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werkbaum/docs/DECISIONS.md
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mhoennigandClaude Opus 4.8 78d1000f61 frontend: Projektgerüst mit Vite — Single-HTML in ES-Module + Bündelung
Erster Schritt der Modularisierung (ROADMAP „tragfähige Codebasis",
TASKS Phase 1). Der bisher einzelne index.html-Prototyp wird zur Vite-App:

- CSS -> src/style.css, gesamtes JS -> src/app.js (noch als ein Modul;
  Parser/Renderer werden in den folgenden Checkboxen herausgelöst).
- index.html ist der Vite-Entry (<script type="module" src="/src/app.js">).
- npm run build (vite + vite-plugin-singlefile) inlint JS+CSS+Favicon (als
  data:-URI) in EINE self-contained dist/index.html -> bleibt file://-tauglich.
- Vitest als Testrunner eingerichtet (tests/, passWithNoTests bis Schritt 2/3).
- Pages-Workflow: Node + npm ci + npm test + npm run build, deployt dist/;
  Favicon-sed entfällt (inline), nur ../LICENSE + Footer-Version bleiben.
- .claude/launch.json auf Vite-Dev-Server (Port 8137) umgestellt.

Entscheidung als D19 dokumentiert (weicht D11 „kein Build-Zwang" bewusst auf,
hält aber D16 file://-Versprechen über die gebündelte Datei). README (de/en)
und frontend/CLAUDE.md um Dev-/Build-/Test-Workflow ergänzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-21 20:47:23 +02:00

16 KiB
Raw Blame History

Entscheidungen (ADR-Kurzform)

Festgehaltene Design-Entscheidungen samt Begründung. Bei Änderungen: Eintrag ergänzen, nicht löschen.

D1 — | für Oder-Zerlegung, - für Und-Zerlegung

| bedeutet in Regex und BNF-Grammatiken bereits „oder“ und ist damit selbsterklärend. - ist das gewohnte Markdown-Listenzeichen für „normale“ Teilpakete. Das Gate steckt im Aufzählungszeichen der Kinder, nicht in einer Annotation am Parent — lokal lesbar, trivial parsebar.

D2 — Status als erweiterte Markdown-Task-Checkbox

GitHub-Markdown kennt [ ]/[x]; die Erweiterung auf [?] [~] [/] [^] [-] wirkt sofort vertraut. Mnemonik: ? vage, leeres Kästchen = todo, ~ gängige In-progress-Konvention, / = halbes x, x = erledigt, ^ = „nach oben deployed“, - = durchgestrichen.

D3 — Begriff „Durchstich“ für den Zwischenstatus

Zustand zwischen „in Arbeit“ und „fertig“: durchgängig funktionsfähig und vorführbar, Feinarbeiten offen. „Durchstich“ ist als Fachbegriff (Tunnelbau, End-to-End-Slice in der Softwarearchitektur) etabliert. Verworfene Alternativen: „Feinschliff“, „Richtfest“, „vorführbereit“, „Beta“.

D4 — Begriff „verworfen“ statt „gestrichen“

Beschreibt die bewusste Entscheidung gegen eine Option — besonders passend für Any-of-Alternativen. Default ausgeblendet, Toggle „verworfene einblenden“.

D5 — Farb-Logik folgt dem Risiko, nicht dem Fortschritt

Rosé = Kosten investiert, Risiko hoch (in Arbeit). Pastellgelb = läuft, Restrisiko klein (Durchstich). Flieder = geplant (Absicht, nichts investiert, zwischen Grau der Idee und Rosé der Arbeit). Ergebnis-Skala: grau → flieder → rosé → gelb → grün → blau.

D6 — Größe in Klammern, URL nackt, Personen mit @

(M) liest sich wie ein Kleidungsetikett. URLs werden ohne Link-Syntax erkannt (einfach einfügbar); die URL wird vor den @-Tags extrahiert, damit https://user@host/… nicht kollidiert. @ ist die universelle Mention-Konvention (GitHub, Slack, Jira).

