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werkbaum/scripts/reset-password.sh
mhoennigandClaude Opus 5 22f942c6a5 feat(deploy): reset-password kann das Passwort aus der .env nehmen
--from-env liest WERKBAUM_MASTER_PASSWORT aus der .env, --stdin die erste
Zeile von stdin. Beides ausdruecklich zu verlangen und nie stillschweigend:
Sonst setzte ein versehentlicher Aufruf ein Passwort, das in einer Datei
steht, die man gerade nicht im Kopf hat.

--stdin war noetig, um den Fernteil ueberhaupt ohne Terminal pruefen zu
koennen; --from-env macht die Datei nuetzlich, wenn man sie ohnehin behaelt.
Beides in .env.example dokumentiert, samt dem Preis: Ein Klartext-Passwort auf
der Platte ist so sicher wie die Platte.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 19:26:51 +02:00

198 lines
7.7 KiB
Bash
Executable File

#!/usr/bin/env bash
#
# Werkbaum — Master-Passwort der Dokumentenliste setzen (D77).
#
# Fragt das Passwort **verdeckt ab** und hasht es auf dem Server. Bewusst so
# und nicht `htpasswd -b … PASSWORT`: Ein Passwort auf der Kommandozeile landet
# in der Shell-History, und schlimmer — die Shell fasst es vorher an. `ge$heim`
# wird zu `ge`, `ge heim` zu `geheim`. Gehasht wird dann etwas anderes als das,
# was man später eintippt, und der Server antwortet mit 401, obwohl alles
# richtig aussieht (genau so passiert, D76-Nachtrag 6).
#
# Verwendung:
# scripts/reset-password.sh [ssh-ziel] [--no-restart]
#
# ssh-ziel ohne Angabe BACKEND_SSH aus .env (Vorlage: .env.example)
# --no-restart Hash schreiben, Dienst nicht neu starten
# --stdin Passwort aus der ersten Zeile von stdin lesen, statt zu
# fragen. Für Automatisierung — und dafür, dass ein Passwort
# aus einer Datei kommen kann, ohne über ein Terminal (und
# dessen Echo) zu laufen. Ohne Terminal ist das der einzige Weg.
# --from-env Passwort aus WERKBAUM_MASTER_PASSWORT in der .env nehmen.
# Ausdrücklich zu verlangen und nie stillschweigend: Sonst
# setzte ein versehentlicher Aufruf ein Passwort, das in einer
# Datei steht, die man gerade nicht im Kopf hat.
#
# Das Passwort verlässt diesen Rechner nur über die SSH-Verbindung und wird
# **nur als Hash** gespeichert (`<BACKEND_DIR>/env`, Modus 600). Danach prüft
# das Skript selbst, ob Hash und Passwort zueinander passen — der Fehler oben
# sieht sonst aus wie ein Konfigurationsfehler.
#
# Siehe docs/DECISIONS.md D77 und backend/README.md.
set -euo pipefail
SSH_TARGET=""
RESTART=1
VON_STDIN=0
AUS_ENV=0
for arg in "$@"; do
case "$arg" in
--no-restart) RESTART=0 ;;
--stdin) VON_STDIN=1 ;;
--from-env) AUS_ENV=1 ;;
-h|--help)
awk 'NR>2 { if ($0 ~ /^#/) { sub(/^# ?/, ""); print } else exit }' "$0"
exit 0 ;;
-*) echo "Unbekannte Option: $arg" >&2; exit 2 ;;
*)
if [ -n "$SSH_TARGET" ]; then echo "Zu viele Argumente." >&2; exit 2; fi
SSH_TARGET="$arg" ;;
esac
done
ROOT="$(cd "$(dirname "$0")/.." && pwd)"
# shellcheck source=/dev/null
. "$ROOT/scripts/lib-env.sh"
[ -n "$SSH_TARGET" ] || SSH_TARGET="$(env_value BACKEND_SSH)"
if [ -z "$SSH_TARGET" ]; then
echo "Usage: $0 <ssh-ziel> (oder BACKEND_SSH in .env)" >&2
exit 2
fi
DIR="$(env_value BACKEND_DIR)"; DIR="${DIR:-opt/werkbaum}"
case "$DIR" in /*) DIR_SH="$DIR" ;; *) DIR_SH="\$HOME/$DIR" ;; esac
echo "==> Master-Passwort für ${SSH_TARGET}"
echo " (die Dokumentenliste; alles andere ist über die Dokument-UUID erreichbar)"
if [ "$AUS_ENV" -eq 1 ]; then
PASSWORT="$(env_value WERKBAUM_MASTER_PASSWORT)"
if [ -z "$PASSWORT" ]; then
echo "WERKBAUM_MASTER_PASSWORT steht nicht in ${ENV_FILE}." >&2
exit 2
fi
echo " Passwort aus ${ENV_FILE} (${#PASSWORT} Zeichen)"
elif [ "$VON_STDIN" -eq 1 ]; then
# Erste Zeile von stdin. Keine Wiederholung: Wer es aus einer Datei liefert,
# vertippt sich nicht — er hat ein anderes Problem, wenn der Wert falsch ist.
IFS= read -r PASSWORT || true
else
# Verdeckt einlesen, zweimal.
if [ ! -t 0 ]; then
echo "Kein Terminal — mit --stdin geht es auch ohne." >&2
exit 2
fi
printf ' Neues Passwort: '
read -rs PASSWORT
printf '\n Wiederholen: '
read -rs PASSWORT2
printf '\n'
if [ "$PASSWORT" != "$PASSWORT2" ]; then
echo "Die beiden Eingaben sind verschieden — nichts geändert." >&2
exit 1
fi
fi
