Commit Graph
66 Commits
Author SHA1 Message Date
mhoennigandClaude Fable 5 6ecf3e4c69 feat: Knoten-IDs (#auth) parsen — doppelte ID warnt (SPEC §1, D36)
Extraktionsschritt 6 (nach den Tags): das erste alleinstehend angesetzte
`#name`-Token wird die Knoten-ID (Zeichenmenge wie `@name`); weitere
`#`-Token bleiben im Label (reservierte Ticket-Referenzen), `:#a,#b`
und `C#` werden nicht gefressen. Doppelte ID → Warnung duplicateId an
der späteren Zeile mit Nennung der ersten; die spätere gilt trotzdem.
Sichtbar im Tooltip (erste Position) und als a11yId im aria-label —
noch keine eigene Diagramm-Darstellung. Legendenzeile + Warntext in
allen 9 Sprachen; die drei `#`-Erwähnungen im mitgelieferten Plan sind
eingeklammert, damit sie Erwähnungen bleiben. 12 neue Tests
(tests/ids.test.js).

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 16:15:15 +02:00
mhoennigandClaude Fable 5 d276c94840 feat: XOR-Gruppen (=) — genau eine Alternative (SPEC §3, D35)
Parser erkennt `=` als disjunktives Gate (nur mit folgendem Leerraum —
`=SUMME(…)` bleibt Label); Mischungen melden mixedGate wie gehabt. Die
XOR-Regel warnt je WEITERER realisierter Alternative (xorConflict mit
Zeilennummer; realisiert = [~]/[/]/[x]/[^], siehe D35). Darstellung erbt
die komplette any-of-Geometrie (ul class="or xor"), ergänzt um eine
„1"-Plakette am Austritt der Sammelleiste — auch im Grafikexport.
Legende (+ hint_root) und Warntext in allen 9 Sprachen; SPEC §11-Eintrag
in §1/§3/§9 überführt; 13 neue Tests (tests/xor.test.js).

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-22 16:08:37 +02:00
mhoennig 816a77d9e7 notation: !!! als Fokusmarke — ein geteilter Zeigefinger im Text
Beim gemeinsamen Arbeiten an einem Pad (D31) fehlte das Naheliegendste: „schau
mal hier". Etherpad zeigt die Cursor der anderen im Pad, aber Werkbaum kommt
nicht an sie heran — ein fremdstämmiger Rahmen gibt keinen DOM-Zugriff, der
Klartext-Export überträgt nur Text. Eine Marke IM Text ist damit nicht der
Notbehelf, sondern der einzige Weg. Und sie hat etwas, das ein Cursor nicht hat:
alle sehen dieselbe Stelle.

Erkannt wird `!!!` nur ALLEINSTEHEND (`(^|\s)!!!(?=\s|$)`), sonst verlöre jedes
„Achtung!!!" seine Ausrufezeichen und niemand fände den Grund. Bewusst ohne
Lookbehind — Safari kennt es erst ab 16.4, und die Notation soll nicht an einer
Browserversion hängen. Position in der Extraktion (SPEC §1): nach den Tags; der
Kommentar fällt vorher weg, eine Marke hinter `%%` wirkt also nicht.

Darstellung ist DIESELBE wie die der Cursor-Zeile (D25), nicht eine vierte:
neben Fokusrahmen, Strahlenkranz (D28) und Cursor-Ring wäre ein weiterer Ring
ein Zeichen zu viel — es gibt nur einen Begriff „hier schauen". Preis: Im Bild
ist nicht zu unterscheiden, ob die eigene Cursor-Zeile oder eine fremde Marke
leuchtet; für Screenreader benennt `a11yFocusMark` es ausdrücklich.

Ins Bild geholt wird nur bei ÄNDERUNG der Marke, Schlüssel ist der Label-Text
statt der Zeilennummer (Umsortieren im Pad soll nicht neu scrollen). Ohne diese
Bedingung zöge jeder Neubau den Blick zurück und man käme nicht weg. Beides
geprüft: gleiche Marke -> Scrollstand bleibt 0, Marke gewandert -> springt auf
242 und markiert den neuen Knoten.

