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werkbaum/frontend/CLAUDE.md
T
mhoennig 0a08706877 frontend: Pad einbetten — drei Ansichten mit Splitter, Spiegel bleibt
Das Einbetten ist möglich, ohne D25 zu opfern. Nachgemessen zuerst, ob der
Server es überhaupt zulässt: pad.hostsharing.net sendet kein
`X-Frame-Options` und keine CSP mit `frame-ancestors`, und im Versuch baute das
Pad in einem fremdstämmigen Rahmen seine inneren Editorframes auf
(`contentWindow.length === 2` = ace_outer/ace_inner), samt Werkzeugleiste,
heiler Einrückung und lebender Socket-Verbindung.

Einbetten heißt aber nicht Ersetzen: Ein cross-origin-iframe gibt keinen
DOM-Zugriff, ein ersetztes Textfeld kostete also beide Richtungen von D25
(Alt+Klick -> Zeile, Cursor-Zeile -> Knoten). Deshalb drei Ansichten, reihum
über einen Wähler in der Editor-Titelzeile:

- Pad und Text, geteilt durch einen eigenen Splitter (Mechanik und Idiom vom
  Legenden-Splitter aus D26: von der Spiegelseite gezogen, Doppelklick setzt
  zurück, `--pcol`/`--prow` getrennt gehalten und persistiert). Der Spiegel darf
  schmal werden und trägt weiter die Sprünge — die arbeiten auf unserem
  eigenen `<textarea>`.
- nur Pad — Spiegel ausgeblendet; `revealEditor()` schaltet bei einem Sprung
  auf „beide", sonst zeigte der Sprung ins Nichts.
- nur Text — wie bisher, kein Rahmen.

Ein Wähler statt dreier Knöpfe, weil die Titelzeile schon Dokument, Pad, Neu
laden, Kopieren, Legende und Fensterknöpfe trägt (mobil dreifach eng, D17) —
derselbe Reihum-Griff wie beim Modus-Wähler dort. Der Zustand steckt im Symbol
(geteilt / links gefüllt / rechts gefüllt), der Tooltip nennt ihn im Klartext.

Der Rahmen bekommt nur sichtbar ein `src`, sonst `about:blank`. Das ist kein
Geiz um Bytes: Ein geladenes Pad verbindet sich per Socket und macht dich in
dessen Anwesenden-Liste sichtbar. „Nur Text" ist damit die Ansicht, die nichts
von dir verrät.

Zwei Dinge, die beim Prüfen auffielen und behoben sind:
- Eine überzählige `}` ließ das Modul gar nicht laden. Die Messung sah trotzdem
  plausibel aus, weil die abgefragten Werte die statischen HTML-Vorgaben waren —
  seither prüft jede Messung zuerst, ob überhaupt Knoten gerendert sind, und
  `node --check` läuft vor dem Blick in den Browser.
- In „nur Pad" war der Spiegel weiterhin sichtbar (sogar breiter als das Pad):
  die Regel `.src-area.pv-pad>textarea{display:none}` fehlte.

Bleibender Preis: `Set-Cookie: token=…; SameSite=Lax`. Das Cookie ist Etherpads
Autoren-Identität und wird im fremdstämmigen Rahmen nicht mitgesendet — man ist
bei jedem Laden ein neuer Autor. Nur serverseitig zu beheben
(`cookie.sameSite: "None"`), nicht in Werkbaum. Steht in D31.

Auf kleinem Bildschirm nachgemessen statt geschätzt: bei 375x812 bleiben Pad
317 px und Spiegel 180 px, per Splitter verschiebbar — brauchbar, also keine
Sonderregel für Mobil.

SPEC §9 und D31 nachgezogen; 5 neue i18n-Schlüssel in allen 9 Sprachen.
