fix(docs): Master-Passwort interaktiv hashen, nicht auf der Kommandozeile

Meine Anleitung schrieb `htpasswd -bnBC 12 "" PASSWORT` — und lieferte 401,
obwohl Hash und Konfiguration nachweislich stimmten. Die Ursache liegt vor dem
Hashen: Das Passwort steht dort ungeschuetzt in einer Kommandozeile, und die
Shell fasst es an. `ge$heim` wird zu `ge`, `ge heim` zu `geheim`; gehasht wird
etwas anderes als das, was man spaeter eintippt.

Richtig ist `htpasswd -nBC 12 ''` ohne -b: Es fragt zweimal nach, das Passwort
geht nie durch eine Shell und landet nicht in der History. Dazu eine direkte
Probe (htpasswd -v gegen den gespeicherten Hash), weil der Fehler wie ein
Konfigurationsfehler aussieht — alles Pruefbare stimmt, nur der Vergleich
schlaegt fehl.

Vier Stellen: deploy-backend.sh, beide READMEs, MasterPasswordProperties.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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mhoennig
2026-08-26 18:37:46 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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commit 78901793f0
5 changed files with 45 additions and 5 deletions
+4
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@@ -292,6 +292,10 @@ Configuration lives in the git-ignored `.env` (template `.env.example`):
- **The master password never leaves the server.** It goes into
`<BACKEND_DIR>/env` (mode 600), which the deploy creates empty on the first
run. Until a hash is in it, the document list stays locked — deliberately.
Generate it **interactively** (`htpasswd -nBC 12 ''`, no `-b`): a password on
a command line lands in the shell history, and the shell mangles it on the
way — `ge$heim` becomes `ge`. What gets hashed is then not what you type
later, and the server answers 401 while everything looks right.
- **Memory is the scarce resource on that host**, not CPU. The JVM flags are
measured, not guessed: `-Xmx192m -Xms48m` plus heap free ratios lands at
~174 MB RSS, where the defaults take 291 MB. See
+7 -1
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@@ -171,9 +171,15 @@ auffindbar — das Zugriffsmodell „unerratbarer Link" wäre hinfällig. Dieser
Endpunkt verlangt deshalb HTTP Basic mit dem Benutzer `werkbaum`:
```bash
export WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH="{bcrypt}$(htpasswd -bnBC 12 "" geheim | tr -d ':\n')"
export WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH="{bcrypt}$(htpasswd -nBC 12 '' | tr -d ':\n')"
```
**Ohne `-b`, also mit Eingabeaufforderung.** Ein Passwort auf der Kommandozeile
landet in der Shell-History — und schlimmer: Die Shell fasst es vorher an.
`ge$heim` wird zu `ge`, `ge heim` zu `geheim`. Gehasht wird dann etwas anderes
als das, was man später eintippt, und der Server antwortet mit 401, obwohl
alles richtig aussieht.
- **Ohne gesetzten Hash ist die Liste gesperrt** (401), nicht offen. Ein
vergessener Konfigurationsschritt darf nichts preisgeben; beim Start warnt
das Log.
@@ -22,7 +22,10 @@ data class MasterPasswordProperties(
/**
* Hash **mit Verfahrens-Präfix**, in Produktion `{bcrypt}$2a$…`
* (z. B. `htpasswd -bnBC 12 "" geheim | tr -d ':\n'`, davor `{bcrypt}`).
* Erzeugt mit `htpasswd -nBC 12 '' | tr -d ':\n'`, davor `{bcrypt}`.
* Bewusst **ohne** `-b`: Ein Passwort auf der Kommandozeile fasst die
* Shell an (`ge${'$'}heim` wird zu `ge`), und gehasht würde etwas anderes
* als das, was später eingetippt wird.
*/
val hash: String = "",
+17
View File
@@ -6192,6 +6192,23 @@ Securitys `DelegatingPasswordEncoder`). So steht in der Konfiguration, womit
gehasht wurde, ein Wechsel des Verfahrens bricht nichts — und die Tests dürfen
`{noop}` benutzen, ohne dass dafür eine zweite Code-Bahn nötig wäre.
**Nachtrag beim ersten Einrichten: der Hash wird interaktiv erzeugt, nie mit
dem Passwort auf der Kommandozeile.** Die erste Anleitung schrieb
`htpasswd -bnBC 12 "" PASSWORT` — und lieferte prompt ein 401, obwohl Hash und
Konfiguration nachweislich in Ordnung waren (68 Zeichen, `{bcrypt}`, drei `$`,
im Prozess angekommen). Die Ursache liegt vor dem Hashen: Das Passwort steht
dort ungeschützt in einer Kommandozeile, und die Shell fasst es an —
`ge$heim` wird zu `ge`, `ge heim` zu `geheim`. Gehasht wird dann etwas anderes
als das, was man später eintippt.
Richtig ist `htpasswd -nBC 12 ''` **ohne `-b`**: Es fragt zweimal nach, das
Passwort geht nie durch eine Shell und landet nicht in der History. Der Fehler
ist besonders unangenehm, weil er wie ein Konfigurationsfehler aussieht — alles
Prüfbare stimmt, nur der Vergleich schlägt fehl. Zum Auseinanderhalten gehört
deshalb eine direkte Probe in die Anleitung: `htpasswd -v` gegen den
gespeicherten Hash sagt in einem Schritt, ob Hash und Passwort zueinander
passen, ohne den Dienst zu befragen.
**Die neue Laufzeit-Abhängigkeit** (`spring-boot-starter-security`) ist in D76
ausdrücklich vorgesehen („geprüft über Spring Security") und damit von der
Rückfragepflicht der Wurzel-CLAUDE.md gedeckt. Sie ist zugleich der Platz für
+13 -3
View File
@@ -151,9 +151,19 @@ if [ ! -f "$DIR/env" ]; then
cat > "$DIR/env" <<'ENV'
# Werkbaum-Backend — Umgebung des Dienstes. Modus 600, nie im Repository.
#
# Hash MIT Verfahrens-Praefix, z. B.:
# WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH={bcrypt}$(htpasswd -bnBC 12 "" geheim | tr -d ':\n')
# Solange er leer ist, bleibt GET /api/v1/documents gesperrt (D76-Nachtrag 6).
# Hash MIT Verfahrens-Praefix. Erzeugen - INTERAKTIV, damit das Passwort weder
# in der Shell-History landet noch von der Shell veraendert wird:
#
# umask 077
# printf 'WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH={bcrypt}%s\n' \
# "$(htpasswd -nBC 12 '' | tr -d ':\n')" > ~/opt/werkbaum/env
#
# Pruefen, ob Hash und Passwort zueinander passen:
# printf 'werkbaum:%s\n' "$(sed 's/^[^=]*={bcrypt}//' ~/opt/werkbaum/env)" > /tmp/chk
# htpasswd -v /tmp/chk werkbaum; rm -f /tmp/chk
#
# Solange der Hash leer ist, bleibt GET /api/v1/documents gesperrt
# (D76-Nachtrag 6).
WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH=
ENV
chmod 600 "$DIR/env"