feat: llms.txt — die Notation für KI-Agenten, unter der Site-Wurzel (SPEC §13, D43)

Englische Markdown-Kurzfassung der Notation (Syntax + Semantik: Gates,
Status, Ränge, Extraktionsreihenfolge, Abhängigkeits- und
Beschreibungsregeln, Schreib-Faustregeln, vollständiges Beispiel), damit
Agenten Werkbaum lesen und schreiben können. Name und Ort folgen der
llms.txt-Konvention; Quelle in frontend/public/ (Dev-Server und dist/
gratis), Pages-Workflow und deploy-prod.sh kopieren sie mit je einer
Zeile, Footer verlinkt den Dateinamen (keine i18n nötig, Tooltip DE·EN).
Die SPEC bleibt normativ — Hausregel jetzt: SPEC zuerst, dann Code, dann
llms.txt nachziehen.

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-08-22 20:58:52 +02:00
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@@ -2069,3 +2069,37 @@ als Hülle für Tests und Kompatibilität; `render()` liest `exact` für die
Warnung. `markCheapest` entfällt — die Menge entsteht jetzt in einem
Worklist-Durchlauf je Belegung (Zyklen enden über die Mengen-Prüfung von
selbst; erste ID-Vergabe gewinnt, D36/D39).
## D43 — `llms.txt`: die Notation für KI-Agenten, unter der Site-Wurzel
KI-Agenten sollen Werkbaum-Texte lesen **und schreiben** können, ohne die
deutsche SPEC durchzuarbeiten. Dafür liefert jede Instanz eine englische
Markdown-Kurzfassung der Notation unter `/llms.txt` aus
(`https://werkbaum.javagil.de/llms.txt`). Die Entscheidungen:
**Der Name folgt der llms.txt-Konvention** (llmstxt.org): eine Markdown-Datei
an der Site-Wurzel, die die Site für Sprachmodelle beschreibt — genau der
Zweck, und zunehmend der Ort, an dem Agenten und Werkzeuge von sich aus
nachsehen. Ein hübscherer Name (`notation.md`) wäre nicht auffindbar. Im
Footer steht der **Dateiname selbst als Link** — dadurch braucht er keine
Übersetzung in neun Sprachen; der Tooltip ist knapp zweisprachig (DE · EN),
wie beim Build-Hinweis (D16: Metainformation, kein Produkt-Feature-Text).
**Englisch, obwohl die Doku deutsch ist.** „Doku auf Deutsch" (CLAUDE.md)
gilt der Projekt­dokumentation; die Agenten-Fassung ist ein **ausgeliefertes
Produkt-Artefakt** mit weltweitem Publikum — dieselbe Logik, nach der das
Beispiel-Dokument englisch ist (D22).
**Quelle in `frontend/public/`** — damit erledigt Vite die halbe Arbeit: Der
Dev-Server liefert `/llms.txt` direkt aus, `vite build` kopiert es nach
`dist/`, und beide Deploy-Wege (Pages-Workflow und `deploy-prod.sh`, die die
Site je von Hand zusammenstellen, D16) kopieren es mit einer Zeile weiter.
Bewusst **nicht** in die eine `index.html` eingebettet: Agenten holen eine
URL, kein Bundle.
**Drift ist das Hauptrisiko** — dieselbe Sorge wie bei einem zweiten Parser
(D14). Gegenmittel: Die Datei erklärt selbst, dass die SPEC normativ ist, und
die Hausregel in CLAUDE.md lautet jetzt „SPEC zuerst, dann Code, **dann
llms.txt nachziehen**" (SPEC §13 verweist zurück). Inhaltlich beschreibt sie
nur die **Notation samt Semantik** (Gates, Status, Ränge, Extraktions-
reihenfolge, Schreibregeln, ein vollständiges Beispiel) — keine Editor-UI:
Die braucht ein schreibender Agent nicht, und sie ändert sich öfter.