Beim Hinsehen gefunden: Die Pfad-Inversion verschluckte den Zeigefinger. Der
erste markierte Knoten im Test war eine nicht gewählte any-of-Alternative
(„Headless CMS") — `opacity:.32; saturate(.4)`, der Ring praktisch unsichtbar.
Der Zeiger zeigte auf nichts. Dieselbe Ausnahme wie für D28 behebt es, und hier
ist sie zwingender: „Sollten wir diese verworfene Alternative noch einmal
ansehen?" ist einer der wahrscheinlichsten Gründe, überhaupt zu zeigen. Anders
als beim optionalen Knoten (D29), wo das Zurücktreten die Aussage IST.

Nicht im Druck und nicht im Grafikexport (wie die Cursor-Zeile): Die Marke sagt
„schau jetzt hierhin", nicht „so ist der Plan". Nicht ins kanonische Beispiel
(SPEC §10) aufgenommen — das ist zugleich Test-Fixture, ein dauerhafter
Zeigefinger darin wäre eine Aussage, die niemand gemacht hat.

Verworfen war `%%!` (Kommentar-Variante, bliebe harmlos liegen und könnte die
Begründung tragen) — der Nutzer wählte `!!!`, weil es im Moment des Zeigens
schnell zu tippen ist, und genau dann will man nicht über Syntax nachdenken.
Der Preis steht in D32: die Marke bleibt sichtbar stehen, bis jemand sie löscht;
Werkbaum kann sie nicht entfernen (kein Schreibzugriff auf das Pad).

SPEC §1/§9 zuerst, dann D32, dann Code. 15 neue Tests (86 -> 101), Legende und
i18n in allen 9 Sprachen.
2026-07-30 13:30:50 +02:00
mhoennig 793561c873 frontend: Pad auf Knopfdruck holen statt zu takten — Etherpad drosselt
Der Hintergrund-Takt aus dem letzten Commit funktionierte in der Praxis nicht:
im Netzwerk-Mitschnitt stapelten sich Anfragen und wurden abgebrochen
("cancelled"). Die Ursache ist nicht Langsamkeit, sondern ein Rate Limit —
Etherpads `importExportRateLimiting` ist serienmäßig an und lässt 10 Abrufe je
90 s und IP zu; der Takt wollte 36. Jenseits davon antwortet die Gegenseite
nicht mit 429, sondern hält die Verbindung ohne Antwort offen. Nachgemessen:

  12:48:12  Abbruch nach 25 s (0 Bytes)
            Abbruch nach 25 s (0 Bytes)
  12:50:23  HTTP 200 nach 0,436 s   <- nach ~40 s Pause

Zwei Minuten totgestellt, dann sofort in 0,4 s da. Gegen eine Drosselung kann
ein Takt nicht gewinnen, er erzeugt sie. Also ein Knopf. Damit entfallen
Stabilitätstakt, Sichtbarkeits-Wächter, Anti-Stapel-Riegel und Wiederanlauf.
Der Knopf greift zudem gut mit "Was ist neu?" (D28) zusammen: drücken, und was
seither in Produktion ging, leuchtet auf.

Verhindern UND melden, beides:
- Mindestabstand 10 s zwischen zwei Abrufen. Das ergibt höchstens 9 je 90 s und
  bleibt damit beweisbar unter Etherpads Budget — die Drosselung wird gar nicht
  erst ausgelöst. Nach einem Abbruch sind wir schon drüber: dann das ganze
  Fenster (90 s) abwarten statt weiter dagegen zu rennen.
- Der Knopf bleibt in der Sperre **klickbar** (nur `aria-disabled`, nicht
  `disabled`): Ein Klick meldet den Grund und nennt die Grenze samt Restzeit.
  Die Meldung landet in `#warn`, das eine Live-Region ist, wird also angesagt.
  Ein `disabled` erklärt nichts.
- Eigener Warnungstyp `sourceTimeout` für den Abbruch: `sourceLoad` zeigt auf
  CORS und schickte hier auf die falsche Fährte.
- `setPadBusy()` dreht das Symbol während des Abrufs — das können bis zu 20 s
  sein, und ohne Zeichen wirkt der Knopf kaputt.

Zwei Fehler des Vorgänger-Commits fielen dabei auf:
- `padSource` und der Takt standen HINTER dem `await` des ersten Abrufs. Ein
  einziger Fehlschlag — bei dieser Gegenseite der Normalfall — ließ das Dokument
  tot liegen, ohne Knopf und ohne Wiederversuch, bis zum Neuladen der Seite.
  Genau das war die vom Nutzer gemeldete Fehlermeldung.
- Kein Erfolg räumte die Warnung des ersten Versuchs weg; sie hätte gestanden,
  während der Text längst da war.
Dazu: `deleteDoc()` beendet die Pad-Quelle, sonst legte ein späterer Abruf das
gelöschte Dokument wieder an und aktivierte es auch gleich.

