Ohne gespeicherte werkbaum-lang wählt detectLang() die erste vom Browser gemeldete Sprache (navigator.languages), für die eine Übersetzung existiert (Primär-Subtag; de-AT->de, zh-Hans->zh), sonst Deutsch. Greift auch nach dem Reset. Deutsch bleibt Quellsprache. Als D21 dokumentiert. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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Entscheidungen (ADR-Kurzform)
Festgehaltene Design-Entscheidungen samt Begründung. Bei Änderungen: Eintrag ergänzen, nicht löschen.
D1 — | für Oder-Zerlegung, - für Und-Zerlegung
| bedeutet in Regex und BNF-Grammatiken bereits „oder“ und ist damit
selbsterklärend. - ist das gewohnte Markdown-Listenzeichen für „normale“
Teilpakete. Das Gate steckt im Aufzählungszeichen der Kinder, nicht in einer
Annotation am Parent — lokal lesbar, trivial parsebar.
D2 — Status als erweiterte Markdown-Task-Checkbox
GitHub-Markdown kennt [ ]/[x]; die Erweiterung auf [?] [~] [/] [^] [-]
wirkt sofort vertraut. Mnemonik: ? vage, leeres Kästchen = todo, ~ gängige
In-progress-Konvention, / = halbes x, x = erledigt, ^ = „nach oben
deployed“, - = durchgestrichen.
D3 — Begriff „Durchstich“ für den Zwischenstatus
Zustand zwischen „in Arbeit“ und „fertig“: durchgängig funktionsfähig und vorführbar, Feinarbeiten offen. „Durchstich“ ist als Fachbegriff (Tunnelbau, End-to-End-Slice in der Softwarearchitektur) etabliert. Verworfene Alternativen: „Feinschliff“, „Richtfest“, „vorführbereit“, „Beta“.
D4 — Begriff „verworfen“ statt „gestrichen“
Beschreibt die bewusste Entscheidung gegen eine Option — besonders passend für Any-of-Alternativen. Default ausgeblendet, Toggle „verworfene einblenden“.
D5 — Farb-Logik folgt dem Risiko, nicht dem Fortschritt
Rosé = Kosten investiert, Risiko hoch (in Arbeit). Pastellgelb = läuft, Restrisiko klein (Durchstich). Flieder = geplant (Absicht, nichts investiert, zwischen Grau der Idee und Rosé der Arbeit). Ergebnis-Skala: grau → flieder → rosé → gelb → grün → blau.
D6 — Größe in Klammern, URL nackt, Personen mit @
(M) liest sich wie ein Kleidungsetikett. URLs werden ohne Link-Syntax
erkannt (einfach einfügbar); die URL wird vor den @-Tags extrahiert,
damit https://user@host/… nicht kollidiert. @ ist die universelle
Mention-Konvention (GitHub, Slack, Jira).
D7 — %% als Kommentarzeichen
Mermaid-Konvention; hält den Weg zum Mermaid-Plugin frei. // scheidet wegen
URLs aus, # bleibt für Referenzen/Tags reserviert, <!-- --> ist zu sperrig.
D8 — Untergliederungspflicht ab M sichtbar machen
Fehlende Zerlegung wird nicht nur gemeldet, sondern gezeigt: Geister-Knoten „Untergliederung fehlt“ hängt genau dort, wo der Ast weitergehen müsste. Verworfene Elemente sind ausgenommen. Werden alle Kinder eines M+-Elements verworfen und ausgeblendet, erscheint der Platzhalter wieder (es braucht eine neue Zerlegung) — gewollt.
D9 — Transponierte Darstellung mit unterschiedlichen Austrittsseiten
Im vertikalen Modus tritt all of rechts aus dem Parent aus (LR-Baum), any of unten links. Austrittsseite + Linienstil (durchgezogen/gestrichelt) codieren das Gate doppelt; Beschriftungen werden nie rotiert.
D10 — Abzweige zielen auf Knotenmitte, nicht Teilbaummitte
Feste Knoten-Zeilenhöhe macht die Anschlusshöhe deterministisch (23 px). Behebt „ins Leere laufende“ Linien bei eingerückten Unterbäumen.
