Gemeldet: In der vertikalen Ansicht liegt der Abzweig rechts vom Knoten zu dicht am Knoten, das Größen-Badge rendert in die senkrechte Linie hinein und die verschwindet dort. Nachgemessen im Werkbaum-Plan: Das Badge sitzt per `right:-9px` an der Knotenecke und endet 8 px hinter der Knotenkante, die Sammelleiste beginnt bei 9 px — **1 px Luft**. Dazu trägt das Badge einen 1,5 px breiten Rand in Kartenfarbe, der die verbleibende Trennung optisch auffrisst; dieselbe Enge gilt für die Tag-Pillen unten rechts. Behoben wie vorgeschlagen: Der Stub aus dem Elternknoten wird länger, die Leiste rückt von 9 auf 20 px. Umgesetzt über eine Variable `--rail` auf der `ul.and` — Leiste, Abzweig und Zellen-Innenabstand lesen sie gemeinsam, der 21-px-Ast zum Kind bleibt unverändert. Damit trifft die Änderung nur den vertikalen Rechts-Fächer; **kompakt** teilt sich zwar die Basisregeln, behält aber 9 px (dort läuft all-of nach unten, Badge und Leiste begegnen sich nie). Nachgemessen nach der Änderung: 12 px Luft, alle 122 Abzweige treffen weiter die Knotenmitte (0 daneben), alle 69 Stationspunkte des günstigsten Pfads liegen exakt auf ihren Blattknoten (Abweichung 0 px, in vertikal wie horizontal). Kompakt: `--rail` 9 px, Innenabstand 30 px — unverändert. 222 Tests grün. SPEC §9 (Geometrie-Invarianten) hält die Regel fest. Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
53 KiB
WBS-Notation – Spezifikation
Textuelle Notation für Projektstrukturpläne (Work Breakdown Structure) mit Und/Oder-Zerlegung. Diese Datei ist die verbindliche Sprachdefinition. Syntaxänderungen werden zuerst hier dokumentiert, dann implementiert.
1. Zeilenformat
[Einrückung][Zeichen] [Statusbox] [Faltmarke] Label (Größe) URL @tag … !!! %% Kommentar
Alle Bestandteile außer dem Label sind optional. Die Extraktion erfolgt in dieser Reihenfolge (wichtig für Kollisionsfreiheit):
- Kommentar entfernen: alles ab
%%bis Zeilenende. - Einrückung, Zeichen (
-/+/|/=), Statusbox[…]und Faltmarke (>/<) per Zeilen-Regex;=nur mit folgendem Leerraum (§3), die Faltmarke ebenso (siehe unten). - URL: erstes Token, das auf
https?://\S+passt (dadurch stören@in URLs nicht). - Größe: erstes
(XS|S|M|L|XL|XXL), Groß-/Kleinschreibung egal. - Tags: alle
@name-Vorkommen. - Knoten-ID: das erste alleinstehend angesetzte
#name-Token (siehe unten). - Abhängigkeiten: alle alleinstehend angesetzten
:#a,#b-Token (siehe unten). - Fokusmarke:
!!!als alleinstehendes Token (siehe unten). - Rest, whitespace-normalisiert = Label. Leeres Label ⇒ Zeile ignorieren.
Faltmarke > / < — bestimmt, wie das Dokument eröffnet wird:
- Steht unmittelbar vor dem Label, also hinter der Statusbox
(
- [x] > Backend); ohne Statusbox rückt sie an deren Stelle (- > Backend, bei Wurzelknoten an den Zeilenanfang). Erkannt nur mit folgendem Leerraum —- [x] >Achtungbleibt damit ein Label. Die Stellung hält die Spalte der Statusboxen über die Ebenen hinweg bündig; Begründung: D34-Nachtrag 2. - Die frühere Stellung zwischen Zeichen und Statusbox (
- > [x] Backend) wird weiterhin gelesen, aber nie mehr geschrieben: Beim Zurückschreiben (§9) wird sie in die neue aufgelöst. Stehen beide, gilt die erste. >heißt: der Teilbaum dieses Knotens ist beim Öffnen eingeklappt.<innerhalb eines eingeklappten Bereichs holt den eigenen Teilbaum gezielt wieder hervor (Mechanik: §9). Es ist eine Schreibhilfe für Autoren: gelesen wird es unverändert, erzeugt wird es nie — das Zurückschreiben (§9) setzt ausschließlich>. Ein von Hand gesetztes<bleibt stehen, solange es den Zustand noch richtig beschreibt, und wird aufgelöst, sobald alle Marken neu gesetzt werden.- Die Marken beschreiben den Faltzustand des Dokuments: Beim Öffnen stellen sie ihn her, und Umklappen im Diagramm schreibt sie zurück (§9) — Text und Bild sagen dasselbe. Sie sagen nichts über Fortschritt (§4) oder Notwendigkeit (§3) und ändern weder Kosten noch Warnungen.
Knoten-ID #name — benennt einen Knoten im ganzen Dokument eindeutig;
sie ist die Adresse für Abhängigkeiten und Beschreibungsblöcke (§11).
- Zeichenmenge wie bei
@name(§7): Unicode-Buchstaben, Ziffern,.,_,-. (Enger als das frühere „whitespace-frei“ aus §11 — Begründung: D36.) - Erkannt nur alleinstehend angesetzt (
(^|\s)#…): „C#“ bleibt damit ein Label, und der für Abhängigkeiten reservierte Doppelpunkt:#a,#b(§11) kollidiert nicht. - Das erste solche Token der Zeile ist die ID; weitere
#-Token bleiben im Label stehen (dort liegt die reservierte Ticket-Referenz, §11). Eine ID, die dem Muster des angebundenen Trackers entspricht (#123,#US-123), ist zugleich die künftige Ticket-Referenz — oft ist die Ticket-Kennung die natürliche Knoten-ID (D34). - Übliche Schreibweise ist die ID vor dem Titel, mit Doppelpunkt:
#auth: Backend. Der Doppelpunkt ist optional und reines Trennzeichen im Text — er gehört weder zur ID noch zum Label und erscheint nicht im Diagramm. Geschluckt wird er nur, wenn er unmittelbar auf die ID folgt und ihm Leerraum oder Zeilenende folgt; ein Doppelpunkt im Label (#auth: Regel: nur mit Token) bleibt also stehen, und#auth:#dbbleibt ID plus Abhängigkeit. Die Stellung ist frei —Backend #authbedeutet dasselbe. - Die ID gehört nicht zum Label. Eine eigene Darstellung im Diagramm hat
sie (noch) nicht; sichtbar ist sie im Knoten-Tooltip und im
aria-label. - Doppelte ID: Warnung
duplicateIdmit beiden Zeilennummern; die spätere ID gilt trotzdem am Knoten (fehlertolerant wie §4 — die Zeile geht nicht verloren).
Abhängigkeiten :#a,#b — der Knoten hängt von den Knoten mit diesen IDs
ab, auch außerhalb seines eigenen Teilbaums.
- Die Liste ist ein zusammenhängendes Token: Doppelpunkt, dann
kommagetrennt je ID mit
#, ohne Leerraum.:#a, #bliest nur#a— das#bdahinter ist ein alleinstehendes Token und damit die Knoten-ID (siehe oben). Mehrere Listen je Zeile werden zusammengeführt. - Erkannt nur alleinstehend angesetzt (
(^|\s):#…, enger als die frühere §11-Formulierung — Begründung: D37): Ein Doppelpunkt im Label bleibt Label, und eine eingeklammerte Erwähnung wie(:#auth,#api)bleibt Label — dieselbe Zitier-Konvention wie(#auth)bei der Knoten-ID. - Abhängigkeiten sagen nichts über Reihenfolge oder Startzeitpunkt — sie sagen etwas über den Status (effektiver Status, §11). Das trennt Werkbaum von einem Netzplan.
- Zyklen sind zulässig und bedeuten: diese Knoten werden gemeinsam fertig. Kein Fehler, keine Warnung — auch die Abhängigkeit auf sich selbst nicht. Vorwärts-Referenzen (Ziel steht weiter unten) sind normal.
