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Commits
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816a77d9e7 |
notation: !!! als Fokusmarke — ein geteilter Zeigefinger im Text
Beim gemeinsamen Arbeiten an einem Pad (D31) fehlte das Naheliegendste: „schau mal hier". Etherpad zeigt die Cursor der anderen im Pad, aber Werkbaum kommt nicht an sie heran — ein fremdstämmiger Rahmen gibt keinen DOM-Zugriff, der Klartext-Export überträgt nur Text. Eine Marke IM Text ist damit nicht der Notbehelf, sondern der einzige Weg. Und sie hat etwas, das ein Cursor nicht hat: alle sehen dieselbe Stelle. Erkannt wird `!!!` nur ALLEINSTEHEND (`(^|\s)!!!(?=\s|$)`), sonst verlöre jedes „Achtung!!!" seine Ausrufezeichen und niemand fände den Grund. Bewusst ohne Lookbehind — Safari kennt es erst ab 16.4, und die Notation soll nicht an einer Browserversion hängen. Position in der Extraktion (SPEC §1): nach den Tags; der Kommentar fällt vorher weg, eine Marke hinter `%%` wirkt also nicht. Darstellung ist DIESELBE wie die der Cursor-Zeile (D25), nicht eine vierte: neben Fokusrahmen, Strahlenkranz (D28) und Cursor-Ring wäre ein weiterer Ring ein Zeichen zu viel — es gibt nur einen Begriff „hier schauen". Preis: Im Bild ist nicht zu unterscheiden, ob die eigene Cursor-Zeile oder eine fremde Marke leuchtet; für Screenreader benennt `a11yFocusMark` es ausdrücklich. Ins Bild geholt wird nur bei ÄNDERUNG der Marke, Schlüssel ist der Label-Text statt der Zeilennummer (Umsortieren im Pad soll nicht neu scrollen). Ohne diese Bedingung zöge jeder Neubau den Blick zurück und man käme nicht weg. Beides geprüft: gleiche Marke -> Scrollstand bleibt 0, Marke gewandert -> springt auf 242 und markiert den neuen Knoten. Beim Hinsehen gefunden: Die Pfad-Inversion verschluckte den Zeigefinger. Der erste markierte Knoten im Test war eine nicht gewählte any-of-Alternative („Headless CMS") — `opacity:.32; saturate(.4)`, der Ring praktisch unsichtbar. Der Zeiger zeigte auf nichts. Dieselbe Ausnahme wie für D28 behebt es, und hier ist sie zwingender: „Sollten wir diese verworfene Alternative noch einmal ansehen?" ist einer der wahrscheinlichsten Gründe, überhaupt zu zeigen. Anders als beim optionalen Knoten (D29), wo das Zurücktreten die Aussage IST. Nicht im Druck und nicht im Grafikexport (wie die Cursor-Zeile): Die Marke sagt „schau jetzt hierhin", nicht „so ist der Plan". Nicht ins kanonische Beispiel (SPEC §10) aufgenommen — das ist zugleich Test-Fixture, ein dauerhafter Zeigefinger darin wäre eine Aussage, die niemand gemacht hat. Verworfen war `%%!` (Kommentar-Variante, bliebe harmlos liegen und könnte die Begründung tragen) — der Nutzer wählte `!!!`, weil es im Moment des Zeigens schnell zu tippen ist, und genau dann will man nicht über Syntax nachdenken. Der Preis steht in D32: die Marke bleibt sichtbar stehen, bis jemand sie löscht; Werkbaum kann sie nicht entfernen (kein Schreibzugriff auf das Pad). SPEC §1/§9 zuerst, dann D32, dann Code. 15 neue Tests (86 -> 101), Legende und i18n in allen 9 Sprachen. |
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793561c873 |
frontend: Pad auf Knopfdruck holen statt zu takten — Etherpad drosselt
Der Hintergrund-Takt aus dem letzten Commit funktionierte in der Praxis nicht:
im Netzwerk-Mitschnitt stapelten sich Anfragen und wurden abgebrochen
("cancelled"). Die Ursache ist nicht Langsamkeit, sondern ein Rate Limit —
Etherpads `importExportRateLimiting` ist serienmäßig an und lässt 10 Abrufe je
90 s und IP zu; der Takt wollte 36. Jenseits davon antwortet die Gegenseite
nicht mit 429, sondern hält die Verbindung ohne Antwort offen. Nachgemessen:
12:48:12 Abbruch nach 25 s (0 Bytes)
Abbruch nach 25 s (0 Bytes)
12:50:23 HTTP 200 nach 0,436 s <- nach ~40 s Pause
Zwei Minuten totgestellt, dann sofort in 0,4 s da. Gegen eine Drosselung kann
ein Takt nicht gewinnen, er erzeugt sie. Also ein Knopf. Damit entfallen
Stabilitätstakt, Sichtbarkeits-Wächter, Anti-Stapel-Riegel und Wiederanlauf.
