeden Knoten
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antippen, um zu wissen, welcher er ist.
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Ein Umschalter im Diagramm-Kopf blendet sie ein, **geschrieben wie im Text**:
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`#some.id: Titel`, mit Doppelpunkt und Leerzeichen. Dieselbe Schreibweise auf
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beiden Seiten ist der ganze Zweck — eine eigene Darstellung (Badge in der Ecke,
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Klammern, Kapitälchen) wäre eine zweite Konvention für dieselbe Sache.
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**Als Renderer-Option, nicht per CSS versteckt.** Der naheliegende Weg wäre eine
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Klasse an `#out` und `display:none` gewesen. Dann aber stünde die ID trotzdem im
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`textContent` — und genau daraus zieht `diagramToSvg()` den Knotentext. Der
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Export hätte die IDs also **immer** enthalten, egal was auf dem Schirm steht.
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Als Option in `renderTreeHtml(roots, {…, showIds})` folgt er von selbst;
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nachgemessen im ausgegebenen SVG: `>#not.line: Line format</text>` mit
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Umschalter, `>Line format</text>` ohne. Das entspricht der Hausregel, UI-State
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als **Parameter** zu übergeben (frontend/CLAUDE.md), und der Linie von D38/D44:
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Export und Druck zeigen, was sichtbar ist.
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**Zurückgenommen dargestellt:** Mono-Schrift wie im Textfeld, 0,86 em, in
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`--muted` (am dunklen Wurzelknoten in Weiß mit 75 %). Die ID ist die Adresse,
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nicht der Name — der Titel soll die Zeile weiter anführen. `aria-hidden`, weil
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der Screenreader sie über `a11yId` ohnehin bekommt (D36) und sie sonst doppelt
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vorläse. Der Zustand gehört zur Ansicht und wird wie Modus, Zoom und Aufteilung
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global gemerkt (D22).
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**Der Knopf trägt das Zeichen selbst.** Ein gezeichnetes Icon sagte hier
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weniger als `#` — dasselbe Argument wie beim Fenster-Wähler in D31, nur
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umgekehrt: Wo es ein etabliertes Schriftzeichen gibt, ist es das beste Symbol.
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**Das zehnte Bedienelement hat die Kopfzeile gekippt — zweimal dieselbe
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Rechnung wie D17-Nachtrag 5.** Nachgemessen statt geschätzt:
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- **Schreibtisch:** 738 px nötig, 728 verfügbar — 10 px zu wenig, die Zeile ging
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auf 82 statt 49 px. Nicht die Knöpfe waren das Problem (566 px für elf
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Elemente), sondern der Weißraum: zehn Lücken à 14 px sind 140 px. `gap:10`
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statt `14` gibt 40 px zurück, also fast genau die Breite des neuen Knopfes;
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danach 698 von 728 und wieder 49 px — mit **und** ohne den Knopf.
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- **Telefon (375 px):** Dort sind alle Ziele schon auf dem 29-px-Fingerminimum
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und die Lücken auf 6 px; ein zehntes passt arithmetisch nicht (386 gegen
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359 px). Die Umbruch-Schwelle aus D50 wandert deshalb von 360 auf 440 px —
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dieselbe Rechnung, ein Element mehr. Sie greift auch nur dann wirklich: Der
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„Was ist neu?"-Knopf (44 px) erscheint nur bei Neuigkeiten, ohne ihn bleiben
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336 px und damit eine Reihe. Gemessen: mit allen zehn 78 px und zwei Reihen,
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alles innerhalb; ohne den Neuigkeiten-Knopf 49 px und eine Reihe.
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Ein `overflow` an der Kopfzeile bleibt weiterhin ausgeschlossen — es klippt die
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beiden Aufklapp-Menüs (D50).
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## D57 — Das Knoten-Fenster löst den nativen Tooltip überall ab
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Das Fenster aus D52 war für Touch gebaut: Ohne Zeiger gibt es keinen `title`,
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und die Beschreibungen (D40) wären dort gar nicht zu sehen gewesen. Damit
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standen zwei Darstellungen desselben Inhalts nebeneinander — und ausgerechnet
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die schlechtere bekam der Zeiger. Jetzt zeigt das Fenster überall: am Zeiger
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nach kurzer Verzögerung beim Überfahren, bei **Tastaturfokus** sofort, auf
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Touch unverändert beim einfachen Tipp.
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**Was der `title` nicht konnte, und zwar prinzipiell:**
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- **Keine Absätze.** Die Beschreibungen im mitgelieferten Plan sind bei ~76
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Zeichen umgebrochen; ein `title` zeigt genau diese harten Umbrüche, in einem
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schmalen Fenster sah der Text ausgefranst aus. Das Fenster bricht um, wie es
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die Breite hergibt (D52 hatte das für Touch schon gelöst).
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- **Keine Linie.** Der Trennstrich zwischen Beschreibung und Kurz-Fakten musste
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aus 24 `─`-Zeichen **gemalt** werden (D40-Nachtrag) — im Fenster ist er eine
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echte Kante, und ohne Beschreibung entfällt er ganz.
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- **Nichts bei Tastaturfokus.** Kein Browser zeigt einen `title`, wenn man mit
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Tab auf ein Element springt. Wer das Diagramm mit der Tastatur durchgeht, sah
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bisher keine Beschreibung. Das ist der eigentliche Zugewinn und kein Beiwerk —
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nachgemessen mit einem **echten** Tastendruck: Fokus wandert von `#not.line`
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auf `#not.status`, das Fenster folgt mit dessen Text, 10 px unter dem Knoten,
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Petrol-Ring am fokussierten Knoten.
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**Der Inhalt zieht von `title` nach `data-tip` um.** Bliebe er im `title`,
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zeigte der Browser seinen eigenen Tooltip **zusätzlich** — unterdrücken lässt er
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sich nicht. Es ist kein zweites Attribut, sondern dasselbe unter anderem Namen;
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die Sorge aus D52 („keine 20 kB DOM-Text verdoppeln") bleibt gewahrt.
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**Dabei mussten die letzten drei nativen Tooltips *innerhalb* der Knoten
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weichen** — sonst wären sie neben dem Fenster ein zweites Mal erschienen:
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- Das **Warndreieck** (`[!]`) trug „High Risk – Aufwand unklar". Das ist der
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Statusname und steht ohnehin in der Faktenzeile — der `title` war redundant
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und ist ersatzlos weg.
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- Das **implizite M-Badge** trug die Kostenannahme „Größe fehlt, gilt als M"
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(D18). Die ist nicht redundant, also wandert sie in die Faktenzeile und der
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`title` entfällt. Nachgemessen: `data-tip="st_geplant · implicitSizeTooltip ·
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jumpHint"`, Badge ohne Attribut.
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Damit trägt im ganzen Diagramm kein Element mehr einen nativen Tooltip
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(nachgemessen: 0 von 160 Knoten, 0 Kinder) — außer dem Geister-Knoten, der kein
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`.node` ist.
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**Absicht-Erkennung statt sofortigem Aufpoppen.** Über einen dichten Baum fährt
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man hinweg, ohne etwas wissen zu wollen: 350 ms Verzögerung. Steht schon ein
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Fenster offen, zeigt der nächste Knoten **ohne** Warten — wer liest, wartet
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nicht noch einmal. Beim Verlassen wird 120 ms gewartet, bevor zugemacht wird:
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||
Der Weg vom Knoten ins Fenster führt über einen Zwischenraum, in dem der Zeiger
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||
über keinem von beiden steht. Wer im Fenster ist, hält es offen (Text lässt
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sich markieren).
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**Der ↗-Knopf bleibt Touch vorbehalten.** Am Zeiger ist der ganze Knoten der
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Link (§6) — ein Knopf im Fenster wäre ein zweiter Weg zum selben Ziel. Ebenso
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||
nennt die Faktenzeile nur auf Touch den langen Druck statt Alt+Klick.
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**Für Screenreader ändert sich nichts, und das ist Absicht.** Das Fenster ist
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`aria-hidden`: Sein ganzer Inhalt steht bereits im `aria-label` des Knotens
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(SPEC §9), er würde sonst doppelt vorgelesen. Damit dürfen darin keine
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||
fokussierbaren Elemente liegen — × und ↗ tragen deshalb `tabindex="-1"`;
|
||
erreichbar bleibt beides über den Knoten selbst und über Esc.
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|
||
**Werkzeuggrenze, wieder dieselbe Sorte:** `element.focus()` setzt in einem
|
||
nicht fokussierten Automatisierungsfenster zwar `document.activeElement`, feuert
|
||
aber **keine** Fokus-Ereignisse (`document.hasFocus() === false`). Der erste
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||
Prüflauf zeigte deshalb „Tastaturfokus öffnet nichts", obwohl die Logik stimmte;
|
||
mit synthetischem `focusin` öffnete es sofort. Erst das Fronten des Tabs samt
|
||
echtem Klick und echter Tab-Taste hat es bewiesen. Wie D25 (synthetische
|
||
`TouchEvent`s), D17-Nachtrag 4 (Bildschirmtastatur) und D53 (synthetisches
|
||
Strg+Z): Was die Umgebung stellt, stellt der Emulator nicht.
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||
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||
## D58 — Neuigkeiten: der Stern wandert in die Kopfzeile und bekommt ein Popup
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||
Der „Was ist neu?"-Knopf (D28) stand im Diagramm-Kopf und war **verborgen,
|
||
solange es nichts gab** — er konnte also nur etwas über das gerade offene
|
||
Dokument sagen, und meistens sagte er gar nichts. Jetzt steht er permanent in
|
||
der oberen Bedienleiste, zeigt ein Popup mit der Chronik der letzten Tage, und
|
||
jeder Tag führt seine Knoten im Diagramm vor.
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||
**Zwei Aussagen, ein Knopf.** Die **Chronik** ist allgemein („was ist am
|
||
Produkt geschehen"), der **Besuchsvergleich** persönlich („was ist seit deinem
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||
letzten Besuch live gegangen"). Sie zu trennen hieße, zwei Knöpfe in eine Zeile
|
||
zu setzen, die D56 gerade erst auf zehn Elemente zurechtgemessen hat — und für
|
||
den Betrachter sind es ohnehin dieselbe Frage in zwei Zeitmaßstäben. Der
|
||
Besuchsvergleich steht als abgesetzter Abschnitt **zuoberst** im Popup und
|
||
trägt den „gesehen"-Knopf, den vorher der Knopf selbst war.
|
||
|
||
**Bernstein heißt ungesehen, Petrol heißt „wird vorgeführt".** Zwei Zustände,
|
||
zwei Farben, beide schon vergeben: Bernstein ist die Farbe des Strahlenkranzes
|
||
am Knoten (D28) — Knopf und Knoten sagen damit dasselbe —, Petrol die für
|
||
Interaktion (D32). Ein dritter Kanal war nicht nötig.
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||
**Aufgeschlagen heißt gelesen.** Der Deckel wandert beim Öffnen auf den
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||
**neuesten gelisteten Tag**, nicht auf „heute": Ein Datum aus der Uhr des
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||
Betrachters verglichen mit einem Datum aus dem Build ginge schief, sobald die
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||
Uhren auseinanderliegen. Der Besuchsvergleich behält seinen eigenen Knopf — er
|
||
hat eine andere Basis (den Text der zuletzt gesehenen Fassung, D28).
|
||
|
||
**Woher die Daten kommen: zwei Quellen, jede in ihrer Rolle.**
|
||
|
||
- `docs/CHANGELOG.md` → **was** geschehen ist, ein englischer Satz je Änderung.
|
||
- Die git-Historie von `docs/examples/werkbaum.werkbaum` → **welche Knoten**
|
||
sich an diesem Tag bewegt haben (neu oder mit anderem Status).
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||
|
||
Beides wird **zur Bauzeit** eingelesen und als virtuelles Modul eingebettet
|
||
(Vite-Plugin). Zur Laufzeit gibt es kein git und keinen Server, der nachliefern
|
||
könnte (D11/D19), und nachladen würde D20 brechen. Der Preis ist benannt: Der
|
||
Dev-Server liest einmal beim Start, neue Einträge erscheinen nach einem
|
||
Neustart.
|
||
|
||
**Die Notizen kommen NICHT aus den Commit-Betreffs** — obwohl sie dort stünden
|
||
und die erste Fassung sie genau so gezogen hat (samt Filter für Bau-, Test- und
|
||
Beförderungs-Commits). Der Nutzer hat die richtige Frage gestellt: *„Sind die
|
||
Neuigkeiten nun in allen unterstützten Sprachen? Da hätte ich eine Rückfrage
|
||
erwartet."* Die Betreffs sind **deutsch** (CLAUDE.md: Doku auf Deutsch), das
|
||
Popup aber ist Produkt-Oberfläche in neun Sprachen — ein japanischer Besucher
|
||
hätte einen japanischen Rahmen um deutsche Sätze bekommen. Entschieden
|
||
(Nutzer): eine **gepflegte englische Changelog-Datei**, wie der mitgelieferte
|
||
Plan und `llms.md` ausgeliefertes Artefakt mit weltweitem Publikum (D22, D43).
|
||
|
||
Verworfen waren: **deutsch lassen und benennen** (billig, aber acht der neun
|
||
Sprachen lesen es nicht) und **die Notizen aus den Knoten-Labels des Plans
|
||
ableiten** (schon englisch, keine Pflege, Text und Hervorhebung sagten
|
||
zwangsläufig dasselbe — aber „Fold marks → fertig" ist eine Statusmeldung, kein
|
||
Satz, und Tage ohne Plan-Änderung fielen ganz weg). Der Preis der gewählten
|
||
Lösung ist ehrlich zu nennen: **eine Datei mehr, die beim Bauen eines Features
|
||
mitgeschrieben werden muss** — als Regel in CLAUDE.md festgehalten, sonst
|
||
veraltet sie still.
|
||
|
||
**Der Link je Tag nennt die Zahl der Knoten, die es HEUTE noch gibt.** Die
|
||
Schlüssel sind Label-Pfade (dieselbe Identität wie D28/D38); ein seither
|
||
umbenannter Knoten ist nicht mehr zu treffen. Gezählt wird deshalb gegen den
|
||
aktuellen Plan — im mitgelieferten Stand sind das beim 22.08. dreißig statt der
|
||
zweiunddreißig gespeicherten. Ein Link, der „32 Knoten" verspricht und 30
|
||
zeigt, wäre eine kleine Lüge an einer Stelle, an der es nichts kostet, die
|
||
Wahrheit zu sagen.
|
||
|
||
**Ein Tag kann einen Link ohne Notizen haben, aber nie umgekehrt.** Der
|
||
Beförderungs-Commit (D30) ist der Regelfall: An einem reinen Deploy-Tag bewegt
|
||
sich der Plan, ohne dass jemand einen Changelog-Eintrag schreibt. Ohne die
|
||
Vereinigung beider Quellen fiele ausgerechnet der Tag stumm unter den Tisch, an
|
||
dem etwas in Produktion gegangen ist.
|
||
|
||
**Die Vorführung ersetzt den Besuchsvergleich, statt neben ihm zu stehen.** Es
|
||
ist dieselbe Ansicht (gelber Kranz), nur mit einer anderen Frage; zwei
|
||
gleichzeitige Mengen im selben Kanal wären nicht auseinanderzuhalten.
|
||
Umgeschaltet wird dabei auf den mitgelieferten Plan — dessen Knoten sind
|
||
gemeint. **Reihenfolge beachtet:** `switchDoc()` räumt einen vorgeführten Tag
|
||
ausdrücklich weg (in einem anderen Dokument zeigten seine Schlüssel ins Leere),
|
||
also muss erst gewechselt und dann gesetzt werden. In der anderen Reihenfolge
|
||
löschte der Wechsel gerade den Tag, den man zeigen wollte — beim Bauen
|
||
hineingelaufen.
|
||
|
||
**Nicht persistiert.** Der Faltzustand steht im Text (D38), der Besuchsstand im
|
||
localStorage (D28) — eine vorgeführte Chronik ist weder das eine noch das
|
||
andere. Sie endet mit der Sitzung, mit dem Dokumentwechsel oder mit dem zweiten
|
||
Druck.
|
||
|
||
**Auf dem Telefon ist der Bezug die Werkzeugleiste, nicht der Knopf.** Das
|
||
Popup ist 351 px breit, der Knopf 30 — an ihm ausgerichtet begann es bei
|
||
**−116 px**, also außerhalb des Bildes (nachgemessen bei 375 px). `body.mobile
|
||
.newswrap{position:static}` macht die `.header-tools` zum Bezug, deren rechter
|
||
Rand auch der der Seite ist: danach 17 bis 368 px. Ein `overflow` an der
|
||
Kopfzeile als Ausweg verbietet sich — das klippt genau diese Menüs (D50).
|
||
|
||
**Backticks werden zu Code-Stücken**, und zwar **nach** dem Escapen: Was der
|
||
Ersetzung vorliegt, ist bereits harmloser Text, der Weg zu eigenem Markup
|
||
bleibt also verschlossen. Ohne die Ersetzung stünde `` `#auth` `` mit nackten
|
||
Backticks im Popup und läse sich wie ein Tippfehler.
|
||
|
||
**Nachgemessen** (Werkbaum-Plan, Dev-Server): 12 Tage im Popup, davon einer
|
||
(28.07.) ohne Notizen mit Link — der Deploy-Tag. Der Link des 24.08. hebt 12
|
||
Knoten hervor, holt den ersten in die Mitte und färbt den Knopf petrol; ein
|
||
zweiter Druck stellt die 11 Knoten des Besuchsvergleichs wieder her; „gesehen"
|
||
löscht sie und nimmt dem Knopf das Bernstein. Bei 375 px liegt das Popup
|
||
vollständig im Bild und wird an beiden Kanten getroffen (`elementFromPoint`),
|
||
die Kopfzeile bleibt einreihig. 20 neue Tests in `frontend/tests/news.test.js`,
|
||
darunter einer, der die **ausgelieferte** `docs/CHANGELOG.md` liest — ist sie
|
||
unlesbar, stünde das Popup sonst leer da, ohne dass es jemand merkt.
|
||
|
||
**Nachtrag — ein übersetzter Hinweis sagt, dass die Notizen englisch sind.**
|
||
Der Haupttext oben begründet die englischen Notizen und lässt den Betrachter
|
||
damit allein: Wer die Oberfläche auf Japanisch stehen hat, sieht einen
|
||
japanischen Rahmen um englische Sätze und kann das für einen Fehler halten —
|
||
für eine fehlende Übersetzung oder einen kaputten Sprachwechsel. Ein Satz
|
||
oben im Popup nimmt dem die Spitze: „Diese Übersicht wird leider nur auf
|
||
Englisch gepflegt", in allen neun Sprachen.
|
||
|
||
**Er tritt optisch zurück** (klein, grau, ohne Rahmen und ohne Fläche): Es ist
|
||
eine Fußnote zum Inhalt, nicht der Inhalt. Der bernsteinfarbene
|
||
Besuchsvergleich darunter bleibt damit das erste, worauf der Blick fällt.
|
||
|
||
**Bei englischer Oberfläche entfällt er** — dort wäre es eine Auskunft über
|
||
nichts. Der Schlüssel ist trotzdem in allen neun Sprachen angelegt, auch auf
|
||
Englisch: Ein Loch in der Tabelle lädt dazu ein, beim nächsten Durchsehen für
|
||
einen Fehler gehalten und „repariert" zu werden.
|
||
|
||
## D59 — Fortsetzungszeilen: `\` am Zeilenende, Leerraum davor Pflicht
|
||
Eine Zeile trägt in dieser Notation alles auf einmal — Einrückung, Zeichen,
|
||
Statusbox, Label, Größe, URL, Tags, ID, Abhängigkeiten, Fokusmarke, Kommentar.
|
||
Im mitgelieferten Plan ist die längste Zeile 122 Zeichen lang (D49), und seit
|
||
das Textfeld nicht mehr umbricht, muss man dafür waagerecht schieben. Ein `\`
|
||
am Zeilenende verteilt sie jetzt auf mehrere Textzeilen, ohne dass ein neuer
|
||
Knoten entsteht.
|
||
|
||
**Leerraum vor dem `\` ist Pflicht** — `… \` setzt fort, `…\` nicht. Das ist
|
||
die entscheidende Festlegung, und sie geht bewusst gegen die Gewohnheit aus
|
||
Shell, C und Makefile, wo `foo\` fortsetzt. Der Grund ist die **Asymmetrie der
|
||
Fehlerfälle**:
|
||
|
||
- Ohne die Regel verschluckt ein Label, das selbst auf einen Backslash endet
|
||
(`C:\temp\`), **stumm den folgenden Knoten**. Ein Knoten verschwindet aus dem
|
||
Diagramm, und im Text sieht die Zeile richtig aus.
|
||
- Mit der Regel bekommt, wer aus der Shell `foo\` schreibt, **keine
|
||
Fortsetzung**. Die Zeile bleibt stehen, der `\` ist sichtbar, der Fehler
|
||
erklärt sich beim Hinsehen.
|
||
|
||
Der zweite Fehler ist häufiger, der erste ist schlimmer — und dieses Projekt
|
||
zieht durchweg den lauten dem stillen vor (SPEC §4, D40). Die Regel ist zudem
|
||
keine neue Sorte: `=`, `>`/`<` und `"` verlangen alle Leerraum, nur auf der
|
||
**anderen** Seite des Zeichens. Ein `\\`-Escape als Alternative wäre die dritte
|
||
Möglichkeit gewesen — verworfen, weil die Notation sonst nirgends escapt und
|
||
eine einzige Escape-Regel für einen Randfall mehr Erklärung kostet, als sie
|
||
wert ist.
|
||
|
||
**Verbunden wird mit genau einem Leerzeichen.** Damit ist ein Token nicht über
|
||
den Umbruch trennbar — eine zerschnittene URL bleibt zerschnitten. Das ist eine
|
||
echte Einschränkung und trotzdem richtig herum: Ohne das Leerzeichen führen
|
||
`Backend \` + `Frontend` zu `BackendFrontend`, und *das* wäre die stille
|
||
Variante. Wer eine lange URL hat, lässt sie in ihrer Zeile.
|
||
|
||
**Alles gehört zur ersten Zeile.** Ihre Einrückung bestimmt die Ebene, ihre
|
||
Nummer nennen die Warnungen, und alles, was zurückschreibt, fasst nur sie an —
|
||
`setFoldMark()` (D38) und `expandShortIds()` (D55) finden Gate und Statusbox
|
||
dort. `expandShortIds()` musste dafür lernen, Fortsetzungszeilen zu
|
||
**überspringen**: Sonst hätte es eine solche Zeile für eine Wurzelzeile
|
||
gehalten (sie hat kein Gate) und den Vorfahren-Stapel verdorben.
|
||
|
||
**Der Cursor in einer Fortsetzungszeile wählt ihren Knoten aus** — dieselbe
|
||
Regel wie bei Beschreibungszeilen (D40-Nachtrag 2), und aus demselben Grund:
|
||
Die Zeile trägt keinen eigenen Knoten, gehört aber zu einem, und wer darin
|
||
schreibt, arbeitet an genau diesem. Getragen wird das von `node.descLines`, das
|
||
damit nicht mehr nur Beschreibungen führt; der Name bleibt, weil eine
|
||
Umbenennung durch Renderer, Tests und Snapshots nichts hinzufügte, was der
|
||
Kommentar nicht sagt.
|
||
|
||
**Gilt nur im Baumteil.** Hinter dem `---`-Trenner ist der Zeilenumbruch
|
||
Absatzstruktur (§1), und der Inhalt ist ausdrücklich Freitext — ein `\` bleibt
|
||
dort gewöhnlicher Text.
|
||
|
||
**Reihenfolge gegenüber dem Kommentar:** Kommentare fallen zuerst weg (§1,
|
||
Schritt 1), das Verbinden ist Schritt 1b. Also setzt `- A \ %% Notiz` fort und
|
||
`- A %% Notiz \` nicht — beides ist die natürliche Lesart, und sie fällt ohne
|
||
Sonderregel richtig aus.
|
||
|
||
**Umgesetzt als Vor-Durchlauf** (`logicalLines()` in parser.js): Er liefert
|
||
statt roher Zeilen `{raw, line, cont}`, und `parse()` arbeitet unverändert
|
||
darauf weiter. Dadurch gibt es genau **eine** Stelle, die die Regel kennt, und
|
||
die Extraktionsreihenfolge aus §1 bleibt unangetastet — die Folgezeile ist
|
||
schon Teil der Zeile, bevor irgendetwas aus ihr gelesen wird. Ein Sonderfall
|
||
steckt darin: Bleibt von der ersten Zeile nur die **Einrückung** übrig (` \`),
|
||
darf sie nicht mit weggeputzt werden — sie trägt die Ebene.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im laufenden Editor: `- Ein Knoten mit einem \` + `sehr langen
|
||
Titel (L) @anna` ergibt einen Knoten mit `data-line="2"` und
|
||
`data-desc-lines="3"`, Größe `L` und Tag `anna` von der zweiten Zeile gelesen,
|
||
0 Warnungen; der Cursor auf Zeile 3 hebt denselben Knoten hervor wie auf Zeile
|
||
2. 20 neue Tests; die Gegenprobe (Leerraum-Pflicht aus dem Regex entfernt)
|
||
lässt genau die zwei danach benannten Zusicherungen fallen.
|
||
|
||
## D60 — Ohne Titel vertritt die Knoten-ID ihn
|
||
D36 hielt fest: „Eine Zeile, die **nur** aus einer ID besteht, wird wie jede
|
||
leere Zeile ignoriert und belegt die ID nicht." Das ist jetzt umgekehrt — eine
|
||
solche Zeile ist ein Knoten, und sein Label ist `#id`.
|
||
|
||
**Der Anlass ist die Ticket-Referenz.** §11 hält fest, dass die Kennung eines
|
||
Trackers oft die natürliche Knoten-ID ist (`#US-123`, `#ABC-123`). Wo das
|
||
zutrifft, **ist die Kennung schon der Name** — `- #US-123: US-123` daneben zu
|
||
schreiben wäre eine Verdopplung, und wer sie wegließe, verlor bisher den
|
||
ganzen Knoten. Die alte Regel war für den Fall gedacht, dass jemand eine ID
|
||
ohne Absicht stehen lässt; sie hat dabei den häufigeren Fall miterschlagen.
|
||
|
||
**Das Label ist `#id`, mit Doppelkreuz.** Erwogen war die ID ohne `#`
|
||
(`US-123`) oder eine eigene, zurückgenommene Darstellung wie beim
|
||
`#`-Umschalter (mono, grau, D56). Beides verworfen: Ohne `#` liest sich der
|
||
Knoten wie ein gewöhnlicher Titel, der zufällig nach einer Kennung aussieht —
|
||
das `#` sagt „hier steht die Adresse, weil es keinen Titel gibt". Und eine
|
||
durchgehend graue Beschriftung ließe den Knoten wie zurückgetreten aussehen,
|
||
was er nicht ist.
|
||
|
||
**Der `#`-Umschalter setzt bei so einem Knoten nichts davor.** Sonst stünde
|
||
dort `#US-123: #US-123`. Erkannt wird das an `labelFromId` am Knoten und nicht
|
||
am Vergleich `label === '#' + id`: Wer `#a: #a` bewusst schreibt, hat einen
|
||
Titel, und der soll auch mit Umschalter so erscheinen. Aus demselben Grund
|
||
entfallen für solche Knoten die ID-Zeile im Tooltip und `a11yId` im
|
||
`aria-label` — ein Screenreader läse die Kennung sonst zweimal hintereinander.
|
||
|
||
**Die ID ist damit vergeben.** Das ist die eigentliche Verhaltensänderung und
|
||
die einzige, die jemandem auffallen kann: `- #auth` gefolgt von
|
||
`- [ ] Echt #auth` gibt jetzt zwei Knoten und eine `duplicateId`-Warnung, wo
|
||
vorher einer und keine Warnung stand. Das ist richtig herum — die erste Zeile
|
||
ist jetzt ein Knoten, und zwei Knoten mit derselben ID sind genau der Fall,
|
||
für den es die Warnung gibt.
|
||
|
||
Eine Zeile **ohne** ID und ohne Label bleibt, was sie war: keine Zeile. Auch
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||
`- (L) @anna` ergibt weiterhin nichts — Größe und Zuständige allein sind kein
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Knoten.
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**Nachgemessen:** `- [x] #US-123 (L) @anna` ergibt einen Knoten mit Label
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`#US-123`, Größe `L`, Tag `anna`, Status fertig; mit eingeschaltetem
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`#`-Umschalter bekommt er **keine** `nid`-Spanne, der Nachbar `#auth: Backend`
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schon. 337 Tests, davon 6 neue; der eine alte, der die frühere Regel festhielt,
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ist umgeschrieben und benennt jetzt diese.
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## D61 — Angefangenes liegt auf dem Pfad: Zugaben und Alternativen
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Gemeldet an einem kleinen Baum:
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```
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- [ ] #fe
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+ [~] #fe.rel: Relations bearbeitbar (S)
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+ [?] #fe.more: weitere Features …
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```
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Erwartet war, dass der Pfad durch `#fe.rel` läuft — „auch wenn es optional
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ist, weil das ja nun schon begonnen wurde". Er lief stattdessen durch `#fe`,
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und die einzige Station war der Elternknoten.
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**Die Regel dahinter stand seit D29 ohne Ausnahme da:** Optionale Knoten sind
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*nie* nötig. Sie ist aus einem echten Fehler entstanden — der Pfad rechnete
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jede Zugabe ins Minimum und **überschätzte** sich systematisch. Der umgekehrte
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Fehler war dabei nie bedacht: angefangene Arbeit zu **unterschlagen**. Seit
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D46 beantwortet der Pfad ohnehin nicht mehr „was hätte der Plan von vorn
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gekostet?", sondern „was ist als Nächstes dran?" — und `[~]` ist das
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Vorderste, was es gibt. Praktisch heißt das, dass der
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||
Von-Station-zu-Station-Knopf (D47) einen nie dorthin führt, wo gerade
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tatsächlich gearbeitet wird.