D7 — %% als Kommentarzeichen

Mermaid-Konvention; hält den Weg zum Mermaid-Plugin frei. // scheidet wegen URLs aus, # bleibt für Referenzen/Tags reserviert, <!-- --> ist zu sperrig.

D8 — Untergliederungspflicht ab M sichtbar machen

Fehlende Zerlegung wird nicht nur gemeldet, sondern gezeigt: Geister-Knoten „Untergliederung fehlt“ hängt genau dort, wo der Ast weitergehen müsste. Verworfene Elemente sind ausgenommen. Werden alle Kinder eines M+-Elements verworfen und ausgeblendet, erscheint der Platzhalter wieder (es braucht eine neue Zerlegung) — gewollt.

D9 — Transponierte Darstellung mit unterschiedlichen Austrittsseiten

Im vertikalen Modus tritt all of rechts aus dem Parent aus (LR-Baum), any of unten links. Austrittsseite + Linienstil (durchgezogen/gestrichelt) codieren das Gate doppelt; Beschriftungen werden nie rotiert.

D10 — Abzweige zielen auf Knotenmitte, nicht Teilbaummitte

Feste Knoten-Zeilenhöhe macht die Anschlusshöhe deterministisch (23 px). Behebt „ins Leere laufende“ Linien bei eingerückten Unterbäumen.

D11 — Technologie: Vanilla HTML/CSS/JS, eine Datei als Prototyp

Keine Frameworks, kein Build-Zwang. Parser ~30 Zeilen, Renderer erzeugt verschachtelte ul.and/ul.or; Linien via CSS-Pseudo-Elemente. Modularisierung (Parser/Renderer/UI getrennt + Tests) ist der geplante nächste Schritt.

D12 — Name „Werkbaum" und Marke aus der Notation

Name: „Werk" + „Baum" = wörtlich der WBS-Baum; funktioniert als npm-Paket, CLI-Befehl und Mermaid-Schlüsselwort (werkbaum, kleingeschrieben in Code-Kontexten). Verworfene Kandidaten: Astrein, undoder, Aufriss, Gabelung. Marke: Miniatur des Diagramms (K2) in zwei Orientierungen analog zu den Darstellungsmodi — Hochformat als Primärzeichen, transponiert als Sekundärzeichen. Nur Tinte + Petrol; durchgezogen = und, gestrichelt = oder; Pastelltöne bleiben Statusfarben. Details: brand/BRAND.md.

D13 — Backend in Kotlin/Spring Boot, Monorepo-Struktur

Backend als Kotlin/Spring-Boot-Anwendung (Gradle Kotlin DSL, JDK 21), entwickelt in IntelliJ IDEA Ultimate. Monorepo mit frontend/ und backend/; CLAUDE.md dreistufig: Wurzel für Querschnitt, je eine pro Teilprojekt (wird von Claude Code pfadbezogen geladen). Kein Node- oder Python-Backend.

D14 — Parser-Hoheit liegt beim Frontend, SPEC ist normativ

Der Notationstext ist das führende Datenformat. Das Backend parst die Notation nicht; es speichert den Text als Ganzes und bedient Integrationen über explizite Metadaten. Wird Backend-Parsen später doch erforderlich, gilt: docs/SPEC.md ist normativ, beide Parser testen gegen dieselben Fixtures (SPEC §10) — es darf keine zweite, abweichende Grammatik entstehen.

D15 — Kompakter Modus + graue Any-of-Linien in allen Modi

Der vertikale Modus (D9) lässt „all of“ rechts austreten — formal sauber, aber breit. Der zusätzliche Modus kompakt führt beide Gates nach unten (minimale Breite) und unterscheidet sie nur noch über den Linienstil: durchgezogen = und, gestrichelt = oder. Auswahl dreistufig „horizontal/vertikal/kompakt“ statt Toggle, da es nun drei sich ausschließende Darstellungen sind.