2026-07-30 13:14:40 +02:00

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# Werkbaum · Frontend
Editor: Text links, Diagramm rechts, Toggles für transponierte Ansicht und
verworfene Elemente. Quelle sind ES-Module unter `src/`; `index.html` ist der
**Vite-Entry** (lädt im Dev-Server `src/app.js` als `<script type="module">`).
## Build & Entwicklung (D19)
- **Vite** ist Bündler + Testrunner (nur Dev-Abhängigkeiten, keine Laufzeit-
Abhängigkeit — das Ergebnis ist framework-freies HTML/CSS/JS).
- `npm --prefix frontend run dev` — Dev-Server (Port 8137, `.claude/launch.json`).
Direktes Öffnen von `frontend/index.html` per `file://` funktioniert **nicht**
mehr (ES-`import` braucht http); stattdessen Dev-Server oder die gebaute Datei.
- `npm --prefix frontend run build``vite-plugin-singlefile` inlint JS + CSS +
Favicon (als `data:`-URI, via `transformIndexHtml`-Plugin in `vite.config.js`)
in **eine** self-contained `dist/index.html` — die bleibt `file://`-tauglich
(D16) und ist die Deploy-Artefakt-Quelle (Pages-Workflow, siehe README).
- `npm --prefix frontend test` — Vitest (`tests/**/*.test.js`).
- `npm --prefix frontend run build:prod` — Produktions-Build **ohne** den
Build-Hinweis hinter dem Titel (Vite-Modus `prod`, `.env.prod` setzt
`VITE_BUILD_BADGE=none`). Nur die echte produktive Installation nutzt diesen
Weg; Dev-Server (🔧) und Default-`build` (🚧, u. a. Pages-Deploy) zeigen den
Hinweis. Logik: `mountBuildBadge()` in `app.js` (D16).
- `node_modules/` und `dist/` sind ge-`.gitignore`-t; `.env.prod` und
`package-lock.json` sind eingecheckt (der Workflow nutzt `npm ci`).
## Konventionen
- Vanilla HTML/CSS/JS, ES-Module; keine Frameworks. Testwerkzeug: Vitest.
- Parser und Renderer müssen headless (ohne Editor-UI) nutzbar bleiben —
Basis für SVG-Export und Mermaid-Plugin (docs/ROADMAP.md). `app.js` ist der
DOM-/UI-Einstieg; reine Logik gehört in `parser.js`/`model.js`/`render.js`.
- Design: Farben/Typografie beibehalten (CSS-Variablen, IBM Plex);
Statusfarben sind in SPEC §4 normiert. Marke nach ../brand/BRAND.md;
Pastelltöne nie im Logo.
- IBM Plex ist **lokal eingebettet** (`src/fonts/*.woff2`, `@font-face` in
`style.css`), **nicht** von Google Fonts geladen — kein externer Request,
keine IP an Dritte (Datenschutz, D20). Keinen `googleapis`-`<link>` wieder
einführen. Neue Schnitte: `woff2` per `npm pack @fontsource/…` beziehen (keine
Projekt-Abhängigkeit, Dateien einchecken) und `@font-face` ergänzen.
## Stolperfallen
- Abzweig-Linien zielen auf die **Knotenmitte** (fester 23-px-Offset,
`line-height: 1.3`), nicht auf die Mitte des Teilbaums — bei Layout-
Änderungen alle drei Modi (horizontal/vertikal/kompakt) prüfen.
Vertikal + kompakt teilen die transponierte Basis-CSS; nur vertikal
bekommt den Rechts-Ausgang für „all of“, kompakt führt auch „all of“
nach unten. Any-of ist in allen Modi grau: Linien gestrichelt grau und
Alternative-Rahmen grau (Basis-CSS `ul.or`). Kein Petrol im Diagramm mehr;
`var(--or)` nur noch für UI-Akzente/Logo (SPEC §9, D15).
- Extraktionsreihenfolge im Parser nicht umstellen: Kommentar → Zeichen/
Status → URL → Größe → Tags (sonst kollidiert `@` in URLs).
