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werkbaum/scripts/deploy-backend.sh
T
mhoennigandClaude Opus 5 dea904814b fix(backend): Neustart gegen die eigene Datenbank, /info als Lebendprobe
Der Dienst lief einmal und stuerzte danach in einer Schleife: MODE=PostgreSQL
laesst H2 unquotierte Bezeichner klein anlegen, Liquibase sucht seine
Verwaltungstabellen gross, findet nichts, legt sie an — "Table
databasechangelog already exists". Der erste Start ging, jeder weitere nicht.
Gemessen mit dem echten Jar: ohne den Modus laufen beide. Liquibase auf
Kleinschreibung zu konfigurieren half nicht, es korrigiert den Namen selbst
zurueck — deshalb weicht der Modus ganz.

Die Testsuite konnte das nicht finden (jeder Test bekommt eine frische
In-Memory-DB), und der Regressionstest dafuer hat zweimal gelogen: erst reichte
er die URL als Default-Property herein, die die application.yaml ueberstimmt;
dann als Argument, aber damit pruefte er eine URL, die er sich selbst
ausgedacht hatte. Jetzt hat die URL einen Regler (werkbaum.data-dir), der Test
ueberschreibt nur den, und die Gegenprobe faellt.

Dieselbe Sorte Fehler eine Ebene hoeher: Die Testkonfiguration hiess
application.yaml und verdeckte damit die Hauptkonfiguration vollstaendig. Sie
ist jetzt eine Profil-Ueberlagerung.

Dazu GET /api/v1/info mit Name, Version und Bauzeitpunkt. Die Lebendprobe
erwartete bisher eine 404 von einem Dokument, das es nicht gibt — ein
erwarteter Fehler ist eine schlechte Zusicherung, dieselbe 404 liefert auch ein
falsch konfigurierter Proxy.

138 Backend-Tests. Gegenprobe: MODE=PostgreSQL zurueck -> genau der
Neustart-Test faellt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-26 19:02:51 +02:00