D11 — Technologie: Vanilla HTML/CSS/JS, eine Datei als Prototyp
Keine Frameworks, kein Build-Zwang. Parser ~30 Zeilen, Renderer erzeugt
verschachtelte ul.and/ul.or; Linien via CSS-Pseudo-Elemente. Modularisierung
(Parser/Renderer/UI getrennt + Tests) ist der geplante nächste Schritt.
D12 — Name „Werkbaum" und Marke aus der Notation
Name: „Werk" + „Baum" = wörtlich der WBS-Baum; funktioniert als npm-Paket,
CLI-Befehl und Mermaid-Schlüsselwort (werkbaum, kleingeschrieben in
Code-Kontexten). Verworfene Kandidaten: Astrein, undoder, Aufriss, Gabelung.
Marke: Miniatur des Diagramms (K2) in zwei Orientierungen analog zu den
Darstellungsmodi — Hochformat als Primärzeichen, transponiert als
Sekundärzeichen. Nur Tinte + Petrol; durchgezogen = und, gestrichelt = oder;
Pastelltöne bleiben Statusfarben. Details: brand/BRAND.md.
D13 — Backend in Kotlin/Spring Boot, Monorepo-Struktur
Backend als Kotlin/Spring-Boot-Anwendung (Gradle Kotlin DSL, JDK 21),
entwickelt in IntelliJ IDEA Ultimate. Monorepo mit frontend/ und backend/;
CLAUDE.md dreistufig: Wurzel für Querschnitt, je eine pro Teilprojekt
(wird von Claude Code pfadbezogen geladen). Kein Node- oder Python-Backend.
D14 — Parser-Hoheit liegt beim Frontend, SPEC ist normativ
Der Notationstext ist das führende Datenformat. Das Backend parst die Notation nicht; es speichert den Text als Ganzes und bedient Integrationen über explizite Metadaten. Wird Backend-Parsen später doch erforderlich, gilt: docs/SPEC.md ist normativ, beide Parser testen gegen dieselben Fixtures (SPEC §10) — es darf keine zweite, abweichende Grammatik entstehen.
D15 — Kompakter Modus + graue Any-of-Linien in allen Modi
Der vertikale Modus (D9) lässt „all of“ rechts austreten — formal sauber, aber breit. Der zusätzliche Modus kompakt führt beide Gates nach unten (minimale Breite) und unterscheidet sie nur noch über den Linienstil: durchgezogen = und, gestrichelt = oder. Auswahl dreistufig „horizontal/vertikal/kompakt“ statt Toggle, da es nun drei sich ausschließende Darstellungen sind.
Zugleich wird das Petrol im Diagramm ganz aufgegeben: die any-of-Linien
(Sammelleiste und Abzweige) und auch der Rahmen der Alternative-Knoten
sind in allen Modi gestrichelt bzw. gerahmt in Grau (#6B7A8C). Die
frühere durchgezogene Petrol-Sammelleiste und der petrolfarbene Knotenrahmen
entfallen. Begründung: Das Gate ist bereits durch den Linienstil (gestrichelt)
und die Anordnung codiert; die zusätzliche Signalfarbe wirkte laut und ließ die
durchgezogene Hauptlinie optisch mit „all of“ konkurrieren. Grau tritt zurück,
die gestrichelte Führung bleibt eindeutig. D12/BRAND — „durchgezogen = und,
gestrichelt = oder“ — gilt für das Markenzeichen unverändert (Logo behält
Petrol); im Diagramm trägt allein der Linienstil die Gate-Codierung.
D16 — Deployment über GitHub Pages via Actions-Workflow
Der Editor ist eine einzelne statische Datei (D11) — GitHub Pages genügt, kein
eigener Server nötig. Veröffentlicht wird über den offiziellen Actions-Weg
(actions/upload-pages-artifact + actions/deploy-pages, permissions: pages/id-token, concurrency: pages) statt über den gh-pages-Branch: kein
Zusatzbranch, OIDC statt Deploy-Key, Trigger bei Push auf main und manuell.
Der Test-Step (Vitest, Phase 1) ist als Platzhalter auskommentiert vorbereitet.