- Eine ID ohne zugehörigen Knoten: Warnung
unknownDepmit Zeilennummer. - Sichtbar im Tooltip (
→ #a, #b) und imaria-label; die Querverbindungen im Diagramm sind reserviert (§11).
Fokusmarke !!! — „schau hier hin": Der Knoten wird im Diagramm
hervorgehoben und ins Bild geholt (§9). Gedacht für das gemeinsame Arbeiten an
einem Pad (§9, ?etherpad=): Weil dort niemand den Cursor der anderen sieht,
ist eine Marke im Text der einzige Weg, auf eine Stelle zu zeigen — und sie
hat etwas, das ein Cursor nicht hat: alle sehen dieselbe Stelle.
- Erkannt nur alleinstehend, also am Zeilenanfang/-ende oder von Leerraum
umgeben.
Achtung!!!bleibt damit ein gewöhnliches Label; auch!!!innerhalb einer URL bleibt Teil der URL. - Die Marke gehört nicht zum Label und ist an jeder Position der Zeile zulässig. Mehrere Marken sind erlaubt: alle markierten Knoten werden hervorgehoben, ins Bild geholt wird der erste.
- Sie sagt nichts über Fortschritt (§4) oder Notwendigkeit (§3) — eine dritte, unabhängige Achse.
- Sie bleibt im Text stehen, bis jemand sie löscht; ein Werkzeug entfernt sie nicht von selbst.
Beschreibungszeilen (") und Beschreibungsteil (---) — erläuternder
Text zu einem Knoten (Anzeige: §9):
- Kurzform: Eine Zeile, deren erstes Zeichen nach der Einrückung
"ist (mit folgendem Leerraum, Leerraum-Regel wie bei=und>/<— ein Label wie"Zitat"bleibt ein Label), ist Beschreibung, kein Knoten. Sie gehört zum vorangehenden Knoten; mehrere"-Zeilen setzen dieselbe Beschreibung fort. Die Einrückung der Zeile hat keine Bedeutung (Konvention: wie ein Kind eingerückt); ohne vorangehenden Knoten: WarnungdescStray. Nur auf Zeilen ohne Zerlegungszeichen —- " Zitat" …bleibt ein gewöhnlicher Knoten. - Langform: Eine Zeile aus drei oder mehr
-(nur Bindestriche, umgebender Leerraum erlaubt) trennt den Baumteil vom Beschreibungsteil; alles danach gehört zu ihm (YAML-/Frontmatter-Konvention). Es gibt keinen Schlusszaun — er kann also nicht vergessen werden. Dort eröffnet eine uneingerückte Zeile mit genau einer Knoten-ID (#auth, allein — ein angehängter Doppelpunkt ist auch hier zugelassen) einen Block; die eingerückten Zeilen darunter sind sein Text (um den Einzug gekürzt, Leerzeilen bleiben als Absatztrenner). Die Wurzelknoten-Regel (§2) gilt hinter dem Trenner nicht mehr. Weitere----Zeilen dort sind ohne Bedeutung. - Fehlertoleranz: ID ohne Knoten →
unknownDesc; uneingerückte Nicht-ID-Zeilen und eingerückte Zeilen ohne offenen Block →descStray, je mit Zeilennummer. Ein versehentlicher Trenner mitten im Plan meldet die verschluckten Knotenzeilen so zeilengenau selbst. - Der Inhalt ist Freitext — die Extraktion aus diesem Abschnitt findet
darin nicht statt; nur
%%-Kommentare fallen weiterhin als Erstes weg. Mehrere Blöcke und Kurz- und Langform zum selben Knoten werden in Dokumentreihenfolge aneinandergehängt. - Bewusste Verhaltensänderungen:
---ergab früher einen Knoten mit Label--; eine zeichenlose"-Zeile war früher ein Wurzelknoten.
Referenz-Regex der Implementierung:
^([ \t]*)([-|+]|=(?=[ \t]))?\s*(?:([><])(?=[ \t])\s*)?(?:\[([ ?~xX^/-])\]\s*)?(?:([><])(?=[ \t])\s*)?(.*)$
Die zweite Faltmarken-Gruppe ist die gültige Stellung, die erste die weiterhin gelesene alte (siehe oben). Umkehrung fürs Zurückschreiben (§9) — sie setzt die Marke immer in die zweite Stellung und löst die erste dabei auf:
^([ \t]*(?:[-|+]|=(?=[ \t]))?[ \t]*)(?:[><](?=[ \t])[ \t]*)?((?:\[[^\]]\][ \t]*)?)(?:[><](?=[ \t])[ \t]*)?
Für die Knoten-ID (Schritt 6, nur der erste Treffer; die letzte Gruppe ist der optionale Trenn-Doppelpunkt, der mit entfällt):
(^|\s)#([\p{L}\p{N}._-]+)(?::(?=\s|$))?
Für die Abhängigkeiten (Schritt 7, alle Treffer):
(^|\s):#([\p{L}\p{N}._-]+(?:,#[\p{L}\p{N}._-]+)*)
Für die Fokusmarke (Schritt 8):
(^|\s)!!!(?=\s|$)
2. Hierarchie
- Die Einrückung bestimmt die Ebene. Es gibt keine feste Schrittweite: Elternknoten ist die nächste vorangehende Zeile mit kleinerer Einrückungsbreite (Tab zählt als 2 Leerzeichen).
- Zeilen ohne Zeichen (
-/+/|/=) sind Wurzelknoten. Mehrere Wurzeln = mehrere Bäume nebeneinander.
3. Zerlegungsart (Gate)
| Zeichen | Bedeutung | Semantik |
|---|---|---|
- |
all of (Und-Zerlegung) | Alle Teilpakete sind erforderlich. |
+ |
optional (Zugabe) | Einzelnes zusätzliches Teilpaket, nicht erforderlich. |
| |
any of (Oder-Zerlegung) | Mindestens eine Alternative wird gewählt. |
= |
exactly one (XOR-Zerlegung) | Genau eine Alternative wird realisiert. |
-,|und=sind Eigenschaften der Geschwistergruppe;+ist eine Eigenschaft des einzelnen Knotens (er hängt an derselben Und-Zerlegung, ist darin aber entbehrlich).- Daraus folgt die Mischregel: Eine Gruppe ist entweder konjunktiv — dann
dürfen
-und+frei nebeneinander stehen — oder disjunktiv (einheitlich|oder einheitlich=). Jede andere Mischung ist ungültig: Darstellung nach dem ersten Kind, plus WarnungmixedGatemit Zeilennummer. - Leerraum-Regel: Als Gate wird
=nur mit folgendem Leerraum erkannt — ein Label wie=SUMME(A1:B2)bleibt damit ein Label.=ist das einzige Gate, das diese Regel braucht; für-/+/|ändert sich nichts. - XOR-Regel: In einer
=-Gruppe darf genau eine Alternative realisiert werden. Realisiert heißt: Kosten sind investiert oder mehr — Status[~],[/],[x]oder[^](§4);[?],[ ],[!],[-]und neutrale Knoten zählen nicht. Jede weitere realisierte Alternative ergibt eine WarnungxorConflictmit ihrer Zeilennummer. Die Regel ist verletzbar, kein Parse-Fehler: Der Baum wird unverändert dargestellt. Für den günstigsten Pfad (§9) verhält sich=wie|— der wählt ohnehin genau eine. - Ein
+-Knoten zerlegt sich weiter wie jeder andere; das Gate seiner eigenen Kinder ist davon unabhängig. Optionalität vererbt sich nicht ausdrücklich — wer unter einem+-Knoten hängt, ist mit ihm zusammen entbehrlich. +sagt nichts über den Fortschritt: Eine Zugabe kann längst[^]sein. Die beiden Achsen (Status §4, Notwendigkeit §3) sind unabhängig.
