frontend: Sprung holt keine Bildschirmtastatur mehr herauf

Nach dem Sprung erschien auf Touch-Geräten sofort die virtuelle Tastatur und
nahm den halben Bildschirm — auch bei angeschlossener Bluetooth-Tastatur.

Das ist kein Fehler der App: Eine Webseite erfährt nichts über verbundene
Tastaturen, sie fordert nur Fokus an; alles Weitere entscheidet das OS (Android
hat dafür den Schalter „Bildschirmtastatur anzeigen" unter Physische Tastatur,
vielerorts an). Statt darauf zu verweisen, fordert der Sprung sie erst gar
nicht an:

- `jumpToLine()` setzt vor dem Fokussieren `inputmode="none"` — das unterdrückt
  nur die VIRTUELLE Tastatur, Hardware-Tastaturen tippen unverändert weiter.
- Die Sperre fällt, sobald der Nutzer das Textfeld selbst antippt
  (`pointerdown` läuft vor dem Fokus). Der Sprung ist damit „hinschauen", der
  erste Tipp ins Textfeld „bearbeiten".
- `newDoc()` hebt die Sperre ausdrücklich auf — bei einem neuen, leeren
  Dokument ist Tippen gemeint.

Verifiziert im Browser: Sprung setzt inputmode=none bei Fokus im Textfeld und
korrekter Zeilenmarkierung; Feld bleibt editierbar (nicht readOnly/disabled);
eigenes pointerdown entfernt das Attribut; erneuter Sprung setzt es wieder;
„Neues Dokument" fokussiert ohne Sperre. Vitest 37/37.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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mhoennig
2026-07-27 13:51:29 +02:00
co-authored by Claude Opus 4.8
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+21
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@@ -565,3 +565,24 @@ mehr markieren — bewusst in Kauf genommen, die Geste ist dort vergeben.
Lehre für die Prüfung: Synthetische `TouchEvent`s beweisen nur die eigene
Ereignis-Logik. Weder die Nutzergesten-Regel noch die nativen Langdruck-Gesten
lassen sich so auslösen — beides fiel erst auf echter Hardware auf.
**Der Sprung holt keine Bildschirmtastatur (Nachtrag).** Auf Touch-Geräten
erschien nach dem Sprung sofort die virtuelle Tastatur und nahm den halben
Bildschirm — auch bei angeschlossener Bluetooth-Tastatur. Das ist kein Fehler
der App: Eine Webseite erfährt nichts über verbundene Tastaturen; sie fordert
nur **Fokus** an, alles Weitere entscheidet das Betriebssystem (Android hat
dafür den Schalter „Bildschirmtastatur anzeigen" unter *Physische Tastatur*,
auf vielen Geräten voreingestellt an; iPadOS unterdrückt sie von selbst).
Entscheidung: Der Sprung **fordert sie erst gar nicht an**. `jumpToLine()` setzt
vor dem Fokussieren `inputmode="none"` am Textfeld — das unterdrückt nur die
**virtuelle** Tastatur, Hardware-Tastaturen tippen unverändert. Die Sperre fällt,
sobald der Nutzer das Textfeld **selbst antippt** (`pointerdown`, läuft vor dem
Fokus). Damit ist der Sprung „hinschauen" und der erste Tipp ins Textfeld
„bearbeiten". `newDoc()` hebt die Sperre ausdrücklich auf — bei einem neuen,
leeren Dokument ist Tippen gemeint.
Verworfen: die Tastatur zuzulassen und auf die OS-Einstellung zu verweisen (löst
es nur auf einem Gerät), sowie ein eigener Umschalter dafür (weiteres
Bedienelement in einer engen Kopfzeile plus i18n in 9 Sprachen, für ein
Verhalten, das kaum jemand umstellen will).
+3 -1
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@@ -234,7 +234,9 @@ verknüpft (siehe D25):
Textfeld). Tastatur: **Alt+Enter** am fokussierten Knoten. Auf Touch-Geräten:
**langer Druck** — nach ≥ 500 ms zeigt der Knoten einen Petrol-Ring („scharf"),
der Sprung erfolgt beim **Loslassen**; ein Wischen bricht ab. Ist das
Editor-Panel zugeklappt, öffnet der Sprung es zuerst.
Editor-Panel zugeklappt, öffnet der Sprung es zuerst. Der Sprung ist
„hinschauen": Er holt **keine Bildschirmtastatur** herauf — die erscheint erst,
wenn das Textfeld selbst angetippt wird.
- **Text → Diagramm:** Der Knoten der **Cursor-Zeile** wird im Diagramm
hervorgehoben (weißer Halo + Ring in Tinte) und beim Zeilenwechsel ins Bild
gescrollt. Zeilen ohne Knoten (Kommentar, Leerzeile, ausgeblendetes
+5
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@@ -148,6 +148,11 @@ verworfene Elemente. Quelle sind ES-Module unter `src/`; `index.html` ist der
`user-select:none` per `@media (hover:none) and (pointer:coarse)` und
`-webkit-touch-callout:none` (nur iOS). Synthetische `TouchEvent`s prüfen
davon **nichts** — nur die eigene Ereignis-Logik.
- Bildschirmtastatur (D25): `jumpToLine()` setzt vor dem Fokus `inputmode="none"`
(`keyboardOnJump(true)`) — der Sprung ist „hinschauen". Der `pointerdown`-
Handler am Textfeld hebt das wieder auf (läuft vor dem Fokus). Wer sonst
irgendwo `src.focus()` ergänzt und dabei Tippen meint, muss vorher
`keyboardOnJump(false)` rufen — so wie `newDoc()`.
- Kleiner Bildschirm: `body.mobile` (per `matchMedia`, ≤ 640 px) stapelt
Diagramm/Editor mit **stufenlosem** Splitter (kein Snap/Collapse wie auf
Desktop): der Gutter-Drag ruft `setMobileDrow()` (klemmt `--drow` zwischen den
+13
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@@ -371,12 +371,24 @@ function revealEditor(){
}
}
/* Der Sprung ist hinschauen", nicht bearbeiten": `inputmode="none"` hält die
**virtuelle** Tastatur unten, die sonst beim Fokussieren den halben
Bildschirm nimmt. Hardware-Tastaturen (BT) tippen unverändert weiter. Sobald
der Nutzer das Textfeld selbst antippt, ist Bearbeiten gemeint `pointerdown`
läuft vor dem Fokus, die Sperre fällt also rechtzeitig. */
function keyboardOnJump(off){
if(off) src.setAttribute('inputmode', 'none');
else src.removeAttribute('inputmode');
}
src.addEventListener('pointerdown', () => keyboardOnJump(false));
/* Diagramm -> Text: ganze Zeile markieren (die native Auswahl ist die einzige
Hervorhebung, die ein <textarea> kennt und sie verschwindet beim Tippen). */
function jumpToLine(line){
const r = lineRange(line);
if(!r) return;
revealEditor();
keyboardOnJump(true);
src.focus({preventScroll: true});
src.setSelectionRange(r.start, r.end);
scrollEditorToOffset(r.start);
@@ -1446,6 +1458,7 @@ function newDoc(){
activeId = d.id;
loadActiveIntoEditor();
persistDocs();
keyboardOnJump(false); /* neues, leeres Dokument = tippen ist gemeint */
src.focus();
}
function renameDoc(){