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`+` ist eine Aussage über den **Plan** („entbehrlich"), der Status eine über
|
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die **Tatsachen** („daran wird gearbeitet"). Die beiden Achsen bleiben
|
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unabhängig (§3) — der Pfad ist ein Drittes und darf beide lesen.
|
||
|
||
**Entschieden: Eine Zugabe liegt auf dem Pfad, sobald sie realisiert (§3),
|
||
aber noch nicht erledigt (D46) ist** — also bei `[~]` und `[/]`.
|
||
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||
**Die Formulierung ist der eigentliche Fund.** Mein erster Vorschlag war die
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||
volle Schwelle „realisiert" (`[~] [/] [x] [^]`), begründet damit, dass §3 das
|
||
Wort schon führt und keine dritte Schwelle dazukommt. Der Nutzer hat
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||
widersprochen: *„Eigentlich sollen fertige oder gar deployed Knoten gar nicht
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||
auf den Lean-Path, da gibt es ja nichts mehr zu tun."* Das ist richtig, und
|
||
mein Argument gegen die engere Fassung fällt weg, sobald man sie aus den
|
||
**vorhandenen** Begriffen zusammensetzt: *realisiert, aber nicht erledigt*.
|
||
`isStarted = isRealized && !isDone` — kein neues Vokabular.
|
||
|
||
**Was dabei zu klären war: „auf dem Pfad" ist nicht „Station".** Seit D46
|
||
bekommt ein erledigter Knoten auf dem Pfad **keinen** Stationspunkt, **keine**
|
||
Pfadlinie und geht mit **0** in die Kosten; übrig bleibt allein, dass er nicht
|
||
zurücktritt — und das tut er per D46-Nachtrag ohnehin nie. Für den fertigen
|
||
Knoten **selbst** war der Unterschied zwischen beiden Schwellen also exakt
|
||
null. Er lag einzig darin, ob der Pfad **in eine fertige Zugabe hineinschaut**
|
||
und dort liegen gebliebene offene Kinder als Station zeigt. Auch das entfällt
|
||
jetzt, und zwar mit einem eigenen Argument aus §3: Wer unter einem `+`-Knoten
|
||
hängt, ist mit ihm zusammen entbehrlich — der Autor hat `[x]` geschrieben, ein
|
||
offener Rest darunter ist Buchhaltung, keine offene Front.
|
||
|
||
**Ehrlich zu benennen ist der Einwand gegen die ganze Regel:** Streng „am
|
||
günstigsten" wäre es, die angefangene Zugabe **abzubrechen** — Restkosten
|
||
gespart. Der Pfad zeigt seit D46 aber die offene Front, nicht das theoretische
|
||
Optimum. Und der Rückweg steht in der Notation schon: Wer die Zugabe wirklich
|
||
fallen lässt, schreibt `[-]`, und Verworfenes zählt nie.
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||
|
||
**Dabei gefunden: dieselbe Lücke bei Alternativen — und die SPEC hatte recht,
|
||
der Code nicht.** §9 sagt seit D46 wörtlich: „Eine bereits realisierte
|
||
Alternative gewinnt, auch wenn eine unangetastete nominell billiger wäre — die
|
||
Wahl ist getroffen und bezahlt." Umgesetzt war das aber nur **über die
|
||
Kosten**, und die sind allein bei `[x]`/`[^]` null. Nachgemessen an
|
||
`= [~] A (L)` / `= [ ] B (S)`: Der Pfad wählte **B** und blasste das
|
||
angefangene A aus — das Bild widersprach damit der XOR-Regel des Plans, die
|
||
gerade sagt, dass A die realisierte Alternative ist. Also kein neues Feature,
|
||
sondern die fehlende Hälfte der Umsetzung: `chosenPool(kids)` schränkt die
|
||
Wahlmenge auf die realisierten Alternativen ein, sobald es welche gibt; die
|
||
Kostenregel (kleinste rekursive Kosten, Gleichstand ⇒ erste) gilt darin
|
||
unverändert.
|
||
|
||
**Mehrere realisierte Alternativen** sind in einer `=`-Gruppe schon per
|
||
`xorConflict` gemeldet, in einer `|`-Gruppe („mindestens eine") aber zulässig.
|
||
Dort entscheiden unter ihnen wieder die Kosten. Erwogen und **aufgeschoben**:
|
||
alle realisierten gemeinsam auf den Pfad zu nehmen. Das wäre ein größerer
|
||
Eingriff — eine any-of-Gruppe trüge dann nicht mehr genau eine Alternative —,
|
||
und die gewählte Lesart ist für sich verteidigbar: `|` erlaubt das Fallenlassen,
|
||
also ist „die billigere der begonnenen fertigstellen" ein gültiger günstigster
|
||
Weg.
|
||
|
||
**Nebengewinn bei der Suche (D42):** Eine Gruppe mit genau einer realisierten
|
||
Alternative ist entschieden und damit **keine freie Variable** mehr — sie
|
||
koppelt nicht und geht nicht in den Odometer ein. Die erschöpfende Suche wird
|
||
dadurch kleiner, nie größer.
|
||
|
||
**Nachgemessen.** Der gemeldete Baum: `#fe.rel` ist jetzt die Station, `#fe`
|
||
liegt auf dem Pfad ohne Punkt, `#fe.more` bleibt blass. Eine fertige Zugabe
|
||
mit offenem Kind bleibt samt Kind draußen. `= [~] A (L)` schlägt
|
||
`= [ ] B (S)`. Der **mitgelieferte Plan ändert sich nicht** (131 Pfadknoten,
|
||
27 Stationen, vorher wie nachher) — er hat keine angefangene Zugabe, und seine
|
||
einzige Gruppe mit realisierten Alternativen trägt zwei `[^]`, die schon
|
||
vorher beide 0 kosteten.
|
||
|
||
346 Tests, davon 10 neue. Gegenprobe: Nimmt man die Zugaben-Ausnahme wieder
|
||
heraus, fallen genau die fünf danach benannten Zusicherungen; nimmt man
|
||
`chosenPool` heraus, genau die zwei zu den Alternativen. Die Tests, die das
|
||
**unveränderte** Verhalten festhalten (unangetastete und erledigte Zugaben
|
||
bleiben draußen), bleiben in beiden Fällen grün.
|
||
|
||
## D62 — Größen-Konflikt: Bereiche statt Punkt-Zahlen, XXL nach oben offen
|
||
Gewünscht war eine Anzeige, „wenn die angegebenen T-Shirt-Größen mit den
|
||
Unterknoten nicht zusammenpassen" — ohne automatische Korrektur. Die Skala
|
||
dafür gab es schon (`SIZE_RANK`, D18 nutzt Rang+1 als Kosten); die eigentliche
|
||
Entscheidung war, **wann** „passt nicht" gilt.
|
||
|
||
**Eine Punkt-Zahl je Größe trägt nicht — egal wie steil die Skala steigt.**
|
||
Der erste Vorschlag war eine additive Verdopplungsskala (XS=1 … XXL=32):
|
||
Summe der Kinder > Elternwert ⇒ Konflikt. Der Nutzer wandte ein, dass damit
|
||
bei jedem größeren Baum die oberen Knoten selbst mit XXL nicht auskommen —
|
||
und die Prüfung der Steilheit führte auf einen härteren Befund: Schon das
|
||
**kanonische Beispiel aus SPEC §10** warnte. `Website-Relaunch (XL)` mit
|
||
Kindern `(M) + (XL) + (M)` ergibt bei Faktor 2 wie bei Faktor 3 eine Summe
|
||
über dem Elternwert — sobald ein Kind die Elterngröße teilt, sprengt jedes
|
||
Geschwister die Summe. Das widerspricht der gelebten Praxis, dass „XL =
|
||
XL-Kind plus etwas Kleinkram" eine völlig normale Schätzung ist. Der Fehler
|
||
liegt nicht im Faktor, sondern darin, dass eine Punkt-Zahl so tut, als wäre
|
||
`(M)` exakt.
|
||
|
||
**Entschieden: Größen sind Bereiche.** XS=[1,2), S=[2,4), M=[4,8), L=[8,16),
|
||
XL=[16,32), **XXL=[32,∞)**. Konflikt erst, wenn die Summe der **Untergrenzen**
|
||
der Kinder die **Obergrenze** des Elternknotens erreicht — also erst, wenn es
|
||
unter *jeder* Lesart falsch ist. Das hält das kanonische Beispiel sauber
|
||
(24 < 32), meldet vier `(S)` unter `(M)` (8 ≥ 8), enthält den Ordinal-Fall
|
||
(ein strikt größeres Kind warnt immer) und beantwortet den Einwand direkt:
|
||
**XXL hat keine Obergrenze**, ein XXL-Knoten warnt nie — für die großen
|
||
Sammelknoten behauptet die Skala schlicht keine Schranke mehr. Das ist
|
||
dieselbe Haltung wie bei `unknownStatus` und `descStray`: lieber laut, aber
|
||
nur, wo es sicher ist. D46 („die Größen sind ordinal, nicht additiv") bleibt
|
||
für alles andere unangetastet — die Bereichs-Lesart gilt genau dieser einen
|
||
Prüfung.
|
||
|
||
**Was zählt:** nur die direkten Kinder (je Ebene eine eigene Prüfung, die
|
||
Warnung zeigt auf die Elternzeile), davon nur die mit **angegebener** Größe —
|
||
fehlende Größe ist keine Autoren-Aussage (D44-Linie; anders als bei den
|
||
Pfadkosten wird kein M angenommen). Verworfene und optionale (`+`) Kinder
|
||
zählen nicht; in einer disjunktiven Gruppe (`|`/`=`) zählt die **kleinste**
|
||
Alternative, denn nur eine wird realisiert. Die Gegenrichtung (Eltern größer
|
||
als die Kindersumme) warnt nicht — sie heißt nur unvollständige Zerlegung,
|
||
und dafür gibt es den Geister-Knoten (D8). Ein Elternknoten ohne Größe wird
|
||
nie geprüft.
|
||
|
||
**Darstellung: das Badge wechselt auf `--warn`, nicht auf Rot.** Der Nutzer
|
||
hatte Rot vorgeschlagen und sich für die Warnfarbe entschieden: „Der Plan
|
||
widerspricht sich" hat mit `#B45309` schon eine Farbe (Geister-Knoten,
|
||
Warnzeilen), und Rot bliebe unvergeben (D34). Dazu die Warnung `sizeConflict`
|
||
mit Zeilennummer (eine Stelle: `build()` in warnings.js), der Grund im
|
||
Tooltip und im `aria-label`. **Nichts wird automatisch korrigiert.**
|
||
|
||
**Nebenbefund: Der Grafikexport zeichnete das Größen-Badge mit festen
|
||
Farben** (`drawBadge(sizeEl, '#0F766E', '#ffffff')`) — das invertierte
|
||
implizite M (D18) stand damit seit jeher gefüllt im exportierten Bild. Jetzt
|
||
liest der Export die gemessenen Farben wie bei Tags und Diskrepanz-Marke;
|
||
damit folgt auch das Konflikt-Badge von selbst.
|
||
|
||
**Der eigene Plan hatte acht solcher Konflikte** — alle berechtigt, die
|
||
Größen stammten aus der Zeit ohne Prüfung. Nachgezogen (`#not` L→XL, `#ed`
|
||
XL→XXL, `#ed.live`/`#ed.path`/`#ed.fold`/`#bld`/`#col.own` M→L, `#col.pad`
|
||
S→L, und als Kaskade davon `#col` XL→XXL): 0 Warnungen. Dass die erste
|
||
Anwendung der Regel den eigenen Plan korrigiert, ist kein schlechtes Zeichen —
|
||
genau dafür ist sie da.
|
||
|
||
**Nachgemessen:** 372 Tests (16 neue in `tests/sizes.test.js`); Gegenprobe
|
||
per Mutation — XXL-Obergrenze wieder eingeführt: genau die zwei danach
|
||
benannten Zusicherungen fallen; optionale Kinder mitgezählt: genau eine;
|
||
disjunktive Gruppen summiert statt Minimum: genau zwei. Im Browser: Badge
|
||
`rgb(180, 83, 9)`, Warnung „Zeile 1: …", Tooltip und `aria-label` benennen
|
||
den Grund; im exportierten SVG das Konflikt-Badge bernstein und das implizite
|
||
M weiß mit Petrol-Rand. Kanonisches Beispiel §10 und der mitgelieferte Plan:
|
||
0 Warnungen.
|
||
|
||
## D63 — ID-Vorschläge beim Tippen von Abhängigkeiten (`:#`)
|
||
Wer eine Abhängigkeit tippt, muss die Ziel-ID auswendig wissen oder im Text
|
||
suchen — bei 180 IDs im mitgelieferten Plan keine Kleinigkeit. Jetzt öffnet
|
||
`:#` eine Vorschlagsliste an der Schreibmarke: die vergebenen IDs, gefiltert
|
||
nach dem getippten Fragment, mit dem Knotentitel als Kontext.
|
||
|
||
**Dieselbe Kategorie wie die ID-Kurzform (D55): Eingabehilfe, keine
|
||
Notation.** Der Parser sieht nie etwas davon, SPEC-Syntax und `llms.md`
|
||
bleiben unberührt; übernommen wird undo-fähig über das vorhandene `writeAt()`
|
||
(D53). Die drei schwierigen Zutaten lagen schon im Haus: Die **Kandidaten**
|
||
kommen aus dem Parse-Baum, der bei jedem Tastendruck ohnehin frisch ist; die
|
||
**Pixel-Position der Schreibmarke** misst der Spiegel-`div` aus D25/D33 (ein
|
||
Marker-Span, `offsetTop`/`offsetLeft` — seit `wrap="off"` (D49) trivial); das
|
||
**Einfügen ohne Undo-Verlust** ist die D53-Lehre. Kein CodeMirror/Monaco —
|
||
das wäre eine Laufzeit-Abhängigkeit (D11/D19) für etwas, das drei vorhandene
|
||
Mechanismen zusammensetzen.
|
||
|
||
**Ausgelöst nur im Abhängigkeits-Kontext, nicht bei jedem `#`.** Ein
|
||
alleinstehendes `#` *definiert* meist eine neue ID — dort wäre die Liste im
|
||
Weg. Erkannt wird dieselbe Form, die der Parser liest: `(^|\s):#…` (§1) und
|
||
die Kopf-Form `#auth:#…` (D36); `(:#a` bleibt Zitat, `Regel: #x` bleibt
|
||
Label, im Kommentar und hinter `---` gibt es keinen Kontext. Die Erkennung
|
||
(`depFragment`) und die Kandidaten-Auswahl (`collectIds`/`matchIds`) stehen
|
||
headless in **`autocomplete.js`** — die Hausregel aus D54-Nachtrag 3; app.js
|
||
verdrahtet nur Popup, Tasten und Einfügen.
|
||
|
||
**Angeboten wird alles, ausgenommen das Sinnlose.** Auch IDs verworfener und
|
||
eingeklappter Knoten stehen in der Liste — eine Abhängigkeit darf dorthin
|
||
zeigen (§1), und die Faltung ist nur Ansicht (D38). Ausgenommen sind die im
|
||
Token **schon gelisteten** IDs und die **eigene ID der Zeile** (die
|
||
Selbst-Abhängigkeit ist zulässig, aber nie das, was man tippen will).
|
||
Sortierung: Präfix-Treffer vor Teilstring-Treffern, je in
|
||
Dokumentreihenfolge, Groß-/Kleinschreibung egal — die IDs selbst bleiben, wie
|
||
sie geschrieben sind. Ersetzt wird bis ans **Ende der ID-Zeichen** hinter der
|
||
Schreibmarke, sonst ergäbe eine Übernahme mitten im Wort `#authth`.
|
||
|
||
**Die Tasten-Arbitrierung ist der heikle Teil, nicht das Popup.** ↑/↓, Enter,
|
||
Tab und Esc gehören sonst dem Textfeld — abgefangen werden sie **nur bei
|
||
offener Liste**, über einen Capture-Handler auf `document`: Die
|
||
Textfeld-Handler (Tab rückt ein, Esc löst die Tab-Falle — beide D53) sind
|
||
früher registriert und kämen sonst zuerst; `stopPropagation` hält sie heraus.
|
||
Zwei Folgen, beide gemessen: Tab übernimmt bei offener Liste, **ohne**
|
||
zusätzlich einzurücken, und rückt bei geschlossener unverändert ein; Esc
|
||
schließt die Liste, ohne die Tab-Falle zu lösen. **Nach Esc und nach einer
|
||
Übernahme bleibt derselbe Kontext zu** (`acSuppress`) — sonst öffnete ihn das
|
||
nächste keyup sofort wieder; Weitertippen ändert das Fragment und hebt die
|
||
Sperre.
|
||
|
||
**Ein Echo wird nicht angeboten:** Steht die ID schon vollständig da (der
|
||
eine exakte Treffer, Schreibmarke am Token-Ende), bleibt die Liste zu — so
|
||
schließt sie nach der Übernahme von selbst und meldet sich nicht bei jedem
|
||
Cursor-Besuch einer fertigen Zeile.
|
||
|
||
**Barrierefreiheit als benannte Grenze, nicht als Behauptung.** Das saubere
|
||
ARIA-Combobox-Muster passt nicht auf ein `<textarea>` (kein
|
||
`aria-activedescendant` über Elementgrenzen). Das Popup ist deshalb
|
||
`aria-hidden` wie das Knoten-Fenster (D57); eine höfliche **Live-Region**
|
||
meldet die Trefferzahl beim Öffnen und die gewählte ID beim Blättern. Die
|
||
Liste blockiert nie normales Tippen — wer sie nicht wahrnimmt, verliert
|
||
nichts.
|
||
|
||
**Position wie das Knoten-Fenster:** `position:fixed` auf `<body>` — in
|
||
einem Vorfahren mit `overflow` würde die Liste geklippt (D50), und `#out`s
|
||
`zoom` geht sie nichts an. Verankert unter dem `#` des Fragments, nach oben
|
||
ausweichend, wenn unten kein Platz ist; zu geht sie bei Blur, Scrollen des
|
||
Textfelds, Fenstergröße — allem, was ihre Position hinfällig macht (die
|
||
D52-Liste). In Pad-Dokumenten (schreibgeschützt, D31) öffnet sie nie.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser mit echten Ereignisfolgen: `:` allein öffnet
|
||
nichts, `:#` zeigt alle vier IDs des Testbaums (verworfene eingeschlossen),
|
||
`a` filtert auf drei, ↑/↓ wandert (Live-Region nennt die gewählte ID), Enter
|
||
übernimmt (`- Frontend :#api`), `,#` öffnet ohne das schon gelistete `api`,
|
||
Esc schließt und bleibt bei Cursorbewegung zu, `d` öffnet wieder, Klick
|
||
übernimmt, und **jede** Übernahme ist ein einzelner Undo-Schritt. Tab: bei
|
||
offener Liste übernehmen ohne Einrücken, danach einrücken wie immer. 20 neue
|
||
Tests in `tests/autocomplete.test.js` (397 gesamt): Kontext-Erkennung
|
||
(Kopf-Form, Zitier-Klammer, Kommentar, Beschreibungsteil, Fortsetzungszeile
|
||
D59, Ersetzen über die Schreibmarke hinaus), Sammeln (Dokumentreihenfolge,
|
||
verworfene, D60-Knoten ohne Titel) und Sortierung (Präfix vor Teilstring,
|
||
case-insensitiv, exclude).
|
||
|
||
## D64 — Lange Labels brechen um: balanciert, ~40 Zeichen, erste Zeile als Anker
|
||
Breite Knotenkästen trieben den Baum in die Breite — ein einziger langer Titel
|
||
kostete eine ganze Spalte davon. Jetzt brechen Labels um: höchstens ~40
|
||
Zeichen je Zeile (Nutzer-Vorgabe), zentriert, und die Zeichen **gleichmäßig
|
||
auf die Zeilen verteilt** (ausdrücklicher Nutzer-Nachtrag): Der gierige
|
||
Umbruch machte aus 44 Zeichen eine volle Zeile plus ein einsames Wort.
|
||
|
||
**Die Umbrüche setzt der Renderer, nicht CSS.** `text-wrap:balance` wäre eine
|
||
Zeile gewesen und ist verworfen: Es balanciert nur **innerhalb** der einmal
|
||
bestimmten Kastenbreite — der Kasten bliebe auf `max-width` stehen, mit
|
||
Leerraum um zwei kurze Zeilen. `wrapLabel()` in render.js bricht selbst
|
||
(Zeilenzahl = ⌈Länge/40⌉, Ziel = gleichmäßig, gebrochen wird an der Stelle,
|
||
die dem Ziel am nächsten kommt, nie mitten im Wort) und schreibt echte `\n`
|
||
ins Markup; `white-space:pre-line` macht sie sichtbar, und der Kasten
|
||
schrumpft auf die längste **balancierte** Zeile. Nebengewinn: Die Regel ist
|
||
headless testbar (Hausregel D54-Nachtrag 3) und in jedem Browser gleich.
|
||
`max-width:40ch` + `overflow-wrap` bleiben als Rückhalt für das einzelne Wort
|
||
über der Grenze. Bewusst `\n` statt `<br>`: Der `textContent` behielte sonst
|
||
keine Wortgrenze, und alles, was den Knotentext liest (Export,
|
||
Fokusmarken-Schlüssel), bekäme zusammengeklebte Wörter.
|
||
|
||
**Die Geometrie ankert an der ersten Zeile.** Der 23-px-Abzweig der
|
||
gestapelten Anordnungen (§9: 5 px Listenabstand + halbe einzeilige
|
||
Knotenhöhe) bleibt fest — bei mehrzeiligen Knoten trifft er damit die Mitte
|
||
der **ersten Zeile**, das gewohnte Idiom jeder Baumansicht. Eine gemessene
|
||
„wahre Mitte" hätte die 23-px-Konstante an einem Dutzend CSS-Stellen dynamisch
|
||
gemacht — für einen Unterschied, den das Auge als falsch gar nicht liest. Zwei
|
||
Stellen mussten mitziehen:
|
||
|
||
- Der **Optional-Kreis** (D29) saß bei `top:50%` der Knotenhöhe — für
|
||
einzeilige Knoten dasselbe wie die Abzweighöhe, für mehrzeilige nicht mehr.
|
||
Er sitzt jetzt fest bei 18 px (= Abzweighöhe), **auf dem Abzweig statt auf
|
||
der Knotenmitte**; die eine Ausnahme sind die vertikal zentrierten
|
||
all-of-Zwischenknoten, deren Abzweig wirklich die Mitte trifft (dort bleibt
|
||
50 %). Nachgemessen am dreizeiligen Optional-Knoten im vertikalen Modus:
|
||
Kreismitte = Abzweighöhe, 0 px Abweichung.
|
||
- Der **Grafikexport** zeichnete das Label als ein `<text>` — ein SVG-`<text>`
|
||
bricht nicht von selbst. `labelLines()` misst die gerenderten Zeilen am
|
||
Live-Knoten (zeichenweise per Range: neue Zeilen-Oberkante = neue Zeile —
|
||
das deckt auch den `overflow-wrap`-Bruch mitten im langen Wort ab, den eine
|
||
Nachbildung der Wortlogik verfehlte) und gibt je Zeile ein `<text>` an der
|
||
gemessenen Position aus. Die Linienführung des Exports zielte schon immer
|
||
auf die gemessene Knotenmitte und blieb unberührt.
|
||
|
||
**Zwei Nachträge aus derselben Runde, beide Nutzer-Wünsche:**
|
||
|
||
- **Die eingeblendete ID steht in einer eigenen Zeile ÜBER dem Titel**
|
||
(ändert D56). Vorher stand sie inline davor (`#some.id: Titel`) und machte
|
||
gerade die Knoten am breitesten, die ohnehin lange Titel tragen. Der
|
||
Trenn-Doppelpunkt entfällt: Er trennte ID und Titel in **derselben** Zeile —
|
||
hier trennt der Umbruch, und `#auth:` allein auf einer Zeile läse sich wie
|
||
ein Block-Kopf (§1). Der Export folgt von selbst (er misst Zeilen).
|
||
- **Das Falt-Zeichen ist jetzt ein gerahmter Chip** (ändert die D38-Optik):
|
||
Das nackte ▾ war ~10 px klein und schwer zu treffen. Der Chip (19×16 px,
|
||
Rahmen, dezente Füllung) ist das Klickziel, das er immer sein sollte. Seine
|
||
Höhe ist gedeckelt (`line-height:14px`, kein vertikales Padding), denn ein
|
||
Inline-Block, der höher ist als die Zeilenbox, höbe die feste Zeilenhöhe an,
|
||
an der die 23-px-Geometrie hängt — mit 15 px Zeilenhöhe wuchs der Knoten
|
||
nachgemessen von 34,3 auf 35,0 px, mit 14 px bleibt er exakt bei 34,3.
|
||
|
||
**Nachgemessen** am mitgelieferten Plan (horizontal, Pfad an): 166 Knoten,
|
||
0 Warnungen, 27 Stationen (unverändert), `--stem-x` weiterhin punktgenau auf
|
||
der Knotenmitte (130,8 = 130,8 px) — und am Testbaum: 79 Zeichen ergeben zwei
|
||
Zeilen zu ~40/39 statt 40+Rest, drei Zeilen bei ~100; im exportierten SVG
|
||
stehen die zwei Zeilen des langen Titels 18,3 px auseinander vollständig im
|
||
52,6-px-Kasten, die ID-Zeile als eigene Textzeile. Falten am Chip klappt
|
||
weiter um (166 → 140 → 166 Knoten). 405 Tests, davon 8 neue in
|
||
`tests/wrap.test.js` (Balance, keine Zeile über 40, kein Zeichenverlust, nie
|
||
mitten im Wort, `\n` im Knotentext); die showIds-Tests sind auf die eigene
|
||
Zeile umgeschrieben. Der neue Plan-Knoten `#ed.render.wrap (S)` kippte prompt
|
||
die Größenprüfung des eigenen Plans (`#ed.render (M)` mit nun 4×S, D62) —
|
||
ehrlich nachgezogen auf `(L)`, danach wieder 0 Warnungen.
|
||
|
||
**Nachtrag — der Falt-Chip bekommt deckendes Weiß.** Gemeldet: „teilweise
|
||
schwierig zu erkennen (z. B. weiß auf heller Farbe)". Die erste Fassung
|
||
füllte den Chip fast transparent (`rgba(36,52,71,.04)`) mit mattgrauer
|
||
Glyphe — auf den acht Pastell-Statusfarben (§4) verschwand er. Jetzt:
|
||
deckendes Weiß, Glyphe in Tinte (`--line`, ~7,6:1 auf Weiß), satter Rand in
|
||
`--muted`; auf dem weißen Neutral-Knoten trägt der Rand allein, der dunkle
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Wurzelknoten bekommt die helle Umkehrung (weiße Glyphe, Rand 0,7). Nur
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Farben — Innenabstand und `line-height:14px` bleiben unangetastet, die
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23-px-Geometrie (oben) hängt daran.
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## D65 — Abgerissene Linien im vertikalen Modus: Geometrie-Fehler, kein Rendering-Problem
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Gemeldet: „Es geschieht immer wieder, dass die Verbindungslinien zu Sub-Knoten
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nicht durchgängig sind, sondern Lücken haben — meistens fehlen in der
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vertikalen Ansicht kurze vertikale Linien", mit der Frage, ob das stabil zu
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fixen sei oder ein Umstieg auf Canvas-Rendering nötig würde. Der entscheidende
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Hinweis kam nachgereicht: „meistens, wenn es nur einen einzigen oder zwei
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Unterknoten gibt."
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**Es ist kein Rundungs- oder Rendering-Problem, sondern ein deterministischer
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Geometrie-Fehler** — gemessen statt geraten: Ein Scanner über die
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Pseudo-Element-Geometrie aller 45 vertikalen all-of-Gruppen des mitgelieferten
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Plans fand **8 kaputte**, alle mit 1–3 Kindern, alle exakt reproduzierbar.
|
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Zwei Fehlerarten, eine gemeinsame Wurzel: **Der Eltern-Stub dockt bei 50 % der
|
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Gruppenhöhe an** (`li.has-and{align-items:center}`, D9), **die Sammelleiste
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endet aber am Abzweigpunkt des Rand-Kindes** — und nichts garantierte, dass
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die 50 % dazwischen liegen.
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- **Einziges Kind:** `li:only-child::after{border:0}` schaltete die Leiste ganz
|
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ab — in der Annahme, Stub (50 %) und Kind-Abzweig (fest 23 px) fielen
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zusammen. Das taten sie, solange das `<li>` symmetrisch gepolstert war
|
||
(5+5 px: Mitte 22,15 ≈ 23). Der **20-px-Zusatzabstand nach unten**
|
||
(D-Transponiert, gegen Badge/Tag-Überlappung) verschob die Mitte auf 29,65 —
|
||
**6,6 px Lücke**; mehrzeilige Knoten (D64) machten daraus **15,8 px**. Der
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||
Fehler war also alt und wurde schrittweise sichtbarer — daher „immer wieder".
|
||
- **Letztes Kind mit großem Teilbaum:** Die Leiste läuft vom ersten bis zum
|
||
letzten Abzweig (je 23 px unter der Zellen-Oberkante). Trägt das letzte Kind
|
||
einen großen Teilbaum, liegt die Gruppen-**Mitte** unterhalb seines Abzweigs
|
||
— der Stub hing frei in der Luft (gemessen: 4,5 bis **98 px**).
|
||
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||
**Fix in zwei Teilen, je auf dem billigsten tragfähigen Weg:**
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||
|
||
- **Einziges Kind rein in CSS:** Bei `:only-child` ist die Gruppenhöhe die
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||
Kindhöhe (`padding-top:0`), 50 % ist also im `<li>` ausdrückbar —
|
||
`top:23px; height:max(0px, calc(50% - 23px))` verbindet Abzweig und Stub
|
||
exakt. Für ein has-and-Einzelkind bleibt `border:0` (Abzweig liegt dort
|
||
selbst bei 50 %, beides fällt zusammen).
|
||
- **Letztes Kind per Messung:** Die Gruppenmitte relativ zum letzten `<li>`
|
||
kann CSS nicht ausdrücken — dieselbe Lage wie bei `--stem-x`
|
||
(D29-Nachtrag 2), also derselbe Griff: `alignVRails()` misst nach jedem
|
||
Rendern/Moduswechsel und setzt `--vrail-ext` (unskalierte px, durch
|
||
`effZoom()` zurückgerechnet); die CSS-Regel
|
||
`li:last-child:not(.has-and):not(:only-child)::after{height:var(--vrail-ext, 23px)}`
|
||
verlängert die Leiste bis zum Stub. **has-and-Letztkinder brauchen das
|
||
nie** — deren Abzweig liegt bei 50 % ihrer Zelle, und die Gruppenmitte kann
|
||
rechnerisch nie darunter liegen (H/2 > H − h/2 hieße h > H). Nach **oben**
|
||
kann die Mitte ebenfalls nie herausfallen (der erste Abzweig liegt höchstens
|
||
23 px unter dem Gruppenanfang, und H/2 ≥ 23 gilt ab 46 px Gruppenhöhe —
|
||
ein einzelner Knoten ist schon höher).
|
||
|
||
**Canvas (oder eine SVG-Volleinzeichnung) ist damit nicht nötig.** Die Frage
|
||
war berechtigt — viele einzeln positionierte Border-Segmente sind die
|
||
fehleranfälligere Bauart als ein durchgezogener Pfad —, aber der konkrete
|
||
Fehler lag in zwei falschen Annahmen der Geometrie, nicht im Mechanismus.
|
||
Ein Umstieg kostete die CSS-gestützte Selbstverständlichkeit von Fokus,
|
||
Hover, Zoom und Druck und müsste alle über D9–D64 austarierten Sonderfälle
|
||
(Treppe, only-child-Leiterstück, has-and-Zentrierung) neu beweisen. Sollte
|
||
je das **zweite** Phänomen auftreten — 1-px-Haarlinien an Segment-Stößen
|
||
unter `zoom` ≠ 1 —, wäre das ein eigener Fall mit eigenem Mittel
|
||
(Segmente an Stößen minimal überlappen lassen), kein Grund für einen Umbau.
|
||
|
||
**Export und Kompakt-Modus waren nie betroffen:** `diagramToSvg()` spannt die
|
||
Leiste seit jeher über die Kinder **und** die Elternmitte
|
||
(`kids.map(cy).concat(p.cy)`, D29-Nachtrag 4); im kompakten Modus dockt der
|
||
Stub oben an (kein Zentrieren). Beides nachgemessen (Scanner: 0 Befunde in
|
||
45 Kompakt-Gruppen; 0 verwaiste `--vrail-ext` nach Moduswechsel).
|
||
|
||
**Nachgemessen** nach dem Fix (mitgelieferter Plan, vertikal): 0 Befunde in
|
||
45 Gruppen; der Only-Child-Verbinder endet auf 0,0 px genau am Stub
|
||
(336,5 → 352,3 = Stub-Höhe); die 98-px-Lücke trägt jetzt eine
|
||
121-px-Verlängerung bis zum Stub; Zoom-Gegenprobe bei 0,9 sauber (die Variable
|
||
ist zoom-invariant, wie `--stem-x`). 405 Tests grün — die Regeln sind
|
||
DOM-Geometrie und damit Browser-geprüft, nicht unit-testbar (dieselbe Grenze
|
||
wie `alignStems()`, D29).
|
||
|
||
**Nachtrag 3 zu D64 — die Umbruchgrenze sinkt von 40 auf 32 Zeichen.**
|
||
Nutzerwunsch nach dem Leben mit der 40er-Grenze: „einige Titel ziehen das
|
||
Diagramm doch arg in die Breite". Die 40 waren eine gesetzte Zahl, keine
|
||
hergeleitete — 32 ist es ebenso, nur mit Erfahrung dahinter. Die Änderung ist
|
||
genau der eine Parameter, für den `wrapLabel()` gebaut wurde: Default in
|
||
render.js, der `max-width`-Rückhalt im CSS (40ch → 32ch) und die
|
||
SPEC-§9-Zahl ziehen mit; Balance-Regel, Erste-Zeile-Verankerung und Export
|
||
bleiben unberührt. Sichtbare Folge: mehr Knoten brechen um (rund 100 Zeichen
|
||
ergeben jetzt vier statt drei Zeilen), dafür wird der breiteste Fächer
|
||
schmaler. Testerwartungen mit dem echten Algorithmus nachgerechnet statt
|
||
geschätzt.