Zugleich wird das Petrol im Diagramm ganz aufgegeben: die any-of-Linien (Sammelleiste und Abzweige) und auch der Rahmen der Alternative-Knoten sind in allen Modi gestrichelt bzw. gerahmt in Grau (#6B7A8C). Die frühere durchgezogene Petrol-Sammelleiste und der petrolfarbene Knotenrahmen entfallen. Begründung: Das Gate ist bereits durch den Linienstil (gestrichelt) und die Anordnung codiert; die zusätzliche Signalfarbe wirkte laut und ließ die durchgezogene Hauptlinie optisch mit „all of“ konkurrieren. Grau tritt zurück, die gestrichelte Führung bleibt eindeutig. D12/BRAND — „durchgezogen = und, gestrichelt = oder“ — gilt für das Markenzeichen unverändert (Logo behält Petrol); im Diagramm trägt allein der Linienstil die Gate-Codierung.

D16 — Deployment über GitHub Pages via Actions-Workflow

Der Editor ist eine einzelne statische Datei (D11) — GitHub Pages genügt, kein eigener Server nötig. Veröffentlicht wird über den offiziellen Actions-Weg (actions/upload-pages-artifact + actions/deploy-pages, permissions: pages/id-token, concurrency: pages) statt über den gh-pages-Branch: kein Zusatz­branch, OIDC statt Deploy-Key, Trigger bei Push auf main und manuell. Der Test-Step (Vitest, Phase 1) ist als Platzhalter auskommentiert vorbereitet.

Pfad-Entscheidung: frontend/index.html referenziert Favicon und MIT-Lizenz relativ mit ../ (../docs/brand/favicon.svg, ../LICENSE) — von der Wurzel-URL aus zeigten diese über die Site hinaus. Statt die Quelldatei zu ändern (D14/CLAUDE: „Editor nicht refaktorieren“) zieht der Workflow die ../-Pfade nur auf der Site-Kopie gerade (sed) und legt die referenzierten Dateien passend ab: index.html an die Wurzel, docs/brand/ und LICENSE daneben. So bleibt die Quelle unverändert (lokal weiter per file:// und Dev-Server nutzbar), und veröffentlicht wird nur das Nötige — backend/ und die übrigen docs/ bleiben außen vor.

Versionsnummer: Major.Minor steht in der Datei VERSION und wird per bewusstem Bump-Commit gepflegt; die Micro-Stelle leitet der Build aus der Anzahl der Commits seit dem letzten VERSION-Bump ab (git rev-list --count <VERSION-Commit>..HEAD) und ersetzt sie per sed nur auf der Site-Kopie im Footer. Bewusst aus der Commit-Historie statt aus der Run-Nummer (Vorentscheidung, verworfen): vollständig aus dem Repo reproduzierbar, monoton, ohne zurückgeschriebenen Commit/Tag und ohne selbstauslösenden Deploy-Zyklus. Die Micro-Stelle beginnt nach jedem Bump wieder bei 0 (SemVer-artig). Nötig ist ein vollständiger Klon (fetch-depth: 0), sonst zählt der flache CI-Klon nur einen Commit. 1.0 bleibt die Version beim lokalen Öffnen (Platzhalter im Quelltext). Im Footer sind Name und Nummer getrennte Links: „Werkbaum" → Repo-Startseite, die Versionsnummer (<a class="ver">) → exakt der deployte Commit (…/commit/<sha>, im Build via git rev-parse HEAD).

(Nummerierung: D15 war bereits für den kompakten Modus vergeben, daher D16.)