Der Knopf greift zudem gut mit "Was ist neu?" (D28) zusammen: drücken, und was
seither in Produktion ging, leuchtet auf.
Verhindern UND melden, beides:
- Mindestabstand 10 s zwischen zwei Abrufen. Das ergibt höchstens 9 je 90 s und
bleibt damit beweisbar unter Etherpads Budget — die Drosselung wird gar nicht
erst ausgelöst. Nach einem Abbruch sind wir schon drüber: dann das ganze
Fenster (90 s) abwarten statt weiter dagegen zu rennen.
- Der Knopf bleibt in der Sperre **klickbar** (nur `aria-disabled`, nicht
`disabled`): Ein Klick meldet den Grund und nennt die Grenze samt Restzeit.
Die Meldung landet in `#warn`, das eine Live-Region ist, wird also angesagt.
Ein `disabled` erklärt nichts.
- Eigener Warnungstyp `sourceTimeout` für den Abbruch: `sourceLoad` zeigt auf
CORS und schickte hier auf die falsche Fährte.
- `setPadBusy()` dreht das Symbol während des Abrufs — das können bis zu 20 s
sein, und ohne Zeichen wirkt der Knopf kaputt.
Zwei Fehler des Vorgänger-Commits fielen dabei auf:
- `padSource` und der Takt standen HINTER dem `await` des ersten Abrufs. Ein
einziger Fehlschlag — bei dieser Gegenseite der Normalfall — ließ das Dokument
tot liegen, ohne Knopf und ohne Wiederversuch, bis zum Neuladen der Seite.
Genau das war die vom Nutzer gemeldete Fehlermeldung.
- Kein Erfolg räumte die Warnung des ersten Versuchs weg; sie hätte gestanden,
während der Text längst da war.
Dazu: `deleteDoc()` beendet die Pad-Quelle, sonst legte ein späterer Abruf das
gelöschte Dokument wieder an und aktivierte es auch gleich.
Nebenbefunde, beide nachgemessen und in D31 festgehalten:
- Das *Tippen* im Etherpad-Editor war der letzte offene Punkt. Der Nutzer hat
` - [ ] Layout` eingerückt eingetippt; der Export gibt es zeichengenau
zurück (vier echte Leerzeichen, kein Tab, kein Listen-Markup).
- Einbetten verweigert der Server nicht: kein `X-Frame-Options`, keine CSP mit
`frame-ancestors`, und im Versuch baute das Pad in einem fremdstämmigen Rahmen
seine Editorframes auf. Preis ist `SameSite=Lax` am Autoren-Cookie (jedes
Laden ein neuer Autor; nur serverseitig zu beheben) und der Verlust beider
Richtungen von D25, falls das Textpanel ersetzt wird.
86 Tests (85 -> 86); Schreibschutz zeigt den Text jetzt in Tinte statt grau —
hier wird gelesen, der Plantext ist der Hauptinhalt.