Nebenbefunde, beide nachgemessen und in D31 festgehalten:
- Das *Tippen* im Etherpad-Editor war der letzte offene Punkt. Der Nutzer hat
  `    - [ ] Layout` eingerückt eingetippt; der Export gibt es zeichengenau
  zurück (vier echte Leerzeichen, kein Tab, kein Listen-Markup).
- Einbetten verweigert der Server nicht: kein `X-Frame-Options`, keine CSP mit
  `frame-ancestors`, und im Versuch baute das Pad in einem fremdstämmigen Rahmen
  seine Editorframes auf. Preis ist `SameSite=Lax` am Autoren-Cookie (jedes
  Laden ein neuer Autor; nur serverseitig zu beheben) und der Verlust beider
  Richtungen von D25, falls das Textpanel ersetzt wird.

86 Tests (85 -> 86); Schreibschutz zeigt den Text jetzt in Tinte statt grau —
hier wird gelesen, der Plantext ist der Hauptinhalt.
2026-07-30 12:59:14 +02:00
mhoennig 3310cab7be frontend: ?etherpad= — Echtzeit-Zusammenarbeit über ein geliehenes Pad
Werkbaum hat kein Backend, und das eigentlich Schwere an gemeinsamem
Bearbeiten ist das Zusammenführen gleichzeitiger Änderungen — im Plan als
`[!] Merging simultaneous edits` markiert. Etherpad hat das gelöst. Also
geliehen statt nachgebaut: das Pad ist die Schreibfläche, Werkbaum die
Ansicht.

Nachgemessen an pad.hostsharing.net, bevor irgendwas gebaut wurde:
- der Klartext-Export sendet `Access-Control-Allow-Origin: *`,
- das kanonische Beispiel (SPEC §10) kommt byte-identisch zurück,
- der HTML-Export zeigt kein Listen-Markup — Etherpad deutet `-` nicht zur
  Aufzählung um und behält die führenden Leerzeichen.
Das war das Risiko, das die Idee hätte erledigen können. Nicht geprüft ist
das Tippen im Etherpad-Editor selbst (Tab-Einrückung, mögliches
Auto-Bullet); dafür braucht es einen echten Browser.

Eigener Parameter statt `?sourceUrl=`: Die URL, die ein Mensch in der Hand
hat, ist die Pad-URL — `/export/txt` hängt Werkbaum selbst an. Vor allem
aber lizenziert der eigene Parameter das andere Verhalten, sodass D23
unangetastet bleibt: `sourceUrl` heißt weiter „statische Datei, einmal pro
Laden geholt", bestehende Links bekommen kein Polling. Name und id sind die
vollständige Pad-URL (Pad-Namen sind nur pro Instanz eindeutig).

Textfeld schreibgeschützt, Knopf öffnet das Pad: ohne das verschwände
getippter Text beim nächsten Abruf. Schrift bleibt Tinte statt grau — hier
wird gelesen, der Plantext ist der Hauptinhalt.

Drei Riegel im Takt, jeder aus einem echten Fehler:
- `padBusy` — im Netzwerk-Mitschnitt stapelten sich die Abrufe, weil die
  Gegenseite langsamer war als der Takt; eine spät eintreffende alte
  Antwort hätte neueren Text überschrieben,
- Abbruch nach 10 s — sonst bliebe der Riegel bei hängender Gegenseite für
  immer zu,
- `visibilityState` + `visibilitychange` — nicht im Hintergrund abrufen,
  aber bei Rückkehr sofort.
Der Stabilitätstakt übernimmt erst beim zweiten gleichen Abruf, sonst sieht
man die anderen mitten im Tippen.

Die Normalisierung der Pad-Adresse liegt headless in `remote.js`, damit sie
testbar ist (23 neue Tests, 60 -> 83). Im Vorschau-Browser meldet
`visibilityState` „hidden" und HMR lädt bei jeder Quelländerung neu — ein
Reload sieht wie eine geglückte Übernahme aus; nachgewiesen wurde die
Übernahme deshalb mit einem Marker auf `window`, der einen Reload nicht
überlebt.