D17 — Kleiner Bildschirm: ein Bereich, kompakte Legende & Sprachwahl

Auf schmalen Viewports (≤ 640 px) ist für beide Bereiche kein Platz. Diagramm und Editor werden gestapelt und über den Splitter stufenlos geteilt (frei ziehbar, jederzeit erneut verstellbar); die beiden Titelzeilen bleiben immer stehen (Grid-Zeilen-Minima = gemessene Kopfhöhen), ein Tipp auf eine Titelzeile klappt dieses Panel ganz aus. Das frühere diskrete Modell (Snap in Minimier-Zustände 'a'/'b') führte auf dem Smartphone zu zwei Fehlern: nach dem ersten Ziehen rastete der Splitter in eine feste Aufteilung und war nicht mehr zu bewegen (die Titelzeile im Snap-Rand fing jeden weiteren Zug ab), und der Titelzeilen-Tap funktionierte nur im collapsed-Zustand — nach einem freien Zug also gar nicht. Deshalb auf Mobil ein kontinuierliches Modell ohne Snap/ Collapse (--drow frei geklemmt, Tap setzt sie aufs Extrem); Desktop behält das diskrete Modell samt Fenster-Buttons. Die Legende wird von der Bereichs- Umschaltung entkoppelt und über einen eigenen Umschalter im Editor-Kopf gesteuert — das dauerhafte „AGENDA“-Band kostet sonst zu viel Höhe. Die Sprachleiste zeigt eingeklappt nur die aktive Sprache; ein Tipp klappt die volle Leiste als Overlay über die Kopfzeile auf (rechtsbündig, z-index, verdeckt die übrigen Elemente statt die Zeile umzubrechen), nach der Auswahl — oder einem Tipp daneben — klappt sie wieder ein. So bleibt die Kopfzeile schmal und die vollständige Sprachliste dennoch erreichbar (frühere Lösung „EN + aktive + …“ ersetzt). Voreinstellung ist Vollbild (maximale Fläche). Umgesetzt über die Klasse body.mobile (per matchMedia), damit CSS und JS denselben Schwellwert teilen; die Vollbild- Voreinstellung greift nur, wenn noch keine gespeicherte Nutzerwahl vorliegt (eine bewusste Abschaltung bleibt so erhalten, siehe localStorage-Persistenz).

D18 — Günstigsten Pfad per Inversion zeigen, fehlende Größe = M

Der kostengünstigste Weg durch den Baum wird hervorgehoben (Umschalter im Diagramm-Kopf, Default an, Zustand persistiert). Nötig sind bei all of alle Kinder, bei any of nur die günstigste Alternative (kleinste rekursive Kosten; Gleichstand ⇒ erste).

Darstellung per Inversion, nicht per Betonung: Getestet wurde zuerst ein doppelt dicker Rand an den nötigen Knoten. Da der Baum aber fast überall all-of ist, war damit fast alles dick umrandet — das Signal lag ohnehin nur in der Abwesenheit des Rands bei den ausgeschlossenen Alternativen. Deshalb wird invertiert: die nicht benötigten Knoten (nicht-gewählte any-of-Alternativen samt Teilbaum) treten zurück (blass, entsättigt), der Pfad hebt sich von selbst ab. Kein Zusatzrahmen, weil die Knoten-Ecken (Größe, Tags, ↗) schon dicht sind.

Fehlende T-Shirt-Größe wird für die Kostenschätzung als M gewertet — die kleinste Größe mit Untergliederungspflicht (§5/D8), also die konservative Annahme „mindestens M". Damit sind auch ungrößte Alternativen vergleichbar. Wo M nur implizit angenommen ist, zeigt der Knoten ein invertiertes Größen-Badge (weiß mit Petrol-Rand statt gefüllt) samt Tooltip, damit die Annahme sichtbar und von einer echten (M)-Angabe unterscheidbar bleibt. Die Größen-Semantik in SPEC §5 bleibt unberührt (die Wertung gilt nur der Pfad-Kostenrechnung).

Pfad-Linie + Stationspunkte (U-Bahn-Plan): Zusätzlich zur Inversion fädelt eine gestrichelte, geschwungene Petrol-Linie durch die Endknoten des Pfads. Sie liegt hinter den Knoten (kräftig in den Lücken), mit einer abgetönten Kopie davor (deutet den Verlauf beim Durchschreiten eines Knotens nur an — Alternative zum harten „über allem"). Problem dabei: läuft die Linie durch Fremd-/Zwischenknoten, ist nicht unterscheidbar, ob diese dazugehören (besonders im kompakten Modus). Lösung: ein blasser, großer Stationspunkt nur an den echten Blättern — durchquerte Knoten bleiben punktlos. Blass+groß statt klein+satt, damit der Knotentext lesbar bleibt. Alles auch im Grafikexport (hinten/vorne-Schichtung nachgezeichnet).