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||
|
||
## D66 — Fehlende Größe wird aus den Teilpaketen geschätzt statt pauschal M
|
||
Gewünscht vom Nutzer: „Die Kostenschätzung für Knoten ohne explizite
|
||
T-Shirt-Größe soll anhand der Sub-Knoten geschehen. Mindestens die größte
|
||
T-Shirt-Größe der Sub-Knoten; wenn mehr als 2 diese Größe haben, also ab 3,
|
||
dann sogar eine T-Shirt-Größe mehr." Die alte D18-Pauschale — fehlende Größe
|
||
= M — unterschätzte jeden größenlosen Sammelknoten, sobald ein Kind über M
|
||
lag; die Kinder sagen mehr, als die Pauschale nutzte.
|
||
|
||
**Die Regel:** Angenommen wird **mindestens die größte Größe der zählenden
|
||
Kinder**; tragen **drei oder mehr** Kinder diese größte Größe, eine Stufe
|
||
mehr (Deckel `XXL`). Ein Knoten ohne Größe und ohne zählende Kinder bleibt
|
||
beim M-Rückfall — für ein Blatt gibt es nichts abzuleiten, und D18 nannte M
|
||
selbst schon „die konservative Annahme ‚mindestens M'".
|
||
|
||
**Es zählen dieselben Kinder wie beim Größen-Konflikt (§5/D62)** — direkte,
|
||
verworfene und optionale (`+`) nie, in einer disjunktiven Gruppe (`|`/`=`)
|
||
nur die **kleinste** Alternative —, mit genau einem Unterschied: Kinder
|
||
**ohne** Größe zählen hier mit, ihre Größe wird nach derselben Regel
|
||
**rekursiv** mitgeschätzt. D62 schließt sie aus, weil eine fehlende Größe
|
||
keine Autoren-Aussage ist und die Konfliktprüfung nur meldet, was sicher
|
||
ist; hier wird ohnehin geschätzt — sie auszuschließen hieße, drei größenlose
|
||
Blätter für kostenlos zu halten. Die D62-Zählung zu übernehmen statt eine
|
||
dritte Regelmenge zu erfinden hält die Doku bei einem Satz: „dieselben
|
||
Kinder wie beim Größen-Konflikt".
|
||
|
||
**Disjunktiv gilt das Minimum, und keine Stufe mehr.** Realisiert wird genau
|
||
eine Alternative — die kleinste ist der Boden, den jede Wahl mindestens
|
||
kostet, und drei gleich große Alternativen sind kein dreifacher Aufwand. Ist
|
||
in der Gruppe etwas realisiert, ist die Wahl getroffen (D61, `chosenPool`):
|
||
Dann zählt die kleinste der **realisierten**. Bewusst **nicht** die
|
||
Alternative, die der günstigste Pfad wählt — die Wahl hängt von den Kosten
|
||
ab und die Kosten hingen dann von der Wahl: ein Zirkel. Das Minimum ist
|
||
deterministisch und für ein „mindestens" die ehrliche Untergrenze.
|
||
|
||
**Nur die Kostenschätzung ändert sich.** Die §5-Semantik bleibt unberührt,
|
||
die Konfliktprüfung (D62) rechnet weiter nur mit angegebenen Größen, und die
|
||
Falt-Voreinstellung „ab M abwärts" (D44, `atMostM`) klappt weiterhin nichts
|
||
ohne Größenangabe zu — dort wäre die Schätzung eine Vermutung, die wie eine
|
||
Angabe behandelt würde (die D44-Begründung gilt wörtlich weiter).
|
||
|
||
**Das invertierte Badge zeigt jetzt die geschätzte Größe** statt immer „M";
|
||
Tooltip und `aria-label` sagen „mindestens {size} angenommen". Die beiden
|
||
vorhandenen i18n-Schlüssel wurden **parameterisiert** statt verdoppelt: Ein
|
||
Text mit „mindestens {size}" stimmt für die Ableitung wie für den
|
||
M-Rückfall — kein neuer Schlüssel in neun Sprachen für dieselbe Aussage.
|
||
|
||
**Memoisiert per WeakMap**, nicht am Knotenobjekt und nicht ungecacht:
|
||
`computeCheapPlan` (D42) ruft `ownCost` je Suchbelegung über die ganze
|
||
nötige Menge — eine ungecachte Rekursion wäre O(n²) je Belegung, bei 20 000
|
||
Belegungen zu viel. Der Parse-Baum wird bei jedem Tastendruck neu gebaut,
|
||
der Cache kann also nie veralten, und die WeakMap gibt alte Bäume von
|
||
selbst frei.
|
||
|
||
**Nachgemessen:** Der mitgelieferte Plan hat genau **einen** größenlosen
|
||
Knoten (`#not.people`, ein Blatt → weiterhin M) — Pfadknoten 135 und
|
||
Stationen 27 unverändert, 0 Warnungen. Das kanonische Beispiel (§10) ändert
|
||
sich nicht (seine größenlosen Knoten sind Blätter); alle Snapshots bleiben
|
||
stehen. 424 Tests, davon 19 neue in `tests/assumed.test.js`. Gegenprobe per
|
||
Mutation: Stufe-ab-drei entfernt → genau die drei danach benannten
|
||
Zusicherungen fallen; disjunktiv Maximum statt Minimum → genau eine; alte
|
||
M-Pauschale in `ownCost` zurückgebaut → genau die zwei Kosten-Tests.
|
||
|
||
## D67 — Strg+Klick folgt einer Abhängigkeit zur Zeile ihrer ID
|
||
Gewünscht vom Nutzer: Strg+Klick auf eine ID-Referenz wie `:#ziel` im Textfeld
|
||
soll zur referenzierten ID springen; Alt+Klick bleibt wie gehabt und
|
||
fokussiert den Knoten im Diagramm. Die Lücke ist real: Abhängigkeiten zeigen
|
||
bewusst quer durch den Baum (D34), und im mitgelieferten Plan liegt das Ziel
|
||
oft hunderte Zeilen entfernt. Die ID-Vorschläge (D63) helfen beim
|
||
**Schreiben** einer Abhängigkeit — beim **Lesen** blieb nur die Textsuche.
|
||
|
||
**Die Schreibmarke ist der Treffer, kein eigenes Hit-Testing.** Ein Klick ins
|
||
Textfeld setzt die Schreibmarke, bevor das `click`-Ereignis läuft —
|
||
`depIdAt(text, caret)` liest also einfach an `selectionStart`, welche ID dort
|
||
steht. Kein Pixel-Rechnen, kein Spiegel-`div`; dieselbe Sparsamkeit wie beim
|
||
Alt+Klick im Textfeld (D25-Nachtrag), der auch nur die Cursor-Zeile nimmt.
|
||
|
||
**Erkannt wird dieselbe Form wie bei den ID-Vorschlägen (D63):** das Token
|
||
alleinstehend angesetzt oder in der Kopf-Form `#auth:#db`; kein Treffer im
|
||
Kommentar, im Beschreibungsteil hinter `---` und innerhalb einer URL, und
|
||
`(:#a,#b)` bleibt Zitat (§1/D37). Jede ID der Liste ist einzeln ansteuerbar —
|
||
die Schreibmarke wählt das Segment. **Benannte Grenze:** Der Parser erkennt
|
||
nach der Extraktion auch Randformen wie `(M):#b` als Abhängigkeit (die
|
||
Größen-Entfernung macht das Token alleinstehend); die Klick-Erkennung auf der
|
||
rohen Zeile tut das nicht. Dort geschieht schlicht nichts — der harmlose
|
||
Fehlermodus, und dieselbe Vereinfachung, die D63 bereits gewählt hat.
|
||
|
||
**Aufgelöst wird zur ersten Vergabe** (`idLine`, Dokumentreihenfolge) — die
|
||
Regel aus D36/D39, nach der überall aufgelöst wird. Eine unbekannte ID tut
|
||
still nichts: `unknownDep` warnt bereits, ein zweiter Kanal wäre Lärm.
|
||
Vorwärts-Referenzen springen nach unten, Zyklen sind schlicht zwei Sprünge.
|
||
|
||
**Das Ziel bekommt denselben Sprung wie aus dem Diagramm:** `jumpToLine()` —
|
||
ganze Zeile markiert, in Sicht gescrollt, waagerecht auf Anfang (D49), und
|
||
über `caretLine` hebt sich der Zielknoten im Diagramm mit hervor. Kein neues
|
||
Idiom für dieselbe Aussage „hier ist es".
|
||
|
||
**Strg, mit Cmd als macOS-Zwilling.** Alt ist vergeben (Text → Diagramm,
|
||
D25); Strg+Klick ist in Editoren und IDEs die etablierte
|
||
„zur Definition"-Geste. Auf macOS ist Strg+Klick das Kontextmenü — dort
|
||
übernimmt Cmd+Klick (`metaKey`). Tastatur-Pendant ist **Strg+Enter** an der
|
||
Schreibmarke im Token — dasselbe Muster wie Alt+Enter (D25); `preventDefault`
|
||
nur bei erfolgtem Sprung, sonst bleibt der Browser-Default unberührt. Auf
|
||
Touch gibt es kein Strg und **kein Pendant** — bewusst nicht gebaut; der
|
||
lange Druck ist vergeben (D25), und ein Knopf im Knoten-Fenster wäre eine
|
||
eigene Entscheidung.
|
||
|
||
**Headless nach Hausregel** (D54-Nachtrag 3): `depIdAt` und `idLine` liegen
|
||
in `autocomplete.js` neben den D63-Regeln, mit denen sie sich Zeichenmenge
|
||
und Kontext-Ausschlüsse teilen; app.js verdrahtet nur zwei Handler.
|
||
Auffindbarkeit über die vorhandene Legenden-Zeile `hint_jump` (erweitert in
|
||
allen neun Sprachen, statt eines neuen Schlüssels — das D25-Idiom) und
|
||
SPEC §9.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser mit einem **echten** Strg+Klick auf das `#ui` in
|
||
`:#api,#ui`: Zeile `- #ui: Oberflaeche (S)` vollständig markiert, Fokus im
|
||
Textfeld, `scrollLeft` 0, Diagramm hebt „Oberflaeche" hervor. Strg+Enter im
|
||
Token springt ebenso (preventDefault gesetzt, kein Umbruch eingefügt); im
|
||
Kommentar, im Label und neben dem Token geschieht nichts. 440 Tests, davon 16
|
||
neue in `tests/deplink.test.js`; Gegenprobe per Mutation: Alleinstehend-
|
||
Prüfung entfernt → genau die zwei danach benannten Zusicherungen fallen.
|
||
|
||
**Werkzeuggrenze, wieder dieselbe Sorte wie D53:** Der synthetische
|
||
Strg+Enter der Browser-Automatisierung kommt mit **`e.key === ""`** an und
|
||
kann den Handler prinzipiell nicht treffen — der erste Prüflauf sah deshalb
|
||
wie ein Fehler aus, der keiner war. Geprüft wird das Tastatur-Pendant mit
|
||
einem korrekt gebauten `KeyboardEvent`; der Klick-Weg ließ sich dagegen echt
|
||
auslösen.
|
||
|
||
## D68 — Größe: das letzte alleinstehende Token, nicht das erste
|
||
Gemeldet vom Nutzer: Manchmal braucht der Titel runde Klammern — und wenn ihr
|
||
Inhalt zufällig ein Größenkürzel ist (`Variante (L) bauen`), fraß die
|
||
Extraktion das Titel-`(L)` als Größe. Mit echter Angabe dahinter war es
|
||
doppelt falsch: Das Literal wurde die Größe, das gemeinte `(M)` blieb im
|
||
Label. Entschieden (Nutzer): beide vorgeschlagenen Regeln kombiniert.
|
||
|
||
**Alleinstehend angesetzt** (`(^|\s)\(…\)`) — dieselbe Regel-Familie wie bei
|
||
`#id`, `:#…`, `!!!` und `&tag`, und der eigentliche Gewinn liegt darin, dass
|
||
die **vorhandenen Zitier-Konventionen dadurch von selbst greifen**: `"(L)"`
|
||
bleibt Label (das `(` hängt am `"`), `((L))` ebenso (am äußeren `(`). Kein
|
||
neues Zeichen, kein Escape — die Notation escapt weiterhin nirgends (D59).
|
||
Wer eine Größe erwähnen will, zitiert sie; llms.md führt beide Formen in der
|
||
Zitier-Faustregel.
|
||
|
||
**Das letzte Token gewinnt, nicht das erste.** Die übliche Schreibweise
|
||
stellt die Größe hinter den Titel — das letzte Token ist die Angabe, alles
|
||
davor ist Text. Damit löst sich auch der Fall ohne Anführungszeichen richtig
|
||
auf: `Variante (L) bauen (M)` → Größe `M`, Label „Variante (L) bauen“. In
|
||
der Idee-Runde war „letztes statt erstes“ zunächst verworfen worden („stille
|
||
Umdeutung bestehender Zeilen“); der Einwand wiegt hier wenig, weil die alte
|
||
Erste-gewinnt-Lesart in genau diesen Zeilen schon falsch war — es gibt keine
|
||
richtige Bedeutung, die verloren ginge.
|
||
|
||
**Preis, benannt:** `Backend(L)` ohne Leerzeichen ist keine Größe mehr. Der
|
||
Fehlermodus ist der laute (das Badge fehlt sichtbar, D59-Haltung), und in den
|
||
mitgelieferten Beispielen kommt die enge Schreibweise nicht vor — geprüft per
|
||
Grep und per Parse-Vergleich alt/neu über alle `docs/examples/*.werkbaum`
|
||
(Knoten- und Größenzahlen identisch, Warnungen unverändert; die drei
|
||
`sizeConflict` der Demo-Pläne sind Altbestand).
|
||
|
||
**Umgesetzt als Schleife über alle Treffer** statt eines cleveren
|
||
Rückwärts-Regex: gut lesbar, und der führende Leerraum der Fundstelle bleibt
|
||
beim Entfernen stehen (wie `pre` bei den übrigen Extraktionen). SPEC §1
|
||
(Schritt 4, eigener Größen-Block, Referenz-Regex) und §5 zuerst, llms.md im
|
||
selben Zug (Schritt-3-Regel, Größen-Abschnitt, Zitier-Faustregel).
|
||
|
||
**Nachgemessen:** 445 Tests (4 neue in `tests/parser.test.js`); Gegenprobe
|
||
per Mutation: erster statt letzter Treffer → genau der Letztes-gewinnt-Test
|
||
fällt; Anker entfernt → genau die zwei Alleinstehend-/Zitier-Tests. Alle
|
||
Snapshots (kanonisches Beispiel §10) unverändert.
|
||
|
||
## D69 — Die Größe bepreist den ganzen Teilbaum: Kinder kommen nicht obendrauf
|
||
Gemeldet am eigenen Beispiel: Eine `|`-Gruppe mit `Manuell mit Downtime (S)`
|
||
(zerlegt in XS + S + eine Zugabe) verlor gegen `Failover (L)` — der Pfad
|
||
rechnete S(2) + XS(1) + S(2) = 5 gegen L(4). Der Einwand des Nutzers trifft
|
||
das Modell im Kern: **„Manuell mit Downtime" ist mit (S) bepreist — dann ist
|
||
egal, wie teuer die Summe der Teilpakete ist.** Ob die Zerlegung in die
|
||
Größe passt, prüft seit D62 der Größen-Konflikt; die Pfadrechnung hat die
|
||
Bewertung nicht anzuzweifeln. Das alte Modell (D18: „eigene Größe plus
|
||
Summe/Minimum der Kinder") zählte doppelt und bestrafte damit systematisch
|
||
genau die Pläne, die sorgfältig zerlegen — je ehrlicher die Zerlegung, desto
|
||
teurer sah das Paket aus.
|
||
|
||
**Neue Regel: Der Preis eines Knotens ist seine Größe.** Angegeben oder —
|
||
seit D66 — aus den Teilpaketen geschätzt; die Schätzung ist dieselbe Sorte
|
||
Gesamtaussage und übernimmt die Rolle nahtlos. Erledigtes bleibt 0 (D46).
|
||
`cheapestCost()` kollabiert damit auf `ownCost()`: Die Rekursion über die
|
||
Kinder entfällt, die Aggregation für größenlose Knoten trägt allein die
|
||
D66-Schätzregel. Die Wahl in einer Alternativgruppe vergleicht schlicht die
|
||
Größen der Alternativen.
|
||
|
||
**Die Bewertung gilt auch, wenn die Kinder sie sprengen.** Vier `(S)` unter
|
||
einem `(S)` sind ein `sizeConflict` — der Marker zeigt es, aber der Knoten
|
||
bleibt bewertet, wie er bewertet wurde (ausdrückliche Nutzer-Entscheidung:
|
||
„der übergeordnete Knoten bleibt dennoch S"). Die Alternative — die Kinder
|
||
könnten den Preis anheben (max-Variante) — war vorgeschlagen und ist damit
|
||
verworfen: Sie hätte die Bewertung des Autors stillschweigend überstimmt,
|
||
und für den Widerspruch gibt es bereits den lauten Kanal.
|
||
|
||
**Das Vereinigungs-Maß der Closure-Suche (D42) zieht mit.** Die Suche über
|
||
die gekoppelten Gruppen verglich Belegungen über die Summe der Knoten-Preise
|
||
der nötigen Menge — mit Teilbaum-Bepreisung zählte ein zerlegtes
|
||
Abhängigkeits-Ziel dann mehrfach (Eltern plus Kinder), ein grobes nur
|
||
einmal: dieselbe Zerlegungs-Strafe, nur im Suchmaß. Jeder nötige Knoten
|
||
zählt jetzt nur mit dem, was seine Größe **über die nötigen Teilpakete
|
||
hinaus** behauptet (nie negativ); die Summe dieser Margen bepreist einen
|
||
vollständig zerlegten Teilbaum mit seiner Spitzengröße, gemeinsam
|
||
Gebrauchtes zählt über die Mengen-Vereinigung weiterhin einmal. Benannte
|
||
Grenze: Wo Kinder ihre Elterngröße im Rangraum übersteigen, liegt das
|
||
Suchmaß über dem Preis der lokalen Wahl — die beiden Maße sind dann nicht
|
||
identisch; das betrifft genau die Teilbäume, die der Größen-Konflikt ohnehin
|
||
anmahnt oder die eng bepreist sind, und die lokale Wahl (der Regelfall)
|
||
folgt strikt der Nutzer-Regel.
|
||
|
||
**Benannter Verlust:** Erledigte Teilpakete unter einem offenen Knoten
|
||
senken dessen Preis nicht mehr (kein Kinder-Summieren, keine Bruchteile —
|
||
D46 lehnte anteilige Restkosten schon ab). Für die Wahl trägt das kaum:
|
||
Sobald an einer Alternative selbst gearbeitet ist, entscheidet ohnehin
|
||
`chosenPool` (D61); Stationen und Markierung behalten ihre Knoten-Genauigkeit
|
||
unverändert.
|
||
|
||
**Nachgemessen:** Der gemeldete Fall wählt jetzt „Manuell mit Downtime"
|
||
(S=2 gegen L=4). Der mitgelieferte Werkbaum-Plan wählt unter altem und neuem
|
||
Modell **identisch** (137 Pfadknoten, 57 Stationen, gleiche Menge — per
|
||
git-stash-Vergleich gemessen, nicht angenommen). 450 Tests, davon 5 neue in
|
||
`tests/pricing.test.js`; drei Alt-Tests, die die Summen-Semantik festhielten,
|
||
sind auf die neue Regel umgeschrieben. Gegenproben per Mutation: alte
|
||
Rekursion zurückgebaut → genau die drei danach benannten Zusicherungen
|
||
fallen; Vereinigungs-Maß auf schlichte Summe zurück → genau der eine
|
||
Marginal-Test (dessen erste Fassung nicht unterschied, weil Wurzeln immer
|
||
nötig sind — der Testbaum musste die Ziele unter einen unangetasteten
|
||
`+`-Zweig legen).
|
||
|
||
## D70 — Die geschätzte Größe bepreist den Rest: Erledigtes fällt aus der Schätzung
|
||
Nachgefragt vom Nutzer zum benannten D69-Verlust (erledigte Teilpakete
|
||
senken den Preis eines offenen Knotens nicht mehr): „Wenn der Überknoten
|
||
keine explizite, sondern nur eine implizit berechnete Größe hat, dann ist
|
||
das doch kein Problem?" Die Prüfung ergab: **Es war eines** — die
|
||
D66-Schätzung war status-blind. Ein größenloses Paket mit `[x] (L)` und
|
||
`[ ] (S)` wurde als L geschätzt (Preis 4), obwohl nur noch S offen ist.
|
||
|
||
**Die Unterscheidung des Nutzers ist genau die tragfähige Linie:** Eine
|
||
**angegebene** Größe ist die Aussage des Autors — D69 erklärt sie für
|
||
maßgeblich, dort bleibt der Verlust bewusst bestehen (anteilige Restkosten
|
||
hat D46 verworfen). Die **geschätzte** Größe ist dagegen eine Kostenannahme
|
||
des Werkzeugs, und der Pfad fragt seit D46 „was ist noch offen?" — eine
|
||
Annahme, die Erledigtes einpreist, beantwortet die falsche Frage.
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||
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Die Regeln:
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- **Erledigte Kinder (`[x]`/`[^]`, intrinsisch) fallen aus der Schätzung**
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wie verworfene — geschätzt wird die noch offene Arbeit, auch für die
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Stufe-ab-drei-Regel zählen nur die offenen.
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- **Disjunktiv stellt eine erledigte realisierte Alternative die Gruppe
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fertig.** Kein eigener Sonderfall, sondern die Wahl des Pfads
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nachvollzogen: Unter mehreren realisierten entscheidet die Kostenregel
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(D61), und die erledigte kostet 0 — sie würde gewählt, die Gruppe trägt
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nichts mehr bei. Das gilt auch neben einer angefangenen zweiten
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Alternative.
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- **Alles Benannte erledigt, der Knoten selbst offen → `XS`**, nicht der
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M-Rückfall. Die Restarbeit ist dann seine eigene Abschlussarbeit (er ist
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die Station, D46) — und der M-Rückfall erzeugte eine Absurdität: Das
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Fertigstellen des letzten S-Kindes *erhöbe* den Preis von S auf M. Die
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Schätzung muss beim Fertigwerden monoton sinken; XS ist der Boden der
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Skala. Nur der echte Blattknoten ohne Kinder bleibt beim M-Rückfall —
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dort gibt es keine Information.
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**Sichtbare Nebenwirkung, gewollt:** Das invertierte Größen-Badge zeigt an
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solchen Knoten die **Rest**-Schätzung. Der Tooltip sagt ohnehin „für die
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Kostenschätzung mindestens {size} angenommen" — die Aussage bleibt wahr.
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Größen-Konflikt (D62) und Falt-Voreinstellung (D44) arbeiten nur mit
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angegebenen Größen und bleiben unberührt.
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**Nachgemessen:** 457 Tests, davon 7 neue in `tests/assumed.test.js`
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(darunter die Monotonie und die Zusicherung, dass eine ANGEGEBENE Größe
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trotz erledigter Kinder stehen bleibt). Gegenproben per Mutation:
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Done-Filter entfernt → genau die drei danach benannten Zusicherungen
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fallen; XS-Boden auf M zurück → genau die drei XS-Tests; „Gruppe fertig"
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entfernt → genau die zwei disjunktiven. Der mitgelieferte Plan ist
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unberührt (sein einziger größenloser Knoten ist ein Blatt): weiterhin
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0 Warnungen, 137 Pfadknoten, 57 Stationen, exakt gerechnet.
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## D71 — Zuständigen-Engpass: warnen, wenn eine Person mehr als die Hälfte des Pfads trägt
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Gewünscht: „eine Warnung, wenn ein und derselbe Verantwortliche (@name) zu oft
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auf dem Lean-Path liegt — so eine Art Konflikt-Indikator." Kein neues
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Zeichen — Tags (§7) und der günstigste Pfad existieren, es fehlte der
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Konsument, der sie übereinanderlegt. Die Entscheidungen (Vorschlag bestätigt):
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**Was der Indikator sagt:** Werkbaum ist bewusst kein Netzplan — die Warnung
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behauptet nichts über Termine, sondern: Die **nächste Ausbaustufe ist nicht
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parallelisierbar**, alles Weitere serialisiert sich durch eine Person. Genau
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die Auskunft, die man beim Lean Pathfinding braucht.
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**Maß: Marginalkosten, Stationen nur für den Text.** Zählen und Gewichten
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standen zur Wahl; gewählt ist die Rollenteilung — Schwelle und Anteil rechnen
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**gewichtet** (5×XS sind weniger Last als 2×XL), der Meldungstext nennt
|
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zusätzlich die **Stationszahl**, weil Stationen sichtbare, mit dem Auge
|
||
nachprüfbare Objekte sind (die Punkte, die der D47-Knopf abgeht). Das
|
||
Gewichts-Maß gab es schon: die Marginalkosten des Belegungs-Vergleichs
|
||
(D69) — jeder nötige Knoten zählt mit dem, was seine Größe über die nötigen
|
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Teilpakete hinaus behauptet; Erledigtes hat `ownCost` 0 und fällt von selbst
|
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heraus. Die Personen-Summen ergeben zusammen exakt den Pfadpreis — kein
|
||
zweites Kostenmodell.