- Fehlertoleranz (SPEC §4): der Parser erfasst die Statusbox als *beliebiges*
Einzelzeichen `\[([^\]])\]` und validiert gegen `STATUS_BY_CODE`; unbekannte
Codes → `parse().warnings` als `{type:'unknownStatus', line, code}`, Knoten
neutral. `render()` in app.js führt Parser- und Renderer-Warnungen zusammen
(nach Zeile sortiert) und zeigt sie via `formatWarning` (warnings.js). Neue
Warnungstypen dort + i18n-Key in allen 9 Sprachen ergänzen.
- Modulteilung (D19): `parser.js` (Text→Baum, headless), `model.js` (Baum-/
Kostenlogik: `gateOf`, `needsBreakdown`, `visibleChildren(n, showDiscarded)`,
`computeCheapSet`, `cheapCls`), `render.js` (HTML-String via
`renderTreeHtml(roots, {t, showDiscarded, cheapPath, cheapSet})`, headless),
`app.js` (DOM/Events/i18n/Persistenz/Export). Modell/Renderer bekommen UI-State
(verworfene einblenden, Pfad an/aus) als **Parameter** — keine Globals; nur
`cheapPathOn` lebt als UI-State in `app.js`. Tests: `tests/*.test.js`.
- Günstigster Pfad: `markCheapest()`/`cheapestCost()` (in `model.js`) markieren
die nötigen Knoten (Klassen `cheap`, `cheap-leaf`); `drawCheapPath()` (app.js)
zeichnet nach jedem
`render()` **und** nach `applyLayout()` zwei Overlay-SVGs in `#out` (hinten
kräftige Linie, vorne abgetönte Kopie + Stationspunkte). Overlays erben den
CSS-`zoom` von `#out`, Punkte in unskalierte `#out`-Koordinaten umrechnen
(`/zoom`). `diagramToSvg()` zeichnet dieselbe Linie/Punkte nach (SPEC §9, D18).
- Zerlegt eine any-of-Alternative selbst all-of, wird der Teilbaum **nur
horizontal** schmal transponiert (`ul.or>li.has-and>ul.and`, siehe D18) —
sonst schiebt der breite Fächer den Elternbaum nach rechts. Bei Layout-
Umbauten dieses Nesting mitprüfen.
- „verworfen" ist per Default ausgeblendet; Filterlogik steckt in
`visibleChildren()` und muss bei Renderer-Umbauten erhalten bleiben.
- Barrierefreiheit (SPEC §9): `render.js` baut je Knoten einen sprechenden
`aria-label` (Label + Status + Aufwand + Zuständige + Link, lokalisiert via
`t`); die visuellen Badges (Größe, Tags, ↗) sind `aria-hidden`. Neue
Knoten-Eigenschaften dort in `nodeAria()` mitpflegen und dafür a11y-i18n-Keys
(`a11y*`) in **allen 9 Sprachen** anlegen. Knoten sind `tabindex="0"`
(Fokus = Lesereihenfolge), `#warn` ist eine Live-Region.
- Zustand wird im `localStorage` gehalten (noch kein Backend): `werkbaum-lang`
(Sprache), `werkbaum-docs` (JSON-Array der Dokumente `[{id,name,text}]`),
`werkbaum-active` (id des aktiven Dokuments), `werkbaum-src` (Spiegel des
aktiven Texts, Abwärtskompatibilität), `werkbaum-ui` (JSON: Modus, verworfene,
günstigster Pfad, Split-Zustand inkl. `--col`/`--drow`, Zoom, Vollbild). Neue
GUI-Einstellungen in `saveUI()`/`restoreState()` mitführen; `saveUI` liefert
während `restoring===true` nichts, damit das Wiederherstellen nicht sofort
zurückschreibt.
- Dokumente (D22): mehrere umschaltbare Notationstexte. `loadDocs()` migriert bei
fehlendem `werkbaum-docs` den bestehenden `werkbaum-src` (oder `INITIAL`) in
**ein** Dokument; `initDocs()` (Aufruf **nach** `applyLang`) holt den aktiven
Text in den Editor. `saveSrc()` schreibt den Editortext ins aktive Dokument.
