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feat: Faltmarken (>/<) — Teilbäume ein-/ausklappbar (SPEC §1/§9, D38)
Parser liest die Marke zwischen Zeichen und Statusbox (Leerraum-Regel, `- >Achtung` bleibt Label); den Anfangszustand rechnet initialCollapsed() in model.js: `>` klappt ein, `<` (und die Fokusmarke !!!) holt seinen Teilbaum hervor, indem die Faltung die Pfad-Ebenen hinunterwandert — Geschwister stehen als einzelne eingeklappte Knoten da, jede Kante bleibt eine echte. Im Diagramm: Falt-Zeichen ▾/„▸ n" vor dem Label (n = alle verborgenen Knoten), Klick oder ←/→ am fokussierten Knoten klappt um; Eingriffe je Label-Pfad, nur für die Sitzung, Dokumentwechsel setzt zurück. Eingeklappte Kinder werden nicht gerendert (Export, Messungen, Pfadlinie automatisch konsistent), ihre Warnungen aber weiter gemeldet. Export/Druck: „▸ n" bleibt, das ▾ offener Knoten fällt weg. Legende + a11y in allen 9 Sprachen; SPEC-§11-Abschnitt in §1/§9 überführt; 15 neue Tests (tests/fold.test.js), Snapshots aktualisiert. Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com> |
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frontend: optionale Abzweige gestrichelt + Stiel trifft die Knotenmitte
Zwei Nachbesserungen aus dem ersten Blick auf `+` (D29). **Gestrichelter Abzweig.** Der hohle Kreis allein war zu leise. Der Einwand gegen einen dritten Linienstil bleibt richtig, greift aber nicht so weit wie gedacht: Gestrichelt wird NUR der Abzweig zum Knoten (nicht die Sammelleiste — die gehört der ganzen Gruppe) und zwar in TINTE, während die any-of-Linien gestrichelt in Grau sind. Entscheidend ist, dass beide sich nie am selben Verteiler treffen können: | darf nach SPEC §3 nicht mit -/+ gemischt werden. Der Kreis bleibt zusätzlich — er sagt, WELCHER Knoten gemeint ist. Umgesetzt an den vorhandenen Pseudoelementen, ohne neue Zeichenebene: im Fächer der senkrechte Stiel (border-left von ::after, beim letzten Kind border-right von ::before), gestapelt der waagerechte Ast (border-top von ::before); die jeweils andere Kante ist die Leiste und bleibt durchgezogen. Dafür braucht auch das <li> die Klasse `opt` — den Abzweig zeichnet es, nicht der Knoten. Der SVG-Export zieht mit (dash || isOpt). **Stiel trifft die Knotenmitte auch waagerecht (`--stem-x`).** Dabei fiel ein älterer Fehler auf, gemeldet als „die Linie zu Wahl trifft den Knoten nicht": Im horizontalen Fächer lief der Stiel zu einem Knoten mit any-of-Kindern neben dem Knoten vorbei (gemessen 13,4 px). Dieselbe Verwechslung, die D10 senkrecht schon behoben hat, nur in der anderen Achse — der Stiel saß bei 50 % der ZELLE, und das ist nur die Knotenmitte, solange der Knoten darin zentriert steht. `li.has-or` ist aber flex-start (der Knoten steht links, damit die any-of-Sammelleiste unter ihm aufsetzt), und die Zelle ist so breit wie der Teilbaum. Rein in CSS nicht lösbar: gebraucht wird die Knotenbreite, und kein Selektor macht sie einer Elternregel zugänglich (Anchor Positioning ist Chrome-only). `alignStems()` misst deshalb nach jedem render() und in applyLayout() die Knotenmitte der betroffenen Zellen und setzt `--stem-x`; die Pseudoelemente rechnen über left:var(--stem-x, 50%) bzw. right:calc(100% - var(--stem-x, 50%)). Der Rückfallwert 50 % hält alle übrigen Zellen ohne Messung richtig, die transponierten Modi setzen left/right ohnehin fest. Messwerte werden wie in drawCheapPath() durch `zoom` zurückgerechnet. Verifiziert: Vitest 60/60 (2 neue Tests: `opt` auch am <li> neben dem Gate der eigenen Kinder; <li> ohne Attribut, wenn weder Kinder noch optional). Im Browser gemessen: Abweichung Stiel↔Knotenmitte bei „Wahl" 13,4 px → 0,0 px, alle übrigen Zellen unverändert 0,0 px ohne gesetzte Variable. Angesehen in horizontal und kompakt: gestrichelter Ast in Tinte zum Kreis, Sammelleiste durchgezogen, deutlich unterscheidbar vom gestrichelt-grauen any-of-Ast daneben. SVG-Export gerendert geprüft: 2 von 9 Tinte-Linien gestrichelt, beide Kreise am Auftreffpunkt. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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notation: + für optionale Knoten — Zugaben statt Pflicht oder Alternative
