Das Einbetten ist möglich, ohne D25 zu opfern. Nachgemessen zuerst, ob der
Server es überhaupt zulässt: pad.hostsharing.net sendet kein
`X-Frame-Options` und keine CSP mit `frame-ancestors`, und im Versuch baute das
Pad in einem fremdstämmigen Rahmen seine inneren Editorframes auf
(`contentWindow.length === 2` = ace_outer/ace_inner), samt Werkzeugleiste,
heiler Einrückung und lebender Socket-Verbindung.
Einbetten heißt aber nicht Ersetzen: Ein cross-origin-iframe gibt keinen
DOM-Zugriff, ein ersetztes Textfeld kostete also beide Richtungen von D25
(Alt+Klick -> Zeile, Cursor-Zeile -> Knoten). Deshalb drei Ansichten, reihum
über einen Wähler in der Editor-Titelzeile:
- Pad und Text, geteilt durch einen eigenen Splitter (Mechanik und Idiom vom
Legenden-Splitter aus D26: von der Spiegelseite gezogen, Doppelklick setzt
zurück, `--pcol`/`--prow` getrennt gehalten und persistiert). Der Spiegel darf
schmal werden und trägt weiter die Sprünge — die arbeiten auf unserem
eigenen `<textarea>`.
- nur Pad — Spiegel ausgeblendet; `revealEditor()` schaltet bei einem Sprung
auf „beide", sonst zeigte der Sprung ins Nichts.
- nur Text — wie bisher, kein Rahmen.
Ein Wähler statt dreier Knöpfe, weil die Titelzeile schon Dokument, Pad, Neu
laden, Kopieren, Legende und Fensterknöpfe trägt (mobil dreifach eng, D17) —
derselbe Reihum-Griff wie beim Modus-Wähler dort. Der Zustand steckt im Symbol
(geteilt / links gefüllt / rechts gefüllt), der Tooltip nennt ihn im Klartext.
Der Rahmen bekommt nur sichtbar ein `src`, sonst `about:blank`. Das ist kein
Geiz um Bytes: Ein geladenes Pad verbindet sich per Socket und macht dich in
dessen Anwesenden-Liste sichtbar. „Nur Text" ist damit die Ansicht, die nichts
von dir verrät.
Zwei Dinge, die beim Prüfen auffielen und behoben sind:
- Eine überzählige `}` ließ das Modul gar nicht laden. Die Messung sah trotzdem
plausibel aus, weil die abgefragten Werte die statischen HTML-Vorgaben waren —
seither prüft jede Messung zuerst, ob überhaupt Knoten gerendert sind, und
`node --check` läuft vor dem Blick in den Browser.
- In „nur Pad" war der Spiegel weiterhin sichtbar (sogar breiter als das Pad):
die Regel `.src-area.pv-pad>textarea{display:none}` fehlte.
Bleibender Preis: `Set-Cookie: token=…; SameSite=Lax`. Das Cookie ist Etherpads
Autoren-Identität und wird im fremdstämmigen Rahmen nicht mitgesendet — man ist
bei jedem Laden ein neuer Autor. Nur serverseitig zu beheben
(`cookie.sameSite: "None"`), nicht in Werkbaum. Steht in D31.
Auf kleinem Bildschirm nachgemessen statt geschätzt: bei 375x812 bleiben Pad
317 px und Spiegel 180 px, per Splitter verschiebbar — brauchbar, also keine
Sonderregel für Mobil.
SPEC §9 und D31 nachgezogen; 5 neue i18n-Schlüssel in allen 9 Sprachen.
455 lines
25 KiB
Markdown
455 lines
25 KiB
Markdown
# WBS-Notation – Spezifikation
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Textuelle Notation für Projektstrukturpläne (Work Breakdown Structure) mit
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Und/Oder-Zerlegung. Diese Datei ist die verbindliche Sprachdefinition.
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Syntaxänderungen werden zuerst hier dokumentiert, dann implementiert.
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## 1. Zeilenformat
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```
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[Einrückung][Zeichen] [Statusbox] Label (Größe) URL @tag … %% Kommentar
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```
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Alle Bestandteile außer dem Label sind optional. Die Extraktion erfolgt in
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dieser Reihenfolge (wichtig für Kollisionsfreiheit):
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1. Kommentar entfernen: alles ab `%%` bis Zeilenende.
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2. Einrückung, Zeichen (`-` / `+` / `|`) und Statusbox `[…]` per Zeilen-Regex.
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3. URL: erstes Token, das auf `https?://\S+` passt (dadurch stören `@` in URLs nicht).
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4. Größe: erstes `(XS|S|M|L|XL|XXL)`, Groß-/Kleinschreibung egal.