Der Wähler ist ein Dropdown in der Editor-Titelzeile (`#docTrigger`/`#docMenu`,
ersetzt die frühere feste „Struktur (Text)"-Beschriftung); Wechseln/Neu/
Umbenennen/Löschen in `switchDoc/newDoc/renameDoc/deleteDoc`. Jedes Dokument ist
nur Text + Name (kein Strukturformat, D14) — vorwärtskompatibel zum Backend
(D13). Ansichts-State (`werkbaum-ui`) bleibt global über alle Dokumente. Ein
leerer Editortext bleibt leer.
- Beispiel-Dokument (D22): reservierte id `EXAMPLE_ID = 'example'`, fester
englischer Name `EXAMPLE_NAME = 'Example'` (nicht lokalisiert). `loadDocs()`
adoptiert einen Alt-Zustand (zufällige id, „Beispiel") nur, wenn dessen
`text === INITIAL` (nie echte Nutzerinhalte). `resetToDefaults()` setzt **nur**
das Beispiel-Dokument (id `example`) auf `INITIAL`/„Example" zurück und verwirft
`werkbaum-ui`/`werkbaum-lang`/Update-Flags — **andere Dokumente bleiben stehen**
(nicht mehr pauschal alle `werkbaum-*` löschen!). Das letzte gelöschte Dokument
wird als Beispiel neu gesät.
- Mitgeliefertes Dokument „Werkbaum" (D27): `app.js` importiert
`../../docs/examples/example-werkbaum.werkbaum?raw` — die Beispieldatei ist
damit **Build-Eingabe**, Umbenennen/Verschieben bricht den Build (Zugriff
außerhalb des Roots erlaubt `server.fs.allow:['..']`). `seedShippedDocs()` legt
es **einmalig** an (auch für Bestandsnutzer); ohne den Merker `werkbaum-seeded`
käme ein gelöschtes Dokument bei jedem Laden zurück. Der Merker hält den
**Fingerabdruck** der ausgelieferten Fassung: Ändert sich die Datei, wird der
Text nur nachgezogen, wenn der Nutzer ihn **nicht** bearbeitet hat. Wer die
Beispieldatei ändert, ändert damit das mitgelieferte Dokument mit.
`resetToDefaults()` setzt beide mitgelieferten Dokumente **und** den Merker.
- Umbenennen ist **inline** (kein `window.prompt` — in manchen Browser-Kontexten
unterdrückt): `renameDoc()` setzt `renamingId`, `renderDocMenu()` rendert dann
ein `<input class="docrename">` (Enter = `commitRename`, Esc = `cancelRename`,
Blur = commit). Doc-Namen sind Nutzerdaten und werden **nicht** übersetzt.
- `?sourceUrl=` (D23): `loadFromSourceUrl()` (Aufruf am Ende des Starts, async)
holt eine externe Textdatei und führt sie als Dokument mit `id: 'url:<href>'`,
`name`/`source` = URL. Nur `http(s)`, `credentials:'omit'`; bei jedem Laden wird
neu geholt (URL = Quelle der Wahrheit, lokale Edits daran gehen verloren).
Fehler landen als zeilenlose Warnung `{type:'sourceLoad', url, error}` in
`sourceWarning` — ein **persistenter** Kanal, den `render()` jedem Warnungs-Satz
voranstellt (überlebt Neu-Renderings, bis das Laden gelingt). Hauptstolperfalle
ist **CORS**: fremde Hosts brauchen `Access-Control-Allow-Origin` (raw.github…
ja, beliebiger Webserver oft nicht) — der Warntext nennt das ausdrücklich.
`updateDocName()` setzt für solche Dokumente den vollen URL-Tooltip und muss
deshalb **nach** dem `data-i18n-title`-Durchlauf in `applyLang()` laufen.
Weder Endung noch `Content-Type` werden geprüft (`response.text()`); die
Endung `.werkbaum` ist reine Konvention (D24, SPEC §12). Beispieldateien zum
Ausprobieren: `docs/examples/*.werkbaum` (nacheinander geöffnet ergeben sie
mehrere Dokumente im Wähler).
