fix(deploy): rsync-Ziele als ~/ statt $HOME/ (D77)

Seit rsync 3.2.4 ist --protect-args voreingestellt: Der entfernte Pfad geht
nicht mehr durch eine Shell, und ein $HOME bleibt woertlich stehen. Gemessen
gegen die Zielumgebung: change_dir "/home/pacs/mih00/$HOME/opt/werkbaum"
failed. Mit ~/ gelingt es — die Tilde expandiert rsync selbst, und genau
deshalb funktioniert deploy-prod.sh seit jeher.

Derselbe Pfad steht jetzt in drei Schreibweisen da, je eine fuer systemd (%h),
die Shell im ssh-Aufruf ($HOME) und rsync (~). Jedes der drei Werkzeuge liest
ihn anders.

Der Stub-Test hat das nicht gefunden, weil ein Protokoll-Skript nichts
expandiert: Er bewies, dass die richtigen Pfade uebergeben werden, nicht dass
die Gegenseite sie versteht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-08-26 18:28:57 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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@@ -6348,6 +6348,27 @@ Laufzeit-Abhängigkeit (Actuator) — er steht als eigener Knoten im Plan
(`#be.scaffold.ci`), und bis dahin ist die 404 die ehrlichste Probe, die ohne
ihn zu haben ist.
**Nachtrag beim ersten Lauf: `$HOME` taugt nicht als rsync-Ziel.** Das Skript
schrieb die entfernten Pfade als `$HOME/opt/werkbaum/…`. Seit rsync 3.2.4 ist
`--protect-args` aber **voreingestellt**: Der entfernte Pfad geht nicht mehr
durch eine Shell, und ein `$HOME` bleibt wörtlich stehen. Gemessen gegen die
Zielumgebung (beide Seiten 3.2.7): `change_dir "/home/pacs/mih00/$HOME/opt/
werkbaum" failed: No such file or directory`. Mit `~/opt/werkbaum` gelingt es —
die Tilde expandiert rsync selbst, und genau deshalb funktioniert
`deploy-prod.sh` seit jeher.
Damit steht derselbe Pfad jetzt in **drei** Schreibweisen im Skript, je eine
für systemd (`%h`, keine Shell-Variablen), die Shell im ssh-Aufruf (`$HOME`)
und rsync (`~`). Das sieht nach Umständlichkeit aus und ist keine: Jedes der
drei Werkzeuge liest den Pfad anders, und zwei davon scheitern still oder
legen ein Verzeichnis an, das wörtlich `$HOME` heißt.
**Warum es der Stub-Test nicht gefunden hat:** Er ersetzte `rsync` durch ein
Skript, das seine Argumente protokolliert — und ein Protokoll expandiert
nichts. Der Test hat bewiesen, dass die richtigen Pfade *übergeben* werden,
nicht dass die Gegenseite sie versteht. Dieselbe Grenze wie in D25 und D72,
nur eine Ebene tiefer: Ein Stub prüft die eigene Seite der Naht.
**Nicht getestet, weil es nicht zu testen war:** Alles bis zur SSH-Grenze ist
gemessen — die erzeugte Unit ist mit `systemd-analyze verify` gültig, das Jar
startet mit **genau** den Flags der Unit in einer Sekunde, antwortet auf die