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||
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**Zuständigkeit erbt vom nächsten getaggten Vorfahren.** Die übliche
|
||
WBS-Lesart: Wer das Paket hat, hat die Teilpakete. Ohne Vererbung zählte in
|
||
sparsam getaggten Plänen fast nichts — im Test trüge die Person eines
|
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zerlegten L-Pakets nur dessen Marge (1 statt 4). Mehrere Tags einer Zeile
|
||
**teilen** sich den Beitrag zu gleichen Teilen — voll doppelt gezählt bliese
|
||
gemeinsame Pakete künstlich zum Engpass auf. Beiträge ohne getaggten
|
||
Vorfahren gehen nur in die Gesamtsumme ein: Sie **verwässern** die Anteile
|
||
(konservativ — gemeldet wird nur, was sicher ist), warnen aber nicht selbst;
|
||
„viel ist niemandem zugewiesen" wäre eine eigene Aussage und, wenn überhaupt,
|
||
eine eigene Meldung.
|
||
|
||
**Schwelle: strikt mehr als die Hälfte, und mindestens zwei Personen mit Last
|
||
auf der offenen Front.** Der Solo-Plan ist die Falle — eine Person mit 100 %
|
||
ist dort keine Engstelle, sondern die Realität. Gezählt werden Personen **auf
|
||
der Front** (Last > 0), nicht im Dokument: Wer nur erledigte Knoten trägt,
|
||
macht aus einem faktischen Solo-Rest kein Zwei-Personen-Problem. Mehr als
|
||
eine Person über der Hälfte kann es nicht geben — die Meldung ist eindeutig.
|
||
Die Schwelle ist gesetzt, nicht hergeleitet (wie die 32 Zeichen in D64);
|
||
justiert wird nach Erfahrung.
|
||
|
||
**Anzeige: zeilenlose Warnung plus Warn-Pille.** Der Engpass hat keine
|
||
einzelne Zeile — `assigneeOverload` ist zeilenlos wie `cheapApprox` und nennt
|
||
Person, Anteil und Stationen. Zusätzlich wechseln die **Personen-Pillen** der
|
||
betroffenen Person an offenen Pfad-Knoten auf `--warn` — derselbe Griff wie
|
||
beim Größen-Konflikt-Badge (D62); der Grafikexport folgt von selbst, weil er
|
||
die gemessenen Pillen-Farben liest (D62). Geerbte Zuständigkeit hat keine
|
||
Pille und damit keine Färbung — benannt, kein Fehler. Kein neuer Umschalter,
|
||
kein Panel; bei ausgeschaltetem Pfad entfällt beides (ohne Pfad keine offene
|
||
Front).
|
||
|
||
**Headless nach Hausregel** (D54-Nachtrag 3): `assigneeLoads`/
|
||
`overloadedAssignee` in model.js, der Renderer bekommt nur `overloadTag`;
|
||
app.js verdrahtet Warnung und Option. Die mitgelieferten Dokumente bleiben
|
||
still (der Werkbaum-Plan hat keine Knoten-Tags; im Example liegt anna bei
|
||
3 von 13) — nachgemessen, nicht angenommen.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser an einem Wegwerf-Dokument: „@anna trägt 80 % der
|
||
offenen Arbeit auf dem günstigsten Pfad (1 von 2 Stationen) — mögliche
|
||
Engstelle.", genau eine Pille bernstein (`rgb(180,83,9)`) — am offenen
|
||
Pfad-Knoten, nicht am erledigten und nicht bei @ben; Pfad aus ⇒ Warnung und
|
||
Färbung weg, wieder an ⇒ beides zurück. 470 Tests, davon 13 neue in
|
||
`tests/overload.test.js`. Gegenproben per Mutation: Solo-Wächter entfernt →
|
||
genau der Solo-Test fällt; Schwelle aufgeweicht → genau die drei
|
||
Schwellen-Tests; Vererbung entfernt → genau der Vererbungs-Test; Teilung
|
||
entfernt → genau der Mehrfach-Tag-Test; Erledigt-Ausnahme der Pille
|
||
entfernt → genau der Pillen-Test.
|
||
|
||
## D72 — Lokale Dateien öffnen und speichern, in zwei Stufen
|
||
Der Notationstext ist das führende Datenformat (D14) — und war zugleich das
|
||
Einzige, das den Browser nicht als Datei verlassen konnte, während das
|
||
Diagramm zwei Download-Knöpfe hat. D24 hatte den Fall vorgesehen („ein
|
||
künftiges Öffnen/Speichern im Editor — dann als `accept`-Filter und
|
||
Download-Endung"). Entschieden (Nutzer): **zwei Stufen** — zuerst der
|
||
klassische Weg, der in jedem Browser läuft; darauf die File System Access API
|
||
für Chromium, die aus „Speichern unter" ein echtes „Speichern" macht.
|
||
|
||
**Stufe 1: Datei-Input und Blob-Download, im Dokumenten-Menü.** Zwei Einträge
|
||
neben „Neues Dokument": „Datei öffnen…" (verstecktes
|
||
`<input type="file" accept=".werkbaum,.txt,text/plain">`, gelesen per
|
||
`file.text()`) und „Als Datei speichern" (Blob + `<a download>`, über das
|
||
vorhandene `saveBlob()` des Grafikexports). Das Menü ist der richtige Ort:
|
||
Beide Aktionen handeln davon, *welcher Text* da ist — wie Anlegen, Umbenennen,
|
||
Wiederherstellen (D22).
|
||
|
||
**Geöffnet wird als NEUES Dokument, nicht per Namens-Identität.** D23 lässt
|
||
denselben `?sourceUrl=`-Link dasselbe Dokument aktualisieren — dort ist die
|
||
URL eine echte Adresse. Ein Dateiname ist keine: Zwei verschiedene Dateien
|
||
gleichen Namens (`plan.werkbaum` aus zwei Ordnern) überschrieben sich still,
|
||
und der stille Fehler ist der schlimmere (D59-Linie). Wer dieselbe Datei
|
||
zweimal öffnet, bekommt eben `plan.werkbaum` und `plan.werkbaum (2)` — sichtbar
|
||
und harmlos; die echte Datei-Identität bringt erst das Handle der Stufe 2.
|
||
Der Dateiname wird der Dokumentname (über `uniqueName`, wie überall).
|
||
|
||
**Der Dateiname beim Speichern entsteht aus dem Dokumentnamen** — headless in
|
||
`localfile.js` (`saveFileName`, Hausregel D54-Nachtrag 3): verbotene Zeichen
|
||
und Pfadtrenner werden zu `-` (URL-Namen aus D23 bleiben so lesbar), führende
|
||
Punkte fallen weg (sonst entstünde eine versteckte Datei), die Endung
|
||
`.werkbaum` kommt dazu, wenn nicht schon `.werkbaum` oder `.txt` dasteht
|
||
(D24: `.txt` bleibt zulässig), leerer Rest fällt auf `plan.werkbaum` zurück.
|
||
Gespeichert wird als `text/plain;charset=utf-8` mit LF — die D24-Konvention;
|
||
Pad-Dokumente (D31) dürfen ebenso gespeichert werden (der Schreibschutz gilt
|
||
dem Textfeld, nicht dem Export).
|
||
|
||
**Kein SPEC-Eintrag:** Öffnen/Speichern ist Dokumentverwaltung wie der
|
||
Wähler (D22) und die früheren Stände (D54) — Notation und Darstellung des
|
||
Plans ändern sich nicht; `llms.md` bleibt unberührt. Die Endungs-Konvention
|
||
steht seit D24 in SPEC §12.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser (echte `File` per DataTransfer — das prüft den
|
||
vollständigen Weg samt `file.text()`; der Download mit abgefangenem
|
||
Anchor-Klick und zurückgelesenem Blob): Öffnen legt ein drittes Dokument
|
||
„probe-plan.werkbaum" an, aktiviert es, Diagramm zeigt dessen 2 Knoten, der
|
||
Input ist geleert (dieselbe Datei bleibt erneut wählbar); Speichern liefert
|
||
`probe-plan.werkbaum` mit byte-identischem Inhalt. 479 Tests, davon 9 neue in
|
||
`tests/localfile.test.js`. Werkzeuggrenze wie in D25/D53: Der echte
|
||
Dateidialog und der echte Download lassen sich nicht automatisiert auslösen —
|
||
geprüft ist alles bis an diese Kante.
|
||
|
||
**Nachtrag — Stufe 2: die File System Access API macht aus „Speichern unter"
|
||
ein „Speichern".** Wo die Picker existieren (`showOpenFilePicker` als
|
||
Feature-Detection — Chromium; Firefox und Safari haben sie bewusst nicht),
|
||
ändert sich hinter denselben zwei Menü-Einträgen das Verhalten:
|
||
|
||
- **Öffnen** liefert ein `FileSystemFileHandle`. Damit gibt es die
|
||
Datei-Identität, die Stufe 1 nicht hatte: `isSameEntry` prüft gegen die
|
||
gemerkten Handles, **dieselbe Datei öffnet wieder in dasselbe Dokument**
|
||
(aktualisiert den Text), eine andere Datei gleichen Namens bleibt ein
|
||
eigenes. `adoptFile()` trägt beide Wege — der Stufe-1-Input ruft es ohne
|
||
Handle, dann entsteht immer ein neues Dokument wie bisher.
|
||
- **Speichern** schreibt mit gemerktem Handle **in dieselbe Datei zurück**
|
||
(`createWritable`), ohne Dialog. Ohne Handle fragt `showSaveFilePicker`
|
||
(mit `saveFileName()` als Vorschlag) und merkt sich das Ergebnis — der
|
||
Komfort greift ab dem zweiten Speichern. Ein **Abbruch** des Dialogs tut
|
||
nichts — bewusst auch kein Download hinterher: Wer abbricht, will nicht
|
||
woandershin speichern. Der Menü-Eintrag trägt den Dateinamen des Handles
|
||
als Tooltip (Dateinamen sind Daten, kein i18n).
|
||
- **Handles überleben den Neustart in IndexedDB** — localStorage kann sie
|
||
nicht halten (nicht JSON-serialisierbar), IndexedDB kann es (structured
|
||
clone). Beim Start werden sie zurückgeholt; verwaiste Einträge (Dokument
|
||
gelöscht) und Fremdes ohne `createWritable` räumen sich dabei weg. Nach dem
|
||
Neustart steht die Berechtigung auf `prompt` — der Browser fragt beim
|
||
ersten Speichern einmal nach (der Menü-Klick ist die nötige Nutzergeste);
|
||
verweigert er, entscheidet der Dialog neu. **Alles daran ist Komfort, keine
|
||
Pflicht**: Jeder IndexedDB-Fehler wird geschluckt, Speichern funktioniert
|
||
dann eben wieder über den Dialog.
|
||
- `deleteDoc()` nimmt das Handle mit (Map und IndexedDB) — wie die Stände
|
||
(D54): Mit dem Dokument geht, was an ihm hängt.
|
||
|
||
**Kein Strg+S** — erwogen und zurückgestellt: Der Browser-Default (Seite
|
||
speichern) müsste abgefangen werden, und ohne Handle öffnete die Geste
|
||
unvermittelt einen Dialog; wenn, dann als eigene Entscheidung mit
|
||
Legenden-Zeile.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser (echtes Chromium, `hasFsAccess === true`; die
|
||
Picker gestubbt — den nativen Dialog kann die Automatisierung nicht bedienen,
|
||
die Logik dahinter schon; Werkzeuggrenze wie D52): Öffnen legt das Dokument
|
||
mit Handle an, der Speichern-Eintrag trägt den Dateinamen als Tooltip,
|
||
Speichern schreibt in place (**0** Dialog-Aufrufe), dieselbe Datei erneut
|
||
geöffnet aktualisiert **dasselbe** Dokument (Anzahl unverändert, Text auf
|
||
Version 2, Diagramm folgt); ein Dokument ohne Handle bekommt beim ersten
|
||
Speichern den Dialog (`suggestedName` korrekt) und beim zweiten nicht mehr
|
||
(1 Aufruf, 2 Schreibvorgänge); Abbruch bzw. verweigerte Berechtigung
|
||
schreiben nichts und laden nichts herunter. **Nicht messbar** blieb die
|
||
IndexedDB-Rundreise über einen Neustart: Stub-Handles überleben den
|
||
Structured Clone nicht (`DataCloneError`, planmäßig geschluckt) — echte
|
||
Handles sind gerade dafür klonbar; dieser eine Pfad ist Code-Review statt
|
||
Messung. 480 Tests.
|
||
|
||
## D73 — PWA: Manifest und ein bewusst dummer Offline-Worker, network-first
|
||
Werkbaum ist als App installierbar (`#bld.pwa`): Manifest mit Icons und
|
||
Standalone-Fenster, ein Service Worker für den Offline-Start, und die
|
||
installierte App registriert sich für `.werkbaum`-Dateien. Die tragende
|
||
Entscheidung ist die Rolle des Workers — und sie hat den gefürchteten Teil
|
||
des Features aufgelöst.
|
||
|
||
**Der Worker ist ein Offline-Mantel, kein App-Verwalter.** Er fasst
|
||
ausschließlich die **Navigation zur App-Wurzel** an und beantwortet sie
|
||
**network-first**: Der Server bleibt die Quelle der Wahrheit, genau wie ohne
|
||
Worker; der Cache hält nur die zuletzt gesehene Fassung der einen
|
||
self-contained Datei (D19) für den Offline-Fall und wird bei jeder
|
||
erfolgreichen Navigation aufgefrischt. Alles andere — `?sourceUrl=`- und
|
||
Pad-Abrufe (D23/D31), `llms.md`/`llms.txt`, jeder `fetch()` — geht unangefasst
|
||
durch.
|
||
|
||
**Damit blieb die geplante D45-Migration aus — und das ist ein Befund, keine
|
||
Abkürzung.** Der Plan-Knoten hieß „The reload notice moves into the worker",
|
||
in der Annahme, ein Worker entscheide, was ausgeliefert wird, und der
|
||
Vergleich „laufender Build gegen den, den der Server sendet" (D45) verliere
|
||
seine Grundlage. Das gilt für einen **cache-first** Worker — und genau
|
||
deshalb ist der verworfen: Er hätte den skipWaiting-/updatefound-Lebenszyklus
|
||
gebraucht (die Stelle, an der PWAs erfahrungsgemäß Fehler sammeln, und D45
|
||
hat seine eigene Fehlergeschichte), eine zweite Update-Logik neben der
|
||
bestehenden, und jeden Nutzer bis dahin auf der zuerst installierten Fassung
|
||
festgenagelt. Network-first braucht nichts davon: Der Prüf-`fetch()` ist
|
||
keine Navigation und läuft ans echte Netz; „Jetzt laden" ist eine Navigation
|
||
und bekommt die frische Fassung. Beides gemessen, nicht angenommen (unten).
|
||
Der Knoten heißt jetzt „The reload notice stays truthful under the worker" —
|
||
die Arbeit war der Nachweis, nicht der Umzug. Der Preis von network-first ist
|
||
benannt: Der Start kostet online weiterhin einen Netz-Abruf (wie bisher auch)
|
||
statt sofort aus dem Cache zu kommen — für ein Produkt, das laufend deployt,
|
||
der richtige Tausch.
|
||
|
||
**`sw.js` ändert sich praktisch nie.** Weil die App vom Server kommt und
|
||
nicht aus dem Worker, gibt es keine Versionsnummer, die dort gepflegt oder
|
||
von den Deploy-Skripten eingespritzt werden müsste — kein zweiter
|
||
`sed`-Stempel neben der Footer-Version (D16).
|
||
|
||
**Aus „eine Datei" wird ehrlich „eine Datei plus App-Hülle".** Manifest,
|
||
Icons und Worker sind **nicht inlinebar** — der Browser holt sie per URL;
|
||
ein Worker braucht seine eigene Adresse. Sie liegen als `frontend/public/`-
|
||
Assets neben der Datei (der `llms.md`-Weg, D43) und werden von **beiden**
|
||
Deploy-Wegen mitkopiert (Pages-Workflow und `deploy-prod.sh` stellen die Site
|
||
je von Hand zusammen — dieselbe Doppelpflege wie bei den `sed`-Regeln, D16).
|
||
Die `file://`-Tauglichkeit der einen Datei bleibt: Ohne die Hülle fehlt nur
|
||
die Installierbarkeit, nicht die App. Die `.htaccess` bekommt den MIME-Typ
|
||
für `.webmanifest` — dieselbe Apache-Falle wie bei `.md` (D43-Nachtrag 2):
|
||
unbekannte Endung, kein Content-Type, Chromium verwirft das Manifest still.
|
||
|
||
**Icons aus der Marke, eingecheckt.** Die Raster-Größen (192/512 plus eine
|
||
Maskable-Variante mit Schutzzone: Marke auf 60 % statt 78 % der Fläche) sind
|
||
einmalig per Inkscape aus `docs/brand/favicon.svg` gerendert und eingecheckt —
|
||
der Fonts-Präzedenzfall (D20): Assets im Repo, kein Werkzeug im Build.
|
||
|
||
**Nicht im Dev-Server registriert.** Dort würde der Worker die HMR-Seite
|
||
cachen; der Zweig hängt an `!import.meta.env.DEV` und fällt im Dev als toter
|
||
Code weg. Auf `file://` und http ohne Secure Context gibt es keinen nutzbaren
|
||
`serviceWorker` — das Scheitern ist geschluckt, die App läuft ohne.
|
||
|
||
**Dateihandling (`#bld.pwa.files`):** `file_handlers` im Manifest
|
||
(`.werkbaum`/`.txt`, dieselben Endungen wie `FILE_TYPES`, D72) plus ein
|
||
`launchQueue`-Empfänger, der das gereichte Handle an das vorhandene
|
||
`adoptFile()` gibt — dieselbe Datei landet damit im selben Dokument, und das
|
||
gemerkte Handle macht „Als Datei speichern" dialogfrei (D72-Nachtrag).
|
||
`launch_handler: focus-existing`, damit der Doppelklick ein offenes Fenster
|
||
wiederverwendet, statt Instanzen zu stapeln. Chromium only — Firefox
|
||
installiert auf dem Desktop nicht, Safari kennt `file_handlers` nicht; dort
|
||
ändert sich nichts.
|
||
|
||
**Nachgemessen** am gebauten Stand (`vite preview`, dist auf localhost:8138):
|
||
Worker aktiv und `controller` gesetzt, Cache hält genau `./`. Dann ein Marker
|
||
in `dist/index.html` geschrieben: Der D45-artige `fetch(…, no-store)` **sieht
|
||
ihn sofort** (läuft also am Worker vorbei ans Netz), während die laufende
|
||
Seite ihn nicht hat; ein Reload **lädt ihn** (Navigation network-first) und
|
||
frischt den Cache mit auf. Server gestoppt, Reload: Die Seite kommt
|
||
vollständig aus dem Cache (18 Knoten gerendert, Marker enthalten). Manifest
|
||
parst mit `file_handlers` und `launch_handler`; `launchQueue` existiert und
|
||
der Consumer registriert sich fehlerfrei. Aufgeräumt per `unregister()` +
|
||
`caches.delete()`. 480 Tests unverändert grün.
|
||
|
||
**Werkzeuggrenzen, wie bei D72 benannt:** Installieren, der OS-Doppelklick
|
||
auf eine `.werkbaum`-Datei und die persistente Schreibberechtigung der
|
||
installierten App sind Betriebssystem-Dialoge und bleiben ein Handtest auf
|
||
echter Hardware; gemessen ist alles bis an diese Kante (Manifest gültig,
|
||
Consumer registriert, `adoptFile()`-Weg seit D72 geprüft).
|
||
|
||
## D74 — Strg+S speichert direkt: die D72-Zurückstellung ist umgekehrt
|
||
D72-Nachtrag hielt fest: „Kein Strg+S — erwogen und zurückgestellt", mit zwei
|
||
Einwänden — der Browser-Default (Seite speichern) müsste abgefangen werden,
|
||
und ohne Handle öffnete die Geste unvermittelt einen Dialog. Mit der
|
||
installierten PWA (D73) kippt die Abwägung, und der Nutzer hat es benannt:
|
||
Ein lokal geladenes Dokument soll **direkt** speicherbar sein, ohne Dialog.
|
||
Genau dafür ist Strg+S die Geste, die jeder zuerst versucht — und ohne
|
||
eigenen Handler tut sie das Schlimmstmögliche: Sie öffnet den
|
||
„Seite speichern"-Dialog des Browsers, also einen Dialog, der nicht einmal
|
||
das Dokument speichert.
|
||
|
||
**Die beiden D72-Einwände, neu bewertet:**
|
||
|
||
- **Der Browser-Default ist kein Preis, sondern der Anlass.** `preventDefault`
|
||
ist eine Zeile; was sie unterdrückt, war vorher der einzige Effekt der
|
||
Geste — und der falsche.
|
||
- **„Ohne Handle unvermittelt ein Dialog" trägt nicht mehr.** Die Geste
|
||
**heißt** Speichern; ein Speicher-Dialog auf eine Speichern-Geste ist keine
|
||
Überraschung, sondern das Verhalten jedes Editors beim ersten Strg+S.
|
||
Danach ist das Handle gemerkt und jede weitere Geste dialogfrei.
|
||
|
||
**Verhalten = der Menü-Eintrag, nur als Geste.** Strg+S (macOS auch Cmd+S)
|
||
ruft dasselbe `saveLocalFile()`: mit gemerktem Handle in dieselbe Datei
|
||
(die einmalige Schreibberechtigungs-Nachfrage des Browsers bleibt — der
|
||
Tastendruck ist die dafür nötige Nutzergeste; die installierte App kann sie
|
||
mit „Bei jedem Besuch zulassen" dauerhaft erteilen), ohne Handle der
|
||
Speichern-Dialog (Chromium) bzw. Download (Firefox/Safari). Pad-Dokumente
|
||
dürfen wie über das Menü gespeichert werden (D72: der Schreibschutz gilt dem
|
||
Textfeld, nicht dem Export). `e.repeat` ist ausgefiltert — eine gehaltene
|
||
Taste speichert einmal.
|
||
|
||
**Stilles Speichern braucht eine sichtbare Antwort.** Der In-Place-Weg zeigt
|
||
sonst nichts — die Geste wirkte tot, und niemand wüsste, ob gespeichert ist.
|
||
Rückmeldung im Haus-Idiom (`flashBtn`, D54: 1,5 s Petrol samt Haken), am
|
||
**Dokumentnamen** in der Editor-Titelzeile — der benennt, was gespeichert
|
||
wurde. Dialog und Download sind selbst sichtbar und brauchen keine.
|
||
|
||
**Die Legenden-Zeile, die D72 zur Bedingung machte, ist da:** `hint_save` in
|
||
allen neun Sprachen, als zweite Zeile der Bedienungs-Zeile am Ende der
|
||
Legende (D25-Idiom: Auffindbarkeit gehört zur Geste).
|
||
|
||
**Nebenbefund, mitbehoben: der launchQueue-Empfänger wartete nicht auf die
|
||
gemerkten Handles.** `idbLoadHandles()` läuft asynchron beim Start; ein
|
||
Doppelklick, der die App erst startet, konnte seinen Consumer **vor** dem
|
||
Laden der Handle-Map erreichen — der `isSameEntry`-Abgleich lief dann über
|
||
eine leere Map, und dieselbe Datei wurde als Duplikat angelegt statt ihr
|
||
Dokument zu aktualisieren (genau die Zusage aus D73, „dieselbe Datei landet
|
||
im selben Dokument", wäre im häufigsten PWA-Startweg gebrochen).
|
||
`adoptFile()` wartet jetzt auf das `handlesReady`-Promise, bevor es
|
||
abgleicht — an der einen Stelle, die die Map braucht, statt in jedem
|
||
Aufrufer. Der Race ist zeitabhängig und im Werkzeug nicht deterministisch
|
||
auslösbar; der Fix ist eine Ordnungszusage im Code, geprüft per Review und
|
||
dadurch, dass der Picker-Weg (der dasselbe `adoptFile()` nimmt) unverändert
|
||
funktioniert.
|
||
|
||
**Nachgemessen** am gebauten Stand (dist auf localhost, Picker gestubbt —
|
||
die Werkzeuggrenze aus D72: den nativen Dialog kann die Automatisierung
|
||
nicht bedienen, die Logik dahinter schon): Erster Strg+S ruft den
|
||
Speichern-Dialog genau einmal (richtiger `suggestedName`) und schreibt;
|
||
zweiter Strg+S schreibt **ohne** Dialog in dasselbe Handle (0 weitere
|
||
Picker-Aufrufe, 2 Schreibvorgänge). Beide waren **echte** Tastendrücke
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||
(CDP), und kein Browser-Dialog erschien — `preventDefault` greift. Den
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Petrol-Haken am Dokumentnamen hat erst ein synthetischer Strg+S nach 400 ms
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gezeigt (Klasse `done`, ✓, `#0F766E`): Der Werkzeug-Umlauf ist langsamer als
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die 1,5 s des Blitzes — eine Messgrenze, kein Befund. Die Legende zeigt die
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neue Zeile in DE und EN.
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**Nachtrag — der Speichern-Dialog zeigt jetzt auf die Originaldatei.**
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Gemeldet: „beim Ctrl-S erscheint immer ein Dialog und der Dateiname mit (1)
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dahinter, ich möchte aber direkt speichern." Der Befund hat zwei Schichten:
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- **„Immer ein Dialog" ist der Abbruch-Kreislauf.** Ein Handle wird erst nach
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einem **abgeschlossenen** Dialog gemerkt (D72-Nachtrag) — wer den Dialog
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abbricht, steht beim nächsten Strg+S wieder davor. Abgebrochen wird er zu
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Recht, wenn er das Falsche vorschlägt, und genau das tat er:
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- **Das „(1)" ist Chromiums Ausweich-Vorschlag.** `showSaveFilePicker` öffnet
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ohne weitere Angaben im zuletzt benutzten Ordner und macht aus dem
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Namensvorschlag einen „name (1)"-Nachbarn, wenn dort schon eine gleichnamige
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Datei liegt. Wer **den** bestätigt, speichert an der falschen Stelle — der
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Dialog lud also zum Fehler ein und zum Abbruch gleichermaßen.
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Zwei Handgriffe, beide am Picker-Aufruf:
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- **Mit bekanntem, aber nicht beschreibbarem Handle** (der Fall „Berechtigung
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verweigert" oder ein gescheiterter Schreibversuch) bekommt der Dialog
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`startIn: <handle>` und den **exakten Dateinamen** des Handles: Er öffnet im
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Ordner der Originaldatei mit ihrem Namen. Einmal Ersetzen bestätigen, und
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das neue Handle ist beschreibbar — jedes weitere Strg+S ist still.
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- **Ohne bekanntes Handle** teilen sich Öffnen- und Speichern-Dialog eine
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Picker-`id` (`werkbaum-files`): Chromium merkt sich je id den zuletzt
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benutzten Ordner, der Speichern-Dialog geht also dort auf, wo zuletzt
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geöffnet wurde — statt in Downloads. Kein `id` im startIn-Fall: Ein
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gemerkter Ordner überstimmte sonst das startIn.
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Dazu gehört die Einordnung, die kein Code ändern kann: Der **erste** Strg+S
|
||
je Datei zeigt ohne beschreibbares Handle rechtens einen Dialog (die API
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verlangt es), und nach einem App-Neustart fragt der Browser einmal nach der
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||
Schreibberechtigung — „Bei jedem Besuch zulassen" der installierten App
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räumt auch das ab. Direkt heißt: ab dem zweiten Mal.
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**Nachgemessen** (dist, Picker gestubbt): Ohne Handle trägt der Aufruf
|
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`suggestedName: "Example.werkbaum"` und `id: "werkbaum-files"`; mit
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verweigertem Handle (`queryPermission → 'denied'`) trägt er den exakten
|
||
Handle-Namen und `startIn` = genau dieses Handle, ohne `id`; nach dem
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||
Dialog wird geschrieben. Wegwerf-Dokument über die echte UI angelegt und
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||
gelöscht (übrig: Example, Werkbaum). Ob der Nutzer zusätzlich noch das
|
||
**alte, vor dem Deploy geöffnete PWA-Fenster** vor sich hatte (dort gab es
|
||
den Strg+S-Handler noch nicht — die Taste ging an den Browser, dessen
|
||
„Seite speichern" hängt bei Wiederholung ebenfalls „ (1)" an), ließ sich
|
||
von hier nicht feststellen; ein Neustart der App stellt es klar.
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## D72 — Nachtrag 2: Browser ohne File System Access erklären sich einmalig
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||
Gewünscht vom Nutzer: In Firefox/Safari (und allem anderen ohne die API)
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||
verhält sich die App bei lokalen Dateien „etwas seltsam" — eine geöffnete
|
||
Datei kommt als Kopie herein (beim erneuten Öffnen eine weitere, D72), und
|
||
Speichern legt eine neue Datei in den Downloads ab, statt zurückzuschreiben.
|
||
Wer die Chromium-Fassung kennt oder erwartet, hält das für einen Fehler.
|
||
Ein **einmaliger Hinweis** benennt die Grenze, bevor sie verwirrt.
|
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||
- **Gezeigt beim ersten Öffnen oder Speichern, nicht beim App-Start.** Der
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||
Hinweis erklärt das Verhalten der Datei-Funktionen — wer sie nie benutzt,
|
||
bekommt ihn nie zu sehen. Ein Banner beim Start hätte jeden
|
||
Firefox-Besucher mit einer Auskunft über etwas begrüßt, das ihn (noch)
|
||
nichts angeht.
|
||
- **Form: das Banner-Idiom der Update-Meldung** (fixiert oben, Tinte statt
|
||
Petrol — Information, keine Aufforderung), mit „Verstanden"-Knopf. Er darf
|
||
neben dem gerade aufgehenden Datei-Dialog erscheinen: Der Dialog liegt
|
||
darüber, und nach dessen Schließen steht die Erklärung da — genau dann,
|
||
wenn man das Ergebnis sieht.
|
||
- **„Verstanden" merkt der localStorage** (`werkbaum-fs-notice`); der
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||
Debug-Reset räumt den Schlüssel mit weg. Kein erneutes Zeigen je Sitzung
|
||
oder je Dokument — die Auskunft ändert sich nicht, und ein wiederkehrender
|
||
Hinweis wäre Gängelung.
|
||
- **Text in allen neun Sprachen** (`fsNotice`/`fsNoticeOk`, Deutsch als
|
||
Quellsprache): was passiert (Kopie, Download) und dass Chromium-Browser
|
||
direkt zurückschreiben — die eine Zeile, die den Wechsel-Anreiz ehrlich
|
||
benennt, ohne zu werben.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Dev-Server mit erzwungenem `hasFsAccess = false` (das
|
||
Prüf-Pane ist Chromium — dieselbe Werkzeuggrenze wie bei den
|
||
Picker-Stubs; der Datei-Input war stummgeschaltet): Erstes „Datei öffnen…"
|
||
zeigt das Banner mit deutschem Text und Knopf, der Input-Klick läuft
|
||
trotzdem; „Verstanden" setzt den Merker und entfernt das Banner; ein
|
||
zweites Öffnen zeigt nichts mehr und öffnet weiter den Input. In Chromium
|
||
(`hasFsAccess` wahr) kehrt `maybeShowFsNotice()` in der ersten Zeile um —
|
||
dort existiert der Hinweis nicht.
|
||
|
||
**Nachtrag 3 — „Chromium" war die falsche Auskunft: Brave ist Chromium ohne
|
||
die API.** Gemeldet vom Nutzer, der den neuen Hinweis ausgerechnet in Brave
|
||
bekam: „Aber der ist doch Chromium basiert." Stimmt — und genau deshalb war
|
||
der Text falsch. Brave schaltet die File-System-Access-Schnittstelle
|
||
**bewusst ab** (Fingerprinting-/Datenschutz-Haltung; `showOpenFilePicker`
|
||
existiert dort nicht). Die Feature-Erkennung der App tat das Richtige — Brave
|
||
verhält sich wie Firefox —, aber Hinweis und Legenden-Zeile begründeten das
|
||
Verhalten mit der **Engine-Familie**, obwohl es am **Feature** hängt. Eine
|
||
Erklärung, die dem Betroffenen nachweislich widerspricht, ist schlimmer als
|
||
keine.
|
||
|
||
Alle 18 nutzersichtbaren Stellen (`fsNotice` und `hint_save`, je neun
|
||
Sprachen) benennen jetzt die Schnittstelle und Beispiel-Browser („mit der
|
||
File-System-Access-Schnittstelle, z. B. Chrome oder Edge") statt „Chromium".
|
||
Beispiele statt einer Liste, weil die Menge sich bewegt (Opera und Vivaldi
|
||
haben die API, Brave nicht, und Brave-Nutzer können sie über
|
||
`brave://flags/#file-system-access-api` selbst einschalten — dann greift
|
||
Stufe 2 dort unverändert, die Erkennung ist ja Feature-basiert).
|
||
Code-Kommentare dürfen weiter „Chromium" sagen — sie reden mit Entwicklern,
|
||
und dort ist die Kurzform tragbar.