- `?etherpad=` (D31): `remoteSource()` liefert **einen** Beschreiber für beide
Eingänge (`?sourceUrl=` und `?etherpad=`), `loadRemoteSource()` holt und legt
das Dokument an — ein Fetch-Pfad, ein Warnkanal. Die Normalisierung der
Pad-Adresse steht headless in **`remote.js`** (`padUrls`, Tests in
`tests/remote.test.js`): Export-/Timeslider-Pfad, Query, Fragment und
Schrägstriche fallen weg, verlangt wird `/p/<name>` am Ende. Name und id sind
die **vollständige** Pad-URL (Pad-Namen sind nur pro Instanz eindeutig).
`padSource` muss **vor** dem ersten Abruf und vor `loadActiveIntoEditor()`
gesetzt werden: Es trägt den Schreibschutz, und scheitert der erste Abruf
(Normalfall bei dieser Gegenseite), bleibt so der Neu-laden-Knopf erreichbar
statt das Dokument tot liegen zu lassen. Geholt wird **nur auf Knopfdruck**
(`refreshPad`) — **kein Hintergrund-Takt wieder einbauen**: Etherpads
`importExportRateLimiting` lässt serienmäßig 10 Abrufe je 90 s und IP zu, und
jenseits davon hält die Gegenseite die Verbindung ohne Antwort offen (kein
`429`), bis der eigene Abbruch sie abreißt — gemessen: zwei Minuten tot, danach
0,4 s. Ein Takt gewinnt dagegen nicht, er erzeugt die Drosselung. Deshalb auch
`setPadBusy()` (Symbol dreht, bis zu 20 s) und ein **eigener** Warnungstyp
`sourceTimeout` für den Abbruch — `sourceLoad` zeigt auf CORS und schickte hier
auf die falsche Fährte. `deleteDoc()` ruft `stopPad()`, sonst legte ein späterer
Abruf das gelöschte Dokument wieder an und aktivierte es auch gleich.
Beim Prüfen im Vorschau-Browser: HMR lädt bei jeder Quelländerung neu, und ein
Reload holt den Text beim Erstabruf — sieht wie eine geglückte Übernahme aus.
Marker auf `window` setzen und hinterher prüfen, sonst beweist der Test nichts.
- Pad einbetten, drei Ansichten (D31): `padView` ('both'|'pad'|'text') +
`applyPadView()`. Der Rahmen bekommt **nur sichtbar** ein `src`, sonst
`about:blank` — ein geladenes Pad verbindet sich per Socket und zeigt dich in
dessen Anwesenden-Liste. `PAD_VIEWS`/`padView` stehen **oben** bei
`cheapPathOn`, nicht beim übrigen Pad-Code: `saveUI()` liest sie und kann schon
aus `applySplit()` heraus laufen, weiter unten stünden sie noch in der
temporalen Todeszone. Der Splitter Pad|Spiegel (`#padGutter`, `--pcol`/`--prow`)
ist eine Kopie des Legenden-Splitters (D26) samt getrennter Persistenz.
`revealEditor()` schaltet 'pad' → 'both', sonst zeigte der Sprung (D25) ins
Nichts. Das Markup: `#srcArea` umschließt Rahmen + Splitter + `#src`, damit die
Legenden-Aufteilung unberührt bleibt — `.editor-body textarea` ist ein
Nachfahren-Selektor und greift weiter.