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3310cab7be |
frontend: ?etherpad= — Echtzeit-Zusammenarbeit über ein geliehenes Pad
Werkbaum hat kein Backend, und das eigentlich Schwere an gemeinsamem Bearbeiten ist das Zusammenführen gleichzeitiger Änderungen — im Plan als `[!] Merging simultaneous edits` markiert. Etherpad hat das gelöst. Also geliehen statt nachgebaut: das Pad ist die Schreibfläche, Werkbaum die Ansicht. Nachgemessen an pad.hostsharing.net, bevor irgendwas gebaut wurde: - der Klartext-Export sendet `Access-Control-Allow-Origin: *`, - das kanonische Beispiel (SPEC §10) kommt byte-identisch zurück, - der HTML-Export zeigt kein Listen-Markup — Etherpad deutet `-` nicht zur Aufzählung um und behält die führenden Leerzeichen. Das war das Risiko, das die Idee hätte erledigen können. Nicht geprüft ist das Tippen im Etherpad-Editor selbst (Tab-Einrückung, mögliches Auto-Bullet); dafür braucht es einen echten Browser. Eigener Parameter statt `?sourceUrl=`: Die URL, die ein Mensch in der Hand hat, ist die Pad-URL — `/export/txt` hängt Werkbaum selbst an. Vor allem aber lizenziert der eigene Parameter das andere Verhalten, sodass D23 unangetastet bleibt: `sourceUrl` heißt weiter „statische Datei, einmal pro Laden geholt", bestehende Links bekommen kein Polling. Name und id sind die vollständige Pad-URL (Pad-Namen sind nur pro Instanz eindeutig). Textfeld schreibgeschützt, Knopf öffnet das Pad: ohne das verschwände getippter Text beim nächsten Abruf. Schrift bleibt Tinte statt grau — hier wird gelesen, der Plantext ist der Hauptinhalt. Drei Riegel im Takt, jeder aus einem echten Fehler: - `padBusy` — im Netzwerk-Mitschnitt stapelten sich die Abrufe, weil die Gegenseite langsamer war als der Takt; eine spät eintreffende alte Antwort hätte neueren Text überschrieben, - Abbruch nach 10 s — sonst bliebe der Riegel bei hängender Gegenseite für immer zu, - `visibilityState` + `visibilitychange` — nicht im Hintergrund abrufen, aber bei Rückkehr sofort. Der Stabilitätstakt übernimmt erst beim zweiten gleichen Abruf, sonst sieht man die anderen mitten im Tippen. Die Normalisierung der Pad-Adresse liegt headless in `remote.js`, damit sie testbar ist (23 neue Tests, 60 -> 83). Im Vorschau-Browser meldet `visibilityState` „hidden" und HMR lädt bei jeder Quelländerung neu — ein Reload sieht wie eine geglückte Übernahme aus; nachgewiesen wurde die Übernahme deshalb mit einem Marker auf `window`, der einen Reload nicht überlebt. SPEC §9 zuerst, dann D31, dann Code. Der Plan bekommt den Knoten nach D30 mit `[x]`, nicht `[^]`. |
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091e8849d8 |
frontend: optionale Abzweige gestrichelt + Stiel trifft die Knotenmitte
Zwei Nachbesserungen aus dem ersten Blick auf `+` (D29). **Gestrichelter Abzweig.** Der hohle Kreis allein war zu leise. Der Einwand gegen einen dritten Linienstil bleibt richtig, greift aber nicht so weit wie gedacht: Gestrichelt wird NUR der Abzweig zum Knoten (nicht die Sammelleiste — die gehört der ganzen Gruppe) und zwar in TINTE, während die any-of-Linien gestrichelt in Grau sind. Entscheidend ist, dass beide sich nie am selben Verteiler treffen können: | darf nach SPEC §3 nicht mit -/+ gemischt werden. Der Kreis bleibt zusätzlich — er sagt, WELCHER Knoten gemeint ist. Umgesetzt an den vorhandenen Pseudoelementen, ohne neue Zeichenebene: im Fächer der senkrechte Stiel (border-left von ::after, beim letzten Kind border-right von ::before), gestapelt der waagerechte Ast (border-top von ::before); die jeweils andere Kante ist die Leiste und bleibt durchgezogen. Dafür braucht auch das <li> die Klasse `opt` — den Abzweig zeichnet es, nicht der Knoten. Der SVG-Export zieht mit (dash || isOpt). **Stiel trifft die Knotenmitte auch waagerecht (`--stem-x`).