feat: ein neues Dokument beginnt mit seinem Namen (D51)
„+ Neu" legte das Dokument unter „Unbenannt" an und setzte den Cursor ins leere Textfeld; das Umbenennen war ein eigener, zweiter Gang durchs Menü — und wurde entsprechend oft nicht gemacht. Jetzt öffnet sich unmittelbar das Inline-Umbenennen (D22) mit ausgewähltem Vorschlag: tippen ersetzt ihn, Enter bestätigt. Das Dokument existiert vorher: angelegt, gespeichert und aktiviert wie bisher, nur der Fokus geht ins Namensfeld statt ins Textfeld. Ein Abbruch verwirft nichts — Esc behält den Vorschlag. Der Gegenentwurf (erst benennen, dann anlegen) hätte ein Dokument im Schwebezustand gebraucht. Nach dem Benennen geht es im Textfeld weiter — Anlegen heißt schreiben wollen. Der Merker `renameIsNew` unterscheidet diesen Fall vom gewöhnlichen Umbenennen aus dem Menü, das unverändert bleibt (Menü bleibt offen, Fokus wandert nicht); `closeDocMenu()` setzt ihn mit zurück, sonst trüge ein abgebrochener Vorgang seine Sonderbehandlung in den nächsten hinein. Nachgemessen: Nach „+ Neu" hat das Eingabefeld den Fokus und der Vorschlag ist vollständig markiert. Enter mit „Sprint 15" -> Titelzeile, `werkbaum-docs` und Fokus im leeren Textfeld stimmen. Esc -> Vorschlag bleibt, Menü zu, Fokus im Text. Bestehendes Dokument umbenennen -> Menü bleibt offen, Fokus bleibt. 236 Tests grün. Grenze der Prüfung, benannt: Der Fokusverlust ließ sich nur als zugestelltes Ereignis prüfen, nicht als echter Fokuswechsel — ein synthetisches `.blur()` löst im Automaten keinen aus. Gegenprobe am unveränderten Pfad zeigt dasselbe, es ist also die Werkzeuggrenze und keine Regression (Lehre aus D25). Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Fable 5
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@@ -3247,3 +3247,44 @@ und bei 320 px.
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`overflow` gibt, entscheidet damit über alles, was aus ihr herausragen soll —
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Menüs, Tooltips, Overlays. In `frontend/CLAUDE.md` steht das jetzt bei der
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Kopfzeilen-Stolperfalle.
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## D51 — Ein neues Dokument beginnt mit seinem Namen
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Bisher legte „+ Neu" das Dokument unter „Unbenannt" an und setzte den Cursor
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ins leere Textfeld. Das Umbenennen war ein eigener, zweiter Gang durchs Menü —
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und wurde entsprechend oft nicht gemacht: Wer drei Pläne führt, hat drei
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„Unbenannt". Jetzt öffnet sich unmittelbar das Inline-Umbenennen (D22) mit
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**ausgewähltem** Vorschlag; tippen ersetzt ihn, Enter bestätigt.
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**Das Dokument existiert vorher.** Angelegt, gespeichert und aktiviert wird wie
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bisher; nur der Fokus geht ins Namensfeld statt ins Textfeld. Ein **Abbruch
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verwirft nichts** — Esc behält den Vorschlag „Unbenannt", so wie es vorher der
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Normalfall war. Der Gegenentwurf (erst benennen, dann anlegen) hätte ein
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Dokument im Schwebezustand gebraucht und die Frage aufgeworfen, was bei Esc
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passiert; das ist mehr Mechanik für weniger Verlässlichkeit.
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**Nach dem Benennen geht es im Textfeld weiter.** Anlegen heißt schreiben
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wollen — den Namen zu vergeben ist die erste Hälfte der Geste, nicht ihr Zweck.
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Der Merker `renameIsNew` unterscheidet diesen Fall vom gewöhnlichen Umbenennen
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aus dem Menü, das unverändert bleibt (Menü bleibt offen, Fokus wandert nicht).
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Er wird in `closeDocMenu()` mit zurückgesetzt, sonst trüge ein abgebrochener
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Vorgang seine Sonderbehandlung in den nächsten hinein.
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Für alle drei Wege aus dem Eingabefeld gilt dasselbe: **Enter**, **Esc** und
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**Fokusverlust** benennen (bzw. behalten den Vorschlag), schließen das Menü und
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setzen den Cursor in den Text. Auf dem Telefon ist das zugleich der Moment, in
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dem die Bildschirmtastatur gebraucht wird — `keyboardOnJump(false)` steht schon
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da, aus demselben Grund (D25: neues, leeres Dokument = tippen ist gemeint).
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**Nachgemessen:** Nach „+ Neu" trägt das Eingabefeld den Fokus, der Vorschlag
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ist vollständig markiert (`selectionStart` 0 bis Länge). Enter mit „Sprint 15":
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Titelzeile, `werkbaum-docs` und der Fokus im leeren Textfeld stimmen. Esc:
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Vorschlag bleibt, Menü zu, Fokus im Text. Umbenennen eines bestehenden
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Dokuments: Menü bleibt offen, Fokus bleibt, wo er war.
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**Grenze der Prüfung, benannt:** Der Fokusverlust ließ sich nur als
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**zugestelltes Ereignis** prüfen, nicht als echter Fokuswechsel — ein
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synthetisches `.blur()` löst im Automaten keinen aus. Gegenprobe am
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**unveränderten** Pfad (bestehendes Dokument umbenennen): dort passiert
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ebenfalls nichts, es ist also die Werkzeuggrenze und keine Regression. Dieselbe
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Lehre wie in D25 und D17-Nachtrag 4 — was die Geräteumgebung stellt, beweist
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der Emulator nicht.
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