- Sprung Diagramm ↔ Text (D25): `render.js` schreibt die Parser-Zeilennummer als
`data-line` an jeden Knoten (Geister-Knoten bekommen keine). `jumpToLine()` in
`app.js` klappt bei Bedarf das Editor-Panel auf (`revealEditor()`), markiert die
**ganze Zeile** und scrollt über einen Spiegel-`div` (`offsetTopInEditor()`) —
Zeilenhöhe × n scheitert an weichen Umbrüchen. Ausgelöst per Alt+Klick,
Alt+Enter und langem Druck; der Klick-Handler **muss `preventDefault()`** rufen,
sonst lädt Alt+Klick auf einen Link-Knoten das Ziel herunter. Gegenrichtung:
`syncCaret()` setzt die Klasse `current` auf den Knoten der Cursor-Zeile;
`render()` stellt sie nach jedem Neubau wieder her (ohne zu scrollen). Die
CSS-Regel braucht den `#out`-Präfix (`ul.or .node{box-shadow:none}` ist
spezifischer). Auffindbarkeit: `setAltMode()` setzt bei gedrückter Alt-Taste
die Klasse `alt` an `#out` (Cursor + Ring am Knoten unter dem Zeiger) — der
`blur`-Handler ist Pflicht, sonst bleibt der Modus nach Alt+Tab hängen; dazu
`jumpHint` im Knoten-Tooltip und `hint_jump` als letzte Zeile der Legende.
- Touch-Langdruck (D25): Der Timer (500 ms) setzt **nur** die Klasse `armed`
(Petrol-Ring); `jumpToLine()` läuft im `touchend`-Handler. Nicht zurück in den
Timer verlegen — **`focus()` aus einem Timer gilt in mobilen Browsern nicht als
Nutzergeste**, das Textfeld verliert den Fokus sofort wieder (Symptom: die
Markierung flackert nur auf). Gegen die native Langdruck-Auswahl braucht es
alle drei Schichten: `contextmenu`-`preventDefault` während des Drucks,
`user-select:none` per `@media (hover:none) and (pointer:coarse)` und
`-webkit-touch-callout:none` (nur iOS). Synthetische `TouchEvent`s prüfen
davon **nichts** — nur die eigene Ereignis-Logik.
- Bildschirmtastatur (D25): `jumpToLine()` setzt vor dem Fokus `inputmode="none"`
(`keyboardOnJump(true)`) — der Sprung ist „hinschauen". Der `pointerdown`-
Handler am Textfeld hebt das wieder auf (läuft vor dem Fokus). Wer sonst
irgendwo `src.focus()` ergänzt und dabei Tippen meint, muss vorher
`keyboardOnJump(false)` rufen — so wie `newDoc()`.
- Legende (D26): **kein `<details>`** — Chrome legt Details-Inhalt in
`::details-content`, dadurch war `.hint` kein Flex-Kind mehr und ließ sich nicht
begrenzen (Inhalt geclippt statt scrollbar). Jetzt `div.agenda` +
`button.agenda-summary`, Zustand an der Klasse `open` (`setAgendaOpen()` hält
Klasse, `aria-expanded`, `#legendBtn` und die Sichtbarkeit des Splitters
zusammen). Wer hier wieder ein natives Aufklapp-Element einsetzt, bricht das
Scrollen. Der Splitter `#hintGutter` schreibt `--hcol` (nebeneinander) bzw.
`--hrow` (gestapelt: `side` oder mobil) an `#app`; beide werden getrennt in
`werkbaum-ui` gesichert. Die 85-%-Obergrenze steht **zusätzlich** als
`max-width`/`max-height` im CSS — die gespeicherte px-Größe würde den Editor
sonst erdrücken, wenn das Panel später schrumpft.
- „Was ist neu?" (D28): `freshProdSet(prevRoots, currRoots)` in `model.js` liefert
die Knoten, die **neu `[^]`** sind (Identität = Label-Pfad, nicht Zeile).
`render()` bildet die Menge **bei jedem Durchlauf neu** aus den gerade
geparsten `roots` — eine vorab berechnete Menge stammte aus einem anderen
Parse-Durchlauf und träfe per Objektidentität nie zu (genau dieser Fehler ist
passiert: Zähler stimmte, nichts leuchtete). Vorgehalten wird nur
`freshPrevRoots` (Basis, einmal geparst). Basis je Dokument in `werkbaum-seen`,
fortgeschrieben **erst beim Bestätigen** über `#freshBtn`.