4. Status
Codiert als Checkbox nach dem Zeichen (Erweiterung der Markdown-Task-Syntax):
| Code | Key | Name | Bedeutung | Hintergrund | Rahmen |
|---|---|---|---|---|---|
[?] |
idee | Idee | vage Idee | #EBEDEF (grau) |
#A2ABB5 |
[ ] |
geplant | geplant | beschlossen, nichts investiert | #EBE4F6 (flieder) |
#A991D4 |
[~] |
arbeit | in Arbeit | Kosten investiert, Risiko hoch | #FADDE4 (rosé) |
#D897A8 |
[/] |
durchstich | Durchstich | funktionsbereit/vorführbar, Feinarbeiten offen | #FBF2CE (pastellgelb) |
#D9BE63 |
[x] |
fertig | fertig | abgeschlossen | #DCF1DE (pastellgrün) |
#86C293 |
[^] |
prod | in Produktion | deployed/live | #DBEAF8 (pastellblau) |
#85ACD7 |
[-] |
verworfen | verworfen | bewusst nicht weiterverfolgt | #F1F2F4, gestrichelter Rahmen, Text durchgestrichen |
#B3BAC2 |
[!] |
highrisk | High Risk | Aufwand noch unklar, hohes Risiko | #FFE5CC (orange) |
#F97316 |
- Ohne Statusbox: neutraler Knoten (weiß).
xauch alsXzulässig.- High-Risk-Kennzeichnung: Der
[!]-Knoten trägt zusätzlich zur orangen Färbung ein Warndreieck (⚠, in#F97316) als kleines Badge an der oberen linken Ecke — Tooltip „High Risk – Aufwand noch unklar." Das Badge erscheint auch im Grafikexport. (Mnemonik:!= Achtung. Ob[!]später zusätzlich zum Fertigstellungsstatus stehen darf, ist offen; vorerst ist es ein eigener Status wie die übrigen.) - Verworfene Knoten (inkl. Teilbaum) sind per Default ausgeblendet; Toggle „verworfene einblenden“ zeigt sie.
- Fehlertoleranz: Ein unbekanntes Zeichen in der Statusbox (z. B.
[z]) wird nicht verschluckt: Der Knoten erscheint neutral und es wird eine WarnungunknownStatusmit Zeilennummer gemeldet — die Zeile geht nicht verloren, Folgezeilen bleiben unberührt. (Eine mehrzeichige Klammer wie[xyz]ist keine Statusbox und bleibt Teil des Labels.)
Intrinsischer und effektiver Status (Abhängigkeiten, §1). Der Status in der Box ist der intrinsische — der Bearbeitungsstand des Knotens selbst. Der effektive Status berücksichtigt die Abhängigkeiten: Ein Knoten kann effektiv nicht weiter sein als das, was er braucht.
- Fortschritts-Rang entlang der Ergebnis-Skala (D5):
[?]0 ·[ ]1 ·[~]2 ·[/]3 ·[x]4 ·[^]5. Außerhalb der Skala zählen neutrale Knoten und[-]als Rang 0 („nichts Anrechenbares“),[!]als Rang 1 (Absicht ohne Investition, D35). - Effektiver Rang = Minimum des intrinsischen Rangs über die
Abhängigkeits-Hülle: der Knoten selbst plus alles, was er per
:#…direkt oder mittelbar braucht. Zyklen brauchen keine Sonderregel — alle Knoten eines Zyklus teilen so von selbst ihr Minimum („wird gemeinsam fertig“, §1). Unbekannte IDs zählen nicht (sie sind schon gewarnt); bei doppelter ID gilt die erste Vergabe (D36). - Der effektive Status wird gerechnet, nie geschrieben (D14: der Text ist die eine Quelle der Wahrheit). Darstellung: §9; Begründung: D39.
5. Aufwand (T-Shirt-Größen)
- Werte:
XS < S < M < L < XL < XXL, notiert in Klammern, z. B.(L). - Untergliederungsregel: Ab
(M)muss ein Element weiter zerlegt sein. Ein Element ≥ M ohne Kinder erhält einen Geister-Knoten an gestrichelter Linie darunter (in--warn,#B45309). Sein Label ist knapp „…“; die Erklärung („Ab Größe M sollte ein Element weiter untergliedert werden.“) steht im Tooltip — der ausgeschriebene Text machte die Zelle sonst breiter als der Knoten und verschob gestapelte Geschwister. Der angedeutete Unterpunkt genügt als Hinweis; eine zusätzliche Umrandung des Knotens gibt es nicht. - Ausnahme: verworfene Elemente lösen die Regel nie aus.
- Anzeige: petrolfarbenes Badge (
--or,#0F766E) mit weißer Schrift oben rechts an der Knoten-Ecke.
6. Links
- Ein nacktes
https://…-Token macht den ganzen Knoten klickbar (neuer Tab,rel="noopener"); Kennzeichnung mit ↗ hinter dem Label.
7. Personen-Tags
@namemitnameaus Unicode-Buchstaben, Ziffern,.,_,-.- Mehrere Tags pro Zeile möglich, Position im Text egal.
- Anzeige: helle Pillen unten rechts an der Knoten-Ecke.
8. Kommentare
%%leitet einen Kommentar ein — ganze Zeile oder ab Zeilenmitte.- Konvention aus Mermaid übernommen;
%%{vermeiden (dort Direktiven-Syntax).
9. Darstellung
Drei Modi, im Editor umschaltbar über Icon-Buttons (Reihenfolge horizontal · kompakt · vertikal, je mit Tooltip). Der Modus wählt zugleich die Seitenanordnung: horizontal stellt Diagramm über den Editor (volle Breite), vertikal und kompakt stellen Editor und Diagramm nebeneinander (schmales Diagramm rechts).
Linienführung (in allen Modi gleich): all-of-Linien durchgezogen in Tinte
(#41556E); any-of-Linien — Haupt-/Sammelleiste und Abzweige — durchgehend
gestrichelt in Grau (#6B7A8C). Auch der Rahmen der Alternative-Knoten
ist grau (#6B7A8C) — kein Petrol mehr im Diagramm. Der Modus ändert nur die
Anordnung, nicht die Linienfarbe.
XOR-Gruppen (=, §3) werden wie any-of gezeichnet (gestrichelt in Grau,
gleiche Anordnung). Zusätzlich sitzt am Austritt der Sammelleiste — auf dem
Stück zwischen Elternknoten und erstem Abzweig — eine kleine „1“-Plakette
(weißer Kreis mit grauem Rand, graue Ziffer): „genau eine“. Sie erscheint auch
im Grafikexport. Siehe D35.
Knotenbeschreibungen (§1) erscheinen im Tooltip des Knotens (zuerst
der Text, dann die Kurz-Fakten wie ID und Abhängigkeiten) und im
aria-label. Beschreibung und Kurz-Fakten sind im Tooltip deutlich
getrennt: Leerzeile und Trennstrich dazwischen, nicht bloß ein weiteres
Glied derselben Aufzählung — es sind zwei Arten von Aussage. Der Strich steht
nur, wenn es wirklich etwas zu trennen gibt, und nicht im aria-label (ein
Screenreader läse die Striche einzeln vor). Ein Knoten mit Beschreibung trägt eine kleine ”-Marke hinter
dem Label — sie macht die sonst unsichtbare Beschreibung auffindbar und
spiegelt das "-Zeichen der Notation. Die Marke erscheint nicht im
Grafikexport: Der Text selbst kann dort nicht angezeigt werden, eine Marke
ohne Ziel wäre Rauschen. Siehe D40.
Die Knotenfarbe zeigt den effektiven Status (§4), nicht den intrinsischen —
das Diagramm beantwortet „wie weit ist das wirklich?“. Wo der eigene Status
weiter ist als der effektive (der Knoten wird von Abhängigkeiten
zurückgehalten), sitzt unten links eine kleine Status-Marke mit der
eigenen Statusbox (z. B. [x]) in den §4-Farben des intrinsischen Status;
Tooltip und aria-label benennen beide. Ohne Diskrepanz ändert sich nichts —
und für die XOR-Regel (§3) und „Was ist neu?“ (unten) zählt weiterhin der
intrinsische Status: Investiert ist investiert, und [^] im Text bleibt
die Deploy-Aussage. Marke und Färbung erscheinen auch im Grafikexport und im
Druck. Siehe D39.