Pfad-Entscheidung: frontend/index.html referenziert Favicon und
MIT-Lizenz relativ mit ../ (../docs/brand/favicon.svg, ../LICENSE) — von
der Wurzel-URL aus zeigten diese über die Site hinaus. Statt die Quelldatei zu
ändern (D14/CLAUDE: „Editor nicht refaktorieren“) zieht der Workflow die
../-Pfade nur auf der Site-Kopie gerade (sed) und legt die referenzierten
Dateien passend ab: index.html an die Wurzel, docs/brand/ und LICENSE
daneben. So bleibt die Quelle unverändert (lokal weiter per file:// und
Dev-Server nutzbar), und veröffentlicht wird nur das Nötige — backend/ und die
übrigen docs/ bleiben außen vor.
Versionsnummer: Major.Minor steht in der Datei VERSION und wird per
bewusstem Bump-Commit gepflegt; die Micro-Stelle leitet der Build aus
der Anzahl der Commits seit dem letzten VERSION-Bump ab
(git rev-list --count <VERSION-Commit>..HEAD) und ersetzt sie per sed nur
auf der Site-Kopie im Footer. Bewusst aus der Commit-Historie statt aus der
Run-Nummer (Vorentscheidung, verworfen): vollständig aus dem Repo
reproduzierbar, monoton, ohne zurückgeschriebenen Commit/Tag und ohne
selbstauslösenden Deploy-Zyklus. Die Micro-Stelle beginnt nach jedem Bump wieder
bei 0 (SemVer-artig). Nötig ist ein vollständiger Klon (fetch-depth: 0), sonst
zählt der flache CI-Klon nur einen Commit. 1.0 bleibt die Version beim lokalen
Öffnen (Platzhalter im Quelltext). Im Footer sind Name und Nummer getrennte
Links: „Werkbaum" → Repo-Startseite, die Versionsnummer (<a class="ver">) →
exakt der deployte Commit (…/commit/<sha>, im Build via git rev-parse HEAD).
Build-Hinweis (Vorschau / „latest build"): Nicht-produktive Builds tragen
hinter dem Titel ein kleines Symbol samt Tooltip, damit klar ist, dass es nicht
die eigentliche (stabile) Instanz ist. Drei Zustände, gesteuert per Vite-Env
VITE_BUILD_BADGE (Auswertung in app.js, mountBuildBadge):
- Dev-Server (
import.meta.env.DEV) → 🔧 „Vorschau – lokaler Entwicklungsstand". - Default-Build
npm run build(Env ungesetzt) → 🚧 „latest build …". Der GitHub-Pages-Deploy nutzt genau diesen Default und trägt den Hinweis dadurch automatisch — keinesed-Injektion mehr nötig. - Produktions-Build
npm run build:prod(Vite-Modusprod,frontend/.env.prodsetztVITE_BUILD_BADGE=none) → kein Badge; esbuild eliminiert den Zweig als toten Code, das Symbol steht dann nicht einmal mehr im Ausgabe-Quelltext.
Damit trägt einzig die echte produktive Installation keinen Hinweis. Warum in
die App-Quelle statt per Workflow-sed (frühere Lösung): Nur so sieht der
Dev-Server den Hinweis ebenfalls — ein Post-Build-sed erreicht den Dev-Server
nicht, der die Quelle direkt ausliefert. Die Umkehrung „Hinweis ist der
Normalfall, Prod schaltet ab" passt zudem zur Anforderung (nur Prod bleibt sauber)
und macht den Default sicher: wer den Prod-Schritt vergisst, veröffentlicht einen
sichtbar als Entwicklungsstand markierten Build, nicht versehentlich einen als
stabil wirkenden. Bewusst kein i18n-UI-Text im I18N-Objekt (kein
Produkt-Feature, sondern Build-Metainformation; D14) — der title ist knapp
zweisprachig (DE · EN).
Self-hosted Deploy (scripts/deploy-prod.sh): Für eine eigene produktive
Installation (nicht GitHub Pages) baut das Skript per npm run build:prod
(badge-frei), stellt lokal dasselbe zusammen wie der Pages-Workflow (LICENSE
danebenlegen + ../LICENSE-Link geradeziehen, Footer-Version + Commit-Link) und
spiegelt es per rsync --delete über SSH ins Zielverzeichnis (nichts Altes bleibt
stehen). Die Zusammenstell-Schritte (dieselben drei sed-Regeln) liegen bewusst
in beiden — Workflow und Skript —, weil GitHub Pages die dist/ selbst baut
und der SSH-Weg keinen Pages-Runner hat; bei Änderungen an den sed-Regeln beide
Stellen nachziehen (Anker <a class="ver"> / ../LICENSE).
