Für ?sourceUrl= (D23) fehlte bislang eine ladbare Beispieldatei — im Repo lagen nur Markdown-Dokumente (rendern als Chaos) und VERSION. - docs/example-plan.txt: englischer Beispielplan, der die Notation vorführt — alle acht Status (inkl. [!] mit Warndreieck und einer verworfenen Alternative), beide Gates, Größen, Tags, URLs, Kommentare sowie zwei Geister-Knoten für die Untergliederungspflicht ab M. - README.md / README.de.md: neuer Abschnitt „Loading a diagram from a URL" / „Diagramm aus einer URL laden" mit klickbarem Live-Beispiel, dem Hinweis auf URL-als-Dokumentname und der CORS-Einschränkung. Verifiziert: Die Datei parst ohne Warnungen (18 Knoten, 7 sichtbare Status, 1 Warndreieck, 2 Geister-Knoten). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
8.0 KiB
Werkbaum
English · Deutsch
▶ Live ausprobieren: https://werkbaum.javagil.de (stabil) · https://mhoennig.github.io/werkbaum/ (jeweils neuester Build 🚧)
Eine textuelle, Markdown-artige Notation für Projektstrukturpläne (Work Breakdown Structure) mit Und/Oder-Zerlegung — und ein Live-Editor, der sie als Diagramm rendert.
[~] Werkbaum (XL) https://wiki.example.de/relaunch
- [~] Dokumentenspeicher
| [x] Textdatei mit Copy+Paste im Frontend (S)
- [x] Parser
- [x] Texteingabefeld im Frontend
| [ ] Backend
- [~] Darstellung/Rendern (XL)
- [/] H (S) @anna
- [ ] CMS-Anbindung (M)
| [ ] WordPress
| [?] Headless CMS
- = Pflicht-Teilpaket (all of, im Diagramm nebeneinander) ·
| = Alternative (any of, untereinander) · […] = Status ·
(M) = T-Shirt-Aufwand · @name = Zuständigkeit · %% = Kommentar.
Nutzung
Den gehosteten Editor öffnen — links Text bearbeiten, rechts entsteht das Diagramm live. Toggles: transponierte (schmale) Darstellung, verworfene Elemente einblenden.
Diagramm aus einer URL laden
Der Editor kann seinen Notationstext über den Query-Parameter sourceUrl aus
einer externen Textdatei beziehen — praktisch zum Teilen eines Plans oder wenn
die Quelle in Git oder einem Wiki gepflegt wird:
▶ Live-Beispiel
— lädt docs/example-plan.txt:
https://werkbaum.javagil.de/?sourceUrl=https://raw.githubusercontent.com/mhoennig/werkbaum/main/docs/example-plan.txt
Der geladene Text wird als eigenes Dokument geführt, dessen Name die URL ist — eigene Dokumente bleiben unberührt, und derselbe Link aktualisiert dieses eine Dokument, statt Kopien anzuhäufen. Die URL ist die Quelle der Wahrheit: Sie wird bei jedem Laden neu geholt, lokale Änderungen daran überleben ein Neuladen also nicht.
Einschränkung — CORS: Der Browser lädt fremde Hosts nur, wenn sie
Access-Control-Allow-Origin senden. raw.githubusercontent.com und
GitLab-Raw-Links tun das; ein beliebiger Webserver oft nicht. Scheitert das
Laden, bleibt der bisherige Stand stehen und eine Warnung nennt die Ursache.
Zugelassen sind nur http/https.
Lokal ausführen
Die Editor-Quelle liegt jetzt als ES-Module unter frontend/src/, gebündelt mit
Vite (siehe docs/DECISIONS.md D19). Da Browser
ES-Modul-Importe über file:// blocken, funktioniert das direkte Öffnen von
frontend/index.html nicht mehr — stattdessen:
cd frontend
npm install # einmalig
npm run dev # Dev-Server unter http://localhost:8137
npm test # Vitest-Unit-Tests
npm run build # -> frontend/dist/index.html (eine self-contained Datei)
Die gebaute dist/index.html inlint JS, CSS und Favicon — diese Datei öffnet
also standalone per file:// und ist zugleich das, was deployt wird.
Build-Hinweis & eigene Produktions-Installation
Nicht-produktive Builds tragen hinter dem Titel einen kleinen Hinweis (Symbol + Tooltip), damit klar ist, dass es nicht die stabile Instanz ist:
- Dev-Server (
npm run dev) → 🔧 „Vorschau – lokaler Entwicklungsstand" - Default-Build (
npm run build, u. a. der GitHub-Pages-Deploy) → 🚧 „Aktueller Entwicklungsstand (latest build) – kann noch Fehler enthalten"
Für die eigene produktive Installation wird der Hinweis abgeschaltet:
cd frontend
npm ci # oder: npm install
npm run build:prod # -> frontend/dist/index.html OHNE Hinweis
build:prod läuft im Vite-Modus prod; frontend/.env.prod setzt dabei
VITE_BUILD_BADGE=none, wodurch der Badge-Code komplett wegoptimiert wird (er
steht dann nicht einmal mehr im Quelltext der Ausgabe). Die entstandene
dist/index.html legst du standalone auf deinen Webspace/Server (file://-
tauglich). Steuerung im Detail: app.js (mountBuildBadge), docs/DECISIONS.md
D16.