if [ -z "$PASSWORT" ]; then
echo "Leeres Passwort — nichts geändert." >&2
exit 1
fi
if [ "${#PASSWORT}" -lt 8 ]; then
# Keine Regeln über Sonderzeichen; die Länge ist das, was zählt, und dieses
# eine Passwort schützt eine Liste, die alle Dokument-Adressen preisgäbe.
echo "Kürzer als 8 Zeichen — bitte länger wählen." >&2
exit 1
fi
# Ein Zeilenumbruch im Passwort ginge unten beim `read` verloren — lieber hier
# ablehnen als dort still abschneiden.
# `$'\n'` und nicht `"$(printf '\n')"`: Die Kommandosubstitution schneidet
# Zeilenumbrüche am Ende ab, das Muster wäre also leer — und `*""*` passt auf
# jede Zeichenkette. Die erste Fassung lehnte damit jedes Passwort ab.
if [[ "$PASSWORT" == *$'\n'* ]]; then
echo "Zeilenumbruch im Passwort — nicht unterstützt." >&2
exit 1
fi
# Der Fernteil als Text, NICHT als Heredoc am ssh-Aufruf. Der Grund ist eine
# Falle, die lautlos zuschlägt: Kommt das Skript über stdin (`bash -s` mit
# Heredoc), dann frisst ein `cat`/`read` DARIN den Rest des eigenen Skripts.
# Die erste Fassung endete so nach drei Zeilen — ohne etwas zu schreiben und
# ohne Fehlermeldung.
#
# Deshalb geht beides über **einen** Strom: erst die Passwortzeile, dann das
# Skript. Die äußere Kommandozeile liest die erste Zeile weg und reicht sie
# als Umgebungsvariable weiter; `bash -s` bekommt den Rest als Skript.
# Das Passwort steht damit nie in `argv` (das liest auf einem geteilten Host
# jeder); in der Umgebung des kurzlebigen Prozesses steht es — dort kommt nur
# derselbe Benutzer heran, und `htpasswd` bekommt es über eine Pipe.
FERN=$(cat <<'REMOTE'
set -euo pipefail
DIR="$(eval echo "$DIR")"
export XDG_RUNTIME_DIR="${XDG_RUNTIME_DIR:-/run/user/$(id -u)}"
[ -n "${WERKBAUM_PW:-}" ] || { echo "Kein Passwort angekommen." >&2; exit 1; }
command -v htpasswd >/dev/null || {
echo "htpasswd fehlt auf dem Server (Paket apache2-utils)." >&2; exit 1; }
HASH="$(printf '%s' "$WERKBAUM_PW" | htpasswd -niBC 12 '' | tr -d ':\n')"
case "$HASH" in
\$2*) : ;;
*) echo "htpasswd hat keinen bcrypt-Hash geliefert." >&2; exit 1 ;;
esac
mkdir -p "$DIR"
umask 077
printf 'WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH={bcrypt}%s\n' "$HASH" > "$DIR/env.neu"
mv "$DIR/env.neu" "$DIR/env"
chmod 600 "$DIR/env"
echo " gespeichert in $DIR/env (Modus 600)"
# Gegenprobe, bevor sich jemand wundert: Passen Hash und Passwort zueinander?
CHK="$(mktemp)"
trap 'rm -f "$CHK"' EXIT
printf 'werkbaum:%s\n' "$HASH" > "$CHK"
if printf '%s' "$WERKBAUM_PW" | htpasswd -vi "$CHK" werkbaum >/dev/null 2>&1; then
echo " Gegenprobe: Hash und Passwort passen zueinander."
else
echo " ! Gegenprobe FEHLGESCHLAGEN — der Hash passt nicht zum Passwort." >&2
exit 1
fi
if [ "$RESTART" = "1" ]; then
if systemctl --user is-enabled werkbaum-backend.service >/dev/null 2>&1; then
systemctl --user restart werkbaum-backend.service
echo " Dienst neu gestartet."
else
echo " ! Dienst noch nicht eingerichtet — scripts/deploy-backend.sh ausführen."
fi
fi
REMOTE
)
echo "==> hashen und speichern"
{ printf '%s\n' "$PASSWORT"; printf '%s\n' "$FERN"; } \
| ssh "$SSH_TARGET" "DIR='$DIR_SH'; RESTART='$RESTART'; \
IFS= read -r WERKBAUM_PW; export WERKBAUM_PW DIR RESTART; bash -s"
# Semikolons, keine Zuweisungen als Kommando-Präfix: `DIR=… read …` setzt DIR
# nur für das `read` und danach ist es wieder weg — das `export` exportierte
# eine leere Variable, und der Fernteil brach mit „unbound variable" ab.
unset PASSWORT PASSWORT2
# Die oeffentliche Adresse steht nicht in der Backend-Konfiguration, wohl aber
# im rsync-Ziel des Frontends (`.../doms/<domain>/htdocs-ssl`). Wenn sie sich
# daraus ablesen laesst, wird aus dem Hinweis ein Befehl zum Kopieren.
BASIS="$(env_value DEPLOY_TARGET | sed -n 's|.*/doms/\([^/]*\)/.*|https://\1|p')"
BASIS="${BASIS:-https://<deine-adresse>}"
echo "==> Fertig. So probierst du es aus:"
echo
echo " curl -su werkbaum ${BASIS}/api/v1/documents"
echo
echo " curl fragt dann nach dem Passwort. Erwartet wird [] - eine leere Liste."
echo
echo " Schreib das Passwort nicht mit in den Befehl: Die Shell kann es"
echo " veraendern, bevor curl es sieht (aus ge\$heim wird ge), und du"
echo " bekommst ein 401, obwohl alles richtig gesetzt ist."