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||
5. Tags: alle `@name`-Vorkommen.
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||
6. Rest, whitespace-normalisiert = Label. Leeres Label ⇒ Zeile ignorieren.
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Referenz-Regex der Implementierung:
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```
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^([ \t]*)([-|+])?\s*(?:\[([ ?~xX^/-])\]\s*)?(.*)$
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```
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## 2. Hierarchie
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- Die Einrückung bestimmt die Ebene. Es gibt keine feste Schrittweite:
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Elternknoten ist die nächste vorangehende Zeile mit **kleinerer**
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Einrückungsbreite (Tab zählt als 2 Leerzeichen).
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- Zeilen ohne Zeichen (`-`/`+`/`|`) sind Wurzelknoten. Mehrere Wurzeln = mehrere
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||
Bäume nebeneinander.
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## 3. Zerlegungsart (Gate)
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| Zeichen | Bedeutung | Semantik |
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|---|---|---|
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| `-` | all of (Und-Zerlegung) | Alle Teilpakete sind erforderlich. |
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| `+` | optional (Zugabe) | Einzelnes zusätzliches Teilpaket, nicht erforderlich. |
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||
| `\|` | any of (Oder-Zerlegung) | Mindestens eine Alternative wird gewählt. |
|
||
|
||
- `-` und `|` sind Eigenschaften der **Geschwistergruppe**; `+` ist eine
|
||
Eigenschaft des **einzelnen Knotens** (er hängt an derselben Und-Zerlegung,
|
||
ist darin aber entbehrlich).
|
||
- Daraus folgt die Mischregel: Eine Gruppe ist entweder **konjunktiv** — dann
|
||
dürfen `-` und `+` frei nebeneinander stehen — oder **disjunktiv** (`|`).
|
||
`|` mit `-`/`+` zu mischen ist ungültig: Darstellung nach dem **ersten** Kind,
|
||
plus Warnung `mixedGate` mit Zeilennummer.
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||
- Ein `+`-Knoten zerlegt sich weiter wie jeder andere; das Gate seiner eigenen
|
||
Kinder ist davon unabhängig. Optionalität vererbt sich nicht ausdrücklich —
|
||
wer unter einem `+`-Knoten hängt, ist mit ihm zusammen entbehrlich.
|
||
- `+` sagt nichts über den Fortschritt: Eine Zugabe kann längst `[^]` sein. Die
|
||
beiden Achsen (Status §4, Notwendigkeit §3) sind unabhängig.
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||
## 4. Status
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Codiert als Checkbox nach dem Zeichen (Erweiterung der Markdown-Task-Syntax):
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| Code | Key | Name | Bedeutung | Hintergrund | Rahmen |
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|---|---|---|---|---|---|
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||
| `[?]` | idee | Idee | vage Idee | `#EBEDEF` (grau) | `#A2ABB5` |
|
||
| `[ ]` | geplant | geplant | beschlossen, nichts investiert | `#EBE4F6` (flieder) | `#A991D4` |
|
||
| `[~]` | arbeit | in Arbeit | Kosten investiert, Risiko hoch | `#FADDE4` (rosé) | `#D897A8` |
|
||
| `[/]` | durchstich | Durchstich | funktionsbereit/vorführbar, Feinarbeiten offen | `#FBF2CE` (pastellgelb) | `#D9BE63` |
|
||
| `[x]` | fertig | fertig | abgeschlossen | `#DCF1DE` (pastellgrün) | `#86C293` |
|
||
| `[^]` | prod | in Produktion | deployed/live | `#DBEAF8` (pastellblau) | `#85ACD7` |
|
||
| `[-]` | verworfen | verworfen | bewusst nicht weiterverfolgt | `#F1F2F4`, gestrichelter Rahmen, Text durchgestrichen | `#B3BAC2` |
|
||
| `[!]` | highrisk | High Risk | Aufwand noch unklar, hohes Risiko | `#FFE5CC` (orange) | `#F97316` |
|
||
|
||
- Ohne Statusbox: neutraler Knoten (weiß).
|
||
- `x` auch als `X` zulässig.
|
||
- **High-Risk-Kennzeichnung:** Der `[!]`-Knoten trägt zusätzlich zur orangen
|
||
Färbung ein **Warndreieck** (⚠, in `#F97316`) als kleines Badge an der oberen
|
||
linken Ecke — Tooltip „High Risk – Aufwand noch unklar." Das Badge erscheint
|
||
auch im Grafikexport. (Mnemonik: `!` = Achtung. Ob `[!]` später zusätzlich zum
|
||
Fertigstellungsstatus stehen darf, ist offen; vorerst ist es ein eigener
|
||
Status wie die übrigen.)
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||
- Verworfene Knoten (inkl. Teilbaum) sind per Default **ausgeblendet**;
|
||
Toggle „verworfene einblenden“ zeigt sie.
|
||
- **Fehlertoleranz:** Ein unbekanntes Zeichen in der Statusbox (z. B. `[z]`)
|
||
wird nicht verschluckt: Der Knoten erscheint **neutral** und es wird eine
|
||
Warnung `unknownStatus` mit Zeilennummer gemeldet — die Zeile geht nicht
|
||
verloren, Folgezeilen bleiben unberührt. (Eine mehrzeichige Klammer wie
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||
`[xyz]` ist keine Statusbox und bleibt Teil des Labels.)