SPEC §9 zuerst, dann D31, dann Code. Der Plan bekommt den Knoten nach D30
mit `[x]`, nicht `[^]`.
2026-07-30 12:04:22 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 091e8849d8 frontend: optionale Abzweige gestrichelt + Stiel trifft die Knotenmitte
Zwei Nachbesserungen aus dem ersten Blick auf `+` (D29).

**Gestrichelter Abzweig.** Der hohle Kreis allein war zu leise. Der Einwand
gegen einen dritten Linienstil bleibt richtig, greift aber nicht so weit wie
gedacht: Gestrichelt wird NUR der Abzweig zum Knoten (nicht die Sammelleiste —
die gehört der ganzen Gruppe) und zwar in TINTE, während die any-of-Linien
gestrichelt in Grau sind. Entscheidend ist, dass beide sich nie am selben
Verteiler treffen können: | darf nach SPEC §3 nicht mit -/+ gemischt werden.
Der Kreis bleibt zusätzlich — er sagt, WELCHER Knoten gemeint ist.

Umgesetzt an den vorhandenen Pseudoelementen, ohne neue Zeichenebene: im
Fächer der senkrechte Stiel (border-left von ::after, beim letzten Kind
border-right von ::before), gestapelt der waagerechte Ast (border-top von
::before); die jeweils andere Kante ist die Leiste und bleibt durchgezogen.
Dafür braucht auch das <li> die Klasse `opt` — den Abzweig zeichnet es, nicht
der Knoten. Der SVG-Export zieht mit (dash || isOpt).

**Stiel trifft die Knotenmitte auch waagerecht (`--stem-x`).** Dabei fiel ein
älterer Fehler auf, gemeldet als „die Linie zu Wahl trifft den Knoten nicht":
Im horizontalen Fächer lief der Stiel zu einem Knoten mit any-of-Kindern neben
dem Knoten vorbei (gemessen 13,4 px). Dieselbe Verwechslung, die D10 senkrecht
schon behoben hat, nur in der anderen Achse — der Stiel saß bei 50 % der ZELLE,
und das ist nur die Knotenmitte, solange der Knoten darin zentriert steht.
`li.has-or` ist aber flex-start (der Knoten steht links, damit die
any-of-Sammelleiste unter ihm aufsetzt), und die Zelle ist so breit wie der
Teilbaum.

Rein in CSS nicht lösbar: gebraucht wird die Knotenbreite, und kein Selektor
macht sie einer Elternregel zugänglich (Anchor Positioning ist Chrome-only).
`alignStems()` misst deshalb nach jedem render() und in applyLayout() die
Knotenmitte der betroffenen Zellen und setzt `--stem-x`; die Pseudoelemente
rechnen über left:var(--stem-x, 50%) bzw. right:calc(100% - var(--stem-x, 50%)).
Der Rückfallwert 50 % hält alle übrigen Zellen ohne Messung richtig, die
transponierten Modi setzen left/right ohnehin fest. Messwerte werden wie in
drawCheapPath() durch `zoom` zurückgerechnet.

Verifiziert: Vitest 60/60 (2 neue Tests: `opt` auch am <li> neben dem Gate der
eigenen Kinder; <li> ohne Attribut, wenn weder Kinder noch optional).
Im Browser gemessen: Abweichung Stiel↔Knotenmitte bei „Wahl" 13,4 px → 0,0 px,
alle übrigen Zellen unverändert 0,0 px ohne gesetzte Variable. Angesehen in
horizontal und kompakt: gestrichelter Ast in Tinte zum Kreis, Sammelleiste
durchgezogen, deutlich unterscheidbar vom gestrichelt-grauen any-of-Ast
daneben. SVG-Export gerendert geprüft: 2 von 9 Tinte-Linien gestrichelt, beide
Kreise am Auftreffpunkt.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 21:11:20 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 aa3e087ee6 notation: + für optionale Knoten — Zugaben statt Pflicht oder Alternative
Die Notation kannte nur „erforderlich" (-) und „wählbar" (|). Ein einzelnes
zusätzliches Feature — weder nötig noch Alternative zu etwas anderem — musste
als normales -Kind notiert werden und log damit. Feature-Modelle (FODA)
unterscheiden seit den 90ern mandatory/optional/alternative; `+` ergänzt die
fehlende zweite Beziehung. Mnemonik: `-` Teilpaket, `+` Zugabe, `|` Alternative.