- Optionale Knoten `+` (D29): Der Parser setzt **`optional:true` und lässt
`type:'and'`** — `+` gehört zum Knoten, nicht zur Gruppe. Deshalb bleiben
`gateOf()` und die `mixedGate`-Warnung unverändert richtig (sie meldet nur
`|` neben `-`/`+`). Aus dem günstigsten Pfad fallen optionale Knoten über
**`pathChildren()`** heraus — die eine Stelle, die `cheapestCost()` und
`markCheapest()` gemeinsam nutzen; deshalb wirkt sie samt Teilbaum. Der hohle
Kreis ist `.node.opt::before`: **Grundfall links/50 %** (gestapelt), Ausnahme
**oben/50 %** im horizontalen Fächer, Rück-Ausnahme wieder links für
`ul.or>li.has-and>ul.and>li` (D18). Im SVG-Export muss er **nach** den Knoten
gezeichnet werden (`optMarks`, Schritt 3a) — er liegt halb außerhalb der Box
und würde sonst vom Knoten-Rechteck überdeckt. Der **Abzweig** ist zusätzlich
gestrichelt (Tinte); dafür trägt auch das **`<li>`** die Klasse `opt`, denn den
Abzweig zeichnen dessen Pseudoelemente. Gestrichelt wird nur die Kante zum
Knoten, nie die Sammelleiste — im Fächer `border-left`/`-right`, gestapelt
`border-top`.
- Treppe optionaler Endknoten (D29, Nachtrag 3): `applyOptStairs()` gruppiert
**in app.js**, nicht im Renderer — die DOM-Ebene `li.opt-group > ul.opt-stair`
gibt es semantisch nicht und müsste in den drei übrigen Anordnungen wieder
neutralisiert werden. Deshalb: nur im Fächer bauen, beim Moduswechsel
auflösen (die Funktion räumt immer zuerst auf, `applyLayout` arbeitet auf dem
bereits gruppierten Baum). Reihenfolge: `applyOptStairs()` **vor**
`alignStems()`/`drawCheapPath()`, es verschiebt Knoten. Bedingung ist „`<li>`
hat genau ein Element-Kind, und das ist der Knoten" — also kein Teilbaum und
kein Geister-Knoten, weil die Stufengeometrie Zellenhöhe == Knotenhöhe
voraussetzt. Der SVG-Export hängt nur die **erste** Stufe an die Leiste und
zieht die übrigen als Winkelkette nach; flach eingereiht lief die Linie zur
dritten Stufe hinter der zweiten hindurch.
- `--stem-x` (D29, Nachtrag 2): Im horizontalen Fächer sitzt der Stiel bei 50 %
des `<li>`. Das ist nur dann die Knotenmitte, wenn der Knoten in der Zelle
zentriert steht — `li.has-or` ist aber linksbündig und die Zelle so breit wie
der any-of-Teilbaum. `alignStems()` misst deshalb nach jedem `render()` (und
in `applyLayout`) die Knotenmitte und setzt `--stem-x`; Fallback im CSS ist
`50%`. Messwerte durch `zoom` zurückrechnen, sonst stimmt es nur bei 100 %.
- Kleiner Bildschirm: `body.mobile` (per `matchMedia`, ≤ 640 px) stapelt
Diagramm/Editor mit **stufenlosem** Splitter (kein Snap/Collapse wie auf
Desktop): der Gutter-Drag ruft `setMobileDrow()` (klemmt `--drow` zwischen den
Kopfhöhen `--pmin-d`/`--pmin-e`, per `syncPanelMins()` gemessen), ein Tipp auf
eine Titelzeile maximiert das Panel. `applyLayout` ruft auf Mobil **kein**
`applySplit` (das würde `--drow` löschen). Dazu eigener Legenden-Umschalter
(`#legendBtn`), schlanke Sprachwahl, Download-Overlay; Default Vollbild +
Diagramm maximiert. Layout-CSS hängt an `body.mobile`, nicht an einer eigenen
`@media`-Regel — beide Seiten müssen denselben 640-px-Schwellwert nutzen
(SPEC §9, D17).