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||
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||
## 5. Aufwand (T-Shirt-Größen)
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||
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- Werte: `XS < S < M < L < XL < XXL`, notiert in Klammern, z. B. `(L)`.
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||
- **Untergliederungsregel:** Ab `(M)` muss ein Element weiter zerlegt sein.
|
||
Ein Element ≥ M **ohne Kinder** erhält einen Geister-Knoten an gestrichelter
|
||
Linie darunter (in `--warn`, `#B45309`). Sein Label ist knapp „…“; die
|
||
Erklärung („Ab Größe M sollte ein Element weiter untergliedert werden.“)
|
||
steht im Tooltip — der ausgeschriebene Text machte die Zelle sonst breiter
|
||
als der Knoten und verschob gestapelte Geschwister. Der angedeutete
|
||
Unterpunkt genügt als Hinweis; eine zusätzliche Umrandung des Knotens gibt es
|
||
nicht.
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||
- Ausnahme: verworfene Elemente lösen die Regel nie aus.
|
||
- Anzeige: petrolfarbenes Badge (`--or`, `#0F766E`) mit weißer Schrift oben
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rechts an der Knoten-Ecke.
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## 6. Links
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- Ein nacktes `https://…`-Token macht den ganzen Knoten klickbar
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(neuer Tab, `rel="noopener"`); Kennzeichnung mit ↗ hinter dem Label.
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## 7. Personen-Tags
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- `@name` mit `name` aus Unicode-Buchstaben, Ziffern, `.`, `_`, `-`.
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- Mehrere Tags pro Zeile möglich, Position im Text egal.
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||
- Anzeige: helle Pillen unten rechts an der Knoten-Ecke.
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||
## 8. Kommentare
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- `%%` leitet einen Kommentar ein — ganze Zeile oder ab Zeilenmitte.
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- Konvention aus Mermaid übernommen; `%%{` vermeiden (dort Direktiven-Syntax).
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## 9. Darstellung
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Drei Modi, im Editor umschaltbar über Icon-Buttons (Reihenfolge
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**horizontal · kompakt · vertikal**, je mit Tooltip). Der Modus wählt zugleich
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die Seitenanordnung: **horizontal** stellt Diagramm über den Editor
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||
(volle Breite), **vertikal** und **kompakt** stellen Editor und Diagramm
|
||
nebeneinander (schmales Diagramm rechts).
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||
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||
**Linienführung (in allen Modi gleich):** all-of-Linien durchgezogen in Tinte
|
||
(`#41556E`); any-of-Linien — Haupt-/Sammelleiste **und** Abzweige — durchgehend
|
||
**gestrichelt in Grau** (`#6B7A8C`). Auch der **Rahmen der Alternative-Knoten**
|
||
ist grau (`#6B7A8C`) — kein Petrol mehr im Diagramm. Der Modus ändert nur die
|
||
**Anordnung**, nicht die Linienfarbe.
|
||
|
||
**Optionale Knoten (`+`, §3):** Sie hängen an der normalen all-of-Zerlegung,
|
||
die Anordnung bleibt unverändert. Zwei Kennzeichen, beide auch im Grafikexport:
|
||
|
||
- Der **Abzweig zum Knoten** ist **gestrichelt in Tinte** (`#41556E`). Nur der
|
||
Abzweig — die **Sammelleiste bleibt durchgezogen**, sie gehört der ganzen
|
||
Geschwistergruppe. Die any-of-Linien sind ebenfalls gestrichelt, aber in
|
||
**Grau** (`#6B7A8C`); die Farbe hält beide auseinander, und weil `|` nicht mit
|
||
`-`/`+` gemischt werden darf (§3), treffen sie in einer Gruppe nie aufeinander.
|
||
- Am Auftreffpunkt sitzt ein **kleiner hohler Kreis** (weiß gefüllt, Rand in
|
||
Tinte): in der horizontalen Fächer-Anordnung **oben mittig**, in den
|
||
gestapelten Anordnungen (vertikal, kompakt, unterhalb einer any-of-Gruppe)
|
||
**links auf halber Höhe**. Übernommen aus den Feature-Diagrammen (FODA:
|
||
gefüllter Punkt = erforderlich, hohler Punkt = optional). Er markiert
|
||
eindeutig, **welcher** Knoten optional ist — auch dort, wo der Strich allein
|
||
mit den grauen any-of-Linien verwechselt werden könnte.
|
||
|
||
Siehe D29.
|
||
|
||
### Horizontal (Normalmodus)
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||
- **all of:** Kinder nebeneinander, klassischer Organigramm-Fächer.