** Dabei fiel ein älterer Fehler auf, gemeldet als „die Linie zu Wahl trifft den Knoten nicht": Im horizontalen Fächer lief der Stiel zu einem Knoten mit any-of-Kindern neben dem Knoten vorbei (gemessen 13,4 px). Dieselbe Verwechslung, die D10 senkrecht schon behoben hat, nur in der anderen Achse — der Stiel saß bei 50 % der ZELLE, und das ist nur die Knotenmitte, solange der Knoten darin zentriert steht. `li.has-or` ist aber flex-start (der Knoten steht links, damit die any-of-Sammelleiste unter ihm aufsetzt), und die Zelle ist so breit wie der Teilbaum. Rein in CSS nicht lösbar: gebraucht wird die Knotenbreite, und kein Selektor macht sie einer Elternregel zugänglich (Anchor Positioning ist Chrome-only). `alignStems()` misst deshalb nach jedem render() und in applyLayout() die Knotenmitte der betroffenen Zellen und setzt `--stem-x`; die Pseudoelemente rechnen über left:var(--stem-x, 50%) bzw. right:calc(100% - var(--stem-x, 50%)). Der Rückfallwert 50 % hält alle übrigen Zellen ohne Messung richtig, die transponierten Modi setzen left/right ohnehin fest. Messwerte werden wie in drawCheapPath() durch `zoom` zurückgerechnet. Verifiziert: Vitest 60/60 (2 neue Tests: `opt` auch am <li> neben dem Gate der eigenen Kinder; <li> ohne Attribut, wenn weder Kinder noch optional). Im Browser gemessen: Abweichung Stiel↔Knotenmitte bei „Wahl" 13,4 px → 0,0 px, alle übrigen Zellen unverändert 0,0 px ohne gesetzte Variable. Angesehen in horizontal und kompakt: gestrichelter Ast in Tinte zum Kreis, Sammelleiste durchgezogen, deutlich unterscheidbar vom gestrichelt-grauen any-of-Ast daneben. SVG-Export gerendert geprüft: 2 von 9 Tinte-Linien gestrichelt, beide Kreise am Auftreffpunkt. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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aa3e087ee6 |
notation: + für optionale Knoten — Zugaben statt Pflicht oder Alternative
Die Notation kannte nur „erforderlich" (-) und „wählbar" (|). Ein einzelnes zusätzliches Feature — weder nötig noch Alternative zu etwas anderem — musste als normales -Kind notiert werden und log damit. Feature-Modelle (FODA) unterscheiden seit den 90ern mandatory/optional/alternative; `+` ergänzt die fehlende zweite Beziehung. Mnemonik: `-` Teilpaket, `+` Zugabe, `|` Alternative. Anlass ist nicht die Optik, sondern der günstigste Pfad (D18): markCheapest() lief bei all-of über ALLE Kinder, jede Zugabe steckte also im errechneten Minimum — systematisch zu groß, und zwar umso mehr, je ehrlicher ein Plan auch die Kür notiert. Sichtbar wird es beim Alternativenvergleich: eine Alternative mit teurer Zugabe verlor gegen eine schlichtere, obwohl die Zugabe gar nicht dazugehört. - Parser setzt `optional:true` und lässt `type:'and'` stehen — `+` gehört zum Knoten, nicht zur Gruppe. Dadurch bleiben gateOf() und die mixedGate-Warnung unverändert richtig: sie meldet weiter genau dann, wenn | mit -/+ gemischt wird. `-` neben `+` ist erlaubt und still — „diese drei sind nötig, das hier wäre schön" ist der Normalfall, nicht der Fehlerfall. - Aus dem Pfad fallen optionale Knoten über pathChildren() heraus, die eine Stelle, die cheapestCost() und markCheapest() gemeinsam nutzen — deshalb wirkt es samt Teilbaum. - Darstellung: hohler Kreis mittig auf der Knotenkante, wo der Abzweig auftrifft (FODA-Konvention). Bewusst KEIN dritter Linienstil: im kompakten Modus codiert allein der Stil das Gate (D15), gepunktet müsste sich dort gegen gestrichelt-grau behaupten. Der Kreis ist orthogonal dazu. CSS-Grundfall ist gestapelt (links/50 %), Ausnahme der horizontale Fächer (oben/50 %), Rück-Ausnahme der gestapelte all-of-Teilbaum unter any-of (D18) — andersherum wären es vier Ausnahmen statt zwei. - SVG-Export zeichnet den Kreis NACH den Knoten (optMarks, Schritt 3a): er liegt halb außerhalb der Box und würde sonst vom Knoten-Rechteck überdeckt. - Legende, Knoten-Tooltip und aria-label in allen neun Sprachen; hint_root formuliert die neue Mischregel. Bekannte Schwäche, bewusst in Kauf genommen: Bei aktivem Pfad-Umschalter wird der optionale Knoten ausgeblasst (opacity:.32) — und mit ihm sein Kreis, der die Erklärung dafür wäre. `opacity` am Elternteil schlägt auf Pseudoelemente durch, das lässt sich nicht zurücknehmen. Das Zurücktreten ist hier die Hauptaussage (wie bei nicht gewählten Alternativen), Tooltip/aria/Legende liefern die Begründung nach. Verhaltensänderung: `+` am Zeilenanfang ist jetzt ein Zeichen und nicht mehr Teil des Labels (`+ 5 % Puffer` ergibt „5 % Puffer"). Test-abgedeckt. SPEC §1/§3/§9/§10 zuerst, dann Code (CLAUDE). Das kanonische Beispiel in §10 enthält jetzt eine `+`-Zeile und ist mit der Test-Fixture wieder deckungsgleich. Der mitgelieferte Werkbaum-Plan markiert Drucklayout, „Was ist neu?" und die Personenfarben als Zugaben — „Was ist neu?" war der Auslöser der Frage. Verifiziert: 12 neue Tests (Parser setzt optional/type; Status/Größe/Tags/URL am +-Knoten; führendes + wird verbraucht; Pfad lässt Zugabe samt Teilbaum aus; Kosten des Elternknotens ohne Zugabe; Alternativenvergleich ohne Zugaben; optionale Knoten bleiben sichtbar; opt-Klasse; keine Warnung bei -/+; Warnung bei |/+; aria-label). Vitest 58/58, Snapshot zeigt `node opt` OHNE `cheap`. Im Browser in allen drei Modi angesehen: Kreis sitzt in horizontal oben mittig, in vertikal und kompakt links auf halber Höhe, jeweils genau auf dem Ende des Abzweigs; SVG-Export enthält beide Kreise an denselben Punkten (gerendert geprüft, nicht nur im Quelltext). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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7a52277b84 |
frontend: „Was ist neu?" — neu in Produktion mit gelbem Strahlenkranz
Dokumente von außen (mitgeliefert D27, ?sourceUrl= D23) ändern sich, ohne dass der Betrachter es merkt. Sie zeigen jetzt, was sich seit seinem letzten Besuch getan hat. - „Neu" heißt bewusst NICHT „Zeile hinzugefügt", sondern **neu in Produktion**: ein Knoten trägt jetzt [^] und tat es in der zuletzt gesehenen Fassung nicht. Ein Zeilendiff meldete vor allem Rauschen; die Nachricht, die zählt, ist was live gegangen ist. Nebeneffekt: es leuchtet eine Handvoll Knoten, nicht dreißig. - Basis ist die zuletzt GESEHENE