(Nummerierung: D15 war bereits für den kompakten Modus vergeben, daher D16.)
D17 — Kleiner Bildschirm: ein Bereich, kompakte Legende & Sprachwahl
Auf schmalen Viewports (≤ 640 px) ist für beide Bereiche kein Platz. Diagramm
und Editor werden gestapelt und über den Splitter stufenlos geteilt (frei
ziehbar, jederzeit erneut verstellbar); die beiden Titelzeilen bleiben immer
stehen (Grid-Zeilen-Minima = gemessene Kopfhöhen), ein Tipp auf eine
Titelzeile klappt dieses Panel ganz aus. Das frühere diskrete Modell (Snap in
Minimier-Zustände 'a'/'b') führte auf dem Smartphone zu zwei Fehlern: nach dem
ersten Ziehen rastete der Splitter in eine feste Aufteilung und war nicht mehr
zu bewegen (die Titelzeile im Snap-Rand fing jeden weiteren Zug ab), und der
Titelzeilen-Tap funktionierte nur im collapsed-Zustand — nach einem freien Zug
also gar nicht. Deshalb auf Mobil ein kontinuierliches Modell ohne Snap/
Collapse (--drow frei geklemmt, Tap setzt sie aufs Extrem); Desktop behält das
diskrete Modell samt Fenster-Buttons.
Die Legende wird von der Bereichs-
Umschaltung entkoppelt und über einen eigenen Umschalter im Editor-Kopf
gesteuert — das dauerhafte „AGENDA“-Band kostet sonst zu viel Höhe. Die
Sprachleiste zeigt eingeklappt nur die aktive Sprache; ein Tipp klappt die
volle Leiste als Overlay über die Kopfzeile auf (rechtsbündig, z-index,
verdeckt die übrigen Elemente statt die Zeile umzubrechen), nach der Auswahl —
oder einem Tipp daneben — klappt sie wieder ein. So bleibt die Kopfzeile schmal
und die vollständige Sprachliste dennoch erreichbar (frühere Lösung
„EN + aktive + …“ ersetzt). Voreinstellung ist Vollbild (maximale Fläche). Umgesetzt über die Klasse body.mobile (per
matchMedia), damit CSS und JS denselben Schwellwert teilen; die Vollbild-
Voreinstellung greift nur, wenn noch keine gespeicherte Nutzerwahl vorliegt
(eine bewusste Abschaltung bleibt so erhalten, siehe localStorage-Persistenz).
D18 — Günstigsten Pfad per Inversion zeigen, fehlende Größe = M
Der kostengünstigste Weg durch den Baum wird hervorgehoben (Umschalter im Diagramm-Kopf, Default an, Zustand persistiert). Nötig sind bei all of alle Kinder, bei any of nur die günstigste Alternative (kleinste rekursive Kosten; Gleichstand ⇒ erste).
Darstellung per Inversion, nicht per Betonung: Getestet wurde zuerst ein doppelt dicker Rand an den nötigen Knoten. Da der Baum aber fast überall all-of ist, war damit fast alles dick umrandet — das Signal lag ohnehin nur in der Abwesenheit des Rands bei den ausgeschlossenen Alternativen. Deshalb wird invertiert: die nicht benötigten Knoten (nicht-gewählte any-of-Alternativen samt Teilbaum) treten zurück (blass, entsättigt), der Pfad hebt sich von selbst ab. Kein Zusatzrahmen, weil die Knoten-Ecken (Größe, Tags, ↗) schon dicht sind.
Fehlende T-Shirt-Größe wird für die Kostenschätzung als M gewertet — die
kleinste Größe mit Untergliederungspflicht (§5/D8), also die konservative
Annahme „mindestens M". Damit sind auch ungrößte Alternativen vergleichbar.