|
||
- **any of:** Alternativen untereinander; gestrichelte graue Sammelleiste links
|
||
unterhalb des Parents, gestrichelte graue Abzweige zu den Alternativen.
|
||
- **Treppe für optionale Endknoten:** Stehen **zwei oder mehr** optionale
|
||
**Endknoten** (`+`, §3) unmittelbar nebeneinander, bekommen sie nicht je eine
|
||
eigene Spalte, sondern werden als **Kaskade** gestapelt: Die erste Stufe hängt
|
||
am Stiel von oben wie ein gewöhnliches Kind, jede weitere steht eine Stufe
|
||
tiefer und weiter rechts und hängt an einem gestrichelten Winkel, der an der
|
||
linken Kante der vorigen Stufe herabfällt und waagerecht in ihren Kreis
|
||
einbiegt. Das spart Breite genau dort, wo das Entbehrlichste steht.
|
||
Es bleiben **Geschwister** — die Treppe ist eine Anordnung, keine Ebene, und
|
||
ändert weder Lese-/Fokusreihenfolge noch `aria-label`. Nur Endknoten, weil der
|
||
Platzgewinn gerade daher rührt, dass kein Teilbaum mitgestapelt wird; ein
|
||
optionaler Knoten **mit** Kindern behält seine Spalte. Die transponierten Modi
|
||
kennen die Treppe nicht — dort stehen die Kinder ohnehin untereinander. Der
|
||
Grafikexport folgt der Kaskade.
|
||
|
||
### Vertikal (transponiert)
|
||
- **all of:** exakter transponierter Organigramm-Fächer (horizontal um 90°
|
||
gedreht): Der Parent sitzt **vertikal mittig** zu seiner Kindergruppe, die
|
||
Linie tritt **rechts auf halber Höhe** aus (entspricht Richtung LR), eine
|
||
vertikale Sammelleiste (von erster bis letzter Kindmitte) verteilt mit
|
||
durchgezogenen Abzweigen; Kinder rechts untereinander.
|
||
- **any of:** Austritt **unten links**, gestrichelte graue Abzweige.
|
||
- Merkregel: Austrittsseite codiert das Gate (rechts = und, unten = oder),
|
||
Linienstil bestätigt es.
|
||
|
||
### Kompakt (transponiert, platzsparend)
|
||
- **Beide Gates** laufen **unten links** aus dem Parent heraus, Kinder
|
||
untereinander — kein Rechts-Fächer, dadurch minimale Breite.
|
||
- Das Gate wird hier allein über den **Linienstil** codiert (siehe D15):
|
||
und = durchgezogen (Tinte), oder = gestrichelt (Grau).
|
||
|
||
### Geometrie-Invarianten
|
||
- Knoten haben feste Zeilenhöhe (`line-height: 1.3`), damit Abzweige
|
||
deterministisch auf Knotenmitte liegen (Offset 23 px = 5 px Listenabstand
|
||
+ halbe Knotenhöhe). Abzweige zielen auf den **Knoten**, nie auf die Mitte
|
||
des Teilbaums.
|
||
- Dasselbe gilt **waagerecht**: Im horizontalen Fächer trifft der Stiel die
|
||
**Knotenmitte**, nicht die Mitte der Zelle. Beides fällt nur zusammen, solange
|
||
der Knoten in seiner Zelle zentriert steht — ein Knoten mit any-of-Kindern
|
||
steht dort aber **linksbündig** (damit die Sammelleiste unter ihm aufsetzt),
|
||
während seine Zelle so breit ist wie der Teilbaum. Der Stiel wird deshalb an
|
||
der gemessenen Knotenmitte ausgerichtet.
|
||
- In den transponierten Modi (vertikal, kompakt) stehen untereinander
|
||
gestapelte Geschwister mit **zusätzlichem Abstand nach unten** (damit das
|
||
Größen-Badge oben rechts nicht mit den Tags unten rechts des darüber
|
||
liegenden Knotens überlappt). Der Abstand wird nur **unterhalb** ergänzt, der
|
||
23-px-Abzweig oben bleibt unverändert; die vertikal **zentrierten**
|
||
all-of-Zwischenknoten bekommen ihn **symmetrisch**, damit ihr Abzweig
|
||
(50 %-Höhe) weiterhin auf der Knotenmitte liegt.
|
||
|
||
### Kleiner Bildschirm (mobil)
|
||
Ab schmaler Breite (≤ 640 px, z. B. Smartphone) werden Diagramm und Texteditor
|
||
**gestapelt** und über den **Splitter** frei geteilt: Ziehen verteilt beliebig,
|
||
jederzeit erneut verstellbar; die beiden **Titelzeilen bleiben dabei immer
|
||
stehen** (jedes Panel schrumpft höchstens bis auf seine volle Titelzeile — die
|
||
Zeilen-Minima entsprechen den gemessenen Kopfhöhen). Ein **Antippen einer
|
||
Titelzeile klappt dieses Panel ganz aus** (das andere schrumpft auf seine
|
||
Titelzeile). Es gibt hier kein diskretes Minimieren/Einrasten mehr (kein Snap,
|
||
keine Min/Normal/Max-Buttons) — die Aufteilung ist durchgehend stufenlos.