Optionale Knoten (+, §3): Sie hängen an der normalen all-of-Zerlegung,
die Anordnung bleibt unverändert. Zwei Kennzeichen, beide auch im Grafikexport:
- Der Abzweig zum Knoten ist gestrichelt in Tinte (
#41556E). Nur der Abzweig — die Sammelleiste bleibt durchgezogen, sie gehört der ganzen Geschwistergruppe. Die any-of-Linien sind ebenfalls gestrichelt, aber in Grau (#6B7A8C); die Farbe hält beide auseinander, und weil|nicht mit-/+gemischt werden darf (§3), treffen sie in einer Gruppe nie aufeinander. - Am Auftreffpunkt sitzt ein kleiner hohler Kreis (weiß gefüllt, Rand in Tinte): in der horizontalen Fächer-Anordnung oben mittig, in den gestapelten Anordnungen (vertikal, kompakt, unterhalb einer any-of-Gruppe) links auf halber Höhe. Übernommen aus den Feature-Diagrammen (FODA: gefüllter Punkt = erforderlich, hohler Punkt = optional). Er markiert eindeutig, welcher Knoten optional ist — auch dort, wo der Strich allein mit den grauen any-of-Linien verwechselt werden könnte.
Siehe D29.
Horizontal (Normalmodus)
- all of: Kinder nebeneinander, klassischer Organigramm-Fächer.
- any of: Alternativen untereinander; gestrichelte graue Sammelleiste links unterhalb des Parents, gestrichelte graue Abzweige zu den Alternativen.
- Treppe für optionale Endknoten: Stehen zwei oder mehr optionale
Endknoten (
+, §3) unmittelbar nebeneinander, bekommen sie nicht je eine eigene Spalte, sondern werden als Kaskade gestapelt: Die erste Stufe hängt am Stiel von oben wie ein gewöhnliches Kind, jede weitere steht eine Stufe tiefer und weiter rechts und hängt an einem gestrichelten Winkel, der an der linken Kante der vorigen Stufe herabfällt und waagerecht in ihren Kreis einbiegt. Das spart Breite genau dort, wo das Entbehrlichste steht. Es bleiben Geschwister — die Treppe ist eine Anordnung, keine Ebene, und ändert weder Lese-/Fokusreihenfolge nocharia-label. Nur Endknoten, weil der Platzgewinn gerade daher rührt, dass kein Teilbaum mitgestapelt wird; ein optionaler Knoten mit Kindern behält seine Spalte. Die transponierten Modi kennen die Treppe nicht — dort stehen die Kinder ohnehin untereinander. Der Grafikexport folgt der Kaskade.
Vertikal (transponiert)
- all of: exakter transponierter Organigramm-Fächer (horizontal um 90° gedreht): Der Parent sitzt vertikal mittig zu seiner Kindergruppe, die Linie tritt rechts auf halber Höhe aus (entspricht Richtung LR), eine vertikale Sammelleiste (von erster bis letzter Kindmitte) verteilt mit durchgezogenen Abzweigen; Kinder rechts untereinander.
- any of: Austritt unten links, gestrichelte graue Abzweige.
- Merkregel: Austrittsseite codiert das Gate (rechts = und, unten = oder), Linienstil bestätigt es.
Kompakt (transponiert, platzsparend)
- Beide Gates laufen unten links aus dem Parent heraus, Kinder untereinander — kein Rechts-Fächer, dadurch minimale Breite.
- Das Gate wird hier allein über den Linienstil codiert (siehe D15): und = durchgezogen (Tinte), oder = gestrichelt (Grau).
Geometrie-Invarianten
- Knoten haben feste Zeilenhöhe (
line-height: 1.3), damit Abzweige deterministisch auf Knotenmitte liegen (Offset 23 px = 5 px Listenabstand- halbe Knotenhöhe). Abzweige zielen auf den Knoten, nie auf die Mitte des Teilbaums.
- Dasselbe gilt waagerecht: Im horizontalen Fächer trifft der Stiel die Knotenmitte, nicht die Mitte der Zelle. Beides fällt nur zusammen, solange der Knoten in seiner Zelle zentriert steht — ein Knoten mit any-of-Kindern steht dort aber linksbündig (damit die Sammelleiste unter ihm aufsetzt), während seine Zelle so breit ist wie der Teilbaum. Der Stiel wird deshalb an der gemessenen Knotenmitte ausgerichtet.
- In den transponierten Modi (vertikal, kompakt) stehen untereinander gestapelte Geschwister mit zusätzlichem Abstand nach unten (damit das Größen-Badge oben rechts nicht mit den Tags unten rechts des darüber liegenden Knotens überlappt). Der Abstand wird nur unterhalb ergänzt, der 23-px-Abzweig oben bleibt unverändert; die vertikal zentrierten all-of-Zwischenknoten bekommen ihn symmetrisch, damit ihr Abzweig (50 %-Höhe) weiterhin auf der Knotenmitte liegt.
- Im vertikalen Modus tritt die all-of-Verbindung rechts aus dem Knoten aus; die senkrechte Sammelleiste steht deshalb weiter vom Knoten ab als in den übrigen Anordnungen (20 statt 9 px). Größen-Badge und Tag-Pillen ragen an der rechten Knotenkante über den Knoten hinaus und lägen sonst unmittelbar an der Leiste — mit ihrem hellen Rand sähe die Linie dort aus, als risse sie ab. Betroffen ist nur der Rechts-Fächer: kompakt führt all-of nach unten, dort treffen Badge und Leiste nie aufeinander.
Kleiner Bildschirm (mobil)
Ab schmaler Breite (≤ 640 px, z. B. Smartphone) ist immer genau ein Bereich zu sehen — Diagramm oder Text, jeweils über die ganze Fläche. Oben links in der Titelzeile schaltet ein Knopf auf den anderen um; er zeigt das Ziel (Textzeilen bzw. Baum), denn den Zustand hat man ohnehin vor sich. Es gibt hier weder Splitter noch Min/Normal/Max-Buttons — es ist nichts zu teilen. Der Bereichstitel „DIAGRAMM" entfällt; die Zeile wird für Umschalter und Aktionen gebraucht. Der Dokumenten-Wähler steht direkt neben dem Umschalter und ist damit genau dann zu sehen, wenn der Text vorn ist. Die übrigen Aktions-Knöpfe bleiben rechts in der Titelzeile und werden mit umgeschaltet — jeder Bereich zeigt seine eigenen, in der unten beschriebenen komprimierten Form. Der sichtbare Bereich wird gemerkt; ein Sprung zwischen Diagramm und Text (§9) holt den nötigen Bereich selbst nach vorn. Nur dieser Umschalter wechselt den Bereich — insbesondere kostet kein Tippen im Text den Editor. Umgekehrt trägt der Umschalter zugleich die Navigation zum Knoten: Wer aus dem Text ins Diagramm wechselt, landet auf dem Knoten der Cursor-Zeile (zentriert und hervorgehoben) — der Alt+Klick dieser Richtung (§9) steht auf dem Telefon nicht zur Verfügung. Voreinstellung ist das Diagramm. Beide Inhalte werden hier zudem rund 25 % kleiner dargestellt, damit mehr Plan auf die Fläche passt; das ist ein Faktor auf den Zoom, der Zoom-Regler arbeitet unverändert relativ dazu und zeigt den effektiven Wert (auf dem Telefon also 75 %). Der Grafikexport ist davon unberührt — er zeichnet immer die unskalierte Geometrie nach. Die Legende bekommt hier einen eigenen Umschalter im Editor-Kopf (statt der dauerhaften „AGENDA“-Zeile), damit sie zugeklappt keinen Platz kostet. Der Modus-Wähler zeigt nur das aktive Icon und schaltet bei jedem Tippen reihum weiter (horizontal → kompakt → vertikal → …), spart also zwei Drittel der Breite. Die Sprachwahl zeigt eingeklappt nur die aktive Sprache; ein Tipp darauf klappt die volle Leiste als Overlay über die Kopfzeile auf (verdeckt die übrigen Bedienelemente, statt die Zeile zu verbreitern), nach der Auswahl klappt sie wieder auf die gewählte Sprache ein (Tipp daneben schließt ebenfalls). Die Download-Buttons (SVG/PNG mit Text-Label) verbergen sich hinter einem einzelnen Download-Icon, das die Formatwahl bei Bedarf als kleines Dropdown-Overlay unter der Kopfzeile zeigt — sonst bräche die Titelzeile um; „Kopieren" bleibt sichtbar. Der Untertitel wird auf eine garantiert einzeilige Kurzfassung reduziert. Voreinstellung auf kleinem Bildschirm ist Vollbild (siehe D17).