Layout: all-of unter any-of (horizontal). Zerlegt eine any-of-Alternative selbst wieder all-of (z. B. „Web+Nativ" → Web + Android + iOS), würde der breite horizontale Fächer den Alternativknoten zentrieren und samt Elternbaum weit nach rechts schieben. Deshalb wird dieser Teilbaum nur horizontal schmal transponiert gestapelt (Kinder untereinander, linker solider Verteiler — wie im kompakten Modus), passend zur gestapelten any-of-Spalte darüber. Kompakt führt all-of ohnehin nach unten (Knoten bleibt oben, Abzweig bei 23 px passt).

Vertikal dagegen behält den zentrierten Rechts-Fächer: li.has-and legt den Alternativknoten align-items:center vertikal mittig zu seiner Kindergruppe. Dann sitzt aber auch der einkommende any-of-Abzweig nicht mehr bei 23 px, sondern muss auf die Knotenmitte (50 %) zeigen — sonst ist der Knoten von seiner Linie von oben abgetrennt. Fix: ul.or>li.has-and bekommt vertikal symmetrisches Padding (Mitte bleibt bei 50 %), der Abzweig (::before) und die Rail-Endkante (:last-child::after) werden auf 50 % gesetzt — analog zu den bereits zentrierten all-of-Zwischenknoten.

D19 — Modularisierung mit Vite-Bündelung zu einer self-contained Datei

Das Nahziel „tragfähige Codebasis" (ROADMAP) verlangt, den Single-HTML- Prototyp in headless nutzbare Module (parser, model, render, app) zu zerlegen und gegen SPEC zu testen. Die Zwickmühle: modulare Einzeldateien, file://-Tauglichkeit (D16) und kein Build (D11) sind nicht gleichzeitig erfüllbar — ES-import über file:// blockt der Browser (CORS).

Entscheidung: Vite als Bündler/Testrunner. frontend/src/*.js sind echte ES-Module und die Quelle der Wahrheit; frontend/index.html lädt im Dev-Server per <script type="module">. npm run build (Vite + vite-plugin-singlefile) inlint alle Module, das CSS und das Favicon (als data:-URI) in eine dist/index.html — damit bleibt das file://-Versprechen aus D16 erhalten (die gebaute Datei ist standalone), und der Deploy lädt nichts extern nach.

Damit wird D11 („kein Build-Zwang") bewusst aufgeweicht: Zum Weiter­ent­ wickeln/Testen braucht es nun Node + Vite (Dev-Abhängigkeiten, keine Laufzeit-Abhängigkeiten — das Ergebnis ist reines HTML/CSS/JS ohne Framework). Das Ergebnis bleibt im Geist von D11: eine einzelne, framework-freie Datei, die überall ohne Server läuft. Verworfene Alternativen:

  • ES-Module ohne Build: bräche file:// (Dev-Server-Zwang lokal) — verwarf der Nutzer, weil das lokale Öffnen erhalten bleiben soll.
  • Klassische <script>+Globals: hielte file:// ohne Build, ist aber kein echtes ESM und erschwert headless-Tests/Tree-Shaking.

Deploy (D16-Fortschreibung): Der Pages-Workflow richtet Node ein, führt npm ci + npm test (Vitest) + npm run build aus und nimmt frontend/dist/index.html. Die frühere sed-Kur der ../docs/brand/-Pfade entfällt (Favicon inline); nur der Laufzeit-Link ../LICENSE und die Footer-Version werden weiter auf der Site-Kopie gesetzt. Schlägt der Testlauf fehl, wird nicht deployt (der frühere auskommentierte Platzhalter ist nun aktiv).

(Favicon-Inlining: ein kleiner transformIndexHtml-Plugin in vite.config.js liest ../docs/brand/favicon.svg und ersetzt den <link rel="icon"> durch eine data:-URI — so bleibt die Brand-Quelle unverändert und die Ausgabe eine einzige Datei.)