|
||
Voreinstellung ist Diagramm maximiert (Editor als Titelzeile). Die **Legende**
|
||
bekommt hier einen eigenen
|
||
Umschalter im Editor-Kopf (statt der dauerhaften „AGENDA“-Zeile), damit sie
|
||
zugeklappt keinen Platz kostet. Der **Modus-Wähler** zeigt nur das aktive Icon
|
||
und schaltet bei jedem Tippen reihum weiter (horizontal → kompakt → vertikal →
|
||
…), spart also zwei Drittel der Breite. Die **Sprachwahl** zeigt eingeklappt
|
||
nur die aktive Sprache; ein Tipp darauf klappt die volle Leiste als **Overlay
|
||
über die Kopfzeile** auf (verdeckt die übrigen Bedienelemente, statt die Zeile
|
||
zu verbreitern), nach der Auswahl klappt sie wieder auf die gewählte Sprache
|
||
ein (Tipp daneben schließt ebenfalls). Die **Download-Buttons** (SVG/PNG mit
|
||
Text-Label) verbergen sich hinter einem einzelnen Download-Icon, das die
|
||
Formatwahl bei Bedarf als kleines **Dropdown-Overlay** unter der Kopfzeile
|
||
zeigt — sonst bräche die Titelzeile um; „Kopieren" bleibt sichtbar. Der
|
||
**Untertitel** wird auf eine garantiert einzeilige Kurzfassung reduziert.
|
||
Voreinstellung auf kleinem Bildschirm ist **Vollbild** (siehe D17).
|
||
|
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### Günstigster Pfad (Kosten-Hervorhebung)
|
||
Ein Umschalter (Icon-Button im Diagramm-Kopf, Voreinstellung **an**, Zustand
|
||
persistiert) hebt den kostengünstigsten Weg durch den Baum hervor. Ermittelt
|
||
werden die für die günstigste Realisierung **nötigen** Knoten:
|
||
|
||
- **all of:** alle Kinder sind nötig.
|
||
- **any of:** nur die **günstigste** Alternative ist nötig. „Günstig" =
|
||
kleinste rekursive Kosten (eigene T-Shirt-Größe plus — je Gate — Summe bzw.
|
||
Minimum der Kinder). Bei Gleichstand gewinnt die **erste** Alternative.
|
||
- **Optionale Knoten (`+`, §3) sind nie nötig** — sie zählen weder zu den
|
||
Kosten ihres Elternknotens noch liegen sie auf dem Pfad, und der Teilbaum
|
||
unter ihnen ebenso wenig. Genau dafür gibt es das Zeichen: Ohne `+` rechnet
|
||
der günstigste Pfad jede Zugabe ins Minimum ein und überschätzt es.
|
||
- Verworfene Knoten zählen nie mit (unabhängig vom „verworfene einblenden"-
|
||
Filter).
|
||
- **Fehlende Größe wird als `M` gewertet** (nur für diese Kostenschätzung; die
|
||
SPEC-Semantik der Größen in §5 bleibt unberührt).
|
||
|
||
Darstellung per **Inversion**: nicht benötigte Knoten (nicht-gewählte
|
||
any-of-Alternativen und optionale Knoten, je samt Teilbaum) treten zurück
|
||
(blass, entsättigt); der
|
||
günstige Pfad hebt sich dadurch von selbst ab — kein zusätzlicher Rahmen an den
|
||
ohnehin dichten Knoten-Ecken. Wo die Größe **implizit** als `M` angenommen wird,
|
||
zeigt der Knoten ein **invertiertes** Größen-Badge (weiß mit petrolfarbenem
|
||
Rand/Text statt gefüllt) mit erläuterndem Tooltip.
|
||
|
||
Zusätzlich fädelt eine **gestrichelte, geschwungene Petrol-Linie** durch die
|
||
**Endknoten (Blätter)** des Pfads (Katmull-Rom-Spline in Dokument-Reihenfolge,
|
||
in allen Modi). Die kräftige Linie liegt **hinter** den Knoten (nur in den
|
||
Lücken voll sichtbar), eine **abgetönte Kopie** davor deutet den Verlauf beim
|
||
Durchschreiten eines Knotens nur schwach an. An jedem echten Endknoten sitzt ein
|
||
großer, **blasser Petrol-Stationspunkt** (U-Bahn-Plan-Prinzip: der Knotentext
|
||
bleibt lesbar) — nur **durchquerte** Fremd- oder Zwischenknoten tragen keinen
|
||
Punkt, sodass eindeutig bleibt, welche Knoten auf dem Pfad **enden**. Linie,
|
||
abgetönte Kopie und Punkte erscheinen bei aktivem Umschalter auch im
|
||
Grafikexport. Siehe D18.