Fassung je Dokument (`werkbaum-seen`), nicht die letzte Auslieferung — wer Fassungen überspringt, sieht alles seither. Fortgeschrieben wird erst beim Bestätigen, sonst wäre die Meldung nach einem Neuladen weg, bevor sie jemand bemerkt. Beim Erstkontakt leuchtet nichts. - Knoten-Identität ist der Label-Pfad, nicht die Zeilennummer: Umeinrücken und Umsortieren erzeugen keine Falschmeldungen; gleichnamige Geschwister per Index; Umbenennen gilt als neuer Knoten (der Text ist der Vertrag, D14). - Darstellung: gelber Strahlenkranz nach außen, kein Blinken (WCAG 2.2.2/2.3.1; Blinken zöge dauerhaft den Blick statt einmal zu melden). Außen, weil die Füllung dem Status gehört (SPEC §4). Zusammen mit der Cursor-Zeile: Tinte innen, Gelb außen. Nicht im Druck und nicht im Grafikexport — die Markierung hängt am persönlichen Besuchsstand. - Knopf im Diagramm-Kopf nur, wenn es etwas gibt; nennt die Anzahl, Klick bestätigt. Kein Dauer-Umschalter. - Bei selbst bearbeitetem mitgeliefertem Dokument wird nichts hervorgehoben — dort fehlt die saubere Vergleichsbasis (D27). Fehler beim Bauen, der zuerst durchrutschte: Die Menge wurde beim Laden aus einem eigenen Parse-Durchlauf berechnet. Der Zähler stimmte, aber kein Knoten leuchtete — `Set.has()` prüft Objektidentität, und die gerenderten Knoten kamen aus einem anderen Parse. `render()` bildet die Menge jetzt bei jedem Durchlauf aus den gerade geparsten Wurzeln; vorgehalten wird nur der geparste Basisbaum. Verifiziert: 9 neue Modelltests (Statuswechsel, neuer [^]-Knoten, nicht-[^] ignoriert, unverändert ignoriert, Erstkontakt leer, Umsortieren/Tabs ohne Falschmeldung, gleiches Label unter verschiedenen Eltern, gleichnamige Geschwister, verworfene). Im Browser: Erstkontakt setzt nur die Basis (Knopf versteckt); zurückgedrehte Basis lässt genau die erwarteten Knoten leuchten (Zähler 3, dann 1); Bestätigen räumt auf und überlebt das Neuladen; ohne Bestätigen bleibt die Meldung über ein Neuladen stehen. Vitest 46/46. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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1f6988b047 |
frontend: Sprung zwischen Diagramm und Text (beide Richtungen)
Knoten und Notationszeile sind nun verknüpft. Der Parser hängte die
Zeilennummer ohnehin schon an jeden Knoten — sie wandert jetzt als data-line
ins Markup.
- Diagramm -> Text: Alt+Klick markiert die ganze Zeile im Editor (Fokus,
in Sicht gescrollt); Tastatur Alt+Enter, Touch langer Druck (500 ms,
Wischen bricht ab). Ein zugeklapptes Editor-Panel wird zuerst geöffnet.
- Text -> Diagramm: der Knoten der Cursor-Zeile bekommt weißen Halo +
Tinte-Ring und wird beim Zeilenwechsel ins Bild gescrollt.
- Alt statt einfachem Klick, weil ein Knoten mit URL als <a> den ganzen
Kasten belegt (SPEC §6 bleibt unverändert). Der Handler ruft
preventDefault() — sonst lädt Alt+Klick auf einen Link das Ziel herunter.
Neuer Tooltip-Hinweis an jedem Knoten (i18n `jumpHint`, 9 Sprachen).
- Gescrollt wird über einen Spiegel-div, nicht über Zeilenhöhe x n: lange
Zeilen brechen weich um, die naive Rechnung lag im Test bei 60 Zeilen um
bis zu 525 px daneben.
Beim Verifizieren gefunden und behoben: `ul.or .node{box-shadow:none}` ist
spezifischer als `.node.current` und schluckte den Ring überall unterhalb
einer any-of-Gruppe — die Regel braucht den #out-Präfix.