|
||
|
||
**Nachtrag 4 — in Brave nennt der Hinweis die Flag-Adresse.** Gewünscht vom
|
||
Nutzer als Ergänzung zu Nachtrag 3: Wenn der Browser Brave ist, soll der
|
||
Hinweis sagen, wie man die Schnittstelle dort selbst einschaltet
|
||
(`brave://flags/#file-system-access-api`) — und nur dann; allen anderen
|
||
sagt die Adresse nichts. Erkannt wird Brave an `navigator.brave`, das
|
||
ausschließlich dort existiert (die Prüfung ist synchron auf die Existenz —
|
||
das Promise von `isBrave()` braucht es dafür nicht). Die Adresse steht als
|
||
kopierbarer Code-Text in einer zweiten Zeile: `brave://`-Links lassen sich
|
||
aus einer Webseite nicht öffnen (interne Schemata sind gesperrt), ein
|
||
toter Link wäre schlimmer als kein Link. Neuer i18n-Schlüssel
|
||
`fsNoticeBrave` in neun Sprachen; die Adresse selbst steht im Code, nicht
|
||
in den Übersetzungen — eine Stelle statt neun, an denen sie vertippt sein
|
||
kann. **Nachgemessen** im Dev-Server (Stufe-1-Pfad erzwungen, Brave per
|
||
`navigator.brave`-Stub zur Laufzeit): mit Stub trägt das Banner die zweite
|
||
Zeile samt Mono-Code der Adresse, ohne Stub fehlt beides.
|
||
|
||
## D75 — Querverbindungen folgen der Faltung und bekommen einen Schalter; der Falt-Knopf schaltet vier Voreinstellungen durch
|
||
Drei zusammenhängende Nutzerwünsche an derselben Stelle des Diagramms, in
|
||
einem Zug gebaut.
|
||
|
||
**1. Abhängigkeits-Kanten enden am nächsten sichtbaren Vorfahren.** D41 ließ
|
||
Kanten zu eingeklappten Knoten schlicht entfallen — gerade in einem dicht
|
||
gefalteten Plan verschwand damit die Aussage „dieser Zweig braucht jenen"
|
||
genau dann, wenn man sie am nötigsten hat. Die Regel gab es längst: **Der
|
||
eingeklappte Knoten vertritt seinen Teilbaum** — für die Pfad-Station, den
|
||
„▸ n"-Zähler und die Cursor-Zeile (D38-Nachträge). Jetzt gilt sie auch für
|
||
die Querverbindungen, für **Quelle wie Ziel** (Nutzer-Vorgabe). Fallen beide
|
||
Endpunkte in denselben sichtbaren Knoten, entfällt die Kante (sie sagte
|
||
nichts mehr); mehrere so zusammengefallene Kanten desselben Paars werden
|
||
**eine**. Kanten zu ausgeblendeten **verworfenen** Knoten entfallen
|
||
weiterhin — dieselbe Grenze wie bei der Cursor-Zeile (D38-Nachtrag 4):
|
||
Faltung ist Ansicht, der Verworfen-Filter ist eine Aussage über den Plan.
|
||
|
||
**Umgesetzt im Renderer, nicht in einer App-Nebenrechnung:** `walkFolded()`
|
||
läuft ohnehin durch jeden verborgenen Teilbaum (Warnungen, „▸ n") und sammelt
|
||
jetzt dessen IDs und Abhängigkeiten mit; der eingeklappte Knoten trägt sie
|
||
als `data-sub-ids`/`data-sub-deps` — getrennt von den eigenen Attributen,
|
||
damit die Bedeutung ablesbar bleibt, und headless testbar (Hausregel
|
||
D54-Nachtrag 3). `depEdges()` in app.js löst dann nur noch auf: Die
|
||
Sub-IDs stehen in DFS- und damit Dokumentreihenfolge, „erste Vergabe
|
||
gewinnt" (D36) gilt so auch über die Faltgrenze hinweg. Der Grafikexport
|
||
nutzt dasselbe `depEdges()` und folgt ohne Zusatzcode.
|
||
|
||
**2. Ein Umschalter für die Querverbindungen**, neben dem
|
||
Günstigster-Pfad-Knopf (Nutzer-Vorgabe): Voreinstellung an, persistiert in
|
||
`werkbaum-ui` wie die Nachbarn (D22). Export und Druck folgen ihm wie den
|
||
übrigen Ansichts-Filtern (die D38/D44/D56-Linie: das Bild zeigt, was
|
||
sichtbar ist). Der Klick zeichnet nur die Overlays neu statt zu rendern —
|
||
am Baum ändert sich nichts.
|
||
|
||
**3. Der Falt-Knopf wird ein Durchschalter mit vier Voreinstellungen**
|
||
(Nutzer-Vorgabe, Reihenfolge wie gewünscht): **(1)** ab Größe M abwärts zu
|
||
(die D44-Regel, unverändert), **(2)** alles zu, durch dessen Teilbaum der
|
||
günstigste Pfad nicht läuft — weder der Knoten selbst noch ein Unterknoten
|
||
liegt darauf; sichtbar bleibt genau der Pfad, alles Übrige steht als je ein
|
||
eingeklappter Knoten da —, **(3)** alles zu, **(4)** alles offen, dann
|
||
wieder von vorn. Jede Stufe beschreibt einen **vollständigen** Faltzustand
|
||
(die D44-Eigenschaft bleibt: zweimal Drücken derselben Stufe ergäbe
|
||
dasselbe), geschrieben wird über denselben Weg wie bisher — ein
|
||
Undo-Schritt je Stufe, beim Pad trägt die Sitzungs-Überlagerung.
|
||
|
||
- **Der Knopf zeigt den NÄCHSTEN Schritt** (Icon per `data-next`, Tooltip
|
||
aus vier neuen i18n-Schlüsseln × 9 Sprachen; `foldSmallTooltip` entfällt).
|
||
Das ist die D17-Logik des Bereichs-Umschalters: Ein Knopf, der den
|
||
Zustand zeigt, den man vor sich hat, sagt nichts — einer, der das Ziel
|
||
zeigt, sagt, was passiert. Mit vier Stufen ist er zudem kein Umschalter
|
||
mehr, `aria-pressed` entfällt.
|
||
- **Die Reihum-Position wird nicht gemerkt, sondern geprüft** — die
|
||
D44-Fortschreibung für vier Stufen: `render()` rechnet nach, ob der Baum
|
||
noch die zuletzt hergestellte Stufe beschreibt (`presetFoldSet` in
|
||
model.js, headless getestet); wenn nicht — Handfaltung, Textänderung,
|
||
Dokumentwechsel —, beginnt der nächste Druck wieder bei 1. Ein reines
|
||
Ablesen ohne Position (D44) trägt bei vier Stufen nicht mehr: Ein voll
|
||
offener Baum kann zugleich Stufe 4 und einer leeren Stufe 1 entsprechen —
|
||
die Mehrdeutigkeit ist den Stufen inhärent, die geprüfte Position löst
|
||
sie deterministisch.
|
||
- **Stufe 2 rechnet den Pfad auch bei ausgeschaltetem Pfad-Umschalter** —
|
||
die Voreinstellung fragt nach dem Pfad, nicht nach seiner Anzeige; die
|
||
Rechnung ist dieselbe, die bei eingeschaltetem Pfad ohnehin je Tastendruck
|
||
läuft (D42).
|
||
|
||
**Preis in der Kopfzeile, benannt:** Der Querverbindungs-Knopf ist das elfte
|
||
Element. Auf dem Telefon (375 px) bricht die Zeile damit regulär in zwei
|
||
Reihen à 78 px — genau der Umbruch, den D50/D56 unterhalb von 440 px
|
||
vorsehen; am Schreibtisch bleibt sie einreihig (gemessen 44 px bei 800 px).
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser an einem Wegwerf-Dokument (10 Knoten, 3 Kanten,
|
||
über die echte UI angelegt und gelöscht): Mittel eingeklappt → Kante endet
|
||
am Vertreter (`data-sub-deps="z1"`), Ziel-Seite ebenso; beide Quellen unter
|
||
einem Vorfahren eingeklappt → **eine** Kante statt zwei (3 → 2); Wurzel zu →
|
||
0 Kanten. Durchschalter: small → path → closed → open → wieder small, je mit
|
||
korrekter Faltmenge und Tooltip; Handfaltung danach setzt auf small zurück;
|
||
`path` faltet bei ausgeschaltetem Pfad-Umschalter identisch; Undo nimmt eine
|
||
Stufe in einem Zug zurück (4 Marken → 1 → 4). Umschalter: aus → 0 Overlays
|
||
und 0 Kanten im exportierten SVG, an → 3/3; `depLinks` überlebt den Reload.
|
||
480 → 487 Tests, davon 7 neue in `tests/fold.test.js` (presetFoldSet-Modi
|
||
inkl. des per `:#…` gezogenen Ziels unter einer Zugabe; `data-sub-*` in
|
||
Dokumentreihenfolge, dedupliziert, nie an offenen Knoten, nie für
|
||
ausgeblendete verworfene).
|
||
|
||
## D76 — Live-Editing über HTTP: die offenen Punkte der beiden Konzepte entschieden
|
||
Zu `backend/docs/live-editing-proposal.md` und
|
||
`backend/docs/client-live-editing-instructions.md` (beide Entwurf, nichts
|
||
implementiert). Die Konzepte sind in ihrem Kern schlüssig — zeilenbasierte
|
||
Diffs gegen eine Basisversion, Optimistic Locking auf Dokumentebene, Long
|
||
Polling statt WebSocket. Offen waren die Ränder: Löschen und
|
||
Wiederherstellen, Wiederholungen nach Netzwerkfehlern, das Verhältnis zum
|
||
tatsächlichen Frontend — und die Frage, was im Werkbaum-Editor überhaupt
|
||
eine Textänderung ist. Die Antworten, jeweils mit dem Grund:
|
||
|
||
**Faltung wird geteilt.** Nach D38-Nachtrag 2 schreibt jedes Klappen eine
|
||
Faltmarke in den Text zurück; unter Live-Editing wird daraus ein PATCH, der
|
||
bei allen ankommt. Erwogen war, sie bei geteilten Dokumenten wie bei Pads
|
||
(D31) nur sitzungsweise zu überlagern. Entschieden ist das Gegenteil: Der
|
||
Text bleibt die eine Quelle der Wahrheit (D14), und „was du siehst, steht
|
||
geschrieben" gilt uneingeschränkt. Auch der Falt-Durchschalter (D75)
|
||
bekommt **keine** Sonderbehandlung, obwohl ein Druck den ganzen Baum
|
||
umbaut. Sollte sich das im Betrieb als störend erweisen, ist die ehrliche
|
||
Antwort, Faltung insgesamt persönlich zu machen — nicht eine Ausnahme für
|
||
einen einzelnen Knopf.
|
||
|
||
**Zugriff über die unerratbare UUID, wie ein Pad-Link.** Kein Login, kein
|
||
Rechtemodell; das Protokoll bleibt davon unberührt, echte Authentifizierung
|
||
kann später als Schicht davor. Das kollidierte mit dem vorhandenen
|
||
`GET /documents`, das sämtliche Dokumente samt Inhalt auflistet und damit
|
||
jede UUID auffindbar macht — der Schutz wäre hinfällig gewesen. Dieser
|
||
Endpunkt verlangt deshalb ein **Master-Passwort**, dessen Hash serverseitig
|
||
in einer Umgebungsvariable liegt; geprüft wird mit **Spring Security**
|
||
(erste Abhängigkeit dieser Art, bewusst: sie ist zugleich der Platz für die
|
||
spätere richtige Authentifizierung). Ein einzelnes Passwort auf einem
|
||
offenen Endpunkt braucht eine Sperre nach Fehlversuchen, und die
|
||
Übertragung setzt HTTPS voraus.
|
||
|
||
**Identität pseudonym: Client-ID plus selbstgewählter Anzeigename** — das
|
||
Etherpad-Modell (D31). Ohne Anmeldung ist der Name nur eine Behauptung und
|
||
darf nicht wie ein Nachweis aussehen; er trägt aber vier Dinge zugleich:
|
||
Wiedererkennung beim Retry, „geändert von" in der Historie, eine
|
||
deterministische Reihenfolge bei gleichzeitigen Einfügungen und spätere
|
||
Präsenz.
|
||
|
||
**Der Feed arbeitet auf der Historie, nicht am Dokument.** `delete()`
|
||
entfernt das Dokument und lässt nur den Tombstone stehen — ein Feed am
|
||
Dokument müsste danach 404 liefern, ausgerechnet für das DELETED-Ereignis,
|
||
das er zustellen soll. Solange es Historieneinträge zur UUID gibt,
|
||
antwortet der Feed also; 404 nur bei gänzlich unbekannter UUID, dieselbe
|
||
Regel wie `history()` sie schon anwendet. Wartende Long-Polls müssen beim
|
||
Löschen zugestellt bekommen, bevor die Warteliste verworfen wird.
|
||
|
||
**Die Historie bekommt zwei Ebenen.** Mit 1,5 s Debounce wird sie sonst zum
|
||
Transaktionslog: hunderte Volltext-Snapshots eines 40-kB-Dokuments je
|
||
Sitzung. Getrennt werden kurzlebige **Sync-Versionen** (tragen das
|
||
Protokoll) und nutzersichtbare **Meilensteine**. Letztere entstehen nach
|
||
einer Schreibpause und auf Knopfdruck — dasselbe Muster wie die „Früheren
|
||
Stände" im Editor (D54), erprobt und den Nutzern vertraut. Bei
|
||
Server-Dokumenten zeigt der Verlaufs-Knopf künftig die **Server**-Meilensteine
|
||
statt der lokalen Stände: gleiche Bedienung, bessere Quelle (geteilt,
|
||
überlebt Geräte- und Browserwechsel). Lokale Stände wären dort sogar
|
||
irreführend, weil „mein Stand von vorhin" fremde Änderungen enthält, die man
|
||
nie gesehen hat.
|
||
|
||
**Nachzügler bekommen den Volltext.** Ist `since` bereits verdichtet, kann
|
||
der Server kein exaktes Diff mehr liefern. Statt eines eigenen Fehlerpfads
|
||
enthält die Feed-Antwort dann den kompletten Inhalt samt Version — ein
|
||
Roundtrip und ein Zustand weniger im Client, und der Cursor-Erhalt ist über
|
||
hunderte Versionen hinweg ohnehin nicht zu retten. Deckt zugleich den
|
||
PWA-Fall nach längerer Offline-Zeit ab.
|
||
|
||
**Der Server rebased selbst; 409 nur bei echter Überlappung.** Das Proposal
|
||
lehnte jeden veralteten PATCH ab. Das führt zu **Starvation**: Ein Client
|
||
mit höherer Latenz kommt bei fleißigen Mitschreibern womöglich nie durch,
|
||
weil jeder Versuch beim Eintreffen wieder veraltet ist — genau deswegen hat
|
||
CodeMirror sein `rebaseUpdates` nachgerüstet. Überschneiden sich die Ops
|
||
nicht mit den zwischenzeitlichen, verschiebt der Server sie also selbst und
|
||
antwortet mit 200; die Antwort liefert die fremden Ops mit, damit der Client
|
||
seine Schattenkopie nachzieht. Nebengewinn: Der aufwendigste Teil der
|
||
Client-Instruktion (§4, Rebase) wird nur noch für echte Konflikte gebraucht.
|
||
|
||
**Wiederholte Patches werden erkannt.** Geht die Antwort verloren — im
|
||
Mobilnetz der Normalfall —, weiß der Client nicht, ob seine Änderung ankam;
|
||
ein Retry würde sie über den Rebase ein zweites Mal anwenden. Der PATCH
|
||
trägt deshalb Client-ID und eine **laufende Nummer**, und der Server
|
||
beantwortet eine Wiederholung mit dem Ergebnis von damals.
|
||
|
||
**Einfügungen kollidieren untereinander nicht, mit Löschungen schon.** Die
|
||
Client-Instruktion definierte den Bereich einer Op halboffen als
|
||
`[index, index+count)`, für insert aber `[index, index]` — das ist die leere
|
||
Menge und schneidet nichts, Einfüge-Konflikte wären nie erkannt worden. Zwei
|
||
Einfügungen an derselben Stelle sind kein Konflikt: Beide Zeilen bleiben, die
|
||
bereits bestätigte fremde steht oben. Eine Einfügung in einen Bereich, den
|
||
ein anderer löscht, ist einer.
|
||
|
||
**Rollback bekommt einen eigenen Änderungstyp.** `restore()` tut zweierlei —
|
||
ein gelöschtes Dokument wiederherstellen und ein lebendes auf eine alte
|
||
Version zurücksetzen —, beides bisher als `RESTORED`. Der Client soll bei
|
||
`RESTORED` die Sperre aufheben; beim Rollback gab es nie eine Sperre, dort
|
||
ändert sich nur der Inhalt. Ein Typ, der zwei Dinge bedeutet, ist die
|
||
Unschärfe, aus der später Fehler werden.
|
||
|
||
**Der Titel läuft mit.** Er ist ein Metadatum, kein Zeileninhalt, und bekommt
|
||
einen eigenen Weg mit Versionsprüfung; das Feed-Ereignis führt den neuen
|
||
Titel im Klartext mit. Bisher hätte ein Umbenennen eine Version erzeugt, von
|
||
der niemand etwas erfährt.
|
||
|
||
**Prüfsumme als Pflichtfeld.** Das Proposal sah sie optional vor, die
|
||
Client-Instruktion kannte sie gar nicht. Optional ist die schlechteste
|
||
Variante — die Kosten der Spezifikation ohne den Nutzen. Die Versionsnummer
|
||
bestätigt nur, dass die Basis dieselbe Version ist, nicht dass beide Seiten
|
||
sie gleich lesen; ein Index-Versatz zerstört Text sonst unbemerkt, und dieses
|
||
Projekt zieht durchweg den lauten Fehler dem stillen vor (D59, SPEC §4).
|
||
Damit beide dasselbe hashen, normalisiert der **Server** Zeilenenden beim
|
||
Speichern autoritativ auf LF (SPEC §12), der Client beim Laden ebenfalls.
|
||
|
||
**Der Client bleibt bei der Textarea.** Die Instruktion nennt CodeMirror 6
|
||
oder Monaco als bevorzugten Weg und die Textarea als Fallback — bei Werkbaum
|
||
ist sie der einzige Fall (D49), und `dependencies` ist leer. Gemessen kostet
|
||
CodeMirror **120 kB gzip** für den Einstieg (Editor, Zeilennummern, Undo),
|
||
voll ausgestattet 138 kB, gegen aktuell 294 kB Bundle. Bemerkenswert: Der
|
||
Einstieg ist teuer, alles Weitere danach fast umsonst — Syntax-Hervorhebung
|
||
und Autovervollständigung kosten zusammen 18 kB. Es gäbe echte Gewinne (die
|
||
`execCommand`-Altlast aus D53/D55 verschwände, Zeilennummern und
|
||
Autovervollständigung wären eingebaut, der Spiegel-Div entfiele), aber der
|
||
Umbau berührt ein Dutzend Entscheidungen und darf nicht die Nebenwirkung
|
||
eines anderen Features sein. CodeMirror bleibt eine **eigene Frage**.
|
||
`@codemirror/collab` hilft dabei ohnehin nicht: Es arbeitet mit
|
||
CodeMirror-ChangeSets und rebased **serverseitig**, setzt also JavaScript auf
|
||
dem Server voraus.
|
||
|
||
**Die Diff-Berechnung wird selbst implementiert**, nicht per jsdiff — rund
|
||
hundert Zeilen über die längste gemeinsame Teilfolge, in derselben
|
||
Größenordnung wie der Zeilenumbruch aus D64. Dieselbe Grenze wie bei
|
||
CodeMirror: keine Laufzeit-Abhängigkeit (D11/D19/D20).
|
||
|
||
**Adressiert wird über einen URL-Parameter**, wie `?sourceUrl=` (D23) und
|
||
`?etherpad=` (D31): Die Identität leitet sich aus der URL ab, derselbe Link
|
||
führt immer in dasselbe Dokument, der Name ist die URL. Angelegt wird über
|
||
einen Menüeintrag „Auf den Server legen", analog zu „Als Datei speichern"
|
||
(D72). Kein neues Bedienkonzept, und ein geteiltes Dokument wird ohnehin per
|
||
Link geteilt.
|
||
|
||
**Debounce bleibt bei 1,5 s.** Die Rate-Limit-Disziplin des Proposals stammt
|
||
von Etherpad — einem fremden Server mit 10 Abrufen je 90 s (D31). Am eigenen
|
||
Backend gelten die eigenen Grenzen, und die Last ist gering: ein Request alle
|
||
1,5 s ausschließlich während aktiven Tippens. Kleine Diffs und seltene
|
||
Überschneidungen sind das wert.
|
||
|
||
**Im Konfliktfall zwei klar benannte Knöpfe** — fremde Fassung übernehmen
|
||
oder eigene durchsetzen, jeweils nur für die überlappenden Zeilen; alles
|
||
übrige wird ohnehin rebased. Einer gewinnt dort vollständig, aber nichts geht
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||
endgültig verloren: Jede Version steht in der Historie.
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**Der Betrieb wird gemessen, bevor er festgeschrieben wird.** Long Polling
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hält je Beobachter eine Verbindung offen; hinter dem Apache der stabilen
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||
Instanz (D43) sind `ProxyTimeout`, Pufferung und das Worker-Modell offene
|
||
Fragen, ebenso das Browser-Limit von sechs Verbindungen je Herkunft bei
|
||
mehreren Tabs. Der `wait`-Wert von 25 s steht erst fest, wenn die
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Zielumgebung vermessen ist — die Lehre aus D17-Nachtrag 4: Was die Umgebung
|
||
stellt, stellt der Emulator nicht.
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||
**Ohne eigene Entscheidung festgehalten**, weil alternativlos: Gepufferte
|
||
Feed-Antworten werden nur angewendet, wenn ihr `fromVersion` zur aktuellen
|
||
Schattenkopie passt — sonst wendet ein Client dieselben Ops doppelt an, wenn
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||
Feed und 409-Antwort sie beide liefern. Der In-Process-Notifier setzt eine
|
||
**Einzelinstanz** voraus. Der Feed braucht `Cache-Control: no-store` und eine
|
||
serverseitige Obergrenze für `wait`. PATCH braucht ein Größenlimit für
|
||
Dokument und Op-Anzahl. `DocumentHistoryRepository` braucht gezielten Zugriff
|
||
auf eine einzelne Version, statt wie heute stets alle Einträge zu laden. Und
|
||
die im Proposal zitierte „Speicher-Evaluation" existiert im Repo nicht — sie
|
||
gehört nachgeliefert oder der Verweis aufgelöst.
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||
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**Nachtrag — die Zielumgebung ist vermessen (2026-08-26).** Gemessen auf
|
||
`mih00.hostsharing.net`: Apache 2.4.68 mit **MPM event** und
|
||
MaxRequestWorkers **1024**, `Timeout 300` und kein gesetztes `ProxyTimeout`,
|
||
mod_proxy_http und mod_rewrite geladen, systemd-`Linger=yes` (ein eigener
|
||
Dienst darf also dauerhaft laufen), PostgreSQL auf 5432 vorhanden.
|
||
**Long Polling trägt dort**: Die Zeitgrenzen sind großzügig, zehn offene
|
||
Verbindungen sind bei 1024 Workern unkritisch, und die Sorge vor einem
|
||
Prozess je Verbindung war unbegründet — sie gilt mpm_prefork, hier läuft
|
||
event. Auch Pufferung ist kein Thema: Anders als bei SSE kommt genau eine
|
||
Antwort am Ende des Wartens.
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||
|
||
Drei Befunde bleiben als Arbeit stehen. **Kein HTTP/2** — damit gilt das
|
||
Browser-Limit von sechs Verbindungen je Herkunft, und mehrere Tabs derselben
|
||
Person binden je eine dauerhaft. **Entschieden: Der Feed läuft nur im
|
||
sichtbaren Tab** — bei `visibilitychange` schließen, beim Zurückkommen einmal
|
||
mit dem eigenen `since` nachholen. Ein Hintergrund-Tab braucht keinen
|
||
Live-Feed, niemand schaut hin, und ein einziger Request holt den Rückstand;
|
||
das spart nebenbei Server-Worker und Akku. Erwogen und verworfen war ein
|
||
**SharedWorker**, der allen Tabs eine gemeinsame Verbindung gibt — technisch
|
||
sauberer und auch für Hintergrund-Tabs aktuell, aber eine eigene Baustelle
|
||
mit Nachrichtenprotokoll, Lebenszyklus und Rückfallpfad, für ein Problem, das
|
||
die einfache Lösung praktisch ganz beseitigt.
|
||
**Nur Java 17** installiert, während `build.gradle.kts`
|
||
`JavaLanguageVersion.of(21)` verlangt. Und der **Weg vom Apache zum Backend
|
||
ist ungeklärt**: `ProxyPass` ist in `.htaccess` nicht zulässig,
|
||
`~/doms/<domain>/etc/` ist leer; bliebe `RewriteRule … [P]` oder eine
|
||
Rückfrage beim Hoster. Dieser letzte Punkt ist bewusst **nicht** getestet —
|
||
dafür hätte eine Proxy-Regel in der Produktionsumgebung eingerichtet werden
|
||
müssen. Details in `backend/docs/live-editing-proposal.md`, Abschnitt
|
||
„Betrieb".
|
||
|
||
**Nachtrag 2 — der Proxy-Weg ist gemessen, und das JDK ist entschieden
|
||
(2026-08-26).** Der in Nachtrag 1 als ungetestet markierte Punkt ist
|
||
nachgeholt: **`RewriteRule … [P]` ist in der `.htaccess` erlaubt** — manche
|
||
Hoster sperren das P-Flag, dieser nicht. Gemessen mit einer temporären Regel
|
||
auf einen lokalen Testprozess (danach vollständig zurückgebaut, `.htaccess`
|
||
aus der Sicherung wiederhergestellt, Prozess und Skript entfernt, Site
|
||
verifiziert): sofortige Antwort HTTP 200 nach 0,13 s, **absichtlich um 30 s
|
||
verzögerte Antwort HTTP 200 nach 30,1 s**. Apache hält die Verbindung also
|
||
durch und puffert nichts weg — Long Polling mit `wait=25` ist auf dieser
|
||
Umgebung nicht nur rechnerisch, sondern gemessen tragfähig. Die Regel gehört
|
||
nach `scripts/prod.htaccess`, weil `deploy-prod.sh` die Datei mit
|
||
`rsync --delete` spiegelt.
|
||
|
||
**JDK: ein eigenes 21 ins Home**, statt die Toolchain auf die installierte 17
|
||
zu senken — Entwicklung und Produktion laufen dann auf derselben Version, und
|
||
`Linger=yes` erlaubt den dauerhaften Dienst ohne Root. Erwogen und
|
||
**vorgemerkt statt verworfen** war ein natives Binary via GraalVM: Es löste
|
||
das Problem vollständig (kein Java auf dem Server) und spart den Großteil des
|
||
Speichers — der geteilte Host ist eng (berichtigte Zahlen in Nachtrag 3).
|
||
Dagegen stehen derzeit drei Dinge: die glibc-Differenz
|
||
zwischen Ubuntu 24.04 (2.39) und Debian 12 (2.36), die einen Container-Build
|
||
erzwingt; Liquibase braucht Metadaten aus einem Native-Agent-Lauf und
|
||
Hibernate das Enhancement-Plugin; und ein offener Fehler in Spring Boot 4
|
||
zerlegt Native-Image-Builds mit genau der Kombination JPA + Liquibase.
|
||
**Kotlin/Native scheidet grundsätzlich aus** — Spring, Hibernate, Liquibase
|
||
und JDBC sind JVM-Bibliotheken; das wäre kein Umbau, sondern ein Neubau auf
|
||
einem anderen Stack. Unabhängig davon: Beim Deployment gehört ein `-Xmx`
|
||
gesetzt, statt der JVM auf einem geteilten Server die Voreinstellung zu
|
||
überlassen.
|
||
|
||
**Nachtrag 3 — die Speicherzahlen berichtigt, und die Zuordnung geht doch
|
||
(2026-08-26).** Nachtrag 2 nennt „nur **832 MB frei** bei 3,9 GB gesamt“ als
|
||
Argument für das native Image. Die Zahl war ein Schnappschuss und dazu
|
||
mehrdeutig: `free` und `available` sind verschiedene Dinge. Nachgemessen
|
||
schwankt es zwischen **326–358 MB `free`** und **978–1004 MB `available`**
|
||
von 3915 MB; dazu 4 GB Swap, davon rund **1 GB belegt**.
|
||
|
||
**Die Annahme, ein Managed Webspace könne den Verbrauch nicht zuordnen, war
|
||
falsch.** `/proc` trägt zwar `hidepid=invisible`, aber es gibt zwei Wege
|
||
daran vorbei: das **systemd-cgroup-Accounting** (`systemctl status
|
||
pacs-<paket>.slice` — so nennt es auch das Hostsharing-Wiki, „RAM Belegung“)
|
||
und die **world-readable atop-Aufzeichnungen** unter `/var/log/atop/`, die
|
||
als root geschrieben werden und vier Wochen Historie im 10-Minuten-Takt
|
||
enthalten.
|
||
|
||
**Es sind nicht die Datenbanken.** Gemessen je Dienst: `clamav-daemon`
|
||
**988 MB**, `apache2` 580 MB, `systemd-journald` 310 MB, `spamd` 224 MB,
|
||
`dovecot` 173 MB, `mariadb` **150 MB**, `postgresql@15-main` **111 MB**.
|
||
Beide Datenbanken zusammen sind gut 8 % dessen, was im `system.slice` steht;
|
||
der Virenscanner allein ist das Vierfache (atop, prozessgenau: `clamd`
|
||
RSIZE 969,5 MB = 25 % des Maschinenspeichers). **Alle Webspaces zusammen
|
||
belegen 100 MB**, unserer davon 30 MB.
|
||
|
||
Die Datenbanken sind trotzdem beteiligt — als Verlierer: `mariadbd` hat laut
|
||
atop **602 MB im Swap**, also den größten Teil des belegten Gigabytes.
|
||
Provisioniert sind sie üppig (`shared_buffers` 979 MB, `innodb_buffer_pool_size`
|
||
979 MB, `key_buffer_size` 489 MB — 979 MB sind exakt 25 % von 3915 MB, eine
|
||
automatische Sizing-Regel, zweimal angewandt), residieren aber nur zu einem
|
||
Zehntel davon. `Committed_AS` 12,0 GB gegen `CommitLimit` 5,9 GB: Der Host
|
||
ist chronisch überbucht. **Das ist das schärfere GraalVM-Argument** als die
|
||
Momentaufnahme aus Nachtrag 2 — nicht „gerade wenig frei“, sondern „hier
|
||
gewinnt beim nächsten Engpass, wer zuerst da war“.
