feat(taiga): Status zurückschreiben — zwei Knöpfe, niemand gewinnt von selbst (D91-Nachtrag 8, SPEC §9)
Weicht der Ticket-Status von der Statusbox ab, markiert das Knoten-Fenster
die Abweichung und bietet beide Richtungen ausdrücklich an.
- „nach Taiga schreiben": Spalte des Projekts suchen (Taiga schreibt nach Id,
die Namen sind je Projekt frei) und mit der zuletzt GELESENEN `version`
patchen — hat jemand dazwischen geändert, lehnt Taiga ab und der Text steht
im Fenster, statt dass etwas überschrieben wird.
- „aus Taiga übernehmen": `setStatusBox()` schreibt die Box in die Textzeile,
undo-fähig wie jede andere Änderung.
- Schreibbar sind nur die fünf abgebildeten Zustände; `[?]`, `[!]`, `[-]` und
der neutrale Knoten lassen das Ticket unangetastet — mit Begründung im
Fenster.
- Proxy: zwei Spaltenlisten (`/taiga/{userstory,task}-statuses?slug=`) und
zwei Schreib-Endpunkte (`PATCH …/{ref}/status?slug=`); die Zielspalte wählt
der Editor, das Backend parst die Notation nicht (D14).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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@@ -8261,3 +8261,73 @@ den Namen — die Spaltennamen sind je Projekt frei, der Proxy braucht also
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Und ein `PATCH` verlangt die `version` des Tickets (optimistisches Sperren):
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Hat jemand dazwischen geändert, meldet sich der Konflikt, statt ihn zu
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überschreiben — dieselbe Haltung wie beim Live-Editing (D76).
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**Nachtrag 8 — `#trk.write` gebaut: die Entscheidungen des Baus
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(2026-08-27).** Die Festlegung aus Nachtrag 7 ist umgesetzt (SPEC §9). Was
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dabei zu entscheiden war:
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**Taiga schreibt nach Status-Id, die Auswahl trifft der Editor.** Die
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Spaltennamen sind je Projekt frei, `PATCH` nimmt die **Id**. Der Proxy
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bekommt deshalb zwei Lese-Endpunkte für die Spalten
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(`GET /taiga/userstory-statuses`, `…/task-statuses`, je `?slug=`), und die
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Zuordnung Statusbox → Spaltenname bleibt im Editor (`taigaStatusName`,
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`pickStatus`, headless) — dieselbe Grenze wie beim Lesen: Statuscodes sind
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Notation, das Backend parst sie nicht (D14). Verglichen wird mit **derselben
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Normalisierung** wie beim Lesen (Groß-/Kleinschreibung und Leerraum egal),
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damit nicht zwei Stellen dieselbe Regel unterschiedlich auslegen. Findet sich
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die Spalte im Projekt nicht, wird **nicht geschrieben** und das Fenster nennt
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sie beim Namen.
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**Geschrieben wird gegen die gelesene `version`** — Taigas optimistische
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Sperre. Der Client schickt die Version, die er im Fenster **gezeigt** hat;
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hat jemand dazwischen etwas geändert, lehnt Taiga ab, der Fehlertext steht im
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Fenster und der ↻-Knopf holt den neuen Stand. Damit kann das Zurückschreiben
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nie eine fremde Änderung überschreiben, die man gar nicht gesehen hat — die
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Haltung des Live-Editings (D76), hier gegenüber einem fremden System.
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Nachgemessen: Ein zweiter Schreibversuch mit der alten Version wird abgelehnt
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(HTTP 400 samt Taigas Meldung), danach ↻ und derselbe Knopf gelingen.
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**Die Ref bleibt die Adresse, auch beim Schreiben.** `PATCH
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/taiga/userstories/{ref}/status?slug=` löst intern erst den Slug und dann die
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Ref auf (drei Umläufe je Schreibvorgang). Der Endpunkt könnte die Ticket-**Id**
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nehmen — die kennt der Client aus dem Lesen —, aber dann hieße `{…}` im selben
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Pfadmuster einmal Ref und einmal Id: eine Zweideutigkeit, die man später
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einmal falsch liest. Schreibvorgänge sind einzelne Klicks; der Umlauf ist
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billiger als die Verwechslung.
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**Die Statusbox setzt `setStatusBox()` in parser.js** — Text→Text neben
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`setFoldMark` (D38) und `expandShortIds` (D55), also an der Stelle, an der die
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Zeilenstruktur ohnehin bekannt ist: Angefasst wird nur die Box, Einrückung,
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Zeichen, **beide** Faltmarken-Stellungen und Label bleiben zeichengenau
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stehen. Geschrieben wird über `replaceTextUndoable` (D53) — ein Undo-Schritt,
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nie `src.value =`.
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**Nachgemessen** im Browser gegen das lokal laufende Backend mit Taiga-Stub:
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Ticket „In progress → [~]" gegen Plan `[ ]` zeigt die Abweichung in der
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Warnfarbe und beide Knöpfe; *nach Taiga schreiben* setzt die Spalte „New",
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danach ist die Abweichung weg **und der Notationstext unverändert**; ein
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`[?]`-Knoten bekommt **nur** den Übernehmen-Knopf samt Begründung, und
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*übernehmen* schreibt `[/]` in die Zeile (`- [/] API-Teil #T-1234`), worauf
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der Neubau das Fenster schließt. Backend: 5 neue Client-Tests (Spaltenlisten
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je Typ, PATCH per Id mit Status und Version, Konflikt-Durchreichung, gelesene
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Version) und 2 Ende-zu-Ende-Tests; Frontend 596 Tests (11 neue). Gegenproben:
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Normalisierung der Spaltensuche entfernt → genau die eine danach benannte
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Zusicherung fällt; die Faltmarken-Gruppe aus `setStatusBox` entfernt → die
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vier Statusbox-Tests.
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**Zwei Werkzeugfallen, beide schon einmal bezahlt und wieder zugeschnappt:**
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Der Stub muss **chunked** Bodies lesen — der JDK-HttpClient sendet ohne
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`Content-Length`, und wer nur die Länge liest, sieht `{}` und meldet einen
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Versionskonflikt, den es nicht gibt (dieselbe Falle wie in Nachtrag 4). Und
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`execCommand('insertText')` braucht **Fensterfokus**: Ohne dargestellte
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Browser-Fläche tut es nichts, der Prüftext muss dann über `value` plus
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`input`-Ereignis gesetzt werden (dieselbe Sorte Grenze wie D57).
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**Dazu eine neue, die es vorher nicht gab:** Ein **gerades** `"` in einem
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deutschen i18n-Text (`„{name}"`) beendet die JS-Zeichenkette — der Bundle war
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kaputt, und **`npm test` merkte davon nichts**, weil die Testsuite `app.js`
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nie importiert (sie prüft die Module). Gesehen hat es erst der Dev-Server.
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Wer i18n-Texte mit Anführungszeichen schreibt, nimmt die typografischen
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(`„…“`, `«…»`, `“…”`) und prüft die Datei einmal mit `npx esbuild src/app.js
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--outfile=…` — das ist die schnellste ehrliche Syntaxprobe für eine Datei,
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die kein Test anfasst.
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