Mit nur einem Beispiel ließ sich das Umschalten zwischen Dokumenten (D22) nicht zeigen — jeder ?sourceUrl=-Link legt genau ein Dokument an (D23), erst mehrere nacheinander geöffnete füllen den Wähler. - Neue Endung `.werkbaum` (D24, SPEC §12): macht Notationstexte zuordenbar (spätere Editor-Zuordnung, Syntax-Highlighting, Öffnen/Speichern). Konvention, kein Vertrag — `?sourceUrl=` wertet weder Endung noch Content-Type aus, `.txt` bleibt gültig. `.gitattributes` führt `*.werkbaum` als Text (LF). - docs/example-plan.txt -> docs/examples/example-plan-0.werkbaum (Inhalt bis auf die Kopfzeile unverändert); README-Links nachgezogen. - Neu, je einen anderen Aspekt zeigend: example-plan-1 (Küche: kein Software-Plan, alternativenlastig — günstigster Pfad), example-plan-2 (Konferenz: breiter Fächer, viele Beteiligte), example-plan-3 (drei Wurzeln = drei Bäume nebeneinander, dazu ein Knoten ohne Größe für das implizite-M-Badge), example-werkbaum (Werkbaum selbst: Bestand + mögliche Weiterentwicklung, destilliert aus ROADMAP/TASKS/DECISIONS). - README.md / README.de.md: Tabelle mit den fünf Live-Links samt Hinweis, dass sie nacheinander geöffnet den Dokument-Wähler füllen. Verifiziert: alle fünf parsen headless ohne Warnungen und ohne gemischte Gates (19/26/43/28/79 Knoten, 3 Wurzeln in Beispiel 3); Vitest 34/34 grün. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
9.4 KiB
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Werkbaum · Frontend
Editor: Text links, Diagramm rechts, Toggles für transponierte Ansicht und
verworfene Elemente. Quelle sind ES-Module unter src/; index.html ist der
Vite-Entry (lädt im Dev-Server src/app.js als <script type="module">).
Build & Entwicklung (D19)
- Vite ist Bündler + Testrunner (nur Dev-Abhängigkeiten, keine Laufzeit- Abhängigkeit — das Ergebnis ist framework-freies HTML/CSS/JS).
npm --prefix frontend run dev— Dev-Server (Port 8137,.claude/launch.json). Direktes Öffnen vonfrontend/index.htmlperfile://funktioniert nicht mehr (ES-importbraucht http); stattdessen Dev-Server oder die gebaute Datei.npm --prefix frontend run build—vite-plugin-singlefileinlint JS + CSS + Favicon (alsdata:-URI, viatransformIndexHtml-Plugin invite.config.js) in eine self-containeddist/index.html— die bleibtfile://-tauglich (D16) und ist die Deploy-Artefakt-Quelle (Pages-Workflow, siehe README).npm --prefix frontend test— Vitest (tests/**/*.test.js).npm --prefix frontend run build:prod— Produktions-Build ohne den Build-Hinweis hinter dem Titel (Vite-Modusprod,.env.prodsetztVITE_BUILD_BADGE=none). Nur die echte produktive Installation nutzt diesen Weg; Dev-Server (🔧) und Default-build(🚧, u. a. Pages-Deploy) zeigen den Hinweis. Logik:mountBuildBadge()inapp.js(D16).node_modules/unddist/sind ge-.gitignore-t;.env.produndpackage-lock.jsonsind eingecheckt (der Workflow nutztnpm ci).
Konventionen
- Vanilla HTML/CSS/JS, ES-Module; keine Frameworks. Testwerkzeug: Vitest.
- Parser und Renderer müssen headless (ohne Editor-UI) nutzbar bleiben —
Basis für SVG-Export und Mermaid-Plugin (docs/ROADMAP.md).
app.jsist der DOM-/UI-Einstieg; reine Logik gehört inparser.js/model.js/render.js. - Design: Farben/Typografie beibehalten (CSS-Variablen, IBM Plex); Statusfarben sind in SPEC §4 normiert. Marke nach ../brand/BRAND.md; Pastelltöne nie im Logo.