Anlass ist nicht die Optik, sondern der günstigste Pfad (D18): markCheapest()
lief bei all-of über ALLE Kinder, jede Zugabe steckte also im errechneten
Minimum — systematisch zu groß, und zwar umso mehr, je ehrlicher ein Plan auch
die Kür notiert. Sichtbar wird es beim Alternativenvergleich: eine Alternative
mit teurer Zugabe verlor gegen eine schlichtere, obwohl die Zugabe gar nicht
dazugehört.

- Parser setzt `optional:true` und lässt `type:'and'` stehen — `+` gehört zum
  Knoten, nicht zur Gruppe. Dadurch bleiben gateOf() und die mixedGate-Warnung
  unverändert richtig: sie meldet weiter genau dann, wenn | mit -/+ gemischt
  wird. `-` neben `+` ist erlaubt und still — „diese drei sind nötig, das hier
  wäre schön" ist der Normalfall, nicht der Fehlerfall.
- Aus dem Pfad fallen optionale Knoten über pathChildren() heraus, die eine
  Stelle, die cheapestCost() und markCheapest() gemeinsam nutzen — deshalb
  wirkt es samt Teilbaum.
- Darstellung: hohler Kreis mittig auf der Knotenkante, wo der Abzweig
  auftrifft (FODA-Konvention). Bewusst KEIN dritter Linienstil: im kompakten
  Modus codiert allein der Stil das Gate (D15), gepunktet müsste sich dort
  gegen gestrichelt-grau behaupten. Der Kreis ist orthogonal dazu.
  CSS-Grundfall ist gestapelt (links/50 %), Ausnahme der horizontale Fächer
  (oben/50 %), Rück-Ausnahme der gestapelte all-of-Teilbaum unter any-of (D18)
  — andersherum wären es vier Ausnahmen statt zwei.
- SVG-Export zeichnet den Kreis NACH den Knoten (optMarks, Schritt 3a): er
  liegt halb außerhalb der Box und würde sonst vom Knoten-Rechteck überdeckt.
- Legende, Knoten-Tooltip und aria-label in allen neun Sprachen; hint_root
  formuliert die neue Mischregel.

Bekannte Schwäche, bewusst in Kauf genommen: Bei aktivem Pfad-Umschalter wird
der optionale Knoten ausgeblasst (opacity:.32) — und mit ihm sein Kreis, der
die Erklärung dafür wäre. `opacity` am Elternteil schlägt auf Pseudoelemente
durch, das lässt sich nicht zurücknehmen. Das Zurücktreten ist hier die
Hauptaussage (wie bei nicht gewählten Alternativen), Tooltip/aria/Legende
liefern die Begründung nach.

Verhaltensänderung: `+` am Zeilenanfang ist jetzt ein Zeichen und nicht mehr
Teil des Labels (`+ 5 % Puffer` ergibt „5 % Puffer"). Test-abgedeckt.

SPEC §1/§3/§9/§10 zuerst, dann Code (CLAUDE). Das kanonische Beispiel in §10
enthält jetzt eine `+`-Zeile und ist mit der Test-Fixture wieder deckungsgleich.
Der mitgelieferte Werkbaum-Plan markiert Drucklayout, „Was ist neu?" und die
Personenfarben als Zugaben — „Was ist neu?" war der Auslöser der Frage.

Verifiziert: 12 neue Tests (Parser setzt optional/type; Status/Größe/Tags/URL
am +-Knoten; führendes + wird verbraucht; Pfad lässt Zugabe samt Teilbaum aus;
Kosten des Elternknotens ohne Zugabe; Alternativenvergleich ohne Zugaben;
optionale Knoten bleiben sichtbar; opt-Klasse; keine Warnung bei -/+; Warnung
bei |/+; aria-label). Vitest 58/58, Snapshot zeigt `node opt` OHNE `cheap`.
Im Browser in allen drei Modi angesehen: Kreis sitzt in horizontal oben mittig,
in vertikal und kompakt links auf halber Höhe, jeweils genau auf dem Ende des
Abzweigs; SVG-Export enthält beide Kreise an denselben Punkten (gerendert
geprüft, nicht nur im Quelltext).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 20:58:52 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 7a52277b84 frontend: „Was ist neu?" — neu in Produktion mit gelbem Strahlenkranz
Dokumente von außen (mitgeliefert D27, ?sourceUrl= D23) ändern sich, ohne dass
der Betrachter es merkt. Sie zeigen jetzt, was sich seit seinem letzten Besuch
getan hat.

