frontend: Pad einbetten — drei Ansichten mit Splitter, Spiegel bleibt

Das Einbetten ist möglich, ohne D25 zu opfern. Nachgemessen zuerst, ob der
Server es überhaupt zulässt: pad.hostsharing.net sendet kein
`X-Frame-Options` und keine CSP mit `frame-ancestors`, und im Versuch baute das
Pad in einem fremdstämmigen Rahmen seine inneren Editorframes auf
(`contentWindow.length === 2` = ace_outer/ace_inner), samt Werkzeugleiste,
heiler Einrückung und lebender Socket-Verbindung.

Einbetten heißt aber nicht Ersetzen: Ein cross-origin-iframe gibt keinen
DOM-Zugriff, ein ersetztes Textfeld kostete also beide Richtungen von D25
(Alt+Klick -> Zeile, Cursor-Zeile -> Knoten). Deshalb drei Ansichten, reihum
über einen Wähler in der Editor-Titelzeile:

- Pad und Text, geteilt durch einen eigenen Splitter (Mechanik und Idiom vom
  Legenden-Splitter aus D26: von der Spiegelseite gezogen, Doppelklick setzt
  zurück, `--pcol`/`--prow` getrennt gehalten und persistiert). Der Spiegel darf
  schmal werden und trägt weiter die Sprünge — die arbeiten auf unserem
  eigenen `<textarea>`.
- nur Pad — Spiegel ausgeblendet; `revealEditor()` schaltet bei einem Sprung
  auf „beide", sonst zeigte der Sprung ins Nichts.
- nur Text — wie bisher, kein Rahmen.

Ein Wähler statt dreier Knöpfe, weil die Titelzeile schon Dokument, Pad, Neu
laden, Kopieren, Legende und Fensterknöpfe trägt (mobil dreifach eng, D17) —
derselbe Reihum-Griff wie beim Modus-Wähler dort. Der Zustand steckt im Symbol
(geteilt / links gefüllt / rechts gefüllt), der Tooltip nennt ihn im Klartext.

Der Rahmen bekommt nur sichtbar ein `src`, sonst `about:blank`. Das ist kein
Geiz um Bytes: Ein geladenes Pad verbindet sich per Socket und macht dich in
dessen Anwesenden-Liste sichtbar. „Nur Text" ist damit die Ansicht, die nichts
von dir verrät.

Zwei Dinge, die beim Prüfen auffielen und behoben sind:
- Eine überzählige `}` ließ das Modul gar nicht laden. Die Messung sah trotzdem
  plausibel aus, weil die abgefragten Werte die statischen HTML-Vorgaben waren —
  seither prüft jede Messung zuerst, ob überhaupt Knoten gerendert sind, und
  `node --check` läuft vor dem Blick in den Browser.
- In „nur Pad" war der Spiegel weiterhin sichtbar (sogar breiter als das Pad):
  die Regel `.src-area.pv-pad>textarea{display:none}` fehlte.

Bleibender Preis: `Set-Cookie: token=…; SameSite=Lax`. Das Cookie ist Etherpads
Autoren-Identität und wird im fremdstämmigen Rahmen nicht mitgesendet — man ist
bei jedem Laden ein neuer Autor. Nur serverseitig zu beheben
(`cookie.sameSite: "None"`), nicht in Werkbaum. Steht in D31.

Auf kleinem Bildschirm nachgemessen statt geschätzt: bei 375x812 bleiben Pad
317 px und Spiegel 180 px, per Splitter verschiebbar — brauchbar, also keine
Sonderregel für Mobil.

SPEC §9 und D31 nachgezogen; 5 neue i18n-Schlüssel in allen 9 Sprachen.
This commit is contained in:
mhoennig
2026-07-30 13:14:40 +02:00
parent 793561c873
commit 0a08706877
7 changed files with 286 additions and 28 deletions
+12
View File
@@ -158,6 +158,18 @@ verworfene Elemente. Quelle sind ES-Module unter `src/`; `index.html` ist der
Beim Prüfen im Vorschau-Browser: HMR lädt bei jeder Quelländerung neu, und ein
Reload holt den Text beim Erstabruf — sieht wie eine geglückte Übernahme aus.
Marker auf `window` setzen und hinterher prüfen, sonst beweist der Test nichts.
- Pad einbetten, drei Ansichten (D31): `padView` ('both'|'pad'|'text') +
`applyPadView()`. Der Rahmen bekommt **nur sichtbar** ein `src`, sonst
`about:blank` — ein geladenes Pad verbindet sich per Socket und zeigt dich in
dessen Anwesenden-Liste. `PAD_VIEWS`/`padView` stehen **oben** bei
`cheapPathOn`, nicht beim übrigen Pad-Code: `saveUI()` liest sie und kann schon
aus `applySplit()` heraus laufen, weiter unten stünden sie noch in der
temporalen Todeszone. Der Splitter Pad|Spiegel (`#padGutter`, `--pcol`/`--prow`)
ist eine Kopie des Legenden-Splitters (D26) samt getrennter Persistenz.
`revealEditor()` schaltet 'pad' → 'both', sonst zeigte der Sprung (D25) ins
Nichts. Das Markup: `#srcArea` umschließt Rahmen + Splitter + `#src`, damit die
Legenden-Aufteilung unberührt bleibt — `.editor-body textarea` ist ein
Nachfahren-Selektor und greift weiter.
- Sprung Diagramm ↔ Text (D25): `render.js` schreibt die Parser-Zeilennummer als
`data-line` an jeden Knoten (Geister-Knoten bekommen keine). `jumpToLine()` in
`app.js` klappt bei Bedarf das Editor-Panel auf (`revealEditor()`), markiert die