lean-path: Angefangenes liegt auf dem Pfad (SPEC §9, D61)
Eine Zugabe (`+`) fällt aus dem günstigsten Pfad — außer sie ist realisiert und noch nicht erledigt (`[~]`/`[/]`). Angefangene Arbeit ist die offene Front, und seit D46 zeigt der Pfad genau die; bisher führte der Von-Station-zu-Station-Knopf nie dorthin, wo gearbeitet wird. Erledigte Zugaben bleiben draußen: dort ist nichts mehr zu tun, und was darunter offen blieb, ist mit ihnen zusammen entbehrlich (§3). Dabei die fehlende Hälfte von D46 gefunden: SPEC §9 sagt seit jeher „eine bereits realisierte Alternative gewinnt", umgesetzt war das aber nur über die Kosten — und die sind allein bei `[x]`/`[^]` null. Ein `[~]`-Zweig verlor damit gegen eine unangetastete billigere, obwohl die XOR-Regel gerade ihn als die realisierte Alternative ausweist. `chosenPool()` schränkt die Wahlmenge auf die realisierten ein; unter mehreren entscheiden wieder die Kosten. Nebengewinn: eine entschiedene Gruppe ist keine freie Variable mehr und verkleinert die Suche (D42). 10 neue Tests; Gegenprobe geführt (jede Regel einzeln herausgenommen lässt genau die nach ihr benannten Zusicherungen fallen). Der mitgelieferte Plan ändert sich nicht — er hat keine angefangene Zugabe. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5
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36b78efa53
@@ -4319,3 +4319,100 @@ Knoten.
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`#`-Umschalter bekommt er **keine** `nid`-Spanne, der Nachbar `#auth: Backend`
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schon. 337 Tests, davon 6 neue; der eine alte, der die frühere Regel festhielt,
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ist umgeschrieben und benennt jetzt diese.
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## D61 — Angefangenes liegt auf dem Pfad: Zugaben und Alternativen
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Gemeldet an einem kleinen Baum:
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```
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- [ ] #fe
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+ [~] #fe.rel: Relations bearbeitbar (S)
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+ [?] #fe.more: weitere Features …
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```
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Erwartet war, dass der Pfad durch `#fe.rel` läuft — „auch wenn es optional
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ist, weil das ja nun schon begonnen wurde". Er lief stattdessen durch `#fe`,
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und die einzige Station war der Elternknoten.
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**Die Regel dahinter stand seit D29 ohne Ausnahme da:** Optionale Knoten sind
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*nie* nötig. Sie ist aus einem echten Fehler entstanden — der Pfad rechnete
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jede Zugabe ins Minimum und **überschätzte** sich systematisch. Der umgekehrte
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Fehler war dabei nie bedacht: angefangene Arbeit zu **unterschlagen**. Seit
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D46 beantwortet der Pfad ohnehin nicht mehr „was hätte der Plan von vorn
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gekostet?", sondern „was ist als Nächstes dran?" — und `[~]` ist das
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Vorderste, was es gibt. Praktisch heißt das, dass der
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Von-Station-zu-Station-Knopf (D47) einen nie dorthin führt, wo gerade
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tatsächlich gearbeitet wird.
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`+` ist eine Aussage über den **Plan** („entbehrlich"), der Status eine über
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die **Tatsachen** („daran wird gearbeitet"). Die beiden Achsen bleiben
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unabhängig (§3) — der Pfad ist ein Drittes und darf beide lesen.
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**Entschieden: Eine Zugabe liegt auf dem Pfad, sobald sie realisiert (§3),
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aber noch nicht erledigt (D46) ist** — also bei `[~]` und `[/]`.
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**Die Formulierung ist der eigentliche Fund.** Mein erster Vorschlag war die
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volle Schwelle „realisiert" (`[~] [/] [x] [^]`), begründet damit, dass §3 das
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Wort schon führt und keine dritte Schwelle dazukommt. Der Nutzer hat
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widersprochen: *„Eigentlich sollen fertige oder gar deployed Knoten gar nicht
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auf den Lean-Path, da gibt es ja nichts mehr zu tun."* Das ist richtig, und
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mein Argument gegen die engere Fassung fällt weg, sobald man sie aus den
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**vorhandenen** Begriffen zusammensetzt: *realisiert, aber nicht erledigt*.
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`isStarted = isRealized && !isDone` — kein neues Vokabular.