- „Neu" heißt bewusst NICHT „Zeile hinzugefügt", sondern **neu in Produktion**:
  ein Knoten trägt jetzt [^] und tat es in der zuletzt gesehenen Fassung nicht.
  Ein Zeilendiff meldete vor allem Rauschen; die Nachricht, die zählt, ist was
  live gegangen ist. Nebeneffekt: es leuchtet eine Handvoll Knoten, nicht dreißig.
- Basis ist die zuletzt GESEHENE Fassung je Dokument (`werkbaum-seen`), nicht
  die letzte Auslieferung — wer Fassungen überspringt, sieht alles seither.
  Fortgeschrieben wird erst beim Bestätigen, sonst wäre die Meldung nach einem
  Neuladen weg, bevor sie jemand bemerkt. Beim Erstkontakt leuchtet nichts.
- Knoten-Identität ist der Label-Pfad, nicht die Zeilennummer: Umeinrücken und
  Umsortieren erzeugen keine Falschmeldungen; gleichnamige Geschwister per
  Index; Umbenennen gilt als neuer Knoten (der Text ist der Vertrag, D14).
- Darstellung: gelber Strahlenkranz nach außen, kein Blinken (WCAG 2.2.2/2.3.1;
  Blinken zöge dauerhaft den Blick statt einmal zu melden). Außen, weil die
  Füllung dem Status gehört (SPEC §4). Zusammen mit der Cursor-Zeile: Tinte
  innen, Gelb außen. Nicht im Druck und nicht im Grafikexport — die Markierung
  hängt am persönlichen Besuchsstand.
- Knopf im Diagramm-Kopf nur, wenn es etwas gibt; nennt die Anzahl, Klick
  bestätigt. Kein Dauer-Umschalter.
- Bei selbst bearbeitetem mitgeliefertem Dokument wird nichts hervorgehoben —
  dort fehlt die saubere Vergleichsbasis (D27).

Fehler beim Bauen, der zuerst durchrutschte: Die Menge wurde beim Laden aus
einem eigenen Parse-Durchlauf berechnet. Der Zähler stimmte, aber kein Knoten
leuchtete — `Set.has()` prüft Objektidentität, und die gerenderten Knoten kamen
aus einem anderen Parse. `render()` bildet die Menge jetzt bei jedem Durchlauf
aus den gerade geparsten Wurzeln; vorgehalten wird nur der geparste Basisbaum.

Verifiziert: 9 neue Modelltests (Statuswechsel, neuer [^]-Knoten, nicht-[^]
ignoriert, unverändert ignoriert, Erstkontakt leer, Umsortieren/Tabs ohne
Falschmeldung, gleiches Label unter verschiedenen Eltern, gleichnamige
Geschwister, verworfene). Im Browser: Erstkontakt setzt nur die Basis (Knopf
versteckt); zurückgedrehte Basis lässt genau die erwarteten Knoten leuchten
(Zähler 3, dann 1); Bestätigen räumt auf und überlebt das Neuladen; ohne
Bestätigen bleibt die Meldung über ein Neuladen stehen. Vitest 46/46.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 15:18:20 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 1f6988b047 frontend: Sprung zwischen Diagramm und Text (beide Richtungen)
Knoten und Notationszeile sind nun verknüpft. Der Parser hängte die
Zeilennummer ohnehin schon an jeden Knoten — sie wandert jetzt als data-line
ins Markup.

- Diagramm -> Text: Alt+Klick markiert die ganze Zeile im Editor (Fokus,
  in Sicht gescrollt); Tastatur Alt+Enter, Touch langer Druck (500 ms,
  Wischen bricht ab). Ein zugeklapptes Editor-Panel wird zuerst geöffnet.
- Text -> Diagramm: der Knoten der Cursor-Zeile bekommt weißen Halo +
  Tinte-Ring und wird beim Zeilenwechsel ins Bild gescrollt.
- Alt statt einfachem Klick, weil ein Knoten mit URL als <a> den ganzen
  Kasten belegt (SPEC §6 bleibt unverändert). Der Handler ruft
  preventDefault() — sonst lädt Alt+Klick auf einen Link das Ziel herunter.
  Neuer Tooltip-Hinweis an jedem Knoten (i18n `jumpHint`, 9 Sprachen).
- Gescrollt wird über einen Spiegel-div, nicht über Zeilenhöhe x n: lange
  Zeilen brechen weich um, die naive Rechnung lag im Test bei 60 Zeilen um
  bis zu 525 px daneben.