Verifiziert im Browser (Alt+Klick auf <a>- und div-Knoten, Klick aufs
Größen-Badge, Klick/Enter ohne Alt unverändert, Alt+Enter, kurzer/langer
Druck und Wischen auf Mobil, Panel-Aufklappen aus dem minimierten Zustand,
Zeile nach Sprung immer im sichtbaren Band, Kommentar-/verworfene Zeilen
heben nichts hervor). Vitest 37/37 (3 neue data-line-Tests, Snapshots
aktualisiert). Dokumentiert als D25 + SPEC §9 + frontend/CLAUDE.md + README.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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68322b13d9 |
feat: Add High Risk status [!] for uncertain effort estimation
Neuer Status-Code [!] für Items mit unbekannter Größe/Aufwand:
Parser:
- STATUS_BY_CODE erweitert: '!' -> {key:'highrisk', name:'High Risk – Aufwand unklar'}
Style:
- .node.st-highrisk: Pastellorange (#FFE5CC) mit orange Rahmen (#F97316)
- .chip.st-highrisk: Gleiche Farben für Agenda-Beispiele
i18n (alle 9 Sprachen):
- DE: "High Risk"
- EN: "high risk"
- ES: "alto riesgo"
- FR: "risque élevé"
- PL: "wysokie ryzyko"
- RU: "высокий риск"
- HI: "उच्च जोखिम"
- ZH: "高风险"
- JA: "高リスク"
Tests:
- parser.test.js aktualisiert: 8 Status-Codes (waren 7)
Damit können Items mit ungeklärtem Aufwand im Lean-Pathfinding-Prozess
gekennzeichnet werden – wichtig für Risk-Flagging in Phase 1.
Co-Authored-By: Claude Haiku 4.5 <noreply@anthropic.com>
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0a8b3659ea |
frontend: Fehlertolerantes Parsen — unbekannte Statuszeichen melden
TASKS Phase 2 (Phase 2 abgeschlossen). Der Parser erfasst die Statusbox jetzt
als beliebiges Einzelzeichen `\[([^\]])\]` und validiert gegen STATUS_BY_CODE.
Unbekannte Codes (z. B. [z]) werden nicht mehr still ins Label geschluckt,
sondern als {type:'unknownStatus', line, code} in parse().warnings gemeldet;
der Knoten bleibt neutral, Folgezeilen unberührt. Mehrzeichige Klammern ([xyz])
sind keine Statusbox und bleiben im Label (kein Fehlalarm).
render() in app.js führt Parser- und Renderer-Warnungen zusammen (nach Zeile
sortiert) und zeigt sie via formatWarning. Neuer i18n-Key unknownStatusWarn in
allen 9 Sprachen.
Verifiziert: mehrere unbekannte Codes -> zeilensortierte, lokalisierte
Warnungen (DE/EN), Knoten neutral, keine Konsolenfehler. tests/parser.test.js
+5 (34 Tests grün). SPEC §4 + CLAUDE ergänzt.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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15699c321c |
frontend: Barrierefreiheit — aria-Labels, Fokusreihenfolge, Live-Region
TASKS Phase 2. Jeder Diagramm-Knoten bekommt in render.js (nodeAria) einen sprechenden, lokalisierten aria-label: Label + Status + Aufwand (inkl. „(angenommen)" beim impliziten M) + Zuständige + Link. Die rein visuellen Badges (Größe, Tags, ↗) sind aria-hidden, damit der Screenreader nicht „M", „anna", „↗" kryptisch doppelt vorliest. Neue a11y*-i18n-Keys in allen 9 Sprachen. Alle Knoten sind fokussierbar (tabindex=0 bzw. der Link) in Dokument-/Lese- reihenfolge; sichtbarer :focus-visible-Rahmen (Petrol). #warn ist eine Live-Region (role=status, aria-live=polite) — neue Warnungen werden angesagt. Verifiziert: aria-label folgt dem Sprachwechsel (DE/EN), Badges aria-hidden, keine visuelle Regression, keine Konsolenfehler. Renderer-Snapshots aktualisiert (29 Tests grün). SPEC §9 (Barrierefreiheit) + CLAUDE ergänzt. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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32a02021ed |
frontend: Warnungs-Modell vereinheitlichen (strukturiert: Typ + Zeile)
TASKS Phase 1 (abgeschlossen). Warnungen sind jetzt maschinenlesbare Objekte
{type, line, ...data} statt vorformatierter Strings: der Renderer emittiert
{type:'mixedGate', line, label}; src/warnings.js `formatWarning(w, t)` macht
daraus an EINER Stelle den lokalisierten, HTML-escapten Anzeigetext. Damit sind
Typ und Zeilennummer sortier-/filter-/testbar, und Phase 2 (unbekannte
Statuszeichen -> {type:'unknownStatus', line, code}) dockt ohne Formatstreuung an.
