feat(deploy): Backend auf die stabile Instanz bringen (D77)

Drei Teile, die das Frontend-Deploy nicht braucht: ein eigenes JDK 21 im Home
des Servers (dort ist nur 17 installiert, und die Toolchain zu senken hiesse,
Entwicklung und Produktion auseinanderlaufen zu lassen), ein systemd-User-Unit
statt nohup, und die Proxy-Regel in der .htaccess — gemessen ist, dass das
P-Flag auf diesem Hoster erlaubt ist und eine Verbindung 30 s durchhaelt.

Der Port steht an genau einer Stelle: deploy-prod.sh setzt ihn in die
Proxy-Regel, deploy-backend.sh in die Unit. Zwei Zahlen, die zueinander passen
muessen, sind eine zu viel.

Die JVM-Flags sind gemessen, nicht geschaetzt. Mein erster Entwurf setzte
-Xmx384m; nachgemessen kam heraus, dass die Obergrenze der kleine Hebel ist:
Ohne Freiraum-Verhaeltnisse behaelt der Kollektor den gewachsenen Heap, obwohl
nach einem GC nur ~45 MB leben. Mit ihnen 174 MB RSS statt 291 MB ohne jede
Angabe — auf einem Host mit rund 300 MB frei ist das der Unterschied zwischen
"passt" und "draengt die Datenbank weiter in den Swap".

Zwei Fallen sind eingebaut, weil beide nur am Ziel auffielen: systemd
expandiert kein $HOME (deshalb %h), und `systemctl --user` findet ohne
XDG_RUNTIME_DIR seinen Manager nicht.

Geprueft bis an die SSH-Grenze: Das Jar startet mit genau den Flags der Unit
in einer Sekunde, antwortet auf die Lebendprobe mit 404 und ist von aussen
nicht erreichbar; die erzeugte Unit besteht systemd-analyze verify; der ganze
Ablauf lief mit gestelltem ssh/rsync durch; deploy-prod.sh liefert die
Proxy-Regel mit eingesetztem Port aus. Der Deploy selbst laeuft erst, wenn
jemand ihn startet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
mhoennig
2026-08-26 18:11:56 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent ec6fd452b7
commit 4aff995a0e
12 changed files with 650 additions and 12 deletions
+23
View File
@@ -227,6 +227,29 @@ export WERKBAUM_MASTER_PASSWORD_HASH="{bcrypt}$(htpasswd -bnBC 12 "" geheim | tr
- Service-Methoden sind `@Transactional`: Dokument-Änderung und
Historieneintrag werden atomar geschrieben.
## Betrieb auf der stabilen Instanz
`scripts/deploy-backend.sh` (im Repo-Wurzelordner) baut das Fat-Jar, legt es
samt systemd-User-Unit ins Home des Servers und startet den Dienst neu;
`scripts/install-jdk.sh` bringt einmalig ein JDK 21 dorthin. Der Dienst lauscht
nur auf `127.0.0.1` — von außen kommt man über die Proxy-Regel in
`scripts/prod.htaccess`, die der Frontend-Deploy mitspiegelt.
- **Speicher:** `-Xmx192m -Xms48m` plus Freiraum-Verhältnisse; gemessen rund
174 MB RSS gegen 291 MB ohne Angaben. Nach einem GC leben ~45 MB. Zu wenig
Luft? `BACKEND_XMX` in `.env`.
- **Master-Passwort:** `<BACKEND_DIR>/env` auf dem Server, Modus 600. Ohne
Hash bleibt `GET /documents` gesperrt.
- **Datenbank:** H2 im Dateimodus unter `<BACKEND_DIR>/data/`. Ein Deploy
fasst das Verzeichnis nicht an (kein `--delete`). Umstieg auf das dort
laufende PostgreSQL: JDBC-URL in der `application.yaml` tauschen und den
Treiber ergänzen — Schema und Code bleiben.
- **Nachsehen:** `systemctl --user status werkbaum-backend`,
`tail -f <BACKEND_DIR>/backend.log`.
Begründungen: docs/DECISIONS.md D77 (und D76-Nachträge 13 zur Vermessung der
Zielumgebung).
## Hinweise
- Versionsnummern in `build.gradle.kts` (Spring Boot, OpenAPI Generator,