frontend: Dokument-Wähler — Beispiel englisch, Inline-Umbenennen, gezielter Reset

Behebt drei Punkte am Mehrfach-Dokument-Feature (D22):

- Beispiel-Dokument heißt jetzt fest „Example" (englisch, nicht mehr
  lokalisiert „Beispiel") und trägt die reservierte id `example`. Alt-Zustände
  (zufällige id, „Beispiel") werden beim Laden adoptiert, sofern der Text noch
  unverändert ist (=== INITIAL) — echte Inhalte nie.
- Umbenennen läuft inline im Menü (Textfeld: Enter bestätigt, Esc bricht ab,
  Blur bestätigt) statt über window.prompt, das in manchen Browser-Kontexten
  unterdrückt ist („Umbenennen funktioniert nicht").
- Reset (Debug-Knopf, non-prod) setzt nur noch das Beispiel-Dokument auf
  INITIAL/„Example" zurück und verwirft Ansichts-/Sprach-/Update-Flags; alle
  anderen Dokumente bleiben erhalten (vorher wurden pauschal alle werkbaum-*-
  Schlüssel gelöscht).

i18n-Keys docDefaultName/docRenamePrompt entfallen (nicht mehr gebraucht).
D22 + frontend/CLAUDE.md nachgezogen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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mhoennig
2026-07-23 12:01:43 +02:00
co-authored by Claude Opus 4.8
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commit 64e4e60b53
4 changed files with 147 additions and 61 deletions
+29 -6
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@@ -348,6 +348,13 @@ skaliert und passt zum bereits etablierten Overlay-Idiom (Sprache/Download, D17)
Auf kleinem Bildschirm öffnet dasselbe Menü als absolut positioniertes Overlay
unter der Titelzeile.
**Umbenennen inline, nicht per `window.prompt`.** Das Umbenennen ersetzt den
Namen des aktiven Dokuments im Menü durch ein Textfeld (Enter bestätigt, Esc
bricht ab, Fokusverlust bestätigt). Grund: `window.prompt` ist in manchen
Browser-Kontexten unterdrückt/deaktiviert — dort „funktionierte Umbenennen
nicht". Das Inline-Feld hängt an keiner nativen Dialog-API und ist zudem die
rundere UX.
**Vereinbarkeit mit D14 (Text ist das führende Format):** Jedes Dokument ist nur
ein Notationstext plus `name` (Metadatum) — **kein** erfundenes Strukturformat.
Damit ist das Modell vorwärtskompatibel zum geplanten Persistenz-/Taiga-Backend
@@ -355,11 +362,27 @@ Damit ist das Modell vorwärtskompatibel zum geplanten Persistenz-/Taiga-Backend
1:1 auf „mehrere gespeicherte Notationstexte mit Name/id" ab; der localStorage-
Array ist der client-seitige Platzhalter, bis das Backend existiert.
**Migration & Reset:** Fehlt `werkbaum-docs`, wird der bestehende Einzeltext
(oder `INITIAL`) verlustfrei in **ein** Dokument gepackt (Name in der erkannten
UI-Sprache, `docDefaultName`). Der Reset löscht wie bisher alle `werkbaum-*`-
Schlüssel → beim nächsten Laden greift dieselbe Migration. Wird das letzte
Dokument gelöscht, entsteht wieder das Beispiel-Dokument (INITIAL). Die
GUI-Ansichts-Einstellungen (Modus, Zoom, Aufteilung; `werkbaum-ui`) bleiben
**Beispiel-Dokument mit reservierter id + festem englischem Namen.** Das
Beispiel trägt die reservierte id `example` und heißt fest **„Example"** —
**unabhängig von der UI-Sprache** (nicht lokalisiert), passend dazu, dass der
Beispieltext selbst nur noch englisch ist (breiteres Publikum). Die reservierte
id macht den Reset **zielgenau** (siehe unten). Alt-Zustände aus der ersten
Fassung (zufällige id, lokalisierter Name „Beispiel"/…) werden beim Laden
**adoptiert**: Ein noch **unverändertes** erstes Dokument (`text === INITIAL`)
bekommt nachträglich `id: example` und den Namen „Example"; echte, bereits
bearbeitete Inhalte werden nie adoptiert.
**Migration:** Fehlt `werkbaum-docs`, wird der bestehende Einzeltext (oder
`INITIAL`) verlustfrei in **ein** Beispiel-Dokument gepackt. Wird das letzte
Dokument gelöscht, entsteht wieder das Beispiel-Dokument (INITIAL).
**Reset ist auf das Beispiel begrenzt.** Der Reset (Debug-Knopf, nur außerhalb
des Prod-Builds) setzt **nur das Beispiel-Dokument** auf `INITIAL`/„Example"
zurück und verwirft die Ansichts-/Metadaten-Schlüssel (`werkbaum-ui`,
`werkbaum-lang`, Update-Flags) — **alle anderen Dokumente bleiben unangetastet**.
Zuvor löschte er pauschal **alle** `werkbaum-*`-Schlüssel und damit auch fremde
Dokumente; das war zu grob, sobald man mehrere Dokumente pflegt.
Die GUI-Ansichts-Einstellungen (Modus, Zoom, Aufteilung; `werkbaum-ui`) bleiben
bewusst **global** über alle Dokumente — pro-Dokument-Ansichtszustand wäre eine
spätere Erweiterung.