Die Notation kannte nur „erforderlich" (-) und „wählbar" (|). Ein einzelnes zusätzliches Feature — weder nötig noch Alternative zu etwas anderem — musste als normales -Kind notiert werden und log damit. Feature-Modelle (FODA) unterscheiden seit den 90ern mandatory/optional/alternative; `+` ergänzt die fehlende zweite Beziehung. Mnemonik: `-` Teilpaket, `+` Zugabe, `|` Alternative. Anlass ist nicht die Optik, sondern der günstigste Pfad (D18): markCheapest() lief bei all-of über ALLE Kinder, jede Zugabe steckte also im errechneten Minimum — systematisch zu groß, und zwar umso mehr, je ehrlicher ein Plan auch die Kür notiert. Sichtbar wird es beim Alternativenvergleich: eine Alternative mit teurer Zugabe verlor gegen eine schlichtere, obwohl die Zugabe gar nicht dazugehört. - Parser setzt `optional:true` und lässt `type:'and'` stehen — `+` gehört zum Knoten, nicht zur Gruppe. Dadurch bleiben gateOf() und die mixedGate-Warnung unverändert richtig: sie meldet weiter genau dann, wenn | mit -/+ gemischt wird. `-` neben `+` ist erlaubt und still — „diese drei sind nötig, das hier wäre schön" ist der Normalfall, nicht der Fehlerfall. - Aus dem Pfad fallen optionale Knoten über pathChildren() heraus, die eine Stelle, die cheapestCost() und markCheapest() gemeinsam nutzen — deshalb wirkt es samt Teilbaum. - Darstellung: hohler Kreis mittig auf der Knotenkante, wo der Abzweig auftrifft (FODA-Konvention). Bewusst KEIN dritter Linienstil: im kompakten Modus codiert allein der Stil das Gate (D15), gepunktet müsste sich dort gegen gestrichelt-grau behaupten. Der Kreis ist orthogonal dazu. CSS-Grundfall ist gestapelt (links/50 %), Ausnahme der horizontale Fächer (oben/50 %), Rück-Ausnahme der gestapelte all-of-Teilbaum unter any-of (D18) — andersherum wären es vier Ausnahmen statt zwei. - SVG-Export zeichnet den Kreis NACH den Knoten (optMarks, Schritt 3a): er liegt halb außerhalb der Box und würde sonst vom Knoten-Rechteck überdeckt. - Legende, Knoten-Tooltip und aria-label in allen neun Sprachen; hint_root formuliert die neue Mischregel. Bekannte Schwäche, bewusst in Kauf genommen: Bei aktivem Pfad-Umschalter wird der optionale Knoten ausgeblasst (opacity:.32) — und mit ihm sein Kreis, der die Erklärung dafür wäre. `opacity` am Elternteil schlägt auf Pseudoelemente durch, das lässt sich nicht zurücknehmen. Das Zurücktreten ist hier die Hauptaussage (wie bei nicht gewählten Alternativen), Tooltip/aria/Legende liefern die Begründung nach. Verhaltensänderung: `+` am Zeilenanfang ist jetzt ein Zeichen und nicht mehr Teil des Labels (`+ 5 % Puffer` ergibt „5 % Puffer"). Test-abgedeckt. SPEC §1/§3/§9/§10 zuerst, dann Code (CLAUDE). Das kanonische Beispiel in §10 enthält jetzt eine `+`-Zeile und ist mit der Test-Fixture wieder deckungsgleich. Der mitgelieferte Werkbaum-Plan markiert Drucklayout, „Was ist neu?" und die Personenfarben als Zugaben — „Was ist neu?" war der Auslöser der Frage. Verifiziert: 12 neue Tests (Parser setzt optional/type; Status/Größe/Tags/URL am +-Knoten; führendes + wird verbraucht; Pfad lässt Zugabe samt Teilbaum aus; Kosten des Elternknotens ohne Zugabe; Alternativenvergleich ohne Zugaben; optionale Knoten bleiben sichtbar; opt-Klasse; keine Warnung bei -/+; Warnung bei |/+; aria-label). Vitest 58/58, Snapshot zeigt `node opt` OHNE `cheap`. Im Browser in allen drei Modi angesehen: Kreis sitzt in horizontal oben mittig, in vertikal und kompakt links auf halber Höhe, jeweils genau auf dem Ende des Abzweigs; SVG-Export enthält beide Kreise an denselben Punkten (gerendert geprüft, nicht nur im Quelltext). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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frontend: Sprung zwischen Diagramm und Text (beide Richtungen)
Knoten und Notationszeile sind nun verknüpft. Der Parser hängte die
Zeilennummer ohnehin schon an jeden Knoten — sie wandert jetzt als data-line
ins Markup.