- IBM Plex ist lokal eingebettet (
src/fonts/*.woff2,@font-faceinstyle.css), nicht von Google Fonts geladen — kein externer Request, keine IP an Dritte (Datenschutz, D20). Keinengoogleapis-<link>wieder einführen. Neue Schnitte:woff2pernpm pack @fontsource/…beziehen (keine Projekt-Abhängigkeit, Dateien einchecken) und@font-faceergänzen.
Stolperfallen
- Abzweig-Linien zielen auf die Knotenmitte (fester 23-px-Offset,
line-height: 1.3), nicht auf die Mitte des Teilbaums — bei Layout- Änderungen alle drei Modi (horizontal/vertikal/kompakt) prüfen. Vertikal + kompakt teilen die transponierte Basis-CSS; nur vertikal bekommt den Rechts-Ausgang für „all of“, kompakt führt auch „all of“ nach unten. Any-of ist in allen Modi grau: Linien gestrichelt grau und Alternative-Rahmen grau (Basis-CSSul.or). Kein Petrol im Diagramm mehr;var(--or)nur noch für UI-Akzente/Logo (SPEC §9, D15). - Extraktionsreihenfolge im Parser nicht umstellen: Kommentar → Zeichen/
Status → URL → Größe → Tags (sonst kollidiert
@in URLs). - Fehlertoleranz (SPEC §4): der Parser erfasst die Statusbox als beliebiges
Einzelzeichen
\[([^\]])\]und validiert gegenSTATUS_BY_CODE; unbekannte Codes →parse().warningsals{type:'unknownStatus', line, code}, Knoten neutral.render()in app.js führt Parser- und Renderer-Warnungen zusammen (nach Zeile sortiert) und zeigt sie viaformatWarning(warnings.js). Neue Warnungstypen dort + i18n-Key in allen 9 Sprachen ergänzen. - Modulteilung (D19):
parser.js(Text→Baum, headless),model.js(Baum-/ Kostenlogik:gateOf,needsBreakdown,visibleChildren(n, showDiscarded),computeCheapSet,cheapCls),render.js(HTML-String viarenderTreeHtml(roots, {t, showDiscarded, cheapPath, cheapSet}), headless),app.js(DOM/Events/i18n/Persistenz/Export). Modell/Renderer bekommen UI-State (verworfene einblenden, Pfad an/aus) als Parameter — keine Globals; nurcheapPathOnlebt als UI-State inapp.js. Tests:tests/*.test.js. - Günstigster Pfad:
markCheapest()/cheapestCost()(inmodel.js) markieren die nötigen Knoten (Klassencheap,cheap-leaf);drawCheapPath()(app.js) zeichnet nach jedemrender()und nachapplyLayout()zwei Overlay-SVGs in#out(hinten kräftige Linie, vorne abgetönte Kopie + Stationspunkte). Overlays erben den CSS-zoomvon#out, Punkte in unskalierte#out-Koordinaten umrechnen (/zoom).diagramToSvg()zeichnet dieselbe Linie/Punkte nach (SPEC §9, D18). - Zerlegt eine any-of-Alternative selbst all-of, wird der Teilbaum nur
horizontal schmal transponiert (
ul.or>li.has-and>ul.and, siehe D18) — sonst schiebt der breite Fächer den Elternbaum nach rechts. Bei Layout- Umbauten dieses Nesting mitprüfen. - „verworfen" ist per Default ausgeblendet; Filterlogik steckt in
visibleChildren()und muss bei Renderer-Umbauten erhalten bleiben. - Barrierefreiheit (SPEC §9):
render.jsbaut je Knoten einen sprechendenaria-label(Label + Status + Aufwand + Zuständige + Link, lokalisiert viat); die visuellen Badges (Größe, Tags, ↗) sindaria-hidden. Neue Knoten-Eigenschaften dort innodeAria()mitpflegen und dafür a11y-i18n-Keys (a11y*) in allen 9 Sprachen anlegen. Knoten sindtabindex="0"(Fokus = Lesereihenfolge),#warnist eine Live-Region. - Zustand wird im
localStoragegehalten (noch kein Backend):werkbaum-lang(Sprache),werkbaum-docs(JSON-Array der Dokumente[{id,name,text}]),werkbaum-active(id des aktiven Dokuments),werkbaum-src(Spiegel des aktiven Texts, Abwärtskompatibilität),werkbaum-ui(JSON: Modus, verworfene, günstigster Pfad, Split-Zustand inkl.--col/--drow, Zoom, Vollbild). Neue GUI-Einstellungen insaveUI()/restoreState()mitführen;saveUIliefert währendrestoring===truenichts, damit das Wiederherstellen nicht sofort zurückschreibt. - Dokumente (D22): mehrere umschaltbare Notationstexte.