217 lines
8.5 KiB
Bash
Executable File

#!/usr/bin/env bash
#
# Werkbaum — Backend auf die stabile Instanz bringen (D77).
#
# Baut das Fat-Jar, legt es neben ein systemd-User-Unit ins Home des Servers
# und startet den Dienst neu. Der Dienst lauscht nur auf 127.0.0.1; von außen
# kommt man über die Proxy-Regel in `scripts/prod.htaccess`, die
# `scripts/deploy-prod.sh` mitspiegelt (D76-Nachtrag 2).
#
# Verwendung:
# scripts/deploy-backend.sh [-y] [--no-build] [--no-restart] [ssh-ziel]
#
# -y ohne Rückfrage spiegeln und neu starten
# --no-build vorhandenes Jar nehmen (z. B. Wiederholung eines Deploys)
# --no-restart nur hochladen, Dienst nicht anfassen
#
# Konfiguration aus der git-ignorierten `.env` (Vorlage: .env.example):
# BACKEND_SSH user@host — Pflicht (oder als Argument)
# BACKEND_DIR Zielverzeichnis, Vorgabe opt/werkbaum — relativ zum Home
# des Servers (oder absolut, wenn es mit / beginnt)
# BACKEND_JDK_DIR JDK, Vorgabe opt/jdk21 (scripts/install-jdk.sh legt es an)
# BACKEND_PORT Vorgabe 9080 — dieselbe Zahl setzt deploy-prod.sh in die
# .htaccess ein; sie ist die eine Vereinbarung zwischen
# Apache und Dienst
# BACKEND_XMX Vorgabe 192m — gemessen leben nach einem GC ~45 MB;
# siehe die Messreihe in der Unit-Vorlage
#
# Das Master-Passwort steht NICHT hier und nicht im Repository. Es gehört in
# `<BACKEND_DIR>/env` auf dem Server (Modus 600); dieses Skript legt die Datei
# beim ersten Mal mit leerem Hash an und sagt, was zu tun ist. Ohne Hash bleibt
# die Dokumentenliste gesperrt — das ist Absicht (D76-Nachtrag 6).
#
# Siehe docs/DECISIONS.md D77 und backend/README.md.
set -euo pipefail
YES=0
BUILD=1
RESTART=1
SSH_TARGET=""
for arg in "$@"; do
case "$arg" in
-y|--yes) YES=1 ;;
--no-build) BUILD=0 ;;
--no-restart) RESTART=0 ;;
-h|--help)
awk 'NR>2 { if ($0 ~ /^#/) { sub(/^# ?/, ""); print } else exit }' "$0"
exit 0 ;;
-*) echo "Unbekannte Option: $arg" >&2; exit 2 ;;
*)
if [ -n "$SSH_TARGET" ]; then echo "Zu viele Argumente." >&2; exit 2; fi
SSH_TARGET="$arg" ;;
esac
done
ROOT="$(cd "$(dirname "$0")/.." && pwd)"
cd "$ROOT"
# shellcheck source=/dev/null
. "$ROOT/scripts/lib-env.sh"
[ -n "$SSH_TARGET" ] || SSH_TARGET="$(env_value BACKEND_SSH)"
if [ -z "$SSH_TARGET" ]; then
echo "Usage: $0 [-y] <ssh-ziel> (oder BACKEND_SSH in .env)" >&2
exit 2
fi
DIR="$(env_value BACKEND_DIR)"; DIR="${DIR:-opt/werkbaum}"
JDK_DIR="$(env_value BACKEND_JDK_DIR)"; JDK_DIR="${JDK_DIR:-opt/jdk21}"
PORT="$(env_value BACKEND_PORT)"; PORT="${PORT:-9080}"
XMX="$(env_value BACKEND_XMX)"; XMX="${XMX:-192m}"
# Derselbe Pfad in DREI Schreibweisen, weil ihn drei Werkzeuge lesen:
#
# systemd kennt `%h` und expandiert **keine** Shell-Variablen
# die Shell kennt `$HOME` (in einem ssh-Aufruf läuft eine)
# rsync kennt `~`, aber **kein** `$HOME`: Seit 3.2.4 ist
# `--protect-args` voreingestellt, der entfernte Pfad geht also
# nicht mehr durch eine Shell. Ein `$HOME` bliebe wörtlich stehen —
# gemessen: „change_dir /home/pacs/mih00/\$HOME/opt/werkbaum failed".
case "$DIR" in
/*) DIR_UNIT="$DIR"; DIR_SH="$DIR"; DIR_RSYNC="$DIR" ;;
*) DIR_UNIT="%h/$DIR"; DIR_SH="\$HOME/$DIR"; DIR_RSYNC="~/$DIR" ;;
esac
case "$JDK_DIR" in
/*) JAVA_UNIT="$JDK_DIR/bin/java" ;;
*) JAVA_UNIT="%h/$JDK_DIR/bin/java" ;;
esac
echo "==> Ziel ${SSH_TARGET}:~/${DIR#/}, Port ${PORT}, -Xmx${XMX}"
# ---- 1) Bauen ----
JAR=""
if [ "$BUILD" -eq 1 ]; then
echo "==> ./gradlew bootJar (mit Tests)"
(cd backend && ./gradlew --quiet check bootJar)
else
echo "==> Build übersprungen (--no-build)"
fi
JAR="$(ls -1t backend/build/libs/*.jar 2>/dev/null | grep -v -- '-plain\.jar$' | head -1 || true)"
if [ -z "$JAR" ]; then
echo "Kein Fat-Jar in backend/build/libs — ohne --no-build versuchen." >&2
exit 1
fi
echo " ${JAR} ($(du -h "$JAR" | cut -f1))"
# ---- 2) Unit-Datei aus der Vorlage ----
# Die Platzhalter werden hier ersetzt, nicht auf dem Server: So steht im
# Repository die Vorlage und am Ziel genau eine fertige Datei — nichts, was
# beide Seiten unterschiedlich interpretieren könnten.
STAGE="$(mktemp -d)"
trap 'rm -rf "$STAGE"' EXIT
sed -e "s#__JAVA__#${JAVA_UNIT}#g" \
-e "s#__DIR__#${DIR_UNIT}#g" \
-e "s#__XMX__#${XMX}#g" \