Günstigster Pfad (Kosten-Hervorhebung)
Ein Umschalter (Icon-Button im Diagramm-Kopf, Voreinstellung an, Zustand persistiert) hebt den kostengünstigsten Weg durch den Baum hervor. Ermittelt werden die für die günstigste Realisierung nötigen Knoten:
- all of: alle Kinder sind nötig.
- any of: nur die günstigste Alternative ist nötig. „Günstig" = kleinste rekursive Kosten (eigene T-Shirt-Größe plus — je Gate — Summe bzw. Minimum der Kinder). Bei Gleichstand gewinnt die erste Alternative.
- Optionale Knoten (
+, §3) sind nie nötig — sie zählen weder zu den Kosten ihres Elternknotens noch liegen sie auf dem Pfad, und der Teilbaum unter ihnen ebenso wenig. Genau dafür gibt es das Zeichen: Ohne+rechnet der günstigste Pfad jede Zugabe ins Minimum ein und überschätzt es. - Verworfene Knoten zählen nie mit (unabhängig vom „verworfene einblenden"- Filter).
- Fehlende Größe wird als
Mgewertet (nur für diese Kostenschätzung; die SPEC-Semantik der Größen in §5 bleibt unberührt).
Mit Abhängigkeiten (§1) zählt die Dependency Closure. Jeder nötige Knoten
zieht seine :#…-Ziele samt deren Realisierung in die nötige Menge; gemeinsam
Gebrauchtes zählt über die Mengen-Vereinigung nur einmal. Regeln:
- Abhängigkeiten ziehen ihr Ziel auch dann, wenn es optional ist oder in einer nicht gewählten Alternative steht — gebraucht ist gebraucht; im Diagramm bleibt so ein einzelner heller Knoten in einem zurückgetretenen Zweig stehen. Nur verworfene Ziele werden nie gezogen (verworfen zählt nie); dass so ein Knoten nicht fertig werden kann, zeigt der effektive Status (§4).
- Damit ist die Wahl je Alternativgruppe nicht mehr lokal: Eine teurere
Alternative kann gewinnen, weil ihre Abhängigkeiten anderswo ohnehin
bezahlt werden. Verfahren (D42): erschöpfende Suche über die
gekoppelten Gruppen (Gruppen, deren Teilbäume Abhängigkeiten enthalten
oder gebraucht werden); alle übrigen wählen lokal wie bisher, bei
Gleichstand die erste. Wird die Suche zu groß, rechnet die Anzeige gierig
und sagt es — Warnung
cheapApprox, zeilenlos.
Darstellung per Inversion: nicht benötigte Knoten (nicht-gewählte
any-of-Alternativen und optionale Knoten, je samt Teilbaum) treten zurück
(blass, entsättigt); der
günstige Pfad hebt sich dadurch von selbst ab — kein zusätzlicher Rahmen an den
ohnehin dichten Knoten-Ecken. Wo die Größe implizit als M angenommen wird,
zeigt der Knoten ein invertiertes Größen-Badge (weiß mit petrolfarbenem
Rand/Text statt gefüllt) mit erläuterndem Tooltip.
Zusätzlich fädelt eine gestrichelte, geschwungene Petrol-Linie durch die Endknoten (Blätter) des Pfads (Katmull-Rom-Spline in Dokument-Reihenfolge, in allen Modi). Die kräftige Linie liegt hinter den Knoten (nur in den Lücken voll sichtbar), eine abgetönte Kopie davor deutet den Verlauf beim Durchschreiten eines Knotens nur schwach an. An jedem echten Endknoten sitzt ein großer, blasser Petrol-Stationspunkt (U-Bahn-Plan-Prinzip: der Knotentext bleibt lesbar) — nur durchquerte Fremd- oder Zwischenknoten tragen keinen Punkt, sodass eindeutig bleibt, welche Knoten auf dem Pfad enden. Linie, abgetönte Kopie und Punkte erscheinen bei aktivem Umschalter auch im Grafikexport. Siehe D18.
Diagramm aus einer URL laden (?sourceUrl=)
Der Editor kann den Notationstext aus einer externen Textdatei beziehen:
…?sourceUrl=https://example.org/plan.txt (relative Angaben werden gegen die
Seite aufgelöst; zugelassen sind nur http/https). Der Text wird als
eigenes Dokument geführt, dessen Name die URL ist (vollständige URL im
Tooltip); derselbe Link aktualisiert dieses Dokument, statt ein neues anzulegen.
Ist der Parameter gesetzt, wird bei jedem Laden neu geholt — die URL ist die
Quelle der Wahrheit, lokale Änderungen daran überleben ein Neuladen nicht.
Scheitert das Laden (häufigster Fall: das Ziel sendet keinen
Access-Control-Allow-Origin-Header, außerdem 404/Netzfehler), bleibt der
bisherige Stand stehen und es erscheint eine Warnung. Siehe D23.
Gemeinsam an einem Pad arbeiten (?etherpad=)
Für Zusammenarbeit in Echtzeit nimmt der Editor die Adresse eines
Etherpad-Pads — die Adresse, die im Browser steht, ohne Export-Pfad:
…?etherpad=https://pad.example.org/p/mein-plan. Werkbaum hängt den
Klartext-Export (/export/txt) selbst an; ein versehentlich mitgegebener
Export- oder /timeslider-Pfad wird abgeschnitten.
- Das Pad ist die Schreibfläche, Werkbaum die Ansicht. Alle bearbeiten den Notationstext im Pad, jeder Betrachter sieht das Diagramm mitwachsen. Das Zusammenführen gleichzeitiger Änderungen macht Etherpad; Werkbaum tut es nicht.
- Deshalb ist das Textfeld für ein solches Dokument schreibgeschützt — ein Knopf in der Editor-Titelzeile öffnet das Pad im neuen Tab. Ohne den Schutz verschwände getippter Text beim nächsten Abruf.
- Das Pad kann im Editor-Panel eingebettet werden. Ein Wähler in der
Titelzeile schaltet reihum zwischen drei Ansichten: Pad und Text (beide,
durch einen eigenen Splitter frei geteilt — Doppelklick setzt zurück),
nur Pad und nur Text. Die Aufteilung wird für nebeneinander und
gestapelt getrennt gehalten und bleibt erhalten.
- Der schmal gezogene Textspiegel behält seinen Zweck: Der Sprung zwischen Diagramm und Text (§9) arbeitet auf ihm. In „nur Pad" ist er ausgeblendet — ein Sprung holt ihn dann selbst zurück, so wie er ein zugeklapptes Editor-Panel aufklappt.
- Der Rahmen wird nur geladen, wenn er sichtbar ist. Ein geladenes Pad verbindet sich und zeigt dich in dessen Anwesenden-Liste; „nur Text" ist damit die Ansicht, die nichts von dir verrät.
- Geholt wird auf Knopfdruck, nicht selbsttätig: Ein Neu-laden-Knopf neben dem Pad-Knopf holt den aktuellen Stand. Etherpad drosselt den Export (serienmäßig 10 Abrufe je 90 s und IP); ein Hintergrund-Takt läuft dagegen an und bekommt am Ende gar nichts mehr. Läuft ein Abruf, dreht das Symbol — bei gedrosselter Gegenseite kann das bis zum Abbruch (20 s) dauern.
- Der Knopf greift gut mit „Was ist neu?" (§9) zusammen: drücken, und was seither in Produktion ging, leuchtet auf.
