feat: Abhängigkeiten (:#a,#b) parsen — unbekannte ID warnt, Zyklen zulässig (SPEC §1, D37)
Extraktionsschritt 7: alle alleinstehend angesetzten `:#a,#b`-Token — EIN zusammenhängendes Token ohne Leerraum, mehrere je Zeile werden zusammengeführt; eingeklammerte Erwähnungen wie `(:#auth,#api)` bleiben Label (Zitier-Konvention wie `(#auth)`, deshalb enger als die frühere §11-Formulierung). `deps` sind ID-Strings am Knoten; der Parser prüft nur Existenz (Warnung unknownDep, Vorwärts-Referenzen normal), Zyklen werden bewusst nicht einmal erkannt. Sichtbar als `→ #a, #b` im Tooltip und als a11yDeps; Legendenzeile + Warntext in allen 9 Sprachen. Im mitgelieferten Plan: Zyklen-legal und unknown-id-Warnung auf [x], Abhängigkeits-Knoten auf [~]. 12 neue Tests (tests/deps.test.js). Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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@@ -1702,3 +1702,41 @@ welcher Knoten bei Verweisen „gewinnt“, entscheidet erst die
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Abhängigkeits-Auflösung — dort ist die Warnung dann schon da. Eine Zeile, die
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**nur** aus einer ID besteht, wird wie jede leere Zeile ignoriert und belegt
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die ID nicht.
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## D37 — Abhängigkeiten (`:#a,#b`) geparst: ein Token, alleinstehend, IDs als Strings
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Der zweite Baustein der Phase-4-Kette. Gebaut ist die **Schreibweise** (SPEC
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§1); die Konsumenten — effektiver Status, Querverbindungen, Closure-Rechnung —
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bleiben eigene Schritte (§11). Vier Festlegungen:
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**Die Liste ist ein zusammenhängendes Token, ohne Leerraum.** `:#a,#b` — jede
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ID mit `#`, kommagetrennt, kein Leerzeichen. Das ist die wörtliche Lesart von
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§11 („Doppelpunkt mit unmittelbar folgendem `#`“) und macht das Zeilenformat
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robust: Wo das Token endet, beginnt wieder gewöhnlicher Text. Der bekannte
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Stolperstein steht in der SPEC: `:#a, #b` liest nur `#a`, und das ` #b`
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dahinter ist ein alleinstehendes Token — also die Knoten-ID. Ein Rest wie ein
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verwaistes `,b` bleibt sichtbar im Label stehen und verrät den Tippfehler,
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statt verschluckt zu werden.
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**Nur alleinstehend angesetzt** (`(^|\s):#…`) — **enger als §11**, das nur den
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folgenden `#` verlangte. Der Ausschlag: die **Zitier-Konvention**. Bei den IDs
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(D36) wurden Erwähnungen im mitgelieferten Plan eingeklammert (`(#auth)`), und
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genau das muss auch für Abhängigkeiten funktionieren — `(:#auth,#api)` als
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Erwähnung im Label wäre mit der reinen `:#`-Regel trotzdem geparst worden
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(die Klammer steht ja vor dem `:`, nicht vor dem `#`). Mit der
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Alleinstehend-Regel schützen Klammern einheitlich alles: `(#auth)`,
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`(:#a,#b)`, künftig `(&tag)`. Nebeneffekt: Konstrukte wie `1:#2` im Label
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bleiben Label.
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**`deps` sind ID-Strings, keine Knoten-Referenzen.** Der Parser prüft nur
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**Existenz** (`unknownDep` je fehlender ID, an der Zeile des abhängigen
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Knotens); aufgelöst wird erst beim Konsumenten. So bleibt der Parse-Baum
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serialisierbar und die Auflösungsfragen (doppelte IDs — die `duplicateId`-
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Warnung steht dann schon da) liegen dort, wo sie beantwortet werden können.
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**Zyklen werden bewusst nicht einmal erkannt**: Sie sind zulässig (§1/D34,
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„wird gemeinsam fertig“), eine Zyklenprüfung hätte also keinen Abnehmer —
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auch die Selbst-Abhängigkeit ist stumm.
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**Sichtbar als `→ #a, #b` im Tooltip und als `a11yDeps` im `aria-label`** —
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dieselbe Zurückhaltung wie bei den IDs (D36): keine eigene Diagramm-
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Darstellung, bis die Querverbindungen (§11) gebaut sind; der Pfeil im Tooltip
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sagt die Richtung („hängt ab von“), ohne ein neues Zeichen einzuführen.
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