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**Was dabei zu klären war: „auf dem Pfad" ist nicht „Station".** Seit D46
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bekommt ein erledigter Knoten auf dem Pfad **keinen** Stationspunkt, **keine**
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Pfadlinie und geht mit **0** in die Kosten; übrig bleibt allein, dass er nicht
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zurücktritt — und das tut er per D46-Nachtrag ohnehin nie. Für den fertigen
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Knoten **selbst** war der Unterschied zwischen beiden Schwellen also exakt
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null. Er lag einzig darin, ob der Pfad **in eine fertige Zugabe hineinschaut**
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und dort liegen gebliebene offene Kinder als Station zeigt. Auch das entfällt
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jetzt, und zwar mit einem eigenen Argument aus §3: Wer unter einem `+`-Knoten
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hängt, ist mit ihm zusammen entbehrlich — der Autor hat `[x]` geschrieben, ein
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offener Rest darunter ist Buchhaltung, keine offene Front.
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**Ehrlich zu benennen ist der Einwand gegen die ganze Regel:** Streng „am
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günstigsten" wäre es, die angefangene Zugabe **abzubrechen** — Restkosten
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gespart. Der Pfad zeigt seit D46 aber die offene Front, nicht das theoretische
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Optimum. Und der Rückweg steht in der Notation schon: Wer die Zugabe wirklich
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fallen lässt, schreibt `[-]`, und Verworfenes zählt nie.
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**Dabei gefunden: dieselbe Lücke bei Alternativen — und die SPEC hatte recht,
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der Code nicht.** §9 sagt seit D46 wörtlich: „Eine bereits realisierte
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Alternative gewinnt, auch wenn eine unangetastete nominell billiger wäre — die
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Wahl ist getroffen und bezahlt." Umgesetzt war das aber nur **über die
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Kosten**, und die sind allein bei `[x]`/`[^]` null. Nachgemessen an
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`= [~] A (L)` / `= [ ] B (S)`: Der Pfad wählte **B** und blasste das
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angefangene A aus — das Bild widersprach damit der XOR-Regel des Plans, die
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gerade sagt, dass A die realisierte Alternative ist. Also kein neues Feature,
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sondern die fehlende Hälfte der Umsetzung: `chosenPool(kids)` schränkt die
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Wahlmenge auf die realisierten Alternativen ein, sobald es welche gibt; die
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Kostenregel (kleinste rekursive Kosten, Gleichstand ⇒ erste) gilt darin
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unverändert.
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**Mehrere realisierte Alternativen** sind in einer `=`-Gruppe schon per
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`xorConflict` gemeldet, in einer `|`-Gruppe („mindestens eine") aber zulässig.
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Dort entscheiden unter ihnen wieder die Kosten. Erwogen und **aufgeschoben**:
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alle realisierten gemeinsam auf den Pfad zu nehmen. Das wäre ein größerer
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Eingriff — eine any-of-Gruppe trüge dann nicht mehr genau eine Alternative —,
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und die gewählte Lesart ist für sich verteidigbar: `|` erlaubt das Fallenlassen,
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also ist „die billigere der begonnenen fertigstellen" ein gültiger günstigster
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Weg.
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**Nebengewinn bei der Suche (D42):** Eine Gruppe mit genau einer realisierten
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Alternative ist entschieden und damit **keine freie Variable** mehr — sie
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koppelt nicht und geht nicht in den Odometer ein. Die erschöpfende Suche wird
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dadurch kleiner, nie größer.
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**Nachgemessen.** Der gemeldete Baum: `#fe.rel` ist jetzt die Station, `#fe`
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liegt auf dem Pfad ohne Punkt, `#fe.more` bleibt blass. Eine fertige Zugabe
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mit offenem Kind bleibt samt Kind draußen. `= [~] A (L)` schlägt
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`= [ ] B (S)`. Der **mitgelieferte Plan ändert sich nicht** (131 Pfadknoten,
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27 Stationen, vorher wie nachher) — er hat keine angefangene Zugabe, und seine
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einzige Gruppe mit realisierten Alternativen trägt zwei `[^]`, die schon
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vorher beide 0 kosteten.
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346 Tests, davon 10 neue. Gegenprobe: Nimmt man die Zugaben-Ausnahme wieder
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heraus, fallen genau die fünf danach benannten Zusicherungen; nimmt man
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`chosenPool` heraus, genau die zwei zu den Alternativen. Die Tests, die das
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**unveränderte** Verhalten festhalten (unangetastete und erledigte Zugaben
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bleiben draußen), bleiben in beiden Fällen grün.
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