- Name ist die vollständige Pad-URL (nicht der bloße Pad-Name — zwei Pads
gleichen Namens auf verschiedenen Hosts wären sonst nicht zu unterscheiden),
wie bei
?sourceUrl=. Identität und Name leiten sich von der Pad-Adresse ab, nicht von der Export-Adresse — derselbe Pad ergibt damit genau ein Dokument, gleich in welcher Schreibweise der Link kam. ?sourceUrl=bleibt unverändert: statische Datei, einmal pro Laden geholt. Der eigene Parameter trägt gerade den Unterschied.- Fehler (CORS, 404, Netz) melden sich wie bei
?sourceUrl=. Ein Abbruch wegen Zeitablauf bekommt eine eigene Meldung, die die Drosselung benennt — die?sourceUrl=-Meldung zeigt auf CORS und schickte hier auf die falsche Fährte. Scheitert schon der erste Abruf, bleibt der Neu-laden-Knopf sichtbar und holt es nach; ein Neuladen der Seite ist nicht nötig.
Siehe D31.
Legende im Editor-Panel
Neben dem Textfeld steht eine aufklappbare Legende (Notation in Kurzform, abschließend eine Bedienungs-Zeile). Sie ist scrollbar, wenn ihr Inhalt höher ist als der Platz, und über einen eigenen Splitter vom Textfeld abgeteilt: horizontal nebeneinander (Legendenbreite), in den gestapelten Modi und auf kleinem Bildschirm untereinander (Legendenhöhe). Ziehen verteilt frei, Doppelklick stellt die Vorgabe wieder her; die Aufteilung bleibt für beide Ausrichtungen getrennt erhalten. Die Legende belegt höchstens 85 % des Panels, damit das Textfeld nie ganz verschwindet. Siehe D26.
Was ist neu? (Dokumente von außen)
Bei Dokumenten, die von außen kommen (mitgeliefert, per ?sourceUrl= oder
?etherpad=), wird
gezeigt, was sich seit dem letzten Besuch getan hat. „Neu" heißt: neu in
Produktion — ein Knoten trägt jetzt [^] und tat es in der zuletzt gesehenen
Fassung nicht. Solche Knoten bekommen einen gelben Strahlenkranz nach außen
(die Füllung bleibt die Statusfarbe aus §4). Ein Knopf im Diagramm-Kopf nennt
die Anzahl und bestätigt per Klick; danach ist die aktuelle Fassung die neue
Vergleichsbasis. Beim ersten Ansehen eines Dokuments leuchtet nichts. Der Kranz
erscheint weder im Druck noch im Grafikexport — er hängt am persönlichen
Besuchsstand. Siehe D28.
Sprung zwischen Diagramm und Text
Jeder Knoten kennt seine Zeilennummer im Notationstext; beide Richtungen sind verknüpft (siehe D25):
- Diagramm → Text: Alt+Klick auf einen Knoten markiert die zugehörige Zeile im Texteditor (ganze Zeile ausgewählt, in Sicht gescrollt, Fokus im Textfeld). Tastatur: Alt+Enter am fokussierten Knoten. Auf Touch-Geräten: langer Druck — nach ≥ 500 ms zeigt der Knoten einen Petrol-Ring („scharf"), der Sprung erfolgt beim Loslassen; ein Wischen bricht ab. Ist das Editor-Panel zugeklappt, öffnet der Sprung es zuerst. Der Sprung ist „hinschauen": Er holt keine Bildschirmtastatur herauf — die erscheint erst, wenn das Textfeld selbst angetippt wird.
- Text → Diagramm: Der Knoten der Cursor-Zeile wird im Diagramm
hervorgehoben und beim Zeilenwechsel ins Bild gescrollt. Beschreibungszeilen
zählen zu ihrem Knoten: Steht der Cursor in einer
"-Zeile (§1) oder in einem ID-Block des----Beschreibungsteils (Kopfzeile eingeschlossen), gilt der beschriebene Knoten als ausgewählt — solche Zeilen tragen keinen eigenen Knoten, gehören aber zu einem, und wer darin schreibt, arbeitet an genau diesem Knoten. Das gilt für beide Richtungen der Geste (also auch für den ausdrücklichen Alt+Klick unten) und für die Hervorhebung der Abhängigkeits-Kanten (§9). Zeilen ohne Knoten (Kommentar, Leerzeile, der----Trenner selbst, ausgeblendetes verworfenes Element) heben nichts hervor. Die Hervorhebung arbeitet auf einer eigenen Achse — Tiefe: weißer Halo + Ring in Tinte, dazu ein Schlagschatten und eine leichte Vergrößerung, sodass der Knoten sich aus der Ebene hebt. Das ist der einzige Kanal, den sonst nichts im Diagramm belegt, kollidiert also mit keiner Farbcodierung (Status §4, gelber Kranz und Petrol-Kranz oben). Beim Zeilenwechsel meldet sie sich zusätzlich mit einem einmaligen Puls — einem kurzen Hüpfer und einem auslaufenden Ring; kein Blinken, und beiprefers-reduced-motionentfällt er. Der Pfad-Filter (§9, günstigster Pfad) blasst sie nie aus: Wo der Cursor steht, bleibt sichtbar. Siehe D25. - Text → Diagramm, ausdrücklich: Alt+Klick im Textfeld (Tastatur: Alt+Enter) holt den Knoten der Cursor-Zeile in die Mitte des Diagramms und gibt ihm den Tastaturfokus — dieselbe Geste in beide Richtungen. Sie ergänzt das Mitlaufen der Cursor-Zeile: Das scrollt bewusst nur so weit wie nötig und nur beim Zeilenwechsel (sonst ruckelte das Diagramm beim Tippen). Wer einen Knoten wirklich sehen will, sagt es mit Alt. Auf einer Zeile ohne Knoten geschieht nichts.
- Der einfache Klick bleibt unverändert der Link (§6): Ein Knoten mit URL öffnet sie weiterhin im neuen Tab. Deshalb Alt und nicht der einfache Klick.
- Auffindbarkeit: Solange Alt gedrückt ist, zeigen alle Knoten den Sprung-Cursor und der Knoten unter dem Zeiger einen Petrol-Ring — die Geste ist im Moment des Ausprobierens sichtbar, auch auf verlinkten Knoten. Dazu nennt der Knoten-Tooltip die Geste, und die aufklappbare Legende schließt mit einer Bedienungs-Zeile ab.
- Die Hervorhebung ist eine reine Editierhilfe: nicht im Grafikexport, nicht im Druck.
Zeilennummern im Texteditor
Links neben dem Textfeld steht ein schmaler Streifen mit den Zeilennummern — dieselben, die die Warnungen nennen („Zeile 12: …", §4). Ohne ihn muss man sie im Text abzählen.
- Gezählt werden logische Zeilen des Notationstexts. Eine weich umbrochene Zeile behält eine Nummer; die Nummer steht an ihrer ersten Bildzeile.
- Die Cursor-Zeile und Zeilen mit einer Warnung heben sich ab (Warnung in
--warn,#B45309) — genau die beiden Fälle, für die man hinsieht. - Reine Lesehilfe: kein Bestandteil des Notationstexts, nicht im Grafikexport und nicht im Druck (dort ist ohnehin nur das Diagramm zu sehen).
Siehe D33.
Fokusmarke im Diagramm (!!!, §1)
Ein mit !!! markierter Knoten trägt einen Strahlenkranz in Petrol —
kräftiger Ring in --or (#0F766E) plus leuchtender Schein in hellem Teal
(#14B8A6) — und wird ins Bild geholt. Gebaut wie der gelbe Kranz für „neu in
Produktion" (§9): Schein nach außen, damit die Knotenfüllung dem Status (§4)
gehört und lesbar bleibt. Kein Blinken.
- Die Farbe trägt die Bedeutung: Gelb heißt „seit deinem letzten Besuch live gegangen" (eine stehende Tatsache), Petrol heißt „jemand zeigt gerade hierauf" (ein Zuruf). Beides kann zugleich zutreffen und muss darum unterscheidbar bleiben; trifft es zusammen, wird der Ring petrol und der Schein gelb.
- Trifft die Marke mit der Cursor-Zeile zusammen, liegt der Tinte-Ring innen und der Schein außen — die eigene Cursor-Position und der fremde Zuruf bleiben so auseinanderzuhalten.