loadDocs()migriert bei fehlendemwerkbaum-docsden bestehendenwerkbaum-src(oderINITIAL) in ein Dokument;initDocs()(Aufruf nachapplyLang) holt den aktiven Text in den Editor.saveSrc()schreibt den Editortext ins aktive Dokument. Der Wähler ist ein Dropdown in der Editor-Titelzeile (#docTrigger/#docMenu, ersetzt die frühere feste „Struktur (Text)"-Beschriftung); Wechseln/Neu/ Umbenennen/Löschen inswitchDoc/newDoc/renameDoc/deleteDoc. Jedes Dokument ist nur Text + Name (kein Strukturformat, D14) — vorwärtskompatibel zum Backend (D13). Ansichts-State (werkbaum-ui) bleibt global über alle Dokumente. Ein leerer Editortext bleibt leer. - Beispiel-Dokument (D22): reservierte id
EXAMPLE_ID = 'example', fester englischer NameEXAMPLE_NAME = 'Example'(nicht lokalisiert).loadDocs()adoptiert einen Alt-Zustand (zufällige id, „Beispiel") nur, wenn dessentext === INITIAL(nie echte Nutzerinhalte).resetToDefaults()setzt nur das Beispiel-Dokument (idexample) aufINITIAL/„Example" zurück und verwirftwerkbaum-ui/werkbaum-lang/Update-Flags — andere Dokumente bleiben stehen (nicht mehr pauschal allewerkbaum-*löschen!). Das letzte gelöschte Dokument wird als Beispiel neu gesät. - Umbenennen ist inline (kein
window.prompt— in manchen Browser-Kontexten unterdrückt):renameDoc()setztrenamingId,renderDocMenu()rendert dann ein<input class="docrename">(Enter =commitRename, Esc =cancelRename, Blur = commit). Doc-Namen sind Nutzerdaten und werden nicht übersetzt. ?sourceUrl=(D23):loadFromSourceUrl()(Aufruf am Ende des Starts, async) holt eine externe Textdatei und führt sie als Dokument mitid: 'url:<href>',name/source= URL. Nurhttp(s),credentials:'omit'; bei jedem Laden wird neu geholt (URL = Quelle der Wahrheit, lokale Edits daran gehen verloren). Fehler landen als zeilenlose Warnung{type:'sourceLoad', url, error}insourceWarning— ein persistenter Kanal, denrender()jedem Warnungs-Satz voranstellt (überlebt Neu-Renderings, bis das Laden gelingt). Hauptstolperfalle ist CORS: fremde Hosts brauchenAccess-Control-Allow-Origin(raw.github… ja, beliebiger Webserver oft nicht) — der Warntext nennt das ausdrücklich.updateDocName()setzt für solche Dokumente den vollen URL-Tooltip und muss deshalb nach demdata-i18n-title-Durchlauf inapplyLang()laufen. Weder Endung nochContent-Typewerden geprüft (response.text()); die Endung.werkbaumist reine Konvention (D24, SPEC §12). Beispieldateien zum Ausprobieren:docs/examples/*.werkbaum(nacheinander geöffnet ergeben sie mehrere Dokumente im Wähler).- Kleiner Bildschirm:
body.mobile(permatchMedia, ≤ 640 px) stapelt Diagramm/Editor mit stufenlosem Splitter (kein Snap/Collapse wie auf Desktop): der Gutter-Drag ruftsetMobileDrow()(klemmt--drowzwischen den Kopfhöhen--pmin-d/--pmin-e, persyncPanelMins()gemessen), ein Tipp auf eine Titelzeile maximiert das Panel.applyLayoutruft auf Mobil keinapplySplit(das würde--drowlöschen). Dazu eigener Legenden-Umschalter (#legendBtn), schlanke Sprachwahl, Download-Overlay; Default Vollbild + Diagramm maximiert. Layout-CSS hängt anbody.mobile, nicht an einer eigenen@media-Regel — beide Seiten müssen denselben 640-px-Schwellwert nutzen (SPEC §9, D17).