|
||
|
||
**Das Budget fürs Deployment steht in `/etc/systemd/system/pacs-mih00.slice`:
|
||
`MemoryMax=3147M`.** Das ist eine **Erlaubnis, keine Reservierung** — frei
|
||
sind rund 300 MB. Ein `-Xmx` gehört also gegen das Freie bemessen, nicht
|
||
gegen die Grenze; und die JVM-Voreinstellung (¼ des physischen RAM ≈ 980 MB)
|
||
ist genau die Größenordnung, die MariaDBs Puffer in den Swap gedrängt hat.
|
||
|
||
**Nachtrag zu D13 — Paketwurzel `de.werkbaum`, und drei Fallen von Spring
|
||
Boot 4 (2026-08-26).** Das Backend-Gerüst kam zunächst unter der
|
||
Platzhalter-Wurzel `com.example.editor` herein und widersprach damit
|
||
`backend/CLAUDE.md`. Umgezogen nach **`de.werkbaum`** (17 Kotlin-Dateien,
|
||
Gradle-`group`, `apiPackage`/`modelPackage` der OpenAPI-Generierung, die
|
||
jacoco-Ausschlüsse und das Cucumber-`glue`-Paket) — jetzt war es billig, mit
|
||
jeder Woche Entwicklung wäre es teurer geworden. Nachgemessen: 22 Tests grün,
|
||
`check` inklusive Coverage-Verifikation besteht, 91,7 % Zeilenabdeckung,
|
||
generierter Code weiterhin ausgeschlossen.
|
||
|
||
Dabei sind drei Eigenheiten von **Spring Boot 4** aufgefallen, die jeweils
|
||
denselben Ursprung haben — die Modularisierung, bei der vieles aus dem
|
||
Kern-Artefakt in eigene Module gewandert ist:
|
||
|
||
1. **`TestRestTemplate` ist umgezogen** von `org.springframework.boot.test.web.client`
|
||
nach `org.springframework.boot.resttestclient` und liegt im Modul
|
||
`spring-boot-resttestclient`, das `spring-boot-starter-test` **nicht**
|
||
mitbringt.
|
||
2. **`@SpringBootTest` stellt die Test-Client-Bean nicht mehr von selbst
|
||
bereit** — es braucht `@AutoConfigureTestRestTemplate` bzw.
|
||
`@AutoConfigureRestTestClient`.
|
||
3. **Liquibase braucht seinen Starter.** Das nackte `org.liquibase:liquibase-core`
|
||
bringt die Autokonfiguration nicht mehr mit; ohne
|
||
`spring-boot-starter-liquibase` läuft keine Migration, und die Tests
|
||
scheitern erst spät mit „Schema validation: missing table".
|
||
|
||
Die Zusicherungen sind auf **Kotest** umgestellt (`shouldBe`,
|
||
`shouldContain`, `shouldThrow`) — `backend/CLAUDE.md` hatte das vorgesehen,
|
||
der Code benutzte aber JUnit-Assertions. Bei 25 Aufrufen war es billig, und
|
||
Test-Abhängigkeiten sind unkritisch, weil sie in keinem Artefakt landen.
|
||
Gegenprobe per Mutation: eine falsche Erwartung im Service-Test und eine im
|
||
BDD-Schritt lassen genau die danach benannten Tests fallen — die
|
||
Zusicherungen greifen also, statt nur gut auszusehen.
|
||
|
||
Die BDD-Tests nutzen jetzt **`RestTestClient`** (aus `spring-test`) statt
|
||
`TestRestTemplate`, das in Boot 4 als Auslaufmodell gilt. Umgestellt bei
|
||
fünfzehn Aufrufen in einer Datei — die Zahl wächst von hier an nur. Weil
|
||
Cucumber Senden (Wenn) und Prüfen (Dann) trennt, wird die fluent API nicht
|
||
für Zusicherungen genutzt, sondern über `returnResult` das Ergebnis
|
||
festgehalten.
|
||
|
||
**Nachtrag 4 — beim Bauen entschieden (2026-08-26).** Die Schritte 1–3 der
|
||
Umsetzungsreihenfolge stehen (Zeilen-Diff, zweistufige Historie,
|
||
`PATCH /content`). Sechs Dinge waren dabei zu entscheiden, die das Konzept
|
||
offengelassen hat:
|
||
|
||
**Eine Einfügung liegt ZWISCHEN den Zeilen.** Das Konzept nennt sie einen
|
||
„Punkt bei `index`" und lässt die Ränder offen. Umgesetzt ist die strikte
|
||
Lesart `start < index < end`: Die Einfügung kollidiert nur mit dem **Inneren**
|
||
eines fremden Bereichs. Beide im Konzept genannten Folgen gelten damit weiter —
|
||
zwei Einfügungen an derselben Stelle vertragen sich, eine Einfügung in einen
|
||
gelöschten Bereich nicht —, aber die Ränder bleiben konfliktfrei. Das ist der
|
||
häufige Fall: Wer eine Zeile über einer gerade geänderten einfügt, meint
|
||
eindeutig „davor" und soll keinen 409 bekommen. Die halboffene Variante
|
||
(`start <= index < end`) hätte genau diesen Alltagsfall zum Konflikt erklärt,
|
||
ohne dass ihm eine Mehrdeutigkeit zugrunde läge.
|
||
|
||
**Meilensteine entstehen rückwirkend, ohne Zeitgeber.** „Nach einer
|
||
Schreibpause" klingt nach einem Timer; gebaut ist die Umkehrung: Die **nächste**
|
||
Änderung stellt fest, dass eine Pause war, und befördert die Version davor. Das
|
||
braucht keinen Hintergrund-Thread, ist mit fester Uhr prüfbar und trifft
|
||
genau den gemeinten Stand — die letzte vor der Pause, nicht die erste danach.
|
||
Die Lücke am Ende (nach der letzten Änderung kommt keine mehr) schließt die
|
||
Historie-Abfrage, indem sie den jüngsten Stand immer mitliefert.
|
||
|
||
**Restore liest den Tombstone.** Bisher übersprang die Wiederherstellung den
|
||
`DELETED`-Eintrag und nahm den letzten inhaltlichen davor. Inhaltlich sind
|
||
beide gleich — aber der davor ist womöglich eine Sync-Version und damit
|
||
verdichtet, der Tombstone dagegen ein Meilenstein und bleibt. Verhalten
|
||
unverändert, Verlässlichkeit gewonnen.
|
||
|
||
**Die Sperre liegt außerhalb der Transaktion.** „Locking pro Dokument-UUID"
|
||
und `@Transactional` an derselben Methode wäre falsch: Der Proxy gibt die
|
||
Sperre vor dem Commit frei, und der nächste Schreiber läse einen Stand, der
|
||
noch nicht steht. Deshalb ist `LiveEditingService` **nicht** transaktional und
|
||
schreibt über die transaktionalen Methoden des `DocumentService`. Die Sperren
|
||
sind ein festes Feld von 64 (Striping über die UUID): Zwei Dokumente können
|
||
sich eine teilen — das kostet Zeit, nie Richtigkeit —, und die Menge wächst
|
||
nie. Eine Sperre je Dokument müsste beim Löschen aufgeräumt werden und wäre
|
||
sonst ein langsames Leck.
|
||
|
||
**Die Idempotenz lebt im Speicher, gedeckelt.** Je (Dokument, Client) die
|
||
zuletzt verarbeitete `seq` samt Ergebnis, verdrängt wird das am längsten nicht
|
||
benutzte. Persistenz wäre eine weitere Tabelle für ein Fenster von Sekunden;
|
||
die Einzelinstanz ist ohnehin vorausgesetzt (Long Polling). Eine **kleinere**
|
||
`seq` als die zuletzt verarbeitete ist ein eigener Fehler (422): Das Ergebnis
|
||
von damals ist nicht mehr bekannt, und ein zweites Anwenden verdürbe den Text.
|
||
|
||
**400 gegen 422, sauber getrennt.** 422 heißt „richtig gebaut, aber nicht
|
||
anwendbar" — Prüfsumme, Index, verdichtete Basis, veraltete `seq`; der Client
|
||
lädt einmal neu und es geht weiter. 400 heißt „so nicht gefragt" —
|
||
Grenzüberschreitung oder ein `delete`/`replace` **ohne `count`**. Letzteres
|
||
wird bewusst **nicht** als 0 gelesen: Die Operation täte dann stillschweigend
|
||
nichts bzw. würde zur Einfügung, und ein stiller Fehler ist in diesem Projekt
|
||
durchweg der schlechtere (SPEC §4, D59).
|
||
|
||
Zahlen: 104 Tests. Gegenproben je Regel — Prüfsumme nicht geprüft, Idempotenz
|
||
entfernt, veraltete Basis abgelehnt statt verschoben, Schreibpause ignoriert,
|
||
Rückfall wieder als `RESTORED`, jüngster Stand aus der Historie genommen: Es
|
||
fallen jeweils genau die danach benannten Zusicherungen.
|
||
|
||
**Nachtrag 5 — Long Polling blockiert, aber auf einem virtuellen Thread
|
||
(2026-08-26).** Der Haupttext sah `DeferredResult` vor, damit ein Wartender
|
||
keinen Server-Thread bindet. Beim Bauen stellte sich das als teurer heraus,
|
||
als es klingt: Der Endpunkt steht in der OpenAPI-Spezifikation, und der
|
||
Generator erzeugt daraus eine **synchrone** Signatur
|
||
(`ResponseEntity<ChangeFeed>`). Ein `DeferredResult` verlangt eine andere —
|
||
also entweder die Operation aus der Generierung herausnehmen (dann prüft
|
||
niemand mehr, ob Vertrag und Code zusammenpassen; genau die Zusage, für die
|
||
API-First in diesem Projekt gebaut ist) oder den Generator umstellen (WebFlux
|
||
für alles).
|
||
|
||
**Gewählt: blockieren, und `spring.threads.virtual.enabled=true`.** Auf JDK 21
|
||
kostet ein wartender virtueller Thread praktisch nichts — kein Stack von einem
|
||
Megabyte, keine Poolgrenze. Das Argument gegen das Blockieren war der
|
||
Speicher, und der ist auf der Zielumgebung tatsächlich die knappe Größe
|
||
(D76-Nachtrag 3); genau dort löst der virtuelle Thread es auf, statt es zu
|
||
verschieben. Der Endpunkt behält die generierte Signatur, und für ihn gilt
|
||
dieselbe Regel wie für alle anderen: Weicht die Implementierung vom Vertrag
|
||
ab, bricht der Compile.
|
||
|
||
**Zwei Dinge, die daran hängen und leicht zu übersehen sind.** Erstens darf
|
||
das Warten nicht mit `synchronized`/`wait()` gebaut sein — ein Monitor nagelt
|
||
den virtuellen Thread an seinen Träger (JDK 21). Der `ChangeNotifier` benutzt
|
||
deshalb `ReentrantLock`/`Condition`. Zweitens darf **während** des Wartens
|
||
keine Transaktion und keine Datenbankverbindung offen sein; der
|
||
`LiveEditingService` ist ohnehin nicht transaktional und liest über je eigene
|
||
Aufrufe.
|
||
|
||
**Geweckt wird nach dem Commit, nicht davor** (`afterCommit` der
|
||
Transaktions-Synchronisation). Davor geweckt läse ein Beobachter einen Stand,
|
||
der noch nicht steht — und bekäme das Ereignis nie wieder, denn er zieht
|
||
danach mit der neuen Version weiter.
|
||
|
||
**Der Stempel statt der Versionsnummer.** Der Aufrufer liest den Stempel des
|
||
Dokuments, **bevor** er in der Datenbank nachsieht. Ändert sich etwas in der
|
||
Lücke dazwischen, kehrt das Warten sofort zurück. Ohne diesen Griff ginge das
|
||
Signal verloren und der Client bekäme seine Änderung erst nach Ablauf der
|
||
vollen Wartezeit — ein Fehler, der im Test nur auffällt, wenn man die **Dauer**
|
||
misst. Das Cucumber-Szenario tut das (< 4 s bei 5 s Wartezeit); gegengeprüft
|
||
durch Entfernen der Benachrichtigung, dann fällt genau dieses Szenario.
|
||
|
||
**`RENAMED` ist noch nicht vergeben.** Der Feed kennt `CREATED`, `UPDATED`,
|
||
`DELETED`, `RESTORED` und `ROLLED_BACK`. Das Umbenennen bekommt seinen eigenen
|
||
Weg (`PATCH /title` mit `expectedVersion`) und erst damit den Typ — ihn vorher
|
||
zu deklarieren wäre eine Zusage ohne Deckung.
|
||
|
||
**Nachtrag 6 — das Master-Passwort: gesperrt als Voreinstellung, global
|
||
gesperrt nach Fehlversuchen (2026-08-26).** Drei Festlegungen beim Bauen von
|
||
Schritt 5:
|
||
|
||
**Ohne konfigurierten Hash ist die Liste versperrt, nicht offen.** Die
|
||
naheliegende Bequemlichkeit — „solange nichts konfiguriert ist, lassen wir
|
||
durch" — kehrt die Beweislast um: Ein vergessener Umgebungswert gäbe jede
|
||
Dokument-UUID preis, und niemandem fiele es auf, weil alles funktioniert.
|
||
Umgekehrt fällt es sofort auf, und das Log sagt beim Start, was fehlt.
|
||
Umgesetzt ausdrücklich mit `denyAll`, nicht bloß über ein zufälliges Passwort,
|
||
das niemand kennt: Was gesperrt sein soll, soll auch gesperrt dastehen —
|
||
nachlesbar und **prüfbar**. Der Unterschied ist nicht theoretisch: Die erste
|
||
Fassung setzte nur das Zufallspasswort, und die Gegenprobe (den Schutz
|
||
mutieren, prüfen ob Tests fallen) blieb stumm. Erst mit `denyAll` fällt genau
|
||
die danach benannte Zusicherung.
|
||
|
||
**Die Sperre nach Fehlversuchen ist global, nicht je Adresse.** Es gibt genau
|
||
ein Passwort; eine globale Sperre ist damit die passende Aussage und nicht zu
|
||
umgehen, indem jemand die Adresse wechselt. Sie hängt außerdem nicht an
|
||
`X-Forwarded-For` — hinter dem Reverse Proxy der Zielumgebung (Nachtrag 1)
|
||
sähe der Server für alle dieselbe 127.0.0.1, und eine „adressbezogene" Sperre
|
||
wäre unfreiwillig doch global, nur schlechter begründet. Der Preis ist
|
||
benannt: Wer falsch rät, sperrt die Liste für alle, 15 Minuten lang. Die Liste
|
||
ist eine Bequemlichkeit für den Betreiber; die Dokumente selbst bleiben über
|
||
ihre UUID erreichbar.
|
||
|
||
**Der Hash trägt sein Verfahren als Präfix** (`{bcrypt}$2a$…`, Spring
|
||
Securitys `DelegatingPasswordEncoder`). So steht in der Konfiguration, womit
|
||
gehasht wurde, ein Wechsel des Verfahrens bricht nichts — und die Tests dürfen
|
||
`{noop}` benutzen, ohne dass dafür eine zweite Code-Bahn nötig wäre.
|
||
|
||
**Nachtrag beim ersten Einrichten: der Hash wird interaktiv erzeugt, nie mit
|
||
dem Passwort auf der Kommandozeile.** Die erste Anleitung schrieb
|
||
`htpasswd -bnBC 12 "" PASSWORT` — und lieferte prompt ein 401, obwohl Hash und
|
||
Konfiguration nachweislich in Ordnung waren (68 Zeichen, `{bcrypt}`, drei `$`,
|
||
im Prozess angekommen). Die Ursache liegt vor dem Hashen: Das Passwort steht
|
||
dort ungeschützt in einer Kommandozeile, und die Shell fasst es an —
|
||
`ge$heim` wird zu `ge`, `ge heim` zu `geheim`. Gehasht wird dann etwas anderes
|
||
als das, was man später eintippt.
|
||
|
||
Richtig ist `htpasswd -nBC 12 ''` **ohne `-b`**: Es fragt zweimal nach, das
|
||
Passwort geht nie durch eine Shell und landet nicht in der History. Der Fehler
|
||
ist besonders unangenehm, weil er wie ein Konfigurationsfehler aussieht — alles
|
||
Prüfbare stimmt, nur der Vergleich schlägt fehl. Zum Auseinanderhalten gehört
|
||
deshalb eine direkte Probe in die Anleitung: `htpasswd -v` gegen den
|
||
gespeicherten Hash sagt in einem Schritt, ob Hash und Passwort zueinander
|
||
passen, ohne den Dienst zu befragen.
|
||
|
||
**Die neue Laufzeit-Abhängigkeit** (`spring-boot-starter-security`) ist in D76
|
||
ausdrücklich vorgesehen („geprüft über Spring Security") und damit von der
|
||
Rückfragepflicht der Wurzel-CLAUDE.md gedeckt. Sie ist zugleich der Platz für
|
||
die spätere richtige Authentifizierung.
|
||
|
||
**Nachtrag 7 — der Client: was der Live-Test gefunden hat (2026-08-26).**
|
||
Schritt 6 steht: `?live=<Dokument-URL>` führt ein Server-Dokument, schickt nach
|
||
1,5 s Ruhe das Diff und hält einen Feed offen. Die entscheidbare Hälfte liegt
|
||
headless in `frontend/src/live.js`, die I/O in `app.js` (Hausregel,
|
||
D54-Nachtrag 3). Fünf Festlegungen und zwei Funde:
|
||
|
||
**Der Name ist der Titel des Servers, nicht die URL.** Das weicht vom
|
||
Haupttext ab („der Name ist die URL", wie bei `?sourceUrl=` und `?etherpad=`),
|
||
und zwar mit Grund: Anders als eine Datei oder ein Pad **hat** ein
|
||
Server-Dokument einen Namen, und alle sehen denselben. Die vollständige
|
||
Adresse steht wie dort im Tooltip. Identität und Wiederfinden hängen
|
||
unverändert an der URL.
|
||
|
||
**Konflikte entstehen beim Tippen, nicht erst beim Senden — und das war der
|
||
erste Fund.** Der Server sieht nur, was eingereicht wird; den ungesendeten
|
||
Text im Editor kennt er nicht. Mit laufendem Feed zieht die Schattenkopie
|
||
ständig nach, die eigene Basis ist also nie veraltet — ein 409 käme praktisch
|
||
nie zustande, und die fremde Zeile wäre **stillschweigend überschrieben**.
|
||
Deshalb prüft der Client beim Einblenden fremder Änderungen selbst, ob sie
|
||
sich mit dem gerade Getippten überschneiden, und stellt dann dieselbe Frage.
|
||
Ein Zustand, zwei Wege hinein: lokal erkannt oder vom Server gemeldet.
|
||
|
||
**Die Frage lautet „wessen Fassung", nicht „welche Zeile".** Zwei Knöpfe,
|
||
ganzes Dokument: *Fremde übernehmen* setzt den Text auf den Server-Stand,
|
||
*Eigene durchsetzen* zieht nur die Schattenkopie nach und schickt den eigenen
|
||
Text darauf. Zeilenweises Zusammenführen im Konfliktfall wäre eine eigene
|
||
Oberfläche; verloren geht dabei ohnehin nichts — der verworfene Stand liegt in
|
||
den früheren Ständen (D54) und jede Version in der Historie des Servers.
|
||
Solange die Frage offen ist, ruhen Senden **und** Feed: Sonst zöge der Stand
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unter der Frage weg, die gerade gestellt ist.
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**Kennung und laufende Nummer liegen im sessionStorage, also je Tab — das war
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der zweite Fund.** Erst lag beides im localStorage. Nach einem Neuladen begann
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`seq` wieder bei 1, die Kennung blieb — und der Server hielt die erste echte
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Änderung für die Wiederholung der letzten von vorhin und tat **nichts**. Im
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Live-Test sofort sichtbar, in keinem Unit-Test: Genau die Naht zwischen Modul
|
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und Verdrahtung, vor der D54-Nachtrag 3 warnt. Je Tab ist zugleich die
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richtige Aussage: Zwei Tabs sind zwei Schreiber; mit gemeinsamer Nummer
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schickte der eine bald eine kleinere `seq` als der andere.
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**Fremde Änderungen werden nicht undo-fähig eingespielt.** Ein Strg+Z, das den
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Beitrag eines anderen zurücknimmt, wäre eine Lüge über die Herkunft. Die
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Schreibmarke wandert dagegen mit (`mapLine`) — ohne das spränge sie bei jeder
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fremden Änderung weiter oben im Dokument, und „kein Neuladen" wäre nichts
|
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wert.
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**CORS steht auf `*`, und das ist hier keine Nachlässigkeit.** Der Editor läuft
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je nach Installation überall (Pages, eigene Domain, Dev-Server); Zugriff regelt
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die unerratbare UUID, nicht die Herkunft, und Cookies werden nie mitgesendet
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(`credentials: omit`). CORS schützt Anmeldedaten — die es hier nicht gibt. Wer
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es enger will, setzt `werkbaum.cors.allowed-origins`.
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**Nachgemessen im Browser gegen das laufende Backend**, weil das der einzige
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Ort ist, an dem sich das beweisen lässt: Ein Server-Dokument lädt und rendert;
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eine fremde Änderung erscheint ohne Neuladen; Getipptes erreicht nach 1,5 s
|
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den Server; zwei Änderungen an derselben Zeile öffnen das Konflikt-Band, und
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||
beide Knöpfe tun, was sie sagen; die Schreibmarke steht nach zwei fremd
|
||
eingefügten Zeilen darüber unverändert bei Zeile+2, Spalte 8. **Werkzeuggrenze,
|
||
wie in D25 und D17-Nachtrag 4:** Der Automatisierungs-Tab meldet sich dauerhaft
|
||
als `document.hidden` — die Sichtbarkeits-Sperre des Feeds (Nachtrag 1) greift
|
||
also nachweislich, ließ sich aber nur mit gestellter Sichtbarkeit umgehen, um
|
||
alles Übrige zu sehen.
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||
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**Offen bleibt** `PATCH /title` (und damit das Ereignis `RENAMED`), ein
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||
Eingabefeld für den Anzeigenamen und die Präsenz-Anzeige.
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**Nachtrag 8 — „Auf den Server legen" im Dokumenten-Menü (2026-08-26).** Der
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Haupttext sah den Menüeintrag vor („analog zu ‚Als Datei speichern'", D72), er
|
||
fehlte aber: Auf den Server kam ein Plan nur per `curl`. Jetzt legt der Knopf
|
||
das aktive Dokument an, schaltet dorthin um, schreibt den Link in die
|
||
Adresszeile (`history.replaceState`) und in die Zwischenablage. Vier
|
||
Festlegungen:
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**Die Basis-Adresse ist die eigene Herkunft.** Bei der produktiven
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Installation liegt das Backend hinter derselben Domain (`/api/…` per
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Proxy-Regel, D77) — wer nichts konfiguriert, bekommt also das Richtige.
|
||
Darüber liegen zwei stärkere Quellen: der `?server=`-Parameter (für die
|
||
Entwicklung, Editor auf 8137 und Backend auf 8080) und die Adresse des
|
||
gerade offenen Server-Dokuments (wer dort sitzt und ein neues anlegt, meint
|
||
denselben Server). Trägt nichts davon — auf `file://` gibt es keine
|
||
brauchbare Herkunft —, wird gefragt und die Antwort gemerkt. Die Reihenfolge
|
||
steht als reine Funktion in `live.js`, der Dialog nicht: Fragen ist keine
|
||
entscheidbare Regel.
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||
**Das lokale Dokument bleibt.** Es zu löschen wäre die aufgeräumtere Geste
|
||
und die riskantere: Wer sein einziges Exemplar einem Server anvertraut, soll
|
||
es nicht im selben Zug verlieren.
|
||
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||
**Dafür braucht der Wähler eine Unterscheidung.** Das hochgeladene Dokument
|
||
trägt denselben Namen wie das lokale — im Test standen prompt zwei Einträge
|
||
„Nur lokal" da, unterscheidbar nur am Tooltip. Server-Dokumente nennen
|
||
deshalb ihren **Host** neben dem Namen, zurückgenommen gesetzt; der Name
|
||
bleibt die Hauptaussage.
|
||
|
||
**Und der Knopf verschwindet, wo er nichts mehr zu tun hat.** Bei einem
|
||
Dokument, das schon auf einem Server liegt, entstünde sonst ein zweites,
|
||
gleichnamiges daneben. Erkannt an der id (`live:…`), nicht am laufenden
|
||
Feed: Auch ein Server-Dokument, das gerade nicht das aktive ist, liegt
|
||
bereits dort.
|
||
|
||
**Nachtrag 9 — der Client stritt mit sich selbst: der Feed liefert die eigene
|
||
Änderung zurück (2026-08-26).** Gemeldet mit zwei Browsern am selben Dokument:
|
||
Einen Knoten zuklappen, und es kommt „Someone changed the same lines. Whose
|
||
version should win?" — mit der Vermutung, die Änderung des anderen zähle wieder
|
||
als eigene und die beiden spielten Ping-Pong. Die Vermutung war richtig, nur
|
||
braucht es den zweiten Browser dafür nicht.
|
||
|
||
**Der Server schickt jedem die Änderungen ALLER, die eigenen eingeschlossen.**
|
||
Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Bauform des Feeds: Er beantwortet
|
||
„was ist seit Version N geschehen", und wer da mitgeschrieben hat, steht nicht
|
||
in der Frage. Wacht er im Moment des eigenen Sendens auf, kommt die eigene
|
||
Änderung also zurück, **bevor die Antwort darauf da ist**. Die Schattenkopie
|
||
steht dann noch auf dem Stand davor — der Client hält die eigene Änderung für
|
||
fremd, sieht sie sich mit dem eigenen (aus seiner Sicht ungesendeten) Text
|
||
überschneiden und stellt die Frage, die für genau diesen Fall gebaut ist
|
||
(Nachtrag 7: „der Konflikt entsteht beim Tippen"). Die Erkennung hatte recht;
|
||
falsch war nur, wen sie für den anderen hielt.
|
||
|
||
**Das Falten macht es sichtbar, verursacht es aber nicht.** Umklappen schreibt
|
||
eine Faltmarke in den Text (D38-Nachtrag 2), also eine gewöhnliche
|
||
Textänderung — die Geste ist nur die kürzeste, die eine ganze Zeile ändert und
|
||
dabei keine Sekunde Tippen kostet.
|
||
|
||
**Nachgemessen statt vermutet, und das war der eigentliche Aufwand.** Auf
|
||
localhost liegen die beiden Antworten **7 ms** auseinander, und die PATCH-Antwort
|
||
gewinnt — der Fehler tritt dort nie auf. Erst als die PATCH-Antwort im Client um
|
||
500 ms verzögert wurde (eine Reihenfolge, die übers Netz jederzeit auftritt),
|
||
stand er in der Spur: `PATCH an 200` · `FEED an 200` · `KONFLIKT-BANNER`, drei
|
||
Zeilen, fünf Millisekunden. Ohne das Erzwingen hätte die Prüfung „geht doch"
|
||
gemeldet.
|
||
|
||
**Behoben, wo die Regel hingehört: `feedAction` in `live.js`.** Sie entscheidet
|
||
ohnehin, ob eine Feed-Antwort angewendet werden darf; jetzt lautet die dritte
|
||
Bedingung „nicht, solange ein eigenes Diff unterwegs ist". Verloren geht
|
||
dadurch nichts — was zwischen unserer Basis und der neuen Version liegt, steht
|
||
in `opsSinceBase` der Antwort, und der nächste Abruf setzt auf der dann
|
||
aktuellen Version auf. Dass die Regel im Modul steht, ist der Punkt: Sie hat
|
||
eine Zusicherung und eine Gegenprobe (Sperre entfernt ⇒ genau die zwei neuen
|
||
Tests fallen, sonst nichts). Genau diese Lehre steht seit D54-Nachtrag 3 im
|
||
Haus, und dieser Fehler wäre ihr Beispiel gewesen.
|
||
|
||
**Die Sperre gehört an ZWEI Stellen, gegen zwei verschiedene Fälle.** In
|
||
`feedAction` für die Antwort, die eintrifft, während wir senden — und in der
|
||
Feed-Schleife dafür, dass währenddessen gar nicht erst gefragt wird. Ohne die
|
||
zweite fragte die Schleife sofort wieder, bekäme sofort dieselbe Antwort,
|
||
ließe sie wieder aus und drehte eine enge Runde über das Netz, bis das Senden
|
||
durch ist.
|
||
|
||
**Dabei gefunden: `pushLive()` las seine Basis erst NACH dem Warten.** `const
|
||
alt = liveState.shadow` stand hinter dem `await` und nahm damit an, dass sich
|
||
dazwischen nichts ändert. Genau die Annahme brach der Feed: Er zog die
|
||
Schattenkopie schon nach, und die eigene Änderung wäre ein zweites Mal
|
||
daraufgerechnet worden — Textverderb ohne Fehlermeldung, hinter dem Banner
|
||
verborgen. Die Basis wird jetzt **vor** dem Warten festgehalten. Die Sperre
|
||
oben verhindert den Fall zwar auch, aber eine Rechnung, die nur wegen einer
|
||
Sperre anderswo stimmt, schreibt man nicht auf.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser gegen ein lokales Backend, mit erzwungener
|
||
Reihenfolge: Falten in A erzeugt **kein** Banner mehr (Feed-Antwort ausgelassen,
|
||
danach mit der neuen Version neu aufgesetzt); eine echte fremde Änderung aus B
|
||
kommt weiterhin an; und der **echte** Konflikt wird weiterhin erkannt — A hält
|
||
ungesendeten Text auf Zeile 1, B ändert dieselbe Zeile, das Banner erscheint,
|
||
„Fremde übernehmen" setzt B's Fassung. 525 Tests.
|
||
Das Frontend geht seit D16 per rsync auf die stabile Instanz. Das Backend
|
||
braucht mehr als Dateien: eine Java-Laufzeit, einen dauerhaft laufenden Dienst
|
||
und einen Weg von außen nach innen. Die Zielumgebung ist vermessen
|
||
(D76-Nachträge 1–3), hier stehen die Entscheidungen, die daraus folgen.
|
||
|
||
**Ein eigenes JDK 21 im Home, nicht die installierte 17.** Der Server hat nur
|
||
Java 17, `build.gradle.kts` verlangt 21. Die Toolchain zu senken wäre der
|
||
kürzere Weg und der schlechtere: Entwicklung und Produktion liefen dann auf
|
||
verschiedenen Versionen, und der Unterschied fiele erst im Betrieb auf. Ein
|
||
JDK im Home braucht kein root; `scripts/install-jdk.sh` holt es von Adoptium
|
||
und **prüft die Prüfsumme aus deren API, bevor es auspackt** — ohne das wäre es
|
||
„lade ein Archiv aus dem Netz und führe es aus". Getauscht wird erst, wenn
|
||
alles heil ist: Ein abgebrochener Download darf kein halbes JDK hinterlassen,
|
||
das der Dienst beim nächsten Start vorfindet.