- Ins Bild geholt wird nur, wenn sich die Marke ändert — sonst zöge das Diagramm bei jedem Neubau den Blick zurück und man könnte nicht wegscrollen.
- Wie die Cursor-Zeile erscheint sie nicht im Druck und nicht im Grafikexport: Sie sagt „schau jetzt hierhin", nicht „so ist der Plan".
Ein- und ausklappbare Teilbäume (> / <, §1)
Jeder Knoten mit sichtbaren Kindern trägt ein kleines Falt-Zeichen vor dem Label: ▾ offen, „▸ n“ eingeklappt (n = Zahl der verborgenen Knoten). Klick auf das Zeichen klappt um — der einfache Klick auf den Knoten selbst bleibt der Link (§6); Tastatur: ← klappt zu, → klappt auf am fokussierten Knoten (WAI-ARIA-Baum-Idiom).
- Anfangszustand aus dem Text (§1):
>klappt ein.<holt seinen Teilbaum hervor, indem die Faltung die Pfad-Ebenen hinunterwandert: Jeder eingeklappte Vorfahr öffnet sich, seine übrigen Kinder stehen stattdessen als einzelne eingeklappte Knoten da — sichtbar ist genau der Pfad samt Teilbaum, der Rest bleibt kompakt. Ein>innerhalb des hervorgeholten Teilbaums bleibt respektiert. - Auch ein
!!!-markierter Knoten (§1) holt sich auf diese Weise hervor — ein Zeigefinger auf etwas Unsichtbares zeigte ins Leere. - Umklappen im Diagramm schreibt die Marke in den Text zurück. Damit ist
der Text auch für die Faltung die eine Quelle der Wahrheit: Was du siehst,
steht geschrieben, und ein Neuladen stellt es wieder her. Die Änderung ist
eine gewöhnliche Textänderung — sie lässt sich mit Rückgängig zurücknehmen
und macht ein mitgeliefertes Dokument zu einem bearbeiteten (§9, D27).
Geschrieben wird minimal: Nur die Zeile des umgeklappten Knotens wird
angefasst, solange die übrigen Marken den Zustand noch richtig beschreiben —
ein von Hand gesetztes
<bleibt also stehen. Trifft es nicht mehr zu, werden alle Marken neu gesetzt und das<dabei aufgelöst. - Wo der Text nicht beschreibbar ist — bei einem Pad-Dokument (§9) —, gilt
der Eingriff je Knoten (Identität = Label-Pfad, wie bei „Was ist neu?“)
und nur für die Sitzung; ein Dokumentwechsel setzt ihn zurück. Dasselbe
gilt für einen Zustand, der sich in Marken gar nicht ausdrücken lässt (etwa
weil eine Fokusmarke
!!!ihren Knoten immer wieder hervorholt): Dann wird lieber nichts geschrieben, als einen Text zu hinterlassen, der etwas anderes sagt als das Bild. - Für den ganzen Baum gibt es im Diagramm-Kopf einen Umschalter:
gedrückt ist alles ab Größe M abwärts zugeklappt, nicht gedrückt ist der
ganze Baum offen. Betroffen ist jeder Knoten mit Kindern, dessen
angegebene Größe (§5)
Moder kleiner ist — offen bleibenL,XL,XXL. Ein Knoten ohne Größenangabe wird nicht zugeklappt: Der günstigste Pfad rechnet fehlende Größen zwar alsM(unten), das ist aber eine Kostenannahme und keine Aussage des Autors. - Beide Stellungen beschreiben einen vollständigen Faltzustand — was der Umschalter nicht zuklappt, ist danach offen. Sein Zustand wird nicht gemerkt, sondern am Baum abgelesen: Wer danach einen Knoten von Hand umklappt, sieht ihn von selbst herausspringen. Geschrieben wird wie beim einzelnen Umklappen — ein einziger Rückgängig-Schritt für den ganzen Vorgang. Siehe D44.
- Faltung ist reine Ansicht: Warnungen aus eingeklappten Teilbäumen werden weiter gemeldet (sie gelten dem Text), und der günstigste Pfad rechnet unverändert über den ganzen Baum.
- Ein eingeklappter Knoten vertritt seinen Teilbaum auch auf dem günstigsten
Pfad: Liegt darin etwas auf dem Pfad, ist er dessen tiefste noch sichtbare
Station — die Linie führt zu ihm und endet dort mit einem Stationspunkt
(„hier drin liegt noch Pfad"). Ohne das überspränge sie den ganzen Zweig, als
wäre dort nichts zu tun. Beim Aufklappen geben die Station wieder die
Endknoten darunter. Das gilt auch, wenn der eingeklappte Knoten selbst nicht
gebraucht wird, sein Teilbaum aber schon (etwa ein per
:#…gezogenes Ziel): Er ist dann der einzige sichtbare Griff auf nötige Arbeit und tritt deshalb auch nicht zurück. Bleibt so nur eine sichtbare Station übrig (etwa bei eingeklapptem Wurzelknoten), entfällt die Linie — durch einen einzelnen Punkt führt keine —, der Stationspunkt bleibt; sonst verschwände der Pfad ausgerechnet dort ganz, wo der Baum am dichtesten gefaltet ist. Gilt auch im Grafikexport. - Export und Druck folgen der sichtbaren Faltung (dieselbe Regel wie beim „verworfene einblenden“-Filter): Verborgene Teilbäume fehlen, eingeklappte Knoten behalten die Kennzeichnung „▸ n“ — das Bild behauptet damit keine Vollständigkeit. Das ▾ offener Knoten ist ein Bedienelement und erscheint weder im Export noch im Druck.
Siehe D38.
Querverbindungen der Abhängigkeiten (:#…, §1)
Abhängigkeiten werden als optisch sekundäre Kanten gezeichnet: dünn,
blassgrau (#6B7A8C), gepunktet und geschwungen — Punktierung und
Krümmung unterscheiden sie doppelt von den Baumlinien (durchgezogen bzw.
gestrichelt, immer orthogonal) und halten sie zurückhaltend — auf einer
eigenen Zeichenebene hinter den Knoten, mit einer kleinen offenen
Pfeilspitze auf das Gebrauchte („braucht“-Richtung; ein Winkel aus zwei
Strichen, kein gefülltes Dreieck). Der Baum trägt weiterhin die Hauptaussage.
- Die Kanten des ausgewählten Knotens — Tastaturfokus im Diagramm, sonst der Knoten der Cursor-Zeile — liegen hervorgehoben in Tinte auf einer vorderen Ebene, ein- wie ausgehende.
- Kanten zu gerade nicht sichtbaren Knoten (eingeklappt §9, verworfen ausgeblendet §4) entfallen; bei doppelter ID zielt die Kante auf die erste Vergabe (D36/D39).
- Die Basis-Kanten erscheinen auch im Grafikexport und im Druck; die Hervorhebung ist Interaktion und erscheint nicht. Siehe D41.
Grafikexport des Diagramms
Das Diagramm wird aus der Live-Geometrie in ein eigenständiges SVG (nur Formen
- Text, keine externen Ressourcen) nachgezeichnet. Zwei Icon-Schaltflächen:
- Kopieren — als PNG in die Zwischenablage. Es werden zwei Flavors
geschrieben:
image/png(das eigentliche Bild) undtext/htmlmit eingebettetem PNG. Fällt der Bild-Clipboard ganz aus (fehlendeClipboardItem-Unterstützung), wird der SVG-Quelltext kopiert. - Herunterladen — als Datei, zwei Schaltflächen mit Format-Label:
SVG (
werkbaum-diagramm.svg, Vektor) und PNG (werkbaum-diagramm.png, Raster). Der Datei-Weg ist der verlässliche Weg für Programme, die das Browser-Bild-Clipboard nicht erkennen. Manche Programme lesen auch das SVG nicht (z. B. LibreOffice) — dafür gibt es die PNG-Datei, die überall per „Bild einfügen“ importierbar ist. - Übernommen werden Knotenfarben (Status §4), Größen-Badge, Tags und der Geister-Knoten; die Verbindungslinien werden je Gate neu gezogen (und = durchgezogen Tinte, oder = gestrichelt Grau) und treffen die Knoten unabhängig vom Darstellungsmodus.