Beim Verifizieren gefunden und behoben: `ul.or .node{box-shadow:none}` ist
spezifischer als `.node.current` und schluckte den Ring überall unterhalb
einer any-of-Gruppe — die Regel braucht den #out-Präfix.

Verifiziert im Browser (Alt+Klick auf <a>- und div-Knoten, Klick aufs
Größen-Badge, Klick/Enter ohne Alt unverändert, Alt+Enter, kurzer/langer
Druck und Wischen auf Mobil, Panel-Aufklappen aus dem minimierten Zustand,
Zeile nach Sprung immer im sichtbaren Band, Kommentar-/verworfene Zeilen
heben nichts hervor). Vitest 37/37 (3 neue data-line-Tests, Snapshots
aktualisiert). Dokumentiert als D25 + SPEC §9 + frontend/CLAUDE.md + README.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-27 13:14:10 +02:00
mhoennigandClaude Haiku 4.5 68322b13d9 feat: Add High Risk status [!] for uncertain effort estimation
Neuer Status-Code [!] für Items mit unbekannter Größe/Aufwand:

Parser:
- STATUS_BY_CODE erweitert: '!' -> {key:'highrisk', name:'High Risk – Aufwand unklar'}

Style:
- .node.st-highrisk: Pastellorange (#FFE5CC) mit orange Rahmen (#F97316)
- .chip.st-highrisk: Gleiche Farben für Agenda-Beispiele

i18n (alle 9 Sprachen):
- DE: "High Risk"
- EN: "high risk"
- ES: "alto riesgo"
- FR: "risque élevé"
- PL: "wysokie ryzyko"
- RU: "высокий риск"
- HI: "उच्च जोखिम"
- ZH: "高风险"
- JA: "高リスク"

Tests:
- parser.test.js aktualisiert: 8 Status-Codes (waren 7)

Damit können Items mit ungeklärtem Aufwand im Lean-Pathfinding-Prozess
gekennzeichnet werden – wichtig für Risk-Flagging in Phase 1.

Co-Authored-By: Claude Haiku 4.5 <noreply@anthropic.com>
2026-07-23 07:52:02 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 0a8b3659ea frontend: Fehlertolerantes Parsen — unbekannte Statuszeichen melden
TASKS Phase 2 (Phase 2 abgeschlossen). Der Parser erfasst die Statusbox jetzt
als beliebiges Einzelzeichen `\[([^\]])\]` und validiert gegen STATUS_BY_CODE.
Unbekannte Codes (z. B. [z]) werden nicht mehr still ins Label geschluckt,
sondern als {type:'unknownStatus', line, code} in parse().warnings gemeldet;
der Knoten bleibt neutral, Folgezeilen unberührt. Mehrzeichige Klammern ([xyz])
sind keine Statusbox und bleiben im Label (kein Fehlalarm).

render() in app.js führt Parser- und Renderer-Warnungen zusammen (nach Zeile
sortiert) und zeigt sie via formatWarning. Neuer i18n-Key unknownStatusWarn in
allen 9 Sprachen.

Verifiziert: mehrere unbekannte Codes -> zeilensortierte, lokalisierte
Warnungen (DE/EN), Knoten neutral, keine Konsolenfehler. tests/parser.test.js
+5 (34 Tests grün). SPEC §4 + CLAUDE ergänzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-21 21:16:34 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 15699c321c frontend: Barrierefreiheit — aria-Labels, Fokusreihenfolge, Live-Region
TASKS Phase 2. Jeder Diagramm-Knoten bekommt in render.js (nodeAria) einen
sprechenden, lokalisierten aria-label: Label + Status + Aufwand (inkl.
„(angenommen)" beim impliziten M) + Zuständige + Link. Die rein visuellen
Badges (Größe, Tags, ↗) sind aria-hidden, damit der Screenreader nicht „M",
„anna", „↗" kryptisch doppelt vorliest. Neue a11y*-i18n-Keys in allen 9
Sprachen.

Alle Knoten sind fokussierbar (tabindex=0 bzw. der Link) in Dokument-/Lese-
reihenfolge; sichtbarer :focus-visible-Rahmen (Petrol). #warn ist eine
Live-Region (role=status, aria-live=polite) — neue Warnungen werden angesagt.