|
||
|
||
**Ein systemd-User-Unit, kein nohup.** `Linger=yes` ist auf der Zielumgebung
|
||
gesetzt (gemessen), der Dienst überlebt also die Sitzung; Neustart nach einem
|
||
Absturz, Logrotation und ein definierter Zustand kommen kostenlos dazu. Zwei
|
||
Fallen sind eingebaut, weil beide nur am Ziel auffielen:
|
||
|
||
- Die Pfade stehen als **`%h/…`**, nicht als `$HOME/…`. In
|
||
`WorkingDirectory` und `EnvironmentFile` expandiert systemd keine
|
||
Shell-Variablen; ein `$HOME` stünde dort wörtlich und der Dienst startete
|
||
nicht — in einer Datei, die man nur auf dem Server zu sehen bekommt.
|
||
- Das Skript setzt **`XDG_RUNTIME_DIR`**, bevor es `systemctl --user` ruft.
|
||
Über eine nicht-interaktive SSH-Sitzung ist die Variable oft nicht gesetzt,
|
||
und `systemctl --user` findet seinen Manager dann nicht.
|
||
|
||
**Ohne Sandbox-Optionen.** `PrivateTmp` und Verwandte brauchen in einem
|
||
User-Unit unprivilegierte Benutzer-Namensräume; wo die abgeschaltet sind,
|
||
startet der Dienst gar nicht. Auf einem fremden Host ist das kein Risiko, das
|
||
sich lohnt — `NoNewPrivileges` ist ein schlichtes prctl und bleibt.
|
||
|
||
**Der Dienst lauscht nur auf 127.0.0.1.** Von außen kommt man ausschließlich
|
||
über den Apache, und damit gilt dessen HTTPS: Das Master-Passwort geht nie im
|
||
Klartext über das Netz. Der Weg hinein ist `RewriteRule … [P]` in der
|
||
`.htaccess` — `ProxyPass` ist dort nicht zulässig, und `~/doms/<domain>/etc/`
|
||
ist leer. Dass das P-Flag auf diesem Hoster **erlaubt** ist, war die offene
|
||
Frage und ist gemessen (D76-Nachtrag 2), samt der 30 s gehaltenen Verbindung,
|
||
auf die das Long Polling angewiesen ist.
|
||
|
||
**Die Portnummer steht an genau einer Stelle.** `BACKEND_PORT` in der
|
||
`.env`; `deploy-prod.sh` setzt sie in die Proxy-Regel ein, `deploy-backend.sh`
|
||
in die Unit. Zwei Zahlen, die zueinander passen müssen, sind eine Zahl zu
|
||
viel — und der Fehler zeigte sich als 503, ohne zu sagen, warum.
|
||
|
||
**Der Speicher: gemessen, nicht geschätzt.** Der erste Entwurf setzte
|
||
`-Xmx384m` mit der Begründung, die Voreinstellung (¼ des RAM) sei zu viel.
|
||
Nachgemessen — 30 Dokumente angelegt, dann GC — stimmte die Richtung, aber
|
||
nicht der Hebel:
|
||
|
||
| Flags | RSS | Heap belegt |
|
||
|---|---|---|
|
||
| ohne Angaben | 291 MB | 359 MB |
|
||
| nur `-Xmx384m` | 254 MB | 359 MB |
|
||
| **`-Xmx192m -Xms48m` + Freiraum-Verhältnisse** | **174 MB** | 46 MB |
|
||
| dito mit G1 statt Serial | 194 MB | 48 MB |
|
||
|
||
Nach einem GC leben rund **45 MB**. Der große Hebel sind deshalb nicht die
|
||
Obergrenzen, sondern `MinHeapFreeRatio`/`MaxHeapFreeRatio`: Ohne sie behält
|
||
der Kollektor den einmal gewachsenen Heap, mit ihnen gibt er ihn zurück. Das
|
||
sind 80 MB gegenüber dem Entwurf — auf einem Host mit rund 300 MB frei ist das
|
||
der Unterschied zwischen „passt" und „drängt die Datenbank weiter in den Swap".
|
||
SerialGC statt G1 bringt weitere 20 MB und kostet bei zehn Beobachtern nichts,
|
||
was auffiele.
|
||
|
||
**Das Master-Passwort steht in einer Datei am Ziel, nie im Repository und nie
|
||
in der Unit.** `<BACKEND_DIR>/env` mit Modus 600; `systemctl --user show`
|
||
gäbe ein `Environment=` sonst preis. Das Deploy legt die Datei beim ersten Mal
|
||
leer an und sagt, was zu tun ist — solange kein Hash drinsteht, bleibt die
|
||
Dokumentenliste gesperrt, und das ist Absicht (D76-Nachtrag 6).
|
||
|
||
**Ein Deploy tauscht das Jar, er räumt nicht auf.** Anders als beim Frontend
|
||
(`rsync --delete`, dort ist das Zielverzeichnis exklusiv) liegen im
|
||
Backend-Verzeichnis die Datenbank, das Log und die Passwortdatei. Ohne
|
||
`--delete` ist ein Deploy wiederholbar, ohne dass jemand vorher nachdenken muss.
|
||
|
||
**Die Lebendprobe ist eine Anfrage nach einem Dokument, das es nicht gibt.**
|
||
HTTP 404 heißt: Die Anwendung ist oben und beantwortet Anfragen. Ein
|
||
Health-Endpunkt wäre die sauberere Antwort, kostet aber eine weitere
|
||
Laufzeit-Abhängigkeit (Actuator) — er steht als eigener Knoten im Plan
|
||
(`#be.scaffold.ci`), und bis dahin ist die 404 die ehrlichste Probe, die ohne
|
||
ihn zu haben ist.
|
||
|
||
**Nachtrag beim ersten Lauf: `$HOME` taugt nicht als rsync-Ziel.** Das Skript
|
||
schrieb die entfernten Pfade als `$HOME/opt/werkbaum/…`. Seit rsync 3.2.4 ist
|
||
`--protect-args` aber **voreingestellt**: Der entfernte Pfad geht nicht mehr
|
||
durch eine Shell, und ein `$HOME` bleibt wörtlich stehen. Gemessen gegen die
|
||
Zielumgebung (beide Seiten 3.2.7): `change_dir "/home/pacs/mih00/$HOME/opt/
|
||
werkbaum" failed: No such file or directory`. Mit `~/opt/werkbaum` gelingt es —
|
||
die Tilde expandiert rsync selbst, und genau deshalb funktioniert
|
||
`deploy-prod.sh` seit jeher.
|
||
|
||
Damit steht derselbe Pfad jetzt in **drei** Schreibweisen im Skript, je eine
|
||
für systemd (`%h`, keine Shell-Variablen), die Shell im ssh-Aufruf (`$HOME`)
|
||
und rsync (`~`). Das sieht nach Umständlichkeit aus und ist keine: Jedes der
|
||
drei Werkzeuge liest den Pfad anders, und zwei davon scheitern still oder
|
||
legen ein Verzeichnis an, das wörtlich `$HOME` heißt.
|
||
|
||
**Warum es der Stub-Test nicht gefunden hat:** Er ersetzte `rsync` durch ein
|
||
Skript, das seine Argumente protokolliert — und ein Protokoll expandiert
|
||
nichts. Der Test hat bewiesen, dass die richtigen Pfade *übergeben* werden,
|
||
nicht dass die Gegenseite sie versteht. Dieselbe Grenze wie in D25 und D72,
|
||
nur eine Ebene tiefer: Ein Stub prüft die eigene Seite der Naht.
|
||
|
||
**Nachtrag beim ersten Betrieb: `MODE=PostgreSQL` verhindert den Neustart.**
|
||
Der Dienst lief einmal und stürzte danach in einer Schleife: Liquibase legt
|
||
seine Verwaltungstabelle an, H2 antwortet „Table databasechangelog already
|
||
exists". In dem Modus schreibt H2 unquotierte Bezeichner **klein** (wie
|
||
PostgreSQL, dafür stand er in der URL); Liquibase sucht sie **groß**, findet
|
||
nichts und legt sie neu an. Der erste Start ging, jeder weitere nicht.
|
||
|
||
Gemessen, mit dem echten Jar und je frischem Verzeichnis:
|
||
|
||
| URL | zweiter Start |
|
||
|---|---|
|
||
| `MODE=PostgreSQL;DATABASE_TO_LOWER=TRUE` (bisher) | stürzt ab |
|
||
| dito, Liquibase-Tabellen kleingeschrieben konfiguriert | stürzt ab |
|
||
| **ohne `MODE=PostgreSQL`** | **läuft** |
|
||
|
||
Die zweite Zeile ist der Grund, warum der Modus ganz weicht statt Liquibase
|
||
umkonfiguriert zu werden: Liquibase korrigiert den Namen selbst wieder auf
|
||
Großschreibung. Verloren geht wenig — der Modus ließ H2 wie PostgreSQL
|
||
*aussehen*, das Schema kommt aber ohnehin aus einem Liquibase-Changelog, und
|
||
der Umstieg auf echtes PostgreSQL bleibt eine Frage von URL und Treiber.
|
||
|
||
**Warum die Testsuite das nicht gefunden hat, und was daraus folgt.** Jeder
|
||
Test bekam eine frische In-Memory-Datenbank; „starte noch einmal" kam nie vor.
|
||
Der Regressionstest dafür hat mich dann **zweimal hintereinander belogen**, und
|
||
beide Male auf dieselbe Art — er prüfte etwas anderes, als er behauptete:
|
||
|
||
1. Er reichte die JDBC-URL über `SpringApplicationBuilder.properties(…)`
|
||
herein. Das sind **Default**-Properties mit der *niedrigsten* Priorität; die
|
||
`application.yaml` überstimmt sie. Der Test lief die ganze Zeit gegen eine
|
||
andere Datenbank und meldete für jede Variante dasselbe Ergebnis.
|
||
2. Als Kommandozeilen-Argument gereicht wirkte die URL — aber jetzt prüfte der
|
||
Test eine URL, die er sich **selbst ausgedacht** hatte, während die
|
||
ausgelieferte ungeprüft blieb. Die Gegenprobe (Modus zurückbauen, muss
|
||
fallen) blieb prompt stumm.
|
||
|
||
Beides fiel nur auf, weil die Gegenprobe zum Verfahren gehört. Jetzt hat die
|
||
URL **einen** Regler — `werkbaum.data-dir` —, der Test überschreibt nur den,
|
||
und alles Übrige an der ausgelieferten URL steht unter Test. Mit
|
||
`MODE=PostgreSQL` zurück fällt genau die eine danach benannte Zusicherung.
|
||
|
||
Dieselbe Lehre eine Ebene höher: Die Testkonfiguration hieß
|
||
`application.yaml` und **verdeckte** damit die Hauptkonfiguration vollständig —
|
||
die Tests prüften eine Konfiguration, die in Produktion nie läuft. Sie heißt
|
||
jetzt `application-test.yaml` und ist eine Profil-Überlagerung.
|
||
|
||
**Eine Lebendprobe braucht einen eigenen Endpunkt.** Bis hierher fragte das
|
||
Deploy nach einem Dokument, das es nicht gibt, und hoffte auf **404**. Ein
|
||
erwarteter *Fehler* ist eine schlechte Zusicherung: Dieselbe 404 liefert auch
|
||
ein falsch konfigurierter Proxy. `GET /api/v1/info` antwortet stattdessen mit
|
||
Name, Version und Bauzeitpunkt — offen, ohne Nebenwirkung, und es sagt
|
||
zugleich, **welcher Stand** läuft. Die Daten kommen aus
|
||
`META-INF/build-info.properties` (Gradle: `springBoot { buildInfo() }`, Teil
|
||
des Boot-Plugins — keine neue Abhängigkeit) und sind optional: Wer aus der IDE
|
||
startet, hat die Datei nicht und bekommt „unbekannt" statt eines Fehlers.
|
||
|
||
**Das Passwort setzt jetzt ein eigenes Skript** (`scripts/reset-password.sh`).
|
||
Es fragt verdeckt nach, schickt das Passwort über **stdin** zum Server (nicht
|
||
als Argument — Argumente stehen in der Prozessliste, die auf einem geteilten
|
||
Host jeder lesen kann), hasht dort mit `htpasswd -i` und prüft anschließend
|
||
selbst mit `htpasswd -vi`, ob Hash und Passwort zueinander passen. Genau diese
|
||
Gegenprobe fehlte, als das erste 401 wie ein Konfigurationsfehler aussah.
|
||
|
||
**Drei Anläufe hat das Skript gebraucht, und alle drei Fehler waren lautlos.**
|
||
Sie sind es wert, benannt zu werden, weil sie dieselbe Bauform haben — der
|
||
Fehler meldet sich nicht, er tut einfach nichts:
|
||
|
||
1. **Skript per Heredoc UND Daten per Pipe geht nicht.** Kommt das Skript über
|
||
`stdin` (`ssh … 'bash -s' <<'REMOTE'`), dann frisst ein `cat`/`read` darin
|
||
den **Rest des eigenen Skripts**. Die erste Fassung endete nach drei Zeilen,
|
||
schrieb nichts und meldete Erfolg. Gemessen: Pipe + Heredoc → 0 Zeichen
|
||
kommen an, Skript als Argument → alles kommt an. Jetzt geht beides über
|
||
**einen** Strom: erste Zeile Passwort, danach das Skript; die äußere
|
||
Kommandozeile liest die Zeile weg und reicht sie als Umgebungsvariable
|
||
weiter.
|
||
2. **`case "$PW" in *"$(printf '\n')"*` lehnt alles ab.** Die
|
||
Kommandosubstitution schneidet Zeilenumbrüche am Ende ab — das Muster ist
|
||
leer, und `*""*` passt auf jede Zeichenkette. Richtig ist `[[ "$PW" ==
|
||
*$'\n'* ]]`.
|
||
3. **`DIR=… read …` setzt `DIR` nur für das `read`.** Eine Zuweisung als
|
||
Kommando-Präfix gilt für dieses eine Kommando; das nachfolgende `export`
|
||
exportierte eine leere Variable. Semikolons statt Präfix.
|
||
|
||
Gefunden hat sie ein Testlauf gegen ein **Wegwerf-Verzeichnis** auf dem echten
|
||
Server (`BACKEND_DIR=opt/werkbaum-probe`, Terminal per `script -qec`, Passwort
|
||
mit `$` und `!`), gefolgt von einer **unabhängigen** Gegenprobe: den
|
||
gespeicherten Hash mit `htpasswd -vi` gegen das richtige *und* ein falsches
|
||
Passwort halten. Dem Skript zu glauben, dass es funktioniert hat, wäre nach
|
||
drei stillen Fehlschlägen die falsche Sorte Vertrauen gewesen.
|
||
|
||
**Nicht getestet, weil es nicht zu testen war:** Alles bis zur SSH-Grenze ist
|
||
gemessen — die erzeugte Unit ist mit `systemd-analyze verify` gültig, das Jar
|
||
startet mit **genau** den Flags der Unit in einer Sekunde, antwortet auf die
|
||
Probe mit 404 und ist von außen nicht erreichbar (`server.address=127.0.0.1`,
|
||
gegengeprüft über die LAN-Adresse). Der Deploy selbst — SSH, `systemctl`, die
|
||
Proxy-Regel im Betrieb — läuft erst, wenn jemand ihn startet. Das ist dieselbe
|
||
Grenze wie in D25 und D72: Was die Umgebung stellt, stellt der Emulator nicht.
|
||
|
||
**Nachtrag — `tools/remote`: eine Vordertür, Ziel und Aktion (2026-08-26).**
|
||
Die Skripte deckten den Deploy ab und sonst nichts. Alles Übrige — Log
|
||
ansehen, Dienst schalten, fragen was läuft — war ein von Hand getipptes
|
||
`ssh … systemctl --user …`, jedes Mal samt der `XDG_RUNTIME_DIR`-Falle. Nach
|
||
dem Muster eines anderen Projekts des Nutzers gibt es dafür jetzt einen
|
||
Befehl: `remote <ziel> <aktion>`, mit `backend`, `frontend` und `ssh` als
|
||
Zielen. Eine `.envrc` legt `tools/` auf den PATH (direnv), sodass `remote`
|
||
ohne Pfad genügt.
|
||
|
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**Die Skripte bleiben die Implementierung, `remote` ist die Vordertür.** Sie
|
||
sind in beiden READMEs und in diesem Eintrag beschrieben, einzeln aufrufbar
|
||
und in Vorbereitung eines CI-Laufs nützlich; sie in das Werkzeug zu ziehen
|
||
hätte einen großen Diff für keinen Gewinn gebracht. `remote` bringt nur mit,
|
||
wofür es bisher gar nichts gab: die systemd-Verben, `log`, `info`,
|
||
`documents`, `backup`. Der Preis ist benannt — zwei Namen für dieselbe Sache,
|
||
deshalb nennen die READMEs jetzt `remote …` zuerst.
|
||
|
||
**Wo es einen Schalter brauchte, kam der ins Skript, nicht ins Werkzeug.**
|
||
`remote backend setup` schreibt nur die Unit neu; dafür hat
|
||
`deploy-backend.sh` ein `--unit-only` bekommen, statt dass `tools/remote`
|
||
die Platzhalter der Vorlage ein zweites Mal ersetzt. Genau diese Verdopplung
|
||
ist in D16 schon einmal teuer geworden (dieselben `sed`-Regeln in Workflow
|
||
und Skript). Ebenso `remote frontend preview` → `deploy-prod.sh --dry-run`.
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**`--dry-run` schaltet die Beförderung ausdrücklich mit ab.** Sie läuft als
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Schritt 0, also **vor** der rsync-Vorschau, und macht einen Commit (D30) —
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ein Probelauf, der etwas schreibt, ist keiner. Gebaut und zusammengestellt
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wird trotzdem, sonst wüsste der Vergleich nicht, wogegen er läuft.
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Nachgemessen: HEAD und der Plan bleiben unangetastet.
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**Sichern heißt anhalten.** H2 hält die Datei offen, solange der Dienst
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läuft; eine Kopie im Betrieb kann zerrissen sein, und eine Sicherung, der man
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nicht trauen kann, ist keine. `remote backend backup` hält den Dienst an,
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holt `data/` als Tar-Strom und startet ihn wieder — gemessen rund 8 s Auszeit.
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Zwei Feinheiten, die beide lautlos zuschlagen würden: Der Strom geht über
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stdout in die Datei, **alle** Meldungen müssen deshalb nach stderr (sonst
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landen sie im Archiv), und der Trap fängt `PIPE` mit ab — bricht die lokale
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Seite weg, bliebe der Dienst sonst ausgerechnet dann unten.
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**Und der Befehl liest das Archiv, bevor er es behält.** Erst nach
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`tar tzf` und dem Nachweis, dass eine H2-Datei darin liegt, wird aus
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`.teil` die endgültige Datei. Die eigentliche Gegenprobe lief einmal von
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Hand und gehört hierher, weil sie die Zusage prüft und nicht die Mechanik:
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Das Archiv lokal ausgepackt, das Backend mit `--werkbaum.data-dir` dagegen
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gestartet — es kommt hoch und liefert genau die Dokumente, die auch auf dem
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Server stehen. Ein Archiv, das nie jemand geöffnet hat, ist eine Hoffnung.
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**`backend info` fragt über die öffentliche Adresse**, nicht am Dienst
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vorbei: So ist die Proxy-Regel mitgeprüft. Die Domain wird aus dem
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rsync-Ziel des Frontends abgelesen (`…/doms/<domain>/…`); ohne sie fragt der
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||
Befehl direkt an `127.0.0.1` **und sagt, dass er es tut**. `frontend info`
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||
liest den Versions-Link aus dem ausgelieferten Footer (D16) und vergleicht
|
||
den Commit mit dem eigenen HEAD — die einzige Stelle, an der die Datei
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||
selbst sagt, was sie ist.
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**`documents` bekommt das Passwort nie über die Kommandozeile.** Ohne
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||
Angabe fragt curl selbst danach; mit `--from-env` kommt es als
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`curl -K -` über stdin. Die Begründung steht schon im
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`reset-password`-Nachtrag oben und gilt hier wörtlich: Argumente stehen in
|
||
der Prozessliste, und die Shell verändert das Passwort vorher.
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||
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**Gemessen statt geraten, zwei Kleinigkeiten am Rand:** Ein `frontend log`
|
||
gibt es **nicht** — `~/doms/werkbaum.javagil.de/var/` ist leer, der Managed
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||
Webspace reicht die Apache-Logs nicht ins Home (nur monatliche
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`~/var/domaintraffic-*.log`); an seine Stelle tritt `frontend info`. Und
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||
`ssh -t` gehört nur dorthin, wo es ein Terminal gibt: Sonst steht
|
||
„Pseudo-terminal will not be allocated" als erste Zeile mitten im Log
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||
(beim Bauen gemessen).
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||
**Der Befehl wartet, bis der Dienst wieder antwortet.** Die erste Fassung von
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`backup` meldete „Dienst wieder gestartet" und das nächste `info` bekam ein
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||
503 — der Start dauert rund 8 s. Ein Werkzeug, das eine Sache meldet, die
|
||
gleich darauf nicht stimmt, ist schlechter als eines, das schweigt.
|
||
|
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**Nachgemessen** gegen die produktive Instanz: `backend info` (200 samt
|
||
Version), `frontend info` (1.1.162, Commit = HEAD), `backend status`,
|
||
`backend log`, `backend documents --from-env` (liefert die Dokumente),
|
||
`backend setup -y` (Unit neu, Jar unangetastet — mtime unverändert),
|
||
`backend restart`, `backend backup` samt lokalem Wiederanlauf,
|
||
`frontend preview` (nichts geschrieben, HEAD unverändert) und die
|
||
Fehlerpfade (Exit-Code 2 bei unbekanntem Ziel und fehlender Aktion).
|
||
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## D78 — Die Etherpad-Anbindung ist ausgebaut
|
||
D31 lieh sich für die Echtzeit-Zusammenarbeit ein **Etherpad**: Das Pad war die
|
||
Schreibfläche, Werkbaum die Ansicht. Das war die richtige Entscheidung für den
|
||
Zeitpunkt — die schwere Arbeit (gleichzeitige Änderungen zusammenführen) war
|
||
dort seit Jahren getan, und Werkbaum hatte kein Backend. **Jetzt hat es eins**
|
||
(D76), und das kann dasselbe besser und im Editor selbst. Also raus damit,
|
||
statt zwei Wege zur selben Sache zu pflegen.
|
||
|
||
**D31 bleibt stehen** — Entscheidungen werden nicht gelöscht, sondern
|
||
fortgeschrieben. Was dort gemessen wurde, gilt weiter und ist der Grund, warum
|
||
die Anbindung nie gut wurde: Etherpad **drosselt den Export** (serienmäßig 10
|
||
Abrufe je 90 s und IP), ein Hintergrund-Takt erzeugt die Drosselung, statt sie
|
||
zu umgehen; das Autoren-Cookie ist `SameSite=Lax` und kommt im eingebetteten
|
||
Rahmen nicht an, also ist man bei jedem Laden ein neuer Autor; und ein eigener
|
||
Socket zum Pad wurde von der Gegenseite abgelehnt (D31-Nachtrag, Code 1006).
|
||
Übrig blieb ein Neu-laden-Knopf und ein schreibgeschütztes Textfeld — die
|
||
Rückmeldung „funktioniert sowieso nicht gut" ist die ehrliche Zusammenfassung.
|
||
|
||
**Was `?live=` besser macht**, in derselben Reihenfolge: Es wird **im Editor
|
||
geschrieben** statt in einem fremden Rahmen; die Gegenrichtung ist ein offener
|
||
Abruf statt eines Takts gegen ein fremdes Limit; der Konflikt wird benannt
|
||
statt versteckt; und der Plantext liegt auf **eigener** Infrastruktur statt auf
|
||
einem Pad, das jeder lesen kann, der die Adresse kennt.
|
||
|
||
**Ein alter Link meldet sich, statt still nichts zu tun.** `?etherpad=` bleibt
|
||
als **erkannter** Parameter stehen und ergibt die zeilenlose Warnung `padGone`,
|
||
die auf `?live=` zeigt — in allen neun Sprachen. Der Parameter war geteilt: Wer
|
||
ihn irgendwo stehen hat (in einer Mail, einem Wiki, einem Lesezeichen), bekäme
|
||
sonst ein leeres Werkbaum ohne Erklärung. Genau der stille Fehler, den dieses
|
||
Projekt sonst überall ablehnt (SPEC §4, D59). Es ist bewusst **kein**
|
||
Rest-Feature: Geholt wird nichts, der Pad-Host sieht keine Anfrage mehr
|
||
(nachgemessen).
|
||
|
||
**Vorhandene Pad-Dokumente bleiben liegen — und werden dabei besser.** Sie sind
|
||
im localStorage gewöhnliche Dokumente (`{id, name, text, source}`); ohne den
|
||
Schreibschutz sind sie ab jetzt **bearbeitbar**, sammeln frühere Stände (D54)
|
||
und lassen sich falten. Ihr Text ist der zuletzt geholte. Nichts wird gelöscht,
|
||
niemand verliert seinen Plan.
|
||
|
||
**Der Schreibschutz verschwindet ganz, nicht nur seine Ursache.** `src.readOnly`
|
||
wurde ausschließlich von Pad-Dokumenten gesetzt; danach hätten sieben Wächter
|
||
in Falten, Kurz-IDs, Autovervollständigung und Ständen auf eine Bedingung
|
||
geprüft, die nie mehr wahr wird — mit Kommentaren, die auf D31 zeigen. Tote
|
||
Wächter mit veralteter Begründung sind schlechter als keine; ein künftiger
|
||
Lesemodus braucht ohnehin seine eigene Entscheidung. Mit ihm fällt
|
||
`updateSnapBtn()` weg: Der Knopf ist jetzt immer da.
|
||
|
||
**Eine Layout-Ebene weniger.** `#srcArea` gab es nur, damit Pad-Rahmen und
|
||
Textspiegel sich einen Bereich teilen konnten, ohne die Legenden-Aufteilung
|
||
(D26) anzufassen. Ohne Rahmen ist es ein Kasten mit einem Kind. Nachgemessen
|
||
nach dem Entfernen: `.editor-body` trägt jetzt direkt `srcWrap` · `hintGutter` ·
|
||
`agenda`, und die drei kacheln die Breite exakt (954 + 10 + 300 px) — der
|
||
Legenden-Splitter arbeitet unverändert.
|
||
|
||
**Mit ausgebaut**, weil sie nur der Anbindung dienten: `remote.js` samt seinen
|
||
Tests (die Pad-Adressen normalisieren), der Ansichts-Wähler und sein Splitter
|
||
(`--pcol`/`--prow`), der Neu-laden-Knopf samt Drosselungs-Zähler, die Warnungen
|
||
`sourceTimeout` und `padRateLimit`, elf i18n-Schlüssel × 9 Sprachen und der
|
||
Timeout-Parameter von `fetchRemote()`. **`?sourceUrl=` bleibt unangetastet**
|
||
(D23) — beide teilten sich einen Fetch-Pfad, und das war die eine Stelle, an der
|
||
beim Schneiden nichts verrutschen durfte.
|
||
|
||
**Der Plan sagt es auch.** Im mitgelieferten `werkbaum.werkbaum` wird aus dem
|
||
`#col.pad`-Zweig (14 Knoten samt der ganzen „Update by itself"-Gruppe, die nur
|
||
Etherpads Grenze umgehen wollte) **ein** verworfener Knoten `[-] #col.pad` mit
|
||
Begründung — dieselbe Form, in der dort schon `#bld.ghpages` und `#not.store`
|
||
stehen. Der eine Knoten, der weiterlebt, wandert heraus: `#col.pad.point` wird
|
||
`#col.point`, denn der gemeinsame Zeigefinger `!!!` gilt jedem geteilten
|
||
Dokument, nicht nur einem Pad. Danach 196 Knoten, 0 Warnungen.
|
||
|
||
**Nebengewinn: Der README bekommt endlich den Abschnitt zu `?live=`.** Den gab
|
||
es nie — D76 ist gebaut und dokumentiert (SPEC §9, DECISIONS), aber die
|
||
Einstiegs-Beschreibung stand weiter beim Pad. Das Ausbauen hätte sonst ein Loch
|
||
hinterlassen; jetzt steht dort in beiden Sprachen, wie man ein Server-Dokument
|
||
anlegt, teilt und was bei einem Konflikt passiert.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser: `?etherpad=…` zeigt die Warnung, und im
|
||
Netzwerk-Mitschnitt geht **keine** Anfrage an den Pad-Host; `?sourceUrl=` lädt
|
||
unverändert und das Dokument ist beschreibbar (früher: schreibgeschützt); das
|
||
Textfeld liegt mit dem Zahlenstreifen bündig (1151 + 20 px), die Zeilennummern
|
||
sitzen auf ihren Höhen, Pfad und Stationen werden gezeichnet; der
|
||
Legenden-Splitter teilt wie zuvor. 501 Tests (die 24 Pad-Adress-Tests sind mit
|
||
`remote.js` gegangen, `padGone` ist dazugekommen).
|
||
|
||
## D79 — Debounce auf 600 ms, Sync-Versionen nur noch fünf Minuten
|
||
Gemeldet: „der Delay beim Live-Editing zwischen zwei Browsern ist ca. 3 s, das
|
||
ist zu träge." Nachgemessen und zerlegt, statt am Gefühl zu drehen.
|
||
|
||
**Die Wartezeit vor dem Senden IST die Verzögerung.** Der Weg A → B in Zahlen
|
||
(lokal, Wanduhr beider Tabs):
|
||
|
||
| Abschnitt | gemessen |
|
||
|---|---|
|
||
| Tippen → PATCH raus | 1666 ms |
|
||
| PATCH-Rundlauf | 48 ms |
|
||
| Feed-Antwort bei B | 9 ms danach |
|
||
| Text steht bei B | 11 ms |
|
||
|
||
Alles außer dem Debounce sind zusammen rund 70 ms. Zwei Verdächtige sind
|
||
ausdrücklich **freigesprochen**: Der Server weckt den wartenden Feed **39 ms**
|
||
nach dem PATCH (isoliert per curl gemessen, ohne Browser), und der Apache der
|
||
produktiven Instanz hält den Long-Poll die vollen **25 s** durch und schließt
|
||
sauber mit 204 — es gibt also kein Fenster ohne offenen Feed und keinen
|
||
5-Sekunden-Fehlerpfad (`LIVE_RETRY_MS`). Produktiv kommen ~130 ms Rundlauf je
|
||
Anfrage dazu (gemessen, TLS eingeschlossen), macht ≈ 1,8 s.