|
||
|
||
### Diagramm aus einer URL laden (`?sourceUrl=`)
|
||
Der Editor kann den Notationstext aus einer externen Textdatei beziehen:
|
||
`…?sourceUrl=https://example.org/plan.txt` (relative Angaben werden gegen die
|
||
Seite aufgelöst; zugelassen sind nur `http`/`https`). Der Text wird als
|
||
**eigenes Dokument** geführt, dessen **Name die URL** ist (vollständige URL im
|
||
Tooltip); derselbe Link aktualisiert dieses Dokument, statt ein neues anzulegen.
|
||
Ist der Parameter gesetzt, wird bei **jedem** Laden neu geholt — die URL ist die
|
||
Quelle der Wahrheit, lokale Änderungen daran überleben ein Neuladen nicht.
|
||
Scheitert das Laden (häufigster Fall: das Ziel sendet keinen
|
||
`Access-Control-Allow-Origin`-Header, außerdem 404/Netzfehler), bleibt der
|
||
bisherige Stand stehen und es erscheint eine **Warnung**. Siehe D23.
|
||
|
||
### Gemeinsam an einem Pad arbeiten (`?etherpad=`)
|
||
Für Zusammenarbeit in Echtzeit nimmt der Editor die Adresse eines
|
||
**Etherpad-Pads** — die Adresse, die im Browser steht, ohne Export-Pfad:
|
||
`…?etherpad=https://pad.example.org/p/mein-plan`. Werkbaum hängt den
|
||
Klartext-Export (`/export/txt`) selbst an; ein versehentlich mitgegebener
|
||
Export- oder `/timeslider`-Pfad wird abgeschnitten.
|
||
|
||
- **Das Pad ist die Schreibfläche, Werkbaum die Ansicht.** Alle bearbeiten den
|
||
Notationstext im Pad, jeder Betrachter sieht das Diagramm mitwachsen. Das
|
||
Zusammenführen gleichzeitiger Änderungen macht Etherpad; Werkbaum tut es
|
||
nicht.
|
||
- Deshalb ist das Textfeld für ein solches Dokument **schreibgeschützt** — ein
|
||
Knopf in der Editor-Titelzeile öffnet das Pad im neuen Tab. Ohne den Schutz
|
||
verschwände getippter Text beim nächsten Abruf.
|
||
- Das Pad kann **im Editor-Panel eingebettet** werden. Ein Wähler in der
|
||
Titelzeile schaltet reihum zwischen drei Ansichten: **Pad und Text** (beide,
|
||
durch einen eigenen **Splitter** frei geteilt — Doppelklick setzt zurück),
|
||
**nur Pad** und **nur Text**. Die Aufteilung wird für nebeneinander und
|
||
gestapelt getrennt gehalten und bleibt erhalten.
|
||
- Der schmal gezogene Textspiegel behält seinen Zweck: Der Sprung zwischen
|
||
Diagramm und Text (§9) arbeitet auf ihm. In „nur Pad" ist er ausgeblendet —
|
||
ein Sprung holt ihn dann selbst zurück, so wie er ein zugeklapptes
|
||
Editor-Panel aufklappt.
|
||
- Der Rahmen wird **nur geladen, wenn er sichtbar ist**. Ein geladenes Pad
|
||
verbindet sich und zeigt dich in dessen Anwesenden-Liste; „nur Text" ist
|
||
damit die Ansicht, die nichts von dir verrät.
|
||
- Geholt wird **auf Knopfdruck**, nicht selbsttätig: Ein Neu-laden-Knopf neben
|
||
dem Pad-Knopf holt den aktuellen Stand. Etherpad **drosselt** den Export
|
||
(serienmäßig 10 Abrufe je 90 s und IP); ein Hintergrund-Takt läuft dagegen an
|
||
und bekommt am Ende gar nichts mehr. Läuft ein Abruf, dreht das Symbol — bei
|
||
gedrosselter Gegenseite kann das bis zum Abbruch (20 s) dauern.
|
||
- Der Knopf greift gut mit „Was ist neu?" (§9) zusammen: drücken, und was seither
|
||
in Produktion ging, leuchtet auf.
|
||
- **Name ist die vollständige Pad-URL** (nicht der bloße Pad-Name — zwei Pads
|
||
gleichen Namens auf verschiedenen Hosts wären sonst nicht zu unterscheiden),
|
||
wie bei `?sourceUrl=`. Identität und Name leiten sich von der **Pad**-Adresse
|
||
ab, nicht von der Export-Adresse — derselbe Pad ergibt damit genau ein
|
||
Dokument, gleich in welcher Schreibweise der Link kam.
|
||
- `?sourceUrl=` bleibt unverändert: statische Datei, einmal pro Laden geholt.
|
||
Der eigene Parameter trägt gerade den Unterschied.
|
||
- Fehler (CORS, 404, Netz) melden sich wie bei `?sourceUrl=`. Ein **Abbruch**
|
||
wegen Zeitablauf bekommt eine eigene Meldung, die die Drosselung benennt —
|
||
die `?sourceUrl=`-Meldung zeigt auf CORS und schickte hier auf die falsche
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Fährte. Scheitert schon der erste Abruf, bleibt der Neu-laden-Knopf sichtbar
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und holt es nach; ein Neuladen der Seite ist nicht nötig.