Verifiziert: aria-label folgt dem Sprachwechsel (DE/EN), Badges aria-hidden,
keine visuelle Regression, keine Konsolenfehler. Renderer-Snapshots
aktualisiert (29 Tests grün). SPEC §9 (Barrierefreiheit) + CLAUDE ergänzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-21 21:08:41 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 32a02021ed frontend: Warnungs-Modell vereinheitlichen (strukturiert: Typ + Zeile)
TASKS Phase 1 (abgeschlossen). Warnungen sind jetzt maschinenlesbare Objekte
{type, line, ...data} statt vorformatierter Strings: der Renderer emittiert
{type:'mixedGate', line, label}; src/warnings.js `formatWarning(w, t)` macht
daraus an EINER Stelle den lokalisierten, HTML-escapten Anzeigetext. Damit sind
Typ und Zeilennummer sortier-/filter-/testbar, und Phase 2 (unbekannte
Statuszeichen -> {type:'unknownStatus', line, code}) dockt ohne Formatstreuung an.

tests/warnings.test.js + Mixed-Gate-Test im Renderer (29 Tests grün).
Ende-zu-Ende im Browser verifiziert (lokalisierte Warnung mit Zeile + Label).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-21 21:01:43 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 5905712aa5 frontend: Renderer + Modell headless auslagern (src/model.js, src/render.js)
TASKS Phase 1. Baum-/Kostenlogik -> model.js (gateOf, needsBreakdown,
visibleChildren, computeCheapSet, cheapCls), HTML-Erzeugung -> render.js
(renderTreeHtml). Beide sind headless: UI-State (verworfene einblenden,
günstigster Pfad) kommt als Parameter herein statt aus Globals; nur cheapPathOn
bleibt UI-State in app.js. render() in app.js ist jetzt die dünne DOM-Anbindung.

Snapshot-Tests (tests/render.test.js): Grundzustand, günstigster Pfad,
verworfene einblenden, Geister-Knoten („Untergliederung fehlt"), plus die
Zusicherung, dass der Renderer nie eine Modus-Klasse erzeugt (Modus =
CSS-Container-Klasse in app.js -> ein Snapshot deckt alle drei Modi). 24 Tests
grün. Byte-identisches Rendering im Browser verifiziert (18 Knoten, 6 Blätter,
3 Geister, Toggles ok, keine Konsolenfehler).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-21 20:58:47 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 7c8f216589 frontend: Parser-Unit-Tests (Vitest) gegen SPEC §10 + Randfälle
TASKS Phase 1. tests/parser.test.js mit dem kanonischen SPEC-§10-Beispiel als
Fixture und den geforderten Randfällen: URL mit @, %% am Zeilenanfang/-ende,
leere Labels, mehrere Wurzeln, Tab = 2 Leerzeichen, ungleichmäßige Einrückung,
gemischte Gates, x/X + case-insensitive Größe, Vokabular-Exporte. 18 Tests grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-21 20:51:30 +02:00
mhoennigandClaude Opus 4.8 78d1000f61 frontend: Projektgerüst mit Vite — Single-HTML in ES-Module + Bündelung
Erster Schritt der Modularisierung (ROADMAP „tragfähige Codebasis",
TASKS Phase 1). Der bisher einzelne index.html-Prototyp wird zur Vite-App:

- CSS -> src/style.css, gesamtes JS -> src/app.js (noch als ein Modul;
  Parser/Renderer werden in den folgenden Checkboxen herausgelöst).
- index.html ist der Vite-Entry (<script type="module" src="/src/app.js">).
- npm run build (vite + vite-plugin-singlefile) inlint JS+CSS+Favicon (als
  data:-URI) in EINE self-contained dist/index.html -> bleibt file://-tauglich.
- Vitest als Testrunner eingerichtet (tests/, passWithNoTests bis Schritt 2/3).
- Pages-Workflow: Node + npm ci + npm test + npm run build, deployt dist/;
  Favicon-sed entfällt (inline), nur ../LICENSE + Footer-Version bleiben.
- .claude/launch.json auf Vite-Dev-Server (Port 8137) umgestellt.

Entscheidung als D19 dokumentiert (weicht D11 „kein Build-Zwang" bewusst auf,
hält aber D16 file://-Versprechen über die gebündelte Datei). README (de/en)
und frontend/CLAUDE.md um Dev-/Build-/Test-Workflow ergänzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-21 20:47:23 +02:00