|
||
|
||
Die gemeldeten 3 s liegen darüber, und der Rest steckt in der Wahrnehmung —
|
||
das ist keine Ausrede, sondern eine **Eigenschaft des Debounce**: Die Uhr
|
||
startet bei jedem Tastendruck neu. Gefühlt beginnt die Wartezeit, wenn der
|
||
Gedanke fertig ist; gerechnet beim letzten Anschlag.
|
||
|
||
**Entschieden (Nutzer): 600 ms, und es bleibt ein Debounce.** Erwogen war, aus
|
||
dem Debounce eine **Drossel** zu machen (regelmäßig senden statt nur in der
|
||
Pause) — verworfen: Wer durchtippt, soll weiterhin keine Version erzeugen. Der
|
||
Grund, aus dem D76 bei 1,5 s blieb, trägt ohnehin nicht mehr: Er stammte aus
|
||
der Rate-Limit-Disziplin des Etherpad-Konzepts, und Etherpad ist ausgebaut
|
||
(D78).
|
||
|
||
**Die zweite Hälfte ist die Aufbewahrung — und sie zahlt die erste.** Jede
|
||
Version speichert den **ganzen** Text; Sync-Versionen lagen eine Stunde. Wofür
|
||
ist die Frist überhaupt da? Für genau eines: ob ein zurückgefallener Client ein
|
||
**Diff** bekommt oder den **Volltext**. Nutzersichtbar ist die Historie der
|
||
**Meilensteine**, und die wird nie verdichtet. Wer einen offenen Feed hat,
|
||
fällt gar nicht zurück — zurückfallen kann nur, wessen Feed **ruht**
|
||
(Hintergrund-Tab, D76-Nachtrag 1). Fünf Minuten decken die kurze Abwesenheit
|
||
ab, alles darüber bekommt anstandslos den Volltext.
|
||
|
||
Zusammen **sinkt** der Platzbedarf, obwohl öfter gesendet wird — gerechnet mit
|
||
dem mitgelieferten Plan (49 kB), Dauertippen als Spitze:
|
||
|
||
| | Versionen/min | Frist | Spitze je Dokument |
|
||
|---|---|---|---|
|
||
| vorher | 40 | 60 min | **115 MB** |
|
||
| nachher | 100 | 5 min | **24 MB** |
|
||
|
||
Auf einem Host mit rund 300 MB frei (D76-Nachtrag 3) ist das der Unterschied,
|
||
der zählt.
|
||
|
||
**Dabei gefunden, und erst durch die kurze Frist gefährlich:** Eine Schreibpause
|
||
**länger als die Aufbewahrungsfrist** war mit einer Stunde der Ausnahmefall und
|
||
ist mit fünf Minuten der Normalfall. Dass die letzte Sync-Version davor
|
||
trotzdem nicht verlorengeht, hängt an einer einzigen Sache — `recordHistory()`
|
||
**befördert zuerst und verdichtet danach**. In der anderen Reihenfolge löschte
|
||
die Verdichtung genau den Stand, den die Beförderung gleich zum Meilenstein
|
||
gemacht hätte: ein nutzersichtbarer Stand wäre still weg. Die Reihenfolge war
|
||
bisher nur eine Anordnung von Anweisungen; sie hat jetzt eine Zusicherung
|
||
(`verifyOrder`). Gegenprobe: vertauscht fällt genau der danach benannte Test.
|
||
|
||
**Werkzeuggrenze, die diese Messung fast verdorben hätte.** Der
|
||
Automatisierungs-Browser zeigt seine Fläche nicht an, die Seite ist damit
|
||
wirklich verborgen — und Chrome drosselt Timer verborgener Seiten auf **1 Hz**.
|
||
Der `document.hidden`-Stub belügt die App, nicht den Scheduler. Nachgemessen:
|
||
ein blanker `setTimeout(…, 600)` feuert dort nach 999–1053 ms. Ein
|
||
Sub-Sekunden-Debounce ist in dieser Umgebung **grundsätzlich nicht messbar**;
|
||
die 600 ms sind gesetzt, und was daneben liegt (Server 39 ms, Rundlauf 130 ms,
|
||
PATCH → sichtbar 46 ms) ist einzeln gemessen. Dieselbe Lehre wie D25
|
||
(synthetische `TouchEvent`s), D17-Nachtrag 4 (Bildschirmtastatur) und D53
|
||
(synthetisches Strg+Z): Was die Umgebung stellt, stellt der Emulator nicht.
|
||
|
||
## D80 — Die Adresszeile beschreibt das aktive Dokument, und die Live-Sitzung folgt ihm
|
||
Gemeldet: Wer bei offenem `?live=…` auf ein anderes Dokument umschaltet, behält
|
||
die alte Adresse — „das sieht optisch falsch aus, und beim Neuladen würde wohl
|
||
auch das Dokument aus `live=` wieder geladen". Beides stimmt, und beim
|
||
Nachsehen kam ein dritter, schwererer Befund dazu.
|
||
|
||
**Die Adresse ist kein Andenken an den Aufruf, sondern der Stand.** Sie ist der
|
||
Link, den man weitergibt, und das, was ein Neuladen wiederherstellt. Zeigt sie
|
||
auf etwas anderes als der Bildschirm, ist eines von beiden gelogen — und beim
|
||
Neuladen entscheidet die Adresse. Die Regel lautet deshalb: **Der Parameter
|
||
gehört zum aktiven Dokument.** Umschalten auf ein lokales Dokument räumt ihn
|
||
weg, Umschalten auf ein anderes Server-Dokument tauscht ihn aus.
|
||
|
||
**Sie gilt für beide Eingänge, nicht nur für `?live=`.** `?sourceUrl=` (D23)
|
||
hatte dasselbe Problem, und eine Regel, die nur für einen der beiden gilt, ist
|
||
keine. Beide Eingänge sind ohnehin schon die **Identität** des Dokuments
|
||
(`live:<url>`, `url:<href>`) — der Parameter lässt sich also aus der id
|
||
zurückrechnen, statt nebenher geführt zu werden. `?etherpad=` ist ausgebaut
|
||
(D78) und wird nur noch weggeräumt.
|
||
|
||
**Für `?sourceUrl=` ist das keine neue Gefahr**, obwohl der Parameter beim
|
||
Zurückschalten wiederkommt und ein Neuladen den Text dann erneut holt (D23:
|
||
„lokale Änderungen daran überleben ein Neuladen nicht"). Bisher stand er
|
||
**immer** da, unabhängig davon, was vorn war — es wird also nicht mehr
|
||
überschrieben als vorher, sondern weniger.
|
||
|
||
**Fremde Parameter bleiben wörtlich stehen — auch ihre Schreibweise.** Der
|
||
naheliegende Weg über `URLSearchParams` schriebe jedes `:` und `/` als
|
||
`%3A`/`%2F` und machte damit gerade die URL unleserlich, um die es hier geht;
|
||
`?server=` (D76-Nachtrag 8) fiele bei einem Neubau der Adresse ganz weg.
|
||
Maskiert wird nur, was den Query-String sonst zerrisse (`&`, `#`). Die
|
||
entscheidbare Hälfte steht als reine Funktion in `docurl.js`
|
||
(Hausregel D54-Nachtrag 3), die `history.replaceState`-Seite in app.js.
|
||
|
||
**Der dritte Befund: Die Live-Sitzung lief weiter, während ein anderes Dokument
|
||
vorn stand.** `switchDoc()` hat bisher nur `activeId` gewechselt; `liveState`
|
||
blieb, der Feed lief, und `setLiveText()` schreibt in `src.value` **und** in
|
||
`activeDoc().text` — eine fremde Änderung am Server-Dokument landete also im
|
||
Text des Dokuments, das man gerade ansieht. Nachgemessen war die Lücke echt:
|
||
Die Meldung des Nutzers ist die Tür dazu.
|
||
|
||
**Also gehört die Sitzung dem sichtbaren Dokument.** Umschalten beendet sie;
|
||
Umschalten auf ein Server-Dokument nimmt sie auf (`startLive()`, aus
|
||
`loadLive()` herausgelöst — derselbe Weg, nur mit der URL aus dem Dokument
|
||
statt aus dem Parameter). Der Nebengewinn ist der eigentliche: Ein
|
||
Server-Dokument, das man im Wähler auswählt, ist danach wirklich live. Vorher
|
||
zeigte es stumm seinen letzten Stand — die Adresse hätte also nicht nur
|
||
optisch, sondern der Sache nach gelogen, wenn man sie einfach mitgeführt hätte.
|
||
|
||
**Verdrahtet an genau einer Stelle:** `loadActiveIntoEditor()` — jeder Weg zu
|
||
einem anderen aktiven Dokument führt dort durch (Umschalten, Anlegen, Löschen,
|
||
Datei öffnen, Server-Dokument laden). Während des Starts ruht die Regel
|
||
(`bootDone`): `loadRemoteSource()` und `loadLive()` lesen ihre Parameter erst,
|
||
nachdem das zuletzt aktive Dokument wiederhergestellt ist — ein vorschnelles
|
||
Aufräumen nähme ihnen die Vorlage.
|
||
|
||
**Was noch im Debounce steckt, wird beim Umschalten losgeschickt.** Sonst
|
||
verlöre ein Wechsel innerhalb von 600 ms nach dem letzten Tastendruck genau
|
||
diese Änderung an den Server. Gesendet wird, **bevor** `activeId` wechselt —
|
||
`pushLive()` liest `src.value` synchron, danach zeigt das Feld schon den
|
||
anderen Text.
|
||
|
||
**Und `pushLive()` hält jetzt seine Sitzung fest, nicht nur deren Felder.**
|
||
Wer während des Sendens umschaltet, beendet sie; die Fortsetzung nach dem
|
||
`await` dürfte danach weder schreiben noch in ein `null` greifen (das
|
||
`finally` hätte es getan). Dieselbe Sorte Annahme, die D76-Nachtrag 9 schon
|
||
einmal an dieser Funktion korrigiert hat: dass sich über ein `await` hinweg
|
||
nichts ändert.
|
||
|
||
**Nachgemessen** im Browser gegen ein lokales Backend, mit zwei
|
||
Server-Dokumenten: Umschalten auf ein lokales Dokument räumt `?live=` weg,
|
||
Umschalten auf das andere Server-Dokument tauscht die URL aus, `?sourceUrl=`
|
||
verhält sich symmetrisch und bleibt unmaskiert lesbar. Eine fremde Änderung
|
||
erreicht das per Wähler geöffnete Server-Dokument ohne Neuladen (die Sitzung
|
||
läuft also wirklich); dieselbe Änderung, während ein lokales Dokument vorn
|
||
steht, lässt dessen Text unangetastet (vorher hätte sie ihn überschrieben);
|
||
beim Zurückschalten steht der Server-Stand da. Eine Zeile, im selben Zug
|
||
getippt und umgeschaltet, kommt beim Server an. 514 Tests, davon 13 neue in
|
||
`tests/docurl.test.js`; Gegenproben: fremde Parameter mitwerfen → genau die
|
||
zwei danach benannten Zusicherungen fallen, `encodeURIComponent` statt der
|
||
sparsamen Maskierung → genau die sieben, die die Lesbarkeit festhalten.
|
||
|
||
## D81 — Dokumenten-Menü neu: Brotkrume im App-Kopf, Stand-Knöpfe in der Editor-Titelzeile
|
||
Das Dokumenten-Menü war gewachsen, ohne je gestaltet zu sein: Der Dokumentname
|
||
in der Editor-Titelzeile war Auslöser eines Dropdowns, sah aber nicht nach
|
||
Menü aus, und das Menü mischte Dokumentwahl, Dateifunktionen und Verwaltung in
|
||
einem Knopf-Wust am Fuß. Auf dem Telefon (Brave) war es zudem **unten
|
||
abgeschnitten** — sieben Aktions-Knöpfe unter einer Liste, verankert in einer
|
||
Titelzeile in der unteren Bildschirmhälfte. Einer Design-Runde mit vier
|
||
Mockup-Richtungen (Knopf & Menü am Ort, Schublade, Dokument im App-Kopf,
|
||
Palette) folgte die Entscheidung des Nutzers für **C — Dokument im App-Kopf**.
|
||
|
||
**Der Name gehört über beide Bereiche, nicht in eine Panel-Zeile.** Das
|
||
Dokument bestimmt Text UND Diagramm; im App-Kopf steht es als Brotkrume
|
||
**„Werkbaum › Name"** — ein gerahmter Chip mit Pfeil, der endlich nach Menü
|
||
aussieht und lange URL-Namen mit Ellipse kürzt (voller Name im Tooltip, wie
|
||
gehabt). Nebengewinn auf dem Telefon: Der Kopf ist in beiden Bereichen
|
||
sichtbar, die Dokumentwahl ist also auch bei Diagramm-vorn erreichbar — vorher
|
||
musste man erst in den Textbereich wechseln (D17). Der Name übernimmt dort die
|
||
Zeile des Untertitels; es kommt keine Fläche hinzu (die harte Randbedingung
|
||
der Design-Runde: größerer App-Header und ständige Werkzeugleiste waren in
|
||
einer früheren Runde genau daran gescheitert).
|
||
|
||
**Die Editor-Titelzeile bekommt ihre Beschriftung zurück — „Text-Editor"**
|
||
(Nutzer-Vorgabe; vorher „Struktur (Text)", zuletzt ganz vom Wähler verdrängt,
|
||
D22) — **und trägt die Stand-Funktionen des aktiven Dokuments** als Knöpfe:
|
||
|
||
- **Speichern** (Als Datei speichern, Strg+S — der Blitz samt Haken von D74
|
||
sitzt jetzt hier statt am Dokumentnamen: der Knopf ist die Geste);
|
||
- **Stand jetzt sichern** und **Frühere Stände** (unverändert, D54);
|
||
- **Neu laden** — kontextabhängig: bei mitgelieferten Dokumenten „Original
|
||
wiederherstellen" (ausgegraut, solange unverändert), bei URL-Dokumenten
|
||
frisch holen (die URL ist die Quelle der Wahrheit, D23), bei Dateien mit
|
||
gemerktem Handle neu aus der Datei lesen (D72); sonst verborgen. Die
|
||
Abweichungs-Prüfung hängt am **input-Ereignis**, nicht nur am
|
||
Dokumentwechsel — beim Bauen gefunden: Nach dem ersten Tippen blieb der
|
||
Knopf ausgegraut, weil die Abweichung beim Tippen entsteht;
|
||
- **Teilen** — der neue, kurze Name für „Auf den Server legen"
|
||
(D76-Nachtrag 8, Nutzer: „prägnanter und kurzer"): legt das Dokument auf
|
||
einen Werkbaum-Server und startet die gemeinsame Bearbeitung; entfällt, wo
|
||
es schon liegt (id `live:…`). Aus dem Menü heraus, in die Titelzeile hinein
|
||
— es ist eine Funktion des aktiven Dokuments, keine Dokumentverwaltung.
|
||
|
||
**Das Menü selbst: Gruppen nach Dokumentart, Aktionen an der Zeile.** Drei
|
||
Gruppen — **Mitgeliefert · Eigene · Quellen** (Server- und URL-Dokumente);
|
||
die Art steckt in der id und ist als `docKind()` headless in docurl.js
|
||
(Hausregel D54-Nachtrag 3, getestet). Umbenennen, Löschen und — bei
|
||
abweichenden mitgelieferten — Wiederherstellen hängen als **Symbole an der
|
||
Zeile des jeweiligen Dokuments**, immer sichtbar (Touch kennt kein Hover; die
|
||
Hover-only-Variante des Mockups hätte dort versagt). Damit wirken sie auf
|
||
**jedes** Dokument, nicht mehr nur auf das aktive, und das Menü bleibt nach
|
||
einer Verwaltungs-Aktion **offen** — wer aufräumt, räumt meist weiter. Kein
|
||
Knopf im Knopf: Die Zeile ist ein `div`, Wählen-Knopf und Aktions-Knöpfe sind
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Geschwister (verschachtelte interaktive Elemente sind ungültiges HTML). Unten
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bleiben zwei Befehle als gewöhnliche Menüzeilen: „+ Neues Dokument" und
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„Datei öffnen…".
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**Gegen das Abschneiden auf dem Telefon: scrollen, nicht klappen.** Das Menü
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bekommt `max-height` und scrollt **als Ganzes**; die vom Nutzer alternativ
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vorgeschlagenen auf-/zuklappbaren Gruppen sind verworfen — sie brauchten
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einen gemerkten Klapp-Zustand und versteckten Dokumente hinter einem zweiten
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Klick, während das Scrollen zustandslos ist und nichts versteckt. Dazu kommt,
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dass das Menü jetzt **oben** hängt statt in der Mitte des Bildschirms — der
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Platz darunter ist das Mehrfache des alten.
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**Drei Messbefunde beim Bauen, alle in derselben Sitzung behoben:**
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- **Das Menü spannte auf Mobil nur 155 px** statt der vollen Breite: Bezug
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war die Marken-Gruppe, und die ist nur so breit, wie die Werkzeuge rechts
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ihr lassen. Dieselbe Verlegung wie beim Neuigkeiten-Popup (D58): Bezug ist
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die ganze Kopfzeile; die Marken-Gruppe löst sich auf Mobil per
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`display:contents` auf, damit die Chip-Zeile per `order` unter Marke und
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Werkzeuge umbricht — gemessen danach 335 px, `elementFromPoint` trifft
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(die D50-Prüfung).
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- **Marke und Werkzeuge brachen in zwei Zeilen** (Kopf: drei Zeilen = neue
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Fläche): 164 + 164 px bei 335 px Breite. Wie in D17-Nachtrag 5 weichen die
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**Lücken, nicht die Knöpfe** — nachgemessen mit eingeblendetem
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Neuigkeiten-Zähler UND Build-Hinweis (die D17-Lektion, mit dem versteckten
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Element zu messen): Worst Case 325 von 335 px, eine Zeile, Kopf 63 px.
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Bei 320 px bricht es ehrlich um (Marke und Werkzeuge passen physisch nicht
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nebeneinander) — dieselbe Philosophie wie die 440-px-Schwelle (D50).
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- **Der Neu-laden-Knopf blieb nach dem Tippen ausgegraut** (siehe oben).
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**Was mitgeht:** Der Collapsed-Editor zeigt jetzt „TEXT-EDITOR" (senkrecht im
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Seitenmodus) statt des Dokumentnamens; der Klick-Wächter am alten Auslöser
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(minimierter Editor) entfällt — im App-Kopf gibt es nichts wiederherzustellen.
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Ein offenes Menü wechselt die Sprache mit (wie das Neuigkeiten-Popup). Der
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Untertitel-Kurztext (`subtitleShort`, 9 Sprachen) ist ersatzlos ausgebaut —
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seine Zeile gehört jetzt dem Dokumentnamen.
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**Werkzeuggrenzen, wieder dieselbe Sorte wie D25/D17-Nachtrag 4:** Nach einem
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programmatischen Resize lieferte das Browser-Pane Miniatur-Screenshots einer
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Seite, die sich selbst nachweislich korrekt maß (1280 × 860), und die
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`matchMedia`-Umschaltung von `body.mobile` feuerte nicht — beides
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Umgebungs-Artefakte, kein Befund; entschieden haben die Messwerte im
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Dokument, nicht die Bilder.
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**Nachgemessen** (518 Tests, davon 4 neue für `docKind`; Browser Desktop und
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375/320 px): Chip im Kopf öffnet das gruppierte Menü, `elementFromPoint`
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trifft es auf allen Breiten; Neues Dokument geht in die Inline-Benennung mit
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markiertem Vorschlag und landet unter „Eigene"; ein bearbeitetes Beispiel
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zeigt das Zeilen-Restore-Symbol und aktiviert Neu laden, Wiederherstellen
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stellt Text und Knopfzustände zurück, ohne das Menü zu schließen; Löschen
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eines nicht-aktiven Dokuments lässt den Editor unangetastet; auf dem Telefon
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ist der Wähler aus dem Diagramm-Bereich erreichbar und der Wechsel rendert
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183 Knoten, langer Name füllt die 335-px-Chipzeile mit Ellipse.
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**Nachtrag — vor dem Teilen wird die Basis-Adresse per Lebendprobe geprüft.**
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Gemeldet vom ersten echten Druck auf den neuen Teilen-Knopf: „Server-Dokument
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nicht geladen: https://mhoennig.github.io/api/v1/documents (HTTP 405)." Die
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Ursache liegt nicht im Knopf, sondern in der Vorgabe aus D76-Nachtrag 8: Die
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Basis-Adresse ist die **eigene Herkunft** — richtig auf der produktiven
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Installation (dort liegt `/api/` per Proxy dahinter, D77), falsch auf jeder
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statischen Instanz. GitHub Pages beantwortet den POST mit 405, und die
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Meldung führte auf die falsche Fährte („ist die Adresse eine
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Dokument-Adresse?"). Der Fehler war schon vor D81 da; der Knopf in der
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Titelzeile hat ihn nur sichtbar gemacht — im Menü hat ihn dort schlicht
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niemand gedrückt.
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**Gefixt mit der Lebendprobe, die es schon gibt:** `GET /api/v1/info` (D77,
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gebaut genau als „antwortet hier die Anwendung?"). `serverBaseOrAsk()` prüft
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die Vorgabe damit, **bevor** gePOSTet wird; besteht sie nicht, wird
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**gefragt** — der vorhandene Dialog samt gemerkter Antwort. Gemerkt wird nur
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eine Adresse, die die Probe besteht: Ein Tippfehler klemmt sich nicht fest
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(und eine gemerkte Adresse, deren Backend verschwindet, heilt sich beim
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nächsten Teilen von selbst — Probe scheitert, es wird neu gefragt). Eine
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eingegebene Adresse, die nicht antwortet, wird trotzdem versucht — der
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POST-Fehlerpfad nennt dann ehrlich, was nicht erreichbar war, statt dass der
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Dialog stumm wieder aufgeht.
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**Von Pages aus funktioniert das Teilen damit wirklich:** Das Backend erlaubt
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CORS `*` (D76-Nachtrag 7) — wer auf `mhoennig.github.io` arbeitet und im
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Dialog `https://werkbaum.javagil.de` einträgt, legt sein Dokument dort ab.
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Gemessen aus dem Browser: Die Probe gegen die stabile Instanz besteht
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cross-origin.
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**Nachgemessen** am Dev-Server (dieselbe Lage wie Pages: keine eigene
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`/api/`): Teilen öffnet jetzt den Adress-Dialog statt der 405-Warnung,
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Abbruch tut nichts; die Probe gegen das echte Backend liefert
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`{name:"editor-backend"}`. `infoUrl()` liegt headless in live.js (39
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Live-Tests, +1).
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**Nachtrag 2 — Wiederherstellen fliegt aus den Menü-Zeilen wieder raus.**
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Nutzer-Einwand nach dem ersten Arbeiten damit: Im Menü ließe sich ein
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**ungeöffnetes** Dokument zurücksetzen — „was keinen Sinn ergäbe". Der
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Einwand trifft: Wiederherstellen verwirft Änderungen, und wer das Dokument
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nicht vor sich hat, sieht nicht, was er verwirft. Umbenennen und Löschen
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bleiben je Zeile (dort ist der Blick auf den Inhalt nicht nötig — der Name
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steht da, und Löschen fragt nach); Wiederherstellen wirkt nur noch über den
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**Neu-laden-Knopf der Editor-Titelzeile**, also auf das geöffnete Dokument.
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`restoreDoc()` prüft das selbst (`d.id !== activeId` → nichts), statt sich
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auf den Aufrufer zu verlassen. Der D81-Haupttext oben beschreibt insoweit
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den Zwischenstand von einem Tag.
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**Nachtrag 3 — mitgelieferte Dokumente sind nicht mehr umbenennbar.**
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Nutzer-Einwand samt Verdacht, das Umbenennen mache „Probleme beim Neuladen".
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Die Prüfung ergab: Es bricht nichts — und genau das ist das Problem. Das
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Nachziehen neuer Fassungen (D27) hängt an **id und Text-Fingerabdruck**, der
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Name spielt keine Rolle: Ein umbenanntes, aber textlich unverändertes
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Beispiel bekäme beim nächsten Laden weiter still die neue Fassung — ein
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Dokument, das der Nutzer per Umbenennung gedanklich zu seinem gemacht hat,
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tauschte ohne Vorwarnung den Inhalt. Dazu zwei Merkwürdigkeiten derselben
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Wurzel: Bloßes Umbenennen aktivierte den Neu-laden-Knopf (der Vergleich
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prüft Text UND Name), und Wiederherstellen setzte den Namen kommentarlos mit
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zurück; und die Menü-Gruppe „Mitgeliefert" zeigte einen fremden Namen, denn
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die Gruppierung läuft über die id.
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**Entschieden: kein Stift an mitgelieferten Zeilen**, und `renameDoc()`
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prüft es selbst statt sich auf das ausgeblendete Symbol zu verlassen. Der
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Name gehört bei mitgelieferten Dokumenten zum **Auslieferungsstand** — er
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wird beim Wiederherstellen mitgestellt und beim Vergleich mitgeprüft; dann
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darf er auch nicht separat editierbar sein. **Löschen bleibt** je Zeile: Das
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ist eine andere Aussage („will ich nicht haben"), und das Nachziehen
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respektiert sie längst (gelöscht bleibt gelöscht, D27).
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Das ist eine **bewusste Abkehr** von der D22/D27-Linie „Dokumentnamen sind
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Nutzerdaten, eine Umbenennung bleibt stehen" — für genau diese zwei
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Dokumente, deren Name eben keine Nutzerdaten ist, sondern Teil der
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Auslieferung. Die Bestandsregeln (Adoption, Namensfix „Werkbank", Umbenennung
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überlebt das Nachziehen) bleiben unangetastet: Wer früher umbenannt hat,
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behält seinen Namen; nur das UI bietet es nicht mehr an. Wer das Beispiel
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als Basis für einen eigenen Plan will, ändert den Text (dann stoppt das
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Nachziehen ohnehin) oder legt ein eigenes Dokument an; ein „Duplizieren" im
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Menü wäre die saubere Antwort darauf, ist aber ein eigenes Feature.
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## D82 — Persistenz: der Tastendruck schreibt nur noch den Spiegel, und Speicherfehler werden gemeldet
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Zwei Funde aus derselben Nutzerfrage („Was passiert bei sehr vielen
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Dokumenten?"), beide in der Speicherschicht:
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**1. `saveSrc()` serialisierte bei jedem Tastendruck ALLE Dokumente.** Alle
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Dokumente liegen als ein JSON-Array unter einem Schlüssel (`werkbaum-docs`,
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D22), und localStorage kennt kein Teil-Update — wer ein Feld ändert, schreibt
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alles. Bei einer Handvoll kleiner Dokumente egal; bei fünfzig großen wäre
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jeder Tastendruck eine Mehrere-MB-Serialisierung. Die Frage des Nutzers
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(„Warum alle und nicht nur das Aktuelle?") benennt die richtige Richtung,
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und der Ausweg lag schon halb im Haus: den Spiegel-Schlüssel `werkbaum-src`
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(nur der aktive Text) gab es seit D22 als Migrations-Fallback.
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**Die Arbeitsteilung jetzt:** Der Tastendruck schreibt über
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`persistActiveText()` **nur den Spiegel** — ein Text, ein `setItem`. Das
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volle Array schreibt `persistDocs()` an **Flush-Punkten**: Wechseln,
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Anlegen, Löschen, Umbenennen, Wiederherstellen — und neu beim **Verlassen
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der Seite** (`pagehide` sowie der verborgene Tab: auf Mobil räumt der
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Browser Tabs oft ohne pagehide ab). Beim Laden **gewinnt der Spiegel** für
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das aktive Dokument: Er ist immer mindestens so neu wie das Array, und wurde
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die Seite ohne Flush beendet (Absturz, abgewürgter Tab), holt die Regel die
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letzten Tastendrücke zurück. Das Schema bleibt unverändert — voll vor- und
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rückwärtskompatibel, kein Migrationscode.
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**Die eine Reihenfolge, an der es hängt:** Die Spiegel-Regel muss in
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`loadDocs()` **vor** `seedShippedDocs()` laufen. Danach kann das Array die
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frisch nachgezogene Fassung eines mitgelieferten Dokuments tragen, und der
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dann ältere Spiegel drehte sie zurück — das Dokument gälte fortan als
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„bearbeitet" und bekäme **nie wieder** eine neue Fassung. Beim Bauen
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gefunden (die erste Fassung stand dahinter), als Kommentar im Code benannt.
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Auch `setLiveText()` (fremde Feed-Änderungen, im Sekundentakt beim
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gemeinsamen Tippen) schreibt nur noch den Spiegel — für Server-Dokumente ist
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ohnehin der Server die Quelle der Wahrheit, das Array nur Vorschau-Cache.
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**2. Scheiterte das Speichern, lief der Editor stumm weiter.** `persistDocs`
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schluckte jede Exception (`try/catch(_){}`): Bei voller Quota sah alles
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normal aus, und der Verlust fiel erst beim Neuladen auf — der stillste
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denkbare Fehler, gegen die Haus-Linie (D59, SPEC §4). Jetzt meldet die
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zeilenlose, **persistente** Warnung `storeFailed` (zuoberst, neun Sprachen):
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was passiert ist, was droht und was hilft (Dokumente oder frühere Stände
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löschen). Sie verschwindet, sobald ein Schreiben wieder gelingt; neu
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gezeichnet wird nur an der **Flanke** (Fehler kommt/geht), nicht bei jedem
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Tastendruck. `persistSnaps` (D54) behält sein eigenes Verhalten — es wirft
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bei Platzmangel gezielt alte Stände weg, Dokumente sind wichtiger.
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**Nachgemessen** im Browser: Tippen lässt `werkbaum-docs` unangetastet und
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aktualisiert nur `werkbaum-src`; der Dokumentwechsel flusht das Array; nach
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einem inszenierten Absturz (Array alt, Spiegel neu, Abschieds-Flush
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stummgeschaltet — er stürbe beim echten Absturz ja auch mit) zeigt der
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Editor den Spiegel-Stand; ein gestellter Quota-Fehler bringt die Warnung
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zuoberst, und der nächste gelingende Write räumt sie. Zwei Werkzeuggrenzen
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dabei: Das Browser-Profil der Automatisierung nahm 20 MB localStorage an,
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ohne zu werfen — die echte Quota ließ sich dort nicht erreichen, der
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Fehlerpfad wurde deshalb per gestelltem `setItem` geprüft; und ein
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Zwei-Tab-Versuch scheiterte lehrreich daran, dass das Fronten des zweiten
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Tabs im ersten genau den neuen visibilitychange-Flush auslöste, der die
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Inszenierung überschrieb — der Flush bewies sich damit ungefragt selbst.
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519 Tests unverändert grün.
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