tests/warnings.test.js + Mixed-Gate-Test im Renderer (29 Tests grün).
Ende-zu-Ende im Browser verifiziert (lokalisierte Warnung mit Zeile + Label).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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5905712aa5 |
frontend: Renderer + Modell headless auslagern (src/model.js, src/render.js)
TASKS Phase 1. Baum-/Kostenlogik -> model.js (gateOf, needsBreakdown, visibleChildren, computeCheapSet, cheapCls), HTML-Erzeugung -> render.js (renderTreeHtml). Beide sind headless: UI-State (verworfene einblenden, günstigster Pfad) kommt als Parameter herein statt aus Globals; nur cheapPathOn bleibt UI-State in app.js. render() in app.js ist jetzt die dünne DOM-Anbindung. Snapshot-Tests (tests/render.test.js): Grundzustand, günstigster Pfad, verworfene einblenden, Geister-Knoten („Untergliederung fehlt"), plus die Zusicherung, dass der Renderer nie eine Modus-Klasse erzeugt (Modus = CSS-Container-Klasse in app.js -> ein Snapshot deckt alle drei Modi). 24 Tests grün. Byte-identisches Rendering im Browser verifiziert (18 Knoten, 6 Blätter, 3 Geister, Toggles ok, keine Konsolenfehler). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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7c8f216589 |
frontend: Parser-Unit-Tests (Vitest) gegen SPEC §10 + Randfälle
TASKS Phase 1. tests/parser.test.js mit dem kanonischen SPEC-§10-Beispiel als Fixture und den geforderten Randfällen: URL mit @, %% am Zeilenanfang/-ende, leere Labels, mehrere Wurzeln, Tab = 2 Leerzeichen, ungleichmäßige Einrückung, gemischte Gates, x/X + case-insensitive Größe, Vokabular-Exporte. 18 Tests grün. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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78d1000f61 |
frontend: Projektgerüst mit Vite — Single-HTML in ES-Module + Bündelung
Erster Schritt der Modularisierung (ROADMAP „tragfähige Codebasis", TASKS Phase 1). Der bisher einzelne index.html-Prototyp wird zur Vite-App: - CSS -> src/style.css, gesamtes JS -> src/app.js (noch als ein Modul; Parser/Renderer werden in den folgenden Checkboxen herausgelöst). - index.html ist der Vite-Entry (<script type="module" src="/src/app.js">). - npm run build (vite + vite-plugin-singlefile) inlint JS+CSS+Favicon (als data:-URI) in EINE self-contained dist/index.html -> bleibt file://-tauglich. - Vitest als Testrunner eingerichtet (tests/, passWithNoTests bis Schritt 2/3). - Pages-Workflow: Node + npm ci + npm test + npm run build, deployt dist/; Favicon-sed entfällt (inline), nur ../LICENSE + Footer-Version bleiben. - .claude/launch.json auf Vite-Dev-Server (Port 8137) umgestellt. Entscheidung als D19 dokumentiert (weicht D11 „kein Build-Zwang" bewusst auf, hält aber D16 file://-Versprechen über die gebündelte Datei). README (de/en) und frontend/CLAUDE.md um Dev-/Build-/Test-Workflow ergänzt. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |