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# Werkbaum [English](README.md) · **Deutsch** **▶ Live ausprobieren: ** (stabil) · (jeweils neuester Build 🚧) Eine textuelle, Markdown-artige Notation für Projektstrukturpläne (Work Breakdown Structure) mit Und/Oder-Zerlegung — und ein Live-Editor, der sie als Diagramm rendert. ``` [~] Werkbaum (XL) https://wiki.example.de/relaunch - [~] Dokumentenspeicher | [x] Textdatei mit Copy+Paste im Frontend (S) - [x] Parser - [x] Texteingabefeld im Frontend | [ ] Backend - [~] Darstellung/Rendern (XL) - [/] H (S) @anna - [ ] CMS-Anbindung (M) | [ ] WordPress | [?] Headless CMS ``` `-` = Pflicht-Teilpaket (all of, im Diagramm nebeneinander) · `|` = Alternative (any of, untereinander) · `[…]` = Status · `(M)` = T-Shirt-Aufwand · `@name` = Zuständigkeit · `%%` = Kommentar. ## Nutzung ![Werkbaum-Editor: Live-Diagramm oben, Textnotation darunter, mit Statusfarben, T-Shirt-Größen, Tags und Export-Schaltflächen](docs/screenshot.png) Den [gehosteten Editor](https://werkbaum.javagil.de) öffnen — links Text bearbeiten, rechts entsteht das Diagramm live. Toggles: transponierte (schmale) Darstellung, verworfene Elemente einblenden. ### Lokal ausführen Die Editor-Quelle liegt jetzt als ES-Module unter `frontend/src/`, gebündelt mit [Vite](https://vitejs.dev/) (siehe `docs/DECISIONS.md` D19). Da Browser ES-Modul-Importe über `file://` blocken, funktioniert das direkte Öffnen von `frontend/index.html` nicht mehr — stattdessen: ```bash cd frontend npm install # einmalig npm run dev # Dev-Server unter http://localhost:8137 npm test # Vitest-Unit-Tests npm run build # -> frontend/dist/index.html (eine self-contained Datei) ``` Die gebaute `dist/index.html` inlint JS, CSS und Favicon — **diese** Datei öffnet also standalone per `file://` und ist zugleich das, was deployt wird. ### Build-Hinweis & eigene Produktions-Installation Nicht-produktive Builds tragen hinter dem Titel einen kleinen Hinweis (Symbol + Tooltip), damit klar ist, dass es **nicht** die stabile Instanz ist: - **Dev-Server** (`npm run dev`) → 🔧 „Vorschau – lokaler Entwicklungsstand" - **Default-Build** (`npm run build`, u. a. der GitHub-Pages-Deploy) → 🚧 „Aktueller Entwicklungsstand (latest build) – kann noch Fehler enthalten" Für die **eigene produktive Installation** wird der Hinweis abgeschaltet: ```bash cd frontend npm ci # oder: npm install npm run build:prod # -> frontend/dist/index.html OHNE Hinweis ``` `build:prod` läuft im Vite-Modus `prod`; `frontend/.env.prod` setzt dabei `VITE_BUILD_BADGE=none`, wodurch der Badge-Code komplett wegoptimiert wird (er steht dann nicht einmal mehr im Quelltext der Ausgabe). Die entstandene `dist/index.html` legst du standalone auf deinen Webspace/Server (`file://`- tauglich). Steuerung im Detail: `app.js` (`mountBuildBadge`), `docs/DECISIONS.md` D16. Zwei Dinge, die sonst nur der Pages-Workflow erledigt und die du im Eigenbetrieb selbst geradeziehst: der Footer-Link **MIT-License** zeigt relativ auf `../LICENSE` (lege die Datei eine Ebene über `index.html` ab oder passe den Link an), und die **Versionsnummer** bleibt der Quelltext-Platzhalter `1.0` (der Workflow ersetzt ihn sonst aus `VERSION` + Commit-Zahl). **Bequemer: `scripts/deploy-prod.sh`.** Das Skript macht genau den obigen Prod-Build **und** die beiden Nacharbeiten (LICENSE danebenlegen + Link geradeziehen, Footer-Version + Commit-Link wie beim Pages-Workflow) und spiegelt das Ergebnis per rsync/SSH auf einen Server: ```bash scripts/deploy-prod.sh mih00@mih00.hostsharing.net:~/doms/werkbaum.javagil.de/htdocs-ssl ``` Das Ziel ist entweder dieses Argument oder — ohne Argument — die Variable `DEPLOY_TARGET` aus der **git-ignorierten** Datei `.env` (Vorlage: `.env.example`, einmal kopieren und den Pfad eintragen). Ein Argument hat Vorrang. Ohne `-y` zeigt es zuerst eine `--dry-run`-Vorschau und fragt nach. `rsync --delete` sorgt dafür, dass am Ziel **nichts Altes** stehen bleibt — das Zielverzeichnis gilt also als exklusiv für Werkbaum (eine laufende Let's-Encrypt- Challenge unter `.well-known/` wird per `--filter=protect` ausgenommen, web- taugliche Rechte 755/644 werden erzwungen). (Hostsharing: eine **direkt aufgeschaltete** Domain liefert aus `…/htdocs-ssl/`; als **Subdomain** unter einer anderen Domain läge das Web-Verzeichnis in `…/subs-ssl//`.) ## Projektdokumente - `frontend/` — Editor · `backend/` — Kotlin/Spring (Gerüst folgt, siehe backend/README.md) - `docs/SPEC.md` — verbindliche Sprachdefinition - `docs/DECISIONS.md` — Design-Entscheidungen mit Begründung - `docs/ROADMAP.md` — Mermaid-Plugin, Taiga-Integration, Tenzu - `docs/TASKS.md` — offene Aufgaben (Checkboxen) - `docs/brand/BRAND.md` — Logo, Wortbild, Anwendungsregeln - `docs/design/` — Design-Herleitung der Marke - `CLAUDE.md` — Projektkontext für Claude Code ## Deployment Der Editor wird per GitHub Actions als statische Seite auf **GitHub Pages** veröffentlicht (Workflow: `.github/workflows/pages.yml`). Ausgelöst bei jedem Push auf `main` sowie manuell (`workflow_dispatch`). Der Workflow richtet Node ein, führt `npm ci`, `npm test` (Vitest) und `npm run build` (Vite) aus und veröffentlicht die gebündelte `frontend/dist/index.html` als `index.html` an der Wurzel-URL, dazu `LICENSE` für den MIT-Link im Footer. Das Favicon ist im Build bereits inline, es muss also nichts weiter kopiert werden; nur der Laufzeit-Link `../LICENSE` wird auf der Kopie geradegezogen. Ein fehlschlagender Test blockiert das Deployment. `backend/` und die übrigen `docs/` werden nicht veröffentlicht. Beim Zusammenstellen setzt der Workflow zudem die Versionsnummer im Footer: **Major.Minor** stammt aus der Datei `VERSION` (per bewusstem „Bump-Commit" gepflegt), die **Micro-Stelle** aus der Zahl der Commits seit diesem letzten Bump — sie steigt also mit jedem Commit und beginnt nach einem Bump wieder bei `0` (`Werkbaum 1.0.0`, `1.0.1`, … dann `VERSION` auf `1.1` bumpen → `1.1.0`). Es wird nichts ins Repo zurückgeschrieben. Im Footer verlinkt der Name **Werkbaum** die Repo-Startseite, die **Versionsnummer** genau den zugehörigen Commit (`…/commit/`). Lokal geöffnet zeigt der Editor den Platzhalter aus dem Quelltext (`Werkbaum 1.0`). **Einmalige Einrichtung:** In den Repo-Settings unter **Pages** als **Source** „GitHub Actions" wählen. Das Repo muss dafür **öffentlich** sein (GitHub Pages via Actions ist für private Repos nur mit kostenpflichtigem Plan verfügbar). ## Lizenz MIT — siehe [LICENSE](LICENSE). © 2026 Michael Hönnig. Die mitgelieferten IBM-Plex-Schriften stehen unter der SIL Open Font License 1.1 (siehe [LICENSE](LICENSE) und `frontend/src/fonts/OFL.txt`).