Wo M nur implizit angenommen ist, zeigt der Knoten ein invertiertes
Größen-Badge (weiß mit Petrol-Rand statt gefüllt) samt Tooltip, damit die
Annahme sichtbar und von einer echten (M)-Angabe unterscheidbar bleibt. Die
Größen-Semantik in SPEC §5 bleibt unberührt (die Wertung gilt nur der
Pfad-Kostenrechnung).
Pfad-Linie + Stationspunkte (U-Bahn-Plan): Zusätzlich zur Inversion fädelt eine gestrichelte, geschwungene Petrol-Linie durch die Endknoten des Pfads. Sie liegt hinter den Knoten (kräftig in den Lücken), mit einer abgetönten Kopie davor (deutet den Verlauf beim Durchschreiten eines Knotens nur an — Alternative zum harten „über allem"). Problem dabei: läuft die Linie durch Fremd-/Zwischenknoten, ist nicht unterscheidbar, ob diese dazugehören (besonders im kompakten Modus). Lösung: ein blasser, großer Stationspunkt nur an den echten Blättern — durchquerte Knoten bleiben punktlos. Blass+groß statt klein+satt, damit der Knotentext lesbar bleibt. Alles auch im Grafikexport (hinten/vorne-Schichtung nachgezeichnet).
Layout: all-of unter any-of (horizontal). Zerlegt eine any-of-Alternative selbst wieder all-of (z. B. „Web+Nativ" → Web + Android + iOS), würde der breite horizontale Fächer den Alternativknoten zentrieren und samt Elternbaum weit nach rechts schieben. Deshalb wird dieser Teilbaum nur horizontal schmal transponiert gestapelt (Kinder untereinander, linker solider Verteiler — wie im kompakten Modus), passend zur gestapelten any-of-Spalte darüber. Kompakt führt all-of ohnehin nach unten (Knoten bleibt oben, Abzweig bei 23 px passt).
Vertikal dagegen behält den zentrierten Rechts-Fächer: li.has-and legt
den Alternativknoten align-items:center vertikal mittig zu seiner
Kindergruppe. Dann sitzt aber auch der einkommende any-of-Abzweig nicht mehr
bei 23 px, sondern muss auf die Knotenmitte (50 %) zeigen — sonst ist der
Knoten von seiner Linie von oben abgetrennt. Fix: ul.or>li.has-and bekommt
vertikal symmetrisches Padding (Mitte bleibt bei 50 %), der Abzweig
(::before) und die Rail-Endkante (:last-child::after) werden auf 50 %
gesetzt — analog zu den bereits zentrierten all-of-Zwischenknoten.
D19 — Modularisierung mit Vite-Bündelung zu einer self-contained Datei
Das Nahziel „tragfähige Codebasis" (ROADMAP) verlangt, den Single-HTML-
Prototyp in headless nutzbare Module (parser, model, render, app) zu
zerlegen und gegen SPEC zu testen. Die Zwickmühle: modulare Einzeldateien,
file://-Tauglichkeit (D16) und kein Build (D11) sind nicht gleichzeitig
erfüllbar — ES-import über file:// blockt der Browser (CORS).
Entscheidung: Vite als Bündler/Testrunner. frontend/src/*.js sind echte
ES-Module und die Quelle der Wahrheit; frontend/index.html lädt im Dev-Server
per <script type="module">. npm run build (Vite + vite-plugin-singlefile)
inlint alle Module, das CSS und das Favicon (als data:-URI) in eine
dist/index.html — damit bleibt das file://-Versprechen aus D16 erhalten
(die gebaute Datei ist standalone), und der Deploy lädt nichts extern nach.
Damit wird D11 („kein Build-Zwang") bewusst aufgeweicht: Zum Weiterent wickeln/Testen braucht es nun Node + Vite (Dev-Abhängigkeiten, keine Laufzeit-Abhängigkeiten — das Ergebnis ist reines HTML/CSS/JS ohne Framework). Das Ergebnis bleibt im Geist von D11: eine einzelne, framework-freie Datei, die überall ohne Server läuft. Verworfene Alternativen:
- ES-Module ohne Build: bräche
file://(Dev-Server-Zwang lokal) — verwarf der Nutzer, weil das lokale Öffnen erhalten bleiben soll. - Klassische
<script>+Globals: hieltefile://ohne Build, ist aber kein echtes ESM und erschwert headless-Tests/Tree-Shaking.