- Es wird genau die sichtbare Struktur exportiert (der „verworfene einblenden“-Filter wirkt auch hier).
Barrierefreiheit
Die visuell codierten Knoten-Eigenschaften werden für Screenreader in einem
sprechenden aria-label je Knoten zusammengefasst — Label, Status, Aufwand
(inkl. „(angenommen)“ beim impliziten M), Zuständige, ob der Knoten optional
(§3) und ob er verlinkt ist —, alles in der aktuellen UI-Sprache. Die rein visuellen Beiwerke
(Größen-Badge, Tags, ↗-Pfeil) sind aria-hidden, damit sie nicht kryptisch
doppelt vorgelesen werden. Alle Knoten sind fokussierbar (tabindex="0"
bzw. der Link selbst); die Fokusreihenfolge entspricht der Dokument-/
Lesereihenfolge (Wurzeln, dann Kinder in Tiefe). Ein sichtbarer
:focus-visible-Rahmen (Petrol) zeigt den Tastaturfokus. Der Warnungsbereich
ist eine Live-Region (role="status", aria-live="polite"), sodass neue
Warnungen (z. B. gemischte Gates) angesagt werden.
Druck
Ein @media print-Stylesheet reduziert die Seite auf das Diagramm:
Kopfzeile, Editor-Panel, Splitter, sämtliche Bedienelemente (Diagramm-Kopf),
Warnungen und Footer werden ausgeblendet; das Diagramm füllt die Seite und darf
über mehrere Seiten laufen. Die Statusfarben werden bewusst mitgedruckt
(print-color-adjust: exact), Knoten brechen nicht über den Seitenrand
(break-inside: avoid), und der Günstigster-Pfad-Overlay wird mitgedruckt.
Sehr breite Bäume laufen bei 100 % über die Seitenbreite hinaus — dann im
Druckdialog „an Seite anpassen“ bzw. Querformat wählen.
10. Beispiel (kanonisch)
%% Projektstruktur – Stand Sprint 14
[~] Website-Relaunch (XL) https://wiki.example.de/relaunch
- [x] Konzeption (M)
- [x] Zielgruppenanalyse (S)
- [x] Sitemap (XS)
- [~] Umsetzung (XL)
- [/] Frontend (S) https://git.example.de/frontend @anna
- [ ] Backend (L) @ben @carla
+ [?] Dark Mode (S) %% Zugabe, nicht erforderlich
- [ ] CMS-Anbindung (M)
| [ ] WordPress
| [?] Headless CMS
| [-] Eigenentwicklung %% Aufwand zu hoch
- [?] Hosting (M)
| Cloud
| On-Premise
11. Reservierte Erweiterungen (noch nicht implementiert)
Vergebene Zeichen und geplante Schreibweisen. Reserviert heißt: nicht anderweitig verwenden — nicht: schon entschieden. Die endgültige Schreibweise wird hier festgelegt, bevor sie gebaut wird; wo unten „offen“ steht, ist sie das auch. Begründung und Zusammenhang: D34.
Referenzen und Knoten-IDs (#)
#123,#US-123— Referenz auf externe Tickets (geplant für die Tracker-Integration). Ticket-Referenzen werden so notiert, weil es die etablierte Kurzschreibweise ist; sie haben unter den#-Verwendungen Vorrang. Ticket-Kennungen sind auch alphanumerisch (Taiga schreibt#US-123für eine User Story, Jira#ABC-123) — die Zeichenmenge der Knoten-ID (§1) deckt sie ab.#auth— Knoten-ID: umgesetzt, Definition jetzt in §1 (Zeichenmenge, Alleinstehend-Regel, WarnungduplicateId). Ziel für Abhängigkeiten und Beschreibungsblöcke (siehe unten).
Beide Rollen vertragen sich: Oft ist die Ticket-Kennung die natürliche
Knoten-ID. Als Ticket-Link behandelt wird ein Token nicht an seiner Form
(die frühere Heuristik „rein numerisch" trägt bei alphanumerischen Kennungen
nicht), sondern am Muster des angebundenen Trackers — konfigurierbar,
z. B. US-\d+/\d+ bei Taiga; festzulegen im Taiga-Spike (D34-Nachtrag).
Freie Schlagworte liegen nicht mehr auf # — siehe &tag unten; damit
ist die frühere Dreifach-Rolle von # aufgelöst (D34).
Schlagworte (&tag) — reserviert, bewusst ungebaut
&tag— freies Schlagwort: benennt eine Menge von Knoten quer zur Hierarchie (die ID benennt genau einen). Mehrere pro Zeile, Position egal, gleiche Zeichenmenge wie@name(§7: Unicode-Buchstaben, Ziffern,.,_,-).- Erkannt nur alleinstehend angesetzt (
(^|\s)&\w, wie!!!in §1) — „R&D“ und „Drag & Drop“ bleiben damit gewöhnliche Labels. - Niedrig priorisiert: Ohne ein Feature, das Schlagworte auswertet
(Filter-/Hervorheben-Linse, Taiga-Label-Sync), sind sie nur Kommentare mit
Extra-Syntax — gebaut werden sie erst zusammen mit dem ersten solchen
Konsumenten. Bis dahin gilt allein:
&nicht anderweitig vergeben.
Abhängigkeiten zwischen Knoten (:#auth,#api)
Die Schreibweise ist umgesetzt — Definition jetzt in §1 (Token-Vertrag,
Alleinstehend-Regel, Zyklen zulässig, Warnung unknownDep). Offen sind die
Konsumenten: der effektive Status, die Querverbindungen im Diagramm und
die Closure-Rechnung des günstigsten Pfads (alle drei unten).
Intrinsischer und effektiver Status
Umgesetzt — Rechenregel in §4 (Fortschritts-Rang, Minimum über die Abhängigkeits-Hülle), Darstellung in §9 (Knotenfarbe = effektiver Status, Diskrepanz-Marke unten links). Siehe D39.
Querverbindungen im Diagramm
Umgesetzt — siehe §9 (Querverbindungen der Abhängigkeiten): eigene SVG-Zeichenebene, gekrümmte blassgraue Kanten mit Pfeilspitze hinter den Knoten, Hervorhebung am ausgewählten Knoten. Begründung: D41.
Günstigster Pfad mit Abhängigkeiten
Umgesetzt — siehe §9 (Dependency Closure): Vereinigung statt Teilbaum, gemeinsam Gebrauchtes zählt einmal, erschöpfende Suche über die gekoppelten Gruppen mit benanntem gierigem Rückfall. Begründung: D42.
Knotenbeschreibungen (" und ---)
Umgesetzt — Schreibweise in §1 (Kurzform als "-Zeile, Langform als
ID-Blöcke im ----Beschreibungsteil), Anzeige in §9 (Tooltip, ”-Marke).
Entscheidung und verworfene Alternativen: D34-Nachtrag, D40.
12. Dateiendung
- Notationstexte tragen die Endung
.werkbaum, Kodierung UTF-8, Zeilenende LF. Beispiele:docs/examples/*.werkbaum. - Die Endung ist Konvention, kein Vertrag: Der Parser sieht nur Text, und
das Laden per
?sourceUrl=(§9) wertet weder Endung nochContent-Typeaus..txtund endungslose Dateien bleiben damit gültig. - Es gibt keinen registrierten MIME-Typ; wer selbst ausliefert, nimmt
text/plain; charset=utf-8(dann zeigt der Browser die Datei an, statt sie herunterzuladen). Siehe D24.
13. Agenten-Fassung (llms.md)
Eine englische Kurzfassung dieser Spezifikation für KI-Agenten (lesen
und schreiben) liegt als Markdown in frontend/public/llms.md und wird
von jeder Instanz unter der Site-Wurzel ausgeliefert
(https://werkbaum.javagil.de/llms.md); der Footer verlinkt sie neben der
Versionsnummer. Angelehnt an die llms.txt-Konvention, mit .md als der zum
Inhalt ehrlichen Endung. Diese SPEC bleibt normativ: Bei Syntaxänderungen
wird die Agenten-Fassung im selben Zug nachgezogen (CLAUDE.md). Siehe D43.