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Siehe D31.
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### Legende im Editor-Panel
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Neben dem Textfeld steht eine aufklappbare **Legende** (Notation in Kurzform,
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abschließend eine Bedienungs-Zeile). Sie ist **scrollbar**, wenn ihr Inhalt
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höher ist als der Platz, und über einen eigenen **Splitter** vom Textfeld
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abgeteilt: horizontal nebeneinander (Legendenbreite), in den gestapelten Modi
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und auf kleinem Bildschirm untereinander (Legendenhöhe). Ziehen verteilt frei,
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Doppelklick stellt die Vorgabe wieder her; die Aufteilung bleibt für beide
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Ausrichtungen getrennt erhalten. Die Legende belegt höchstens 85 % des Panels,
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damit das Textfeld nie ganz verschwindet. Siehe D26.
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### Was ist neu? (Dokumente von außen)
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Bei Dokumenten, die von außen kommen (mitgeliefert, per `?sourceUrl=` oder
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`?etherpad=`), wird
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gezeigt, was sich seit dem letzten Besuch getan hat. **„Neu" heißt: neu in
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Produktion** — ein Knoten trägt jetzt `[^]` und tat es in der zuletzt gesehenen
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Fassung nicht. Solche Knoten bekommen einen **gelben Strahlenkranz** nach außen
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(die Füllung bleibt die Statusfarbe aus §4). Ein Knopf im Diagramm-Kopf nennt
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die Anzahl und bestätigt per Klick; danach ist die aktuelle Fassung die neue
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Vergleichsbasis. Beim ersten Ansehen eines Dokuments leuchtet nichts. Der Kranz
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erscheint weder im Druck noch im Grafikexport — er hängt am persönlichen
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Besuchsstand. Siehe D28.
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### Sprung zwischen Diagramm und Text
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Jeder Knoten kennt seine Zeilennummer im Notationstext; beide Richtungen sind
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verknüpft (siehe D25):
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- **Diagramm → Text:** **Alt+Klick** auf einen Knoten markiert die zugehörige
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Zeile im Texteditor (ganze Zeile ausgewählt, in Sicht gescrollt, Fokus im
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Textfeld). Tastatur: **Alt+Enter** am fokussierten Knoten. Auf Touch-Geräten:
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**langer Druck** — nach ≥ 500 ms zeigt der Knoten einen Petrol-Ring („scharf"),
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der Sprung erfolgt beim **Loslassen**; ein Wischen bricht ab. Ist das
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Editor-Panel zugeklappt, öffnet der Sprung es zuerst. Der Sprung ist
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„hinschauen": Er holt **keine Bildschirmtastatur** herauf — die erscheint erst,
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wenn das Textfeld selbst angetippt wird.
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- **Text → Diagramm:** Der Knoten der **Cursor-Zeile** wird im Diagramm
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hervorgehoben (weißer Halo + Ring in Tinte) und beim Zeilenwechsel ins Bild
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gescrollt. Zeilen ohne Knoten (Kommentar, Leerzeile, ausgeblendetes
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verworfenes Element) heben nichts hervor.
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- Der **einfache** Klick bleibt unverändert der Link (§6): Ein Knoten mit URL
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öffnet sie weiterhin im neuen Tab. Deshalb Alt und nicht der einfache Klick.
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- **Auffindbarkeit:** Solange **Alt gedrückt** ist, zeigen alle Knoten den
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Sprung-Cursor und der Knoten unter dem Zeiger einen Petrol-Ring — die Geste
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ist im Moment des Ausprobierens sichtbar, auch auf verlinkten Knoten. Dazu
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nennt der Knoten-Tooltip die Geste, und die aufklappbare Legende schließt mit
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einer Bedienungs-Zeile ab.
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- Die Hervorhebung ist eine reine Editierhilfe: nicht im Grafikexport, nicht im
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Druck.
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### Grafikexport des Diagramms
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Das Diagramm wird aus der Live-Geometrie in ein eigenständiges SVG (nur Formen
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+ Text, keine externen Ressourcen) nachgezeichnet. Zwei Icon-Schaltflächen:
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- **Kopieren** — als **PNG** in die Zwischenablage. Es werden zwei Flavors
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geschrieben: `image/png` (das eigentliche Bild) und `text/html` mit
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eingebettetem PNG. Fällt der Bild-Clipboard ganz aus (fehlende
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`ClipboardItem`-Unterstützung), wird der **SVG-Quelltext** kopiert.