Deploy (D16-Fortschreibung): Der Pages-Workflow richtet Node ein, führt
npm ci + npm test (Vitest) + npm run build aus und nimmt
frontend/dist/index.html. Die frühere sed-Kur der ../docs/brand/-Pfade
entfällt (Favicon inline); nur der Laufzeit-Link ../LICENSE und die
Footer-Version werden weiter auf der Site-Kopie gesetzt. Schlägt der Testlauf
fehl, wird nicht deployt (der frühere auskommentierte Platzhalter ist nun
aktiv).
(Favicon-Inlining: ein kleiner transformIndexHtml-Plugin in vite.config.js
liest ../docs/brand/favicon.svg und ersetzt den <link rel="icon"> durch eine
data:-URI — so bleibt die Brand-Quelle unverändert und die Ausgabe eine
einzige Datei.)
D20 — Schriften lokal einbetten statt von Google Fonts laden
Die Seite lud IBM Plex Sans/Mono über einen <link> von fonts.googleapis.com
(zzgl. Font-Dateien von fonts.gstatic.com). Das überträgt bei jedem
Seitenaufruf die IP-Adresse des Besuchers an Google (USA) — ohne
Einwilligung und ohne Notwendigkeit (vgl. LG München I, 3 O 17493/20). Das
widerspricht einer datensparsamen Datenschutzerklärung ohne Drittanbieter-
Einbindung und zugleich dem Selbstverständnis aus D19/SPEC §9 („keine externen
Ressourcen").
Entscheidung: Schriften self-hosten. Die tatsächlich genutzten Schnitte
(Sans 400/500/600, Mono 400/500) liegen als woff2 unter
frontend/src/fonts/, eingebunden per @font-face in style.css mit
font-display:swap. Bezogen aus den OFL-lizenzierten @fontsource-Paketen
(nur per npm pack gezogen — keine neue Projekt-Abhängigkeit; die Dateien
sind eingecheckte Assets), Lizenztext in fonts/OFL.txt. Subsets latin +
latin-ext mit den unicode-range-Werten von fontsource decken DE/EN/ES/FR/PL;
nicht-lateinische UI-Sprachen (RU/HI/ZH/JA) fielen schon vorher auf system-ui
zurück (IBM Plex latin enthält diese Schriftsysteme nicht), also keine
Regression. Der Dev-Server liefert die woff2 lokal aus; vite build inlint
sie als data:font/woff2-URIs in die eine dist/index.html (D19) — der
deployte Stand macht damit keinen externen Request mehr (verifiziert: 0
Treffer googleapis/gstatic, 10 inline-woff2). Kostet ~204 KB Fonts
(dist 89 → 320 KB, gzip ~208 KB) — bewusst in Kauf genommen für Datenschutz und
Standalone-Tauglichkeit (file://).
Verworfene Alternative: Google-Link ersatzlos streichen und nur die System-
Schrift (system-ui) nutzen — spart die 204 KB, gibt aber die einheitliche
Markentypografie (IBM Plex, BRAND) auf.
D21 — UI-Default-Sprache aus der Browsersprache, Fallback Deutsch
Ohne gespeicherte Nutzerwahl (werkbaum-lang) richtet sich die Anzeigesprache
nach der Browsersprache: die erste aus navigator.languages, für die eine
Übersetzung existiert (nur der Primär-Subtag zählt, de-AT→de,
zh-Hans-CN→zh); trifft keine zu, bleibt Deutsch der Fallback
(detectLang() in app.js). Zuvor war der Default fest 'de', unabhängig vom
Browser.
Begründung: Ein spanisch- oder englischsprachiger Erstbesucher sah bislang ohne
Not eine deutsche Oberfläche. Die Erkennung greift auch nach dem Reset
(löscht werkbaum-lang, lädt neu → selber Pfad). Deutsch bleibt Quellsprache
(CLAUDE: neue UI-Texte zuerst auf Deutsch) — das betrifft die Autoren-/Pflege
seite und ist unabhängig vom Anzeige-Default für Besucher. Eine bewusste
Sprachwahl überschreibt die Erkennung dauerhaft (Persistenz in werkbaum-lang).