- Diagramm -> Text: Alt+Klick markiert die ganze Zeile im Editor (Fokus,
in Sicht gescrollt); Tastatur Alt+Enter, Touch langer Druck (500 ms,
Wischen bricht ab). Ein zugeklapptes Editor-Panel wird zuerst geöffnet.
- Text -> Diagramm: der Knoten der Cursor-Zeile bekommt weißen Halo +
Tinte-Ring und wird beim Zeilenwechsel ins Bild gescrollt.
- Alt statt einfachem Klick, weil ein Knoten mit URL als <a> den ganzen
Kasten belegt (SPEC §6 bleibt unverändert). Der Handler ruft
preventDefault() — sonst lädt Alt+Klick auf einen Link das Ziel herunter.
Neuer Tooltip-Hinweis an jedem Knoten (i18n `jumpHint`, 9 Sprachen).
- Gescrollt wird über einen Spiegel-div, nicht über Zeilenhöhe x n: lange
Zeilen brechen weich um, die naive Rechnung lag im Test bei 60 Zeilen um
bis zu 525 px daneben.
Beim Verifizieren gefunden und behoben: `ul.or .node{box-shadow:none}` ist
spezifischer als `.node.current` und schluckte den Ring überall unterhalb
einer any-of-Gruppe — die Regel braucht den #out-Präfix.
Verifiziert im Browser (Alt+Klick auf <a>- und div-Knoten, Klick aufs
Größen-Badge, Klick/Enter ohne Alt unverändert, Alt+Enter, kurzer/langer
Druck und Wischen auf Mobil, Panel-Aufklappen aus dem minimierten Zustand,
Zeile nach Sprung immer im sichtbaren Band, Kommentar-/verworfene Zeilen
heben nichts hervor). Vitest 37/37 (3 neue data-line-Tests, Snapshots
aktualisiert). Dokumentiert als D25 + SPEC §9 + frontend/CLAUDE.md + README.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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15699c321c |
frontend: Barrierefreiheit — aria-Labels, Fokusreihenfolge, Live-Region
TASKS Phase 2. Jeder Diagramm-Knoten bekommt in render.js (nodeAria) einen sprechenden, lokalisierten aria-label: Label + Status + Aufwand (inkl. „(angenommen)" beim impliziten M) + Zuständige + Link. Die rein visuellen Badges (Größe, Tags, ↗) sind aria-hidden, damit der Screenreader nicht „M", „anna", „↗" kryptisch doppelt vorliest. Neue a11y*-i18n-Keys in allen 9 Sprachen. Alle Knoten sind fokussierbar (tabindex=0 bzw. der Link) in Dokument-/Lese- reihenfolge; sichtbarer :focus-visible-Rahmen (Petrol). #warn ist eine Live-Region (role=status, aria-live=polite) — neue Warnungen werden angesagt. Verifiziert: aria-label folgt dem Sprachwechsel (DE/EN), Badges aria-hidden, keine visuelle Regression, keine Konsolenfehler. Renderer-Snapshots aktualisiert (29 Tests grün). SPEC §9 (Barrierefreiheit) + CLAUDE ergänzt. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |
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5905712aa5 |
frontend: Renderer + Modell headless auslagern (src/model.js, src/render.js)
TASKS Phase 1. Baum-/Kostenlogik -> model.js (gateOf, needsBreakdown, visibleChildren, computeCheapSet, cheapCls), HTML-Erzeugung -> render.js (renderTreeHtml). Beide sind headless: UI-State (verworfene einblenden, günstigster Pfad) kommt als Parameter herein statt aus Globals; nur cheapPathOn bleibt UI-State in app.js. render() in app.js ist jetzt die dünne DOM-Anbindung. Snapshot-Tests (tests/render.test.js): Grundzustand, günstigster Pfad, verworfene einblenden, Geister-Knoten („Untergliederung fehlt"), plus die Zusicherung, dass der Renderer nie eine Modus-Klasse erzeugt (Modus = CSS-Container-Klasse in app.js -> ein Snapshot deckt alle drei Modi). 24 Tests grün. Byte-identisches Rendering im Browser verifiziert (18 Knoten, 6 Blätter, 3 Geister, Toggles ok, keine Konsolenfehler). Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com> |