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- **Herunterladen** — als Datei, zwei Schaltflächen mit Format-Label:
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**SVG** (`werkbaum-diagramm.svg`, Vektor) und **PNG**
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(`werkbaum-diagramm.png`, Raster). Der Datei-Weg ist der verlässliche Weg
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für Programme, die das Browser-Bild-Clipboard nicht erkennen. Manche
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Programme lesen auch das SVG nicht (z. B. LibreOffice) — dafür gibt es die
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PNG-Datei, die überall per „Bild einfügen“ importierbar ist.
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- Übernommen werden Knotenfarben (Status §4), Größen-Badge, Tags und der
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Geister-Knoten; die Verbindungslinien werden je Gate neu gezogen
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(und = durchgezogen Tinte, oder = gestrichelt Grau) und treffen die Knoten
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unabhängig vom Darstellungsmodus.
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- Es wird genau die **sichtbare** Struktur exportiert (der „verworfene
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einblenden“-Filter wirkt auch hier).
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### Barrierefreiheit
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Die visuell codierten Knoten-Eigenschaften werden für Screenreader in einem
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sprechenden **`aria-label`** je Knoten zusammengefasst — Label, Status, Aufwand
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(inkl. „(angenommen)“ beim impliziten M), Zuständige, ob der Knoten optional
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(§3) und ob er verlinkt ist —, alles in der aktuellen UI-Sprache. Die rein visuellen Beiwerke
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(Größen-Badge, Tags, ↗-Pfeil) sind `aria-hidden`, damit sie nicht kryptisch
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doppelt vorgelesen werden. **Alle** Knoten sind fokussierbar (`tabindex="0"`
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bzw. der Link selbst); die **Fokusreihenfolge entspricht der Dokument-/
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Lesereihenfolge** (Wurzeln, dann Kinder in Tiefe). Ein sichtbarer
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`:focus-visible`-Rahmen (Petrol) zeigt den Tastaturfokus. Der Warnungsbereich
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ist eine **Live-Region** (`role="status"`, `aria-live="polite"`), sodass neue
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Warnungen (z. B. gemischte Gates) angesagt werden.
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### Druck
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Ein `@media print`-Stylesheet reduziert die Seite auf das **Diagramm**:
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Kopfzeile, Editor-Panel, Splitter, sämtliche Bedienelemente (Diagramm-Kopf),
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Warnungen und Footer werden ausgeblendet; das Diagramm füllt die Seite und darf
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über mehrere Seiten laufen. Die **Statusfarben** werden bewusst mitgedruckt
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(`print-color-adjust: exact`), Knoten brechen nicht über den Seitenrand
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(`break-inside: avoid`), und der Günstigster-Pfad-Overlay wird mitgedruckt.
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Sehr breite Bäume laufen bei 100 % über die Seitenbreite hinaus — dann im
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Druckdialog „an Seite anpassen“ bzw. Querformat wählen.
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## 10. Beispiel (kanonisch)
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%% Projektstruktur – Stand Sprint 14
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[~] Website-Relaunch (XL) https://wiki.example.de/relaunch
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- [x] Konzeption (M)
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- [x] Zielgruppenanalyse (S)
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- [x] Sitemap (XS)
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- [~] Umsetzung (XL)
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- [/] Frontend (S) https://git.example.de/frontend @anna
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- [ ] Backend (L) @ben @carla
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+ [?] Dark Mode (S) %% Zugabe, nicht erforderlich
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- [ ] CMS-Anbindung (M)
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| [ ] WordPress
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| [?] Headless CMS
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| [-] Eigenentwicklung %% Aufwand zu hoch
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- [?] Hosting (M)
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| Cloud
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| On-Premise
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```
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## 11. Reservierte Erweiterungen (noch nicht implementiert)
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- `#123` — Referenz auf externe Tickets (geplant für Taiga-Integration).
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- `#tag` — freie Schlagworte (deshalb `#` nicht anderweitig verwenden).
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## 12. Dateiendung
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- Notationstexte tragen die Endung **`.werkbaum`**, Kodierung UTF-8,
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Zeilenende LF. Beispiele: `docs/examples/*.werkbaum`.
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- Die Endung ist **Konvention, kein Vertrag**: Der Parser sieht nur Text, und
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das Laden per `?sourceUrl=` (§9) wertet weder Endung noch `Content-Type` aus.
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`.txt` und endungslose Dateien bleiben damit gültig.
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- Es gibt keinen registrierten MIME-Typ; wer selbst ausliefert, nimmt
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`text/plain; charset=utf-8` (dann zeigt der Browser die Datei an, statt sie
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herunterzuladen). Siehe D24.
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