-e "s#__PORT__#${PORT}#g" \
scripts/werkbaum-backend.service > "$STAGE/werkbaum-backend.service"
cp "$JAR" "$STAGE/werkbaum-backend.jar"
if [ "$YES" -ne 1 ]; then
echo "==> Es werden übertragen:"
echo " werkbaum-backend.jar -> ${DIR}/"
echo " werkbaum-backend.service -> ~/.config/systemd/user/"
[ "$RESTART" -eq 1 ] && echo " und der Dienst neu gestartet."
printf '==> Weiter? [y/N] '
read -r ANS
case "$ANS" in y|Y|j|J) : ;; *) echo "Abgebrochen."; exit 1 ;; esac
fi
# ---- 3) Übertragen und einrichten ----
# Bewusst OHNE --delete: Im Zielverzeichnis liegen die Datenbank (`data/`), das
# Log und die Datei mit dem Master-Passwort. Ein Deploy tauscht das Jar, er
# räumt nicht auf.
echo "==> Übertragen"
ssh "$SSH_TARGET" "mkdir -p \"$DIR_SH\" \"\$HOME/.config/systemd/user\""
rsync -az --chmod=F644 "$STAGE/werkbaum-backend.jar" "$SSH_TARGET:$DIR_RSYNC/werkbaum-backend.jar"
rsync -az --chmod=F644 "$STAGE/werkbaum-backend.service" \
"$SSH_TARGET:~/.config/systemd/user/werkbaum-backend.service"
ssh "$SSH_TARGET" DIR="$DIR_SH" PORT="$PORT" RESTART="$RESTART" 'bash -s' <<'REMOTE'
set -euo pipefail
DIR="$(eval echo "$DIR")"
# Ohne XDG_RUNTIME_DIR findet `systemctl --user` seinen Manager nicht — über
# eine nicht-interaktive SSH-Sitzung ist die Variable oft nicht gesetzt. Das
# ist die klassische Falle bei User-Units aus einem Skript heraus.
export XDG_RUNTIME_DIR="${XDG_RUNTIME_DIR:-/run/user/$(id -u)}"
# Umgebungsdatei: beim ersten Mal anlegen, danach nie anfassen — dort steht das
# Master-Passwort, und ein Deploy darf es weder überschreiben noch lesen.
if [ ! -f "$DIR/env" ]; then
cat > "$DIR/env" <<'ENV'
# Werkbaum-Backend — Umgebung des Dienstes. Modus 600, nie im Repository.
#
# Hash MIT Verfahrens-Praefix. Erzeugen - INTERAKTIV, damit das Passwort weder
# in der Shell-History landet noch von der Shell veraendert wird:
#
# umask 077
# printf 'WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH={bcrypt}%s\n' \
# "$(htpasswd -nBC 12 '' | tr -d ':\n')" > ~/opt/werkbaum/env
#
# Pruefen, ob Hash und Passwort zueinander passen:
# printf 'werkbaum:%s\n' "$(sed 's/^[^=]*={bcrypt}//' ~/opt/werkbaum/env)" > /tmp/chk
# htpasswd -v /tmp/chk werkbaum; rm -f /tmp/chk
#
# Solange der Hash leer ist, bleibt GET /api/v1/documents gesperrt
# (D76-Nachtrag 6).
WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH=
ENV
chmod 600 "$DIR/env"
echo " ! $DIR/env angelegt — Master-Passwort-Hash dort eintragen,"
echo " sonst bleibt die Dokumentenliste gesperrt."
fi
chmod 600 "$DIR/env"
if ! loginctl show-user "$(id -un)" -p Linger 2>/dev/null | grep -q 'Linger=yes'; then
echo " ! Linger ist nicht gesetzt — der Dienst endet mit der Sitzung."
echo " Abhilfe: loginctl enable-linger $(id -un)"
fi
systemctl --user daemon-reload
if [ "$RESTART" = "1" ]; then
systemctl --user enable --now werkbaum-backend.service >/dev/null 2>&1 || true
systemctl --user restart werkbaum-backend.service
echo " Dienst neu gestartet."
else
echo " Dienst nicht angefasst (--no-restart)."
fi
REMOTE
# ---- 4) Nachsehen, ob er wirklich antwortet ----
if [ "$RESTART" -eq 1 ]; then
echo "==> Warten, bis der Dienst antwortet"
# `GET /api/v1/info` — offen, ohne Nebenwirkung, und sagt zugleich, welcher
# Stand läuft. Vorher stand hier eine Anfrage nach einem nicht existierenden
# Dokument mit der Erwartung 404; ein erwarteter **Fehler** ist eine schlechte
# Zusicherung, weil ihn auch ein falsch konfigurierter Proxy liefert.
PROBE="http://127.0.0.1:${PORT}/api/v1/info"
if ssh "$SSH_TARGET" "for i in \$(seq 1 45); do
body=\$(curl -s --max-time 3 '$PROBE' || true)
case \"\$body\" in
*'\"version\"'*) echo \" oben nach \${i}s: \$body\"; exit 0 ;;
esac
sleep 1
done
echo ' ! antwortet nicht.'; exit 1"; then
:
else
echo "==> Letzte Zeilen des Logs:" >&2
ssh "$SSH_TARGET" "export XDG_RUNTIME_DIR=\${XDG_RUNTIME_DIR:-/run/user/\$(id -u)}; tail -30 \"$DIR_SH/backend.log\" 2>/dev/null || systemctl --user status werkbaum-backend --no-pager -l | tail -30" >&2
exit 1
fi
fi
echo "==> Fertig."
echo " Log: ssh $SSH_TARGET tail -f $DIR_SH/backend.log"
echo " Zustand: ssh $SSH_TARGET systemctl --user status werkbaum-backend"