Zwei Dinge, die sonst nur der Pages-Workflow erledigt und die du im Eigenbetrieb
selbst geradeziehst: der Footer-Link MIT-License zeigt relativ auf
../LICENSE (lege die Datei eine Ebene über index.html ab oder passe den Link
an), und die Versionsnummer bleibt der Quelltext-Platzhalter 1.0 (der
Workflow ersetzt ihn sonst aus VERSION + Commit-Zahl).
Bequemer: scripts/deploy-prod.sh. Das Skript macht genau den obigen
Prod-Build und die beiden Nacharbeiten (LICENSE danebenlegen + Link
geradeziehen, Footer-Version + Commit-Link wie beim Pages-Workflow) und spiegelt
das Ergebnis per rsync/SSH auf einen Server:
scripts/deploy-prod.sh mih00@mih00.hostsharing.net:~/doms/werkbaum.javagil.de/htdocs-ssl
Das Ziel ist entweder dieses Argument oder — ohne Argument — die Variable
DEPLOY_TARGET aus der git-ignorierten Datei .env (Vorlage:
.env.example, einmal kopieren und den Pfad eintragen). Ein
Argument hat Vorrang.
Ohne -y zeigt es zuerst eine --dry-run-Vorschau und fragt nach. rsync --delete sorgt dafür, dass am Ziel nichts Altes stehen bleibt — das
Zielverzeichnis gilt also als exklusiv für Werkbaum (eine laufende Let's-Encrypt-
Challenge unter .well-known/ wird per --filter=protect ausgenommen, web-
taugliche Rechte 755/644 werden erzwungen). (Hostsharing: eine direkt
aufgeschaltete Domain liefert aus …/htdocs-ssl/; als Subdomain unter einer
anderen Domain läge das Web-Verzeichnis in …/subs-ssl/<name>/.)
Projektdokumente
frontend/— Editor ·backend/— Kotlin/Spring (Gerüst folgt, siehe backend/README.md)docs/SPEC.md— verbindliche Sprachdefinitiondocs/DECISIONS.md— Design-Entscheidungen mit Begründungdocs/ROADMAP.md— Mermaid-Plugin, Taiga-Integration, Tenzudocs/TASKS.md— offene Aufgaben (Checkboxen)docs/brand/BRAND.md— Logo, Wortbild, Anwendungsregelndocs/design/— Design-Herleitung der MarkeCLAUDE.md— Projektkontext für Claude Code
Deployment
Der Editor wird per GitHub Actions als statische Seite auf GitHub Pages
veröffentlicht (Workflow: .github/workflows/pages.yml). Ausgelöst bei jedem
Push auf main sowie manuell (workflow_dispatch).
Der Workflow richtet Node ein, führt npm ci, npm test (Vitest) und
npm run build (Vite) aus und veröffentlicht die gebündelte
frontend/dist/index.html als index.html an der Wurzel-URL, dazu LICENSE
für den MIT-Link im Footer. Das Favicon ist im Build bereits inline, es muss also
nichts weiter kopiert werden; nur der Laufzeit-Link ../LICENSE wird auf der
Kopie geradegezogen. Ein fehlschlagender Test blockiert das Deployment.
backend/ und die übrigen docs/ werden nicht veröffentlicht.
Beim Zusammenstellen setzt der Workflow zudem die Versionsnummer im Footer:
Major.Minor stammt aus der Datei VERSION (per bewusstem „Bump-Commit"
gepflegt), die Micro-Stelle aus der Zahl der Commits seit diesem letzten
Bump — sie steigt also mit jedem Commit und beginnt nach einem Bump wieder bei
0 (Werkbaum 1.0.0, 1.0.1, … dann VERSION auf 1.1 bumpen → 1.1.0). Es
wird nichts ins Repo zurückgeschrieben. Im Footer verlinkt der Name Werkbaum
die Repo-Startseite, die Versionsnummer genau den zugehörigen Commit
(…/commit/<sha>). Lokal geöffnet zeigt der Editor den Platzhalter aus dem
Quelltext (Werkbaum 1.0).
Einmalige Einrichtung: In den Repo-Settings unter Pages als Source „GitHub Actions" wählen. Das Repo muss dafür öffentlich sein (GitHub Pages via Actions ist für private Repos nur mit kostenpflichtigem Plan verfügbar).
Lizenz
MIT — siehe LICENSE. © 2026 Michael Hönnig. Die mitgelieferten
IBM-Plex-Schriften stehen unter der SIL Open Font License 1.1 (siehe
LICENSE und frontend/src/fonts/OFL.txt).
