fix(deploy): reset-password schrieb lautlos nichts
Drei Fehler, alle drei ohne Fehlermeldung: Skript per Heredoc UND Passwort per Pipe geht nicht — kommt das Skript ueber stdin, frisst ein `cat` darin den Rest des eigenen Skripts. Die Fassung endete nach drei Zeilen, schrieb nichts und meldete Erfolg. Gemessen: Pipe+Heredoc -> 0 Zeichen kommen an, Skript als Argument -> alles. Jetzt geht beides ueber einen Strom: erste Zeile Passwort, dann das Skript. `case "$PW" in *"$(printf '\n')"*` lehnte jedes Passwort ab: Die Kommandosubstitution schneidet Zeilenumbrueche ab, das Muster ist leer, und `*""*` passt immer. `DIR=… read …` setzt DIR nur fuer das read; das folgende export exportierte eine leere Variable. Geprueft gegen ein Wegwerf-Verzeichnis auf dem echten Server, mit einem Passwort voller Sonderzeichen, und danach unabhaengig nachgehalten: richtiges Passwort akzeptiert, falsches abgelehnt. Das Verzeichnis ist wieder weg. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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0e63165838
@@ -6448,6 +6448,33 @@ Host jeder lesen kann), hasht dort mit `htpasswd -i` und prüft anschließend
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selbst mit `htpasswd -vi`, ob Hash und Passwort zueinander passen. Genau diese
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Gegenprobe fehlte, als das erste 401 wie ein Konfigurationsfehler aussah.
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**Drei Anläufe hat das Skript gebraucht, und alle drei Fehler waren lautlos.**
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Sie sind es wert, benannt zu werden, weil sie dieselbe Bauform haben — der
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Fehler meldet sich nicht, er tut einfach nichts:
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1. **Skript per Heredoc UND Daten per Pipe geht nicht.** Kommt das Skript über
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`stdin` (`ssh … 'bash -s' <<'REMOTE'`), dann frisst ein `cat`/`read` darin
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den **Rest des eigenen Skripts**. Die erste Fassung endete nach drei Zeilen,
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schrieb nichts und meldete Erfolg. Gemessen: Pipe + Heredoc → 0 Zeichen
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kommen an, Skript als Argument → alles kommt an. Jetzt geht beides über
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**einen** Strom: erste Zeile Passwort, danach das Skript; die äußere
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Kommandozeile liest die Zeile weg und reicht sie als Umgebungsvariable
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weiter.
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2. **`case "$PW" in *"$(printf '\n')"*` lehnt alles ab.** Die
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Kommandosubstitution schneidet Zeilenumbrüche am Ende ab — das Muster ist
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leer, und `*""*` passt auf jede Zeichenkette. Richtig ist `[[ "$PW" ==
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*$'\n'* ]]`.
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3. **`DIR=… read …` setzt `DIR` nur für das `read`.** Eine Zuweisung als
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Kommando-Präfix gilt für dieses eine Kommando; das nachfolgende `export`
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exportierte eine leere Variable. Semikolons statt Präfix.
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Gefunden hat sie ein Testlauf gegen ein **Wegwerf-Verzeichnis** auf dem echten
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Server (`BACKEND_DIR=opt/werkbaum-probe`, Terminal per `script -qec`, Passwort
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mit `$` und `!`), gefolgt von einer **unabhängigen** Gegenprobe: den
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gespeicherten Hash mit `htpasswd -vi` gegen das richtige *und* ein falsches
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Passwort halten. Dem Skript zu glauben, dass es funktioniert hat, wäre nach
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drei stillen Fehlschlägen die falsche Sorte Vertrauen gewesen.
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**Nicht getestet, weil es nicht zu testen war:** Alles bis zur SSH-Grenze ist
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gemessen — die erzeugte Unit ist mit `systemd-analyze verify` gültig, das Jar
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startet mit **genau** den Flags der Unit in einer Sekunde, antwortet auf die
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