docs: Faltmarken entschieden — hinter dem Gate, Export folgt der Faltung (D34-Nachtrag)

Stellung: `- > [x] Backend` — die Marke steht hinter dem Zerlegungszeichen,
damit die Gate-Spalte bündig bleibt (an ihr liest das Auge die Hierarchie
ab); `>` am Zeilenanfang wäre zudem die Markdown-Blockquote-Konvention.
Wurzelknoten ohne Zeichen tragen die Marke am Zeilenanfang.

Grafikexport und Druck folgen der sichtbar eingeklappten Struktur (wie der
Verworfene-Filter, SPEC §9); eingeklappte Knoten werden gekennzeichnet,
damit das Bild nicht stillschweigend Vollständigkeit behauptet — anders als
Cursor-Ring/Kranz/Fokusmarke ist die Faltung eine Aussage über das Bild,
nicht über den Betrachter. Genaue Form der Kennzeichnung beim Bauen.

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-08-22 16:26:40 +02:00
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@@ -1625,6 +1625,37 @@ der Kandidaten nötig gewesen.
- **`°`** — fehlt auf US-Layouts, und der kleine Kreis kollidierte semantisch
mit dem hohlen Kreis, der im Diagramm bereits *optional* bedeutet (D29).
**Nachtrag — die Faltmarken sind entschieden: hinter dem Gate, Export folgt
der Faltung.** Die beiden in §11 offenen Fragen zu `>` / `<`:
**Stellung: hinter dem Zerlegungszeichen, vor der Statusbox**
`- > [x] Backend`, nicht `> - [x] Backend`. Der Grund ist visuell, nicht
technisch: Die **Spalte der Zerlegungszeichen** ist das, woran das Auge die
Hierarchie abliest. Stünde `>` davor, rückte das `-` der gefalteten Zeile
gegenüber seinen Geschwistern um zwei Zeichen ein — die Gate-Spalte zerfiele
genau an den Stellen, die man gerade aufgeräumt hat. Hinter dem Gate
verschiebt sich nur die Statusbox, und die trägt keine
Ausrichtungs-Information. Dazu kommt: `>` am Zeilenanfang ist die
Markdown-Blockquote-Konvention und würde falsch gelesen (dieselbe Sorte
Kollision, wegen der D29 `*` verwarf — Markdown-Betonung). Wurzelknoten haben
kein Gate — dort steht die Marke am Zeilenanfang; Wurzeln sind selten, und
die Regel „hinter dem Zeichen“ bleibt trotzdem einheitlich formulierbar.
**Export und Druck folgen der sichtbar eingeklappten Struktur — mit
Kennzeichnung.** Der Präzedenzfall steht in §9: „Es wird genau die sichtbare
Struktur exportiert (der verworfene einblenden-Filter wirkt auch hier).“
Dieselbe Regel für die Faltung ist konsistent und praktisch richtig: Wer für
eine Präsentation die Detailebenen zuklappt, will genau dieses Bild teilen.
Der geprüfte Einwand: Der interaktive Faltzustand ist *persönlicher*
Ansichtszustand, und Persönliches (Cursor-Ring, gelber Kranz, Fokusmarke —
D25/D28/D32) wird bewusst **nicht** exportiert. Der Unterschied: Jene Marken
sagen „schau hin“ bzw. „für dich neu“ — eine Aussage über den Betrachter.
Faltung sagt „diese Detailtiefe“ — eine Aussage über das Bild, das der
Exportierende zeigen will. Damit das Bild dabei nicht lügt, wird ein
eingeklappter Knoten sichtbar gekennzeichnet (etwa „▸“ oder die Anzahl der
verborgenen Kinder); die genaue Form entscheidet sich beim Bauen, die
SPEC-Aussage ist nur: sichtbare Struktur, Einklappung gekennzeichnet.
## D35 — XOR (`=`) umgesetzt: „realisiert“ definiert, „1“-Plakette, keine neue Linienart
Das in D34 entschiedene XOR-Gate ist gebaut (SPEC §1/§3/§9); beim Bauen waren
drei Dinge zu entscheiden, die die SPEC bis dahin offen ließ: